Bleiweißer Trichterling
Clitocybe phyllophila
Muscarinhaltiger Giftpilz. Starkes Schwitzen, Speichel- und Tränenfluss sowie Kreislauf- und Atembeschwerden sind möglich; Wirkung und Schwere hängen unter anderem von der aufgenommenen Menge ab.
Quellen zum Speisewert
Ein weiß bereifter Waldtrichterling, dessen Hutgrund creme- bis bräunlich durchscheinen kann. Er enthält Muscarin. Die Kombination aus Oberflächenbelag, Lamellenansatz und blass rosaockerlichem Sporenpulver ist informativer als der Eindruck „kleiner weißer Pilz“.

Bleiweiße Trichterlinge aus einem Wald bei Rambouillet, Frankreich; Hut und Lamellen sind nebeneinander sichtbar.
Artzuordnung aus der Commons-Quelldokumentation übernommen; der konkrete Beleg wurde nicht unabhängig bestimmt. Die makroskopische Ansicht allein sichert die Abgrenzung weißer Trichterlinge nicht.
Strobilomyces / Wikimedia Commons / „Clitocybe phyllophila 20081018wb.JPG“ / CC BY-SA 3.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 3.0 · Original

Hutoberseiten von als Clitocybe phyllophila dokumentierten Fruchtkörpern im Laub bei Saulx-les-Chartreux, Frankreich.
Artzuordnung aus der Commons-Quelldokumentation übernommen; der konkrete Beleg wurde nicht unabhängig bestimmt. Dunkle Fundortaufnahme; Stiele und Stielbasen bleiben weitgehend verborgen.
Strobilomyces / Wikimedia Commons / „Clitocybe phyllophila 20121111wa.JPG“ / CC BY-SA 3.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 4–10 cm, weißlich bereift, darunter creme- bis bräunlich; später flach vertieft mit welligem Rand.
- Unterseite
Dicht, am Stiel etwas ; zunächst weiß, später creme bis schwach rosaockerlich.
- Stiel & Basis
Etwa 4–10 cm, hell, glatt, Basis weißfilzig; ohne .
- Fleisch
Weißlich und eher dünn; Geruch süßlich bis süßsäuerlich beschrieben.
- Sporenpulver
Sehr blass rosaockerlich; glatte elliptische bis fast kugelige Sporen.
Den weißen Belag von der Hutgrundfarbe unterscheiden
Hutoberfläche, Lamellen und Stielbasis dokumentieren. Zur Untersuchung dieser giftigen Art ist keine Geschmacksprobe nötig.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Clitocybe phyllophila (Bleiweißer Trichterling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026
First Nature · clitocybe phyllophila
Pat O’Reilly · Artbeschreibung mit Bestimmungsmerkmalen, Mikroskopie, Ökologie und Artvergleichen gelesen. Britische Saison nicht als gesamteuropäischer Kalender verwendet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Stiel & Basis
Fleisch
Sporenpulver
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungGeruch: Forschung zu Vergleichsarten
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.
Calocybe gambosa · In der Studie als wichtiger Geruchsstoff beschrieben
Calocybe gambosa
Schlüsselgeruchsstoff frischer Mairitterlinge ist (E)-2-Nonenal, das mit (E)-2-Nonen-1-ol den mehl- und gurkenartigen Geruch erzeugt.
- (E)-2-Nonenal · PubChem CID 5283335
- (E)-2-Nonen-1-ol · PubChem CID 5364941
Gilt für frische Fruchtkörper; in getrockneter Handelsware war (E)-2-Nonenal nicht nachweisbar. Herkunft der Proben im Abstract nicht genannt.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „riecht mehlartig“ (Vergleich: Mairitterling)
Kleofas V, Popa F, Niedenthal E, Rühl M, Kost G, Zorn H (2015). Analysis of the volatilome of Calocybe gambosa. Mycological Progress 14(10): 93
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zersetzer. Laub- und Nadelstreu in Wäldern. Streuzersetzer in Laub-, Misch- und Nadelwäldern, häufig gesellig; überwiegend Sommer bis Spätherbst.
Streu & Pflanzenreste · Beispiele
- Laubbäume
- Nadelbäume
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 · Clitocybe phyllophila (Bleiweißer Trichterling) – Fundkorb · First Nature · clitocybe phyllophila
Die Symbole stehen für Streu und Pflanzenreste als Substrat. Daraus folgt keine Partnerschaft mit lebenden Baumwurzeln; die Auswahl ist nicht vollständig.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Der Rinnigbereifte Trichterling steht im Buch an offenen grasigen Standorten und hat weißen Abwurf. Der Bleiweiße Trichterling ist ein Waldstreupilz mit blass tonrosa Abwurf und häufig zusammenhaftenden Sporen. Weißlicher Hutbelag und Giftigkeit werden von beiden geteilt; Standort allein ist keine sichere Trennung.
