Ranziger Trichterling
Clitocybe phaeophthalma
Giftig nach Wiener Pilzberatung (muscarinhaltig, ohne Analysebeleg) und tschechischer Fachgesellschaft. Verwechselbar mit dem essbaren Mehlräsling und hellen, teils giftigen Trichterlingen.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die Wiener Pilzberatung führt ihn als Giftpilz mit dem Giftstoff Muscarin (ohne Analysebeleg), die tschechische Fachgesellschaft gibt ihn als schwach giftig an. Die DGfM-Listen nennen ihn nicht namentlich; dort gelten weitere Trichterlinge pauschal als muscarinverdächtig.
Nach Angaben der Wiener Pilzberatung muscarinhaltig; ein chemischer Nachweis lag in den gelesenen Quellen nicht vor. Blasse Trichterlinge sind keine sichere Speisepilzgruppe.
Ein blasser, hygrophaner Streu-Trichterling mit herablaufenden Lamellen, der vor allem durch seinen unangenehm ranzigen, an nasses Hühnergefieder erinnernden Geruch auffällt. Mikroskopisch kennzeichnen ihn blasig aufgetriebene Zellen in Huthaut und Stielrinde; Index Fungorum und MycoBank stellen ihn in die eigene Gattung Singerocybe.

Drei Fruchtkörper in Laubstreu, auf Bodenhöhe von der Seite fotografiert: blasse, in der Mitte vertiefte bis trichterige Hüte, am Stiel herablaufende Lamellen und schlanke, glatte, hutfarbene Stiele.
Fund aus Slowenien (Rimske Toplice), am Südostrand Mitteleuropas. Die Stielbasen sind teils von unscharfem Laub im Vordergrund verdeckt. Gegenlicht und kräftige Bildbearbeitung lassen die Farben wärmer und gelblicher wirken als im Text beschrieben. Geruch und blasige Zellen der Huthaut, die eigentlichen Bestimmungsmerkmale, zeigt das Foto nicht.
Matej Frančeškin via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Einzelner Fruchtkörper in Laubstreu von der Seite: Die dicht stehenden, weißlichen bis cremefarbenen Lamellen laufen weit am Stiel herab; der Hut ist trichterig vertieft.
Smartphone-Aufnahme mit leichtem Rauschen; Schärfe nimmt zum Hutrand hin ab. Die Stielbasis steckt in der Laubstreu und ist nicht zu sehen. Die Beobachtung enthält keine Angaben zu Geruch oder Mikroskopie; die Bestimmung stützt sich auf zwei übereinstimmende Bestimmungen nach Fotos.
Michal Honskus via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Vier Fruchtkörper zwischen Sauerklee und Farn auf Nadelstreu, von oben: zwei Hüte mit dunklerer, graubräunlicher Mitte und hellerem Rand, daneben ein umgelegter und ein umgedrehter Fruchtkörper mit herablaufenden, cremeweißen Lamellen.
Fruchtkörper für das Foto teilweise umgelegt bzw. umgedreht; Stielbasen kaum zu sehen. Die zweifarbige Hutoberfläche passt zu einem hygrophanen Hut, ob die Hüte gerade abtrockneten, lässt sich am Bild nicht entscheiden. Zwei übereinstimmende Bestimmungen.
rainerburkard via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut 1,5–5 cm, jung gewölbt mit vertiefter Mitte, später flach bis trichterig; glatt, matt bis etwas speckig glänzend. : feucht schmutzig graubeige, lederfarben bis bräunlichgrau, Rand dann oft kurz und lange eingebogen; trocken fast weiß bis blass cremefarben.
- Unterseite
am Stiel , cremeweißlich bis hell beige oder ockerbräunlich; einzelne zum Stiel hin gegabelt.
- Stiel & Basis
Stiel 2–5 × 0,3–0,7 cm, zylindrisch oder zur Basis zugespitzt, hutfarben oder etwas heller; kahl bis fein längsfaserig, Basis filzig, teils mit deutlichem Myzelfilz. Ausgestopft bis hohl, elastisch.
- Fleisch
Fleisch weißlich, feucht wässrig bräunlich, dünn. Geruch arttypisch und meist kräftig: unangenehm säuerlich bis süßlich-ranzig, nach nassem Hühnergefieder; manche Beschreibungen vergleichen ihn mit der Nebelkappe.
