MitteleuropaDE

Mehlräsling

Clitopilus prunulus

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.

Drei dicht beieinander stehende Fruchtkörper mit weißlichen, gewölbten Hüten und kurzen, kräftigen Stielen im Laub.

Die Unterseiten sind in dieser Ansicht weitgehend verdeckt.

Foto: Matej Frančeškin · CC BY 4.0 · Original

Ein heller, unregelmäßig geformter Pilz mit herablaufenden Lamellen und Mehlgeruch. Die rosa Sporenfarbe ergänzt den Vergleich mit weißen Trichterlingen.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut meist 3–7 cm breit, gelegentlich größer, weißlich bis hellgrau, seidig bis feinfilzig bereift. Feucht etwas klebrig, trocken matt; der Rand ist jung eingerollt und später oft unregelmäßig gewellt.

Unterseite

Jung weißlich, reif rosa; am Stiel , teils gegabelt.

Stiel & Basis

Stiel meist 3–6 × 0,7–2 cm, weißlich und nicht selten seitlich versetzt. Er geht nach oben verbreitert in den Hut über; die Basis kann weißfilzig sein. und fehlen.

Fleisch

Weißlich und weich; deutlich mehlig bis gurkenartig riechend.

Sporenpulver

Rosa.

Rosa erst mit Reife

Hinweis zur Beobachtung

Den Lamellenansatz und, wenn möglich, einen Sporenabwurf erfassen. Mehlgeruch allein reicht nicht.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · Clitopilus prunulus
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung & Quellen

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Calocybe gambosa · In der Studie als wichtiger Geruchsstoff beschrieben

Calocybe gambosa

Schlüsselgeruchsstoff frischer Mairitterlinge ist (E)-2-Nonenal, das mit (E)-2-Nonen-1-ol den mehl- und gurkenartigen Geruch erzeugt.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Gilt für frische Fruchtkörper; in getrockneter Handelsware war (E)-2-Nonenal nicht nachweisbar. Herkunft der Proben im Abstract nicht genannt.

Bezug im Porträt

  • Vergleichstext: „mehlig riechend“ (Vergleich: Maipilz)

Kleofas V, Popa F, Niedenthal E, Rühl M, Kost G, Zorn H (2015). Analysis of the volatilome of Calocybe gambosa. Mycological Progress 14(10): 93

Fundstelle: Abstract (frische Fruchtkörper: „key odor compound … (E)-non-2-enal“; zusammen mit (E)-Non-2-en-1-ol mehl- und gurkenartig; in getrockneter Handelsware nicht nachweisbar)

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Abstract der Springer-Seite (Recherche-Agent; von mir über ein Abrufwerkzeug gelesen, das zusammenfasst und kurz zitiert); Volltext nicht zugänglich

Clitopilus prunulus · Befund mit eingeschränkter Übertragbarkeit

Clitopilus prunulus

Kalifornisches Material; die konkrete Stoffzuordnung wird über Sekundärliteratur vermittelt.

Wood et al. (1994) identifizierten trans-2-Nonenal als Gurkenkomponente des mehlig-gurkigen Geruchs; C. prunulus gehört zu den untersuchten Arten.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Das Abstract nennt die Arten, aber nicht, welche zur Gurken-Untergruppe gehören; die Zuordnung zu C. prunulus stammt aus Chiron & Michelot 2005 (Tableau 2, S. 330, selbst geprüft) und Moliszewska 2014 (Acta Univ. Lodz. Folia Biol. Oecol. 10: 80–88; Recherche-Agent). Erklärt nur die Gurkennote, nicht den „reinen“ Mehlgeruch. Kalifornisches Material.

Bezug im Porträt

  • Fleischbeschreibung: „gurkenartig“

Wood WF, Brandes ML, Watson RL, Jones RL, Largent DL (1994). trans-2-Nonenal, the cucumber odor of mushrooms. Mycologia 86(4): 561–563

Fundstelle: Abstract (trans-2-Nonenal = Gurkenkomponente der Gruppe „cucumber/farinaceous“; untersuchte Arten u. a. Clitopilus prunulus). Artzuordnung: Chiron & Michelot 2005, Cryptogamie Mycologie 26(4): 299–364, Tableau 2, S. 330 (Zeile (E)-2-Nonenal: T. virgatum, Catathelasma ventricosa, C. prunulus; Wood et al. 1994)

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Abstract (OpenAlex, selbst gelesen); Übersicht Chiron & Michelot 2005 im Volltext (Tableau 2 selbst geprüft); Primärvolltext nicht zugänglich

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Zersetzer. Waldwege & lichte Stellen. Auf Waldboden und an lichten Waldstellen, auch in Parks und an Wegen.