Ranziger Trichterling: kleiner und ohne weißliche Bereifung, Sporenpulver weiß, Geruch unangenehm ranzig statt süßsäuerlich bis würzig-aromatisch; mikroskopisch Blasenzellen in der Huthaut. Wächst wie der Bleiweiße Trichterling in Laub- und Nadelstreu.
Weitere ähnliche Arten
Der Mairitterling ist dickfleischiger, riecht mehlartig und fruchtet überwiegend im Frühjahr. Seine nicht entsprechend herablaufenden Lamellen und das weiße Sporenpulver ergänzen den Vergleich.
Beim Mehlräsling sind rosa Sporenpulver und längsgerippte Sporen zu beachten. Mehlgeruch und weiches Fleisch ergänzen die Abgrenzung; weißer Hut oder herablaufende Lamellen allein reichen nicht.
Der Bleiweiße Trichterling hat einen weiß bereiften Hut und sehr blass rosaockerliches Sporenpulver. Verblasste Ockertöne oder helle Lamellen allein dürfen die giftige Vergleichsart nicht ausschließen.
Bewimperter Filzkrempling: Ein kleiner heller Trichterpilz mit bewimpertem Hutrand und bräunlichem Sporenpulver.
Bleiweißer Trichterling: Heller Waldtrichterling mit anderem Sporenabwurf; gefährliche Verwechslungsmöglichkeit.
2 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Weißer Rasling: Weißer, häufig dicht büschelig wachsender Pilz mit verwachsenen Stielbasen.
Bleiweißer Trichterling: Giftiger weißer Trichterling; ähnliche Farben, daher Wuchsform und weitere Merkmale prüfen.
Veilchen-Rötelritterling: kräftiger, mit glattem, unbereiftem Hut und größeren Sporen (in der nordischen Darstellung 6,5–9 × 4–5 µm); duftet süßlich-blumig. Sporenpulverfarbe, aromatischer Geruch und Lamellenansatz allein trennen beide nicht sicher.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Weiß ist eine Oberfläche, nicht immer die Grundfarbe
Der firnisartige Belag kann cremebraune Partien überdecken. Alter, Feuchte und Abrieb verändern seinen Eindruck. Ein Foto eines jungen weißen Hutes kann deshalb ganz anders aussehen als ein älterer, stellenweise bräunlicher Fruchtkörper.
Quellen
Clitocybe phyllophila (Bleiweißer Trichterling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Blass rosa ist noch kein Mehlräsling
Beschrieben sind blass rosaockerliches Sporenpulver und glatte Sporen von 4–5 × 3–3,5 µm. Die mikroskopische Oberflächenstruktur ist für den Vergleich mit dem längsgeripptsporigen Mehlräsling wesentlich; eine kaum erkennbare Rosatönung allein hilft wenig.
Quellen
First Nature · clitocybe phyllophila
Pat O’Reilly · Artbeschreibung mit Bestimmungsmerkmalen, Mikroskopie, Ökologie und Artvergleichen gelesen. Britische Saison nicht als gesamteuropäischer Kalender verwendet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Muscarinwirkung ist keine halluzinogene Wirkung
Die Fachquellen ordnen die Art den muscarinhaltigen Pilzen zu. Der Stoff kann ausgeprägten Speichel- und Tränenfluss, Schwitzen sowie Kreislauf- und Atembeschwerden verursachen. Das unterscheidet diesen Giftmechanismus von den im Atlas separat erläuterten psychoaktiven Tryptaminen.
Quellen
Clitocybe phyllophila (Bleiweißer Trichterling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026
First Nature · clitocybe phyllophila
Pat O’Reilly · Artbeschreibung mit Bestimmungsmerkmalen, Mikroskopie, Ökologie und Artvergleichen gelesen. Britische Saison nicht als gesamteuropäischer Kalender verwendet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ältere Namen können unterschiedliche Trennungen spiegeln
Myko führt C. cerussata und C. pithyophila als Synonyme und erklärt ihre frühere Trennung. Laub- beziehungsweise Nadelstreu allein rechtfertigt deshalb keine sichere Bestimmung nach diesen alten Namen. Das Porträt verwendet das dort zusammengefasste phyllophila-Konzept.
Quellen
Clitocybe phyllophila - strmělka listomilná - myko.cz
Česká mykologická společnost · Redaktion Myko atlas · Namenseintrag und systematische Anmerkungen gelesen; kein ausgearbeiteter Arttext verfügbar. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Wirkung & Einordnung.
Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.
Muscarin
Muscarinische Acetylcholin-Rezeptoren
Aktiviert Rezeptoren des vegetativen Nervensystems. Trotz des ähnlichen Namens ist Muscarin etwas anderes als Muscimol.
Strukturformel ansehen

Tautomerendarstellung laut Datenbank.
