MitteleuropaDE

Rissiger Risspilz

Pseudosperma rimosum

SpeisewertGiftig

Muscarinhaltige Giftpilze; die DGfM ordnet sie dem Muskarin-Syndrom zu. Möglich sind unter anderem starkes Schwitzen, Speichel- und Tränenfluss sowie Kreislaufbeschwerden.

Quellen zum Speisewert

Kegelig zugespitzter ockerfarbener Hut mit radialen Fasern und eingerissenem Rand über einem schlanken hellen Stiel.

Quelle unter Inocybe rimosa, auf Commons Pseudosperma rimosum zugeordnet. Der rimosum-Komplex enthält schwer trennbare Formen/Arten; das Foto erlaubt keine unabhängige Absicherung im engen Artkonzept.

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein radialfaseriger, stroh- bis ockerbrauner Risspilz, dessen engeres Artkonzept erst 2024 durch einen Epitypus präzisiert wurde. Alte Meldungen unter Inocybe rimosa oder fastigiata können unterschiedliche heutige Arten einschließen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 2–8 cm, gelegentlich größer; lange kegelig, später ausgebreitet und , radialfaserig bis rissig, stroh- bis ockerbraun.

Unterseite

bis , jung blass, später grau- bis olivbraun; Schneiden heller möglich.

Stiel & Basis

Etwa 3–10 cm lang und 3–10 mm dick; weißlich bis ockerlich, längsfaserig, nur ganz oben bereift.

Fleisch

Im Hut weißlich, im Stiel blass strohfarben; Geruch oft spermatisch, aber variabel.

Sporenpulver

Braun; glatte, variabel länglich-elliptische bis mandelförmige Sporen.

Bei schwierigen Funden das verwendete Artkonzept angeben

Hinweis zur Beobachtung

Radialfasern und Kegelform helfen zur Gruppe. Für die engere Art sind aktuelle Mikromerkmale und gegebenenfalls ein Belegvergleich nötig.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2024) · Mycologia Bavarica 24. Artabschnitt Pseudosperma rimosum, S. 20–24, im Volltext ausgewertet: Epitypus, Makro-/Mikromerkmale und Artabgrenzung. Historisches Inocybe rimosa s.l. nicht unbesehen gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz. Bei Laubbäumen, seltener Nadelbäumen. Mykorrhizapilz, besonders bei Laubbäumen auf eher basenreichen Böden; weitere Standorte sind dokumentiert.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Laubbäume
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Knolliger Risspilz

Inosperma cookei

Giftig

Knolliger Risspilz: stroh- bis ockergelber Risspilz mit weißlicher, oft gerandeter Stielknolle und meist honigartigem Geruch; Sporen kürzer (7–9 × 4–5 µm), Cheilozystiden birnen- bis keulenförmig. Ohne vollständige Stielbasis und Mikroskop nicht sicher vom Rissigen Risspilz zu trennen; ebenfalls als giftig eingestuft.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Ein benannter Referenzbeleg präzisiert die Art

Die Revision legt einen Heidelberger Fund von 2014 als Epitypus fest, hinterlegt in Stuttgart als SMNS-STU-F-0901777. Damit steht ein untersuchbarer Bezug für Morphologie und DNA bereit. Alte Bildbestimmungen werden dadurch nicht rückwirkend bestätigt.

Quellen

Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2024) · Mycologia Bavarica 24. Artabschnitt Pseudosperma rimosum, S. 20–24, im Volltext ausgewertet: Epitypus, Makro-/Mikromerkmale und Artabgrenzung. Historisches Inocybe rimosa s.l. nicht unbesehen gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die Sporen variieren innerhalb geprüfter Kollektionen

An 120 Sporen aus drei Kollektionen wurden 9–13 × 5,4–7,7 µm gemessen, im Mittel 10,8 × 6,7 µm. Die Form reicht von länglich bis mandelartig. Ein ideal gezeichnetes Einzelformat kann diese Variation nicht ersetzen.

Quellen

Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2024) · Mycologia Bavarica 24. Artabschnitt Pseudosperma rimosum, S. 20–24, im Volltext ausgewertet: Epitypus, Makro-/Mikromerkmale und Artabgrenzung. Historisches Inocybe rimosa s.l. nicht unbesehen gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Geruch ist ein unterstützendes, wechselndes Merkmal

Die Revision beschreibt gewöhnlich spermatischen Geruch, daneben schwache oder etwas süßliche Eindrücke. Das relativiert eine starre Geruchsregel. Sichtbare Fasern, Mikromerkmale und eine nachvollziehbare Kollektion bleiben nötig.

