MitteleuropaDE

Knolliger Risspilz

Inosperma cookei

SpeisewertGiftig

Giftig (ÖMG: Muscarin; Pilze der Schweiz; DGfM, VAPKO: Risspilze pauschal); laut Literaturauswertung 2013 ohne Muscarin. Muscarinhaltige Risspilze sehen ähnlich aus. Keine Verzehrfreigabe.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Die ÖMG führt die Art als giftig (Muscarin), Pilze der Schweiz als giftig; die DGfM ordnet Risspilze der Gattungen Inocybe und Inosperma pauschal dem Muskarin- oder Psilocybin-Syndrom zu, die VAPKO-Giftpilzliste führt alle Inocybe-Arten. Eine Literaturauswertung (Kosentka et al. 2013) zählt I. cookei dagegen zu den Arten ohne Muscarin.

Giftig · Wirkstoff unsicher. Von der ÖMG und in Pilze der Schweiz als giftig eingestuft; eine Literaturauswertung von 2013 zählt die Art dagegen zu den Risspilzen ohne Muscarin. Muscarinhaltige Risspilze wie Rissiger und Ziegelroter Risspilz sind ohne Stielbasis, Geruch und Mikroskop nicht sicher abzugrenzen. Keine Verzehrfreigabe.

Aufrechter Fruchtkörper in Laubstreu: Hut stroh- bis ockergelb, radialfaserig, mit orange getöntem Buckel; Stiel gelbbräunlich, an der Basis eine weiße, deutlich gerandete Knolle. Links zwei weitere Fruchtkörper, umgelegt bzw. angehoben. Birketveit (Grimstad), Südnorwegen, 3. September 2016.

Südnorwegischer Fund, nicht Mitteleuropa; frei lizenzierte Fotos aus Mitteleuropa waren nicht zu finden. Der Fund ist bei Artsobservasjoner nicht validiert; bestimmt hat die Fotografin (laut Fundmeldung mikroskopiert), nicht unabhängig geprüft. Die Knolle ist freigelegt; ob der Fruchtkörper unverändert am Wuchsort steht, ist nicht sicher. Die Hutmitte ist orange getönt; eine Abgrenzung von I. kuthanii (eher orangebräunliche Hutmitte, mehliger Geruch) ist am Foto nicht möglich, der Geruch nicht prüfbar.

Foto: Inger-Lise Fonneland · CC BY 4.0 · Original

Ein mittelgroßer, stroh- bis ockergelber Risspilz mit gebuckeltem, radialfaserigem Hut und weißlicher, oft gerandeter Knolle an der Stielbasis. Er wächst als Mykorrhizapilz bei Laub- und Nadelbäumen; der Geruch wird meist als honigartig beschrieben.

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Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut meist 2–5 cm, jung kegelig bis glockig mit eingebogenem Rand, später flach gewölbt mit deutlichem, breitem . Stroh-, ocker- bis honiggelb; in der Mitte glatt, nach außen radialfaserig bis rissig, jung bisweilen mit weißlichen am Scheitel.

Unterseite

jung hell graubraun bis graubeige, später erdbraun; stark und schmal , Schneiden weißflockig.

Stiel & Basis

Stiel 3–6(–8) cm × 3–8 mm, zylindrisch und voll, jung weißlich, bald gelblich bis hell gelbbräunlich überlaufen, Spitze fein flockig. An der Basis eine weißliche, deutliche und oft gerandete Knolle; manche Darstellungen beschreiben sie als abgerundet.

Fleisch

Fleisch weißlich bis hell cremeweiß, dünn. Geruch schwach honigartig, besonders beim Antrocknen; auch als fruchtig bis spermatisch beschrieben.

Sporenpulver

olivbraun. Sporen glatt, elliptisch bis bohnenförmig, in der nordischen Bearbeitung und im europäischen Schlüssel 7–9 × 4–5 µm. Cheilozystiden dünnwandig, blasig-keulig bis birnenförmig, ohne Kristallschopf; Pleurozystiden fehlen.