- Sporenpulver
weiß. Sporen glatt, ellipsoid bis apfelkernförmig, nicht ; in der Schweizer Beschreibung 4,2–6,8 × 3,4–4,2 µm. In Huthaut und Stielrinde liegen blasig aufgetriebene Zellen (Physaliden) mit lichtbrechendem Inhalt; Hyphen mit .
Geruch und Huthaut prüfen
Den frischen Fruchtkörper riechen: Der Geruch wird als unangenehm säuerlich bis süßlich-ranzig, nach nassem Hühnergefieder beschrieben. Unter dem Mikroskop zeigt ein Schnitt der Huthaut in Wasser eingestreute, blasig aufgetriebene Zellen mit lichtbrechendem Inhalt; dieser Inhalt löst sich in Lauge. Der Geruch allein ersetzt die mikroskopische Kontrolle nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 175 Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper, „Bitterlicher oder ranziger Trichterling“: gedruckte S. 166, PDF-S. 165 (Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fundangabe); Tafel gedruckte S. 167, PDF-S. 166. Nachbareintrag Nr. 176 C. phyllophila auf derselben Seite für den Vergleich gelesen. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
A. Gminder; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 12.37 Clitocybe phaeophthalma (Persoon 1828) Kuyper 1981, „Ranziger Trichterling“: gedruckte S. 182–183, PDF-S. 183–184 – Morphologie, Variabilität (var. gibboides), Ökologie mit Gesellschafts- und Baumzahlen, Phänologietabelle, Höhenverbreitung, Bestand. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Fassung aus MycoKey 3.1: gedruckte S. 392 (PDF 93) Gattungstext „Incl. Singerocybe Harmaja“; S. 393 (PDF 94) Abb. 393G; S. 394–395 (PDF 95–96) Schlüssel A 9 (C. phyllophila), A 13 (C. rivulosa) und Schlüssel B 1 C. phaeophthalma; S. 397 (PDF 98) B 14 C. fragrans; S. 400 (PDF 101) C. metachroa. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 74, PDF-S. 75: Schlüssel C, Punkt 28 Singerocybe phaeophthalma; S. 73 (PDF 74) C 20–24 (C. dealbata, C. rivulosa, C. phyllophila); S. 72 (PDF 73) C. fragrans; S. 81 (PDF 82) C. metachroa; S. 69 (PDF 70) Gruppenübersicht „Leucocybe & Singerocybe“; S. 29 (PDF 30) Geruchsglossar „Like wet hen feathers“; S. 30 (PDF 31) ballonartige Zellen im Hutfleisch; S. 247 (PDF 248) Clitopilus prunulus. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
- Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Clitocybe phaeophthalma, Chicken Run Funnel – identification
Sporenpulver
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
- Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Clitocybe phaeophthalma – strmělka vodopisná · Myko atlas
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zersetzer von Laub- und Nadelstreu. Laub- und Nadelstreu, besonders in Buchenwäldern. In der Laub- und Nadelstreu nährstoffreicher Wälder, vor allem in Buchenwäldern und Eichen-Hainbuchenwäldern auf basischen bis neutralen Lehmböden, auch in Fichtenforsten; meist gesellig. Hauptzeit August bis November mit Gipfel im September und Oktober; in Baden-Württemberg vom Tiefland bis in die untere Bergstufe.
Streu & Pflanzenreste · Beispiele
- Buchen
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001) · Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991) · Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe · Clitocybe phaeophthalma – strmělka vodopisná · Myko atlas · GBIF Backbone Taxonomy · Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper (2531193)
Die Symbole stehen für Streu und Pflanzenreste als Substrat. Daraus folgt keine Partnerschaft mit lebenden Baumwurzeln; die Auswahl ist nicht vollständig.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Hut mit beständiger grauweißer, rissiger Bereifung über cremefarbenem bis graubraunem Grund; wächst im Gras von Trockenrasen, Parks und Wegrändern, nicht in Waldstreu, und riecht süßlich oder unauffällig. Huthaut ohne Blasenzellen. Muscarinhaltig giftig; sicher bestätigt wird der Ranzige Trichterling mikroskopisch an den Blasenzellen.
Ebenfalls hygrophan und ohne Bereifung, aber deutlich nach Anis riechend; Sporen größer (in Funga Nordica 6,5–9 µm lang), Sporenpulver blass creme bis orangecreme. Keine Blasenzellen in der Huthaut. Die DGfM führt ihn mit Muskarin-Syndrom.
Hut mit ziemlich beständiger weißlicher Bereifung, Lamellen gedrängt; Sporenpulver creme mit rosa bis orangem Ton statt weiß; Geruch süßsäuerlich bis würzig-aromatisch, oft in Fichtenstreu. Die Huthaut hat knotige Hyphen, aber keine Blasenzellen. Als muscarinhaltiger Giftpilz beschrieben.
Weitere ähnliche Arten
Sehr ähnlich: hygrophan, graubeige bis graubraun mit dunkelster Mitte, oft durchscheinend gerieft und trocken weißlich. Der Geruch ist jedoch unbedeutend, die Sporen sind meist länger (5,5–8,5 µm) und kleben oft zusammen; Blasenzellen fehlen. Trennen lassen sich beide mikroskopisch an den Blasenzellen, im Feld vor allem am Geruch.
Hut blass ocker bis beigebraun, trichterig, oft mit kleinem Buckel und nicht hygrophan; Stiel weißlich und glatt; Geruch schwach nach Bittermandel; Sporen tränenförmig, Huthaut ohne Blasenzellen. Er steht auf der DGfM-Positivliste – verblasste Ranzige Trichterlinge dürfen nicht für ihn gehalten werden.
Fleischiger, mit bogig herablaufenden Lamellen, die von weißlich nach rosa umfärben; Sporenpulver rosa, Sporen mit Längsrippen, Geruch stark mehlartig. Die Wiener Pilzberatung nennt ihn als essbaren Doppelgänger des Ranzigen Trichterlings.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein Geruch nach Hühnerstall
Die Quellen beschreiben den Geruch unterschiedlich – säuerlich und unangenehm, süßlich-ranzig, nach nassem Hühnergefieder oder Hühnerstall –, und mehrere heben ihn als gutes Feldmerkmal hervor; englische und französische Volksnamen spielen darauf an. Die Schweizer Beschreibung nennt zusätzlich die etwas speckige Hutoberfläche als guten Hinweis. Mikroskopisch lässt sich der Befund an den Blasenzellen sicher bestätigen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 175 Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper, „Bitterlicher oder ranziger Trichterling“: gedruckte S. 166, PDF-S. 165 (Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fundangabe); Tafel gedruckte S. 167, PDF-S. 166. Nachbareintrag Nr. 176 C. phyllophila auf derselben Seite für den Vergleich gelesen. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
A. Gminder; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 12.37 Clitocybe phaeophthalma (Persoon 1828) Kuyper 1981, „Ranziger Trichterling“: gedruckte S. 182–183, PDF-S. 183–184 – Morphologie, Variabilität (var. gibboides), Ökologie mit Gesellschafts- und Baumzahlen, Phänologietabelle, Höhenverbreitung, Bestand. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 74, PDF-S. 75: Schlüssel C, Punkt 28 Singerocybe phaeophthalma; S. 73 (PDF 74) C 20–24 (C. dealbata, C. rivulosa, C. phyllophila); S. 72 (PDF 73) C. fragrans; S. 81 (PDF 82) C. metachroa; S. 69 (PDF 70) Gruppenübersicht „Leucocybe & Singerocybe“; S. 29 (PDF 30) Geruchsglossar „Like wet hen feathers“; S. 30 (PDF 31) ballonartige Zellen im Hutfleisch; S. 247 (PDF 248) Clitopilus prunulus. · eingesehen 17.10.2026
Clitocybe phaeophthalma, Chicken Run Funnel – identification
Pat O’Reilly · First Nature · Abschnitte Toxicity, Identification guide (Hut 2–5 cm, Huthautzellen 15–25 µm, Sporen 4,5–7 × 3–4,5 µm, Sporenpulver weiß, Geruch nach Hühnerstall), Habitat, Season (Großbritannien), Similar species. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Fassung aus MycoKey 3.1: gedruckte S. 392 (PDF 93) Gattungstext „Incl. Singerocybe Harmaja“; S. 393 (PDF 94) Abb. 393G; S. 394–395 (PDF 95–96) Schlüssel A 9 (C. phyllophila), A 13 (C. rivulosa) und Schlüssel B 1 C. phaeophthalma; S. 397 (PDF 98) B 14 C. fragrans; S. 400 (PDF 101) C. metachroa. · eingesehen 17.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · Ranziger Trichterling, Clitocybe hydrogramma (Syn. Singerella hydrogramma, C. phaeophthalma): gedruckte S. 150 laut Register, E-Book-PDF-S. 348; Bleiweißer Trichterling C. phyllophila gedruckte S. 152 (Toxikologie-Hinweis). · eingesehen 17.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy · Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper (2531193)
