MitteleuropaDE

Ohrförmiger Seitling

Pleurocybella porrigens

SpeisewertLebensgefährlich giftig

Nicht verzehren. Schwere neurologische Erkrankungen und Todesfälle sind nach Verzehr in Japan dokumentiert, besonders bei Nierenerkrankten. Daraus folgt keine Sicherheit für andere Personen.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Lebensgefährlich giftig. Nach Verzehr sind schwere neurologische Erkrankungen und Todesfälle dokumentiert, besonders bei Menschen mit Nierenerkrankungen. Daraus folgt keine Sicherheit für andere Personen.

Schwere Vergiftungen dokumentiert. Nach Verzehr wurden in Japan schwere neurologische Erkrankungen und Todesfälle berichtet. Nicht verzehren; daraus folgt keine Aussage über nachgewiesene europäische Todesfälle.

Wirkstoffe & Forschung kennenlernen

Weiße Fruchtkörper auf Holz; rechts sind die dicht stehenden Lamellen und der gewellte Hutrand zu sehen.

Eine Größenreferenz fehlt; Holzart und mikroskopische Merkmale sind aus dem Bild nicht sicher zu beurteilen.

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein dünnfleischiger, weißer Holzbewohner mit seitlich geöffneten, ohr- bis fächerförmigen Hüten. Er ergänzt den Vergleich mit hellen Austernseitlingen; Holzart und Fleischdicke sind dabei nützlicher als die gemeinsame muschelige Form.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Weiß, glatt, dünn; ohrförmig oder wie ein seitlich aufgeschlitzter Trichter, oft mit gelapptem Rand.

Unterseite

Weiße bis elfenbeinfarbene .

Stiel & Basis

Meist fehlend oder nur als sehr kurzer seitlicher Ansatz ausgebildet; ohne .

Fleisch

Weiß und auffallend dünn.

Sporenpulver

Weiß; die Sporen sind mikroskopisch annähernd kugelig.

Dünner Hut am Nadelholz

Hinweis zur Beobachtung

Beim Vergleich mit dem Austernseitling Fleischdicke, Stielansatz und Substrat zusammentragen. Helle Hutfarbe allein bestätigt weder Gattung noch Art.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pleurocybella porrigens – Angel’s Wings
First Nature / Pat O’Reilly · Description, Identification guide, Habitat und Similar species; ältere Familienzuordnung nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Holzzersetzer. Stark zersetztes Nadelholz. An stark vermorschtem Nadelholz, häufig auf bemoosten Stümpfen und Stämmen an feuchten, schattigen Stellen.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Fichten
  • Kiefern
  • Tannen
  • Nadelholz

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Pleurocybella porrigens – Angel’s Wings · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Lungenseitling

Pleurotus pulmonarius

Essbar · gegart

Der Ohrförmige Seitling bildet sehr dünne, meist praktisch stiellose weiße Fruchtkörper auf Nadelholz und besitzt rundlichere Sporen. Der Lungenseitling wächst überwiegend auf Laubholz, kann nach den bisherigen Artquellen aber auch Nadelholz besiedeln; die Holzart allein trennt daher nicht sicher.

Gallertfleischiges Stummelfüßchen

Crepidotus mollis

Ungenießbar

Gallertfleischiges Stummelfüßchen: Ein seitlich angewachsener kleiner Lamellenpilz mit elastisch abziehbarer, gallertiger Huthaut. Die mit der Sporenreife brauner werdenden Lamellen unterscheiden ihn von kleinen weißsporigen Seitlingen.

Ohrförmiger Seitling: Weißsporig und typischerweise an Nadelholz; keine entsprechende braune Sporenreife.

Austernseitling

Pleurotus ostreatus

Essbar · gegart

Fleisch, Ansatz und Holzart

Fruchtkörper
Austernseitling: Meist dickfleischiger, oft mit kurzem seitlichem StielOhrförmiger Seitling: Dünnfleischig, weiß, gewöhnlich ohne Stiel
Substrat
Austernseitling: Vorwiegend LaubholzOhrförmiger Seitling: Stark vermorschtes Nadelholz

Auch Austernseitlinge können hell und nahezu stiellos sein. Holzart und Farbe allein genügen nicht. Der Ohrförmige Seitling steht mit schweren, auch tödlichen Vergiftungen in Verbindung.