Quellen

Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2024) · Mycologia Bavarica 24. Artabschnitt Pseudosperma rimosum, S. 20–24, im Volltext ausgewertet: Epitypus, Makro-/Mikromerkmale und Artabgrenzung. Historisches Inocybe rimosa s.l. nicht unbesehen gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Muscarin ist anders einzuordnen als Psilocybin

Zum beschriebenen muscarinartigen Vergiftungsbild gehören unter anderem Schweiß- und Tränenfluss. Die Einordnung betrifft periphere cholinerge Wirkungen und ist nicht mit der Psychoaktivität mancher Kahlköpfe gleichzusetzen. Die DGfM führt die Art entsprechend beim Muskarin-Syndrom.

Quellen

Fundkorb · Inocybe rimosa
Fredi Kasparek; Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Alte Fundlisten umfassen einen weiteren Formenkreis

Die regionale Monografie verwendet Inocybe rimosa ausdrücklich im weiten Sinn und führt obsoleta und perlata als Varietäten. Das hier erläuterte Artkonzept orientiert sich dagegen an der späteren Epitypifizierung. Die umfangreiche historische Wirtsliste und die damaligen Häufigkeiten dürfen deshalb nicht unverändert als Daten des enger gefassten Pseudosperma rimosum gelesen werden.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 433, 434, 435, 436. Historisches rimosa-Sammelkonzept mit den bereits belegten Epitypusangaben von 2024 verglichen; keine Übernahme alter Varietäten und gepoolter Wirtszahlen. · eingesehen 06.10.2026

Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2024) · Mycologia Bavarica 24. Artabschnitt Pseudosperma rimosum, S. 20–24, im Volltext ausgewertet: Epitypus, Makro-/Mikromerkmale und Artabgrenzung. Historisches Inocybe rimosa s.l. nicht unbesehen gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Cholinerg wirksames AlkaloidC9H20NO2+

Muscarin

Muscarinische Acetylcholin-Rezeptoren

Aktiviert Rezeptoren des vegetativen Nervensystems. Trotz des ähnlichen Namens ist Muscarin etwas anderes als Muscimol.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Muscarin, PubChem CID 9308
2-D-Struktur · PubChem CID 9308
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 174,26 g/mol · Kation ohne Gegenion

Belege zur Zuordnung dieser Art

Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026

DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Fachgesellschaft
Arteinträge Inocybe geophylla und Pseudosperma rimosa [Listenschreibweise]: Muskarin-Syndrom; Stand 01.05.2026. · eingesehen 03.10.2026

First Nature · clitocybe phyllophila
Pat O’Reilly · Fachportal
Artbeschreibung mit Bestimmungsmerkmalen, Mikroskopie, Ökologie und Artvergleichen gelesen. Britische Saison nicht als gesamteuropäischer Kalender verwendet. · eingesehen 04.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Pseudosperma rimosum

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschRissiger RisspilzKegeliger RisspilzKegelhütiger Risspilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischSplit fibrecap

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischBleke spleetvezelkopGeelbruine spleetvezelkop

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischInocybe fastigié

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

DänischGulbladet trævlhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischSpiss trevlesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischTopptrådingTopptrådskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischSuippurisakas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischRysostrzępiak porysowany

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischVláknice kuželovitá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischZašiljena parazcepljenka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Pseudosperma rimosum, zašiljena parazcepljenka

KroatischUšiljena cjepača

Namensbeleg

CROmushrooms · Pseudosperma rimosum · Abgerufen: 06.10.2026

UŠILJENA CJEPAČA / Pseudosperma rimosum (Bull.) Matheny & Esteve-Rav.

UngarischKerti susulyka

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Inocybe rimosa.

PDF-Seite 18: Inocybe rimosa (Inocybe brunnea, Inocybe fastigiata) | kerti susulyka

RussischВолоконница равновершинная

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch裂丝盖伞Sinngemäß: Spaltfaser-Hutschirm

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

裂丝盖伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischオオキヌハダトマヤタケSinngemäß: Großer Seidenhaut-Strohhüttenpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

オオキヌハダトマヤタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Pseudosperma rimosum
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Bull.) Matheny & Esteve-Rav.
Herkunft des erfassten Zitats
GBIF-Snapshot des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) Matheny & Esteve-Rav. · Namensdatensatz 830693
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus rimosus Bull.
Herb. Fr. 9: pl. 388 (1789) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 258 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Das Porträt folgt der Epitypifizierung von 2024. Ältere I.-rimosa-/fastigiata-Zuordnungen und ähnlich benannte Sequenzen entsprechen nicht zwingend dieser engeren Art.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 10 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Ockerlicher radialfaseriger Hut und relativ lange Schneidenzystiden bestätigt. Buchsporen 9,5–13 × 6–7,5 µm überlappen mit der vorhandenen 120-Sporen-Messreihe, ersetzen deren dokumentierte Streuung aber nicht.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 472; Schlüssel F35 und unmittelbare Vergleiche · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Pseudosperma rimosa [Schreibweise der Liste] · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum
    Bibliografie

    Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2024)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Mycologia Bavarica 24. Artabschnitt Pseudosperma rimosum, S. 20–24, im Volltext ausgewertet: Epitypus, Makro-/Mikromerkmale und Artabgrenzung. Historisches Inocybe rimosa s.l. nicht unbesehen gleichgesetzt