Stielbasis vollständig ausgraben

Hinweis zur Beobachtung

Der Stiel sollte mit der ganzen Basis entnommen werden: Eine weißliche, mehr oder weniger gerandete Knolle unterscheidet ihn von den meist knollenlosen Arten um den Rissigen Risspilz. Ein honigartiger Geruch, vor allem beim Antrocknen, stützt die Bestimmung, wird aber auch als fruchtig bis spermatisch beschrieben und ist kein sicheres Einzelmerkmal. Sicher abgrenzen lässt sich die Art mit Sporen und Zystiden; die Prüfung ist keine Verzehrfreigabe.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 5: Blätterpilze 3. Teil (2000)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 48, PDF-S. 47: Nr. 12 Inocybe (Inocibium) cookei Bres., „Knolliger Risspilz“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fund Mühlau AG 21. August 1982 (Mischwald bei Picea und Fagus), Geniessbarkeitssymbol ✚ (Umriss). Gedruckte S. 74, PDF-S. 73: Nr. 49 I. quietiodor („Unangenehmriechender Risspilz“), Bemerkung zur Verwechslung mit I. cookei. Gedruckte S. 76, PDF-S. 75: Nr. 53 I. rimosa var. rimosa (Hut ockergelb, strohfarben bis ockerbraun, mit ± spitzem Buckel). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010) – 5.16 Inocybe cookei
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 393–394, PDF-S. 394–395: 5.16 Inocybe cookei Bresadola 1892, „Knolliger Risspilz“ – Morphologie (Hut 2–6 cm, Stiel 3–6(8) × 0,3–0,8 cm, Basis deutlich knollig, ± auffällig gerandet; Geruch schwach honigartig, vor allem beim Eintrocknen; Sporen 7–9(9,5) × 4–5,5 µm; Cheilozystiden blasig-keulig 25–45 × 10–20 µm), Variabilität (var. kuthanii), Ökologie mit Pflanzengesellschaften und Böden, Mykorrhiza-Partner mit Fundzahlen, Phänologie (Mai 1, Jun 1, Jul 13, Aug 32, Sep 45, Okt 40), Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Inocybe – I. cookei und Nachbararten
S. Jacobsson, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte S. 874–875, MycoKey-PDF-S. 489–490: Punkte 9–14 – I. erubescens (weißlich, langsam ziegelrot; Hut 40–100 mm; Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm; Kalkboden, Laubwälder und Parks; Sommer), I. maculata (Hut kastanien- bis ockerbraun mit weißen Velumflecken; Sporen 8–12 × 5–6,5 µm), I. cookei (Geruch nach Honig; Sporen 7–9 × 4–5 µm, bohnenförmig; Hut 20–50 mm, stroh- bis ockergelb; Lamellen grau bis ocker ohne Olivton; Stiel 25–80 × 3–8 mm, knollig; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm, birnenförmig; Laub- und Mischwälder; Sommer bis Herbst) und I. quietiodor (Geruch nach Lactarius quietus; Sporen 8–11 × 5,5–6,5 µm; makroskopisch I. cookei ähnlich). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key J (Pseudosperma und Inosperma), Key A und Geruchsübersicht
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 418, PDF-S. 419: Geruchsübersicht („honey-like“: Pseudosperma melliolens, P. permelliolens, Inosperma kuthanii, I. cookei). Gedruckte S. 468–472, PDF-S. 469–473: Key J, Punkt 15 (I. maculatum), 19 (I. kuthanii: Hutmitte zimt- bis orangebraun, Sporen 8,5–9,5 × 4,4–5,5 µm), 25–29 (Geruch honigartig u. a., Stiel meist mit gerundeter Knolle, Cheilozystiden breit keulig bis birnenförmig; 26 I. quietiodor; 29 I. cookei: Hut 20–50 mm, blass lederfarben bis zimtlederfarben, jung teils mit weißlichen Velumflocken; Sporen 7–9 × 4–5 µm; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm; Laub- und Mischwälder; häufig), Punkt 30 (Geruch unbedeutend oder spermatisch, Stiel normalerweise ohne Knolle) und 35 (Pseudosperma rimosum: Cheilozystiden im Mittel über 55 µm, Sporen 9,5–13 × 6–7,5 µm). Gedruckte S. 420, PDF-S. 421: Key A, Punkt 8 (I. erubescens: Hut 40–80 mm, Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm, Laubwälder und Parks, „typically late spring“). Punkt 29 nennt die Cheilozystiden von I. cookei „± broad-necked bottle-shaped“, Punkt 25 die der Gruppe „broadly club- to pear-shaped“. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz von Laub- und Nadelbäumen. Laub- & Nadelwälder, Parks, Waldweg- und Straßenränder. Mykorrhizapilz bei Laub- und Nadelbäumen, besonders Buche und Fichte, auch Birke, Hasel und Eiche. In Buchen-, Buchen-Tannen- und Eichen-Hainbuchenwäldern, Fichtenforsten, Parks und auch an Waldweg- und Straßenrändern, auf neutralen bis basischen, mäßig bis gut nährstoffversorgten Lehmböden. Meist Juli bis Oktober, selten schon ab Mai.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Birken
  • Buchen
  • Eichen
  • Haseln
  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Rissiger Risspilz

Pseudosperma rimosum

Giftig

Hut mit eher spitzem Buckel, lederfarben bis strohgelb, deutlich radial einreißend; Stielbasis normalerweise ohne Knolle, Geruch unauffällig bis spermatisch. Sporen mit 9,5–13 × 6–7,5 µm deutlich länger, Cheilozystiden im Mittel über 55 µm lang. Die DGfM ordnet ihn dem Muskarin-Syndrom zu. Ohne vollständige Stielbasis und Mikroskop nicht sicher trennbar.

Ziegelroter Risspilz

Inosperma erubescens

Giftig

Größer (Hut 4–10 cm), anfangs weißlich und langsam ziegelrot verfärbend, Stiel ohne gerandete Knolle; Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm. Wächst auf Kalkböden bei Laubbäumen und erscheint nach der Schweizer Darstellung schon im Frühjahr und Frühsommer. Die DGfM ordnet ihn dem Muskarin-Syndrom zu.

Weitere ähnliche Arten

Kein Bild
verfügbar

Unangenehmriechender Risspilz

Inosperma quietiodor

Noch kein Artporträt

Makroskopisch sehr ähnlich, ebenfalls mit knolliger Stielbasis. Riecht nach dem Milchling Lactarius quietus oder nach Wanzen statt nach Honig; Sporen größer, 8–11 × 5,5–6,5 µm, kaum bohnenförmig. Auf Kalkböden unter Eiche und Buche; selten und vermutlich übersehen.

