Riesenrötling
Entoloma sinuatum
Kann schwere Magen-Darm-Vergiftungen verursachen. Mehlgeruch und helle Hutfarbe sind keine Verzehrsicherheit.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
In der DGfM-Giftpilzliste geführt. Wirkstoffe, Beschwerden und Schweregrad unterscheiden sich je nach Art; die Einordnung wird im Porträt erläutert.
Ein kräftiger, heller bis graubrauner Lamellenpilz. Seine Lamellen werden mit der Sporenreife rosa; jung können sie blass oder gelblich sein. Der oft mehlartige Geruch grenzt ihn nicht sicher vom Mairitterling ab.

Riesenrötlinge mit hellen Hüten, kräftigen Stielen und rosa getönter Lamellenunterseite.
Arrangierte Fruchtkörper; ein junges blasses Lamellenstadium und Sporenabwurf sind nicht gezeigt.

Unterseite eines reifen Riesenrötlings mit deutlich rosafarbenen Lamellen und kräftigem hellem Stiel.
Alter Fruchtkörper mit beschädigten, gewellten Lamellen; frühe gelbliche Lamellenstadien sind nicht abgebildet.
Gerhard Koller · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Breit, fleischig, elfenbeinfarben bis grau- oder ockerbräunlich; Oberfläche glatt bis fein radialfaserig.
- Unterseite
; jung weißlich bis gelblich, mit reifenden Sporen zunehmend fleischrosa.
- Stiel & Basis
Kräftig, weißlich bis cremefarben und faserig; Basis oft verdickt, ohne .
- Fleisch
Weiß, fest, im älteren Stiel weicher; Geruch oft mehlig.
- Sporenpulver
Rosa; mikroskopisch deutlich eckige Sporen.
Die Entwicklung der Lamellen beachten
Frische Unterseiten möglichst farbtreu dokumentieren. Rosa reife Lamellen sind informativ; ein junger Pilz mit noch hellen Lamellen bleibt dadurch nicht automatisch ausgeschlossen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Riesenrötling · Stadt Wien
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Sporenpulver
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Bodenbewohner. Auf Boden in Laubwäldern, unter anderem bei Eiche und Buche.
Gehölze am Standort · Beispiele
- Buchen
- Eichen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Riesenrötling · Stadt Wien · Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Ziegelroter Risspilz: Hut kegelig bis glockig, später gebuckelt, anfangs hell, dann ockerlich bis ziegelrötlich, radialfaserig und oft eingerissen; Lamellen später beige bis olivbraun, Sporenpulver braun; Stiel und Fleisch zunehmend rötlich.
Riesenrötling: Hut breit und fleischig; Lamellen ausgebuchtet, mit reifenden Sporen zunehmend fleischrosa; Sporenpulver rosa; Fleisch weiß und fest.
Niedergedrückter Rötling: kleiner und schlanker, Hut hygrophan, feucht grau- bis ockerbraun und trocken hell beige, Lamellen jung weiß, meist ohne Mehlgeruch; eine Form riecht nitrös. Er wächst ebenfalls von Spätsommer bis Herbst in Laubwäldern, besonders bei Buche, und gilt gleichfalls als giftig. Weil auch eine seltene Form des Riesenrötlings jung weiße Lamellen hat, trennt die Lamellenfarbe allein nicht.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)
- Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)
- Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995) – Schlüssel Entoloma
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003) – Schlüssel 4 (Entoloma)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Weitere ähnliche Arten
Dessen Lamellen und Sporenpulver bleiben hell. Beim Riesenrötling entsteht mit der Reife Rosa; junge Stadien und Geruch können sich überschneiden.
Der Mönchskopf besitzt weißes Sporenpulver und herablaufende Lamellen. Beim Riesenrötling sind das rosa Sporenpulver und die ausgebuchteten Lamellen entscheidende Gegenmerkmale; junge Lamellen können noch hell sein.
Der giftige Riesenrötling fruchtet meist später und eher in warmen Laubwäldern bei Eiche, Buche oder Hainbuche. Jahreszeit und Habitat sind keine absolute Sperre; auch Lamellenentwicklung und weitere Merkmale müssen passen.
