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Mehl-Rötling

Entoloma prunuloides

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen

Nicht zum Verzehr empfohlen: Mehlgeruch wie beim essbaren Mehlräsling und Mairitterling, aber auch beim giftigen Riesenrötling. In Deutschland gefährdet.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Die aktuellen Listen bewerten den Mehl-Rötling nicht: Er fehlt in den drei DGfM-Listen, in beiden VAPKO-Listen und in der ÖMG-Tabelle. Die Literatur widerspricht sich: Ein katalanisches Nachschlagewerk nennt ihn essbar, nach First Nature führen ihn manche Feldführer als ungenießbar, andere als giftig, und ein slowenischer Pilzverein nennt den Speisewert unbekannt. Die Gattung enthält nach dem BLV-Pilzführer viele giftige Arten; der Mehl-Rötling ist in Deutschland gefährdet.

Verwechslung mit Speise- und Giftpilzen. Mehlgeruch und helle Farben teilt der Mehl-Rötling mit dem essbaren Mehlräsling und Mairitterling, aber auch mit dem giftigen Riesenrötling. Zur Abgrenzung sind Lamellenansatz und -farbe, Sporenpulver, Sporen und Standort gemeinsam zu prüfen. In Deutschland gefährdet, in der Schweiz und weltweit als verletzlich eingestuft.

Junger Fruchtkörper, liegend zwischen Moos, Gräsern und Wacholdertrieben: Hut blass cremegrau, Lamellen noch weiß, breit, mit Zwischenlamellen und am Stiel ausgebuchtet angewachsen; Stiel weiß, fein längsfaserig, an der Basis mit anhaftender Erde. Halbnatürliche, schwach kalkreiche Wiese bei Villa, Flatanger (Trøndelag, Norwegen), 27. September 2023.

Fund aus Mittelnorwegen, außerhalb Mitteleuropas. Junger Fruchtkörper: Die Lamellen sind noch weiß; die rosa Farbe reifer Lamellen zeigt Bild 2. Wahrscheinlich für das Foto herausgenommen und hingelegt (Erde an der Stielbasis); die Hutoberseite ist nur am Rand zu sehen. Die Bilddateien der Quelle tragen die Feldansprache „Cuphophyllus fornicatus cf.“ (ein Saftling); als Mehl-Rötling bestimmt wurde der Fund erst durch Sequenzierung. Geruch nicht vermerkt. Die Quelle speichert höchstens 1600 px; größer liegt das Bild nicht vor.

Foto: Mathilde Norby Lorentzen · CC BY 4.0 · Original

Ein mittelgroßer, heller Rötling ungedüngter Mager- und Bergwiesen: Der Hut ist weißlich bis blass gelbbraun und nicht hygrophan, die Lamellen sind jung weiß und färben sich mit der Sporenreife rosa, das Fleisch riecht kräftig mehlartig. Den Mehlgeruch teilt er mit dem essbaren Mehlräsling und Mairitterling, aber auch mit dem giftigen Riesenrötling. In Deutschland gilt er als gefährdet.

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Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut 25–70 mm breit, jung kegelig-glockig, dann flach gewölbt bis ausgebreitet, meist mit niedrigem, rundlichem ; Rand anfangs eingerollt. Nicht oder nur undeutlich , nicht durchscheinend ; kahl bis eingewachsen radialfaserig, matt, feucht etwas schmierig, alt schwach längsrissig. Weißlich, elfenbeinfarben, creme, blass grau, gelblich grau oder graubeige bis blass gelb- oder ockerbraun; der tschechische Myko-Atlas beschreibt auch dunklere, graubraune Formen.

Unterseite

breit, bauchig, bis fast ; jung weiß, mit der Sporenreife rosa. Schneide gleichfarben, gekerbt bis schartig. Der Lamellenabstand wird unterschiedlich angegeben: entfernt nach Funga Nordica, gedrängt nach den Großpilzen Baden-Württembergs.

Stiel & Basis

Stiel 30–80 × 3–12 mm (Funga Nordica), zylindrisch, voll, weiß bis weißlich, grob längsfaserig, zur Basis hin gelblich getönt; ohne .

Fleisch

Fleisch weißlich, fest. Geruch kräftig mehlartig, nach den Großpilzen Baden-Württembergs gurken- bis mehlartig; nie nitrös.

Sporenpulver

rosa bis bräunlich rosa. Sporen isodiametrisch, 6,5–8 × 6,5–8 µm (europäischer Schlüssel 2026), nach dem Myko-Atlas mit 5–7 Ecken; nach Funga Nordica dünnwandig, während der Schlüssel der Großpilze Baden-Württembergs die Art unter „relativ dickwandig“ führt. Cheilozystiden fehlen; das Pigment der Huthaut liegt in den Zellen (intrazellulär); vorhanden.

Geruch, Lamellenansatz und Sporenpulver

Hinweis zur Beobachtung

Den Geruch am frisch durchgebrochenen Fleisch prüfen, wo Mehlgerüche am deutlichsten sind, und notieren. Dazu festhalten, wie die Lamellen am Stiel ansetzen (ausgebuchtet, nicht herablaufend), welche Farbe sie bei jungen und alten Fruchtkörpern haben und in welcher Vegetation der Fund steht. Ein Sporenabwurf zeigt Rosa statt Weiß. Vom Mehlräsling trennen unter dem Mikroskop die rundlich-eckigen Sporen ohne Längsrippen; innerhalb der Rötlinge helfen Sporengröße und das Fehlen von Cheilozystiden. Diese Prüfung ist keine Verzehrprüfung.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel E: tricholomatoide Rötlinge
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 254–260, PDF-S. 255–261: Punkte 1, 11 (Frühjahrsarten mit Ulmus, Crataegus, Prunus, Malus u. a. gegenüber später im Jahr erscheinenden Arten ohne Bindung an diese Gehölze), 17 (E. clypeatum s. l., E. sepium s. l.), 18–19 (E. sinuatum: Hut 45–200 mm, Stiel 7–32 mm dick, Lamellen jung gelblich creme, Geruch mehlig bis säuerlich, Sporen 8–11 × 7–9,5 µm, Laubwald, meist bei Quercus auf reichen Böden), 20, 27 (nie nitröser Geruch), 29, 31–34 (Hut weißlich bis sehr blass lehmfarben; nicht gilbend; im Grasland, Stiel über 4 mm, Hut nicht hygrophan), 35 (E. prunuloides: Sporen 6,5–8 × 6,5–8 µm, ohne Cheilozystiden, Hut 25–70 mm, blass gelbbraun bis gelblich grau, nicht durchscheinend gerieft, Lamellen anfangs weiß, Stiel 5–12 mm, weißlich, grob längsfaserig, Geruch mehlig, Huthautpigment intrazellulär, mit Schnallen, in mageren, ungedüngten Grasländern, zerstreut), 47 (E. rhodopolium), 51 (E. luteobasis), 52 (E. inopiliforme); Fußnoten 5 (E. ochreoprunuloides heute E. luteobasis) und 6. Seitenbilder PDF-S. 256, 257, 258, 259 und 261 geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
M. E. Noordeloos, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Noordeloos 2008, Entoloma, Funga Nordica S. 433–491 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 467–470, PDF-S. 332–335: Schlüssel J, Punkt 3 (gedr. S. 467–468), E. prunuloides (Sporen isodiametrisch, dünnwandig, 6,5–8(–9) × 6,5–8 µm; Hut 20–70 mm, gewölbt oder flach, gebuckelt, kahl bis eingewachsen faserig, nicht hygrophan, nicht durchscheinend gerieft, weiß bis blass creme oder ockerbraun; Lamellen ausgebuchtet angewachsen, entfernt, weiß, dann rosa; Stiel 30–80 × 3–12 mm, faserig gestreift, weiß, zur Basis gelblich getönt; Geruch und Geschmack mehlig; ohne Cheilozystiden; Huthaut eine Cutis aus zylindrischen, 2–7 µm breiten Hyphen mit intrazellulärem Pigment; Schnallen reichlich; in wenig gedüngten, extensiv beweideten Wiesen, besonders auf Kalk in montanen bis (sub)alpinen Lagen, gelegentlich im Tiefland und auf saurerem Boden; Sommer bis Herbst; Rote-Liste-Angaben DK VU, FI EN, NO NT, SE NT). Punkte 4–8 (Frühjahrsarten mit Rosaceen oder Ulmus, u. a. E. sepium, E. clypeatum; gedr. S. 468), 11 (E. sinuatum, „Poisonous“; gedr. S. 469), 13 (E. luteobasis) und 15 (helle Hüte → E. prunuloides; beide gedr. S. 470). Seitenbild PDF-S. 332–333 geprüft (in der zweiten Lesung erneut, Punkt 3). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.); Entolomataceae bearbeitet von G. J. Krieglsteiner · Gedruckte S. 189–190, PDF-S. 188–189: Nr. 2.58 Entoloma prunuloides „Mehl-Rötling“ mit E. autumnale, E. inocybeforme und E. inopiliforme als Synonymen – Morphologie (Hut 3–7 cm, elfenbeinweißlich oder blass grau, kahl, matt, feucht schmierig, kegelig-glockig, dann flach gewölbt, oft mit rundlichem Buckel, Rand anfangs eingerollt; Lamellen gedrängt, breit, bauchig, ausgebuchtet angeheftet, fast frei, Schneide schartig; Stiel 3–7 × 0,7–1,5 cm, weißlich, faserig, voll; Geruch und Geschmack stark gurken- bis mehlartig), Variabilität, Ökologie (Halbtrockenrasen, Wacholderheiden, extensiv genutzte, nährstoffarme Bergwiesen und -weiden, grasige Wald- und Wegränder; basen- und kalkversorgte, nährstoffarme Böden), Phänologie (September bis Anfang November, manchmal ab Ende Mai; Mai 1, Jun 2, Jul 2, Aug 1, Sep 7, Okt 6, Nov 2), Verbreitung (selten, vorzugsweise Schwäbische Alb; sub- bis eumontan, keine Fundstelle unter 400 m; Höhenstufen 401–600 m: 8, 601–800 m: 11, 801–1000 m: 3), Bestand und Bedrohung (gefährdet, G 3), Allgemeine Verbreitung (in Deutschland im Wesentlichen entlang der Jura-Mittelgebirge). Zahlen am hochaufgelösten Scan derselben Paginierung geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Myko atlas · Entoloma prunuloides – závojenka mechovkovitá
Česká mykologická společnost · Abschnitte „Stručný popis“ (Hut 20–70 mm, meist mit niedrigem Buckel, meist weiß, auch creme, grauocker oder graugelb, dunklere Formen bis graubraun, undeutlich hygrophan, feucht wie fettig; Lamellen eher entfernt, weiß, dann rosa, ausgebuchtet, Schneide gezähnelt; Stiel 30–80 × 3–12 mm, weiß, gilbend; Fleisch weiß, fest; Geruch und Geschmack mehlig; Sporenpulver rosa; Sporen eckig mit 5–7 Ecken, 6,5–9 × 6,5–8 µm, Q 1,0–1,2; Basidien 4-sporig; Schneide fertil, ohne Zystiden; Pigment intrazellulär; Schnallen reichlich) und „Výskyt“ (Juni bis November im Gras ungedüngter Standorte). · eingesehen 18.10.2026

Entoloma prunuloides – The IUCN Red List of Threatened Species 2019: e.T147286059A147877161
A. Mešić (Bewertung); Gutachter M. Ainsworth, J. B. Jordal · Seite der Global Fungal Red List Initiative mit dem IUCN-Text (Bewertung vom 26.03.2019): Kategorie VU, Kriterien A2c+3c+4c; Justification, Taxonomic notes (Artkomplex nach Morgado et al. 2013 mit E. prunuloides s. str., E. pseudoprunuloides, E. ochreoprunuloides; außereuropäische Angaben zweifelhaft), Population (19 europäische Länder; Rückgang mindestens 30 % in 30 Jahren), Habitat and Ecology (extensiv bewirtschaftete, halbnatürliche Grasländer, meist auf Kalk, montan bis (sub)alpin, in der Schweiz bis 2300 m; stickstoff- und phosphorarm; Beweidung oder Mahd mit Abtransport), Threats (Nutzungsaufgabe, Düngung, Intensivierung, Stickstoffeintrag, Verbuschung), Use and Trade (nicht genutzt). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Bodenbewohner im Grasland; Ernährungsweise nicht geklärt. Ungedüngte Mager- und Bergwiesen, oft auf Kalk. Auf dem Boden in ungedüngten, extensiv beweideten oder gemähten Mager- und Bergwiesen, in Halbtrockenrasen und Wacholderheiden, auch an grasigen Wald- und Wegrändern; bevorzugt auf Kalk oder basenreichen, nährstoffarmen Böden, gelegentlich auf saurerem Boden. Schwerpunkt montan bis subalpin, in der Schweiz bis 2300 m; in Baden-Württemberg keine Fundstelle unter 400 m. Anders als die Frühjahrsrötlinge ohne Bindung an Rosengewächse. Sommer bis Herbst, in Baden-Württemberg vor allem September und Oktober, vereinzelt ab Ende Mai.

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Riesenrötling

Entoloma sinuatum

Giftig

Giftig und in der DGfM-Giftpilzliste geführt. Meist deutlich größer: Hut 45–200 mm, Stiel 7–32 mm dick; Lamellen jung gelblich cremefarben, nach der Wiener Pilzberatung ganz jung erst weißlich; Geruch mehlig bis säuerlich; Sporen 8–11 × 7–9,5 µm; in Laubwäldern, meist bei Eiche auf reichen Böden. Der Mehl-Rötling ist meist kleiner, hat jung weiße Lamellen und kleinere Sporen (6,5–8 µm) und wächst in Magerwiesen. Den Mehlgeruch haben beide; Lamellenfarbe oder Größe allein trennen nicht.

Niedergedrückter Rötling

Entoloma rhodopolium

Giftig

Als giftig geführt (VAPKO-Giftpilzliste, ÖMG). Ein Waldpilz, meist bei Hasel und Buche auf humusreichen Böden; Hut 20–120 mm, hygrophan; Geruch schwach, manchmal leicht mehlig oder nitrös; Sporen 7,5–9,5 × 6–8 µm. Der Mehl-Rötling ist nicht hygrophan, riecht deutlich mehlartig, nie nitrös, und wächst in Magerwiesen.

Weitere ähnliche Arten

Mehlräsling

Clitopilus prunulus

Essbar · gegart

Essbar (DGfM-Positivliste). Ebenfalls weißlich und stark mehlig riechend, doch die Lamellen laufen am Stiel herab; die Sporen sind länglich mit 6–8 Längsrippen, (8,5–)10–13 × (4,5–)5–7 µm; vor allem in Laubwäldern und Parks. Beim Mehl-Rötling sind die Lamellen ausgebuchtet angewachsen, die Sporen rundlich-eckig ohne Rippen; er wächst in Magerwiesen. Das Sporenpulver ist bei beiden rosa.

Mairitterling

Calocybe gambosa

Essbar · gegart

Essbar (DGfM-Positivliste). Riecht ebenso mehlartig, ist aber kräftiger (Stiel 10–35 mm dick), hat sehr dicht stehende, weiße bis cremefarbene Lamellen und weißes Sporenpulver; typisch April bis Juni, selten im Spätherbst, in Hexenringen. Beim Mehl-Rötling werden die Lamellen rosa, das Sporenpulver ist rosa, und er erscheint vor allem im Spätsommer und Herbst, vereinzelt schon ab Ende Mai; die Jahreszeit allein trennt daher nicht.

Blassbrauner Schlehen-Rötling

Entoloma sepium

Nicht zum Verzehr empfohlen

Ebenfalls hell, nicht hygrophan und mehlig riechend, aber ein Frühjahrspilz (April bis Juni) bei Prunus, Malus und anderen Rosengewächsen; Fleisch an Fraßstellen gilbend bis rötend; Sporen größer, 8–11 × 7–10 µm. Der Mehl-Rötling erscheint vor allem im Sommer und Herbst in Magerwiesen ohne Bindung an Rosengewächse.

Schildrötling

Entoloma clypeatum

Essbar · gegart

Frühjahrsart (April bis Juni) vor allem bei Weißdorn, Zwergmispel und Apfel; Hut lehmfarben bis olivbräunlich und hygrophan, Geruch mehlig, Sporen 9–11 × 7,5–10 µm. Der Mehl-Rötling ist heller, nicht hygrophan und erscheint vor allem im Spätsommer und Herbst in Magerwiesen.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Mehlgeruch ist kein Speisepilzmerkmal

Der europäische Schlüssel nennt den Mehlräsling und den Mairitterling als Bezugsarten für den Mehlgeruch; der Mehl-Rötling riecht ebenso, und auch der giftige Riesenrötling riecht mehlig. Ein Beitrag in der Schweizerischen Zeitschrift für Pilzkunde (Flammer 2011) hält fest, Mehlgeruch sei kein Garant für Essbarkeit. Vom Mehlräsling trennen den Mehl-Rötling die ausgebuchtet angewachsenen statt herablaufenden Lamellen und die rundlich-eckigen statt längsgerippten Sporen; das Sporenpulver ist bei beiden rosa. Vom Mairitterling trennen ihn die rosa werdenden Lamellen und das rosa statt weiße Sporenpulver. Vom Riesenrötling unterscheiden ihn vor allem die meist geringere Größe, kleinere Sporen und der Standort; dessen meist gelbliche junge Lamellen können ganz jung auch weißlich sein, die Lamellenfarbe allein trennt daher nicht.

Quellen

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Geruch und Geschmack
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 27, PDF-S. 28: Abschnitt „Floury/mealy/farinaceous“ – einer der wichtigsten Pilzgerüche, am stärksten nach dem Brechen des Fleisches; Bezugsarten Clitopilus prunulus und Calocybe gambosa, ranzig-unangenehme Ausprägung u. a. bei Entoloma clypeatum. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel E: tricholomatoide Rötlinge
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 254–260, PDF-S. 255–261: Punkte 1, 11 (Frühjahrsarten mit Ulmus, Crataegus, Prunus, Malus u. a. gegenüber später im Jahr erscheinenden Arten ohne Bindung an diese Gehölze), 17 (E. clypeatum s. l., E. sepium s. l.), 18–19 (E. sinuatum: Hut 45–200 mm, Stiel 7–32 mm dick, Lamellen jung gelblich creme, Geruch mehlig bis säuerlich, Sporen 8–11 × 7–9,5 µm, Laubwald, meist bei Quercus auf reichen Böden), 20, 27 (nie nitröser Geruch), 29, 31–34 (Hut weißlich bis sehr blass lehmfarben; nicht gilbend; im Grasland, Stiel über 4 mm, Hut nicht hygrophan), 35 (E. prunuloides: Sporen 6,5–8 × 6,5–8 µm, ohne Cheilozystiden, Hut 25–70 mm, blass gelbbraun bis gelblich grau, nicht durchscheinend gerieft, Lamellen anfangs weiß, Stiel 5–12 mm, weißlich, grob längsfaserig, Geruch mehlig, Huthautpigment intrazellulär, mit Schnallen, in mageren, ungedüngten Grasländern, zerstreut), 47 (E. rhodopolium), 51 (E. luteobasis), 52 (E. inopiliforme); Fußnoten 5 (E. ochreoprunuloides heute E. luteobasis) und 6. Seitenbilder PDF-S. 256, 257, 258, 259 und 261 geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Riesenrötling · Pilzberatung
Stadt Wien – Marktamt · Wert giftig; Lamellen erst weißlich, dann gelblich, zunehmend fleischrosa; Vorkommen im Laubwald bei Eichen, Buchen und Pappeln; Geruch säuerlich, mehlig; Hinweis: schwere Magen-Darm-Vergiftungen; Mairitterling und Riesenrötling jung sehr ähnlich, beide mit mehlartigem Geruch. Letzte Aktualisierung 19.06.2026. · eingesehen 18.10.2026

