MitteleuropaDE

Zimtfarbener Weichporling

Hapalopilus nidulans

SpeisewertGiftig

Giftig: Polyporsäure steht mit neurologischen Beschwerden sowie Nieren- und Leberschäden in Verbindung; Fallberichte beschreiben auch violetten Urin.

Quellen zum Speisewert

Zimtbraune Konsolen an Holz; Übersicht der Wuchsform.

Das Referenzfoto ersetzt keine Untersuchung der Mikromerkmale.

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original

Zimtbraune, weich wirkende Konsolen mit gleichfarbigen Poren. Der unscheinbare Holzpilz verdient besondere Aufmerksamkeit: Vergiftungen können Nieren, Leber und Nervensystem betreffen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Einjährige, seitlich angewachsene Hüte, meist 2–10 cm breit und bis etwa 3 cm dick; jung fein samtig, zimt- bis ockerbraun.

Unterseite

Rundliche bis eckige , ungefähr 2–4 pro Millimeter; braun wie der übrige Fruchtkörper, im Alter weiter.

Stiel & Basis

Kein freier Stiel; breite seitliche Ansatzstelle am Holz.

Fleisch

Jung weich, trocken korkig und auffallend leicht. Alkalische Reagenzien erzeugen eine violette Reaktion; ein Fachmerkmal, keine Küchenprobe.

Sporenpulver

Weiß; glatte Sporen etwa 3,5–5 × 2–3 µm.

Entscheidende Merkmalskombination

Hinweis zur Beobachtung

Gesamtfarbe, Poren, Konsistenz und Holzbezug gemeinsam prüfen; violette Urinfarbe nach einer Pilzmahlzeit gehört medizinisch abgeklärt.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Hapalopilus nidulans · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Holzabbau. Vorwiegend auf abgestorbenen Laubholzästen, unter anderem Eiche, Buche und Birke; Fruchtkörper im Sommerhalbjahr, selten an Nadelholz.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Birken
  • Buchen
  • Eichen
  • Tannen
  • Selten Nadelholz

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Juni bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Hapalopilus nidulans · Myko atlas · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Ein Giftstoff mit experimenteller Grundlage

Polyporsäure hemmt experimentell die Dihydroorotat-Dehydrogenase. Eine Arbeit von 1998 untersuchte Zellkulturen und Ratten nach vorausgegangenen menschlichen Vergiftungen. Die Ähnlichkeit der Befunde stützt den Zusammenhang, ist aber keine kontrollierte menschliche Dosis-Wirkungs-Studie.

Quellen

Biological effects of the dihydroorotate dehydrogenase inhibitor polyporic acid, a toxic constituent of the mushroom Hapalopilus rutilans, in rats and humans.
Kraft J, Bauer S, Keilhoff G, Miersch J, Wend D, Riemann D, Hirschelmann R, Holzhausen HJ, Langner J. · Vollständiges Abstract über Europe PMC gelesen; kein Volltextreview. DOI 10.1007/s002040050565 · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Was zwei klinische Fälle zeigen

2013 wurden zwei Verwechslungen mit der Ochsenzunge beschrieben. Auf Magen-Darm-Beschwerden folgten Sehstörungen und auffällig violetter Urin; Laborbefunde zeigten Nierenbeteiligung, bei einem Patienten auch erhöhte Leberwerte. Beide erholten sich innerhalb einer Woche. Dieser Verlauf ist keine Vorhersage für weitere Vergiftungen.

Quellen

Tender Nesting Polypore (Hapalopilus rutilans) poisoning: report of two cases.
Villa AF, Saviuc P, Langrand J, Favre G, Chataignerl D, Garnier R. · Vollständiges Abstract über Europe PMC gelesen; kein Volltextreview. DOI 10.3109/15563650.2013.827708 · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Synonyme verbinden die Literatur

Viele toxikologische Arbeiten verwenden Hapalopilus rutilans. Das hier behandelte nidulans-Konzept wird mit diesem Namen verknüpft; die Namensvariante bezeichnet in diesen Belegen keinen zweiten Giftpilz.

Quellen

Hapalopilus nidulans · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Regional kann Weißtanne ein wichtiges Substrat sein

Überwiegend wächst die Art an Laubholz, doch diese Zusammenfassung verdeckt regionale Unterschiede. Die baden-württembergische Monografie dokumentiert sie auch regelmäßig an Weißtanne und beschreibt diese in natürlichen Tannengebieten örtlich und zeitweise sogar als häufigstes Substrat. Ein Nadelholzfund widerspricht der Art deshalb nicht grundsätzlich. Die Bestimmung muss weiterhin den Fruchtkörper und seine Merkmalskombination berücksichtigen.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1
German J. Krieglsteiner · Gedruckte S. 533, 534, 535. Historische regionale Substratbeobachtungen eingeordnet; keine aktuelle Häufigkeitsprognose und keine neue toxikologische Bewertung. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

TerphenylchinonC18H12O4

Polyporsäure

Unter anderem Pyrimidinbiosynthese

Ein untersuchter Inhaltsstoff des Zimtfarbenen Weichporlings. Experimentelle Befunde stützen seine Rolle als wahrscheinlich wirksamer Giftstoff bei Vergiftungen mit diesem Pilz.

