Quellen & Nachweise.
Worauf der Atlas beruht: verwendete Fachliteratur, Prüfstand, Daten- und Namensquellen, Bildrechte und Änderungen. Zum Weiterlesen und Recherchieren dient die Fachbibliothek.
Publikationen nach Thema und Gattung finden.
Zur FachbibliothekBildrechteEin Bild weiterverwendenOriginal, Urheber und individuelle Lizenz prüfen.
Zu den BildnachweisenMethodeEine Aussage überprüfenLesestand und Grenzen unserer Belege verstehen.
Zum BelegstandardLiteratur & Monografien.
Eine Auswahl der verwendeten Fachwerke. Die jeweils relevanten Kapitel und Seiten stehen an den Artporträts; ein Literaturverweis bedeutet nicht, dass das gesamte Werk ausgewertet wurde.
Bestimmungsschlüssel & Floren
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen
Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)
Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos
Flora Agaricina Neerlandica 3 (1995): Tricholomataceae (2)
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); hier Th. W. Kuyper, E. C. Vellinga und M. E. Noordeloos
Flora Agaricina Neerlandica 4 (1999): Strophariaceae; Tricholomataceae (3)
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); hier M. E. Noordeloos, M. Christensen und T. Boekhout
Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga
Flora Agaricina Neerlandica 6 (2005): Coprinaceae; Bolbitiaceae
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Coprinus: C. B. Uljé
Pilze der Schweiz
Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten
J. Breitenbach & F. Kränzlin
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze
J. Breitenbach & F. Kränzlin
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze, 1. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin
Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze, 2. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin
Pilze der Schweiz · Band 5: Blätterpilze, 3. Teil
J. Breitenbach & F. Kränzlin
Die Großpilze Baden-Württembergs
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2000
Ulmer, Stuttgart · ISBN 3-8001-3528-0Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2000
Ulmer, Stuttgart · ISBN 3-8001-3531-0Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2001
Ulmer, Stuttgart · ISBN 3-8001-3536-1Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · 2003
Ulmer, Stuttgart · ISBN 3-8001-3281-8Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · 2010
Ulmer, Stuttgart · ISBN 978-3-8001-3572-1
Aus allen fünf Bänden der Großpilze Baden-Württembergs wurden ausgewählte Artpassagen für begrenzte Teilabgleiche herangezogen. Das ist weder eine vollständige Auswertung der Bände noch eine Vollprüfung aller Porträts; konkrete Fundstellen und Prüfgrenzen stehen bei den jeweiligen Artporträts.
Monografien
Feldführer
Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Ewald Gerhardt
Für weiterführende Arbeiten: Studien, Revisionen und weitere Literatur.
Prüfstand & Belege.
Die Artporträts entstehen im Zusammenspiel von maschinellem Quellenabgleich und menschlicher Recherche, Kuration und Ausarbeitung. In fortlaufenden Überarbeitungsrunden prüfen, ergänzen und präzisieren wir die Inhalte. Der dokumentierte Literaturabgleich nennt den Umfang und die Grenzen der jeweiligen Runde. Eine vollständige, unabhängige mykologische Fachprüfung jeder einzelnen Seite ist damit nicht verbunden; Fehler und ungeklärte Angaben können trotz dieser Arbeit bestehen bleiben.
Die Texte sind eigenständig formulierte Recherchefassungen. Quellen belegen konkrete Aussagen; sie bestätigen nicht automatisch das gesamte Porträt. Gelesene Abschnitte, Abstracts und reine Literaturhinweise werden unterschieden. Quellen stehen direkt an den Abschnitten; Widersprüche und ungeklärte Angaben bleiben erkennbar.
Erscheinungsjahr, Region und Artbegriff gehören zum Quellenvergleich: Ältere Werke können mehrere heute getrennte Arten zusammenfassen. Abweichende Artkonzepte bleiben sichtbar.
Merkmale feldweise gegenprüfen
Seit Version 2.4.0 werden die tatsächlich an jeder Merkmalszeile hinterlegten Quellen geprüft. Der in Version 2.4.1 enthaltene Teilabgleich führt bestätigte Angaben, Korrekturen und noch offene Quellenkonflikte getrennt. Version 3.0.0 übernimmt den weiteren Abgleich 2.4.2 für 52 Porträts: 186 Merkmalsfelder wurden mit mindestens zwei gelesenen, artkonzeptpassenden Werken verglichen, 74 davon präzisiert; offene oder nur teilweise geklärte Felder bleiben unverändert und als offen markiert. Der Abgleich ist nicht abgeschlossen und keine unabhängige Fachprüfung. Eine lange Gesamtliste mit Foto-, Namens- oder Giftigkeitsbelegen ersetzt keinen Merkmalsabgleich. Bibliografische Dubletten zählen nicht als zusätzliche Werke.
Neue Verknüpfungen setzen die Lektüre der passenden Artpassage und den Vergleich mit der konkreten Aussage voraus. Abweichende Maße, historische Artkonzepte und offene Punkte bleiben dokumentiert. Der Prüfstand im Porträt nennt den Umfang der jeweiligen Runde; daraus folgt keine vollständige Prüfung anderer Felder. Mehrere Quellen können voneinander abhängig sein und sind keine Bestimmungsgarantie.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Mykolog dient dem Lernen und Vergleichen. Das Portal ersetzt keine Bestimmung durch Pilzsachverständige und erteilt keine Verzehrfreigabe.
Daten & Namen.
Artbezeichnungen, europäische Namen und Fundmeldungen haben unterschiedliche Quellen und Grenzen. Die Herkunft bleibt bis zum jeweiligen Datensatz nachvollziehbar.