Stolpersteine und Fallgruben 6: Weisse und silbergraue Blickfänge
René Flammer · Schweizerische Zeitschrift für Pilzkunde (SZP/BSM) 2011/4: 156–157 (deutscher Teil): Riesen-Rötling riecht und schmeckt nach Mehl und kann mit dem essbaren Mehlpilz (Clitopilus prunulus) verwechselt werden, dessen Lamellen am Stiel herablaufen; Fazit: „Mehlgeruch ist kein Garant für Essbarkeit.“ · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Entolomatoide: Einleitung und Schlüssel zu den Untergruppen
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 242, PDF-S. 243: Formgruppe Entolomatoide (Lamellen schmal bis breit angewachsen, ausgebuchtet bis herablaufend; Sporenpulver ± bräunlich rosa; Sporen warzig, längsgerippt oder dreidimensional eckig; Ökologie vieler Arten noch unbekannt). Gedruckte S. 244, PDF-S. 245: Schlüssel zu den Untergruppen, Punkt 1 (Clitopilus: weißliche bis blass mausgraue Fruchtkörper mit tief herablaufenden Lamellen, starkem Mehlgeruch und längsgestreiften bzw. -gerippten, von der Spitze gesehen eckigen Sporen; übrige Gattungen: Geruch verschieden, auch mehlig, Sporen warzig, knotig oder eckig), Punkte 3–6 (Entoloma; Schlüssel E für tricholomatoide Arten). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Clitopilus
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 246–247, PDF-S. 247–248: Punkte 1–6; C. prunulus: Sporen (8,5–)10–13 × (4,5–)5–7 µm, Qav 1,9, mit 6–8 Längsrippen, Hut 25–80 mm, Geruch mehlig, ohne Schnallen, vor allem in Laubwäldern und Parks, auch in Nadelholzpflanzungen, häufig. Seitenbild PDF-S. 248 geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel F: ringlose, bodenbewohnende Tricholomatoide mit weißlichem Sporenpulver
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 146, PDF-S. 147: Kopf von Schlüssel F (weißliches Sporenpulver). Gedruckte S. 148, PDF-S. 149: Punkte 23–24, Calocybe gambosa (Geruch und Geschmack deutlich mehlig; Hut nicht radialfaserig, matt, weißlich bis blass rosabräunlich oder graubraun; typisch April–Juni, selten im Spätherbst; Hut 30–120 mm, Stiel 10–35 mm dick, Sporen 5–7 × 2–4 µm; in Wäldern und auf gestörtem Land, meist auf Kalk, in Hexenringen). Seitenbilder PDF-S. 147 und 149 geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Mairitterling, Georgsritterling · Pilzberatung
Stadt Wien – Marktamt · Wert essbar; Lamellen weiß, dann cremefarbig, sehr dicht, ausgebuchtet angewachsen; Sporenpulver weiß; Hutfleisch im Schnitt breiter als die Lamellen; Vorkommen Frühling bis Frühsommer in Wiesen, an Wald- und Wegrändern; Geruch starker Mehlgeruch; Doppelgänger u. a. Riesenrötling. Letzte Aktualisierung 23.06.2026. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
M. E. Noordeloos, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Noordeloos 2008, Entoloma, Funga Nordica S. 433–491 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 467–470, PDF-S. 332–335: Schlüssel J, Punkt 3 (gedr. S. 467–468), E. prunuloides (Sporen isodiametrisch, dünnwandig, 6,5–8(–9) × 6,5–8 µm; Hut 20–70 mm, gewölbt oder flach, gebuckelt, kahl bis eingewachsen faserig, nicht hygrophan, nicht durchscheinend gerieft, weiß bis blass creme oder ockerbraun; Lamellen ausgebuchtet angewachsen, entfernt, weiß, dann rosa; Stiel 30–80 × 3–12 mm, faserig gestreift, weiß, zur Basis gelblich getönt; Geruch und Geschmack mehlig; ohne Cheilozystiden; Huthaut eine Cutis aus zylindrischen, 2–7 µm breiten Hyphen mit intrazellulärem Pigment; Schnallen reichlich; in wenig gedüngten, extensiv beweideten Wiesen, besonders auf Kalk in montanen bis (sub)alpinen Lagen, gelegentlich im Tiefland und auf saurerem Boden; Sommer bis Herbst; Rote-Liste-Angaben DK VU, FI EN, NO NT, SE NT). Punkte 4–8 (Frühjahrsarten mit Rosaceen oder Ulmus, u. a. E. sepium, E. clypeatum; gedr. S. 468), 11 (E. sinuatum, „Poisonous“; gedr. S. 469), 13 (E. luteobasis) und 15 (helle Hüte → E. prunuloides; beide gedr. S. 470). Seitenbild PDF-S. 332–333 geprüft (in der zweiten Lesung erneut, Punkt 3). · eingesehen 18.10.2026

Myko atlas · Entoloma prunuloides – závojenka mechovkovitá
Česká mykologická společnost · Abschnitte „Stručný popis“ (Hut 20–70 mm, meist mit niedrigem Buckel, meist weiß, auch creme, grauocker oder graugelb, dunklere Formen bis graubraun, undeutlich hygrophan, feucht wie fettig; Lamellen eher entfernt, weiß, dann rosa, ausgebuchtet, Schneide gezähnelt; Stiel 30–80 × 3–12 mm, weiß, gilbend; Fleisch weiß, fest; Geruch und Geschmack mehlig; Sporenpulver rosa; Sporen eckig mit 5–7 Ecken, 6,5–9 × 6,5–8 µm, Q 1,0–1,2; Basidien 4-sporig; Schneide fertil, ohne Zystiden; Pigment intrazellulär; Schnallen reichlich) und „Výskyt“ (Juni bis November im Gras ungedüngter Standorte). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Zeiger alter Magerwiesen

Der Mehl-Rötling wächst in ungedüngtem Grasland, das extensiv beweidet oder gemäht wird; in Baden-Württemberg auf Halbtrockenrasen, Wacholderheiden und Bergwiesen vor allem der Schwäbischen Alb. Düngung, Nutzungsaufgabe, Stickstoffeintrag und Verbuschung gefährden solche Standorte. Die Art ist in Deutschland gefährdet (Rote Liste 2016), in der Schweiz als verletzlich eingestuft (2007) und weltweit ebenfalls als verletzlich bewertet (IUCN 2019).

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.); Entolomataceae bearbeitet von G. J. Krieglsteiner · Gedruckte S. 189–190, PDF-S. 188–189: Nr. 2.58 Entoloma prunuloides „Mehl-Rötling“ mit E. autumnale, E. inocybeforme und E. inopiliforme als Synonymen – Morphologie (Hut 3–7 cm, elfenbeinweißlich oder blass grau, kahl, matt, feucht schmierig, kegelig-glockig, dann flach gewölbt, oft mit rundlichem Buckel, Rand anfangs eingerollt; Lamellen gedrängt, breit, bauchig, ausgebuchtet angeheftet, fast frei, Schneide schartig; Stiel 3–7 × 0,7–1,5 cm, weißlich, faserig, voll; Geruch und Geschmack stark gurken- bis mehlartig), Variabilität, Ökologie (Halbtrockenrasen, Wacholderheiden, extensiv genutzte, nährstoffarme Bergwiesen und -weiden, grasige Wald- und Wegränder; basen- und kalkversorgte, nährstoffarme Böden), Phänologie (September bis Anfang November, manchmal ab Ende Mai; Mai 1, Jun 2, Jul 2, Aug 1, Sep 7, Okt 6, Nov 2), Verbreitung (selten, vorzugsweise Schwäbische Alb; sub- bis eumontan, keine Fundstelle unter 400 m; Höhenstufen 401–600 m: 8, 601–800 m: 11, 801–1000 m: 3), Bestand und Bedrohung (gefährdet, G 3), Allgemeine Verbreitung (in Deutschland im Wesentlichen entlang der Jura-Mittelgebirge). Zahlen am hochaufgelösten Scan derselben Paginierung geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Entoloma prunuloides – The IUCN Red List of Threatened Species 2019: e.T147286059A147877161
A. Mešić (Bewertung); Gutachter M. Ainsworth, J. B. Jordal · Seite der Global Fungal Red List Initiative mit dem IUCN-Text (Bewertung vom 26.03.2019): Kategorie VU, Kriterien A2c+3c+4c; Justification, Taxonomic notes (Artkomplex nach Morgado et al. 2013 mit E. prunuloides s. str., E. pseudoprunuloides, E. ochreoprunuloides; außereuropäische Angaben zweifelhaft), Population (19 europäische Länder; Rückgang mindestens 30 % in 30 Jahren), Habitat and Ecology (extensiv bewirtschaftete, halbnatürliche Grasländer, meist auf Kalk, montan bis (sub)alpin, in der Schweiz bis 2300 m; stickstoff- und phosphorarm; Beweidung oder Mahd mit Abtransport), Threats (Nutzungsaufgabe, Düngung, Intensivierung, Stickstoffeintrag, Verbuschung), Use and Trade (nicht genutzt). · eingesehen 18.10.2026