GBIF Secretariat · Fact-Pack und API: akzeptierter Schlüssel 2531193 (Clitocybe), Singerocybe phaeophthalma als Synonym (2531197); Vernakularnamen-API am 2026-10-17T21:31:42Z; Fundfacetten 2015–2025. · eingesehen 17.10.2026
Clitocybe phaeophthalma – strmělka vodopisná · Myko atlas
Vavřinec Klener · Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis (Hut, Lamellen, Stiel, Fleisch, Sporen 4,5–6,3 × 2,9–4,7 µm, Schnallen), Výskyt, Možná záměna (C. rivulosa, C. phyllophila, C. candicans, C. metachroa) und Kuchyňské využití („bývá udávána jako mírně jedovatá houba“). · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Blasenzellen in der Huthaut
Zwischen den Hyphen der Huthaut und der Stielrinde liegen blasig aufgetriebene Zellen mit lichtbrechendem Inhalt, in der Schweizer Beschreibung bis 35 × 20 µm. Den übrigen hellen Trichterlingen der gelesenen Schlüssel fehlen solche Zellen; die Schweizer Autoren nennen sie einzigartig. Eine molekulare Studie fand diese Blasen als gemeinsames abgeleitetes Merkmal der ganzen Gattung Singerocybe.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 175 Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper, „Bitterlicher oder ranziger Trichterling“: gedruckte S. 166, PDF-S. 165 (Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fundangabe); Tafel gedruckte S. 167, PDF-S. 166. Nachbareintrag Nr. 176 C. phyllophila auf derselben Seite für den Vergleich gelesen. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 74, PDF-S. 75: Schlüssel C, Punkt 28 Singerocybe phaeophthalma; S. 73 (PDF 74) C 20–24 (C. dealbata, C. rivulosa, C. phyllophila); S. 72 (PDF 73) C. fragrans; S. 81 (PDF 82) C. metachroa; S. 69 (PDF 70) Gruppenübersicht „Leucocybe & Singerocybe“; S. 29 (PDF 30) Geruchsglossar „Like wet hen feathers“; S. 30 (PDF 31) ballonartige Zellen im Hutfleisch; S. 247 (PDF 248) Clitopilus prunulus. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Fassung aus MycoKey 3.1: gedruckte S. 392 (PDF 93) Gattungstext „Incl. Singerocybe Harmaja“; S. 393 (PDF 94) Abb. 393G; S. 394–395 (PDF 95–96) Schlüssel A 9 (C. phyllophila), A 13 (C. rivulosa) und Schlüssel B 1 C. phaeophthalma; S. 397 (PDF 98) B 14 C. fragrans; S. 400 (PDF 101) C. metachroa. · eingesehen 17.10.2026
Clitocybe phaeophthalma – strmělka vodopisná · Myko atlas
Vavřinec Klener · Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis (Hut, Lamellen, Stiel, Fleisch, Sporen 4,5–6,3 × 2,9–4,7 µm, Schnallen), Výskyt, Možná záměna (C. rivulosa, C. phyllophila, C. candicans, C. metachroa) und Kuchyňské využití („bývá udávána jako mírně jedovatá houba“). · eingesehen 17.10.2026
The taxonomic foundation, species circumscription and continental endemisms of Singerocybe: evidence from morphological and molecular data (2014)
J. Qin, B. Feng, Z. L. Yang, Y. C. Li, D. Ratkowsky, G. Gates, H. Takahashi, K. H. Rexer, G. W. Kost & S. C. Karunarathna · Mycologia 106(5): 1015–1026. Abstract (Europe PMC, PMID 24987127): Singerocybe monophyletisch (ITS, nrLSU, tef1-α, rpb2); Blasenzellen in Hut- und Stielhaut als Synapomorphie; sieben Arten. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Trichterling oder eigene Gattung?
