Austernseitling
Pleurotus ostreatus
Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Ohrförmiger Seitling.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.
Muschelförmige Hüte sitzen oft übereinander am Holz. Die hellen Lamellen laufen zum kurzen, seitlichen Stiel hinab.

Gesamtansicht · Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle.
Franck Hidvégi · CC BY-SA 4.0 · Original

Hutunterseite mit dicht stehenden Lamellen und seitlichem Ansatz am Holz.
Gegenlicht verändert den Helligkeitseindruck der Lamellen.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Muschel- bis fächerförmig; grau, braun oder cremefarben.
- Unterseite
Helle, dicht stehende und .
- Stiel & Basis
Seitlich, kurz oder fast fehlend; ohne .
- Fleisch
Hell und fleischig.
- Sporenpulver
Weißlich bis blass lilagrau.
Seitlich am Holz
Stielansatz und Lamellenverlauf zusammen mit dem Holzsubstrat ansehen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · Pleurotus ostreatus
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungGeruch: Forschung zu Vergleichsarten
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.
Lentinellus cochleatus · Stoffnachweis in untersuchtem Material
Lentinellus cochleatus
Nach Rapior et al. (2002) erzeugt beim Aniszähling ein Gemisch aus p-Anisaldehyd, Anissäuremethylester und zwei Methoxyzimtsäuremethylestern den Anisgeruch.
- Anisaldehyd · PubChem CID 31244
- Anissäuremethylester · PubChem CID 8499
- (Z)-4-Methoxyzimtsäuremethylester · PubChem CID 1712659
- (E)-4-Methoxyzimtsäuremethylester · PubChem CID 641297
Gemisch ohne einzelnen Schlüsselstoff, deshalb „nachgewiesen“. Ältere Kulturversuche (Hanssen & Abraham 1986/1987, Myzel) sind nicht einschlägig.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „Anisduft“ (Vergleich: Aniszähling)
Rapior S, Breheret S, Talou T, Pélissier Y, Bessière J-M (2002). The anise-like odor of Clitocybe odora, Lentinellus cochleatus and Agaricus essettei. Mycologia 94(3): 373–376
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzzersetzer. Überwiegend Zersetzer an absterbendem oder totem Laubholz.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Buchen
- Pappeln
- Weiden
- Laubholz
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis Januar. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
First Nature · Pleurotus ostreatus · Pilze der Schweiz · Band 3 (1991) · Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Fleisch, Ansatz und Holzart
- Fruchtkörper
- Austernseitling: Meist dickfleischiger, oft mit kurzem seitlichem StielOhrförmiger Seitling: Dünnfleischig, weiß, gewöhnlich ohne Stiel
- Substrat
- Austernseitling: Vorwiegend LaubholzOhrförmiger Seitling: Stark vermorschtes Nadelholz
Auch Austernseitlinge können hell und nahezu stiellos sein. Holzart und Farbe allein genügen nicht. Der Ohrförmige Seitling steht mit schweren, auch tödlichen Vergiftungen in Verbindung.
Quellen
Aus dem ausgearbeiteten Vergleich · Abgerufen 10.10.2026.
Weitere ähnliche Arten
Beim Buchen-Schleimrübling stehen ein schlanker Stiel mit Ring und ein schleimiger weißer Hut im Vordergrund. Der Austernseitling ist seitlich angeheftet und hat herablaufende Lamellen; Buche ist als Substrat allein nicht trennend.
Beim Austernseitling fehlen der dunkle Samtstiel und braunes Sporenpulver. Beide können seitlich gestielt auf Holz stehen; diese Wuchsform allein ist daher nicht trennend.
Der Austernseitling ist oft kräftiger und dunkler, kann jedoch stark aufhellen. Hutdicke, Stiel und weitere Merkmale vergleichen; Jahreszeit und Farbe sind keine absoluten Grenzen.
Beim Aniszähling sind die Lamellenschneiden deutlich gezähnt; ein Anisduft ist häufig, kann aber fehlen. Der Austernseitling besitzt gewöhnlich glatte Schneiden und größere, längliche Sporen statt der kleinen ornamentierten amyloiden Sporen des Aniszählings.
Orangeroter Adernseitling: Ein rosa- bis pfirsichfarbener Holzpilz mit netzig gerunzelter Hutoberfläche. Das Netz ist unterschiedlich ausgeprägt und kann bei jungen Fruchtkörpern noch fehlen.
Austernseitling: Anderes Farbbild und deutlich herablaufende Lamellen; kein entsprechendes rosa Hutnetz.
10 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Berindeter Seitling: Ein heller, derbfleischiger Seitling mit filzig-schuppiger Hutoberfläche und vergänglichen Schleierresten. Anders als beim Austernseitling können Ringreste und eine gelbliche Alterung auffallen.
Austernseitling: Meist glatterer Hut ohne entsprechenden vergänglichen Schleier und Ring.
Kräuterseitling: Der bekannte Kulturpilz hat auch eine wilde Lebensweise: Er wächst an Wurzel- und Stängelresten bestimmter krautiger Pflanzen. Wildformen sehen nicht zwingend wie die dickstieligen Exemplare aus dem Handel aus.
