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Pilze auf molekularer Ebene

Pilzgifte &
Wirkstoffe verstehen.

22 Stoffporträts über Signalwege, Organe und Wechselwirkungen. Mit Stoffcharakterisierung, verfügbaren Strukturansichten und nachvollziehbaren Grenzen des Wissens.

Die Stoffe entdecken ↓
1

Stoff und Pilz unterscheiden

Ein Fruchtkörper ist ein Gemisch. Die Formel eines Moleküls beschreibt weder den gesamten Pilz noch den Gehalt in einem Fund.

2

Versuch und Anwendung unterscheiden

Rezeptorversuche, Tiermodelle, Fallberichte und klinische Studien beantworten verschiedene Fragen. Der gelesene Umfang steht am Beleg.

3

Ungewissheit sichtbar lassen

Ein berichteter Nutzen ist eine Forschungsfrage. Ein unbekannter Auslöser erhält keine erfundene Formel. Eine Latenzzeit ist keine Warteempfehlung.

Vom Rezeptor bis zum Organ

Pilzgifte & Wirkstoffe.

Neuroaktive IsoxazoleC4H6N2O2

Muscimol

GABA-A-Rezeptoren

Verändert die hemmende Signalübertragung im Gehirn. Pharmakologische Wirkung, subjektives Erleben und medizinischer Nutzen sind unterschiedliche Fragen.

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2-D-Strukturformel von Muscimol, PubChem CID 4266
2-D-Struktur · PubChem CID 4266
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Molare Masse: 114,10 g/mol

Neuroaktive IsoxazoleC5H6N2O4

Ibotensäure

Glutamat-Rezeptoren

Eine neuroaktive Aminosäure, aus der durch Abspaltung von Kohlendioxid Muscimol entstehen kann. Beide Stoffe besitzen unterschiedliche pharmakologische Eigenschaften.

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2-D-Strukturformel von Ibotensäure, PubChem CID 1233
2-D-Struktur · PubChem CID 1233
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Molare Masse: 158,11 g/mol

Cholinerg wirksames AlkaloidC9H20NO2+

Muscarin

Muscarinische Acetylcholin-Rezeptoren

Aktiviert Rezeptoren des vegetativen Nervensystems. Trotz des ähnlichen Namens ist Muscarin etwas anderes als Muscimol.

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2-D-Strukturformel von Muscarin, PubChem CID 9308
2-D-Struktur · PubChem CID 9308
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Molare Masse: 174,26 g/mol · Kation ohne Gegenion

Amatoxine · zyklisches PeptidC39H54N10O14S

α-Amanitin

RNA-Polymerase II

Ein besonders gut untersuchtes Amatoxin. Es hemmt die Abschrift von Erbinformation und kann lebenswichtige Zellfunktionen beeinträchtigen.

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2-D-Strukturformel von α-Amanitin, PubChem CID 9543442
2-D-Struktur · PubChem CID 9543442
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Molare Masse: 919,0 g/mol

Bipyridin-N-oxidC10H8N2O6

Orellanin

Nierengewebe

Ein nierenschädigender Stoff bestimmter Rauköpfe. Der lange Abstand zwischen Mahlzeit und Beschwerden erschwert die Zuordnung.

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2-D-Strukturformel von Orellanin, PubChem CID 89579
2-D-Struktur · PubChem CID 89579
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Molare Masse: 252,18 g/mol

HydrazonC4H8N2O

Gyromitrin

Unter anderem Leber und Nervensystem

Seine Abbauprodukte tragen wesentlich zur Giftwirkung bei. Dazu gehört Monomethylhydrazin, kurz MMH.

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2-D-Strukturformel von Gyromitrin, PubChem CID 9548611
2-D-Struktur · PubChem CID 9548611
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Molare Masse: 100,12 g/mol

AminosäurederivatC8H14N2O4

Coprin

Alkoholabbau · Aldehyd-Dehydrogenase

Hier ist die Wechselwirkung mit Alkohol entscheidend. Ein Abbauprodukt von Coprin beeinträchtigt den weiteren Abbau von Acetaldehyd.

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2-D-Strukturformel von Coprin, PubChem CID 108079
2-D-Struktur · PubChem CID 108079
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Molare Masse: 202,21 g/mol

Phosphoryliertes TryptaminC12H17N2O4P

Psilocybin

Über Psilocin vor allem serotonerge Signalwege

Ein Pilzinhaltsstoff mit intensiv erforschtem therapeutischem Potenzial. Kontrollierte Studien zeigen ermutigende Ergebnisse, aber auch nicht erreichte Endpunkte. Entscheidend sind Erkrankung, Begleitung, Vergleichsbehandlung und Dauer der Nachbeobachtung.

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2-D-Strukturformel von Psilocybin, PubChem CID 10624
2-D-Struktur · PubChem CID 10624
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Molare Masse: 284,25 g/mol

HydroxytryptaminC12H16N2O

Psilocin

Unter anderem Serotonin-2A-Rezeptoren

Die eng mit Psilocybin verbundene Wirkform. Sie kommt in Pilzproben vor und entsteht im Körper aus Psilocybin. Für das Verständnis von Rezeptorwirkung und Stoffwechsel müssen beide Verbindungen unterschieden werden.