Rote-Liste-Zentrum · Entoloma prunuloides (Fr. : Fr.) Quél., Mehl-Rötling
Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz; Dämmrich et al. 2016 · Detailseite: Rote-Liste-Kategorie „Gefährdet“ (3), aktuelle Bestandssituation selten, langfristiger Trend mäßiger Rückgang, kurzfristiger Trend starke Abnahme, Kategorieänderung nicht bewertbar, Verantwortlichkeit nicht bewertet; Quelle Dämmrich et al. 2016. Checklisten-API (Checkliste 155): akzeptiert, Vorkommen sicher. · eingesehen 18.10.2026

Rote Liste der gefährdeten Grosspilze der Schweiz (2007)
B. Senn-Irlet, G. Bieri & S. Egli; BAFU/WSL (Umwelt-Vollzug 0718) · Kap. 4, Tab. 3, gedruckte S. 35 (PDF-S. 10 des Auszugs): Entoloma prunuloides (Fr.: Fr.) Quel., „Mehl-Rötling“, VU, Kriterien B1ab(iii,iv); Erklärungen S. 26 (VU = verletzlich). Im selben Abschnitt E. sordidulum „Horngrauer Mehl-Rötling“. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel E: tricholomatoide Rötlinge
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 254–260, PDF-S. 255–261: Punkte 1, 11 (Frühjahrsarten mit Ulmus, Crataegus, Prunus, Malus u. a. gegenüber später im Jahr erscheinenden Arten ohne Bindung an diese Gehölze), 17 (E. clypeatum s. l., E. sepium s. l.), 18–19 (E. sinuatum: Hut 45–200 mm, Stiel 7–32 mm dick, Lamellen jung gelblich creme, Geruch mehlig bis säuerlich, Sporen 8–11 × 7–9,5 µm, Laubwald, meist bei Quercus auf reichen Böden), 20, 27 (nie nitröser Geruch), 29, 31–34 (Hut weißlich bis sehr blass lehmfarben; nicht gilbend; im Grasland, Stiel über 4 mm, Hut nicht hygrophan), 35 (E. prunuloides: Sporen 6,5–8 × 6,5–8 µm, ohne Cheilozystiden, Hut 25–70 mm, blass gelbbraun bis gelblich grau, nicht durchscheinend gerieft, Lamellen anfangs weiß, Stiel 5–12 mm, weißlich, grob längsfaserig, Geruch mehlig, Huthautpigment intrazellulär, mit Schnallen, in mageren, ungedüngten Grasländern, zerstreut), 47 (E. rhodopolium), 51 (E. luteobasis), 52 (E. inopiliforme); Fußnoten 5 (E. ochreoprunuloides heute E. luteobasis) und 6. Seitenbilder PDF-S. 256, 257, 258, 259 und 261 geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
M. E. Noordeloos, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Noordeloos 2008, Entoloma, Funga Nordica S. 433–491 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 467–470, PDF-S. 332–335: Schlüssel J, Punkt 3 (gedr. S. 467–468), E. prunuloides (Sporen isodiametrisch, dünnwandig, 6,5–8(–9) × 6,5–8 µm; Hut 20–70 mm, gewölbt oder flach, gebuckelt, kahl bis eingewachsen faserig, nicht hygrophan, nicht durchscheinend gerieft, weiß bis blass creme oder ockerbraun; Lamellen ausgebuchtet angewachsen, entfernt, weiß, dann rosa; Stiel 30–80 × 3–12 mm, faserig gestreift, weiß, zur Basis gelblich getönt; Geruch und Geschmack mehlig; ohne Cheilozystiden; Huthaut eine Cutis aus zylindrischen, 2–7 µm breiten Hyphen mit intrazellulärem Pigment; Schnallen reichlich; in wenig gedüngten, extensiv beweideten Wiesen, besonders auf Kalk in montanen bis (sub)alpinen Lagen, gelegentlich im Tiefland und auf saurerem Boden; Sommer bis Herbst; Rote-Liste-Angaben DK VU, FI EN, NO NT, SE NT). Punkte 4–8 (Frühjahrsarten mit Rosaceen oder Ulmus, u. a. E. sepium, E. clypeatum; gedr. S. 468), 11 (E. sinuatum, „Poisonous“; gedr. S. 469), 13 (E. luteobasis) und 15 (helle Hüte → E. prunuloides; beide gedr. S. 470). Seitenbild PDF-S. 332–333 geprüft (in der zweiten Lesung erneut, Punkt 3). · eingesehen 18.10.2026

The genus Entoloma (Basidiomycota, Agaricales) in Europe: new taxa and amended species concepts in a phylogenetic context; neo-, lecto- and epitypifications of classical names
M. E. Noordeloos, K. Reschke, O. Morozova, J. B. Jordal u. a. (16 Autoren) · Persoonia 56: 200–307 (2026), Volltext über Europe PMC (PMC13409180). Abschnitt „/Prunuloides clade – sect. Madida“ (tricholomatoider Habitus, oft gelbliche Stielbasis, kleine iso- bis subisodiametrische Sporen; viele Arten Zeiger hoher Graslandqualität und auf Roten Listen; E. inopiliforme, früher Synonym von E. prunuloides, wieder als Art anerkannt) und Artabschnitt E. inopiliforme Bon (Epitypus L0607181; Hut 20–70 mm, kegelig, dann mit breitem Buckel, anfangs dunkel sepia-, graubraun oder purpurn getönt, deutlich radialfaserig; Geruch etwas aromatisch-fruchtig; Sporen 7,0–10,0 × 6,0–8,0 µm; Kalkrasen und Mischwald auf Kalk; bisher aus AT, FR, DE, HU, IT und NL bekannt). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Dunkle Funde können andere Arten sein

Gensequenzen zeigen, dass unter diesem Namen mehrere Arten geführt wurden. Die mäßig dunkelbraune frühere Varietät obscurum ist nach Morgado et al. (2013) eine eigene Art, E. ochreoprunuloides, beschrieben aus gemähtem Kalkmagerrasen; der europäische Schlüssel von 2026 stellt sie zu E. luteobasis, der mitunter eine gelbe Stielbasis hat und vor allem in Laubwäldern auf Kalk, seltener in Kalkrasen wächst. E. inopiliforme mit kegeligem, stark radialfaserigem, anfangs dunkel sepia- bis purpurbraunem Hut und fruchtig-aromatischem bis mehligem Geruch gilt seit 2026 wieder als eigene Art. Nordamerikanische Funde gehören nach Morgado et al. (2013) zu anderen Arten.

Quellen

Multi-gene phylogenetic analyses reveal species limits, phylogeographic patterns, and evolutionary histories of key morphological traits in Entoloma (Agaricales, Basidiomycota)
L. N. Morgado, M. E. Noordeloos, Y. Lamoureux & J. Geml · Persoonia 31: 159–178 (2013), Volltext über Europe PMC (PMC3904048). Abstract (Epitypus für E. prunuloides; neue Taxa E. pseudoprunuloides, E. ochreoprunuloides); Introduction, Punkt 3 (E. prunuloides, var. obscurum einbezogen); Discussion (E.-prunuloides-Komplex nicht monophyletisch, E. ochreoprunuloides = früher E. prunuloides var. obscurum; nordamerikanische Funde gehören zu E. pseudoprunuloides und E. fumosobrunneum; diagnostisch sind Sporengröße und Hutfarbe); Taxonomie Nr. 5–6 (E. pseudoprunuloides; E. ochreoprunuloides: Hut mäßig dunkelbraun, Sporen im Mittel 6,6 × 6,4 µm, Geruch mehlig, magere, gemähte Kalkrasen). · eingesehen 18.10.2026