Austernseitling: Typischerweise an Holz, häufig büschelig; anderer Substratzusammenhang.
Orangeseitling: Orangefarbene, filzige Muschelhüte sitzen fast ohne Stiel am Holz. Die orange Unterseite und der mitunter unangenehme Geruch ergänzen das auffällige Erscheinungsbild.
Austernseitling: Grauer bis brauner Hut und helle Lamellen statt durchgehend orangefarbener Töne.
Harziger Sägeblättling: Ein zäher Holzbewohner mit klebrig-harzigem Hut und gesägten Lamellenschneiden. Er fällt besonders im Winter und Frühjahr an abgestorbenem Nadelholz auf.
Austernseitling: Glatte Lamellenschneiden statt ausgeprägter Sägezähne.
Bären-Zähling: Braune, pelzig wirkende Hüte ohne deutlichen Stiel sitzen an Totholz. Die fein gesägten Lamellenschneiden trennen Zählinge von äußerlich ähnlichen Seitlingen.
Austernseitling: Glatte Lamellenschneiden und kein entsprechender wolliger Hutüberzug.
Laubholz-Knäueling: Jung violettlich, später holzbraun: Dieser zähe, oft seitlich gestielte Holzpilz verändert seine Farbe stark. Alte Hüte können den jugendlichen Lilaton fast vollständig verlieren.
Austernseitling: Keine typische violette Jugendfarbe; andere Fleischkonsistenz und Stiel-Lamellen-Gestalt.
Gelbstieliger Muschelseitling: Olivfarbener Holzbewohner mit gelblichem Seitenstiel. Lamellenfarbe und Stieloberfläche helfen beim Vergleich mit Austernseitlingen.
Austernseitling: Junge Lamellen weißlich; der Seitenstiel zeigt nicht die typische gelbe, fein dunkel beschuppte Oberfläche.
Die Lamellen laufen weit am Stiel herab und bilden dort häufig ein deutliches Netz bis nahe zur Basis. Diese Partie im direkten Vergleich ansehen.
Nahezu stiellos an Pappelholz, mit häutiger Hülle über jungen Lamellen und vergleichsweise glatter Huthaut. Junge Stadien helfen bei der Trennung.
Kleine behaarte Fächer mit scheinbar längs gespaltenen Lamellen. Die Unterseite reagiert auf Trockenheit und macht den Spaltblättling besonders lehrreich.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein Seitling muss keinen sichtbaren Stiel haben
Der Stiel kann seitlich oder etwas außerhalb der Mitte sitzen, stark verkürzt sein oder ganz fehlen. Auch der Hut reicht von fächer- und zungenförmig bis nierenförmig. Ein Fund lässt sich deshalb besser über den Ansatz am Holz und den Lamellenverlauf beschreiben als über eine vermeintlich feste Austernform.
Quellen
Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
Fredi Kasparek · Artenprofil: Artmerkmale, Ökologie, Sarcomyxa-Vergleich und Erscheinungszeit; ältere systematische Einordnung nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Totholz und geschwächte Bäume
Der Austernseitling besiedelt nicht nur liegende Stämme: Fruchtkörper können mehrere Meter hoch an kranken oder abgestorbenen, noch stehenden Laubbäumen erscheinen. Buche, Pappel und Weide gehören zu den häufigen Substraten. Seltene Nadelholzfunde erweitern das Spektrum. Seine Lebensweise umfasst sowohl Holzzersetzung als auch das Besiedeln geschwächter Bäume.
Quellen
Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
Fredi Kasparek · Artenprofil: Artmerkmale, Ökologie, Sarcomyxa-Vergleich und Erscheinungszeit; ältere systematische Einordnung nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der Winterfund löst nicht jede Verwechslung
Die Haupterscheinungszeit liegt in der kalten Jahreszeit, doch Fruchtkörper können außerhalb dieses Zeitfensters auftreten. Der Gelbstielige Muschelseitling kann sogar denselben Stamm besetzen. Dessen gelbliche Lamellen und gelblicher Stielansatz unterscheiden sich vom weißlichen bis grauweißlichen Ansatz des Austernseitlings. Ähnliche seitliche Wuchsform und gemeinsames Substrat reichen deshalb nicht zur Zuordnung.
Quellen
Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
Fredi Kasparek · Artenprofil: Artmerkmale, Ökologie, Sarcomyxa-Vergleich und Erscheinungszeit; ältere systematische Einordnung nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sporenform und Sporenfarbe trennen
Die Sporen werden als schmal zylindrisch bis nierenförmig, 8–12,5 × 3–4,5 µm beschrieben. Ein dichter Sporenabwurf kann einen blassen lilagrauen Ton zeigen, obwohl die Lamellen hell wirken. Diese Beobachtung ist von Farbstichen in beleuchteten Fotos zu unterscheiden.