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2-D-Strukturformel von Psilocin, PubChem CID 4980
2-D-Struktur · PubChem CID 4980
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Molare Masse: 204,27 g/mol

Amatoxin · bicyclisches OctapeptidC39H53N9O15S

β-Amanitin

Transkription · Amatoxingruppe

Ein weiteres Amatoxin des Grünen Knollenblätterpilzes. Stoffidentität, Gewebeverteilung und das klinische Vergiftungssyndrom sind getrennte Ebenen.

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2-D-Strukturformel von β-Amanitin, PubChem CID 76959217
2-D-Struktur · PubChem CID 76959217
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Molare Masse: 920,0 g/mol

Phallotoxin · bicyclisches HeptapeptidC35H48N8O11S

Phalloidin

Aktinfilamente · Zellskelett

Phalloidin bindet an F-Aktin. Seine ausgeprägte experimentelle Giftwirkung darf nicht mit der Aufnahme eines Stoffes aus einer Pilzmahlzeit gleichgesetzt werden.

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2-D-Strukturformel von Phalloidin, PubChem CID 441542
2-D-Struktur · PubChem CID 441542
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Molare Masse: 788,9 g/mol

SesquiterpenC15H20O4

Illudin S

Zellschädigung · Reaktivität gegenüber Zellbestandteilen

Ein toxischer Inhaltsstoff von Ölbaumtrichterlingen. Die zellschädigende Wirkung erklärt auch das Forschungsinteresse an chemisch veränderten Derivaten.

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2-D-Strukturformel von Illudin S, PubChem CID 344200
2-D-Struktur · PubChem CID 344200
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Molare Masse: 264,32 g/mol

Kainoid · nicht proteinogene AminosäureC13H14N2O7

Acromelsäure A

Schmerzverarbeitung · glutamaterge Signalwege

Ein Inhaltsstoff des Parfümierten Trichterlings, der mit anhaltenden brennenden Schmerzen in Verbindung steht. Analytische Nachweise und Schmerzmodelle ergänzen die klinischen Beobachtungen.

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2-D-Strukturformel von Acromelsäure A, PubChem CID 108086
2-D-Struktur · PubChem CID 108086
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Molare Masse: 310,26 g/mol

Dicarbonsäure · pilzlicher NaturstoffC19H14O6

Ustalsäure

Natrium-Kalium-ATPase · experimentelle Hemmung

Ustalsäure zeigt besonders deutlich, warum Pilzgiftforschung eine genaue Taxonomie braucht: ältere japanische Arbeiten verwendeten Tricholoma ustale in einem heute anders abgegrenzten Sinn.

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2-D-Strukturformel von Ustalsäure, PubChem CID 21680754
2-D-Struktur · PubChem CID 21680754
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Molare Masse: 338,3 g/mol

TerphenylchinonC18H12O4

Polyporsäure

Unter anderem Pyrimidinbiosynthese

Ein untersuchter Inhaltsstoff des Zimtfarbenen Weichporlings. Experimentelle Befunde stützen seine Rolle als wahrscheinlich wirksamer Giftstoff bei Vergiftungen mit diesem Pilz.

Fallberichte vorhanden; Polyporsäure als wahrscheinlicher Auslöser eingeordnet.

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2-D-Strukturformel von Polyporsäure, PubChem CID 11056
2-D-Struktur · PubChem CID 11056
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Molare Masse: 292,3 g/mol

Ungesättigte cyclische CarbonsäureC4H4O2

Cycloprop-2-encarbonsäure

Muskelgewebe · Rhabdomyolyse

Aus Russula subnigricans isolierter Stoff mit experimentell belegtem Bezug zur Muskelschädigung. Das zugehörige Pilzsyndrom kann lebensbedrohlich verlaufen.

Schwere Rhabdomyolyse nach Pilzverzehr beschrieben; kein isolierter Stoffversuch am Menschen.

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2-D-Strukturformel von Cycloprop-2-encarbonsäure, PubChem CID 25241629
2-D-Struktur · PubChem CID 25241629
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Molare Masse: 84,07 g/mol

Makrozyklisches TrichothecenC29H36O9

Satratoxin H

Zelluläre Stressreaktionen · Proteinsynthese

Ein toxischer Inhaltsstoff von Podostroma cornu-damae. Neben chemischen und experimentellen Untersuchungen liegt ein Nachweis in menschlichen Proben eines tödlichen Vergiftungsfalls vor.

Analytischer Nachweis in Blut und Mageninhalt eines tödlichen Falls.

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2-D-Strukturformel von Satratoxin H, PubChem CID 6438478
2-D-Struktur · PubChem CID 6438478
Struktur und eingezeichnete Stereochemie entsprechen dem verlinkten PubChem-Datensatz.

