Mehlräsling
Clitopilus prunulus
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.
Ein heller, unregelmäßig geformter Pilz mit herablaufenden Lamellen und Mehlgeruch. Die rosa Sporenfarbe ergänzt den Vergleich mit weißen Trichterlingen.

Drei dicht beieinander stehende Fruchtkörper mit weißlichen, gewölbten Hüten und kurzen, kräftigen Stielen im Laub.
Die Unterseiten sind in dieser Ansicht weitgehend verdeckt.

Nahaufnahme der dicht stehenden, hellen bis rosabeigen Lamellen, die weit am hellen Stiel herablaufen.
Die Ansicht dokumentiert den Lamellenverlauf; Sporenmerkmale und Geruch sind nicht erfasst.
Adrien BENOIT à la GUILLAUME · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut meist 3–7 cm breit, gelegentlich größer, weißlich bis hellgrau, seidig bis feinfilzig bereift. Feucht etwas klebrig, trocken matt; der Rand ist jung eingerollt und später oft unregelmäßig gewellt.
- Unterseite
Jung weißlich, reif rosa; am Stiel , teils gegabelt.
- Stiel & Basis
Stiel meist 3–6 × 0,7–2 cm, weißlich und nicht selten seitlich versetzt. Er geht nach oben verbreitert in den Hut über; die Basis kann weißfilzig sein. und fehlen.
- Fleisch
Weißlich und weich; deutlich mehlig bis gurkenartig riechend.
- Sporenpulver
Rosa.
Rosa erst mit Reife
Den Lamellenansatz und, wenn möglich, einen Sporenabwurf erfassen. Mehlgeruch allein reicht nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · Clitopilus prunulus
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungGeruch: Forschung & Quellen
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Calocybe gambosa · In der Studie als wichtiger Geruchsstoff beschrieben
Calocybe gambosa
Schlüsselgeruchsstoff frischer Mairitterlinge ist (E)-2-Nonenal, das mit (E)-2-Nonen-1-ol den mehl- und gurkenartigen Geruch erzeugt.
- (E)-2-Nonenal · PubChem CID 5283335
- (E)-2-Nonen-1-ol · PubChem CID 5364941
Gilt für frische Fruchtkörper; in getrockneter Handelsware war (E)-2-Nonenal nicht nachweisbar. Herkunft der Proben im Abstract nicht genannt.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „mehlig riechend“ (Vergleich: Maipilz)
Kleofas V, Popa F, Niedenthal E, Rühl M, Kost G, Zorn H (2015). Analysis of the volatilome of Calocybe gambosa. Mycological Progress 14(10): 93
Clitopilus prunulus · Befund mit eingeschränkter Übertragbarkeit
Clitopilus prunulus
Kalifornisches Material; die konkrete Stoffzuordnung wird über Sekundärliteratur vermittelt.
Wood et al. (1994) identifizierten trans-2-Nonenal als Gurkenkomponente des mehlig-gurkigen Geruchs; C. prunulus gehört zu den untersuchten Arten.
- (E)-2-Nonenal · PubChem CID 5283335
Das Abstract nennt die Arten, aber nicht, welche zur Gurken-Untergruppe gehören; die Zuordnung zu C. prunulus stammt aus Chiron & Michelot 2005 (Tableau 2, S. 330, selbst geprüft) und Moliszewska 2014 (Acta Univ. Lodz. Folia Biol. Oecol. 10: 80–88; Recherche-Agent). Erklärt nur die Gurkennote, nicht den „reinen“ Mehlgeruch. Kalifornisches Material.
Bezug im Porträt
- Fleischbeschreibung: „gurkenartig“
Wood WF, Brandes ML, Watson RL, Jones RL, Largent DL (1994). trans-2-Nonenal, the cucumber odor of mushrooms. Mycologia 86(4): 561–563
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Zersetzer. Waldwege & lichte Stellen. Auf Waldboden und an lichten Waldstellen, auch in Parks und an Wegen.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Weißliches statt rosa Sporenpulver. Die giftige Trichterlingsgruppe muss bei hellen, herablaufend-lamelligen Funden mitgedacht werden.