Quellen
First Nature · Pleurotus ostreatus
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Licht beeinflusst die Form des Fruchtkörpers
Die Monografie beschreibt bei zu wenig Licht kleinere Hüte; bei stärkerem Lichtmangel kann die Hutbildung ganz ausbleiben. Ungewöhnliche Proportionen sind daher nicht immer ein Artunterschied. Besonders bei kultivierten oder sehr verborgen gewachsenen Seitlingen sollte die Wuchsform zusammen mit den übrigen Merkmalen und den Wachstumsbedingungen dokumentiert werden.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 27, 28, 29. Physiologie und Wuchsform; keine Übertragung der beschriebenen Lichtreaktion auf andere Seitlingsarten. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Pleurotus ostreatus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschAusternseitlingAusternpilz
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischOyster Mushroom
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischGewone oesterzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischPleurote en huître
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischSeta ostraSeta de concha
Namensbeleg
Fungipedia · Pleurotus ostreatus · Abgerufen: 05.10.2026
ItalienischGeloneOrecchioneOstriconePleurotoAgarico ostreatoEnthält regionale Namen aus dem Piemont.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
Nicolò Oppicelli · Funghi in Italia (Buch) · 10.10.2026
Erredi, © 2020, Nachdruck Januar 2022, gedruckte und PDF-S. 117; Tabelle der italienischen Trivialnamen. Bereitgestellten Text und Tabellenabbildung gelesen. Link zur Autorenseite, kein frei zugänglicher Buchvolltext.
Hier belegt: Gelone · Orecchione.
Zuordnung der Quelle: Pleurotus ostreatus.
RumänischNegrișoriiBuretele negru de fag
Namensbeleg
Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026
S. 7, Zeile 39
DänischAlmindelig østershatØstershat, almindelig
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischBlågrå østerssopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischOstronmussling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischOsterivinokas
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischBoczniak ostrygowaty
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischHlíva ústřičná
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischBukov ostrigar
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Pleurotus ostreatus, bukov ostrigar
KroatischBukova krivonoška (bukovača)
Namensbeleg
CROmushrooms · Pleurotus ostreatus · Abgerufen: 06.10.2026
BUKOVA KRIVONOŠKA (BUKOVAČA) / Pleurotus ostreatus (Jacq.) P.Kumm.
SerbischBukovača
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 5_1, Zeile Pleurotus ostreatus: Bukovača
UngarischKései laskagombaKésői laskagomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 26: Pleurotus ostreatus (Pleurotus columbinus) | kései laskagomba (késői laskagomba)
RussischВешенка устричнаяВёшенка обыкновенная
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch平菇Sinngemäß: Flacher Pilz 糙皮侧耳Sinngemäß: Rauhäutiges Seitenohr
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
平菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
糙皮侧耳: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischアワビタケSinngemäß: Abalone-Pilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
アワビタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Pleurotus ostreatus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Jacq. : Fr.) P. Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Jacq.) P. Kumm. · Namensdatensatz 174220
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus ostreatus Jacq.
Fl. austriac. 2: 3 (1774) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 182 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 430 |
| Feb | 215 |
| Mär | 76 |
| Apr | 20 |
| Mai | 18 |
| Jun | 47 |
| Jul | 37 |
| Aug | 53 |
| Sep | 109 |
| Okt | 293 |
| Nov | 360 |
| Dez | 455 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 1.423 |
| Österreich | 171 |
| Schweiz | 431 |
| Tschechien | 19 |
| Polen | 38 |
| Slowakei | 7 |
| Ungarn | 12 |
| Slowenien | 3 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 9 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 236 Meldungen unter CC0 1.0, 1.877 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- NABU|naturgucker · 1.086 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 415 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 328 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 141 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 134 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 5 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 2 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations · 1 Datensatz
Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Gestalt, Lamellenansatz, seitlicher Reststiel, Fleisch und graulila Sporenabwurf verglichen; keine nordische Fruchtzeit als universelle Grenze übernommen.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 397, gedruckte S. 314; PDF-S. 313. Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen; historisches Artkonzept kritisch abgeglichen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Pleurotus ostreatus · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · Pleurotus ostreatus
- Austern-Seitling – Pleurotus ostreatus
- First Nature · oudemansiella mucida
- First Nature · tapinella atrotomentosa
- Fundkorb · Pleurotus pulmonarius
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen17 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Lentinellus cochleatus - houžovec hlemýžďovitý - myko.cz
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 56,60,61
- Funga Nordica (2008) · Rhodotus
- Pleurotus dryinus · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Pleurotus dryinus
Seiten: S. 322 · S. 321 · S. 243 · S. 81 · S. 73–74 · PDF-S. 724 · PDF-S. 723
- Pleurotus eryngii · Artbeschreibung
- A reappraisal of the Pleurotus eryngii complex (2014)
- Phyllotopsis nidulans · Myko atlas
- Neolentinus adhaerens · Myko atlas
- Lentinellus ursinus · Myko atlas
- Panus conchatus · Myko atlas
- Sarcomyxa serotina · Myko atlas
- Sarcomyxa serotina · First Nature
- DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (1. Mai 2026)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: S. 27, 28, 29
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Seite: PDF-S. 313
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich