MitteleuropaDE

Schildrötling

Entoloma clypeatum

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

In der DGfM-Positivliste 2026 als Speisepilz geführt. Die Einordnung gilt für die richtig bestimmte Art nach ausreichendem Erhitzen; sie ist keine Verzehrfreigabe eines konkreten Fundes.

Als Schild-Rötlinge dokumentierte Fruchtkörper aus Rajbrot, Polen, mit graubraunen Hüten.

Artzuordnung aus der Commons-Quelldokumentation übernommen; der konkrete Beleg wurde nicht unabhängig bestimmt. Sporenmerkmale und Standortbeziehungen sind im Foto nicht überprüfbar.

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein graubrauner Frühjahrsrötling, häufig unter Schlehen, Obstbäumen und anderen Rosengewächsen. Reif rosa Lamellen, eckige Sporen und Mehlgeruch ergänzen das Feldbild. Jahreszeit und Begleitgehölz allein trennen ihn nicht zuverlässig von anderen Rötlingen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Graubraun, , jung gewölbt, später ausgebreitet, oft mit . Rand gewöhnlich ungerieft, im feuchten Zustand nach dem Schlüssel auch schwach durchscheinend möglich.

Unterseite

Erst hellgrau, später rosa, am Stiel , mitunter etwas .

Stiel & Basis

Etwa 4–10 cm, hell und längsfaserig, ohne oder .

Fleisch

Weißlich, bei Verletzung weitgehend farbstabil; mehl- bis gurkenartiger Geruch.

Sporenpulver

Rosa; im Mikroskop fünf- bis siebeneckige Sporen.

Begleitgehölz und Entwicklung der Lamellen festhalten

Hinweis zur Beobachtung

Ein Funddatum im Frühjahr ist hilfreich, aber kein Artbeweis. Rosa Lamellen und eckige Sporen kennzeichnen viele Rötlinge.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Entoloma clypeatum - závojenka podtrnka - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mit Rosengewächsen verbunden. Obstgärten, Hecken und Gebüsche. Vorwiegend im Frühjahr unter Rosengewächsen wie Schlehe, Weißdorn, Rose, Apfel oder Pflaume.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Apfelbäume
  • Pflaumenbäume
  • Rosen
  • Schlehen
  • Weißdorne

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Mai. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 · Entoloma clypeatum - závojenka podtrnka - myko.cz

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Frühlings-Rötling

Entoloma vernum

Giftig

Frühlings-Rötling: Dunkler kleiner Frühlingspilz mit spitz gebuckeltem Hut und rosa reifenden Lamellen. Ein wichtiger giftiger Vergleichspartner.

Schildrötling: Ebenfalls im Frühjahr; andere Ökologie und Merkmalskombination, kein sicherer Vergleich allein nach Kalender.

Niedergedrückter Rötling

Entoloma rhodopolium

Giftig

Niedergedrückter Rötling: ähnlich grau- bis ockerbraun und hygrophan, aber mit meist eingedellter bis niedergedrückter Hutmitte (jung auch gebuckelt), meist ohne Mehlgeruch und mit etwas kleineren Sporen. Er erscheint überwiegend von Spätsommer bis Herbst in Buchen- und anderen Laubwäldern ohne Bindung an Rosengewächse; einzelne Funde schon im Mai oder Juni sind belegt, die Jahreszeit allein trennt also nicht. Er gilt als giftig und wird im BLV-Pilzführer ausdrücklich als Doppelgänger des Schildrötlings genannt.

Weitere ähnliche Arten

Blassbrauner Schlehen-Rötling

Entoloma sepium

Nicht zum Verzehr empfohlen

Der Blassbraune Schlehen-Rötling wächst ebenfalls im Frühjahr bei Rosengewächsen, ist meist heller und zeigt oft orange-rötliche Verletzungsstellen. Der Schildrötling ist eher grauer und hygrophan; die typische Rötung fehlt gewöhnlich.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Wurzelkontakt ist biologisch komplex

Eine Studie am clypeatum-Komplex beschreibt mykorrhizaähnliche Wurzeln an Birnensämlingen. Im Versuch blieb deren Wachstum trotz unterschiedlicher Besiedlung ähnlich; die Autoren diskutieren Kommensalismus statt einfachen Parasitismus. Das ist ein Laborbefund zum Komplex und keine abschließende Beschreibung jedes europäischen Schildrötlings.

Quellen

Four mycelial strains of Entoloma clypeatum species complex form ectomycorrhiza-like roots with Pyrus betulifolia seedlings in vitro
Manami Shishikura et al. (2021) · Mycorrhiza 31: 31–42. DOI 10.1007/s00572-020-00994-4. Abstract gelesen: experimentelle Wurzelbesiedlung im clypeatum-Komplex, Hinweis auf Kommensalismus statt gesicherten Parasitismus. Kein Volltextzugriff und keine direkte Übertragung auf jeden europäischen Fund. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Eckige Sporen sind schwierig zu vermessen

Als Literaturmaße sind 8,5–11,5 × 7,5–10 µm angegeben. An einer Kollektion sind 8–11 × 6,5–9 µm dokumentiert; die kantige Form erschwert die Messung. Diese Werte sind keine einfache Schwelle zwischen essbaren und giftigen Rötlingen.