Kein Bild
verfügbar

Inosperma kuthanii

Noch kein Artporträt

Früher als Varietät des Knolligen Risspilzes geführt. Hutmitte zimt- bis orangebraun, Rand blass; Sporen 8,5–9,5 × 4,4–5,5 µm, Cheilozystiden nach dem europäischen Schlüssel länger (45–65 µm). Geruch honigartig, beim Trocknen nach der baden-württembergischen Darstellung mehlartig. Selten.

Kein Bild
verfügbar

Gefleckter Risspilz

Inosperma maculatum

Noch kein Artporträt

Hut kastanien- bis rotbraun, jung mit auffälligen weißen Velumflecken in der Mitte; Sporen 8–12 × 5–6,5 µm. Bei Buche, Eiche und Linde auf Kalk. Die DGfM ordnet ihn dem Muskarin-Syndrom zu. Vom Knolligen Risspilz vor allem durch die braune Hutfarbe getrennt.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Die Knolle entscheidet mit

Eine knollige, meist gerandete Stielbasis führt im Schweizer Schlüssel zur Gruppe um den Knolligen Risspilz, im europäischen Schlüssel zusammen mit einem auffälligen Geruch. Innerhalb der Gruppe trennen Funga Nordica und Fungi of Temperate Europe ihn über den Honiggeruch, Pilze der Schweiz über einen fruchtigen bis spermatischen Geruch und kleinere Sporen. Funde ohne gerandete Knolle müssen nach der Schweizer Darstellung mit den sehr ähnlichen Arten um den Rissigen Risspilz verglichen werden; diese riechen nach dem europäischen Schlüssel meist unauffällig bis spermatisch und haben längere Sporen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 5: Blätterpilze 3. Teil (2000)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 48, PDF-S. 47: Nr. 12 Inocybe (Inocibium) cookei Bres., „Knolliger Risspilz“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fund Mühlau AG 21. August 1982 (Mischwald bei Picea und Fagus), Geniessbarkeitssymbol ✚ (Umriss). Gedruckte S. 74, PDF-S. 73: Nr. 49 I. quietiodor („Unangenehmriechender Risspilz“), Bemerkung zur Verwechslung mit I. cookei. Gedruckte S. 76, PDF-S. 75: Nr. 53 I. rimosa var. rimosa (Hut ockergelb, strohfarben bis ockerbraun, mit ± spitzem Buckel). · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 5 (2000) – Schlüssel Inocybe, Untergattung Inocibium, und Zeichenerklärung
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 23, PDF-S. 22: Schlüssel Untergattung Inocibium, Punkte 2–11 (Stielbasis knollig, meist gerandet → I. maculata/I. cookei/I. quietiodor; Stiel zylindrisch → rötende Arten, u. a. I. erubescens „bereits im Frühjahr und Vorsommer“). Gedruckte S. 19, PDF-S. 18: Bewertung der Geniessbarkeit (Umrisskreuz = „giftiger Pilz, verursacht ernsthafte Gesundheitsstörungen“, nach VAPKO-Richtlinien). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key J (Pseudosperma und Inosperma), Key A und Geruchsübersicht
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 418, PDF-S. 419: Geruchsübersicht („honey-like“: Pseudosperma melliolens, P. permelliolens, Inosperma kuthanii, I. cookei). Gedruckte S. 468–472, PDF-S. 469–473: Key J, Punkt 15 (I. maculatum), 19 (I. kuthanii: Hutmitte zimt- bis orangebraun, Sporen 8,5–9,5 × 4,4–5,5 µm), 25–29 (Geruch honigartig u. a., Stiel meist mit gerundeter Knolle, Cheilozystiden breit keulig bis birnenförmig; 26 I. quietiodor; 29 I. cookei: Hut 20–50 mm, blass lederfarben bis zimtlederfarben, jung teils mit weißlichen Velumflocken; Sporen 7–9 × 4–5 µm; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm; Laub- und Mischwälder; häufig), Punkt 30 (Geruch unbedeutend oder spermatisch, Stiel normalerweise ohne Knolle) und 35 (Pseudosperma rimosum: Cheilozystiden im Mittel über 55 µm, Sporen 9,5–13 × 6–7,5 µm). Gedruckte S. 420, PDF-S. 421: Key A, Punkt 8 (I. erubescens: Hut 40–80 mm, Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm, Laubwälder und Parks, „typically late spring“). Punkt 29 nennt die Cheilozystiden von I. cookei „± broad-necked bottle-shaped“, Punkt 25 die der Gruppe „broadly club- to pear-shaped“. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Inocybe – I. cookei und Nachbararten
S. Jacobsson, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte S. 874–875, MycoKey-PDF-S. 489–490: Punkte 9–14 – I. erubescens (weißlich, langsam ziegelrot; Hut 40–100 mm; Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm; Kalkboden, Laubwälder und Parks; Sommer), I. maculata (Hut kastanien- bis ockerbraun mit weißen Velumflecken; Sporen 8–12 × 5–6,5 µm), I. cookei (Geruch nach Honig; Sporen 7–9 × 4–5 µm, bohnenförmig; Hut 20–50 mm, stroh- bis ockergelb; Lamellen grau bis ocker ohne Olivton; Stiel 25–80 × 3–8 mm, knollig; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm, birnenförmig; Laub- und Mischwälder; Sommer bis Herbst) und I. quietiodor (Geruch nach Lactarius quietus; Sporen 8–11 × 5,5–6,5 µm; makroskopisch I. cookei ähnlich). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Muscarin – widersprüchliche Angaben

