MitteleuropaDE

Austernseitling

Pleurotus ostreatus

SpeisewertEssbar · gegart

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Ohrförmiger Seitling.

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.

Gesamtansicht

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle.

Foto: Franck Hidvégi · CC BY-SA 4.0 · Original

Muschelförmige Hüte sitzen oft übereinander am Holz. Die hellen Lamellen laufen zum kurzen, seitlichen Stiel hinab.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Muschel- bis fächerförmig; grau, braun oder cremefarben.

Unterseite

Helle, dicht stehende und .

Stiel & Basis

Seitlich, kurz oder fast fehlend; ohne .

Fleisch

Hell und fleischig.

Sporenpulver

Weißlich bis blass lilagrau.

Seitlich am Holz

Hinweis zur Beobachtung

Stielansatz und Lamellenverlauf zusammen mit dem Holzsubstrat ansehen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · Pleurotus ostreatus
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung zu Vergleichsarten

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.

Lentinellus cochleatus · Stoffnachweis in untersuchtem Material

Lentinellus cochleatus

Nach Rapior et al. (2002) erzeugt beim Aniszähling ein Gemisch aus p-Anisaldehyd, Anissäuremethylester und zwei Methoxyzimtsäuremethylestern den Anisgeruch.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Gemisch ohne einzelnen Schlüsselstoff, deshalb „nachgewiesen“. Ältere Kulturversuche (Hanssen & Abraham 1986/1987, Myzel) sind nicht einschlägig.

Bezug im Porträt

  • Vergleichstext: „Anisduft“ (Vergleich: Aniszähling)

Rapior S, Breheret S, Talou T, Pélissier Y, Bessière J-M (2002). The anise-like odor of Clitocybe odora, Lentinellus cochleatus and Agaricus essettei. Mycologia 94(3): 373–376

Fundstelle: Abstract

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Abstract (Europe PMC, PMID 21156507; selbst gelesen); Volltext nicht zugänglich

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Holzzersetzer. Überwiegend Zersetzer an absterbendem oder totem Laubholz.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Buchen
  • Pappeln
  • Weiden
  • Laubholz

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis Januar. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

First Nature · Pleurotus ostreatus · Pilze der Schweiz · Band 3 (1991) · Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Ohrförmiger Seitling

Pleurocybella porrigens

Lebensgefährlich giftig

Fleisch, Ansatz und Holzart

Fruchtkörper
Austernseitling: Meist dickfleischiger, oft mit kurzem seitlichem StielOhrförmiger Seitling: Dünnfleischig, weiß, gewöhnlich ohne Stiel
Substrat
Austernseitling: Vorwiegend LaubholzOhrförmiger Seitling: Stark vermorschtes Nadelholz

Auch Austernseitlinge können hell und nahezu stiellos sein. Holzart und Farbe allein genügen nicht. Der Ohrförmige Seitling steht mit schweren, auch tödlichen Vergiftungen in Verbindung.

Arten vergleichen
Quellen

Aus dem ausgearbeiteten Vergleich · Abgerufen 10.10.2026.

Weitere ähnliche Arten

Aniszähling

Lentinellus cochleatus

Nicht zum Verzehr empfohlen

Beim Aniszähling sind die Lamellenschneiden deutlich gezähnt; ein Anisduft ist häufig, kann aber fehlen. Der Austernseitling besitzt gewöhnlich glatte Schneiden und größere, längliche Sporen statt der kleinen ornamentierten amyloiden Sporen des Aniszählings.

10 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen

Kräuterseitling

Pleurotus eryngii

Essbar · gegart

Kräuterseitling: Der bekannte Kulturpilz hat auch eine wilde Lebensweise: Er wächst an Wurzel- und Stängelresten bestimmter krautiger Pflanzen. Wildformen sehen nicht zwingend wie die dickstieligen Exemplare aus dem Handel aus.

Austernseitling: Typischerweise an Holz, häufig büschelig; anderer Substratzusammenhang.