Quellen

Entoloma clypeatum - závojenka podtrnka - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Entoloma clypeatum (Schildrötling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Schnittreaktionen helfen beim Vergleich

Der ebenfalls früh fruchtende Schlehenrötling E. sepium ist gewöhnlich heller; sein Fleisch kann an Fraß- und Verletzungsstellen orange bis rötlich werden. Beim Schildrötling bleibt es weitgehend unverändert. Diese Reaktion ergänzt Form, Standort und Mikromerkmale.

Quellen

Entoloma clypeatum - závojenka podtrnka - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mehlgeruch kommt auch bei anderen Arten vor

Der Geruch ist oft erst am verletzten Gewebe gut wahrnehmbar. Er findet sich aber auch außerhalb der Rötlinge, etwa beim Mairitterling. Ein Geruchseindruck ersetzt deshalb weder Sporenpulverfarbe noch Lamellenansatz oder eine vollständige Artprüfung.

Quellen

Entoloma clypeatum (Schildrötling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Entoloma clypeatum

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschSchildrötling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischShield Pinkgill

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischHarde voorjaarssatijnzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischEntolome en bouclier

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischRodófilo en escudo

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Entoloma clypeatum (Linné ex Fr.).

ItalienischEntoloma clipeato

Namensbeleg

Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026

RumänischBurete de prun

Namensbeleg

Manoliu, Barabaș & Bartók · Dicționar micologic în șapte limbi (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

Eintrag 717, PDF-Seite 151

DänischFlammet rødblad

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

SchwedischMörkrödlingMörk rödskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischSavurusokas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischDzwonkówka tarczowata

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischZávojenka podtrnka

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischUžitna rdečelistka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Entoloma clypeatum, užitna rdečelistka

KroatischSivkasta šljivovača

Namensbeleg

CROmushrooms · Entoloma clypeatum · Abgerufen: 06.10.2026

SIVKASTA ŠLJIVOVAČA / Entoloma clypeatum (L.) P.Kumm.

SerbischGlogovača

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 9_1, Zeile Entoloma clypeatum: Glogovača

UngarischTövisaljagombaTövisalja döggomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 11: Entoloma clypeatum | tövisaljagomba (tövisalja döggomba)

RussischЭнтолома садовая

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Chinesisch晶盖粉褶蕈Sinngemäß: Kristallhütiger Rosalamellenpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

晶盖粉褶蕈: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischシメジモドキSinngemäß: Shimeji-Doppelgänger

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

シメジモドキ: Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · FFPRI: Shimeji als Sammelbezeichnung. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Shimeji ist eine traditionelle Sammelbezeichnung für verschiedene Pilze; hier kein einzelner deutscher Gattungsname.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Norwegisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Entoloma clypeatum
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(L.) P. Kumm.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(L.) P. Kumm. · Namensdatensatz 193495
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus clypeatus L.
Sp. pl. 2: 1174 (1753) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

96GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär1
Apr15
Mai64
Jun10
Jul3
Aug0
Sep0
Okt1
Nov2
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland36
Österreich6
Schweiz41
Tschechien0
Polen11
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg2

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 10 Meldungen unter CC0 1.0, 86 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 40 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 26 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 10 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 6 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 6 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. iNaturalist Research-grade Observations · 4 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations · 2 Datensätze
    Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 16 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Hygrophaner Hut, weitgehend unverändertes Fleisch und Rosengewächse bestätigt. Der Schlüssel führt ein s.-l.-Konzept und lässt randliche Durchscheinriefung zu; die bisher absolute Angabe ungerieft wird präzisiert.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 255; Schlüssel E17 und Fußnote 6 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Frühjahrsauftreten und Verbindung zu Rosengewächsen bestätigt. Die Quelle schließt mehrere Farbformen und eine schnallenlose Varietät ein; ihre Maße beschreiben damit ein breites historisches Konzept.

Ausgewählte Merkmale und historische Artkonzepte; kein vollständiger Abgleich mit dem gesamten Band.

Neue Buchfundstelle

Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos · S. 97–98; PDF-S. 98–99 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang des ergänzenden Abgleichs

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Entoloma clypeatum · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Entoloma clypeatum - závojenka podtrnka - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  2. Entoloma clypeatum (Schildrötling) – Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet

  3. Four mycelial strains of Entoloma clypeatum species complex form ectomycorrhiza-like roots with Pyrus betulifolia seedlings in vitro
    Bibliografie

    Manami Shishikura et al. (2021)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Mycorrhiza 31: 31–42. DOI 10.1007/s00572-020-00994-4. Abstract gelesen: experimentelle Wurzelbesiedlung im clypeatum-Komplex, Hinweis auf Kommensalismus statt gesicherten Parasitismus. Kein Volltextzugriff und keine direkte Übertragung auf jeden europäischen Fund