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Ranziger Trichterling

Clitocybe phaeophthalma

Giftig

Ranziger Trichterling: dünnfleischiger Waldtrichterling mit weißem Sporenpulver und cremeweißlichen bis hell beigen Lamellen; Geruch ranzig statt mehlartig. Die Wiener Pilzberatung nennt den Mehlräsling als dessen essbaren Doppelgänger.

Weitere ähnliche Arten

Weitere Art anzeigenWeniger Arten anzeigen

Mehl-Rötling

Entoloma prunuloides

Nicht zum Verzehr empfohlen

Mehl-Rötling: riecht ebenfalls kräftig mehlartig und hat einen weißlichen bis blass gelbbraunen Hut. Seine Lamellen sind jedoch ausgebuchtet angewachsen statt herablaufend, die Sporen rundlich-eckig (6,5–8 µm) statt länglich mit Längsrippen; das Sporenpulver ist bei beiden rosa. Er wächst in ungedüngten Mager- und Bergwiesen, ist in Deutschland gefährdet und nicht zum Verzehr empfohlen.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Geruch ist kein Ausschluss giftiger Arten

Die deutsche Beschreibung warnt vor weißen Trichterlingen. Selbst ein deutlich mehliger Eindruck darf die Prüfung der übrigen Merkmale nicht ersetzen; Geruchseindrücke sind subjektiv und nicht auf eine Art beschränkt.

Quellen

Fundkorb · Mehlräsling
Dieter Gewalt · Artbeschreibung, dokumentierte Beobachtungen und Verwechslungsmerkmale gelesen. Dort lediglich zitierte Bücher gelten nicht als selbst gelesen. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Helle Lamellen können später rosa werden

Junge Unterseiten zeigen die spätere Sporenfarbe noch nicht. Ein reifer Sporenabwurf ergänzt die Beobachtung besser als die Vermutung, jede weißlamellige Jungform müsse weißsporig sein.

Quellen

First Nature · Clitopilus prunulus
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Feine Längsrippen unter dem Mikroskop

Die Sporen besitzen ein längs verlaufendes Ornament. Das ist eine weitere Untersuchungsebene jenseits von Hutform und Geruch. Bei schwierigen Funden kann die mikroskopische Struktur die makroskopische Arbeit ergänzen.

Quellen

First Nature · Clitopilus prunulus
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Eine Spore aus mehreren Richtungen betrachten

Die Sporen des Mehlräslings tragen Längsrippen. In Seitenansicht wird diese Struktur anders sichtbar als beim Blick auf das Sporenende, wo der Umriss kantig wirken kann. Noordeloos beschreibt beide Ansichten ausdrücklich. Für den Vergleich mit Rötlingen ist deshalb die räumliche Struktur aussagekräftiger als das Wort „eckig“ allein; ein Sporenpräparat sollte mehrere Orientierungen zeigen.

Quellen

Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos · S. 82–83; PDF-S. 83–84 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Clitopilus prunulus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschMehlräsling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischThe MillerMiller

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischGrote molenaar

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischMeunierClitopile petite pruneClitopile pruineuxLangue de carpeGarde-cèpeMère de cèpe

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischMolinera

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Clitopilus prunulus (Scop. ex Fr.) P.Kumm..

ItalienischPrugnoloEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026

RumänischNicorete

Namensbeleg

Manoliu, Barabaș & Bartók · Dicționar micologic în șapte limbi (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

Eintrag 2799, PDF-Seite 522

DänischGråhvid melhatMelhat, gråhvid

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischMelsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischMjölskivlingGråvit mjölskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischJauhosieni

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischBruzdniczek największy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischMechovka obecná

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischNavadna mokarica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Clitopilus prunulus, navadna mokarica

KroatischKrhka brašnjača

Namensbeleg

CROmushrooms · Clitopilus prunulus · Abgerufen: 06.10.2026

KRHKA BRAŠNJAČA / Clitopilus prunulus (Scop.) P.Kumm.