Harmaja stellte die Art 1988 in die neue Gattung Singerocybe. Funga Nordica schloss Singerocybe 2008 noch in Clitocybe ein; eine Mehrgen-Analyse von 2014 stützt sie als eigene, monophyletische Gattung, MycoBank und eine Studie von 2026 stellen sie in die Clitocybaceae (Index Fungorum: Familie offen), und der europäische Schlüssel von 2026 führt die Art als Singerocybe phaeophthalma. Die deutsche Checkliste und GBIF verwenden weiterhin Clitocybe; der Atlas folgt GBIF.
Quellen
MycoBank · Singerocybe phaeophthalma (MB#133863)
Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / IMA · Status „Verified“: aktueller Name Singerocybe phaeophthalma, Klassifikation Agaricales › Tricholomatineae › Clitocybaceae; homotypisch C. phaeophthalma (Pers.) Kuyper; heterotypische Synonyme u. a. Agaricus hydrogrammus, C. hydrogramma, Singerella hydrogramma, C. fritilliformis, C. hydrogramma var. gibboides; Protolog Harmaja 1988, Karstenia 27(2): 71–75. · eingesehen 17.10.2026
Index Fungorum · Singerocybe phaeophthalma (Pers.) Harmaja (Record 133863)
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch/NameByKey: Singerocybe phaeophthalma (Pers.) Harmaja, Karstenia 27(2): 72 (1988, „1987“), Basionym Agaricus phaeophthalmus Pers. 1828 (249384), Taxonomic referee Kew Mycology (2025), Familie Incertae sedis. Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper 1981 (111262) und C. hydrogramma (Bull.) P. Kumm. 1871 (357216) mit aktuellem Namen Singerocybe phaeophthalma. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Fassung aus MycoKey 3.1: gedruckte S. 392 (PDF 93) Gattungstext „Incl. Singerocybe Harmaja“; S. 393 (PDF 94) Abb. 393G; S. 394–395 (PDF 95–96) Schlüssel A 9 (C. phyllophila), A 13 (C. rivulosa) und Schlüssel B 1 C. phaeophthalma; S. 397 (PDF 98) B 14 C. fragrans; S. 400 (PDF 101) C. metachroa. · eingesehen 17.10.2026
The taxonomic foundation, species circumscription and continental endemisms of Singerocybe: evidence from morphological and molecular data (2014)
J. Qin, B. Feng, Z. L. Yang, Y. C. Li, D. Ratkowsky, G. Gates, H. Takahashi, K. H. Rexer, G. W. Kost & S. C. Karunarathna · Mycologia 106(5): 1015–1026. Abstract (Europe PMC, PMID 24987127): Singerocybe monophyletisch (ITS, nrLSU, tef1-α, rpb2); Blasenzellen in Hut- und Stielhaut als Synapomorphie; sieben Arten. · eingesehen 17.10.2026
Phylogenetic and Phylogenomic Analyses Reveal New Taxa in Clitocybaceae, with Notes on Poisonous Species and Spore Evolution (2026)
Y. D. Xu, H. J. Li, C. G. Sheng, Z. H. Chen & Z. M. He · Journal of Fungi 12(8): 548 (PMC13514304). Einleitung (Gattungen der Clitocybaceae einschließlich Singerocybe) und Ergebnisabschnitt zur ITS-Phylogenie (Singerocybe als eigene Klade E neben Clitocybe s. str., Typusart S. viscida nicht sequenziert). · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 74, PDF-S. 75: Schlüssel C, Punkt 28 Singerocybe phaeophthalma; S. 73 (PDF 74) C 20–24 (C. dealbata, C. rivulosa, C. phyllophila); S. 72 (PDF 73) C. fragrans; S. 81 (PDF 82) C. metachroa; S. 69 (PDF 70) Gruppenübersicht „Leucocybe & Singerocybe“; S. 29 (PDF 30) Geruchsglossar „Like wet hen feathers“; S. 30 (PDF 31) ballonartige Zellen im Hutfleisch; S. 247 (PDF 248) Clitopilus prunulus. · eingesehen 17.10.2026
Checkliste der Pilze Deutschlands · Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper
Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155 · Taxondatensatz d58701fa-560e-4e97-aa43-e6598fc6dd0b (API, 17.10.2026): akzeptiert, kommt vor; Quelle Dämmrich et al. 2016. · eingesehen 17.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy · Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper (2531193)