Arten vergleichen
Quellen

Aus dem ausgearbeiteten Vergleich · Abgerufen 10.10.2026.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Was die Vergiftungsberichte zeigen

Eine japanische Fallserie beschreibt Erkrankte mit chronischer Niereninsuffizienz. Der Forschungsüberblick von 2023 berichtet für den Ausbruch 2004 insgesamt 59 Erkrankte und 17 Todesfälle nach Verzehr.

Quellen

An outbreak of encephalopathy after eating autumn mushroom in patients with renal failure: ten cases in Yamagata
Takeo Kato et al. · No To Shinkei 56(12):999–1007, 2004; indexierten Abstract gelesen · eingesehen 27.09.2026

Chemical elucidation of acute encephalopathy by ingestion of angel-wing mushroom
Hirokazu Kawagishi · Proceedings of the Japan Academy, Series B 99(7):191–197; Abstract und Introduction; DOI 10.2183/pjab.99.012 · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Forschung erklärt mögliche Mechanismen

Kawagishi beschreibt experimentelle Hinweise auf das Zusammenwirken mehrerer Inhaltsstoffe. Diese Forschung ist keine Grundlage, europäische Funde oder Personen ohne Nierenerkrankung als sicher einzustufen.

Quellen

Chemical elucidation of acute encephalopathy by ingestion of angel-wing mushroom
Hirokazu Kawagishi · Proceedings of the Japan Academy, Series B 99(7):191–197; Abstract und Introduction; DOI 10.2183/pjab.99.012 · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Zersetzungsgrad gehört zum Holzmerkmal

Für mitteleuropäische Ohrförmige Weißseitlinge sind vor allem feuchte, bereits stark vermorschte Stümpfe und liegende Holzstücke von Fichte und Weißtanne beschrieben, häufig mit Moosbewuchs in schattig-kühler Lage. Die Monografie stellt dem eine stärkere Bindung nordischer Beobachtungen an Kiefer gegenüber. Welcher Baum besonders häufig genannt wird, hängt somit auch vom Untersuchungsraum ab; die regionale Liste ist keine vollständige globale Wirtsliste.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 498, 499. Holzart, Zersetzungsphase und regionale Unterschiede; historische Verzehrangaben nicht übernommen. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Aziridinhaltige Aminosäure · ForschungC5H9NO2

Pleurocybellaziridin

Experimentell untersuchte neurotoxische Zusammenhänge

Ein experimentell untersuchter Inhaltsstoff des Ohrförmigen Seitlings. Seine genaue Rolle bei menschlichen Vergiftungen ist noch nicht abschließend geklärt.

Ein mechanistischer Erklärungsansatz; der Kausalanteil beim Menschen bleibt offen.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Pleurocybellaziridin, PubChem CID 53235787
2-D-Struktur · PubChem CID 53235787
Dargestellt ist die (2S)-Form; nicht der stereochemisch unbestimmte Datensatz CID 55287082.

Molare Masse: 115,13 g/mol

Belege zur Zuordnung dieser Art

Proof of the existence of an unstable amino acid: pleurocybellaziridine in Pleurocybella porrigens (2011)
Originalpublikation · Autoren im verlinkten Datensatz · Primärpublikation
Bibliografischer Originalnachweis; kein Abstract verfügbar. Experimentelle Einordnung anhand der ergänzend genannten Originalarbeit von 2023; DOI 10.1002/anie.201004646. · eingesehen 10.10.2026

Possible molecular mechanism for acute encephalopathy by angel-wing mushroom ingestion – Involvement of three constituents in onset (2023)
Originalpublikation · Autoren im verlinkten Datensatz · Primärpublikation
Autorenabstract über University of Fukui gelesen: Kombination von Pleurocybellin, Lektin und Pleurocybellaziridin im injizierten Mausmodell; menschliche Kausalität nicht abschließend bewiesen. · eingesehen 10.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Pleurocybella porrigens

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschOhrförmiger SeitlingEngelsflügel