Pilze der Schweiz (2000) und die ÖMG führen den Knolligen Risspilz als giftig, die ÖMG mit Muscarin als Giftstoff. Eine Literaturauswertung der Muscarin-Befunde in der Familie (Kosentka et al. 2013) zählt I. cookei dagegen zu den Arten ohne Muscarin, und ein Feldführer nennt ihn essbar, rät aber wegen Verwechslungsgefahr ab. DGfM und VAPKO führen Risspilze pauschal als Giftpilze; eine Quelle für die Einstufung nennt keine der Listen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 5 (2000) – Schlüssel Inocybe, Untergattung Inocibium, und Zeichenerklärung
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 23, PDF-S. 22: Schlüssel Untergattung Inocibium, Punkte 2–11 (Stielbasis knollig, meist gerandet → I. maculata/I. cookei/I. quietiodor; Stiel zylindrisch → rötende Arten, u. a. I. erubescens „bereits im Frühjahr und Vorsommer“). Gedruckte S. 19, PDF-S. 18: Bewertung der Geniessbarkeit (Umrisskreuz = „giftiger Pilz, verursacht ernsthafte Gesundheitsstörungen“, nach VAPKO-Richtlinien). · eingesehen 18.10.2026

Speisewert von Pilzen — Inocybe cookei
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Inocybe cookei (Synonym dort Inocybe kuthanii; „Strohgelber Risspilz, Knolliger Risspilz“): Speisewert „giftig“, Giftart „Muscarin“. Vergleichszeilen Inocybe erubescens und Inocybe rimosa (giftig, Muscarin). · eingesehen 18.10.2026

Evolution of the toxins muscarine and psilocybin in a family of mushroom-forming fungi (2013)
P. Kosentka, S. L. Sprague, M. Ryberg, J. Gartz, A. L. May, S. R. Campagna & P. B. Matheny · PLoS ONE 8(5): e64646 (PMC3662758). Methoden: Literaturauswertung der Muscarin- und Psilocybin-Befunde in den Inocybaceae (Tabelle S1) plus 30 neue LC-MS/MS-Analysen; Ergebnisse: von zwölf untersuchten Arten der Sektion Cervicolores und der Maculata-Klade nur I. erubescens, I. maculata und I. vinaceobrunnea muscarinpositiv; „I. cookei“ unter den neun Arten der Inosperma-Klade ohne Muscarin; I. rimosa muscarinpositiv. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, © 2014) – Strohgelber Rißpilz
Ewald Gerhardt · Gedruckte S. 298 (laut Register), PDF-S. 694: „Strohgelber Rißpilz, Inocybe cookei Bres.“ – Hut 2–4 cm, stroh- bis olivgelblich, spitz gebuckelt, am Scheitel mit vergänglichen Velumresten; Stiel weißlich-gelblich, Basis mit abgerundetem Knöllchen („anderer Name: Knolliger Rißpilz“); Geruch jung süßlich bis obstig, dann spermatisch; Sporen 7,5–9,5 × 4,5–5,5 µm; VII–X unter Laub- und Nadelbäumen (Birke, Buche, Hasel, Fichte); relativ häufig; „Eßbar, doch wegen Verwechslungsgefahr mit anderen Rißpilzen zu meiden“. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (Dateiname 01.06.2026), S. 5: Inocybe, Inosperma – Risspilze; Einzeleinträge u. a. Inosperma erubescens, Inosperma maculata und Pseudosperma rimosa (Muskarin-Syndrom); I. cookei nicht einzeln; „Inocybe, Inosperma spp. – Risspilze – Muskarin-Syndrom oder Psilocybin-Syndrom“. · eingesehen 18.10.2026

VAPKO · Giftpilzliste – Liste des champignons vénéneux – Lista dei funghi velenosi (Version 10.01.2024)
K. Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO · S. 1, Abschnitt „Eliminatorische Pilze“, Gruppe: „Inocybe spp. – Alle / tous / tutte“ (Namen nach Breitenbach & Kränzlin, Pilze der Schweiz); I. cookei nicht einzeln genannt. Einzeln: Inocybe erubescens, I. fibrosa. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Seit 2019 eine eigene Gattung

Eine Sechs-Gen-Phylogenie erhob die frühere Untergattung Inosperma zur Gattung. I. cookei gehört dort zur Maculata-Gruppe, deren Arten oft eigene, nicht spermatische Gerüche haben – beim Knolligen Risspilz nach Honig.

Quellen

Genera of Inocybaceae: new skin for the old ceremony (2020)
P. B. Matheny, A. M. Hobbs & F. Esteve-Raventós · Mycologia 112(1): 83–120 (PMID 31846596). Abstract: Sechs-Gen-Phylogenie der Inocybaceae; Untergattung Inosperma zur Gattung erhoben; 180 Namen in Inosperma, Mallocybe und Pseudosperma neu kombiniert oder beschrieben. · eingesehen 18.10.2026

MycoBank · Inosperma cookei (MB#830358)
MycoBank (IMA / Westerdijk Institute) · MB#830358, Status „Verified“: Inosperma cookei (Bres.) Matheny & Esteve-Rav., Mycologia 112(1): 102 (2019, auf dem Heft 2020); Basionym Inocybe cookei Bres., Fungi Tridentini 2(8–10): 17 (1892); Protolog Matheny, Hobbs & Esteve-Raventós 2020. · eingesehen 17.10.2026