SerbischBrašnjača

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 9_1, Zeile Clitopilus prunulus: Brašnjača

UngarischKajsza lisztgombaFehér cölöpgombaRéti cölöpgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 6: Clitopilus prunulus | kajsza lisztgomba (fehér cölöpgomba, réti cölöpgomba)

RussischПодвишенник

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Chinesisch斜盖伞Sinngemäß: Schiefhutschirm

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

斜盖伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischヒカゲウラベニタケSinngemäß: Schattiger Rotunterseitenpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ヒカゲウラベニタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Clitopilus prunulus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Scop. : Fr.) P. Kumm.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Scop.) P. Kumm. · Namensdatensatz 237006
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus prunulus Scop.
Fl. carniol. 2: 437 (1772) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 193 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

2.595GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär1
Apr0
Mai2
Jun72
Jul208
Aug560
Sep971
Okt633
Nov142
Dez6
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland341
Österreich706
Schweiz1.535
Tschechien3
Polen2
Slowakei0
Ungarn1
Slowenien2
Liechtenstein1
Luxemburg4

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 53 Meldungen unter CC0 1.0, 2.542 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 1.513 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 675 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 286 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 63 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 34 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 19 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. data.mnhn.lu observation data · 4 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
    Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 15 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Mehlgeruch und längsgerippte Sporen bestätigt. Der Schlüssel unterscheidet C. abprunulus über breitere Sporenproportionen; rosa Sporen und Geruch schließen diesen Vergleich nicht ab.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 247; Schlüssel A6; Artendpunkt und unmittelbarer Vergleich · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Längsgerippte Sporen, herablaufende Lamellen und kräftiger Mehlgeruch bestätigt. Die gerippten Sporen erscheinen in Polansicht kantig; eine einzige Betrachtungsrichtung kann deshalb beim Vergleich mit Rötlingen irreführen.

Ausgewählte Merkmale und historische Artkonzepte; kein vollständiger Abgleich mit dem gesamten Band.

Neue Buchfundstelle

Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos · S. 82–83; PDF-S. 83–84 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang des ergänzenden Abgleichs

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Clitopilus prunulus · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · Clitopilus prunulus
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen

  2. Fundkorb · Mehlräsling
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, dokumentierte Beobachtungen und Verwechslungsmerkmale gelesen. Dort lediglich zitierte Bücher gelten nicht als selbst gelesen

  3. Clitocybe phyllophila (Bleiweißer Trichterling) – Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet

  4. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste gelesen · Eingesehen 03.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort; Stand 01.05.2026: Vorwort (Aufnahme nur für Arten, die nach ausreichendem Erhitzen in angemessener Menge problemlos essbar sind); Gattung Entoloma nur mit E. clypeatum (Schild-Rötling, RL V) und E. sepium (Hecken-Rötling, Schlehenrötling, RL V); Calocybe gambosa (Mairitterling, Maipilz) und Clitopilus prunulus (Mehl-Räsling) enthalten; E. prunuloides nicht enthalten (Volltextsuche)

  5. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 247 · S. 72 · S. 249 · S. 254–260 · S. 246–247 · S. 242

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Schlüsselseiten gelesen · Einleitungs- und Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 04.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel A6; Artendpunkt und unmittelbarer Vergleich; Ausgewählte Art- und Schlüsselpassagen der bereitgestellten Buchdateien gelesen; PDF-S. 255–261: Punkte 1, 11 (Frühjahrsarten mit Ulmus, Crataegus, Prunus, Malus u. a. gegenüber später im Jahr erscheinenden Arten ohne Bindung an diese Gehölze), 17 (E. clypeatum s. l., E. sepium s. l.), 18–19 (E. sinuatum: Hut 45–200 mm, Stiel 7–32 mm dick, Lamellen jung gelblich creme, Geruch mehlig bis säuerlich, Sporen 8–11 × 7–9,5 µm, Laubwald, meist bei Quercus auf reichen Böden), 20, 27 (nie nitröser Geruch), 29, 31–34 (Hut weißlich bis sehr blass lehmfarben; nicht gilbend; im Grasland, Stiel über 4 mm, Hut nicht hygrophan), 35 (E. prunuloides: Sporen 6,5–8 × 6,5–8 µm, ohne Cheilozystiden, Hut 25–70 mm, blass gelbbraun bis gelblich grau, nicht durchscheinend gerieft, Lamellen anfangs weiß, Stiel 5–12 mm, weißlich, grob längsfaserig, Geruch mehlig, Huthautpigment intrazellulär, mit Schnallen, in mageren, ungedüngten Grasländern, zerstreut), 47 (E. rhodopolium), 51 (E. luteobasis), 52 (E. inopiliforme); Fußnoten 5 (E. ochreoprunuloides heute E. luteobasis) und 6. Seitenbilder PDF-S. 256, 257, 258, 259 und 261 geprüft; PDF-S. 247–248: Punkte 1–6; C. prunulus: Sporen (8,5–)10–13 × (4,5–)5–7 µm, Qav 1,9, mit 6–8 Längsrippen, Hut 25–80 mm, Geruch mehlig, ohne Schnallen, vor allem in Laubwäldern und Parks, auch in Nadelholzpflanzungen, häufig. Seitenbild PDF-S. 248 geprüft; PDF-S. 243: Formgruppe Entolomatoide (Lamellen schmal bis breit angewachsen, ausgebuchtet bis herablaufend; Sporenpulver ± bräunlich rosa; Sporen warzig, längsgerippt oder dreidimensional eckig; Ökologie vieler Arten noch unbekannt). Gedruckte S. 244, PDF-S. 245: Schlüssel zu den Untergruppen, Punkt 1 (Clitopilus: weißliche bis blass mausgraue Fruchtkörper mit tief herablaufenden Lamellen, starkem Mehlgeruch und längsgestreiften bzw. -gerippten, von der Spitze gesehen eckigen Sporen; übrige Gattungen: Geruch verschieden, auch mehlig, Sporen warzig, knotig oder eckig), Punkte 3–6 (Entoloma; Schlüssel E für tricholomatoide Arten)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen10 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Flora Agaricina Neerlandica 1 (1988): Entolomataceae