The genus Entoloma (Basidiomycota, Agaricales) in Europe: new taxa and amended species concepts in a phylogenetic context; neo-, lecto- and epitypifications of classical names
M. E. Noordeloos, K. Reschke, O. Morozova, J. B. Jordal u. a. (16 Autoren) · Persoonia 56: 200–307 (2026), Volltext über Europe PMC (PMC13409180). Abschnitt „/Prunuloides clade – sect. Madida“ (tricholomatoider Habitus, oft gelbliche Stielbasis, kleine iso- bis subisodiametrische Sporen; viele Arten Zeiger hoher Graslandqualität und auf Roten Listen; E. inopiliforme, früher Synonym von E. prunuloides, wieder als Art anerkannt) und Artabschnitt E. inopiliforme Bon (Epitypus L0607181; Hut 20–70 mm, kegelig, dann mit breitem Buckel, anfangs dunkel sepia-, graubraun oder purpurn getönt, deutlich radialfaserig; Geruch etwas aromatisch-fruchtig; Sporen 7,0–10,0 × 6,0–8,0 µm; Kalkrasen und Mischwald auf Kalk; bisher aus AT, FR, DE, HU, IT und NL bekannt). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel E: tricholomatoide Rötlinge
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 254–260, PDF-S. 255–261: Punkte 1, 11 (Frühjahrsarten mit Ulmus, Crataegus, Prunus, Malus u. a. gegenüber später im Jahr erscheinenden Arten ohne Bindung an diese Gehölze), 17 (E. clypeatum s. l., E. sepium s. l.), 18–19 (E. sinuatum: Hut 45–200 mm, Stiel 7–32 mm dick, Lamellen jung gelblich creme, Geruch mehlig bis säuerlich, Sporen 8–11 × 7–9,5 µm, Laubwald, meist bei Quercus auf reichen Böden), 20, 27 (nie nitröser Geruch), 29, 31–34 (Hut weißlich bis sehr blass lehmfarben; nicht gilbend; im Grasland, Stiel über 4 mm, Hut nicht hygrophan), 35 (E. prunuloides: Sporen 6,5–8 × 6,5–8 µm, ohne Cheilozystiden, Hut 25–70 mm, blass gelbbraun bis gelblich grau, nicht durchscheinend gerieft, Lamellen anfangs weiß, Stiel 5–12 mm, weißlich, grob längsfaserig, Geruch mehlig, Huthautpigment intrazellulär, mit Schnallen, in mageren, ungedüngten Grasländern, zerstreut), 47 (E. rhodopolium), 51 (E. luteobasis), 52 (E. inopiliforme); Fußnoten 5 (E. ochreoprunuloides heute E. luteobasis) und 6. Seitenbilder PDF-S. 256, 257, 258, 259 und 261 geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Entoloma prunuloides – The IUCN Red List of Threatened Species 2019: e.T147286059A147877161
A. Mešić (Bewertung); Gutachter M. Ainsworth, J. B. Jordal · Seite der Global Fungal Red List Initiative mit dem IUCN-Text (Bewertung vom 26.03.2019): Kategorie VU, Kriterien A2c+3c+4c; Justification, Taxonomic notes (Artkomplex nach Morgado et al. 2013 mit E. prunuloides s. str., E. pseudoprunuloides, E. ochreoprunuloides; außereuropäische Angaben zweifelhaft), Population (19 europäische Länder; Rückgang mindestens 30 % in 30 Jahren), Habitat and Ecology (extensiv bewirtschaftete, halbnatürliche Grasländer, meist auf Kalk, montan bis (sub)alpin, in der Schweiz bis 2300 m; stickstoff- und phosphorarm; Beweidung oder Mahd mit Abtransport), Threats (Nutzungsaufgabe, Düngung, Intensivierung, Stickstoffeintrag, Verbuschung), Use and Trade (nicht genutzt). · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
M. E. Noordeloos, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Noordeloos 2008, Entoloma, Funga Nordica S. 433–491 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 467–470, PDF-S. 332–335: Schlüssel J, Punkt 3 (gedr. S. 467–468), E. prunuloides (Sporen isodiametrisch, dünnwandig, 6,5–8(–9) × 6,5–8 µm; Hut 20–70 mm, gewölbt oder flach, gebuckelt, kahl bis eingewachsen faserig, nicht hygrophan, nicht durchscheinend gerieft, weiß bis blass creme oder ockerbraun; Lamellen ausgebuchtet angewachsen, entfernt, weiß, dann rosa; Stiel 30–80 × 3–12 mm, faserig gestreift, weiß, zur Basis gelblich getönt; Geruch und Geschmack mehlig; ohne Cheilozystiden; Huthaut eine Cutis aus zylindrischen, 2–7 µm breiten Hyphen mit intrazellulärem Pigment; Schnallen reichlich; in wenig gedüngten, extensiv beweideten Wiesen, besonders auf Kalk in montanen bis (sub)alpinen Lagen, gelegentlich im Tiefland und auf saurerem Boden; Sommer bis Herbst; Rote-Liste-Angaben DK VU, FI EN, NO NT, SE NT). Punkte 4–8 (Frühjahrsarten mit Rosaceen oder Ulmus, u. a. E. sepium, E. clypeatum; gedr. S. 468), 11 (E. sinuatum, „Poisonous“; gedr. S. 469), 13 (E. luteobasis) und 15 (helle Hüte → E. prunuloides; beide gedr. S. 470). Seitenbild PDF-S. 332–333 geprüft (in der zweiten Lesung erneut, Punkt 3). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Entoloma prunuloides

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschMehl-Rötling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 18.10.2026

EnglischMealy Pinkgill

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

NiederländischMolenaarssatijnzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

FranzösischEntolome faux-meunier

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

DänischMel-rødblad

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

NorwegischMelrødskivesoppMelrødspore

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischMjölrödskivlingMjölrödling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

FinnischKalvasrusokas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

PolnischDzwonkówka mączna

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 18.10.2026

Seitenkopf: Entoloma prunuloides (Fr.) Quél. – dzwonkówka mączna; Literatur Wojewoda (2003), Checklist of Polish larger Basidiomycetes

TschechischZávojenka mechovkovitá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 18.10.2026

SlowenischMokarična rdečelistka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Entoloma prunuloides · Abgerufen: 18.10.2026

UngarischLisztszagú döggomba

Namensbeleg

Gombanévjegyzék latin–magyar, Stand 26.04.2017 (druckfreundliche Fassung; nach dem ursprünglichen Gombanévjegyzék gesetzt von Gyula Vidra, gombaszaki.hu) · Abgerufen: 18.10.2026

PDF-Seite 11: Entoloma prunuloides | lisztszagú döggomba

Chinesisch李状粉褶菌

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Japanischコイッポンシメジ

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
1 weitereWeniger anzeigen
  • Russisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 18.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

114GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun1
Jul4
Aug39
Sep53
Okt16
Nov1
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland3
Österreich23
Schweiz87
Tschechien0
Polen1
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 114 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 84 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 14 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 9 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 3 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. NABU|naturgucker · 3 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 26 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Porträt im engen Artkonzept; abweichende Synonymie (E. inopiliforme, var. obscurum) offengelegt. Keine der geprüften Speisewertlisten bewertet die Art; ältere Literatur widersprüchlich (essbar bzw. ungenießbar oder giftig). Abweichungen zu Lamellenabstand, Sporenwand und Jahreszeit als Quellenkonflikte vermerkt. Zweite Lesung: Trennmerkmale gegenüber Mehlräsling und Mairitterling je Art präzisiert, junge Lamellenfarbe des Riesenrötlings als nicht allein trennend gekennzeichnet, Spätfrühjahrsfunde des Mehl-Rötlings in den Mairitterling-Vergleich aufgenommen. Keine menschliche Endredaktion.

Umfang: Fungi of Temperate Europe – Keys (2026): Schlüssel E (PDF-S. 255–261), Entolomatoide-Einleitung, Geruchsglossar, Schlüssel A (Clitopilus) und F (Calocybe), Zahlen am Seitenbild geprüft; Funga Nordica 2008 (Schlüssel J), Großpilze Baden-Württembergs 4 (Nr. 2.58, Schlüssel 4) und Pilze der Schweiz 4 (Bemerkungen zu Nr. 7, 22, 73) am Seitenbild bzw. Vollscan gelesen; Gerhardt (Gattungseinleitung). Myko-Atlas, First Nature, IUCN-Bewertung 2019, Morgado et al. 2013 und Noordeloos et al. 2026 gezielt im Volltext. Speisewert gegen DGfM (drei Listen, Stand 01.05.2026), VAPKO (Giftpilzliste 2024, Empfehlungsliste 2023) und ÖMG-Tabelle geprüft; Rote Listen DE 2016, CH 2007, IUCN 2019. Nomenklatur über Index Fungorum (Webservice), MycoBank (Browser) und GBIF. Zweite Lesung 18./19.10.2026: FTE (PDF-S. 28, 147, 149, 243, 245, 247–248, 255–261; Seitenbilder 149, 248, 256, 257, 259, 260), Funga Nordica (PDF-S. 332–335; Seitenbild 332), GPBW 4 (PDF-S. 143–144, 188–189; Vollscan-Seitenbilder 188–189), PdS 4 (PDF-S. 53 am Seitenbild, 63, 97), Gerhardt, alle Speisewertlisten, Rote Listen, IUCN, Morgado et al. 2013, Noordeloos et al. 2026, Index Fungorum, GBIF, Myko-Atlas, First Nature, Wien, Flammer, HNPC, gobe.si und Namensquellen erneut geöffnet; MycoBank wegen Wartung nicht erreichbar.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel E: tricholomatoide Rötlinge
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 254–260, PDF-S. 255–261: Punkte 1, 11 (Frühjahrsarten mit Ulmus, Crataegus, Prunus, Malus u. a. gegenüber später im Jahr erscheinenden Arten ohne Bindung an diese Gehölze), 17 (E. clypeatum s. l., E. sepium s. l.), 18–19 (E. sinuatum: Hut 45–200 mm, Stiel 7–32 mm dick, Lamellen jung gelblich creme, Geruch mehlig bis säuerlich, Sporen 8–11 × 7–9,5 µm, Laubwald, meist bei Quercus auf reichen Böden), 20, 27 (nie nitröser Geruch), 29, 31–34 (Hut weißlich bis sehr blass lehmfarben; nicht gilbend; im Grasland, Stiel über 4 mm, Hut nicht hygrophan), 35 (E. prunuloides: Sporen 6,5–8 × 6,5–8 µm, ohne Cheilozystiden, Hut 25–70 mm, blass gelbbraun bis gelblich grau, nicht durchscheinend gerieft, Lamellen anfangs weiß, Stiel 5–12 mm, weißlich, grob längsfaserig, Geruch mehlig, Huthautpigment intrazellulär, mit Schnallen, in mageren, ungedüngten Grasländern, zerstreut), 47 (E. rhodopolium), 51 (E. luteobasis), 52 (E. inopiliforme); Fußnoten 5 (E. ochreoprunuloides heute E. luteobasis) und 6. Seitenbilder PDF-S. 256, 257, 258, 259 und 261 geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
M. E. Noordeloos, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Noordeloos 2008, Entoloma, Funga Nordica S. 433–491 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 467–470, PDF-S. 332–335: Schlüssel J, Punkt 3 (gedr. S. 467–468), E. prunuloides (Sporen isodiametrisch, dünnwandig, 6,5–8(–9) × 6,5–8 µm; Hut 20–70 mm, gewölbt oder flach, gebuckelt, kahl bis eingewachsen faserig, nicht hygrophan, nicht durchscheinend gerieft, weiß bis blass creme oder ockerbraun; Lamellen ausgebuchtet angewachsen, entfernt, weiß, dann rosa; Stiel 30–80 × 3–12 mm, faserig gestreift, weiß, zur Basis gelblich getönt; Geruch und Geschmack mehlig; ohne Cheilozystiden; Huthaut eine Cutis aus zylindrischen, 2–7 µm breiten Hyphen mit intrazellulärem Pigment; Schnallen reichlich; in wenig gedüngten, extensiv beweideten Wiesen, besonders auf Kalk in montanen bis (sub)alpinen Lagen, gelegentlich im Tiefland und auf saurerem Boden; Sommer bis Herbst; Rote-Liste-Angaben DK VU, FI EN, NO NT, SE NT). Punkte 4–8 (Frühjahrsarten mit Rosaceen oder Ulmus, u. a. E. sepium, E. clypeatum; gedr. S. 468), 11 (E. sinuatum, „Poisonous“; gedr. S. 469), 13 (E. luteobasis) und 15 (helle Hüte → E. prunuloides; beide gedr. S. 470). Seitenbild PDF-S. 332–333 geprüft (in der zweiten Lesung erneut, Punkt 3). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.); Entolomataceae bearbeitet von G. J. Krieglsteiner · Gedruckte S. 189–190, PDF-S. 188–189: Nr. 2.58 Entoloma prunuloides „Mehl-Rötling“ mit E. autumnale, E. inocybeforme und E. inopiliforme als Synonymen – Morphologie (Hut 3–7 cm, elfenbeinweißlich oder blass grau, kahl, matt, feucht schmierig, kegelig-glockig, dann flach gewölbt, oft mit rundlichem Buckel, Rand anfangs eingerollt; Lamellen gedrängt, breit, bauchig, ausgebuchtet angeheftet, fast frei, Schneide schartig; Stiel 3–7 × 0,7–1,5 cm, weißlich, faserig, voll; Geruch und Geschmack stark gurken- bis mehlartig), Variabilität, Ökologie (Halbtrockenrasen, Wacholderheiden, extensiv genutzte, nährstoffarme Bergwiesen und -weiden, grasige Wald- und Wegränder; basen- und kalkversorgte, nährstoffarme Böden), Phänologie (September bis Anfang November, manchmal ab Ende Mai; Mai 1, Jun 2, Jul 2, Aug 1, Sep 7, Okt 6, Nov 2), Verbreitung (selten, vorzugsweise Schwäbische Alb; sub- bis eumontan, keine Fundstelle unter 400 m; Höhenstufen 401–600 m: 8, 601–800 m: 11, 801–1000 m: 3), Bestand und Bedrohung (gefährdet, G 3), Allgemeine Verbreitung (in Deutschland im Wesentlichen entlang der Jura-Mittelgebirge). Zahlen am hochaufgelösten Scan derselben Paginierung geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Entoloma prunuloides – The IUCN Red List of Threatened Species 2019: e.T147286059A147877161
A. Mešić (Bewertung); Gutachter M. Ainsworth, J. B. Jordal · Seite der Global Fungal Red List Initiative mit dem IUCN-Text (Bewertung vom 26.03.2019): Kategorie VU, Kriterien A2c+3c+4c; Justification, Taxonomic notes (Artkomplex nach Morgado et al. 2013 mit E. prunuloides s. str., E. pseudoprunuloides, E. ochreoprunuloides; außereuropäische Angaben zweifelhaft), Population (19 europäische Länder; Rückgang mindestens 30 % in 30 Jahren), Habitat and Ecology (extensiv bewirtschaftete, halbnatürliche Grasländer, meist auf Kalk, montan bis (sub)alpin, in der Schweiz bis 2300 m; stickstoff- und phosphorarm; Beweidung oder Mahd mit Abtransport), Threats (Nutzungsaufgabe, Düngung, Intensivierung, Stickstoffeintrag, Verbuschung), Use and Trade (nicht genutzt). · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026: Vorwort (Aufnahme nur für Arten, die nach ausreichendem Erhitzen in angemessener Menge problemlos essbar sind); Gattung Entoloma nur mit E. clypeatum (Schild-Rötling, RL V) und E. sepium (Hecken-Rötling, Schlehenrötling, RL V); Calocybe gambosa (Mairitterling, Maipilz) und Clitopilus prunulus (Mehl-Räsling) enthalten; E. prunuloides nicht enthalten (Volltextsuche). · eingesehen 18.10.2026