Taxonomy and evolutionary relationships within species of section Rimosae (Inocybe) based on ITS, LSU and mtSSU sequence data (2009)
E. Larsson, M. Ryberg, P.-A. Moreau, A. Delcuse Mathiesen & S. Jacobsson · Persoonia 23: 86–98 (PMC2802730). Ergebnisse: Maculata-Klade mit sechs stark gestützten Arten, darunter I. cookei; Diskussion: Arten der Maculata-Klade mit eigenen, nicht spermatischen Gerüchen, I. cookei nach Honig; Schlüssel (Hut überwiegend gelb, Stiel mit deutlicher Knolle, Geruch nach Honig, Sporen 7–9 × 4–5 µm, Cheilozystiden birnenförmig); untersuchte Belege und Tabelle mit Wirtsangaben (Corylus, Quercus, Fagus, Betula; Schweden, Großbritannien). · eingesehen 18.10.2026

Evolution of the toxins muscarine and psilocybin in a family of mushroom-forming fungi (2013)
P. Kosentka, S. L. Sprague, M. Ryberg, J. Gartz, A. L. May, S. R. Campagna & P. B. Matheny · PLoS ONE 8(5): e64646 (PMC3662758). Methoden: Literaturauswertung der Muscarin- und Psilocybin-Befunde in den Inocybaceae (Tabelle S1) plus 30 neue LC-MS/MS-Analysen; Ergebnisse: von zwölf untersuchten Arten der Sektion Cervicolores und der Maculata-Klade nur I. erubescens, I. maculata und I. vinaceobrunnea muscarinpositiv; „I. cookei“ unter den neun Arten der Inosperma-Klade ohne Muscarin; I. rimosa muscarinpositiv. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Inosperma cookei

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschKnolliger RisspilzStrohgelber Risspilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur (Pilze der Schweiz 5, Nr. 12; GPBW 5; DGfM-Taxonliste; ÖMG; Gerhardt) · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischStraw Fibrecap

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischGladde knolvezelkop

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischInocybe à odeur de miel

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

DänischStrågul trævlhat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischGul knolltrevlesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGultrådingHalmgul trådskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

TschechischVláknice Cookeova

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SlowenischMedov razcepljenec

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

UngarischGumós susulyka

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

RussischВолоконница Кука

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Japanischキヌハダトマヤタケ

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Finnisch
  • Polnisch
3 weitereWeniger anzeigen
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

159GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun1
Jul7
Aug44
Sep78
Okt26
Nov3
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland12
Österreich26
Schweiz108
Tschechien0
Polen13
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 2 Meldungen unter CC0 1.0, 157 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 108 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 26 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 13 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. NABU|naturgucker · 9 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 2 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. iNaturalist Research-grade Observations · 1 Datensatz
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 17 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Porträt im engen Konzept ohne I. kuthanii angelegt. Der Muscarin-Gehalt ist widersprüchlich belegt (ÖMG: Muscarin; Literaturauswertung 2013: ohne Muscarin); Einstufung „Giftig“ folgt ÖMG, Pilze der Schweiz und den Sammeleinträgen von DGfM und VAPKO. Abweichende Hut-, Sporen- und Knollenangaben getrennt nach Quelle. „Semmelgelber Risspilz“ in keiner gelesenen Quelle gefunden. Keine menschliche Endredaktion.

Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 5 (Nr. 12, Schlüssel S. 23, Legende S. 19) und GPBW 5 (5.16) am Seitenbild geprüft; Funga Nordica (Inocybe-Schlüssel S. 874–875), Fungi of Temperate Europe (Key J, Geruchsübersicht) und Gerhardt gelesen; Larsson et al. 2009 und Kosentka et al. 2013 gezielt im Volltext, Matheny et al. 2020 als Abstract. Speisewert nach ÖMG und DGfM. Zweite Lesung 18.10.2026: alle Buchstellen (PdS 5, GPBW 5, Funga Nordica, FTE, Gerhardt), DGfM-, VAPKO- und ÖMG-Listen, Kosentka et al. 2013, Larsson et al. 2009, Index Fungorum, GBIF und RLZ erneut geöffnet; Zahlen von PdS Nr. 12 und GPBW 5.16 am Seitenbild.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 5: Blätterpilze 3. Teil (2000)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 48, PDF-S. 47: Nr. 12 Inocybe (Inocibium) cookei Bres., „Knolliger Risspilz“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fund Mühlau AG 21. August 1982 (Mischwald bei Picea und Fagus), Geniessbarkeitssymbol ✚ (Umriss). Gedruckte S. 74, PDF-S. 73: Nr. 49 I. quietiodor („Unangenehmriechender Risspilz“), Bemerkung zur Verwechslung mit I. cookei. Gedruckte S. 76, PDF-S. 75: Nr. 53 I. rimosa var. rimosa (Hut ockergelb, strohfarben bis ockerbraun, mit ± spitzem Buckel). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010) – 5.16 Inocybe cookei
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 393–394, PDF-S. 394–395: 5.16 Inocybe cookei Bresadola 1892, „Knolliger Risspilz“ – Morphologie (Hut 2–6 cm, Stiel 3–6(8) × 0,3–0,8 cm, Basis deutlich knollig, ± auffällig gerandet; Geruch schwach honigartig, vor allem beim Eintrocknen; Sporen 7–9(9,5) × 4–5,5 µm; Cheilozystiden blasig-keulig 25–45 × 10–20 µm), Variabilität (var. kuthanii), Ökologie mit Pflanzengesellschaften und Böden, Mykorrhiza-Partner mit Fundzahlen, Phänologie (Mai 1, Jun 1, Jul 13, Aug 32, Sep 45, Okt 40), Verbreitung. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Inocybe – I. cookei und Nachbararten
S. Jacobsson, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte S. 874–875, MycoKey-PDF-S. 489–490: Punkte 9–14 – I. erubescens (weißlich, langsam ziegelrot; Hut 40–100 mm; Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm; Kalkboden, Laubwälder und Parks; Sommer), I. maculata (Hut kastanien- bis ockerbraun mit weißen Velumflecken; Sporen 8–12 × 5–6,5 µm), I. cookei (Geruch nach Honig; Sporen 7–9 × 4–5 µm, bohnenförmig; Hut 20–50 mm, stroh- bis ockergelb; Lamellen grau bis ocker ohne Olivton; Stiel 25–80 × 3–8 mm, knollig; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm, birnenförmig; Laub- und Mischwälder; Sommer bis Herbst) und I. quietiodor (Geruch nach Lactarius quietus; Sporen 8–11 × 5,5–6,5 µm; makroskopisch I. cookei ähnlich). · eingesehen 18.10.2026