Porphyrbrauner Rötling: Hut 4–14,5 cm, purpur- bis rotbraun, radial faserig und markant gebuckelt.
Riesenrötling: Anderer Standort- und Merkmalskomplex; kräftige Gestalt bedeutet keine Übereinstimmung.
2 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Mehl-Rötling: meist deutlich kleiner (Hut 25–70 mm) mit jung weißen Lamellen und kleineren Sporen (6,5–8 µm); wächst in ungedüngten Mager- und Bergwiesen statt im Laubwald. Den Mehlgeruch haben beide, und weil auch der Riesenrötling jung weißliche Lamellen haben kann, trennt die Lamellenfarbe allein nicht. Der Mehl-Rötling ist in Deutschland gefährdet; die aktuellen Speisewertlisten bewerten ihn nicht.
Quellen
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel E: tricholomatoide Rötlinge
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003) – Schlüssel 4 (Entoloma, Arten 46–71)
- Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
- Rote-Liste-Zentrum · Entoloma prunuloides (Fr. : Fr.) Quél., Mehl-Rötling
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- VAPKO · Giftpilzliste (Liste des champignons vénéneux)
- ÖMG · Speisewert-Tabelle
- Riesenrötling · Pilzberatung
- DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
- VAPKO · Empfehlungsliste (Speisepilze)
Große graue Hüte, helle dicht stehende Lamellen und ein kräftiger Stiel kennzeichnen die Nebelkappe. Sie bildet oft auffällige Reihen und Ringe.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Mehlgeruch trennt dieses Paar nicht
Die Stadt Wien nennt den gemeinsamen Geruch ausdrücklich als Schwierigkeit gegenüber dem Mairitterling. Geruch beschreibt eine Beobachtung, ersetzt aber weder die Prüfung der Lamellen noch die Beurteilung ihres Reifestadiums.
Quellen
Riesenrötling · Stadt Wien
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Saisonangaben nicht zu Ausschlussregeln machen
Die ausgewerteten Quellen geben unterschiedlich weite Zeiträume an: Wien nennt Frühjahr bis Spätherbst, Pat O’Reilly (Pilzportal First Nature) Sommer bis Herbst für Großbritannien und Irland. Solche Angaben sind regional einzuordnen. Ein Kalendermonat allein entscheidet keine Artbestimmung.
Quellen
Riesenrötling · Stadt Wien
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe. · eingesehen 01.10.2026
First Nature · entoloma sinuatum
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Warum der Name „Rötling“ hilft
Das rosa Sporenpulver erschließt eine wichtige Merkmalsebene. Unter dem Mikroskop kommt die eckige Sporenform hinzu. Beides unterstützt die Zuordnung, bestimmt innerhalb der artenreichen Rötlinge aber noch nicht automatisch diese eine Art.
Quellen
First Nature · entoloma sinuatum
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; Similar species. Saisonangaben betreffen Großbritannien und Irland. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Warum ältere Rötling-Namen eine Erklärung brauchen
Wer im ersten Band von Flora Agaricina Neerlandica nach E. sinuatum sucht, trifft auf eine andere Aufteilung: Der gelblamellige Riesenrötling wird dort als E. eulividum behandelt, daneben steht ein enger gefasstes E. sinuatum. Diese historische Verwendung erklärt scheinbar widersprüchliche Farbangaben. Sie ist kein Anlass, die heutigen Merkmale allein nach dem alten Artnamen umzuschreiben. Bei älteren Fundmeldungen müssen Beschreibung und verwendete Artauffassung mitgelesen werden.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos · S. 94–95; PDF-S. 95–96 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Lehm und Wasserhaushalt ergänzen den Laubwald
Die baden-württembergische Bearbeitung beschreibt lichte Laubwälder auf frischen bis zeitweise nassen, basenreichen Lehmböden. Auch Waldsäume, Lichtungen und Parks gehören zu den genannten Standorten. Ein Riesenrötling ist deshalb nicht auf das Innere eines geschlossenen Waldes beschränkt. Diese Angaben beschreiben einen regionalen Schwerpunkt, kein ausreichendes Bestimmungsmerkmal.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 197, 198. Standortbeschreibung; die im Buch postulierte Mykorrhiza nicht als gesicherte Ernährungsweise übernommen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Entoloma sinuatum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschRiesenrötling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischLivid Pinkgill
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischGiftige satijnzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischEntolome livide
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischLa engañosa
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Entoloma sinuatum (Bull. ex Fr.) P.Kumm..