Gelbstieliger Muschelseitling

Sarcomyxa serotina

Speisewert umstritten

Gelbstieliger Muschelseitling: Olivfarbener Holzbewohner mit gelblichem Seitenstiel. Lamellenfarbe und Stieloberfläche helfen beim Vergleich mit Austernseitlingen.

Austernseitling: Junge Lamellen weißlich; der Seitenstiel zeigt nicht die typische gelbe, fein dunkel beschuppte Oberfläche.

Espen-Seitling

Pleurotus calyptratus

Nicht zum Verzehr empfohlenNicht zum Sammeln empfohlen

Nahezu stiellos an Pappelholz, mit häutiger Hülle über jungen Lamellen und vergleichsweise glatter Huthaut. Junge Stadien helfen bei der Trennung.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Ein Seitling muss keinen sichtbaren Stiel haben

Der Stiel kann seitlich oder etwas außerhalb der Mitte sitzen, stark verkürzt sein oder ganz fehlen. Auch der Hut reicht von fächer- und zungenförmig bis nierenförmig. Ein Fund lässt sich deshalb besser über den Ansatz am Holz und den Lamellenverlauf beschreiben als über eine vermeintlich feste Austernform.

Quellen

Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
Fredi Kasparek · Artenprofil: Artmerkmale, Ökologie, Sarcomyxa-Vergleich und Erscheinungszeit; ältere systematische Einordnung nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Totholz und geschwächte Bäume

Der Austernseitling besiedelt nicht nur liegende Stämme: Fruchtkörper können mehrere Meter hoch an kranken oder abgestorbenen, noch stehenden Laubbäumen erscheinen. Buche, Pappel und Weide gehören zu den häufigen Substraten. Seltene Nadelholzfunde erweitern das Spektrum. Seine Lebensweise umfasst sowohl Holzzersetzung als auch das Besiedeln geschwächter Bäume.

Quellen

Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
Fredi Kasparek · Artenprofil: Artmerkmale, Ökologie, Sarcomyxa-Vergleich und Erscheinungszeit; ältere systematische Einordnung nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Winterfund löst nicht jede Verwechslung

Die Haupterscheinungszeit liegt in der kalten Jahreszeit, doch Fruchtkörper können außerhalb dieses Zeitfensters auftreten. Der Gelbstielige Muschelseitling kann sogar denselben Stamm besetzen. Dessen gelbliche Lamellen und gelblicher Stielansatz unterscheiden sich vom weißlichen bis grauweißlichen Ansatz des Austernseitlings. Ähnliche seitliche Wuchsform und gemeinsames Substrat reichen deshalb nicht zur Zuordnung.

Quellen

Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
Fredi Kasparek · Artenprofil: Artmerkmale, Ökologie, Sarcomyxa-Vergleich und Erscheinungszeit; ältere systematische Einordnung nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporenform und Sporenfarbe trennen

Die Sporen werden als schmal zylindrisch bis nierenförmig, 8–12,5 × 3–4,5 µm beschrieben. Ein dichter Sporenabwurf kann einen blassen lilagrauen Ton zeigen, obwohl die Lamellen hell wirken. Diese Beobachtung ist von Farbstichen in beleuchteten Fotos zu unterscheiden.

Quellen

First Nature · Pleurotus ostreatus
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Licht beeinflusst die Form des Fruchtkörpers

Die Monografie beschreibt bei zu wenig Licht kleinere Hüte; bei stärkerem Lichtmangel kann die Hutbildung ganz ausbleiben. Ungewöhnliche Proportionen sind daher nicht immer ein Artunterschied. Besonders bei kultivierten oder sehr verborgen gewachsenen Seitlingen sollte die Wuchsform zusammen mit den übrigen Merkmalen und den Wachstumsbedingungen dokumentiert werden.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 27, 28, 29. Physiologie und Wuchsform; keine Übertragung der beschriebenen Lichtreaktion auf andere Seitlingsarten. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Pleurotus ostreatus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschAusternseitlingAusternpilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischOyster Mushroom

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischGewone oesterzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischPleurote en huître

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischSeta ostraSeta de concha

Namensbeleg

Fungipedia · Pleurotus ostreatus · Abgerufen: 05.10.2026

ItalienischGeloneOrecchioneOstriconePleurotoAgarico ostreatoEnthält regionale Namen aus dem Piemont.