  4. Riesenrötling · Stadt Wien
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe

  5. Mairitterling · Stadt Wien
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften; Verwechslungen. Keine Ableitung einer Verzehrfreigabe

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen11 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  2. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 255 · S. 245 · S. 255–259

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Schlüsselpassagen gelesen · Eingesehen 04.10. bis 17.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel E17 und Fußnote 6; Ausgewählte Art- und Schlüsselpassagen der bereitgestellten Buchdateien gelesen; PDF-S. 256–260: Schlüssel E (tricholomatoide Rötlinge), Punkte 11–17 (Frühjahrsarten mit Rosaceen: E. clypeatum s. l., E. sepium s. l.), 18–19 (E. sinuatum), 27–30 (nitrös riechende Arten; „mostly with Fagus on dry soils, see E. rhodopolium“; E. uvidicola, E. sericatum), 43 (E. lividoalbum), 46–47 (E. quercetorum; E. rhodopolium: Hut 20–120 mm, Stiel 5–15 (–20) mm dick, Geruch schwach, manchmal leicht mehlig oder nitrös, Sporen 7,5–9,5 × 6–8 µm, meist mit Corylus und Fagus); Fußnoten 6–7

  3. Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae

    Seite: S. 97–98

    Bibliografie

    C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos

    Monografie · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 98–99

  4. Entoloma vernum · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenem Küchenabschnitt gelesen. Dort aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  5. Entoloma vernum · First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert

  6. Entoloma vernum · MushroomExpert
    Bibliografie

    Michael Kuo

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Vergleichsmerkmale gelesen; nordamerikanische Maße und Fundhäufigkeiten nicht pauschal auf Europa übertragen. Keine Speisewertquelle

  7. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Zeile E. vernum: gastrointestinales Syndrom

  8. Česká mykologická společnost · Entoloma sepium
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Entoloma sepium

    Artbeschreibung · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Gelesene Artbeschreibung: Merkmale, Ökologie und Verwechslungen. Zusammenfassung, keine Übernahme der dort abgebildeten Fotos

  9. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4

    Seiten: S. 180, 181 · S. 191–192 · S. 145

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Artpassage gelesen · Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 06.10. bis 17.10.2026

    Herangezogen: Ausgewählte makroskopische Merkmalsfelder und/oder Ökologie abgeglichen; keine vollständige Neubewertung von Taxonomie oder Toxikologie; PDF-S. 190–191: Nr. 2.60 Entoloma rhodopolium mit var. nidorosum („Alkalischer Rötling“) – Morphologie, Variabilität (Geruch nach salpetriger Säure, ökologische Bedingungen identisch), Ökologie mit Gesellschafts- und Baumzahlen (z. B. Fagus sylvatica 147/115, Abies alba 3/1, Picea abies 1/1), Symbionten (Mykorrhiza: Laubbäume, überwiegend Rotbuche, selten Nadelbäume), Phänologietabelle (Mai–Dezember), Höhenstufen, Bestand, Allgemeine Verbreitung; PDF-S. 144: Schlüssel 4 (Arten 46–71), Punkte 1–23: Frühlingsarten mit Rosaceen (E. clypeatum, E. sepium), Punkt 14/16 (Hut nicht hygrophan; Hut bis 20 cm, Lamellen gelblich → E. sinuatum), 22 (Trama fest → E. lividoalbum), 23* (Huthautpigment nur intrazellulär → E. rhodopolium). Am Seitenbild gelesen

  10. Der große BLV Pilzführer für unterwegs

    Seite: PDF-S. 534

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Druckausgabe S. 230 (Seitenzahl aus den Querverweisen der E-Book-Fassung): Niedergedrückter Rötling (E-Book-PDF-S. 534), Alkalischer Rötling E. rhodopolium fm. nidorosum (PDF-S. 536), Riesen-Rötling (PDF-S. 533); S. 228: Schild-Rötling und Schlehen-Rötling (PDF-S. 531–532); Gattungseinleitung Entoloma (PDF-S. 530)

  11. Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)

    Seite: S. 96

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 95 (Mikrozeichnung gedruckte S. 97, PDF-S. 96): Nr. 70 Entoloma rhodopolium (Fr.: Fr.) Kumm. forma rhodopolium „Niedergedrückter Rötling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung (Sporen 5–7eckig, 7–10,1 × 6,7–9,3 µm, Q 1,0–1,2, Sporenpulver rostbraun), Bemerkungen; Bewertungssymbol „giftiger Pilz“

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Entoloma sepium
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Artabgleich; keine Quelle für Morphologie oder Speisewert

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus und Hutoberseite
    Foto: Jerzy Opioła / Wikimedia Commons / „Entoloma clypeatum a1 (4).JPG“ / CC BY-SA 4.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 4.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung.

    Lamellen und Stiel
    Foto: Jerzy Opioła / Wikimedia Commons / „Entoloma clypeatum a1 (2).JPG“ / CC BY-SA 4.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 4.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandEntoloma clypeatum im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

6 erschlossene Quellen mit Bezug zu Entoloma. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Entoloma

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