Quellenarten im Überblick
| Ebene | In dieser Ausgabe |
|---|---|
| Artmerkmale | Verlinkte Artprofile von First Nature / Pat O’Reilly, DGfM, regionalen Fachportalen, amtlicher Pilzberatung und mykologischen Fachpublikationen. Belege mit Autor und Fundstelle stehen direkt an den Abschnitten. Die verwendeten Bilder werden separat lizenziert; Fremdtexte werden nicht vollständig übernommen. |
| Taxonomie | Für alle 1.699 Porträts liegt ein exakter GBIF-Namensabgleich vor; belegte ältere Kombinationen und abweichende Artkonzepte werden ausdrücklich benannt. Ein exakter Namenstreffer bestätigt keine Übereinstimmung der Artkonzepte. Abweichungen und eine fehlende Familienangabe werden im jeweiligen Porträt erläutert. Familienzuordnung nach den gespeicherten GBIF-Backbone-Abgleichen vom 01. bis 06.10.2026. Catalogue of Life und Index Fungorum sind ergänzende Referenzen für die weitere taxonomische Redaktion. |
| Funddaten | GBIF-Snapshot mit 496.778 passenden Beobachtungsdatensätzen für 2015–2025 in zehn Ländern. Auswahl, Grenzen & Download. Fundmeldungen sind keine Häufigkeitsmessung oder Fundgarantie. |
| Fotografie | Wikimedia Commons und iNaturalist. Urheber, Originalseite und Lizenz werden je Foto dokumentiert. Kein Foto wurde künstlich erzeugt. |
| Sicherheit | Die DGfM warnt vor falschen Ergebnissen automatischer Pilzbestimmung. Bei Vergiftungsverdacht professionelle Hilfe suchen; bei lebensbedrohlichen Beschwerden 112. |
Europäische Namen
Die Namensübersichten verlinken ihre Belege unmittelbar im jeweiligen Porträt. Spanische Namen stammen unter anderem aus Vernacular names of Iberian fungi in Spain von Pando, Ronai, Hidalgo und Pérez (2011), GBIF-Spain, CC BY 4.0. Ergänzend wurden Namenseinträge von Fungipedia und der ADISAC–La Voz ausgewertet. Auswahl und Sprachzuordnung wurden redaktionell geprüft; fehlende Belege bleiben offen. Volksnamen sind nicht immer auf eine einzige Art beschränkt.
Artenregister & Taxonomie
5.936 Artkonzepte aus der deutschen Großpilzreferenz, ohne Synonyme oder Varietäten als zusätzliche Arten zu zählen. Namensbasis: BfN / Rote-Liste-Zentrum, ergänzt um eindeutig zugeordnete deutsche Namen aus der DGfM-Namensliste. Der Namensstand der 2016er Referenz ist ausdrücklich vom Abrufdatum 2026 getrennt. Familie und Ordnung ergänzen den Namensdatensatz; historische DACH-Beobachtungszahlen werden nur bei eindeutiger Zuordnung innerhalb des Registers angezeigt.
Datenblätter erschließen Quellen, Taxonomie und Beobachtungszahlen. Die Merkmalsfilter und Vergleichsfunktion arbeiten mit den ausgearbeiteten Literaturporträts. Auswahl, Quellen, Nutzungsrechte und Grenzen.
Regionale Fundmeldungen
496.778 GBIF-Beobachtungsdatensätze für 1245 Artporträts, Beobachtungsjahre 2015 bis 2025. Der Länderumfang dieser Ausgabe: Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Liechtenstein, Luxemburg. Das ist eine ausdrücklich abgegrenzte Auswahl, keine vollständige Definition Mitteleuropas.
Gespeichert werden aggregierte Zahlen nach Monat, Land, Lizenz und Herkunftsdatensatz. Monats- und Länderzahlen sind getrennte Verteilungen; eine monatliche Länderanalyse lässt sich daraus nicht ableiten. Taxonzuordnung erfolgt mit den gespeicherten GBIF-Schlüsseln. Den ausgewerteten Artseiten sind die exakte Abfrage, der Abrufzeitpunkt und sämtliche beitragenden Datensätze zugeordnet.
Berücksichtigt werden menschliche Beobachtungen mit Koordinaten, ohne von GBIF markierte Geodatenfehler und mit Vorkommensstatus „vorhanden“. Die Lizenzfilter umfassen CC0 1.0 und CC BY 4.0. Andere Datensätze fehlen bewusst in diesem Ausschnitt. 33 Datenquellen tragen bei. Einzelkoordinaten werden nicht veröffentlicht.
Eine Datenfreigabe ist keine fachliche Validierung. Meldeaktivität, Erfassungsmethoden, Lücken, doppelte Datensätze und mögliche Fehlbestimmungen prägen das Bild. Die Zahlen sind weder Populationsgrößen noch regionale Fundprognosen. Für 458 weitere Porträts wird keine Jahreskurve veröffentlicht. Die jeweilige Seite erläutert, ob Artkonzepte kollidieren, die gefilterte Abfrage leer bleibt oder eine ausreichende Prüfung noch fehlt. Die Abrufzeitpunkte stehen an den jeweiligen Artporträts und im Snapshot; dieselbe API-Abfrage kann später andere Zahlen liefern.
Snapshot mit Abfragen & Quellen herunterladen · GBIF-API-Dokumentation
Meldehäufigkeit
Wie die Meldehäufigkeit entsteht. Die Meldehäufigkeit zeigt, wie oft eine Art in den vergangenen Jahren tatsächlich gemeldet wurde. Sie ist ein Hinweis auf ihre Häufigkeit, aber keine Messung dieser Häufigkeit. Grundlage sind die Beobachtungen aus GBIF für 2015 bis 2025, also menschliche Beobachtungen mit Koordinaten unter CC0 oder CC BY. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz bestimmen wir getrennt, welchen Anteil an allen Pilzmeldungen des jeweiligen Landes eine Art auf sich vereint. So wird der unterschiedliche Meldeaufwand der Länder herausgerechnet. Die drei Anteile werden logarithmisch gemittelt, wobei Deutschland mit der Hälfte, Österreich mit drei Zehnteln und die Schweiz mit einem Fünftel eingeht, damit der große Schweizer Datenbestand das Bild nicht beherrscht. Arten mit weniger als 30 Meldungen in diesen drei Ländern stufen wir nicht ein, weil dort der Zufall stärker wirkt als die Häufigkeit. Die Einstufungen der Roten Liste Deutschlands liegen uns nicht unter einer Lizenz vor, die ihre Übernahme erlaubt, und ohne schriftliche Erlaubnis der Rechteinhaber verwenden wir sie nicht. Wir haben deshalb ein eigenes, vollständig offen nachvollziehbares Modell aus freien Daten gebaut und die Rote Liste lediglich zur Gegenprobe herangezogen: Die Reihenfolge der Arten stimmt mit ihr deutlich überein (Rangkorrelation 0,75 bei 695 Arten), ohne dass Daten aus ihr in unser Modell oder auf diese Website eingeflossen wären. Auffällige, gern gesammelte Arten werden eher häufiger, kleine und schwer bestimmbare Arten eher seltener gemeldet, als sie tatsächlich vorkommen.
