Ölbaumtrichterling
Omphalotus olearius
Wichtiger Vergleichspartner orangefarbener Leistlinge und Lamellenpilze.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
In der DGfM-Giftpilzliste geführt. Wirkstoffe, Beschwerden und Schweregrad unterscheiden sich je nach Art; die Einordnung wird im Porträt erläutert.
Ein orangefarbener, oft büscheliger Holzbewohner mit echten Lamellen. Er ist vor allem aus wärmeren europäischen Regionen bekannt.

Gesamtansicht · Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle.
Thomas Schoch · CC BY-SA 3.0 · Original

Orangefarbene Lamellen laufen auf der Hutunterseite zum Stiel hinab.
Stielbasis verdeckt; Aufnahme mit starkem Gegenlicht.
JovanaK · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Leuchtend orange bis gelborange; später trichterartig.
- Unterseite
Orange, weit echte mit Zwischenlamellen; gelegentlich gegabelt.
- Stiel & Basis
Orange; nach unten oft dunkler und verjüngt.
- Fleisch
Orangegelb.
- Sporenpulver
Cremeweiß.
Das Substrat mitdenken
Büscheliges Wachstum an Holz unterscheidet sich vom typischen Waldbodenfund eines Pfifferlings.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · Omphalotus olearius
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Holzzersetzer. Laubholz · wärmeliebend. An Holz und Wurzeln, vorwiegend Laubbäumen, im Mittelmeerraum oft Olive. Die taxonomische Belegsammlung enthält auch Funde an Aleppo-Kiefer; scheinbare Bodenfunde können verborgenes Holz betreffen.
Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele
- Olivenbäume
- Kiefern
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
First Nature · Omphalotus olearius · Why Omphalotus illudens is an independent species
Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Der Ölbaumtrichterling besitzt echte, weit herablaufende Lamellen, auch mit Zwischenlamellen und gelegentlichen Gabelungen. Beim Echten Pfifferling sind es fleischige Leisten. Holz oder Wurzeln können im Boden verborgen sein; ein scheinbarer Bodenfund schließt den Ölbaumtrichterling deshalb nicht aus.
Falscher Pfifferling und Ölbaumtrichterling haben echte Lamellen. Beim Falschen Pfifferling sind häufige Gabelungen typisch; der Ölbaumtrichterling besitzt viele Zwischenlamellen, kann aber ebenfalls Gabelungen zeigen. Die bloße Beobachtung „gegabelt“ trennt die beiden deshalb nicht.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Gegabelte Lamellen sind möglich
Auch beim Ölbaumtrichterling können Lamellen gegabelt sein. Die Associazione Micologica Bresadola nennt dieses Merkmal ausdrücklich und beschreibt zahlreiche kürzere Zwischenlamellen. Für den Vergleich mit Pfifferlingen ist daher der Bau als echte Lamellen entscheidender als eine vermeintlich ausnahmslose fehlende Verzweigung. Eine Nahaufnahme sollte lange Lamellen, Gabelstellen und Zwischenlamellen gemeinsam zeigen.
Quellen
Associazione Micologica Bresadola · Omphalotus olearius
Associazione Micologica Bresadola; Einzelautor nicht ausgewiesen · LAMELLE: talvolta forcate, con molte lamellule; die unklare Pronomenzuordnung in NOTE wurde nicht verwendet · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Zwei europäische Ölbaumtrichterlinge
Omphalotus olearius und O. illudens sind trotz ihrer Ähnlichkeit getrennte Arten; dafür sprechen gemeinsam morphologische, chemische und genetische Befunde sowie Kreuzungsversuche. In älterer Literatur steht illudens dagegen auch als Varietät unter O. olearius. Der entsprechende Hauptartikel in Band 3 der Großpilze Baden-Württembergs behandelt gerade diese Varietät. Seine regionalen Fundzahlen und Detailmaße lassen sich deshalb nicht pauschal auf den hier dargestellten O. olearius übertragen.
Quellen
Why Omphalotus illudens is an independent species
Martin Kirchmair und Reinhold Pöder · Kirchmair & Pöder 2002, S. 215–218 und 220: historische Konzepte, untersuchte Belege, Morphologie, DNA-Ergebnisse und Schlussfolgerung; diese Abschnitte erneut gelesen. · eingesehen 06.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 488, 489. Historische Behandlung von O. olearius var. illudens mit Kirchmair & Pöder (2002), S. 215–218 und 220, verglichen. Keine Übernahme der historischen Regionalfundzahlen oder der unter illudens beschriebenen Sporenmaße in O. olearius im engeren Sinn. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Gelb bis dunkel rotbraun
Die untersuchten Fruchtkörper von O. olearius reichten farblich von kräftigem Gelb bis zu dunklem Rotbraun. Auch Form und Proportionen schwankten deutlich und lieferten allein keine zuverlässige Trennung von O. illudens. Ein leuchtend orangefarbenes Musterbild zeigt daher nur einen Teil der Erscheinungsbreite; abweichende Farben verlangen zusätzliche Merkmale statt eines schnellen Ausschlusses.
Quellen
Why Omphalotus illudens is an independent species
Martin Kirchmair und Reinhold Pöder · Kirchmair & Pöder 2002, S. 215–218 und 220: historische Konzepte, untersuchte Belege, Morphologie, DNA-Ergebnisse und Schlussfolgerung; diese Abschnitte erneut gelesen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopie: relativ rundliche Sporen
Pat O’Reilly (Pilzportal First Nature) nennt elliptische bis rundliche Sporen von 5–7 × 4,5–6,5 µm. Diese Beschreibung gehört zum dort verwendeten Artkonzept. Bei der Abgrenzung europäischer Ölbaumtrichterlinge sind weitere Merkmale und aktuelle Literatur nötig; orange Lamellenpilze werden dadurch nicht pauschal gleichgesetzt.
Quellen
First Nature · Omphalotus olearius
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Wirkung & Einordnung.
Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.
Illudin S
Zellschädigung · Reaktivität gegenüber Zellbestandteilen
Ein toxischer Inhaltsstoff von Ölbaumtrichterlingen. Die zellschädigende Wirkung erklärt auch das Forschungsinteresse an chemisch veränderten Derivaten.
Strukturformel ansehen