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Quellenname: Entoloma prunuloides · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

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  1. Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel E: tricholomatoide Rötlinge

    Seiten: S. 254–260 · S. 242 · S. 27 · S. 246–247 · S. 146

    Bibliografie

    T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselseiten gelesen · Einleitungs- und Schlüsselseite gelesen · Einleitungsseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 255–261: Punkte 1, 11 (Frühjahrsarten mit Ulmus, Crataegus, Prunus, Malus u. a. gegenüber später im Jahr erscheinenden Arten ohne Bindung an diese Gehölze), 17 (E. clypeatum s. l., E. sepium s. l.), 18–19 (E. sinuatum: Hut 45–200 mm, Stiel 7–32 mm dick, Lamellen jung gelblich creme, Geruch mehlig bis säuerlich, Sporen 8–11 × 7–9,5 µm, Laubwald, meist bei Quercus auf reichen Böden), 20, 27 (nie nitröser Geruch), 29, 31–34 (Hut weißlich bis sehr blass lehmfarben; nicht gilbend; im Grasland, Stiel über 4 mm, Hut nicht hygrophan), 35 (E. prunuloides: Sporen 6,5–8 × 6,5–8 µm, ohne Cheilozystiden, Hut 25–70 mm, blass gelbbraun bis gelblich grau, nicht durchscheinend gerieft, Lamellen anfangs weiß, Stiel 5–12 mm, weißlich, grob längsfaserig, Geruch mehlig, Huthautpigment intrazellulär, mit Schnallen, in mageren, ungedüngten Grasländern, zerstreut), 47 (E. rhodopolium), 51 (E. luteobasis), 52 (E. inopiliforme); Fußnoten 5 (E. ochreoprunuloides heute E. luteobasis) und 6. Seitenbilder PDF-S. 256, 257, 258, 259 und 261 geprüft; PDF-S. 243: Formgruppe Entolomatoide (Lamellen schmal bis breit angewachsen, ausgebuchtet bis herablaufend; Sporenpulver ± bräunlich rosa; Sporen warzig, längsgerippt oder dreidimensional eckig; Ökologie vieler Arten noch unbekannt). Gedruckte S. 244, PDF-S. 245: Schlüssel zu den Untergruppen, Punkt 1 (Clitopilus: weißliche bis blass mausgraue Fruchtkörper mit tief herablaufenden Lamellen, starkem Mehlgeruch und längsgestreiften bzw. -gerippten, von der Spitze gesehen eckigen Sporen; übrige Gattungen: Geruch verschieden, auch mehlig, Sporen warzig, knotig oder eckig), Punkte 3–6 (Entoloma; Schlüssel E für tricholomatoide Arten); PDF-S. 28: Abschnitt „Floury/mealy/farinaceous“ – einer der wichtigsten Pilzgerüche, am stärksten nach dem Brechen des Fleisches; Bezugsarten Clitopilus prunulus und Calocybe gambosa, ranzig-unangenehme Ausprägung u. a. bei Entoloma clypeatum; PDF-S. 247–248: Punkte 1–6; C. prunulus: Sporen (8,5–)10–13 × (4,5–)5–7 µm, Qav 1,9, mit 6–8 Längsrippen, Hut 25–80 mm, Geruch mehlig, ohne Schnallen, vor allem in Laubwäldern und Parks, auch in Nadelholzpflanzungen, häufig. Seitenbild PDF-S. 248 geprüft; PDF-S. 147: Kopf von Schlüssel F (weißliches Sporenpulver). Gedruckte S. 148, PDF-S. 149: Punkte 23–24, Calocybe gambosa (Geruch und Geschmack deutlich mehlig; Hut nicht radialfaserig, matt, weißlich bis blass rosabräunlich oder graubraun; typisch April–Juni, selten im Spätherbst; Hut 30–120 mm, Stiel 10–35 mm dick, Sporen 5–7 × 2–4 µm; in Wäldern und auf gestörtem Land, meist auf Kalk, in Hexenringen). Seitenbilder PDF-S. 147 und 149 geprüft

  2. Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J

    Seite: PDF-S. 332–335

    Bibliografie

    M. E. Noordeloos, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungswerk · Schlüsselpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Noordeloos 2008, Entoloma, Funga Nordica S. 433–491 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 467–470, PDF-S. 332–335: Schlüssel J, Punkt 3 (gedr. S. 467–468), E. prunuloides (Sporen isodiametrisch, dünnwandig, 6,5–8(–9) × 6,5–8 µm; Hut 20–70 mm, gewölbt oder flach, gebuckelt, kahl bis eingewachsen faserig, nicht hygrophan, nicht durchscheinend gerieft, weiß bis blass creme oder ockerbraun; Lamellen ausgebuchtet angewachsen, entfernt, weiß, dann rosa; Stiel 30–80 × 3–12 mm, faserig gestreift, weiß, zur Basis gelblich getönt; Geruch und Geschmack mehlig; ohne Cheilozystiden; Huthaut eine Cutis aus zylindrischen, 2–7 µm breiten Hyphen mit intrazellulärem Pigment; Schnallen reichlich; in wenig gedüngten, extensiv beweideten Wiesen, besonders auf Kalk in montanen bis (sub)alpinen Lagen, gelegentlich im Tiefland und auf saurerem Boden; Sommer bis Herbst; Rote-Liste-Angaben DK VU, FI EN, NO NT, SE NT). Punkte 4–8 (Frühjahrsarten mit Rosaceen oder Ulmus, u. a. E. sepium, E. clypeatum; gedr. S. 468), 11 (E. sinuatum, „Poisonous“; gedr. S. 469), 13 (E. luteobasis) und 15 (helle Hüte → E. prunuloides; beide gedr. S. 470). Seitenbild PDF-S. 332–333 geprüft (in der zweiten Lesung erneut, Punkt 3)

