Gelbstieliger Muschelseitling
Sarcomyxa serotina
Die DGfM-Liste vom 1. Mai 2026 bewertet den Speisewert uneinheitlich und nennt gelegentlich bitteren Geschmack.
Quellen zum Speisewert
Olivfarbener Holzbewohner mit gelblichem Seitenstiel. Lamellenfarbe und Stieloberfläche helfen beim Vergleich mit Austernseitlingen.

Olivbraune Hüte und gelbliche Lamellen eines Fundes aus Deutschland.
Artzuordnung laut Bildquelle; keine unabhängige mikroskopische oder molekulare Bestimmung.

Beschneite Fruchtkörper am Holz; Blick auf Lamellen und seitlichen Ansatz.
Artzuordnung laut Bildquelle; keine unabhängige mikroskopische oder molekulare Bestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut 3–12 cm, muschel- bis nierenförmig, olivgrün bis braun; bei Nässe schmierig.
- Unterseite
Dichte, anfangs gelbliche bis orangegelbe ; mit dem Alter verändert sich die Farbe.
- Stiel & Basis
Kurzer seitlicher, gelblicher Stiel mit dunkleren feinen Schüppchen.
- Fleisch
Weißliches bis gelbliches Fleisch; Geruch wenig auffällig.
- Sporenpulver
Weißes ; sehr schmale, glatte, gebogene und Sporen, etwa 4–6,5 × 1–2 µm.
Entscheidende Merkmalskombination
Junge Lamellen, gelben Seitenstiel und olivfarbene Hutoberseite zusammen betrachten.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Sarcomyxa serotina · Myko atlas
Karel Tejkal, Vladimír Sojka · Myko atlas · Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleich gelesen; Küchenabschnitt nur soweit vorhanden. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Sarcomyxa serotina · First Nature
Pat O’Reilly · First Nature · Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleichen gelesen; eigene Beobachtungen beziehungsweise Messreihen der Quelle von allgemeinen Artgrenzen unterschieden. · eingesehen 07.10.2026
DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (1. Mai 2026)
DGfM, Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · DGfM-Liste vom 01.05.2026, Zeile Sarcomyxa serotina: gelegentlich bitterer Geschmack. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzzersetzer. Totes Laubholz im Spätherbst. Auf verrottendem Laubholz, unter anderem Erle, Buche und Weide; vor allem im Spätherbst und bei milder Winterwitterung.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Buchen
- Erlen
- Weiden
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: November bis Januar. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Sarcomyxa serotina · Myko atlas · Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Junge Lamellen weißlich; der Seitenstiel zeigt nicht die typische gelbe, fein dunkel beschuppte Oberfläche.
Deutlich kleiner und ockerlich; nicht durch späte Fruchtzeit allein auszuschließen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein Winterfund ist noch keine Bestimmung
Auch Austernseitlinge fruchten in der kalten Jahreszeit. Das Datum ergänzt die Merkmale, ersetzt sie aber nicht.
Quellen
Sarcomyxa serotina · Myko atlas
Karel Tejkal, Vladimír Sojka · Myko atlas · Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleich gelesen; Küchenabschnitt nur soweit vorhanden. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Sarcomyxa serotina · First Nature
Pat O’Reilly · First Nature · Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleichen gelesen; eigene Beobachtungen beziehungsweise Messreihen der Quelle von allgemeinen Artgrenzen unterschieden. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Zwei gebräuchliche Gattungsnamen
Panellus serotinus ist eine ältere Kombination für die hier porträtierte Art. Solche Namenswechsel erklären unterschiedliche Beschriftungen in Bildquellen.
Quellen
Sarcomyxa serotina · Myko atlas
Karel Tejkal, Vladimír Sojka · Myko atlas · Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleich gelesen; Küchenabschnitt nur soweit vorhanden. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Speisewert mit Quellenkonflikt
Die DGfM führt die Art 2026 unter uneinheitlich beurteiltem Speisewert und nennt gelegentliche Bitterkeit. Die Krebsbehauptung bei First Nature wird hier nicht als gesicherter Befund übernommen.
Quellen
DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (1. Mai 2026)
DGfM, Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · DGfM-Liste vom 01.05.2026, Zeile Sarcomyxa serotina: gelegentlich bitterer Geschmack. · eingesehen 07.10.2026
Sarcomyxa serotina · Myko atlas
Karel Tejkal, Vladimír Sojka · Myko atlas · Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleich gelesen; Küchenabschnitt nur soweit vorhanden. Aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Sarcomyxa serotina · First Nature
Pat O’Reilly · First Nature · Artpassage zu Merkmalen, Ökologie und Vergleichen gelesen; eigene Beobachtungen beziehungsweise Messreihen der Quelle von allgemeinen Artgrenzen unterschieden. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Sarcomyxa serotina
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschGelbstieliger Muschelseitling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 07.10.2026
NiederländischGroene schelpzwam
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
SchwedischGrönmussling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · CC0 · Abgerufen: 07.10.2026
FinnischTalvivinokas
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
SlowenischPozni zgručevec
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
KroatischKasni grudovac
Namensbeleg
CROmushrooms · Sarcomyxa serotina · Abgerufen: 07.10.2026
KASNI GRUDOVAC / Sarcomyxa serotina (Pers.) V.Papp
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Französisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
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- Dänisch
- Norwegisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 07.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Sarcomyxa serotina
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Pers.) V.Papp
- Herkunft des erfassten Zitats
- GBIF-Snapshot des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Pers.) V. Papp · Namensdatensatz 556853
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus serotinus Pers.
Naturgetr. Abbild. Beschr. Schwämme 3: tab. 4 (1793) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 187 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 07.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 145 |
| Feb | 28 |
| Mär | 6 |
| Apr | 1 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 0 |
| Sep | 3 |
| Okt | 96 |
| Nov | 239 |
| Dez | 257 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 357 |
| Österreich | 66 |
| Schweiz | 334 |
| Tschechien | 5 |
| Polen | 10 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 2 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 66 Meldungen unter CC0 1.0, 709 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 319 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 258 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 99 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 58 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 36 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 2 Datensätze
Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Olivbrauner feucht schmieriger Hut, gelbliche Lamellen, gelber dunkelpunktierter Stiel, helles Fleisch, weißer Abwurf und sehr schmale amyloide Sporen bestätigt. Erle/Weide und kühle Jahreszeit direkt belegt; Buche bleibt ursprünglicher Quelle zugeordnet. Historisches Essbarkeitssymbol nicht als neue Verzehrbewertung übernommen.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 403, gedruckte S. 318; PDF-S. 317. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Sarcomyxa serotina · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Sarcomyxa serotina · Myko atlas
- Sarcomyxa serotina · First Nature
- DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (1. Mai 2026)
- First Nature · Pleurotus ostreatus
- Panellus stipticus - pařezník obecný - myko.cz
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Panellus stipticus (Herber Zwergknäueling) – Fundkorb
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Seite: PDF-S. 317
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich