Veilchen-Rötelritterling
Lepista irina
Essbar mit Einschränkungen: in Fachbüchern essbar, aber nicht auf der DGfM-Positivliste. Verwechselbar mit dem muskarinhaltigen Bleiweißen Trichterling und der Nebelkappe.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
In Pilze der Schweiz (1991, nach VAPKO-Richtlinien), Funga Nordica (2008) und im BLV-Pilzführer als essbar geführt, auf der DGfM-Positivliste 2026 aber nicht enthalten. Einschränkend sind die Verwechslung mit dem muskarinhaltigen Bleiweißen Trichterling und in britischer Literatur genannte Magenbeschwerden bei manchen Menschen.
Verwechslung mit giftigen Trichterlingen. Der muskarinhaltige Bleiweiße Trichterling und die Nebelkappe werden in der Literatur als Doppelgänger genannt und riechen ebenfalls auffällig. Duft und Sporenpulverfarbe allein geben keine Verzehrsicherheit.
Ein kräftiger, heller Rötelritterling mit cremefarbenem bis blass fleischbräunlichem Hut, hellen, später rosa getönten Lamellen und einem auffallend süßlich-blumigen Duft, den die Literatur mit Veilchenwurzel vergleicht. Violette Töne fehlen. Er wächst im Herbst gesellig, oft in Hexenringen.

Ganzer Fruchtkörper schräg von unten zwischen Falllaub, Gras und Kräutern: weißer Hutrand, dichte, blass graurosa Lamellen und ein kräftiger, weißer, längsfaseriger Stiel mit erdiger Basis.
Niederländischer Fund, nicht Mitteleuropa im engeren Sinn. Die Hutoberseite ist durch den Blickwinkel kaum zu sehen. Laut Beobachter roch der Fund frisch kaum und erst angetrocknet deutlich blumig; der Duft, das wichtigste Feldmerkmal, ist im Bild nicht prüfbar.
Michel Langeveld via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Zwei Fruchtkörper ins Gras gelegt: links die Unterseite mit dichten, blass graurosa Lamellen und längsfaserigem Stiel samt erdiger Basis, rechts ein weißlicher, verbogener Hut mit bräunlicher Mitte.
Für das Foto ausgelegt, nicht am Wuchsort. Das Original hat nur 1500 × 1000 px. Der Fundort ist an der Quelle verschleiert, daher nur grob „Görlitz“.
Enrico Tomschke via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Blick von unten auf einen Hut: dicht stehende, schmale Lamellen, cremeweiß mit fleischrosa Hauch zum Stiel hin; die Stielspitze ist weißlich und fein faserig.
Dieselbe Beobachtung wie Bild 1, vermutlich derselbe Fruchtkörper (eigene Aufnahme, kein Ausschnitt). Den Lamellenansatz am Stiel kann man aus dieser Perspektive nicht beurteilen. Niederländischer Fund.
Michel Langeveld via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut 40–80 (100) mm breit, jung fast halbkugelig, bald gewölbt bis abgeflacht und oft stumpf , im Alter wellig verbogen. Glatt, matt bis etwas fettig, mehr oder weniger ; schmutzig weißlich, cremefarben bis blass ocker oder hell graubräunlich, oft mit schwachem Rosaton und dunklerer Mitte. Rand lange eingerollt, glatt bis schwach gerippt. Tropfenförmige Wasserflecken fehlen; alte Hüte können in der nordischen Darstellung dunklere Flecken und radiale Schatten zeigen.
- Unterseite
ziemlich dicht bis mäßig dicht, eher schmal, am Stiel schmal bis und leicht vom Hutfleisch ablösbar; jung cremefarben, später mit grau- bis fleischrosa Hauch, ohne violette Töne.
- Stiel & Basis
Stiel 60–100 × 9–20 mm, zylindrisch bis schwach keulig, weißlich bis cremefarben, längs- bis etwas netzig überfasert auf creme- bis rosabräunlichem Grund; zur Basis und bei Berührung schwach bräunend. Jung markig voll, später hohl.