Beim Mehlräsling sind rosa Sporenpulver und längsgerippte Sporen zu beachten. Mehlgeruch und weiches Fleisch ergänzen die Abgrenzung; weißer Hut oder herablaufende Lamellen allein reichen nicht.
Ranziger Trichterling: dünnfleischiger Waldtrichterling mit weißem Sporenpulver und cremeweißlichen bis hell beigen Lamellen; Geruch ranzig statt mehlartig. Die Wiener Pilzberatung nennt den Mehlräsling als dessen essbaren Doppelgänger.
Weitere ähnliche Arten
Ebenfalls mehlig riechend, aber gewöhnlich anders angesetzte Lamellen und weißliche Sporen. Die Jahreszeit allein trennt keine untypischen Funde.
Weißer Rasling: Weißer, häufig dicht büschelig wachsender Pilz mit verwachsenen Stielbasen.
Mehlräsling: Reife Lamellen und Sporenpulver rosa; gewöhnlich nicht derart dicht verwachsen.
Bereifter Tellerling: Grauer bis graubrauner Lamellenpilz mit rosa Sporen und oft mehlartig-unangenehmem Geruch.
Mehlräsling: Meist weißlicher; dessen längs gerippte Sporen unterscheiden sich von den nahezu kugeligen Tellerlingssporen.
Weitere Art anzeigenWeniger Arten anzeigen
Mehl-Rötling: riecht ebenfalls kräftig mehlartig und hat einen weißlichen bis blass gelbbraunen Hut. Seine Lamellen sind jedoch ausgebuchtet angewachsen statt herablaufend, die Sporen rundlich-eckig (6,5–8 µm) statt länglich mit Längsrippen; das Sporenpulver ist bei beiden rosa. Er wächst in ungedüngten Mager- und Bergwiesen, ist in Deutschland gefährdet und nicht zum Verzehr empfohlen.
Quellen
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel E: tricholomatoide Rötlinge
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Clitopilus
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Entolomatoide: Einleitung und Schlüssel zu den Untergruppen
- Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
- Rote-Liste-Zentrum · Entoloma prunuloides (Fr. : Fr.) Quél., Mehl-Rötling
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Geruch ist kein Ausschluss giftiger Arten
Die deutsche Beschreibung warnt vor weißen Trichterlingen. Selbst ein deutlich mehliger Eindruck darf die Prüfung der übrigen Merkmale nicht ersetzen; Geruchseindrücke sind subjektiv und nicht auf eine Art beschränkt.
Quellen
Fundkorb · Mehlräsling
Dieter Gewalt · Artbeschreibung, dokumentierte Beobachtungen und Verwechslungsmerkmale gelesen. Dort lediglich zitierte Bücher gelten nicht als selbst gelesen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Helle Lamellen können später rosa werden
Junge Unterseiten zeigen die spätere Sporenfarbe noch nicht. Ein reifer Sporenabwurf ergänzt die Beobachtung besser als die Vermutung, jede weißlamellige Jungform müsse weißsporig sein.
Quellen
First Nature · Clitopilus prunulus
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Feine Längsrippen unter dem Mikroskop
Die Sporen besitzen ein längs verlaufendes Ornament. Das ist eine weitere Untersuchungsebene jenseits von Hutform und Geruch. Bei schwierigen Funden kann die mikroskopische Struktur die makroskopische Arbeit ergänzen.
Quellen
First Nature · Clitopilus prunulus
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Eine Spore aus mehreren Richtungen betrachten
Die Sporen des Mehlräslings tragen Längsrippen. In Seitenansicht wird diese Struktur anders sichtbar als beim Blick auf das Sporenende, wo der Umriss kantig wirken kann. Noordeloos beschreibt beide Ansichten ausdrücklich. Für den Vergleich mit Rötlingen ist deshalb die räumliche Struktur aussagekräftiger als das Wort „eckig“ allein; ein Sporenpräparat sollte mehrere Orientierungen zeigen.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos · S. 82–83; PDF-S. 83–84 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Clitopilus prunulus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschMehlräsling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischThe MillerMiller
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischGrote molenaar
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischMeunierClitopile petite pruneClitopile pruineuxLangue de carpeGarde-cèpeMère de cèpe
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischMolinera
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Clitopilus prunulus (Scop. ex Fr.) P.Kumm..
ItalienischPrugnoloEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
RumänischNicorete
Namensbeleg
Manoliu, Barabaș & Bartók · Dicționar micologic în șapte limbi (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
Eintrag 2799, PDF-Seite 522
DänischGråhvid melhatMelhat, gråhvid
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischMelsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischMjölskivlingGråvit mjölskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischJauhosieni
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischBruzdniczek największy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischMechovka obecná
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischNavadna mokarica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Clitopilus prunulus, navadna mokarica
KroatischKrhka brašnjača
Namensbeleg
CROmushrooms · Clitopilus prunulus · Abgerufen: 06.10.2026
KRHKA BRAŠNJAČA / Clitopilus prunulus (Scop.) P.Kumm.
SerbischBrašnjača
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 9_1, Zeile Clitopilus prunulus: Brašnjača
UngarischKajsza lisztgombaFehér cölöpgombaRéti cölöpgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 6: Clitopilus prunulus | kajsza lisztgomba (fehér cölöpgomba, réti cölöpgomba)
RussischПодвишенник
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch斜盖伞Sinngemäß: Schiefhutschirm
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
斜盖伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischヒカゲウラベニタケSinngemäß: Schattiger Rotunterseitenpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ヒカゲウラベニタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Clitopilus prunulus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Scop. : Fr.) P. Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Scop.) P. Kumm. · Namensdatensatz 237006
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus prunulus Scop.
Fl. carniol. 2: 437 (1772) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 193 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 1 |
| Apr | 0 |
| Mai | 2 |
| Jun | 72 |
| Jul | 208 |
| Aug | 560 |
| Sep | 971 |
| Okt | 633 |
| Nov | 142 |
| Dez | 6 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 341 |
| Österreich | 706 |
| Schweiz | 1.535 |
| Tschechien | 3 |
| Polen | 2 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 1 |
| Slowenien | 2 |
| Liechtenstein | 1 |
| Luxemburg | 4 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 53 Meldungen unter CC0 1.0, 2.542 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 1.513 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 675 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 286 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 63 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 34 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 19 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 4 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Mehlgeruch und längsgerippte Sporen bestätigt. Der Schlüssel unterscheidet C. abprunulus über breitere Sporenproportionen; rosa Sporen und Geruch schließen diesen Vergleich nicht ab.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 247; Schlüssel A6; Artendpunkt und unmittelbarer Vergleich · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Längsgerippte Sporen, herablaufende Lamellen und kräftiger Mehlgeruch bestätigt. Die gerippten Sporen erscheinen in Polansicht kantig; eine einzige Betrachtungsrichtung kann deshalb beim Vergleich mit Rötlingen irreführen.
Ausgewählte Merkmale und historische Artkonzepte; kein vollständiger Abgleich mit dem gesamten Band.
Neue Buchfundstelle
Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos · S. 82–83; PDF-S. 83–84 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Clitopilus prunulus · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · Clitopilus prunulus
- Fundkorb · Mehlräsling
- Clitocybe phyllophila (Bleiweißer Trichterling) – Fundkorb
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 247 · S. 72 · S. 249 · S. 254–260 · S. 246–247 · S. 242
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen10 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
Seite: S. 82–83
- Česká mykologická společnost · Leucocybe connata
- Stadt Wien · Weißer Büschelrasling
- Funga Nordica (2008) · Rhodocybe
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Seiten: S. 139, 140, 141 · S. 189–190
- Ranziger Trichterling · Pilzberatung
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
Seite: PDF-S. 165
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
Seite: PDF-S. 183–184
- Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J
Seite: PDF-S. 332–335
- Rote-Liste-Zentrum · Entoloma prunuloides (Fr. : Fr.) Quél., Mehl-Rötling
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Clitopilus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Clitopilus