    Seite: S. 82–83

    Bibliografie

    C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); Bearbeitung M. E. Noordeloos

    Monografie · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 83–84

  2. Česká mykologická společnost · Leucocybe connata
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Leucocybe connata

    Artbeschreibung · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Gelesene Artbeschreibung: Merkmale, Ökologie und Verwechslungen. Zusammenfassung, keine Übernahme der dort abgebildeten Fotos

  3. Stadt Wien · Weißer Büschelrasling
    Bibliografie

    Stadt Wien

    Behörde · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Öffentlich indexierter Fachhinweis zu möglicherweise mutagenen Inhaltsstoffen; keine eigene toxikologische Untersuchung

  4. Funga Nordica (2008) · Rhodocybe
    Bibliografie

    Funga Nordica (2008) · Rhodocybe

    Bestimmungsschlüssel · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: M. Noordeloos: Rhodocybe, gedruckte S. 491–494, bereitgestellte PDF-Seite 795: R. popinalis und R. mundula. Historische Merkmale ergänzend; aktuelle Abgrenzung nach FTE 2026

  5. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4

    Seiten: S. 139, 140, 141 · S. 189–190

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Makromorphologischer und Habitat-Teilabgleich; Ernährungshypothese und Verzehrentscheidung nicht aus Begleitbäumen oder Mehlgeruch abgeleitet; PDF-S. 188–189: Nr. 2.58 Entoloma prunuloides „Mehl-Rötling“ mit E. autumnale, E. inocybeforme und E. inopiliforme als Synonymen – Morphologie (Hut 3–7 cm, elfenbeinweißlich oder blass grau, kahl, matt, feucht schmierig, kegelig-glockig, dann flach gewölbt, oft mit rundlichem Buckel, Rand anfangs eingerollt; Lamellen gedrängt, breit, bauchig, ausgebuchtet angeheftet, fast frei, Schneide schartig; Stiel 3–7 × 0,7–1,5 cm, weißlich, faserig, voll; Geruch und Geschmack stark gurken- bis mehlartig), Variabilität, Ökologie (Halbtrockenrasen, Wacholderheiden, extensiv genutzte, nährstoffarme Bergwiesen und -weiden, grasige Wald- und Wegränder; basen- und kalkversorgte, nährstoffarme Böden), Phänologie (September bis Anfang November, manchmal ab Ende Mai; Mai 1, Jun 2, Jul 2, Aug 1, Sep 7, Okt 6, Nov 2), Verbreitung (selten, vorzugsweise Schwäbische Alb; sub- bis eumontan, keine Fundstelle unter 400 m; Höhenstufen 401–600 m: 8, 601–800 m: 11, 801–1000 m: 3), Bestand und Bedrohung (gefährdet, G 3), Allgemeine Verbreitung (in Deutschland im Wesentlichen entlang der Jura-Mittelgebirge). Zahlen am hochaufgelösten Scan derselben Paginierung geprüft