- Fleisch
Fleisch weißlich, unter der Huthaut bräunlich, wässerig marmoriert, in der Hutmitte dick, zum Rand dünn, fest, im Stiel brüchig. Geruch kräftig süßlich-aromatisch bis blumig-parfümiert, in der Literatur mit getrockneter Veilchenwurzel, Orangenblüten oder Jasmin verglichen.
- Sporenpulver
blass fleischrosa bis lachsfarben, in der Schweizer Beschreibung cremegelb mit Orangeton. Sporen ellipsoid, sehr fein warzig bis fast glatt, in der nordischen Darstellung 6,5–9 × 4–5 µm; andere Werke nennen abweichende Längen, von 6,1–7 µm (Schweizer Kollektion) bis 7–10 µm (Schlüssel der Großpilze Baden-Württembergs).
Duft, Hutoberfläche und Lamellen zusammen prüfen
Den Geruch an mehreren Fruchtkörpern festhalten und die Hutoberfläche prüfen: glatt und unbereift oder mit weißem, firnisartigem Reif, mit oder ohne tropfenförmige Wasserflecken. Lamellenfarbe, Lamellenansatz und ein Sporenabwurf ergänzen den Vergleich mit weißen Trichterlingen und anderen Rötelritterlingen. Ein angenehmer Duft ist kein Speisepilzmerkmal.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 212, PDF-S. 211 (Mikrozeichnung gedruckte S. 213, PDF-S. 212): Nr. 245 Lepista irina „Veilchenritterling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung (Hut 40–80 (100) mm, Stiel 60–100 × 9–20 mm, Sporen 6,1–7 × 3,4–4,6 µm, Sporenpulver cremegelb mit Orangeton), Bemerkungen (Verwechslung mit L. glaucocana, Clitocybe nebularis, Rhodocybe truncata); Bewertungssymbol weißes Quadrat. Auf derselben Seite Nr. 246 L. luscina mit Abgrenzung gegen L. irina. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001)
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.); Lepista bearbeitet von A. Gminder · Gedruckte S. 291–292, PDF-S. 292–293: Nr. 31.4 Lepista irina „Veilchen-Rötelritterling“ – Morphologie (Hut 4–10 cm, Stiel 4–10 × 1–2,5 cm, Sporen 6–8,5 × 3,5–5 µm), Ökologie (Waldgesellschaften mit Zahlen; Streu unter Fagus 19, Picea 13, Alnus glutinosa 3; alkalische 38 bis neutrale 18 Böden, keine sauren; Lehmzeiger), Phänologietabelle, Verbreitung, Bestand und Bedrohung. Auf gedruckter S. 292 außerdem Nr. 31.6 Lepista nebularis (Morphologie, Sporenpulver creme bis hell rosagelblich). · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lepista
M. Christensen & G. Gulden, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Christensen & Gulden 2008, Lepista, Funga Nordica S. 403, 405–409 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 407, PDF-S. 577: Punkt 9, L. irina (Hut 50–150 mm, Stiel 60–110 × 10–20 mm, Geruch stark süßlich, aromatisch bis blumig, Sporenpulver rosa bis lachsfarben, Sporen 6,5–9 × 4–5 µm, kalkliebend, in Hexenringen, an Wegrändern, in Wäldern und Gärten, Herbst bis Spätherbst, „Edible“). Gedruckte S. 406, PDF-S. 576: L. nuda, L. glaucocana, L. luscina. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Schlüssel D (Lepista)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 142, PDF-S. 143: Schlüssel D (Lepista), Punkte 1–11: L. glaucocana (weißlich bis sehr blass lila), L. saeva (Stiel mit lila Fasern, Lamellen weißlich), L. nuda, L. sordida, ohne violette Farben → 7; 9 Hut ohne tropfenförmige hygrophane Flecken, Geruch stark süßlich → 11 L. irina (Hut glatt, ± fettig, 50–120 mm; Stiel 10–25 mm dick; Sporen 6,5–9 × 4–5 µm, fein warzig; an Wegrändern, in Wäldern, Gärten; häufig); 10 L. panaeolus (tropfenförmige Flecken, Geruch schwach säuerlich oder leicht mehlig, Magerrasen). · eingesehen 17.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Ewald Gerhardt · Druckausgabe S. 112 (laut Register und Querverweisen): Veilchen-Rötelritterling (E-Book-PDF-S. 255). Vergleichsarten: Nebelgrauer Röteltrichterling S. 108 (PDF 246), Violetter und Lilastiel-Rötelritterling S. 110 (PDF 251, 253), Blaßblauer Rötelritterling S. 112 (PDF 254), Graubräunlicher Rötelritterling S. 114 (PDF 259), Maipilz S. 142 (PDF 328), Bleiweißer Trichterling S. 152 (PDF 350). · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001)
