MitteleuropaDE

Ziegelroter Risspilz

Inosperma erubescens

SpeisewertGiftig

Muscarinhaltiger Giftpilz. Junge helle Exemplare können mit Frühjahrspilzen verwechselt werden.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

In der DGfM-Giftpilzliste geführt. Wirkstoffe, Beschwerden und Schweregrad unterscheiden sich je nach Art; die Einordnung wird im Porträt erläutert.

Giftig · Muscarin. Muscarinhaltiger Giftpilz. Junge helle Exemplare können mit Frühjahrspilzen verwechselt werden.

Wirkstoffe & Forschung kennenlernen

Ziegelroter Risspilz mit faserigem Hut, reifen bräunlichen Lamellen und rötlichen Verfärbungen.

Die Aufnahme zeigt bereits verfärbte Bereiche, keinen zeitlichen Verlauf der Rötung.

Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original

Jung kann dieser Giftpilz fast weiß erscheinen. Erst mit Entwicklung und Verletzung treten rötliche Töne deutlicher hervor. Die Kombination aus radialfaserigem Hut, reifenden bräunlichen Lamellen und Rötung ist besonders beim Vergleich mit hellen Frühjahrspilzen relevant.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Kegelig bis glockig, später ausgebreitet mit ; anfangs hell, später ockerlich bis ziegelrötlich, radialfaserig und oft eingerissen.

Unterseite

Anfangs hell, später beige bis olivbraun; schmal am Stiel .

Stiel & Basis

Hell und längsfaserig, später rötend; Basis teils verdickt, ohne .

Fleisch

Weißlich, bei Verletzung oder Alterung zunehmend rötlich.

Sporenpulver

Braun; damit anders als das weiße des Mairitterlings.

Junge helle Funde ernst nehmen

Hinweis zur Beobachtung

Den Zustand mehrerer Entwicklungsstadien getrennt festhalten. Eine noch fehlende kräftige Rotfärbung schließt den Ziegelroten Risspilz nicht aus.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Ziegelroter Risspilz · Stadt Wien
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung zu Vergleichsarten

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.

Inocybe corydalina · Befund mit eingeschränkter Übertragbarkeit

Inocybe corydalina

Die Zuordnung zur E-Form des Stoffes beruht auf späterer Literatur; die Primärarbeit spezifiziert das Isomer nicht.

Schmitt (1978) isolierte aus frischen Fruchtkörpern Methylcinnamat als den Duftstoff der Art.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Saarländisches Material (1977). Die Quelle beschreibt den Duft als birnenartig, nicht als jasminartig. Isomer bei Schmitt nicht angegeben; Fons et al. 2006 zitieren den Befund als Methyl-(E)-cinnamat (PubChem-CID der E-Form).

Bezug im Porträt

  • Vergleichstext: „auffällig süßlichem Geruch“ (Vergleich: Grünbuckeliger Risspilz)

Schmitt JA (1978). Über den Duftstoff zweier Rißpilzarten (Agaricales, Basidiomycetes). Zeitschrift für Naturforschung C 33(11–12): 817–819

Fundstelle: Zusammenfassung S. 817; Ergebnisse und Diskussion S. 817–818 (Mengen S. 818); Experimentelles S. 818

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Volltext (Verlags-HTML, alle Abschnitte; Recherche-Agent); Abstract selbst gegengelesen (OpenAlex)

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Laubbäume · oft kalkreicher Boden. Bei Laubbäumen, auch in Parks und an Wegen; unter anderem bei Buche und Linde.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Buchen
  • Linden

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Juni. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 · Pilze der Schweiz · Band 5 (2000) · Ziegelroter Risspilz · Stadt Wien

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Riesenrötling

Entoloma sinuatum

Giftig

Riesenrötling: Kräftig, Hut breit und fleischig; Lamellen ausgebuchtet, jung weißlich bis gelblich, mit reifenden Sporen zunehmend fleischrosa; Sporenpulver rosa; Fleisch weiß und fest.

Ziegelroter Risspilz: Hut kegelig bis glockig, später gebuckelt, radialfaserig und oft eingerissen; Lamellen später beige bis olivbraun, Sporenpulver braun; Stiel und Fleisch röten bei Verletzung oder mit dem Alter.

Knolliger Risspilz

Inosperma cookei

Giftig

Knolliger Risspilz: kleiner (Hut meist 2–5 cm), stroh- bis ockergelb, mit oft gerandeter Stielknolle und meist honigartigem Geruch; Sporen 7–9 × 4–5 µm. Erscheint vor allem von Juli bis Oktober und ist ebenfalls als giftig eingestuft.

Weitere ähnliche Arten

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Die Giftwirkung gehört ins Porträt

Die DGfM führt diese Art beim Muscarin-Syndrom. Der ältere Name Inocybe erubescens bezeichnet dabei denselben hier behandelten Pilz. Die Einordnung als Giftpilz hängt nicht davon ab, ob ein einzelner junger Fruchtkörper bereits kräftig rot aussieht.