Speisewert von Pilzen — Inocybe cookei
Österreichische Mykologische Gesellschaft · Zeile Inocybe cookei (Synonym dort Inocybe kuthanii; „Strohgelber Risspilz, Knolliger Risspilz“): Speisewert „giftig“, Giftart „Muscarin“. Vergleichszeilen Inocybe erubescens und Inocybe rimosa (giftig, Muscarin). · eingesehen 18.10.2026

Evolution of the toxins muscarine and psilocybin in a family of mushroom-forming fungi (2013)
P. Kosentka, S. L. Sprague, M. Ryberg, J. Gartz, A. L. May, S. R. Campagna & P. B. Matheny · PLoS ONE 8(5): e64646 (PMC3662758). Methoden: Literaturauswertung der Muscarin- und Psilocybin-Befunde in den Inocybaceae (Tabelle S1) plus 30 neue LC-MS/MS-Analysen; Ergebnisse: von zwölf untersuchten Arten der Sektion Cervicolores und der Maculata-Klade nur I. erubescens, I. maculata und I. vinaceobrunnea muscarinpositiv; „I. cookei“ unter den neun Arten der Inosperma-Klade ohne Muscarin; I. rimosa muscarinpositiv. · eingesehen 18.10.2026

VAPKO · Giftpilzliste – Liste des champignons vénéneux – Lista dei funghi velenosi (Version 10.01.2024)
K. Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO · S. 1, Abschnitt „Eliminatorische Pilze“, Gruppe: „Inocybe spp. – Alle / tous / tutte“ (Namen nach Breitenbach & Kränzlin, Pilze der Schweiz); I. cookei nicht einzeln genannt. Einzeln: Inocybe erubescens, I. fibrosa. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Inocybe cookei (ÖMG); Inocybe, Inosperma spp. (DGfM); Inocybe spp. (VAPKO) · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 5: Blätterpilze 3. Teil (2000)

    Seiten: S. 48 · S. 23

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 47: Nr. 12 Inocybe (Inocibium) cookei Bres., „Knolliger Risspilz“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fund Mühlau AG 21. August 1982 (Mischwald bei Picea und Fagus), Geniessbarkeitssymbol ✚ (Umriss). Gedruckte S. 74, PDF-S. 73: Nr. 49 I. quietiodor („Unangenehmriechender Risspilz“), Bemerkung zur Verwechslung mit I. cookei. Gedruckte S. 76, PDF-S. 75: Nr. 53 I. rimosa var. rimosa (Hut ockergelb, strohfarben bis ockerbraun, mit ± spitzem Buckel); PDF-S. 22: Schlüssel Untergattung Inocibium, Punkte 2–11 (Stielbasis knollig, meist gerandet → I. maculata/I. cookei/I. quietiodor; Stiel zylindrisch → rötende Arten, u. a. I. erubescens „bereits im Frühjahr und Vorsommer“). Gedruckte S. 19, PDF-S. 18: Bewertung der Geniessbarkeit (Umrisskreuz = „giftiger Pilz, verursacht ernsthafte Gesundheitsstörungen“, nach VAPKO-Richtlinien)

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010) – 5.16 Inocybe cookei

    Seite: S. 393–394

    Bibliografie

    G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Regionalmonografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 394–395: 5.16 Inocybe cookei Bresadola 1892, „Knolliger Risspilz“ – Morphologie (Hut 2–6 cm, Stiel 3–6(8) × 0,3–0,8 cm, Basis deutlich knollig, ± auffällig gerandet; Geruch schwach honigartig, vor allem beim Eintrocknen; Sporen 7–9(9,5) × 4–5,5 µm; Cheilozystiden blasig-keulig 25–45 × 10–20 µm), Variabilität (var. kuthanii), Ökologie mit Pflanzengesellschaften und Böden, Mykorrhiza-Partner mit Fundzahlen, Phänologie (Mai 1, Jun 1, Jul 13, Aug 32, Sep 45, Okt 40), Verbreitung