Belege zur Zuordnung dieser Art
Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026
DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Fachgesellschaft
Arteinträge Inocybe geophylla und Pseudosperma rimosa [Listenschreibweise]: Muskarin-Syndrom; Stand 01.05.2026. · eingesehen 03.10.2026
First Nature · clitocybe phyllophila
Pat O’Reilly · Fachportal
Artbeschreibung mit Bestimmungsmerkmalen, Mikroskopie, Ökologie und Artvergleichen gelesen. Britische Saison nicht als gesamteuropäischer Kalender verwendet. · eingesehen 04.10.2026
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Clitocybe phyllophila
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschBleiweißer TrichterlingBleiweißer FirnistrichterlingLaubfreund-Trichterling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischFrosty Funnel
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischGrote bostrechterzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischClitocybe des feuilles
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
DänischLøv-tragthat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischLøvtraktsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischLövtrattskivlingBlyvit trattskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischValkomalikka
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischLejkówka liściowa
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischStrmělka listomilná
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischListna livka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Clitocybe phyllophila, listna livka
KroatischLisnata grlašica
Namensbeleg
CROmushrooms · Clitocybe phyllophila · Abgerufen: 06.10.2026
LISNATA GRLAŠICA / Clitocybe phyllophila (Pers.) P.Kumm.
UngarischViaszfehér tölcsérgombaLomberdei tölcsérgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 6: Clitocybe phyllophila (Clitocybe cerussata, pithyophila) | viaszfehér tölcsérgomba (lomberdei tölcsérgomba)
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Serbisch
- Russisch
Weniger anzeigen
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Clitocybe phyllophila
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Fr.) P. Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Pers.) P. Kumm. · Namensdatensatz 155559
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus phyllophilus Pers.
Syn. meth. fung. 2: 457 (1801) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 83 (1821)
- Behandlung in Index Fungorum am 18.10.2026
- Dort als Synonym von Collybia phyllophila (Pers.) Z.M. He & Zhu L. Yang geführt. Diese Datenbankbehandlung legt die taxonomische Einordnung des Porträts nicht fest. Verknüpfter Datensatz 847236
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
- Index Fungorum behandelt den Namen in diesem Datenstand als Synonym.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Fr.) P. Kumm.“, Index Fungorum „(Pers.) P. Kumm.“. Index Fungorum führt den Namen als Synonym; aktueller Name dort: Collybia phyllophila (Pers.) Z.M. He & Zhu L. Yang (Record 847236).
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 2 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 2 |
| Feb | 0 |
| Mär | 1 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 3 |
| Jul | 4 |
| Aug | 10 |
| Sep | 57 |
| Okt | 159 |
| Nov | 62 |
| Dez | 10 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 42 |
| Österreich | 87 |
| Schweiz | 175 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 1 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 3 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 4 Meldungen unter CC0 1.0, 304 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 175 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 87 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 41 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 3 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025 · 1 Datensatz
Pawłowska J, Wrzosek M, Haelewaters D, Schigel D, Jirsa A, Tischer M, Yatsiuk I, Skjold Andersen F, Tatsiana C, Czajewski K, Karwicki D J, Lutsenko M, Malinowska M, Rydz N, Siniauskaya A, Sokołowska Z, Śluzek M, Tryc J, Wiewiorowska A, Chudzik M, Krogh Vissing F, Raagaard Larsen A, Ciemniewska A, Gönül S E, Rubiera Labarta R, Williams A, Mortier L, Tříska V, Bauchová L, Papp D, Nowak M, Abramczyk B, Kochanowski M, Wiktorowicz D, Dziurzyński M (2025). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Białowieża 2025. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/qbg56j accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 1 Datensatz
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Weißlicher Hutbelag, Waldstreu und tonrosa Abwurf bestätigt. Buchsporen 4–5,5 × 3–4 µm sind weiter als First Nature 4–5 × 3–3,5 µm. Zusammenhaftende Sporen sind ein ergänzendes Mikromerkmal.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 70,73; Gruppenschlüssel; C20–23 · Gedruckte S. 70,73; Gruppenschlüssel; C20–24 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Clitocybe phyllophila · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Clitocybe phyllophila (Bleiweißer Trichterling) – Fundkorb
- First Nature · clitocybe phyllophila
- Clitocybe phyllophila - strmělka listomilná - myko.cz
- First Nature · clitocybe rivulosa
- Mairitterling · Stadt Wien
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen14 weitere Fachquellen · 1 Datenabgleich · Bildnachweise · Namensabgleich
- First Nature · Clitopilus prunulus
- First Nature · clitocybe gibba
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 70,73 · S. 72 · S. 73
- Ripartites tricholoma · Myko atlas
- Ripartites tricholoma · Fundkorb
- Česká mykologická společnost · Leucocybe connata
- Stadt Wien · Weißer Büschelrasling
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Seiten: S. 184, 185 · S. 287
- Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
Seite: PDF-S. 165
- Clitocybe phaeophthalma – strmělka vodopisná · Myko atlas
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Seite: PDF-S. 348
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Seite: PDF-S. 255
- Funga Nordica (2008) · Clitocybe
Seiten: S. 394 · PDF-S. 577
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Clitocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Clitocybe