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
- Funga Nordica (2008) · Lepista
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Schlüssel D (Lepista)
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991) – Schlüssel Lepista
Stiel & Basis
Fleisch
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001)
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001) – Schlüssel Lepista
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
- Funga Nordica (2008) · Lepista
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Schlüssel D (Lepista)
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Bodenbewohner, oft in Laub- und Nadelstreu. Wälder, Parks und Wegränder, meist auf basenreichen Böden. Gesellig, oft in Hexenringen, mitunter büschelig, in der Laub- und Nadelstreu von Buchen-, Edellaubholz- und Auwäldern sowie Fichtenforsten, ferner in Parks, Gärten und an Wegrändern; außerhalb von Wäldern seltener. In Baden-Württemberg vor allem unter Rotbuche und Fichte auf neutralen bis basischen, lehmigen, nährstoffreichen Böden; in Nordeuropa als kalkliebend, in der Schweiz als bodenvag beschrieben. Herbst, vor allem September bis November, bei günstiger Witterung bis in den Winter.
Streu & Pflanzenreste · Beispiele
- Buchen
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991) · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001) · Funga Nordica (2008) · Lepista · Der große BLV Pilzführer für unterwegs · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Schlüssel D (Lepista) · GBIF Backbone Taxonomy · Lepista irina (Fr.) H.E.Bigelow (5242058) · Lepista irina (Fr.) H.E. Bigelow – Flowery Blewit
Die Symbole stehen für Streu und Pflanzenreste als Substrat. Daraus folgt keine Partnerschaft mit lebenden Baumwurzeln; die Auswahl ist nicht vollständig.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Hut mit weißem, lange haftendem, firnisartigem Reif über fleischfarbenem bis blass gelblich-beigem Grund; Lamellen breit angewachsen bis kurz herablaufend, im BLV-Pilzführer auch ausgebuchtet; Sporen kleiner, 4–5,5 × 3–4 µm. Der Veilchen-Rötelritterling hat einen glatten, unbereiften Hut und größere Sporen. Beide riechen aromatisch und haben ein blass rosa bis creme getöntes Sporenpulver; Geruch, Sporenpulver und Lamellenansatz trennen daher nicht sicher. Der Bleiweiße Trichterling enthält Muskarin.
Weitere ähnliche Arten
Hut grau bis graubraun, jung oft weißlich bereift, meist größer; Lamellen cremefarben bis gelblich und etwas herablaufend; Stiel kräftig, jung keulig, Basis mit weißem Myzelfilz; Geruch aufdringlich süßlich-unangenehm; Sporen glatt, Sporenpulver creme bis gelblich. Der Veilchen-Rötelritterling ist heller, riecht blumig-parfümiert, seine Lamellen werden rosa getönt und die Sporen sind fein warzig. Nach der Schweizer Monografie werden beide nicht selten verwechselt.
Frisch mit lila bis violetten Tönen an Hut, Lamellen und Stiel; dem Veilchen-Rötelritterling fehlen violette Töne. Beide riechen kräftig süßlich-parfümiert, der Geruch trennt sie also nicht. Violette Rötelritterlinge können beim Trocknen ausblassen und bisweilen nur bräunlich wirken; dann sind Lamellen- und Stielfarbe sowie der Standort zusammen zu prüfen.