  2. Fundkorb · Inocybe rimosa
    Bibliografie

    Fredi Kasparek; Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  3. A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
    Bibliografie

    Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress 20: 1019–1114. Artabschnitt Inocybe geophylla mit Epitypus, Beschreibung und Kommentar im Volltext gelesen; enges weißes Artkonzept

  4. Ziegelroter Risspilz · Stadt Wien
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe

  5. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 472 · S. 418

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 04.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel F35 und unmittelbare Vergleiche; PDF-S. 419: Geruchsübersicht („honey-like“: Pseudosperma melliolens, P. permelliolens, Inosperma kuthanii, I. cookei). Gedruckte S. 468–472, PDF-S. 469–473: Key J, Punkt 15 (I. maculatum), 19 (I. kuthanii: Hutmitte zimt- bis orangebraun, Sporen 8,5–9,5 × 4,4–5,5 µm), 25–29 (Geruch honigartig u. a., Stiel meist mit gerundeter Knolle, Cheilozystiden breit keulig bis birnenförmig; 26 I. quietiodor; 29 I. cookei: Hut 20–50 mm, blass lederfarben bis zimtlederfarben, jung teils mit weißlichen Velumflocken; Sporen 7–9 × 4–5 µm; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm; Laub- und Mischwälder; häufig), Punkt 30 (Geruch unbedeutend oder spermatisch, Stiel normalerweise ohne Knolle) und 35 (Pseudosperma rimosum: Cheilozystiden im Mittel über 55 µm, Sporen 9,5–13 × 6–7,5 µm). Gedruckte S. 420, PDF-S. 421: Key A, Punkt 8 (I. erubescens: Hut 40–80 mm, Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm, Laubwälder und Parks, „typically late spring“). Punkt 29 nennt die Cheilozystiden von I. cookei „± broad-necked bottle-shaped“, Punkt 25 die der Gruppe „broadly club- to pear-shaped“

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5

    Seite: S. 433, 434, 435, 436

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historisches rimosa-Sammelkonzept mit den bereits belegten Epitypusangaben von 2024 verglichen; keine Übernahme alter Varietäten und gepoolter Wirtszahlen

  3. Pilze der Schweiz · Band 5: Blätterpilze 3. Teil (2000)

    Seite: S. 48

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 47: Nr. 12 Inocybe (Inocibium) cookei Bres., „Knolliger Risspilz“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fund Mühlau AG 21. August 1982 (Mischwald bei Picea und Fagus), Geniessbarkeitssymbol ✚ (Umriss). Gedruckte S. 74, PDF-S. 73: Nr. 49 I. quietiodor („Unangenehmriechender Risspilz“), Bemerkung zur Verwechslung mit I. cookei. Gedruckte S. 76, PDF-S. 75: Nr. 53 I. rimosa var. rimosa (Hut ockergelb, strohfarben bis ockerbraun, mit ± spitzem Buckel)

  4. Funga Nordica (2008) · Inocybe – I. cookei und Nachbararten

    Seite: S. 874–875

    Bibliografie

    S. Jacobsson, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungswerk · Schlüsselpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: MycoKey-PDF-S. 489–490: Punkte 9–14 – I. erubescens (weißlich, langsam ziegelrot; Hut 40–100 mm; Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm; Kalkboden, Laubwälder und Parks; Sommer), I. maculata (Hut kastanien- bis ockerbraun mit weißen Velumflecken; Sporen 8–12 × 5–6,5 µm), I. cookei (Geruch nach Honig; Sporen 7–9 × 4–5 µm, bohnenförmig; Hut 20–50 mm, stroh- bis ockergelb; Lamellen grau bis ocker ohne Olivton; Stiel 25–80 × 3–8 mm, knollig; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm, birnenförmig; Laub- und Mischwälder; Sommer bis Herbst) und I. quietiodor (Geruch nach Lactarius quietus; Sporen 8–11 × 5,5–6,5 µm; makroskopisch I. cookei ähnlich)

  5. Speisewert von Pilzen — Inocybe cookei
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabellenzeile gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zeile Inocybe cookei (Synonym dort Inocybe kuthanii; „Strohgelber Risspilz, Knolliger Risspilz“): Speisewert „giftig“, Giftart „Muscarin“. Vergleichszeilen Inocybe erubescens und Inocybe rimosa (giftig, Muscarin)

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hut und Stiel
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Proportional auf 1000 Pixel Breite verkleinert und als JPEG neu gespeichert; kein Zuschnitt, keine inhaltliche Bearbeitung.

    Lamellenansicht
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Proportional auf 960 Pixel Breite verkleinert und als JPEG neu gespeichert; kein Zuschnitt, keine inhaltliche Bearbeitung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPseudosperma rimosum im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Pseudosperma. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Pseudosperma

Fotoansicht