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischAngel's Wings

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischPleurote du CryptomeriaPleurote en oreillePleurote étalé

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

DänischKridthat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NorwegischKrittøsterssopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischÖronmussling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischKorvavinokas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischBokówka biała

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischHlíva ušatá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischZleknjena školjkarica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Pleurocybella porrigens, zleknjena školjkarica

KroatischBjelouškasta krikonoška

Namensbeleg

CROmushrooms · Pleurocybella porrigens · Abgerufen: 06.10.2026

BJELOUŠKASTA KRIKONOŠKA / Pleurocybella porrigens (Pers.) Singer

UngarischHegyi laskagombaFenyves fehérlaska

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 26: Pleurocybella porrigens (Phyllotus porrigens) | hegyi laskagomba (fenyves fehérlaska)

Chinesisch贝形圆孢侧耳Sinngemäß: Muschelförmiges Rundsporen-Seitenohr

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

贝形圆孢侧耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischスギヒラタケSinngemäß: Sicheltannen-Flachpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

スギヒラタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Niederländisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch
1 weitereWeniger anzeigen
  • Russisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Pleurocybella porrigens
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Pers.) Singer
Herkunft des erfassten Zitats
GBIF-Snapshot des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Pers.) Singer · Namensdatensatz 289763
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus porrigens Pers.
Observ. mycol. 1: 54 (1796) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 184 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

153GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb1
Mär1
Apr0
Mai0
Jun1
Jul4
Aug20
Sep78
Okt40
Nov8
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland34
Österreich32
Schweiz82
Tschechien1
Polen3
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien1
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 11 Meldungen unter CC0 1.0, 142 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 79 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 25 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 23 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. ArtenFinder · 9 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 8 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. iNaturalist Research-grade Observations · 7 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 12 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Weiße dünne Fruchtkörper auf Nadelholz und rundlichere Sporen bestätigt. Verwechslungsvergleich benennt beide Arten ausdrücklich. Der Schlüssel ergänzt keine neue klinische Bewertung der japanischen Fallberichte.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 56,60,61; Gruppenschlüssel; B21–22; Vergleich B36–38 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Pleurocybella porrigens · abgeglichen am 10.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pleurocybella porrigens – Angel’s Wings
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Description, Identification guide, Habitat und Similar species; ältere Familienzuordnung nicht übernommen

  2. Chemical elucidation of acute encephalopathy by ingestion of angel-wing mushroom
    Bibliografie

    Hirokazu Kawagishi

    Forschungsüberblick · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Proceedings of the Japan Academy, Series B 99(7):191–197; Abstract und Introduction; DOI 10.2183/pjab.99.012

  3. An outbreak of encephalopathy after eating autumn mushroom in patients with renal failure: ten cases in Yamagata
    Bibliografie

    Takeo Kato et al.

    Fachpublikation · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: No To Shinkei 56(12):999–1007, 2004; indexierten Abstract gelesen

  4. NCBI Taxonomy – Pleurocybella porrigens
    Bibliografie

    NCBI Taxonomy

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Taxonomy ID 71910; Lineage: Phyllotopsidaceae

  5. First Nature · oudemansiella mucida
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Myko atlas · Pleurotus pulmonarius
    Bibliografie

    Karel Tejkal, Vladimír Sojka

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  2. Fundkorb · Pleurotus pulmonarius
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  3. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

  4. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 56,60,61

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Gruppenschlüssel; B21–22; Vergleich B36–38

  5. Crepidotus mollis · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher

  6. Funga Nordica (2008) · Crepidotus mollis

    Seite: S. 864–865

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview

  7. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

    Seite: S. 498, 499

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Holzart, Zersetzungsphase und regionale Unterschiede; historische Verzehrangaben nicht übernommen. Zusätzlich makroskopische Kernmerkmale abgeglichen; toxikologische und taxonomische Altangaben nur kritisch gesichtet

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Unterseite & Wuchsform
    Foto: Jerzy Opioła / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Nur die Wikimedia-Vorschaugröße übernommen; keine lokale Bildbearbeitung.

    Wuchs am Holz
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original
    Verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPleurocybella porrigens im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

Fotoansicht