Quellen
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Schlüssel D (Lepista)
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991) – Schlüssel Lepista
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001) – Schlüssel Lepista
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
- Funga Nordica (2008) · Lepista
- Lepista irina (Fr.) H.E. Bigelow – Flowery Blewit
Sehr blass graulila bis weißlich violett; sehr blasse Formen werden in beiden Monografien als Doppelgänger des Veilchen-Rötelritterlings genannt. Nach den Großpilzen Baden-Württembergs riechen sie meist weniger süßlich, haben etwas kräftiger getöntes Sporenpulver und kleinere, deutlicher stachelige Sporen.
Hut meist ohne Violett, aber Stiel mit lila Fasern, vor allem bei jungen Fruchtkörpern; Lamellen weißlich bis cremefarben; wächst vor allem in offenem Gelände, auf Wiesen und Weiden, spät im Jahr. Beim Veilchen-Rötelritterling ist der Stiel weißlich bis creme ohne Lilaton.
verfügbar
Marmorierter Rötelritterling
Lepista luscina (L. panaeolus)
Noch kein ArtporträtHut grau bis graubraun mit dunkleren, tropfenförmigen, oft konzentrisch angeordneten Wasserflecken; Geruch schwach mehlig bis säuerlich; vor allem in Wiesen, Weiden und Magerrasen. Der Veilchen-Rötelritterling hat keine solchen Flecken, duftet süßlich-blumig und hat größere, nur fein warzige Sporen.
Weitere Art anzeigenWeniger Arten anzeigen
Ein gedrungener, heller Frühjahrspilz mit dickem Hutfleisch und sehr dicht stehenden Lamellen. Der oft mehlartige Geruch ist charakteristisch, aber nicht einzigartig. Gerade junge giftige Vergleichsarten können ebenfalls hell sein und zur selben Zeit erscheinen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Duft als Leitmerkmal – mit Grenzen
Innerhalb der ähnlichen Rötelritterlinge dienen nach der Schweizer Monografie lediglich Farbe und Geruch zur Trennung. Der süßlich-blumige Duft ist aber nicht einzigartig: Die Varietät iris des Weichritterlings Melanoleuca exscissa riecht ähnlich, und auch der giftige Bleiweiße Trichterling wird als aromatisch beschrieben. Die Nebelkappe riecht dagegen aufdringlich süßlich-ranzig.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 212, PDF-S. 211 (Mikrozeichnung gedruckte S. 213, PDF-S. 212): Nr. 245 Lepista irina „Veilchenritterling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung (Hut 40–80 (100) mm, Stiel 60–100 × 9–20 mm, Sporen 6,1–7 × 3,4–4,6 µm, Sporenpulver cremegelb mit Orangeton), Bemerkungen (Verwechslung mit L. glaucocana, Clitocybe nebularis, Rhodocybe truncata); Bewertungssymbol weißes Quadrat. Auf derselben Seite Nr. 246 L. luscina mit Abgrenzung gegen L. irina. · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Melanoleuca
J. Vesterholt, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte S. 350, PDF-S. 621: Melanoleuca exscissa var. iris – süßer Geruch „wie gebrannter Zucker oder Lepista irina“. · eingesehen 17.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – weiße Trichterlinge, Melanoleuca
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 73, PDF-S. 74: Punkt 24, Clitocybe phyllophila (Stiel 5–15 mm, Sporenpulver ± tonrosa, Sporen 4–5,5 × 3–4 µm, meist zusammenhaftend, Laub- und Nadelwälder, häufig). Gedruckte S. 141, PDF-S. 142: Punkt 11, Melanoleuca exscissa (Geruch bei var. iris stark und süßlich). · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Clitocybe
J. Vesterholt, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte S. 394, PDF-S. 95: Punkt 9, Clitocybe phyllophila (Hut mit ziemlich beständigem weißlichem Reif, Lamellen breit angewachsen bis kurz herablaufend, Geruch würzig-aromatisch, Sporenpulver rosacreme, Sporen 4–5,5 × 3–4 µm). · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001) – Schlüssel Lepista
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.); Lepista bearbeitet von A. Gminder · Gedruckte S. 287, PDF-S. 288: Gattungsschlüssel Lepista, Punkte 1–13: violette Arten (L. saeva, L. sordida, L. nuda s. l.); 7 Sporen in Wasser fast glatt, Geruch aromatisch; 8* Hut nicht bereift; 9 „Geruch auffallend süßlich nach Orangenblüten, Jasmin o. ä., Sporen 7–10 µm lang“ → L. irina; 9*/10 Geruch aufdringlich ranzig-süßlich, Sporen 5,5–7,5 µm → L. nebularis. Am Seitenbild gelesen. · eingesehen 17.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 162, PDF-S. 161: Nr. 170 Clitocybe nebularis „Nebelgrauer Trichterling, Graukappe“ – Makrobeschreibung (Geruch aufdringlich süsslich, unangenehm; Lamellen cremefarben bis gelblich, schwach herablaufend; Sporen glatt; Sporenpulver cremegelblich), Bemerkungen (Doppelgänger u. a. Lepista irina). · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Lepista oder Collybia?