  3. Funga Nordica (2008) · Inocybe – I. cookei und Nachbararten

    Seite: S. 874–875

    Bibliografie

    S. Jacobsson, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungswerk · Schlüsselpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: MycoKey-PDF-S. 489–490: Punkte 9–14 – I. erubescens (weißlich, langsam ziegelrot; Hut 40–100 mm; Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm; Kalkboden, Laubwälder und Parks; Sommer), I. maculata (Hut kastanien- bis ockerbraun mit weißen Velumflecken; Sporen 8–12 × 5–6,5 µm), I. cookei (Geruch nach Honig; Sporen 7–9 × 4–5 µm, bohnenförmig; Hut 20–50 mm, stroh- bis ockergelb; Lamellen grau bis ocker ohne Olivton; Stiel 25–80 × 3–8 mm, knollig; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm, birnenförmig; Laub- und Mischwälder; Sommer bis Herbst) und I. quietiodor (Geruch nach Lactarius quietus; Sporen 8–11 × 5,5–6,5 µm; makroskopisch I. cookei ähnlich)

  4. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Key J (Pseudosperma und Inosperma), Key A und Geruchsübersicht

    Seite: S. 418

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseiten gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 419: Geruchsübersicht („honey-like“: Pseudosperma melliolens, P. permelliolens, Inosperma kuthanii, I. cookei). Gedruckte S. 468–472, PDF-S. 469–473: Key J, Punkt 15 (I. maculatum), 19 (I. kuthanii: Hutmitte zimt- bis orangebraun, Sporen 8,5–9,5 × 4,4–5,5 µm), 25–29 (Geruch honigartig u. a., Stiel meist mit gerundeter Knolle, Cheilozystiden breit keulig bis birnenförmig; 26 I. quietiodor; 29 I. cookei: Hut 20–50 mm, blass lederfarben bis zimtlederfarben, jung teils mit weißlichen Velumflocken; Sporen 7–9 × 4–5 µm; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm; Laub- und Mischwälder; häufig), Punkt 30 (Geruch unbedeutend oder spermatisch, Stiel normalerweise ohne Knolle) und 35 (Pseudosperma rimosum: Cheilozystiden im Mittel über 55 µm, Sporen 9,5–13 × 6–7,5 µm). Gedruckte S. 420, PDF-S. 421: Key A, Punkt 8 (I. erubescens: Hut 40–80 mm, Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm, Laubwälder und Parks, „typically late spring“). Punkt 29 nennt die Cheilozystiden von I. cookei „± broad-necked bottle-shaped“, Punkt 25 die der Gruppe „broadly club- to pear-shaped“

  5. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, © 2014) – Strohgelber Rißpilz

    Seite: S. 298

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Feldführer · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: (laut Register), PDF-S. 694: „Strohgelber Rißpilz, Inocybe cookei Bres.“ – Hut 2–4 cm, stroh- bis olivgelblich, spitz gebuckelt, am Scheitel mit vergänglichen Velumresten; Stiel weißlich-gelblich, Basis mit abgerundetem Knöllchen („anderer Name: Knolliger Rißpilz“); Geruch jung süßlich bis obstig, dann spermatisch; Sporen 7,5–9,5 × 4,5–5,5 µm; VII–X unter Laub- und Nadelbäumen (Birke, Buche, Hasel, Fichte); relativ häufig; „Eßbar, doch wegen Verwechslungsgefahr mit anderen Rißpilzen zu meiden“

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen12 weitere Fachquellen · 3 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Taxonomy and evolutionary relationships within species of section Rimosae (Inocybe) based on ITS, LSU and mtSSU sequence data (2009)
    Bibliografie

    E. Larsson, M. Ryberg, P.-A. Moreau, A. Delcuse Mathiesen & S. Jacobsson

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 23: 86–98 (PMC2802730). Ergebnisse: Maculata-Klade mit sechs stark gestützten Arten, darunter I. cookei; Diskussion: Arten der Maculata-Klade mit eigenen, nicht spermatischen Gerüchen, I. cookei nach Honig; Schlüssel (Hut überwiegend gelb, Stiel mit deutlicher Knolle, Geruch nach Honig, Sporen 7–9 × 4–5 µm, Cheilozystiden birnenförmig); untersuchte Belege und Tabelle mit Wirtsangaben (Corylus, Quercus, Fagus, Betula; Schweden, Großbritannien)

  2. Genera of Inocybaceae: new skin for the old ceremony (2020)
    Bibliografie

    P. B. Matheny, A. M. Hobbs & F. Esteve-Raventós

    Primärquelle · Abstract gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Mycologia 112(1): 83–120 (PMID 31846596). Abstract: Sechs-Gen-Phylogenie der Inocybaceae; Untergattung Inosperma zur Gattung erhoben; 180 Namen in Inosperma, Mallocybe und Pseudosperma neu kombiniert oder beschrieben

  3. Evolution of the toxins muscarine and psilocybin in a family of mushroom-forming fungi (2013)
    Bibliografie

    P. Kosentka, S. L. Sprague, M. Ryberg, J. Gartz, A. L. May, S. R. Campagna & P. B. Matheny

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PLoS ONE 8(5): e64646 (PMC3662758). Methoden: Literaturauswertung der Muscarin- und Psilocybin-Befunde in den Inocybaceae (Tabelle S1) plus 30 neue LC-MS/MS-Analysen; Ergebnisse: von zwölf untersuchten Arten der Sektion Cervicolores und der Maculata-Klade nur I. erubescens, I. maculata und I. vinaceobrunnea muscarinpositiv; „I. cookei“ unter den neun Arten der Inosperma-Klade ohne Muscarin; I. rimosa muscarinpositiv