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)

    Seiten: S. 189–190 · S. 145

    Bibliografie

    G. J. Krieglsteiner (Hrsg.); Entolomataceae bearbeitet von G. J. Krieglsteiner

    Monografie · Artpassage gelesen · Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 188–189: Nr. 2.58 Entoloma prunuloides „Mehl-Rötling“ mit E. autumnale, E. inocybeforme und E. inopiliforme als Synonymen – Morphologie (Hut 3–7 cm, elfenbeinweißlich oder blass grau, kahl, matt, feucht schmierig, kegelig-glockig, dann flach gewölbt, oft mit rundlichem Buckel, Rand anfangs eingerollt; Lamellen gedrängt, breit, bauchig, ausgebuchtet angeheftet, fast frei, Schneide schartig; Stiel 3–7 × 0,7–1,5 cm, weißlich, faserig, voll; Geruch und Geschmack stark gurken- bis mehlartig), Variabilität, Ökologie (Halbtrockenrasen, Wacholderheiden, extensiv genutzte, nährstoffarme Bergwiesen und -weiden, grasige Wald- und Wegränder; basen- und kalkversorgte, nährstoffarme Böden), Phänologie (September bis Anfang November, manchmal ab Ende Mai; Mai 1, Jun 2, Jul 2, Aug 1, Sep 7, Okt 6, Nov 2), Verbreitung (selten, vorzugsweise Schwäbische Alb; sub- bis eumontan, keine Fundstelle unter 400 m; Höhenstufen 401–600 m: 8, 601–800 m: 11, 801–1000 m: 3), Bestand und Bedrohung (gefährdet, G 3), Allgemeine Verbreitung (in Deutschland im Wesentlichen entlang der Jura-Mittelgebirge). Zahlen am hochaufgelösten Scan derselben Paginierung geprüft; PDF-S. 144: Schlüssel 4, Punkte 1/1* (Frühlingsarten mit Rosaceen oder Ulmus gegenüber Spätfrühling bis Herbst ohne strenge Bindung), 2–5 (E. clypeatum, E. sepium), 6*, 9*, 14 (Hut nicht hygrophan, nicht durchscheinend gerieft) gegenüber 14* (hygrophan, u. a. E. rhodopolium über 23*), 16 (E. sinuatum: Hut bis 20 cm, Lamellen gelblich, zuletzt lachsfarben), 16* (kleiner, Lamellen jung weiß oder graulich), 17* (bei Verletzung nicht gelblich-orange; ohne Cheilozystiden → E. prunuloides). Am Seitenbild (Vollscan) gelesen

  4. Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)

    Seiten: S. 54 · S. 64 · S. 98

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Bemerkung in einer Nachbarart gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 53: Nr. 7 Entoloma alpicola, Bemerkungen – E. prunuloides als neben E. alpicola größter Rötling alpiner Regionen; bevorzugt montane bis subalpine Weiden, Hut nicht hygrophan, heller, graubeige, Sporen kleiner (6,5–9 × 6,5–8 µm). Am Seitenbild (Vollscan) geprüft; PDF-S. 63: Nr. 22 Entoloma clypeatum, Bemerkungen – nennt unter weiteren im Frühjahr oder Vorsommer bei Rosaceen oder Ulmus vorkommenden Arten auch E. sepium und E. prunuloides, „beide mit hellen bis weisslichen Hüten“. Am Seitenbild (Vollscan) geprüft; PDF-S. 97: Nr. 73 Entoloma saepium (= E. sepium) „Blasser Rötling“, Standort (Prunus, Frühling bis Vorsommer), Fleisch an Fraßstellen rötend, Bemerkungen – E. prunuloides mit hellem graubraunem Hut, in montanen Magerwiesen, im Sommer und Herbst. Am Seitenbild (Vollscan) geprüft

  5. Der große BLV Pilzführer für unterwegs – Gattung Entoloma

    Seite: PDF-S. 530

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Gattungseinleitung gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Druckausgabe S. 228 (Seitenzahl aus dem Register der E-Book-Fassung), PDF-S. 530: Gattung Entoloma – Rötlinge: Hüte meist hygrophan, Lamellen reif rosa, Sporenpulver fleischrosa, Sporen eckig; „Saprophyten; viele Arten giftig“. E. prunuloides wird im Buch nicht behandelt (Volltextsuche)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen21 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Myko atlas · Entoloma prunuloides – závojenka mechovkovitá
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte „Stručný popis“ (Hut 20–70 mm, meist mit niedrigem Buckel, meist weiß, auch creme, grauocker oder graugelb, dunklere Formen bis graubraun, undeutlich hygrophan, feucht wie fettig; Lamellen eher entfernt, weiß, dann rosa, ausgebuchtet, Schneide gezähnelt; Stiel 30–80 × 3–12 mm, weiß, gilbend; Fleisch weiß, fest; Geruch und Geschmack mehlig; Sporenpulver rosa; Sporen eckig mit 5–7 Ecken, 6,5–9 × 6,5–8 µm, Q 1,0–1,2; Basidien 4-sporig; Schneide fertil, ohne Zystiden; Pigment intrazellulär; Schnallen reichlich) und „Výskyt“ (Juni bis November im Gras ungedüngter Standorte)

  2. Entoloma prunuloides, Mealy Pinkgill – identification
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Einleitung (Geruch und Geschmack mehlartig; Calocybe gambosa ebenfalls ein „mealy mushroom“), Taxonomic history (Agaricus prunuloides Fr. 1821, Entoloma Quél. 1872), Etymology (prunuloides = ‚ähnlich wie prunulus‘), Identification guide (Hut 2–7 cm, nicht hygrophan, weiß über creme bis ockerbraun; Lamellen ziemlich entfernt; Stiel 3–12 × 0,5–2,2 cm, gelblich-rötlich anlaufend, ohne Ring; Sporen 6,5–8 × 6,5–8 µm; Sporenpulver bräunlich rosa), Habitat (‚Saprobic‘ in ungedüngtem, schafbeweidetem Grasland), Season (Spätsommer bis Spätherbst), Culinary Notes (in Feldführern teils ungenießbar, teils giftig; nicht zum Verzehr)

  3. Entoloma prunuloides – The IUCN Red List of Threatened Species 2019: e.T147286059A147877161
    Bibliografie

    A. Mešić (Bewertung); Gutachter M. Ainsworth, J. B. Jordal

    Rote-Liste-Bewertung · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Seite der Global Fungal Red List Initiative mit dem IUCN-Text (Bewertung vom 26.03.2019): Kategorie VU, Kriterien A2c+3c+4c; Justification, Taxonomic notes (Artkomplex nach Morgado et al. 2013 mit E. prunuloides s. str., E. pseudoprunuloides, E. ochreoprunuloides; außereuropäische Angaben zweifelhaft), Population (19 europäische Länder; Rückgang mindestens 30 % in 30 Jahren), Habitat and Ecology (extensiv bewirtschaftete, halbnatürliche Grasländer, meist auf Kalk, montan bis (sub)alpin, in der Schweiz bis 2300 m; stickstoff- und phosphorarm; Beweidung oder Mahd mit Abtransport), Threats (Nutzungsaufgabe, Düngung, Intensivierung, Stickstoffeintrag, Verbuschung), Use and Trade (nicht genutzt)

  4. Multi-gene phylogenetic analyses reveal species limits, phylogeographic patterns, and evolutionary histories of key morphological traits in Entoloma (Agaricales, Basidiomycota)
    Bibliografie

    L. N. Morgado, M. E. Noordeloos, Y. Lamoureux & J. Geml

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 31: 159–178 (2013), Volltext über Europe PMC (PMC3904048). Abstract (Epitypus für E. prunuloides; neue Taxa E. pseudoprunuloides, E. ochreoprunuloides); Introduction, Punkt 3 (E. prunuloides, var. obscurum einbezogen); Discussion (E.-prunuloides-Komplex nicht monophyletisch, E. ochreoprunuloides = früher E. prunuloides var. obscurum; nordamerikanische Funde gehören zu E. pseudoprunuloides und E. fumosobrunneum; diagnostisch sind Sporengröße und Hutfarbe); Taxonomie Nr. 5–6 (E. pseudoprunuloides; E. ochreoprunuloides: Hut mäßig dunkelbraun, Sporen im Mittel 6,6 × 6,4 µm, Geruch mehlig, magere, gemähte Kalkrasen)

  5. The genus Entoloma (Basidiomycota, Agaricales) in Europe: new taxa and amended species concepts in a phylogenetic context; neo-, lecto- and epitypifications of classical names
    Bibliografie

    M. E. Noordeloos, K. Reschke, O. Morozova, J. B. Jordal u. a. (16 Autoren)

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 56: 200–307 (2026), Volltext über Europe PMC (PMC13409180). Abschnitt „/Prunuloides clade – sect. Madida“ (tricholomatoider Habitus, oft gelbliche Stielbasis, kleine iso- bis subisodiametrische Sporen; viele Arten Zeiger hoher Graslandqualität und auf Roten Listen; E. inopiliforme, früher Synonym von E. prunuloides, wieder als Art anerkannt) und Artabschnitt E. inopiliforme Bon (Epitypus L0607181; Hut 20–70 mm, kegelig, dann mit breitem Buckel, anfangs dunkel sepia-, graubraun oder purpurn getönt, deutlich radialfaserig; Geruch etwas aromatisch-fruchtig; Sporen 7,0–10,0 × 6,0–8,0 µm; Kalkrasen und Mischwald auf Kalk; bisher aus AT, FR, DE, HU, IT und NL bekannt)