Eine Stammbaumanalyse von 2023 hat die Gattung Collybia neu gefasst; Index Fungorum und MycoBank führen die Art seither als Collybia irina. GBIF ordnet diesen Namen nur der Gattung zu: 42 iNaturalist-Meldungen aus dem Fundgebiet (2015–2025) stehen dort unter „Collybia“ und fehlen in der Artkurve von Lepista irina.
Quellen
Systematic arrangement within the family Clitocybaceae (Tricholomatineae, Agaricales): phylogenetic and phylogenomic evidence, morphological data and muscarine-producing innovation (2023)
Zheng-Mi He, Zuo-Hong Chen, Tolgor Bau, Geng-Shen Wang & Zhu-Liang Yang · Fungal Diversity 123: 1–47. Abstract (über OpenAlex): Clitocybaceae mit sechs Gattungen (Clitocybe, Collybia, Dendrocollybia, Lepista, Pseudolyophyllum, Singerocybe); Collybia emendiert mit vier Untergattungen; 15 neue Kombinationen; Muskarintest an 32 Arten, Muskarin in 18 Arten, die eine Klade innerhalb von Collybia subgen. Collybia bilden. · eingesehen 17.10.2026
Index Fungorum · Lepista irina (Record 299520) und Collybia irina (Record 847247)
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch/NameByKey: Lepista irina (Fr.) H.E. Bigelow 1959 (299520), legitim, aktueller Name Collybia irina (Fr.) Z.M. He & Zhu L. Yang 2023 (847247; Band 123, S. 34; taxonomische Bearbeitung „Kew Mycology (2025)“); Basionym Agaricus irinus Fr. 1838 (457353). Vergleich: Lepista nuda → Collybia nuda (847252), Collybia personata (847253). · eingesehen 17.10.2026
MycoBank · Lepista irina (MB 299520)
Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / International Mycological Association · MB 299520: Lepista irina (Fr.) H.E. Bigelow, Canad. J. Bot. 37(5): 775 (1959), Status „Unchecked“, Klassifikation Clitocybaceae; aktueller Name Collybia irina (Fr.) Z.M. He & Zhu L. Yang, Fungal Diversity 123: 34 (2023) [MB 847247]; homotypische Synonyme Tricholoma irinum, Clitocybe irina, Rhodopaxillus irinus, Gyrophila irina. · eingesehen 17.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy · Lepista irina (Fr.) H.E.Bigelow (5242058)
GBIF Secretariat · API species/5242058 (akzeptiert, Familie Tricholomataceae) mit Synonymen; species/match „Collybia irina“ → nur Gattung Collybia (2527585, HIGHERRANK); occurrence/search verbatimScientificName „Collybia irina“ in den zehn Ländern 2015–2025: 42 iNaturalist-Meldungen unter dem Gattungsschlüssel; Volksnamen mit Quelltaxa; Fundfacetten (Faktenpaket, retrievedAt 2026-10-17T21:13Z). · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Häufig, regional rückläufig
Die Rote Liste Deutschlands von 2016 führt den Veilchen-Rötelritterling als häufig und ungefährdet, langfristig gleich bleibend und kurzfristig mit Abnahme unbekannten Ausmaßes. In Baden-Württemberg gilt er als zerstreut bis mäßig verbreitet mit regionalen Rückgängen; dort wächst er am häufigsten in der Streu unter Rotbuche oder Fichte.