ItalienischEntoloma lividoEnthält regionale Namen aus dem Piemont.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
DänischGiftig rødblad
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NorwegischGiftrødsporeGiftig rødskivesopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischBolmörtsskivlingGiftig rödskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischIsorusokas
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischDzwonkówka trująca
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischZávojenka olovová
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischVelika rdečelistka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Entoloma sinuatum, velika rdečelistka
KroatischOlovasta rudoliska
Namensbeleg
CROmushrooms · Entoloma sinuatum · Abgerufen: 06.10.2026
OLOVASTA RUDOLISKA / Entoloma sinuatum (Bull.) P.Kumm.
SerbischOlovasta rudoliska
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 9_1, Zeile Entoloma sinuatum: Olovasta rudoliska
UngarischNagy döggomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 11: Entoloma sinuatum (Entoloma eulividum, Entoloma lividum) | nagy döggomba
RussischЭнтолома ядовитая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch毒粉褶菌Sinngemäß: Giftiger Rosalamellenpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
毒粉褶菌: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischイッポンシメジSinngemäß: Einzelstieliger Shimeji
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
イッポンシメジ: Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · FFPRI: Shimeji als Sammelbezeichnung. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Entoloma sinuatum
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Bull.) P. Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) P. Kumm. · Namensdatensatz 224074
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus sinuatus Bull.
Herb. Fr. 13: pl. 579, fig. 1 (1793) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 197 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 4 |
| Jul | 3 |
| Aug | 22 |
| Sep | 58 |
| Okt | 63 |
| Nov | 13 |
| Dez | 2 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 29 |
| Österreich | 19 |
| Schweiz | 111 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 2 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 2 |
| Slowenien | 1 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 13 Meldungen unter CC0 1.0, 153 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 104 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 18 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 17 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 15 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 9 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Fleischiger heller Hut, Lamellenreifung, kräftiger Stiel, Mehlgeruch und Laubwaldstandort bestätigt. Historische E.-lividum-Namensverwendung nicht unkritisch übernommen. Sporenabwurf im Buch als orangebraun statt bisher rosa bezeichnet; Winkligkeit bestätigt, Farbabgleich bleibt offen.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 83, gedruckte S. 104; PDF-S. 103. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Historischer Konzeptkonflikt: Noordeloos trennt 1988 E. eulividum mit gelblichen jungen Lamellen von einem engeren E. sinuatum ohne diese Gelbtöne. Die Namen werden nicht ungeprüft mit dem heutigen Porträt gleichgesetzt.
Ausgewählte Merkmale und historische Artkonzepte; kein vollständiger Abgleich mit dem gesamten Band.
Neue Buchfundstelle
Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos · S. 94–95; PDF-S. 95–96 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Entoloma sinuatum · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Riesenrötling · Stadt Wien
Fundstelle: Riesenrötling · Pilzberatung
- First Nature · entoloma sinuatum
- First Nature · clitocybe geotropa
- Entoloma clypeatum - závojenka podtrnka - myko.cz
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
Fundstelle: DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen15 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 256 · S. 254–260
- Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
Seite: S. 94–95
- Flora Agaricina Neerlandica · Band 1
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Seiten: S. 197, 198 · S. 145 · S. 191–192 · S. 145 · S. 189–190
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Seiten: PDF-S. 103 S. 96 S. 104 S. 35–36
- Ziegelroter Risspilz · Stadt Wien
- Pilze der Schweiz · Band 5 (2000)
Seite: PDF-S. 49
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Seite: PDF-S. 534
- Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
Seite: PDF-S. 332–335
- Rote-Liste-Zentrum · Entoloma prunuloides (Fr. : Fr.) Quél., Mehl-Rötling
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- VAPKO · Giftpilzliste (Liste des champignons vénéneux)
- ÖMG · Speisewert-Tabelle
- DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
- VAPKO · Empfehlungsliste (Speisepilze)
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
6 erschlossene Quellen mit Bezug zu Entoloma. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Entoloma