Namensbeleg

Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026

Nicolò Oppicelli · Funghi in Italia (Buch) · 10.10.2026

Erredi, © 2020, Nachdruck Januar 2022, gedruckte und PDF-S. 117; Tabelle der italienischen Trivialnamen. Bereitgestellten Text und Tabellenabbildung gelesen. Link zur Autorenseite, kein frei zugänglicher Buchvolltext.

Hier belegt: Gelone · Orecchione.

Zuordnung der Quelle: Pleurotus ostreatus.

RumänischNegrișoriiBuretele negru de fag

Namensbeleg

Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026

S. 7, Zeile 39

DänischAlmindelig østershatØstershat, almindelig

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischBlågrå østerssopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischOstronmussling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischOsterivinokas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischBoczniak ostrygowaty

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischHlíva ústřičná

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischBukov ostrigar

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Pleurotus ostreatus, bukov ostrigar

KroatischBukova krivonoška (bukovača)

Namensbeleg

CROmushrooms · Pleurotus ostreatus · Abgerufen: 06.10.2026

BUKOVA KRIVONOŠKA (BUKOVAČA) / Pleurotus ostreatus (Jacq.) P.Kumm.

SerbischBukovača

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 5_1, Zeile Pleurotus ostreatus: Bukovača

UngarischKései laskagombaKésői laskagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 26: Pleurotus ostreatus (Pleurotus columbinus) | kései laskagomba (késői laskagomba)

RussischВешенка устричнаяВёшенка обыкновенная

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Chinesisch平菇Sinngemäß: Flacher Pilz 糙皮侧耳Sinngemäß: Rauhäutiges Seitenohr

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

平菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

糙皮侧耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischアワビタケSinngemäß: Abalone-Pilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

アワビタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Pleurotus ostreatus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Jacq. : Fr.) P. Kumm.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Jacq.) P. Kumm. · Namensdatensatz 174220
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus ostreatus Jacq.
Fl. austriac. 2: 3 (1774) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 182 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

2.113GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan430
Feb215
Mär76
Apr20
Mai18
Jun47
Jul37
Aug53
Sep109
Okt293
Nov360
Dez455
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland1.423
Österreich171
Schweiz431
Tschechien19
Polen38
Slowakei7
Ungarn12
Slowenien3
Liechtenstein0
Luxemburg9

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 236 Meldungen unter CC0 1.0, 1.877 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 1.086 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Swiss National Fungi Databank · 415 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 328 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 141 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 134 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. data.mnhn.lu observation data · 5 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 2 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
    Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations · 1 Datensatz
    Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 22 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Gestalt, Lamellenansatz, seitlicher Reststiel, Fleisch und graulila Sporenabwurf verglichen; keine nordische Fruchtzeit als universelle Grenze übernommen.

Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 397, gedruckte S. 314; PDF-S. 313. Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen; historisches Artkonzept kritisch abgeglichen. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Pleurotus ostreatus · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · Pleurotus ostreatus
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

  2. Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
    Bibliografie

    Fredi Kasparek

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Artenprofil: Artmerkmale, Ökologie, Sarcomyxa-Vergleich und Erscheinungszeit; ältere systematische Einordnung nicht übernommen

  3. First Nature · oudemansiella mucida
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen

  4. First Nature · tapinella atrotomentosa
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen

  5. Fundkorb · Pleurotus pulmonarius
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen17 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Lentinellus cochleatus - houžovec hlemýžďovitý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen

  2. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 56,60,61

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Gruppenschlüssel; B30–38 · Gedruckte S. 59; B13,16–17

  4. Funga Nordica (2008) · Rhodotus
    Bibliografie

    Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Kapitel Rhodotus, PDF-Seite 796 der bereitgestellten MycoKey-Kapitelsammlung. Artendpunkt und unmittelbarer Schlüsselvergleich gelesen; kein Vollreview der Gattung. Historisches Artkonzept von 2008

  5. Pleurotus dryinus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher

  6. Funga Nordica (2008) · Pleurotus dryinus

    Seiten: S. 322 · S. 321 · S. 243 · S. 81 · S. 73–74 · PDF-S. 724 · PDF-S. 723

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Gattungspassage gelesen · Bereitgestellte Monografie · Eingesehen 05.10. bis 13.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview; Gattungsdiagnose: Sporenform und Beschaffenheit. Keine artspezifische P.-eryngii-Passage; Holzökologie der nordischen Auswahl wird nicht auf den Kräuterseitling übertragen; Ausgewählte Artpassage und direkte Schlüsselalternativen; Funga-Nordica.pdf, PDF-S. 724; Funga-Nordica.pdf, PDF-S. 723

  7. Pleurotus eryngii · Artbeschreibung
    Bibliografie

    Asociación Micológica Fungipedia

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Morphologie und eigene Fundbeobachtungen, Pflanzensubstrat, Speisewert und Vergleich mit Clitocybe rivulosa gelesen. Regionale Fruktifikation nicht pauschal übertragen

  8. A reappraisal of the Pleurotus eryngii complex (2014)
    Bibliografie

    Georgios I. Zervakis, Spyridon Ntougias, Maria Letizia Gargano, Maria I. Besi, Elias Polemis, Milton A. Typas & Giuseppe Venturella

    Originalstudie · Abstract gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Abstract: 46 Belege, ITS/IGS-Sequenzen, Morphologie, Ökologie und Kreuzungsdaten; Apiaceae-Bezug und Grenzen des Artkomplexes. Kein vollständig gelesener Artenschlüssel

  9. Phyllotopsis nidulans · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage, Ökologie, Verwechslungen und gegebenenfalls Speisewert gelesen. Verlinkte Literatur nicht pauschal als geprüft ausgewiesen

  10. Neolentinus adhaerens · Myko atlas
    Bibliografie

    Martin Bartůšek

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen

  11. Lentinellus ursinus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal, Vladimír Sojka

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen

  12. Panus conchatus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal, Vladimír Sojka

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Vergleichsarten gelesen; dort gelistete Bücher nicht pauschal als selbst gelesen ausgewiesen

  13. Sarcomyxa serotina · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal, Vladimír Sojka · Myko atlas

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleich gelesen; Küchenabschnitt nur soweit vorhanden. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  14. Sarcomyxa serotina · First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly · First Nature

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleichen gelesen; eigene Beobachtungen beziehungsweise Messreihen der Quelle von allgemeinen Artgrenzen unterschieden

  15. DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (1. Mai 2026)
    Bibliografie

    DGfM, Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Speisewert · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: DGfM-Liste vom 01.05.2026, Zeile Sarcomyxa serotina: gelegentlich bitterer Geschmack

  16. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

    Seite: S. 27, 28, 29

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Physiologie und Wuchsform; keine Übertragung der beschriebenen Lichtreaktion auf andere Seitlingsarten

  17. Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)

    Seite: PDF-S. 313

    Bibliografie

    Josef Breitenbach & Fred Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Nr. 397, gedruckte S. 314; PDF-S. 313. Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen; historisches Artkonzept kritisch abgeglichen

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: Franck Hidvégi · CC BY-SA 4.0 · Original
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    Unterseite
    Foto: Jean-Pol GRANDMONT · CC BY 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Nur die Wikimedia-Vorschaugröße übernommen; keine lokale Bildbearbeitung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPleurotus ostreatus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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