Fallberichte vorhanden; Polyporsäure als wahrscheinlicher Auslöser eingeordnet.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Polyporsäure, PubChem CID 11056
2-D-Struktur · PubChem CID 11056
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 292,3 g/mol

Belege zur Zuordnung dieser Art

Biological effects of the dihydroorotate dehydrogenase inhibitor polyporic acid … in rats and humans (1998)
Originalpublikation · Autoren im verlinkten Datensatz · Primärpublikation
Indexierte Abstractpassagen: Enzymhemmung und Zellversuche; kein vollständiger Volltextreview. · eingesehen 10.10.2026

Tender Nesting Polypore (Hapalopilus rutilans) poisoning: report of two cases (2013)
Originalpublikation · Autoren im verlinkten Datensatz · Primärpublikation
Indexiertes Abstract: zwei Fälle; Polyporsäure als wahrscheinlich wirksamer Giftstoff bezeichnet. · eingesehen 10.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Hapalopilus nidulans

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschZimtfarbener Weichporling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 05.10.2026

EnglischCinnamon Bracket

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · TAXREF · CC BY 4.0 · Abgerufen: 16.10.2026

In der Quelle geführt als Hapalopilus rutilans (Pers.) Murrill, 1904.

NiederländischKussenvormige houtzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

FranzösischPolypore rutilant

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischKanelkjuke

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

In der Quelle geführt als Hapalopilus rutilans.

SchwedischLysticka

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Hapalopilus rutilans.

TschechischHlinák červenající

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

SlowenischCimetasti mehkopor

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Hapalopilus rutilans.

Hapalopilus rutilans, cimetasti mehkopor

KroatischMekana rupičarka

Namensbeleg

CROmushrooms · Hapalopilus rutilans · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Hapalopilus rutilans.

MEKANA RUPIČARKA | Hapalopilus rutilans

UngarischFahéjszínű likacsosgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 14: Hapalopilus nidulans | fahéjszínű likacsosgomba

JapanischアカゾメタケSinngemäß: Rotfärbepilz Namenszuordnung nach dem Naturinventar von 2015; keine molekulare Neubewertung japanischer und europäischer Populationen.

Namensbeleg

Präfektur Kyoto · Naturinventar 2015, Pilze · Abgerufen: 10.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

アカゾメタケ: Aka bedeutet rot; zome ist die in Zusammensetzungen verwendete Form zu some, Färben. Die Wortdeutung behauptet keinen bestimmten Farbstoffmechanismus.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Aka bedeutet rot; zome ist die in Zusammensetzungen verwendete Form zu some, Färben. Die Wortdeutung behauptet keinen bestimmten Farbstoffmechanismus.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Finnisch
4 weitereWeniger anzeigen
  • Polnisch
  • Serbisch
  • Russisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Hapalopilus nidulans
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Fr.) P. Karst.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Fr.) P. Karst. · Namensdatensatz 414438
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Polyporus nidulans Fr.
Systema Mycologicum 1: 362 (1821) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 362 (1821)
Behandlung in Index Fungorum am 18.10.2026
Dort als Synonym von Hapalopilus rutilans (Pers.) Murrill geführt. Diese Datenbankbehandlung legt die taxonomische Einordnung des Porträts nicht fest. Verknüpfter Datensatz 438420
  • Index Fungorum behandelt den Namen in diesem Datenstand als Synonym.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Index Fungorum führt den Namen als Synonym; aktueller Name dort: Hapalopilus rutilans (Pers.) Murrill (Record 438420).

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

167GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 05.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan8
Feb10
Mär8
Apr3
Mai4
Jun26
Jul16
Aug28
Sep26
Okt19
Nov6
Dez13
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland80
Österreich86
Schweiz0
Tschechien0
Polen1
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 167 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 80 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 80 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 6 Datensätze
    Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
    Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 5 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 05.10.2026 · Neues Literaturporträt

Ergebnis dieser Runde: Gesamtfarbe, Poren, Konsistenz und Holzbezug gemeinsam prüfen; violette Urinfarbe nach einer Pilzmahlzeit gehört medizinisch abgeklärt.

Umfang: Originale Synthese konkret gelesener Artpassagen und ausgewiesener Abstracts; keine unabhängige Neubestimmung von Fotos, kein vollständiger systematischer Review.

Erneut herangezogene Quellen

Hapalopilus nidulans · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet. · eingesehen 05.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Hapalopilus nidulans · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Hapalopilus nidulans · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung einschließlich Mikro- und Standortmerkmalen sowie Verwechslungen gelesen. Speisewertsymbol getrennt von Bestimmungsdaten ausgewertet

  2. Biological effects of the dihydroorotate dehydrogenase inhibitor polyporic acid, a toxic constituent of the mushroom Hapalopilus rutilans, in rats and humans.
    Bibliografie

    Kraft J, Bauer S, Keilhoff G, Miersch J, Wend D, Riemann D, Hirschelmann R, Holzhausen HJ, Langner J.

    Primärstudie · Abstract · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Vollständiges Abstract über Europe PMC gelesen; kein Volltextreview. DOI 10.1007/s002040050565

  3. Tender Nesting Polypore (Hapalopilus rutilans) poisoning: report of two cases.
    Bibliografie

    Villa AF, Saviuc P, Langrand J, Favre G, Chataignerl D, Garnier R.

    Primärstudie · Abstract · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Vollständiges Abstract über Europe PMC gelesen; kein Volltextreview. DOI 10.3109/15563650.2013.827708

  4. Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
    Bibliografie

    Edmund Garnweidner

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen

  5. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1

    Seite: S. 533, 534, 535

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historische regionale Substratbeobachtungen eingeordnet; keine aktuelle Häufigkeitsprognose und keine neue toxikologische Bewertung

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Wuchsform
    Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1200 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP gespeichert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage.

    Ergänzende Ansicht
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1200 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP gespeichert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandHapalopilus nidulans im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 05.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

Fotoansicht