Molare Masse: 528,6 g/mol

Toxisches Glykoprotein

Bolesatin

Nukleosidtriphosphate · Proteinsynthese

Ein aus dem Satansröhrling gereinigtes toxisches Protein. Die mechanistischen Arbeiten beschreiben eine Hemmung der Proteinsynthese im Zusammenhang mit der Spaltung von Nukleosidtriphosphaten.

Der Anteil des einzelnen Proteins am gesamten menschlichen Pilzsyndrom wird hier nicht als abschließend geklärt dargestellt.

Hier ist keine Strukturformel hinterlegt.

Kainoid · nicht proteinogene AminosäureC13H14N2O7

Acromelsäure B

Schmerzverarbeitung · Allodynie

Ein mit Acromelsäure A verwandter Stoff aus Paralepistopsis acromelalga. Analytische Nachweise und Schmerzmodelle erlauben einen Vergleich, ohne die beiden Stoffe gleichzusetzen.

Der getrennte Anteil von A und B am menschlichen Syndrom bleibt offen.

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2-D-Strukturformel von Acromelsäure B, PubChem CID 158974
2-D-Struktur · PubChem CID 158974
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 310,26 g/mol

Aziridinhaltige Aminosäure · ForschungC5H9NO2

Pleurocybellaziridin

Experimentell untersuchte neurotoxische Zusammenhänge

Ein experimentell untersuchter Inhaltsstoff des Ohrförmigen Seitlings. Seine genaue Rolle bei menschlichen Vergiftungen ist noch nicht abschließend geklärt.

Ein mechanistischer Erklärungsansatz; der Kausalanteil beim Menschen bleibt offen.

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2-D-Strukturformel von Pleurocybellaziridin, PubChem CID 53235787
2-D-Struktur · PubChem CID 53235787
Dargestellt ist die (2S)-Form; nicht der stereochemisch unbestimmte Datensatz CID 55287082.

Molare Masse: 115,13 g/mol

Aromatisches HydrazinderivatC12H17N3O4

Agaritin

Genotoxizität im Versuch

Ein natürlicher Inhaltsstoff von Champignons. Sein Vorkommen ist belegt; wie sich unterschiedliche Laborbefunde auf das gesundheitliche Risiko beim Menschen übertragen lassen, bleibt eine eigene Forschungsfrage.

Die ausgewerteten Arbeiten belegen weder eine Krebswirkung noch einen therapeutischen Nutzen beim Menschen.

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2-D-Strukturformel von Agaritin, PubChem CID 439517
2-D-Struktur · PubChem CID 439517
Darstellung des Agaritin-Datensatzes mit L-Glutamylrest; kein Gemisch und keine Dosisangabe.

Molare Masse: 267,28 g/mol

Ergolin-Alkaloide

Mutterkornalkaloide

Adrenerge, serotonerge und dopaminerge Rezeptoren

Eine Gruppe von Alkaloiden mit gemeinsamem Ergolin-Grundgerüst, die vor allem im Mutterkorn eingelagert ist. Sie wirken an adrenergen, serotonergen und dopaminergen Rezeptoren und lösten früher Ergotismus-Epidemien aus. Heute begrenzt die EU Mutterkorn und die Summe von zwölf Hauptalkaloiden in Getreide und Getreideerzeugnissen.

Ergotismus-Epidemien sind historisch belegt. Heute bewerten Behörden vor allem Gehalte in Getreideerzeugnissen, besonders aus Roggen.

Hier ist keine Strukturformel hinterlegt.

Wenn kein einzelnes Molekül die Antwort ist

Auch offene Fragen sind Wissen.

Paxillus-Syndrom: eine Immunreaktion

Beim Kahlen Krempling beschreibt die Fachliteratur eine Immunhämolyse: Rote Blutkörperchen werden im Zusammenhang mit einer Immunreaktion zerstört. Auch nach früheren problemlosen Mahlzeiten sind schwere Reaktionen möglich. Das beteiligte Antigen ist nicht eindeutig charakterisiert; eine gesicherte Strukturformel fehlt.

Kahler Krempling

Belege & Lesestand

Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026

Diese erste Auswahl deckt wichtige, gut beschreibbare Stoffe ab. Weitere Pilzgifte und Vergiftungssyndrome sind damit nicht vollständig erfasst.

Methode & Daten

Formeln mit Herkunft. Aussagen mit Belegen.

Summenformeln, molare Massen und Strukturansichten stammen aus den verlinkten PubChem-Datensätzen. Die Zahlen beschreiben die dort ausgewiesene Verbindung, keine toxische Dosis. Die Strukturansichten folgen der im Datensatz gespeicherten Tautomerendarstellung: Wasserstoffpositionen und Doppelbindungen können in anderen Darstellungen desselben Stoffes anders eingezeichnet sein. Ladung, räumliche Anordnung und gegebenenfalls Salzform sind bei einem chemischen Vergleich mitzudenken.

Jeder Textabschnitt nennt seine Grundlage und den tatsächlich gelesenen Umfang. Die Auswahl ist eine gezielte Literaturrecherche, kein vollständiger systematischer Review. Eine unabhängige toxikologische Fachprüfung steht aus.

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