Von 1.699 Porträts sind 1.031 eingestuft, 395 haben eine dünne Datenlage und 273 keine Angabe; beide Gruppen stehen in der Sortierung am Ende.
Bildrechte & Nachweise.
Die Bildrechte verbleiben bei den jeweiligen Urhebern. Auf Artseiten und im folgenden Verzeichnis stehen Original und Lizenz. Atlas-Vorschaubilder werden mittig auf das Kartenformat 8:5 zugeschnitten, verkleinert und als WebP komprimiert. Die großen Porträtfotos behalten ihren vollständigen Bildausschnitt.
Bildnachweise aller Porträts
1.699 Arten · 4.375 Fotos · 955 Urheberangaben · 18 Lizenzfassungen
Zum Weiterverwenden das Original an der Quelle nutzen und die Lizenz dort prüfen. „Nachweis kopieren“ liefert Titel, Urheber, Quelle und Lizenz in einer Zeile; eigene Änderungen bitte zusätzlich angeben.
Die Menschen hinter den Bildern
- Perry Gunnar Larsen200 Fotos
- Jerzy Opioła166 Fotos
- Holger Krisp146 Fotos
- Björn Sothmann105 Fotos
- Rob van Kruining103 Fotos
- Michel Langeveld92 Fotos
- Strobilomyces80 Fotos
- Daniel Ghyselinck79 Fotos
- Davide Puddu77 Fotos
- Rune Solvang76 Fotos
Lizenzen
- CC0285 Fotos
- Public Domain27 Fotos
- CC BY2.856 Fotos
- CC BY-SA1.061 Fotos
- CC BY-NC143 Fotos
- CC BY-NC-SA3 Fotos
Quellen
- Wikimedia Commons1.303 Fotos
- iNaturalist1.539 Fotos
- GBIF1.510 Fotos
- PubMed Central2 Fotos
- Fachartikel (DOI)2 Fotos
- MikoChips2 Fotos
- app.plutof.ut.ee2 Fotos
- artsobservasjoner.no11 Fotos
- flickr.com3 Fotos
- portal.boldsystems.org1 Foto
Ohne JavaScript führen die Buchstaben zu Seiten mit allen Bildnachweisen der jeweiligen Arten; jedes Artporträt nennt seine Bildnachweise außerdem unter „Quellen & Prüfstand“. Alle Bildnachweise als Datensatz (JSON, 465 KB).
Botanische Icons: Blatt & Nadel
Botanische Icons
Blatt & Nadel 2.4.0 von Oliver Simon · CC BY 4.0. Unveränderte kompakte SVG-Zeichnungen; die Farbe passt sich dem Theme an. Ein Icon steht beispielhaft für die im Text bezeichnete Baumgruppe, nicht automatisch für eine einzige Baumart. Laubbäume, Nadelbäume und Holzreste erhalten eigenständige Mykolog-Symbole. Sie stehen für keine einzelne Baumart und gehören nicht zur Originalkollektion. Das Ölbaumblatt stammt seit Version 1.7.0 aus Blatt & Nadel und zeigt Olea europaea als Beispiel für die beschriftete Gattung Olea. Weitere Gehölze ohne passendes Icon bleiben ausgeschrieben.
Illustrationen der Pilzbauformen
Originale SVG-Illustrationen: © 2026 Oliver Simon · CC BY 4.0. Die Zeichnungen zeigen schematische Beispiele und vergrößerte Schnitte, keine maßstäblichen Artabbildungen. Die Lizenz gilt für diese Originalillustrationen, nicht für herangezogene Referenzwerke.
Dokumentation & Änderungen.
Aktueller Umfang: 1.699 Artporträts. Den Umfang durchgeführter Prüfungen dokumentieren die Protokolle in den jeweiligen Porträts.
Für eigene Auswertungen und die Nachverfolgung einzelner Änderungen stehen strukturierte Datensätze zur Verfügung.
Fundstellen und redaktionelle Nachweise
Teilabgleiche in Version 2.23
Zehn Pilotporträts enthalten begrenzte Nachprüfungen ausgewählter Artpassagen und Merkmale. Herangezogen wurden unter anderem Pilze der Schweiz, Funga Nordica, der Bestimmungsschlüssel von Fungi of Temperate Europe sowie gezielte Fachpublikationen. Die konkreten Fundstellen, Aussagen und verbleibenden Fragen stehen an den jeweiligen Porträts.
Dies ist keine vollständige Neubegutachtung dieser zehn Arten oder aller 840 Porträts. Weitere Literaturabgleiche werden in abgegrenzten Batches dokumentiert. Eine unabhängige mykologische Fachprüfung liegt nicht vor.
Aktuelle und frühere Prüfprotokolle (JSON)Fundstellen zum Bestimmungsschlüssel von 2026
Die Dokumentation unterscheidet Buchbelege von ergänzenden Fachquellen und hält konkrete Fundstellen und Grenzen fest.
Fundstellen und Änderungen (JSON) · Bibliografische Abgrenzung (JSON)
Ergänzende Literaturbelege
Artbezogene Fundstellen aus Funga Nordica und Flora Agaricina Neerlandica, Band 5.
Fundstellen (JSON)Weitere Bände der Flora Agaricina Neerlandica
Artbezogene Fundstellen aus den Bänden 1, 3, 4 und 6.
Fundstellen (JSON)Frühere Versionen & Erweiterungen
Ausgabe 20: 300 Porträts und klarere Orientierung.
25 neue Literaturporträts ergänzen besonders Trichterlinge, Wiesenpilze sowie kleine Holz- und Streubewohner. 22 wurden anhand ausgewählter Artpassagen aus Funga Nordica (2008) mit weiteren Artquellen verglichen. Zwei Schnecklinge beruhen auf zwei ergänzenden Artbeschreibungen; beim Erlen-Krempling ergänzt der Abstract der Revision von 2016 die ausdrücklich weiter gefasste Feldbeschreibung. Kein unabhängiger Fachreview; kein Volltextreview aller genannten Publikationen.