  4. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Dateiname 01.06.2026), S. 5: Inocybe, Inosperma – Risspilze; Einzeleinträge u. a. Inosperma erubescens, Inosperma maculata und Pseudosperma rimosa (Muskarin-Syndrom); I. cookei nicht einzeln; „Inocybe, Inosperma spp. – Risspilze – Muskarin-Syndrom oder Psilocybin-Syndrom“

  5. DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Abschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt Muskarin-Syndrom: Latenz 15 Minuten bis 2 Stunden; Pilzarten Ziegelroter Risspilz, Erdblättriger Risspilz, Kegelhütiger Risspilz „und viele weitere Risspilzarten (Inocybe spp.)“; Gift Muscarin. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023

  6. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (Dateiname 11.08.2026): kein Eintrag zu Inocybe oder Inosperma

  7. DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026: kein Eintrag zu Inocybe oder Inosperma

  8. Speisewert von Pilzen — Inocybe cookei
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabellenzeile gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zeile Inocybe cookei (Synonym dort Inocybe kuthanii; „Strohgelber Risspilz, Knolliger Risspilz“): Speisewert „giftig“, Giftart „Muscarin“. Vergleichszeilen Inocybe erubescens und Inocybe rimosa (giftig, Muscarin)

  9. Index Fungorum · Inosperma cookei (830358), Inocybe cookei (223073)
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Datensätze gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch/NameByKey: Inosperma cookei (Bres.) Matheny & Esteve-Rav. 2019, Mycologia 112: 102, aktueller Name (Referee Kew Mycology 2019); Basionym Inocybe cookei Bres. 1892, Fung. trident. 2: 17 (Typus Tab. CXXI); Inocybe cookei var. hybrida E. Ludw. → I. cookei; Inocybe cookei var. kuthanii (Stangl & J. Veselský) Kuyper → aktueller Name Inosperma kuthanii (830372)

  10. MycoBank · Inosperma cookei (MB#830358)
    Bibliografie

    MycoBank (IMA / Westerdijk Institute)

    Nomenklaturdatenbank · Datensatz gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: MB#830358, Status „Verified“: Inosperma cookei (Bres.) Matheny & Esteve-Rav., Mycologia 112(1): 102 (2019, auf dem Heft 2020); Basionym Inocybe cookei Bres., Fungi Tridentini 2(8–10): 17 (1892); Protolog Matheny, Hobbs & Esteve-Raventós 2020

  11. VAPKO · Giftpilzliste – Liste des champignons vénéneux – Lista dei funghi velenosi (Version 10.01.2024)
    Bibliografie

    K. Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO

    Fachverband · Liste gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: S. 1, Abschnitt „Eliminatorische Pilze“, Gruppe: „Inocybe spp. – Alle / tous / tutte“ (Namen nach Breitenbach & Kränzlin, Pilze der Schweiz); I. cookei nicht einzeln genannt. Einzeln: Inocybe erubescens, I. fibrosa

  12. VAPKO · Empfehlungsliste Speisepilze (09.2023)
    Bibliografie

    VAPKO

    Fachverband · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Gesamte Liste (7 S.) durchsucht: kein Eintrag zu Inocybe, Inosperma oder Pseudosperma; Risspilze nur als Verwechslungshinweis bei Tricholoma terreum

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Inosperma cookei (10798878)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API species/10798878 (akzeptiert; Synonyme Inocybe cookei 2527989, var. cookei, var. hybrida); Vernacular names für 10798878 und 2527989 mit Quelltaxa; Occurrence-Facetten wie im Faktenpaket

  2. Checkliste der Pilze Deutschlands · Inocybe cookei Bres.
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Taxondatensatz 75def7b0-96be-45f1-b4c0-3c7ebfcdae1f: akzeptiert unter Inocybe cookei Bres., Vorkommen sicher, Zitat Dämmrich et al. 2016; keine Gefährdungskategorie und kein deutscher Name im öffentlichen API-Datensatz

  3. Taxon list of fungi and fungal-like organisms from Germany (DGfM) · Inocybe cookei
    Bibliografie

    DGfM, über GBIF

    Nationale Taxonliste · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Quelltaxon 119284337: Inocybe cookei Bres. akzeptiert, deutscher Name „Knolliger Risspilz“; SNSB-DiversityTaxonNames 100824630

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus am Standort
    Foto: © Inger-Lise Fonneland, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
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    Stielbasen mit Knollen und Lamellen
    Foto: © Inger-Lise Fonneland, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
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    Hutoberseite und Stiel
    Foto: © Inger-Lise Fonneland, CC BY 4.0, via Artsobservasjoner (Artsdatabanken) · CC BY 4.0 · Original
    Vollständiger Bildausschnitt; Originalgröße 1600 × 1200 px beibehalten (nicht skaliert, größte von Artsobservasjoner ausgelieferte Fassung), als WebP gespeichert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none). Kein Beschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandInosperma cookei im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. I. cookei im engen Sinn: stroh- bis ockergelber Hut, weißliche, oft gerandete Stielknolle, honigartiger Geruch, Sporen 7–9 × 4–5 µm, birnenförmige Cheilozystiden; molekular als eigene Linie der Maculata-Gruppe bestätigt (Larsson et al. 2009). Nicht eingeschlossen ist I. kuthanii (Index Fungorum, FTE 2026: eigene Art; GPBW 5: var. kuthanii; ÖMG: Synonym). Var. hybrida E. Ludw. gilt nach Index Fungorum als Synonym. Die Monografie Kuyper 1986 (Persoonia Suppl. 3) wurde nicht eingesehen (PDF über 10 MB, Download nicht freigegeben). Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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