Quellen

Vergiftungssyndrome · Muscarin-Syndrom
DGfM, Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt Muscarin-Syndrom: Artliste und Symptome; Quellenfassung zuletzt geprüft 22.01.2023. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standortangaben haben einen Maßstab

Beobachtungen auf kalkhaltigem Boden sind unter anderem von einem Frankfurter Friedhof dokumentiert. Die Häufigkeit kann regional unterschiedlich sein. Ein solcher Einzelbericht erklärt einen Fundzusammenhang, belegt aber keine flächendeckende Verbreitung für ganz Mitteleuropa.

Quellen

Ziegelroter Risspilz · Fundkorb
Dieter Gewalt · Artbeschreibung, eigene Fundbeobachtungen und Verwechslungen; keine Übernahme pauschaler Verzehr- oder Heilversprechen. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Drei Namen in der Literatur

Inosperma erubescens ist der hier verwendete Name. In älteren Texten stehen Inocybe erubescens oder Inocybe patouillardii. Diese Namen sind als Suchbegriffe hinterlegt, damit ältere Quellen auffindbar bleiben und nicht irrtümlich drei verschiedene Porträts entstehen.

Quellen

Ziegelroter Risspilz · Stadt Wien
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe. · eingesehen 01.10.2026

Ziegelroter Risspilz · Fundkorb
Dieter Gewalt · Artbeschreibung, eigene Fundbeobachtungen und Verwechslungen; keine Übernahme pauschaler Verzehr- oder Heilversprechen. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Cholinerg wirksames AlkaloidC9H20NO2+

Muscarin

Muscarinische Acetylcholin-Rezeptoren

Aktiviert Rezeptoren des vegetativen Nervensystems. Trotz des ähnlichen Namens ist Muscarin etwas anderes als Muscimol.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Muscarin, PubChem CID 9308
2-D-Struktur · PubChem CID 9308
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 174,26 g/mol · Kation ohne Gegenion

Belege zur Zuordnung dieser Art

Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026

DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Fachgesellschaft
Arteinträge Inocybe geophylla und Pseudosperma rimosa [Listenschreibweise]: Muskarin-Syndrom; Stand 01.05.2026. · eingesehen 03.10.2026

First Nature · clitocybe phyllophila
Pat O’Reilly · Fachportal
Artbeschreibung mit Bestimmungsmerkmalen, Mikroskopie, Ökologie und Artvergleichen gelesen. Britische Saison nicht als gesamteuropäischer Kalender verwendet. · eingesehen 04.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Inosperma erubescens

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschZiegelroter RisspilzMairisspilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischDeadly fibrecap

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischGiftige vezelkop

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischInocybe de PatouillardInocybe de Printemps

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischInocibe de PatouillardInocibe lobulado

Namensbeleg

Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026

DänischGiftig trævlhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischVårtrevlesopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischGifttrådingPatouillards trådskivlingTegelröd trådskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischMyrkkyrisakas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischWłókniak ceglasty

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 05.10.2026

TschechischVláknice začervenalá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischRdečkasti razcepljenec

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Inosperma erubescens, rdečkasti razcepljenec

KroatischCrvenkasta cjepača

Namensbeleg

CROmushrooms · Inosperma erubescens · Abgerufen: 06.10.2026

CRVENKASTA CJEPAČA / Inosperma erubescens (A.Blytt) Matheny & Esteve-Rav.

UngarischTéglavörös susulyka

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Inocybe erubescens.

PDF-Seite 17: Inocybe erubescens (Inocybe patouillardii) | téglavörös susulyka

RussischВолоконница краснеющая

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Inosperma erubescens
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(A.Blytt) Matheny & Esteve-Rav.
Herkunft des erfassten Zitats
GBIF-Snapshot des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(A. Blytt) Matheny & Esteve-Rav. · Namensdatensatz 830361
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Inocybe erubescens A. Blytt
Skr. VidenskSelsk. Christiania(no. 6): 54 (1905) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

187GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb0
Mär0
Apr0
Mai29
Jun131
Jul16
Aug3
Sep1
Okt4
Nov0
Dez2
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland19
Österreich26
Schweiz140
Tschechien0
Polen2
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 186 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 136 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 25 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 15 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 9 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
    Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations · 1 Datensatz
    Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 14 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Unter Inocybe erubescens: Hutstruktur, Rötung, längsfaseriger Stiel, brauner Abwurf sowie Buche und Linde bestätigt. Lamellenansatz anhand der gelesenen Artbeschreibung präzisiert; keine Geschmacksprobe und keine Übernahme historischer Vergleichsempfehlungen.

Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 5 (2000)
Fred Kränzlin · Nr. 15, gedruckte S. 50; PDF-S. 49. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Inosperma erubescens · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Ziegelroter Risspilz · Stadt Wien
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe

  2. Ziegelroter Risspilz · Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, eigene Fundbeobachtungen und Verwechslungen; keine Übernahme pauschaler Verzehr- oder Heilversprechen

  3. Vergiftungssyndrome · Muscarin-Syndrom
    Bibliografie

    DGfM, Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt Muscarin-Syndrom: Artliste und Symptome; Quellenfassung zuletzt geprüft 22.01.2023

  4. Fundkorb · Inocybe rimosa
    Bibliografie

    Fredi Kasparek; Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  5. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 420

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel A7–8

  2. Česká mykologická společnost · Inocybe corydalina
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Artbeschreibung · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Merkmale, Ökologie, Verwechslungen und Speisewert

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5

    Seite: S. 397, 398

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Abgleich der ökologischen Kernangabe; keine vollständige Prüfung des Porträts. Seltene oder fragliche Begleitbaumangaben nicht zusätzlich übernommen

  4. Pilze der Schweiz · Band 5 (2000)

    Seiten: PDF-S. 49 S. 48

    Bibliografie

    Fred Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Nr. 15, gedruckte S. 50; PDF-S. 49. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt; PDF-S. 47: Nr. 12 Inocybe (Inocibium) cookei Bres., „Knolliger Risspilz“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fund Mühlau AG 21. August 1982 (Mischwald bei Picea und Fagus), Geniessbarkeitssymbol ✚ (Umriss). Gedruckte S. 74, PDF-S. 73: Nr. 49 I. quietiodor („Unangenehmriechender Risspilz“), Bemerkung zur Verwechslung mit I. cookei. Gedruckte S. 76, PDF-S. 75: Nr. 53 I. rimosa var. rimosa (Hut ockergelb, strohfarben bis ockerbraun, mit ± spitzem Buckel)

  5. Riesenrötling · Stadt Wien
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe

  6. Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)

    Seite: PDF-S. 103

    Bibliografie

    Josef Breitenbach & Fred Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Nr. 83, gedruckte S. 104; PDF-S. 103. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt

  7. Funga Nordica (2008) · Inocybe – I. cookei und Nachbararten

    Seite: S. 874–875

    Bibliografie

    S. Jacobsson, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungswerk · Schlüsselpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: MycoKey-PDF-S. 489–490: Punkte 9–14 – I. erubescens (weißlich, langsam ziegelrot; Hut 40–100 mm; Sporen 10–14 × 5,5–7,5 µm; Kalkboden, Laubwälder und Parks; Sommer), I. maculata (Hut kastanien- bis ockerbraun mit weißen Velumflecken; Sporen 8–12 × 5–6,5 µm), I. cookei (Geruch nach Honig; Sporen 7–9 × 4–5 µm, bohnenförmig; Hut 20–50 mm, stroh- bis ockergelb; Lamellen grau bis ocker ohne Olivton; Stiel 25–80 × 3–8 mm, knollig; Cheilozystiden 25–45 × 12–20 µm, birnenförmig; Laub- und Mischwälder; Sommer bis Herbst) und I. quietiodor (Geruch nach Lactarius quietus; Sporen 8–11 × 5,5–6,5 µm; makroskopisch I. cookei ähnlich)

  8. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 (2010) – 5.16 Inocybe cookei

    Seite: S. 393–394

    Bibliografie

    G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Regionalmonografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 394–395: 5.16 Inocybe cookei Bresadola 1892, „Knolliger Risspilz“ – Morphologie (Hut 2–6 cm, Stiel 3–6(8) × 0,3–0,8 cm, Basis deutlich knollig, ± auffällig gerandet; Geruch schwach honigartig, vor allem beim Eintrocknen; Sporen 7–9(9,5) × 4–5,5 µm; Cheilozystiden blasig-keulig 25–45 × 10–20 µm), Variabilität (var. kuthanii), Ökologie mit Pflanzengesellschaften und Böden, Mykorrhiza-Partner mit Fundzahlen, Phänologie (Mai 1, Jun 1, Jul 13, Aug 32, Sep 45, Okt 40), Verbreitung

  9. Speisewert von Pilzen — Inocybe cookei
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabellenzeile gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zeile Inocybe cookei (Synonym dort Inocybe kuthanii; „Strohgelber Risspilz, Knolliger Risspilz“): Speisewert „giftig“, Giftart „Muscarin“. Vergleichszeilen Inocybe erubescens und Inocybe rimosa (giftig, Muscarin)

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Inocybe corydalina
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich: Rang, Familie und akzeptierter Taxonschlüssel; keine Merkmals- oder Verzehrquelle

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Für Mykolog proportional verkleinert, soweit erforderlich, und als JPEG gespeichert. Vorschauen können einen Bildausschnitt zeigen; die Großansicht erhält das vollständige Bild.

    Lamellen im Detail
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Für Mykolog proportional verkleinert, soweit erforderlich, und als JPEG gespeichert. Vorschauen können einen Bildausschnitt zeigen; die Großansicht erhält das vollständige Bild.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandInosperma erubescens im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

Fotoansicht