Die neue Ausgabe stellt Merkmalskombinationen in den Vordergrund und fasst Quellen kompakter. Prüfumfang der 25 neuen Porträts.
Die 25 Ergänzungen im Überblick
- Grüner Anis-Trichterling · Clitocybe odora
- Duft-Trichterling · Clitocybe fragrans
- Keulenfüßiger Trichterling · Ampulloclitocybe clavipes
- Schwarzpunktierter Schneckling · Hygrophorus pustulatus
- Lärchen-Schneckling · Hygrophorus lucorum
- Granatroter Saftling · Hygrocybe punicea
- Stumpfer Saftling · Hygrocybe chlorophana
- Wiesen-Ellerling · Cuphophyllus pratensis
- Weißer Ellerling · Cuphophyllus virgineus
- Dehnbarer Helmling · Mycena epipterygia
- Rillstieliger Helmling · Mycena polygramma
- Orangeroter Helmling · Mycena acicula
- Stechender Helmling · Mycena leptocephala
- Langstieliger Knoblauchschwindling · Mycetinis alliaceus
- Knoblauchschwindling · Mycetinis scorodonius
- Spindeliger Rübling · Gymnopus fusipes
- Knopfstieliger Rübling · Collybiopsis confluens
- Wurzelnder Schleimrübling · Hymenopellis radicata
- Orangeroter Adernseitling · Rhodotus palmatus
- Blutroter Hautkopf · Cortinarius sanguineus
- Blutblättriger Hautkopf · Cortinarius semisanguineus
- Rötlicher Holzritterling · Tricholomopsis rutilans
Ausgabe 16: 275 Porträts, neue Vergleichsmöglichkeiten.
25 neue Literaturporträts ergänzen den Atlas um 150 Merkmalsfelder, 100 belegte Vertiefungen und 50 lizenzierte Fotoansichten. Die Auswahl schließt konkrete Lücken bei Waldpilzen, wichtigen Verwechslungspartnern und ungewöhnlichen Fruchtkörperformen. Sie ist eine begründete redaktionelle Auswahl, keine Häufigkeitsrangliste.
| Schwerpunkt | Neue Porträts | Nutzen |
|---|---|---|
| Wulstlinge, Schirmlinge und Champignons | Stachelschuppiger Wulstling · Spitzschuppiger Stachelschirmling · Wolliggestiefelter Schirmling · Amiant-Körnchenschirmling · Perlhuhn-Champignon · Rotschuppiger Raukopf | Hüllenbau, Lamellenansatz und Verletzungsreaktionen vergleichen; Nierenrisiko und Alkohol-Wechselwirkung mit ihrer tatsächlichen Belegsicherheit erklären. |
| Täublinge und Milchlinge genauer trennen | Rotstieliger Ledertäubling · Gallentäubling · Wechselfarbiger Speitäubling · Kampfermilchling · Dunkler Duftmilchling · Langstieliger Pfeffermilchling | Pulverfarbe, Sporenornament, Huthaut und Geruch verbinden; schwierige Pfeffermilchlinge und uneinheitlichen Speisewert kenntlich machen. |
| Holzpilze mit unterschiedlichen Fruchtschichten | Klapperschwamm · Zaunblättling · Krauser Adernzähling · Violetter Knorpelschichtpilz · Zottiger Schillerporling · Aniszähling | Poren, lamellenartige Gänge, Falten und gesägte Schneiden zeigen; Ökologie und moderne Forschung mit regionalen Grenzen einordnen. |
| Keulen, Stäublinge und Becher | Herkuleskeule · Runzelige Koralle · Beutelstäubling · Bleigrauer Zwergbovist · Gemeine Hundsrute · Aderiger Morchelbecherling · Schmutzbecherling | Weniger bekannte Bauformen erklären, Reifestadien auseinanderhalten und die aktuelle taxonomische Einordnung des Beutelstäublings ergänzen. |
Was wir genauer erklären
Elf zusätzliche Fachpublikationen ergänzen die Artbeschreibungen. Dazu gehören die europäische Pfeffermilchlingsrevision, ein historischer Schlüssel zu Clavariadelphus und die Lycoperdaceae-Revision von 2024. Beim Beutelstäubling erläutern wir die Einordnung als Utraria excipuliformis. Lesestand und regionale Grenzen bleiben je Quelle sichtbar.
Klinische Fallberichte werden von chemischen Nachweisen getrennt: beim Stachelschuppigen Wulstling betrifft dies das Nierenrisiko, beim Spitzschuppigen Stachelschirmling die Alkohol-Wechselwirkung. Weitere Abschnitte behandeln Mykoparasitismus, Holzabbau und kontinentbezogene Grifola-Linien. Beim Langstieligen Pfeffermilchling bleibt eine artscharfe Fundkurve wegen historisch uneinheitlicher Abgrenzung offen.
Alle neuen Porträts sind in Suche, Merkmalsfilter, Sprachboxen, Vergleiche und Offline-Ausgabe eingebunden. Registerverknüpfungen entstehen nur bei nachvollziehbarer Namenszuordnung. Die Inhalte bleiben Literaturfassungen ohne unabhängigen mykologischen Fachreview; Referenzbilder wurden visuell geprüft, ihre Artzuordnungen folgen den Bildquellen.
Ausgabe 15: 250 Porträts, neue Vergleichsmöglichkeiten.