  6. Index Fungorum · Entoloma prunuloides (Record 197289) und verbundene Namen
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Webservice gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch: E. prunuloides (Fr.) Quél. 1872 (197289, aktueller Name; Basionym Agaricus prunuloides Fr. 1821, 455890); Rhodophyllus prunuloides (356924) und E. inopiliforme Bon 1982 (109748) sowie E. inocybiforme Bon 1980 (113834) mit aktuellem Namen E. prunuloides; E. prunuloides var. obscurum Arnolds & Noordel. (500392) → E. ochreoprunuloides (802176); E. luteobasis (358405) eigener aktueller Name. NameByKey 150042: Agaricus prunulus Scop. 1772, aktueller Name Clitopilus prunulus

  7. MycoBank · Entoloma prunuloides (MB 197289) und Entoloma inopiliforme (MB 109748)
    Bibliografie

    Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / International Mycological Association

    Nomenklaturdatenbank · Datensätze gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: MB 197289: E. prunuloides (Fr.) Quél. 1872, legitim, sanktioniert durch Fries, Status „Unchecked“; Basionym Agaricus prunuloides Fr., Syst. Mycol. 1: 198 (1821); homotypisch Rhodophyllus prunuloides; heterotypisch E. autumnale Velen. 1939; zugeordnete Taxa var. obscurum und var. prunuloides. MB 109748: E. inopiliforme Bon 1982 als eigener aktueller Name mit Epitypus L 0607181 (Noordeloos et al. 2026)

  8. Rote-Liste-Zentrum · Entoloma prunuloides (Fr. : Fr.) Quél., Mehl-Rötling
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz; Dämmrich et al. 2016

    Behördliche Rote Liste · Detailseite und Checklisten-Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Detailseite: Rote-Liste-Kategorie „Gefährdet“ (3), aktuelle Bestandssituation selten, langfristiger Trend mäßiger Rückgang, kurzfristiger Trend starke Abnahme, Kategorieänderung nicht bewertbar, Verantwortlichkeit nicht bewertet; Quelle Dämmrich et al. 2016. Checklisten-API (Checkliste 155): akzeptiert, Vorkommen sicher

  9. Rote Liste der gefährdeten Grosspilze der Schweiz (2007)

    Seite: PDF-S. 10

    Bibliografie

    B. Senn-Irlet, G. Bieri & S. Egli; BAFU/WSL (Umwelt-Vollzug 0718)

    Behördliche Rote Liste · Tabellenzeile gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Kap. 4, Tab. 3, gedruckte S. 35 (PDF-S. 10 des Auszugs): Entoloma prunuloides (Fr.: Fr.) Quel., „Mehl-Rötling“, VU, Kriterien B1ab(iii,iv); Erklärungen S. 26 (VU = verletzlich). Im selben Abschnitt E. sordidulum „Horngrauer Mehl-Rötling“

  10. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste vollständig gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, 9 Seiten: Gattung Entoloma nur mit E. sinuatum (Riesenrötling) und E. vernum (Frühlingsrötling), jeweils Gastrointestinales Syndrom; kein Sammeleintrag „Entoloma spp.“; E. prunuloides nicht aufgeführt (Volltextsuche)

  11. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026: Vorwort (Aufnahme nur für Arten, die nach ausreichendem Erhitzen in angemessener Menge problemlos essbar sind); Gattung Entoloma nur mit E. clypeatum (Schild-Rötling, RL V) und E. sepium (Hecken-Rötling, Schlehenrötling, RL V); Calocybe gambosa (Mairitterling, Maipilz) und Clitopilus prunulus (Mehl-Räsling) enthalten; E. prunuloides nicht enthalten (Volltextsuche)

  12. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste vollständig gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, 3 Seiten: keine Entoloma-Art aufgeführt

  13. VAPKO · Giftpilzliste (Liste des champignons vénéneux)
    Bibliografie

    K. Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO

    Fachverband · Liste vollständig gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Version 10.01.2024, 1 Seite: „Eliminatorische Pilze“ mit Entoloma sinuatum; „Pilze mit einem 5 Punkte Abzug“ mit Entoloma rhodopolium (+ forma nidorosum); E. prunuloides nicht aufgeführt

  14. VAPKO · Empfehlungsliste (Speisepilze)
    Bibliografie

    VAPKO Zentralrat

    Fachverband · Liste vollständig gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Version/Stand 09.2023, 7 Seiten: keine Entoloma-Art aufgeführt; Calocybe gambosa (Maipilz, Mairitterling) und Clitopilus prunulus (Grosser Mehlräsling, Mehlräsling; französisch „Meunier“) enthalten

  15. ÖMG · Speisewert-Tabelle
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabelle vollständig durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Tabelle mit Spalten Name, Synonyme, Deutsche Namen, Gattung, Speisewert, Giftart, Zusatz, Verwechslungsmöglichkeit: kein Eintrag für E. prunuloides (auch nicht unter Synonymen); E. sinuatum „stark giftig“, E. rhodopolium „giftig“, E. clypeatum „giftig“, E. sepium „ungenießbar“, Clitopilus prunulus und Calocybe gambosa „essbar“. In der Zeile E. lividoalbum steht „Mehlrötling“ unter den Verwechslungsarten ohne wissenschaftlichen Namen

  16. Mehlräsling · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Wert essbar; Lamellen erst weiß, dann fleischrosa, am Stiel herablaufend; Geruch und Geschmack stark nach Mehl; Vorkommen Frühsommer bis Spätherbst im Mischwald; giftige Doppelgänger Feldtrichterling, Bleiweißer Firnistrichterling. Letzte Aktualisierung 23.06.2026

  17. Mairitterling, Georgsritterling · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Wert essbar; Lamellen weiß, dann cremefarbig, sehr dicht, ausgebuchtet angewachsen; Sporenpulver weiß; Hutfleisch im Schnitt breiter als die Lamellen; Vorkommen Frühling bis Frühsommer in Wiesen, an Wald- und Wegrändern; Geruch starker Mehlgeruch; Doppelgänger u. a. Riesenrötling. Letzte Aktualisierung 23.06.2026

  18. Riesenrötling · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Wert giftig; Lamellen erst weißlich, dann gelblich, zunehmend fleischrosa; Vorkommen im Laubwald bei Eichen, Buchen und Pappeln; Geruch säuerlich, mehlig; Hinweis: schwere Magen-Darm-Vergiftungen; Mairitterling und Riesenrötling jung sehr ähnlich, beide mit mehlartigem Geruch. Letzte Aktualisierung 19.06.2026

  19. Stolpersteine und Fallgruben 6: Weisse und silbergraue Blickfänge
    Bibliografie

    René Flammer

    Fachzeitschrift · Artikel gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Schweizerische Zeitschrift für Pilzkunde (SZP/BSM) 2011/4: 156–157 (deutscher Teil): Riesen-Rötling riecht und schmeckt nach Mehl und kann mit dem essbaren Mehlpilz (Clitopilus prunulus) verwechselt werden, dessen Lamellen am Stiel herablaufen; Fazit: „Mehlgeruch ist kein Garant für Essbarkeit.“

  20. Les entolomatàcies: moixerons i afins – Història Natural dels Països Catalans (Online-Fassung)
    Bibliografie

    Enciclopèdia Catalana

    Nachschlagewerk · Abschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt zu Entoloma subg. Entoloma: E. prunuloides mit elfenbeinweißem Hut 3–8 cm, weißem Stiel und oft Mehlgeruch, „comestible“ (essbar)

  21. Entoloma prunuloides, mokarična rdečelistka
    Bibliografie

    Gobarsko društvo „Lisička“ Maribor (Beschreibung M. Šerod)

    Pilzverein · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Kopf und Abschnitt „Uporabnost“: užitnost neznana (Speisewert unbekannt); Art auf der slowenischen Roten Liste; Rastišče (Wiesen auf kalkhaltigem Lehm, Spätsommer und Herbst)

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Entoloma prunuloides (Fr.) Quél. (2539285)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API species/2539285 (akzeptiert, Entolomataceae; Erstveröffentlichung Mém. Soc. Émul. Montbéliard, Sér. 2, 5: 117, 1872), Synonyme (u. a. E. inopiliforme, E. inocybiforme, var. obscurum, Rhodophyllus prunuloides), vernacularNames (abgerufen 2026-10-18T21:17Z), iucnRedListCategory (VU, IUCN-Taxon 147286059), Fundfacetten 2015–2025 aus dem Faktenpaket (retrievedAt 2026-10-18T21:07Z) und Medienabfrage (Lizenzen der Fotos)

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Junger Fruchtkörper mit Lamellen und Stiel
    Foto: Mathilde Norby Lorentzen via Artsobservasjoner, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 1600 × 1200 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Rosa Lamellen und Stiel
    Foto: ade sills via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 1743 × 1394 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Standort: Grashang
    Foto: james_ferns_etc via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandEntoloma prunuloides im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Enges Konzept nach Funga Nordica (2008), dem europäischen Schlüssel (2026) und Morgado et al. (2013): helle, nicht hygrophane, mehlig riechende Fruchtkörper mit 6,5–8 µm großen isodiametrischen Sporen in Magergrasland. Nicht eingeschlossen sind E. ochreoprunuloides (= var. obscurum Arnolds & Noordel.; im Schlüssel 2026 zu E. luteobasis gestellt) und E. inopiliforme Bon (2026 wieder als Art anerkannt, MycoBank aktueller Name); GBIF führt beide noch als Synonyme, Index Fungorum nur E. inopiliforme (var. obscurum dort unter E. ochreoprunuloides). Die Großpilze Baden-Württembergs (2003) behandeln die Art im weiten Sinn einschließlich E. inopiliforme. In Nordamerika stehen nach Morgado et al. (2013) verwandte Arten: E. pseudoprunuloides als Schwesterart und E. fumosobrunneum. Basionym Agaricus prunuloides Fr. 1821, sanktioniert. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

6 erschlossene Quellen mit Bezug zu Entoloma. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Entoloma

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