Tautomerendarstellung laut Datenbank.
Belege zur Zuordnung dieser Art
Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026
Fundstelle für Illudin S: Abschnitt „1. Häufige Syndrome“, Eintrag „Omphalotus-Syndrom“: Symptome, Latenzzeit (½ bis 4 Stunden), Pilzarten (Omphalotus olearius, O. illudens) und Gifte (Illudin S). Seitenstand laut DGfM: 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023 · erneut gelesen 18.10.2026
Die allgemeine Lesestandsangabe dieser Quelle zählt andere Syndromabschnitte auf; für Illudin S trägt der hier genannte Eintrag die Aussagen.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Omphalotus olearius
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschÖlbaumtrichterlingÖlbaumpilz
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischEuropean jack-o'-lanternEuropean jack-o'-lantern mushroomJack o'Lantern mushroom
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischZuidelijke lantaarnzwam
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischPleurote de l'olivierClitocybe de l'olivier
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischSeta del olivo
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Omphalotus olearius (D.C. ex Fr.) Singer.
ItalienischFungo dell’olivoEnthält regionale Namen aus dem Piemont.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischKielichowiec pomarańczowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischHlívovník olivový
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischOljkov livkar
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Omphalotus olearius, oljkov livkar
KroatischZavodljiva lisičica (zavodnica)
Namensbeleg
CROmushrooms · Omphalotus olearius · Abgerufen: 06.10.2026
ZAVODLJIVA LISIČICA (ZAVODNICA) / Omphalotus olearius (DC.) Singer
SerbischZavodnica
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 10_1, Zeile Omphalotus olearius: Zavodnica
UngarischVilágító tölcsérgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 23: Omphalotus olearius | világító tölcsérgomba
RussischВешенка оливковая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch发光脐菇Sinngemäß: Leuchtender Nabelpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
发光脐菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
Weniger anzeigen
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Omphalotus olearius
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (DC.) Singer
- Herkunft des erfassten Zitats
- GBIF-Snapshot des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (DC.) Singer · Namensdatensatz 288943
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus olearius DC.
Fl. franç. 5/6: 44 (1815) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 273 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 0 |
| Jul | 0 |
| Aug | 13 |
| Sep | 25 |
| Okt | 28 |
| Nov | 3 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 0 |
| Österreich | 52 |
| Schweiz | 5 |
| Tschechien | 2 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 7 |
| Slowenien | 2 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 3 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 4 Meldungen unter CC0 1.0, 65 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 45 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 21 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 3 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 10.10.2026 · Teilabgleich der Unterseite und Vergleichsgrenzen
Ergebnis dieser Runde: Lamellen und verborgenes Holz bestätigt. Quellenkonflikt zur Hutmitte (AMB: gelegentlicher stumpfer Buckel; Kirchmair & Pöder: im untersuchten O.-olearius-Material nicht beobachtet) bleibt offen; keine absolute Buckelregel übernommen.
Umfang: Artpassagen zu Leisten/Lamellen, Fleisch und Verwechslungsmerkmalen gelesen. Historische Artkonzepte mit neuerer Revision abgegrenzt. Keine vollständige Prüfung von Toxikologie, Namen, Bildern oder gesamter Literatur.
Erneut herangezogene Quellen
Associazione Micologica Bresadola · Omphalotus olearius
Associazione Micologica Bresadola; Einzelautor nicht ausgewiesen · LAMELLE: talvolta forcate, con molte lamellule; die unklare Pronomenzuordnung in NOTE wurde nicht verwendet · eingesehen 27.09.2026
Why Omphalotus illudens is an independent species
Martin Kirchmair und Reinhold Pöder · Kirchmair & Pöder 2002, S. 215–218 und 220: historische Konzepte, untersuchte Belege, Morphologie, DNA-Ergebnisse und Schlussfolgerung; diese Abschnitte erneut gelesen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Omphalotus olearius · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · Omphalotus olearius
- Associazione Micologica Bresadola · Omphalotus olearius
- Why Omphalotus illudens is an independent species
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seite: S. 488, 489
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen2 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Cantharellus revisited in Europe through a multigene phylogeny
Seite: PDF-S. 16–19
- Funga Nordica (2008) · Hygrophoropsis
Seite: PDF-S. 472
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Omphalotus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Omphalotus