25 neue Literaturporträts ergänzen den Atlas um 150 Merkmalsfelder, 100 belegte Vertiefungen und 50 lizenzierte Fotoansichten. Die Auswahl schließt konkrete Lücken bei Waldpilzen, wichtigen Verwechslungspartnern und ungewöhnlichen Fruchtkörperformen. Sie ist eine begründete redaktionelle Auswahl, keine Häufigkeitsrangliste.
| Schwerpunkt | Neue Porträts | Nutzen |
|---|---|---|
| Schirmlinge, Wulstlinge und Ritterlinge vergleichen | Zitzen-Riesenschirmling · Fransiger Wulstling · Riesen-Scheidenstreifling · Seifenritterling · Gilbender Erdritterling · Brandiger Ritterling | Markante neue Feldbilder und eng ähnliche Ritterlinge ergänzen; Ringbau, Hüllenreste, Gilben und die Grenzen historischer Namen erklären. |
| Weitere Milchlinge und Täublinge | Schmalblättriger Weißtäubling · Buchen-Speitäubling · Purpurschwarzer Täubling · Rosascheckiger Milchling · Bruchreizker · Scharfer Haselmilchling | Direkte Vergleichspartner für Weißtäublinge, rote Täublinge und weißmilchende Arten aufnehmen; Lamellendichte, Milchmenge, Geruch und Baumpartner differenziert behandeln. |
| Röhrlinge, Gelbfüße und Schnecklinge | Kupferroter Gelbfuß · Echter Anhängselröhrling · Fahler Röhrling · Wohlriechender Schneckling · Natternstieliger Schneckling · Lila Dickfuß | Weitere wichtige Röhrlingsvergleiche sowie Schleimigkeit, Gerüche und Sporenmerkmale erschließen; moderne europäische Artabgrenzungen berücksichtigen. |
| Kleine Holzpilze, Kartoffelboviste und Lorcheln | Gefleckter Rübling · Brennender Rübling · Halsbandschwindling · Getigerter Knäueling · Herber Zwergknäueling · Dünnschaliger Kartoffelbovist · Grubenlorchel | Häufig übersehene Streu- und Holzpilze sowie unverwechselbar wirkende, tatsächlich erklärungsbedürftige Bauformen ergänzen; Kollar, gesägte Lamellen, Sporenornament und gerippte Stiele zeigen. |
Was wir genauer erklären
Neun zusätzliche Fachpublikationen und zwei erneut ausgewertete Revisionen vertiefen die neuen Porträts: von historischen Riesenschirmlingskonzepten über europäische Gelbfüße und Schnecklinge bis zur Feinstruktur von Röhrlingssporen. Der Lesestand nennt die tatsächlich eingesehenen Abschnitte.
Japanische Vergiftungsbefunde unter dem Namen Tricholoma ustale werden von europäischen Arten getrennt. Beim Herben Zwergknäueling erklären wir stammabhängige Biolumineszenz, beim Getigerten Knäueling nordamerikanische Entwicklungsvarianten. Statistische Mittelwertintervalle werden nicht als Grenzen einzelner Sporen ausgegeben. Sieben zusätzliche Porträts erhalten wegen uneinheitlicher Artkonzepte einen begründeten Datenhinweis anstelle einer scheinbar artscharfen Fundkurve.
Alle neuen Porträts sind in Suche, Merkmalsfilter, Sprachboxen, Vergleiche und Offline-Ausgabe eingebunden. Registerverknüpfungen entstehen nur bei nachvollziehbarer Namenszuordnung. Die Inhalte bleiben Literaturfassungen ohne unabhängigen mykologischen Fachreview; Referenzbilder wurden visuell geprüft, ihre Artzuordnungen folgen den Bildquellen.
Ausgabe 14: 225 Porträts, neue Vergleichsmöglichkeiten.
25 neue Literaturporträts ergänzen den Atlas um 150 Merkmalsfelder, 100 belegte Vertiefungen und 50 lizenzierte Fotoansichten. Die Auswahl schließt konkrete Lücken bei Waldpilzen, wichtigen Verwechslungspartnern und ungewöhnlichen Fruchtkörperformen. Sie ist eine begründete redaktionelle Auswahl, keine Häufigkeitsrangliste.
| Schwerpunkt | Neue Porträts | Nutzen |
|---|---|---|
| Lamellenpilze mit wichtigen Vergleichsmerkmalen | Dünnfleischiger Anis-Champignon · Orangegelber Scheidenstreifling · Schildrötling · Bleiweißer Trichterling · Ockerbrauner Trichterling | Anis-Champignons, Scheidenstreiflinge und Frühjahrsrötlinge vertiefen; den giftigen Bleiweißen Trichterling gezielt gegenüberstellen. |
| Milchlinge und Täublinge genauer verstehen | Rotbrauner Milchling · Klebriger Violettmilchling · Süßlicher Milchling · Stinktäubling · Gemeiner Weißtäubling · Brauner Ledertäubling | Milchreaktionen, Baumbezug, Sporenornament, Geruch und widersprüchliche Speisewertangaben nachvollziehbar erklären. |
| Weitere Holz- und Offenlandpilze | Weiden-Dachpilz · Großer Scheidling · Südlicher Ackerling · Schleimiger Schüppling · Zonentramete · Harziger Lackporling | Dachpilze, Scheidlinge, Ackerlinge, Schüpplinge und Porlinge mit Artkonzepten und konkreten Vergleichen verbinden. |
| Fruchtkammern, Gallerte und Vogelnester | Kohlen-Kugelpilz · Rötliche Kohlenbeere · Abgestutzter Drüsling · Warziger Drüsling · Gezonter Ohrlappenpilz · Tiegelteuerling · Topfteuerling · Gewimperter Erdstern | Kohlenbeeren, Drüslinge, Ohrlappenpilz, Teuerlinge und Erdsterne erschließen; Entwicklungsstadien und schwierige historische Namen erläutern. |
Was wir genauer erklären
Milchreaktionen, Sporenornamente, Entwicklungsstadien und Substratbeziehungen stehen neben den sichtbaren Feldmerkmalen. Sechs zusätzliche Forschungseinträge erschließen die Daldinia-Monografie sowie Arbeiten zu Auricularia, Pluteus und Volvopluteus, Cyclocybe, dem Pholiota-adiposa-Komplex und den Wurzelbeziehungen des Schildrötling-Komplexes. Tatsächlich gelesene Abschnitte und regionale Grenzen stehen an jeder Quelle.
Beim Weiden-Dachpilz wird ein chemischer Tryptamin-Nachweis an einer begrenzten Stichprobe erklärt; beim Bleiweißen Trichterling die Muscarinwirkung. Widersprüchliche Sporenmaße beim Schleimigen Schüppling und Speisewertangaben beim Weißtäubling bleiben sichtbar. Acht neue Porträts zeigen wegen uneinheitlicher Artkonzepte eine begründete Datenlücke statt einer irreführenden Fundkurve.
Alle neuen Porträts sind in Suche, Merkmalsfilter, Sprachboxen, Vergleiche und Offline-Ausgabe eingebunden. Registerverknüpfungen entstehen nur bei nachvollziehbarer Namenszuordnung. Die Inhalte bleiben Literaturfassungen ohne unabhängigen mykologischen Fachreview; Referenzbilder wurden visuell geprüft, ihre Artzuordnungen folgen den Bildquellen.
Ausgabe 13: 200 Porträts, genauer differenziert.
40 neue Literaturporträts ergänzen den Atlas um jeweils sechs Merkmalsfelder, vier belegte Vertiefungen, zwei lizenzierte Fotoansichten und erläuterte Vergleichsarten. Die Auswahl verbindet Bestimmungsfragen, Lebensräume und unterschiedliche Baupläne; sie ist keine statistische Häufigkeitsrangliste.
| Schwerpunkt | Neue Porträts | Nutzen |
|---|---|---|
| Kahlköpfe und kleine braune Vergleichsarten | Spitzkegeliger Kahlkopf · Blaufärbender Kahlkopf · Serbischer Kahlkopf · Blaufuß-Kahlkopf · Trockener Kahlkopf · Mist-Kahlkopf · Heudüngerling · Behangener Düngerling · Gemeiner Trompetenschnitzling · Behangener Faserling | Vier Psilocybe-Porträts, abgetrennte Deconica-Arten und wichtige Vergleichsgruppen; Artbestimmung, Inhaltsstoffbefunde und ihre Grenzen getrennt erklären. |
| Speisepilze und ihre Bestimmungsgrenzen | Lungenseitling · Stadt-Champignon · Lilastieliger Rötelritterling · Riesenträuschling · Märzschneckling · Blasser Pfifferling · Rotgelber Stoppelpilz · Lachsreizker · Blutreizker · Reifpilz | Wiesen-, Wald- und Holzbewohner ergänzen; Milchreaktionen, Baumpartner, Ringstrukturen und schwer trennbare Artgruppen genauer beschreiben. |
| Röhrlinge, Täublinge und Giftpilze | Wurzelnder Bitterröhrling · Glattstieliger Hexenröhrling · Pfefferröhrling · Blutroter Röhrling · Apfeltäubling · Zitronenblättriger Täubling · Narzissengelber Wulstling · Rissiger Risspilz · Erdblättriger Risspilz · Schwefelritterling | Weitere Röhrlingsmerkmale und Täublingsfarben vergleichen; aktuelle enge Artkonzepte bei Risspilzen sowie quellenbezogene Giftbewertungen darstellen. |
| Ungewöhnliche Formen und anspruchsvolle Verwandte | Grünspanträuschling · Blauer Träuschling · Wässriger Saumpilz · Kegeliger Saftling · Fichten-Habichtspilz · Kiefern-Habichtspilz · Tintenfischpilz · Halskrausen-Erdstern · Gestreifter Teuerling · Eselsohr | Stacheln, Becher, Erdsterne, Nester und Sporenschleim erschließen; ähnliche Arten und historische Sammelnamen auseinanderhalten. |
Was wir vertieft haben
Die Bearbeitung verbindet europäische Gattungsbehandlungen, gezielt gelesene Monografieabschnitte, neuere Artrevisionen und dokumentierte Kollektionen. Beispiele sind die österreichische Bearbeitung von Deconica und Psilocybe, die Otidea-Monografie sowie die Präzisierungen von Pseudosperma rimosum und Inocybe geophylla. 13 Quellen ergänzen die Forschungsbibliothek; Lesestand und Fundstelle bleiben je Eintrag sichtbar.
Bei Kahlköpfen und Düngerlingen unterscheiden wir nachgewiesene Inhaltsstoffe, negative Befunde einzelner Kollektionen und offene Fragen. Ein ausbleibender Nachweis ist keine allgemeine Unbedenklichkeitsaussage. Historische Sammelnamen werden nicht stillschweigend als heutige enge Arten behandelt: Acht weitere Porträts erläutern deshalb die Grenzen der Funddatenzuordnung statt einer scheinbar eindeutigen Kurve.
Die neuen Porträts sind mit Suche, Namensboxen, Register, Vergleichen und Offline-Ausgabe verbunden. Alle bleiben Literaturfassungen ohne unabhängige Fachbegutachtung; Fotozuordnungen folgen den bezeichneten Bildquellen.
Ausgabe 12: zehn Holzpilze genauer kennenlernen.
Ausgabe 12 erweitert den damaligen Stand auf 160 Porträts. Diese Erweiterung schließt Vergleichslücken bei Holzbewohnern: feine Poren, grobe Labyrinthe, Lamellen an Konsolen und farbiger Saft bei Helmlingen. Jedes neue Porträt enthält sechs Merkmalsfelder, vier Vertiefungen, zwei Fotoansichten und konkrete Vergleiche.
- Buntstieliger Helmling · Mycena inclinata
- Gelbmilchender Helmling · Mycena crocata
- Gelbstieliger Nitrathelmling · Mycena renati
- Eichenwirrling · Daedalea quercina
- Rötende Tramete · Daedaleopsis confragosa
- Birkenblättling · Lenzites betulinus
- Striegelige Tramete · Trametes hirsuta
- Kiefern-Braunporling · Phaeolus schweinitzii
- Angebrannter Rauchporling · Bjerkandera adusta
- Zinnoberrote Tramete · Pycnoporus cinnabarinus
Quellen gezielt verbessern
Sieben bestehende Porträts erhalten zusätzliche Aussagen mit genau benannten Belegen: Ockertäubling, Ziegelroter Schwefelkopf, Rettichhelmling, Rosa Rettichhelmling, Rotrandiger Baumschwamm, Buckeltramete und Schmetterlingstramete. Die Lesetiefe steht im Quellenverzeichnis: vollständiger Arttext, gezielt gelesener Monografieabschnitt oder Abstract. Drei Literaturverweise führen jetzt zu Archiv- oder Repository-Fassungen derselben Arbeiten.
Die 371 unterschiedlichen Literatur-URLs des vorherigen Bestands wurden technisch abgerufen. Ein erreichbarer Link bestätigt weder den gesamten Inhalt noch eine unabhängige Prüfung. Zehn zunächst nicht abrufbare Links wurden gesondert nachgeprüft; verbleibende Zugriffshürden sind im Protokoll sichtbar.
Quellen- und Zugriffsprotokoll · Inhaltlicher Prüfstand aller Porträts
150 Porträts, mit nachvollziehbarem Prüfstand.
Ausgabe 11 ergänzt 30 Arten und gleicht die Kernmerkmale und Ökologie aller 120 bestehenden Porträts erneut mit ihren Quellen ab. 23 bestehende Porträts erhalten zusätzliche mikroskopische oder monografisch belegte Vertiefungen. Vergleiche führen in beide Richtungen; ein konkret korrigierter Lamellenansatz und bewusst beibehaltene Quellenwidersprüche stehen im Prüfprotokoll.
Der Umfang bleibt klar: kein unabhängiger Fachreview, keine Neubestimmung der Fotos und keine vollständige Neubewertung sämtlicher klinischer Studien früherer Ausgaben. An jedem Porträt steht unter „Belege“ sein individueller Quellenabgleich. Historische Monografien werden mit heutiger Nomenklatur verbunden; tatsächlich gelesene Abschnitte bleiben von bloßen Literaturhinweisen getrennt.
Aktuelles Prüfprotokoll aller Porträts herunterladen · Gezielt ausgewertete Fachliteratur
Ausgabe 11: 30 Ergänzungen.
Die Auswahl schließt Vergleichslücken und erschließt weitere Baupläne, Lebensräume und Forschungsfragen. Sie ist keine statistische Rangliste. Jedes neue Porträt enthält sechs Merkmalsfelder, vier belegte Vertiefungen, zwei Fotoansichten und erläuterte Vergleiche.
| Schwerpunkt | Neue Porträts | Nutzen |
|---|---|---|
| Bekannte Waldgruppen genauer unterscheiden | Grauer Scheidenstreifling · Porphyrbrauner Wulstling · Riesenchampignon · Grasgrüner Täubling · Roter Heringstäubling | Scheidenbau, Champignonvergleiche, Täublingsmerkmale und Grenzen traditioneller Artkonzepte. |
| Milchlinge, Ritterlinge und ihre Forschung | Eichenmilchling · Olivbrauner Milchling · Wolliger Milchling · Gemeiner Erdritterling · Schwarzfaseriger Ritterling | Milch und Verfärbungen differenzieren; experimentelle Giftbefunde und widersprüchliche Studien verständlich einordnen. |
| Farben und Lebensräume | Dunkelvioletter Schleierling · Elfenbein-Schneckling · Kirschroter Saftling · Papageien-Saftling | Farbe, Schleim, Sporenreife und verschiedene Ernährungsweisen innerhalb verwandter Gruppen erklären. |
| Kleine Pilze an Streu und Holz | Waldfreund-Rübling · Butter-Rübling · Rosablättriger Helmling · Großer Bluthelmling · Fichtenzapfenrübling · Samtfußkrempling | Hygrophanie, Zystiden, roter Saft, Zapfenspezialisierung und verborgene Holzsubstrate erschließen. |
| Holzpilze mit unterschiedlichen Bauplänen | Schuppiger Porling · Eichhase · Flacher Lackporling · Ästiger Stachelbart · Zerfließende Gallertträne | Gestielte Porlinge, verzweigte Hüte, Sporenflug, Stachelreihen und winzige Gallertpolster gezielt vergleichen. |
| Becher, Lorcheln und hohle Trichter | Österreichischer Kelchbecherling · Herbst-Lorchel · Böhmische Verpel · Käppchenmorchel · Starkriechender Trompetenpfifferling | Fruchtschichten und Hutansatz zeigen; Grenzen der Fotobestimmung und Nutzen monografischer Schlüssel erläutern. |
20 neue Perspektiven auf Pilze.
Ausgabe 10 erweitert den Atlas auf 120 Porträts. Jede neue Art erhält sechs Merkmalsfelder, vier Vertiefungen mit Belegen, zwei reale Fotoansichten und konkrete Vergleichshinweise. Diese Auswahl ergänzt typische Waldbegegnungen, wichtige Giftpilze und bislang wenig erklärte Lebensweisen. Sie ist eine redaktionelle Auswahl, keine statistische Häufigkeitsrangliste.
| Schwerpunkt | Neue Porträts | Nutzen für die Recherche |
|---|---|---|
| Waldpilze genauer unterscheiden | Sandröhrling · Hainbuchen-Raufuß · Kuhmaul · Frostschneckling · Mönchskopf | Ergänzt Kiefern-, Fichten- und Hainbuchenbegleiter sowie markante Lamellenpilze. Porenstruktur, Verfärbung, Schleier und Baumbezug werden gemeinsam betrachtet. |
| Artgrenzen verstehen | Rötlicher Lacktrichterling · Milchbrätling | Weit verbreitete Feldnamen mit wissenschaftlich präzisierten Artkonzepten. Historische Fotos und Fundlisten bleiben ausdrücklich vom engeren heutigen Konzept unterschieden. |
| Giftwirkung differenziert lesen | Grünling · Stinkschirmling · Fleischbräunlicher Giftschirmling | Klinische Fallberichte, widersprüchliche Befunde und analytische Giftstoffnachweise werden getrennt eingeordnet. Kleine Schirmlinge ergänzen den Vergleich mit Riesenschirmlingen. |
| Holz als Lebensraum | Buchen-Schleimrübling · Riesenporling · Leberreischling · Buckeltramete · Birnenstäubling | Zeigt unterschiedliche Wege des Holzabbaus: Lamellen, Poren, einzelne Röhren und eingeschlossene Sporen. Schnitt, Druckreaktion und tatsächliches Substrat liefern konkrete Beobachtungsaufgaben. |
| Formvielfalt und Beziehungen | Klebriger Hörnling · Kammförmige Koralle · Goldgelber Zitterling · Geweihförmige Holzkeule · Igelstachelbart | Korallen, Gallertpilze, Holzkeulen und Stachelbärte erweitern das Spektrum. Pilzparasitismus, Entwicklungsstadien und Naturschutz erklären mehr als die äußere Form. |
Warum diese nächsten 40 Arten?