  6. Ranziger Trichterling · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Wert „giftig“; Hinweis: enthält den Giftstoff Muscarin, allgemeine Symptome einer Muscarin-Vergiftung; essbarer Doppelgänger Mehlräsling. Letzte Aktualisierung 02.06.2026. Vom Zweitleser am 18.10.2026 erneut gelesen

  7. Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)

    Seite: PDF-S. 165

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Nr. 175 Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper, „Bitterlicher oder ranziger Trichterling“: gedruckte S. 166, PDF-S. 165 (Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fundangabe); Tafel gedruckte S. 167, PDF-S. 166. Nachbareintrag Nr. 176 C. phyllophila auf derselben Seite für den Vergleich gelesen

  8. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)

    Seite: PDF-S. 183–184

    Bibliografie

    A. Gminder; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 17.10.2026

    Herangezogen: Nr. 12.37 Clitocybe phaeophthalma (Persoon 1828) Kuyper 1981, „Ranziger Trichterling“: gedruckte S. 182–183, PDF-S. 183–184 – Morphologie, Variabilität (var. gibboides), Ökologie mit Gesellschafts- und Baumzahlen, Phänologietabelle, Höhenverbreitung, Bestand

  9. Funga Nordica (2008) · Entoloma, Schlüssel J

    Seite: PDF-S. 332–335

    Bibliografie

    M. E. Noordeloos, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungswerk · Schlüsselpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Noordeloos 2008, Entoloma, Funga Nordica S. 433–491 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 467–470, PDF-S. 332–335: Schlüssel J, Punkt 3 (gedr. S. 467–468), E. prunuloides (Sporen isodiametrisch, dünnwandig, 6,5–8(–9) × 6,5–8 µm; Hut 20–70 mm, gewölbt oder flach, gebuckelt, kahl bis eingewachsen faserig, nicht hygrophan, nicht durchscheinend gerieft, weiß bis blass creme oder ockerbraun; Lamellen ausgebuchtet angewachsen, entfernt, weiß, dann rosa; Stiel 30–80 × 3–12 mm, faserig gestreift, weiß, zur Basis gelblich getönt; Geruch und Geschmack mehlig; ohne Cheilozystiden; Huthaut eine Cutis aus zylindrischen, 2–7 µm breiten Hyphen mit intrazellulärem Pigment; Schnallen reichlich; in wenig gedüngten, extensiv beweideten Wiesen, besonders auf Kalk in montanen bis (sub)alpinen Lagen, gelegentlich im Tiefland und auf saurerem Boden; Sommer bis Herbst; Rote-Liste-Angaben DK VU, FI EN, NO NT, SE NT). Punkte 4–8 (Frühjahrsarten mit Rosaceen oder Ulmus, u. a. E. sepium, E. clypeatum; gedr. S. 468), 11 (E. sinuatum, „Poisonous“; gedr. S. 469), 13 (E. luteobasis) und 15 (helle Hüte → E. prunuloides; beide gedr. S. 470). Seitenbild PDF-S. 332–333 geprüft (in der zweiten Lesung erneut, Punkt 3)

  10. Rote-Liste-Zentrum · Entoloma prunuloides (Fr. : Fr.) Quél., Mehl-Rötling
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz; Dämmrich et al. 2016

    Behördliche Rote Liste · Detailseite und Checklisten-Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Detailseite: Rote-Liste-Kategorie „Gefährdet“ (3), aktuelle Bestandssituation selten, langfristiger Trend mäßiger Rückgang, kurzfristiger Trend starke Abnahme, Kategorieänderung nicht bewertbar, Verantwortlichkeit nicht bewertet; Quelle Dämmrich et al. 2016. Checklisten-API (Checkliste 155): akzeptiert, Vorkommen sicher

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Leucocybe connata
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Artabgleich; keine Quelle für Morphologie oder Speisewert

  2. GBIF · Namensabgleich Clitocella popinalis
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Artabgleich; keine Quelle für Morphologie oder Speisewert

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Junge Fruchtkörper
    Foto: Matej Frančeškin · CC BY 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Unveränderte Wikimedia-Vorschaudatei; keine lokale Bildbearbeitung. Vorhandene Bildmetadaten bleiben erhalten.

    Herablaufende Lamellen
    Foto: Adrien BENOIT à la GUILLAUME · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Unveränderte Wikimedia-Vorschaudatei; keine lokale Bildbearbeitung. Vorhandene Bildmetadaten bleiben erhalten.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandClitopilus prunulus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Clitopilus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Clitopilus

Fotoansicht