GBIF Secretariat · Fact-Pack und API: akzeptierter Schlüssel 2531193 (Clitocybe), Singerocybe phaeophthalma als Synonym (2531197); Vernakularnamen-API am 2026-10-17T21:31:42Z; Fundfacetten 2015–2025. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Herbstpilz der Buchenstreu
In Baden-Württemberg lagen die meisten Funde im Oktober (66) und September (40), mit Ausläufern bis Dezember und Januar; die meisten notierten Streubäume waren Rotbuche und Fichte. Die GBIF-Meldungen 2015–2025 im Abfragerahmen von zehn mitteleuropäischen Ländern (fast nur aus Österreich und der Schweiz) zeigen den Gipfel im September und Oktober.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
A. Gminder; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 12.37 Clitocybe phaeophthalma (Persoon 1828) Kuyper 1981, „Ranziger Trichterling“: gedruckte S. 182–183, PDF-S. 183–184 – Morphologie, Variabilität (var. gibboides), Ökologie mit Gesellschafts- und Baumzahlen, Phänologietabelle, Höhenverbreitung, Bestand. · eingesehen 17.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy · Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper (2531193)
GBIF Secretariat · Fact-Pack und API: akzeptierter Schlüssel 2531193 (Clitocybe), Singerocybe phaeophthalma als Synonym (2531197); Vernakularnamen-API am 2026-10-17T21:31:42Z; Fundfacetten 2015–2025. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Clitocybe phaeophthalma
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschRanziger TrichterlingBitterlicher Trichterling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur (DGfM-Taxonliste, Pilze der Schweiz 3 Nr. 175) · Abgerufen: 17.10.2026
EnglischChicken Run Funnel
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NiederländischSpieringtrechterzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FranzösischClitocybe à odeur de poulailler
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
DänischStinkende tragthat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NorwegischMørkøyetraktsoppMørkaugetrektsopp
FinnischHaisumalikka
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
TschechischStrmělka vodopisná
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas: Clitocybe phaeophthalma · Abgerufen: 17.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
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Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 3 |
| Jul | 23 |
| Aug | 101 |
| Sep | 205 |
| Okt | 156 |
| Nov | 35 |
| Dez | 4 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 25 |
| Österreich | 262 |
| Schweiz | 235 |
| Tschechien | 1 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 1 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 2 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 524 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 260 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 228 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 20 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 16 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 2 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Name nach Entscheidung des Betreibers (18.10.2026) wie bei GBIF Clitocybe phaeophthalma; Singerocybe phaeophthalma (Index Fungorum, MycoBank, FTE 2026) als Suchname und in der Einordnung. Hut-, Stiel- und Sporenmaße weichen zwischen den Quellen ab und sind als Konflikt offengelegt; Lamellenabstand widersprüchlich und deshalb nicht im Merkmalstext. Giftigkeit nur durch Wiener Pilzberatung, Feldführer und tschechische Fachgesellschaft belegt, Muscarin ohne gelesene Analyse. Keine menschliche Endredaktion. Zweitlesung 2026-10-18: Risk-Label ohne Muscarin-Zusatz, Muscarin nur als Angabe der Wiener Pilzberatung; einzelne Vergleichs- und Reverse-Link-Sätze an die Quellen angepasst. Zweite, unabhängige Lesung Satz für Satz am 18.10.2026: 104 Teilsätze geprüft, 15 Befunde, im Entwurf korrigiert.
Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 3 (Nr. 175 mit Schlüssel), Großpilze Baden-Württembergs 3 (12.37), Funga Nordica 2008 (Clitocybe-Schlüssel), FTE-Keys 2026 (C28 und Glossar) und Gerhardt gelesen; myko.cz, First Nature und Stadt Wien als Artseiten. Nomenklatur über Index Fungorum, MycoBank und GBIF; Toxikologie über DGfM-Listen 2026, VAPKO-Giftpilzliste und Wiener Pilzberatung. Qin et al. 2014 nur als Abstract.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Nr. 175 Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper, „Bitterlicher oder ranziger Trichterling“: gedruckte S. 166, PDF-S. 165 (Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen, Fundangabe); Tafel gedruckte S. 167, PDF-S. 166. Nachbareintrag Nr. 176 C. phyllophila auf derselben Seite für den Vergleich gelesen. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
A. Gminder; G. J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Nr. 12.37 Clitocybe phaeophthalma (Persoon 1828) Kuyper 1981, „Ranziger Trichterling“: gedruckte S. 182–183, PDF-S. 183–184 – Morphologie, Variabilität (var. gibboides), Ökologie mit Gesellschafts- und Baumzahlen, Phänologietabelle, Höhenverbreitung, Bestand. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · PDF-Fassung aus MycoKey 3.1: gedruckte S. 392 (PDF 93) Gattungstext „Incl. Singerocybe Harmaja“; S. 393 (PDF 94) Abb. 393G; S. 394–395 (PDF 95–96) Schlüssel A 9 (C. phyllophila), A 13 (C. rivulosa) und Schlüssel B 1 C. phaeophthalma; S. 397 (PDF 98) B 14 C. fragrans; S. 400 (PDF 101) C. metachroa. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 74, PDF-S. 75: Schlüssel C, Punkt 28 Singerocybe phaeophthalma; S. 73 (PDF 74) C 20–24 (C. dealbata, C. rivulosa, C. phyllophila); S. 72 (PDF 73) C. fragrans; S. 81 (PDF 82) C. metachroa; S. 69 (PDF 70) Gruppenübersicht „Leucocybe & Singerocybe“; S. 29 (PDF 30) Geruchsglossar „Like wet hen feathers“; S. 30 (PDF 31) ballonartige Zellen im Hutfleisch; S. 247 (PDF 248) Clitopilus prunulus. · eingesehen 17.10.2026
Index Fungorum · Singerocybe phaeophthalma (Pers.) Harmaja (Record 133863)
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch/NameByKey: Singerocybe phaeophthalma (Pers.) Harmaja, Karstenia 27(2): 72 (1988, „1987“), Basionym Agaricus phaeophthalmus Pers. 1828 (249384), Taxonomic referee Kew Mycology (2025), Familie Incertae sedis. Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper 1981 (111262) und C. hydrogramma (Bull.) P. Kumm. 1871 (357216) mit aktuellem Namen Singerocybe phaeophthalma. · eingesehen 17.10.2026
MycoBank · Singerocybe phaeophthalma (MB#133863)
Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / IMA · Status „Verified“: aktueller Name Singerocybe phaeophthalma, Klassifikation Agaricales › Tricholomatineae › Clitocybaceae; homotypisch C. phaeophthalma (Pers.) Kuyper; heterotypische Synonyme u. a. Agaricus hydrogrammus, C. hydrogramma, Singerella hydrogramma, C. fritilliformis, C. hydrogramma var. gibboides; Protolog Harmaja 1988, Karstenia 27(2): 71–75. · eingesehen 17.10.2026
Ranziger Trichterling · Pilzberatung
Stadt Wien – Marktamt · Wert „giftig“; Hinweis: enthält den Giftstoff Muscarin, allgemeine Symptome einer Muscarin-Vergiftung; essbarer Doppelgänger Mehlräsling. Letzte Aktualisierung 02.06.2026. Vom Zweitleser am 18.10.2026 erneut gelesen. · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Clitocybe phaeophthalma · abgeglichen am 17.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
Seiten: PDF-S. 165 · S. 40–41
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3: Ständerpilze, Blätterpilze I (2001)
Seite: PDF-S. 183–184
- Funga Nordica (2008) · Kapitel Clitocybe
Seiten: S. 310–312 · PDF-S. 106
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 74
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Seite: PDF-S. 348
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen13 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Clitocybe phaeophthalma – strmělka vodopisná · Myko atlas
- Clitocybe phaeophthalma, Chicken Run Funnel – identification
- Ranziger Trichterling · Pilzberatung
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
- VAPKO · Giftpilzliste – Liste des champignons vénéneux – Lista dei funghi velenosi
- The taxonomic foundation, species circumscription and continental endemisms of Singerocybe: evidence from morphological and molecular data (2014)
- Phylogenetic and Phylogenomic Analyses Reveal New Taxa in Clitocybaceae, with Notes on Poisonous Species and Spore Evolution (2026)
- Index Fungorum · Singerocybe phaeophthalma (Pers.) Harmaja (Record 133863)
- MycoBank · Singerocybe phaeophthalma (MB#133863)
- Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artensteckbrief Clitocybe phaeophthalma
- iNaturalist-Beobachtung 242899216 · Singerocybe phaeophthalma (Rimske Toplice, Slowenien, 20.09.2024)
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF Backbone Taxonomy · Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper (2531193)
- Checkliste der Pilze Deutschlands · Clitocybe phaeophthalma (Pers.) Kuyper
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Clitocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Clitocybe