Die Auswahl verbindet häufige Begegnungen, wichtige Verwechslungspartner und bisher wenig vertretene Fruchtkörperformen. Sie ist eine redaktionelle Priorisierung für Mitteleuropa, keine Rangliste der häufigsten Pilze. Seltenere Arten wie Rauköpfe oder Satansröhrling ergänzen bewusst die Vergleichsmöglichkeiten.
| Schwerpunkt | Neue Porträts | Nutzen |
|---|---|---|
| Röhrlinge · 9 | Sommersteinpilz · Kiefern-Steinpilz · Satansröhrling · Schönfußröhrling · Ziegenlippe · Bereifter Rotfußröhrling · Kuhröhrling · Körnchenröhrling · Birken-Rotkappe | Steinpilze differenzieren, gelb- und rotporige Arten vergleichen und Baumpartner verstehen. |
| Wulstlinge und Champignons · 4 | Rotbrauner Scheidenstreifling · Grauer Wulstling · Weißer Anis-Champignon · Waldchampignon | Ring, Volva, Fleischreaktion und gefährliche Verwechslungen systematischer erklären. |
| Tintlinge, Hallimasche und weitere Holzpilze · 7 | Faltentintling · Glimmertintling · Honiggelber Hallimasch · Dunkler Hallimasch · Sparriger Schüppling · Ziegelroter Schwefelkopf · Breitblatt | Häufige Büschelfunde sowie Altersveränderungen, Sporenfarben und Holzbindung erschließen. |
| Helmlinge und Lacktrichterlinge · 3 | Rettichhelmling · Rosa Rettichhelmling · Violetter Lacktrichterling | Kleine farbige Waldpilze und ihre giftigen Vergleichspartner einordnen. |
| Täublinge und Milchlinge · 6 | Ockertäubling · Kirschroter Speitäubling · Grüngefelderter Täubling · Dickblättriger Schwärztäubling · Birkenmilchling · Graugrüner Milchling | Brüchiges Fleisch, Milch, Farbreaktionen und enge Baumbeziehungen vergleichbar machen. |
| Rauköpfe, Trichterlinge, Ritterlinge und Dachpilze · 6 | Spitzgebuckelter Raukopf · Orangefuchsiger Raukopf · Nebelkappe · Mehlräsling · Tigerritterling · Rehbrauner Dachpilz | Wichtige Giftpilze, Lamellenansätze und Grenzen rein fotografischer Artbestimmung ergänzen. |
| Andere Fruchtkörperformen · 5 | Zitterzahn · Spaltblättling · Striegeliger Schichtpilz · Vielgestaltige Holzkeule · Orangebecherling | Gallertige Stachelpilze, Falten, Schichten, Fruchtkammern und offene Becher sichtbar machen. |
Änderungen nachvollziehen
Den jeweiligen Quellenstand und die dokumentierten Ergänzungen finden Sie im Artporträt unter „Quellen & Prüfstand“.
Version 2.11.0: 620 Artporträts
20 weitere Literaturporträts ergänzen kleine Holzbewohner, Tintlinge, Nestlinge und Wiesenpilze. Jedes neue Porträt hat zwei lizenzierte Fotoansichten. Quellenkonflikte bei Artgrenzen, Namen und Speisewert werden ausdrücklich benannt.
Version 2.10.0: 600 Artporträts
45 weitere Literaturporträts ergänzen unter anderem Röhrlinge, Holzbewohner, Becherlinge und Pilzparasiten. Alle 600 Porträts besitzen mindestens zwei lizenzierte Bildansichten. Quellenkonflikte und Grenzen der Artabgrenzung bleiben ausdrücklich sichtbar.
Version 2.9.0: 555 Artporträts
30 neue Literaturporträts ergänzen insbesondere Milchlinge, Täublinge, Schleierlinge, Schnecklinge und kleinere Schirmlinge. Alle 555 Porträts besitzen mindestens zwei lizenzierte Bildansichten. Unterschiedliche Artkonzepte, offene Namensfelder und widersprüchliche Quellenangaben bleiben kenntlich.
Version 2.8.0: 525 Artporträts
25 neue Literaturporträts ergänzen Holzbewohner, Gallertpilze und kleinere Schlauchpilze. Alle 525 Porträts besitzen mindestens zwei Bildansichten mit Herkunfts- und Lizenzangaben. Merkmale, Verwechslungen und Namensbelege wurden quellenbezogen ergänzt; unterschiedliche Artkonzepte bleiben ausdrücklich erkennbar.
Version 2.6.0: Namen in 20 Sprachen
Alle 460 Porträts führen zusätzlich Ungarisch, Slowenisch, Kroatisch, Serbisch, Norwegisch (Bokmål) und Rumänisch. Nationale Namensverzeichnisse, Fachwörterbücher und taxonomisch abgeglichene Checklisten ergänzen belegte Namen. Nicht abgesicherte Bezeichnungen bleiben als Lücke sichtbar. Der Abgleich betrifft Namen; er erweitert keine fachliche Vollprüfung der Artporträts. Quellen und Hinweise auf regionale oder mehrdeutige Namen stehen direkt im jeweiligen Sprachfeld.
Version 2.5.8: 460 Artporträts
Fünf neue Literaturporträts ergänzen Ritterlinge, Scheibchentintlinge und den Blassen Zonenmilchling. Artpassagen aus Funga Nordica wurden mit Fachbeschreibungen und gezielt ausgewählten Publikationen abgeglichen. Gelesener Umfang, Namenskonflikte und Prüfgrenzen sind an den Quellen vermerkt. 427 bestehende Porträts enthalten begrenzte Abgleiche mit den Großpilzen Baden-Württembergs. Acht direkte Artfundstellen bleiben unbestätigt; 20 Schlauchpilze liegen außerhalb der fünf Bände. Der Zähler bezeichnet keine Vollprüfung aller Aussagen. Vier neue Pfifferlingansichten und nummerierte Quellen im Offline-Dokument erleichtern das Nachlesen.