Quellen
Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artensteckbrief Lepista irina
Rote-Liste-Zentrum; F. Dämmrich et al. 2016, Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433 · Artensteckbrief (Stand 17.10.2026): Rote-Liste-Kategorie ungefährdet (*); aktuelle Bestandssituation häufig; langfristiger Trend gleich bleibend; kurzfristiger Trend Abnahme im Ausmaß unbekannt. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001)
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.); Lepista bearbeitet von A. Gminder · Gedruckte S. 291–292, PDF-S. 292–293: Nr. 31.4 Lepista irina „Veilchen-Rötelritterling“ – Morphologie (Hut 4–10 cm, Stiel 4–10 × 1–2,5 cm, Sporen 6–8,5 × 3,5–5 µm), Ökologie (Waldgesellschaften mit Zahlen; Streu unter Fagus 19, Picea 13, Alnus glutinosa 3; alkalische 38 bis neutrale 18 Böden, keine sauren; Lehmzeiger), Phänologietabelle, Verbreitung, Bestand und Bedrohung. Auf gedruckter S. 292 außerdem Nr. 31.6 Lepista nebularis (Morphologie, Sporenpulver creme bis hell rosagelblich). · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lepista irina
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschVeilchen-RötelritterlingVeilchenritterling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 17.10.2026
EnglischFlowery Blewit
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NiederländischGeurige schijnridderzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FranzösischTricholome à odeur d'iris
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
DänischViolduftende hekseringshat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
NorwegischIrisridderhatt
SchwedischIrismusseron
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
FinnischKalvasvalmuska
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
TschechischČirůvka kosatcová
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
Japanischハタシメジ
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Polnisch
- Slowenisch
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- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Meldungen, die auf iNaturalist unter Collybia irina stehen, ordnet GBIF nur der Gattung Collybia zu; sie fehlen in dieser Kurve (Prüfung am 18.10.2026: 42 Meldungen aus den zehn Ländern, davon 11 unter CC BY oder CC0). Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 0 |
| Jul | 7 |
| Aug | 14 |
| Sep | 37 |
| Okt | 142 |
| Nov | 37 |
| Dez | 4 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 23 |
| Österreich | 37 |
| Schweiz | 181 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 1 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 241 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 183 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 37 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 20 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 1 Datensatz
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Name Lepista irina beibehalten, Collybia irina als aktueller Name in Index Fungorum und MycoBank offengelegt. Die DGfM-Positivliste 2026 nennt die Art nicht; ältere Literatur führt sie als essbar, daher „Essbar mit Einschränkungen“ als Vorschlag. Abweichende Größen-, Sporen-, Sporenpulver- und Bodenangaben als Quellenkonflikte dokumentiert. Keine menschliche Endredaktion. Zweite, unabhängige Lesung Satz für Satz am 18.10.2026: 85 Teilsätze geprüft, 13 Befunde, im Entwurf korrigiert.
Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 3 (Nr. 170, 243, 245, 246, Schlüssel, Zeichenerklärung) und Großpilze Baden-Württembergs 3 (Nr. 31.4, 31.6, 31.7b, Schlüssel) am Seitenbild gelesen; Funga Nordica 2008 (Lepista, Clitocybe, Melanoleuca), Fungi of Temperate Europe (2026) und BLV-Pilzführer gezielt. He et al. 2023 nur als Abstract. Speisewert anhand der DGfM-Listen 2026 geprüft; Rote Liste 2016 über den Artensteckbrief. Nomenklatur über Index Fungorum (Webservice), MycoBank und GBIF.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 212, PDF-S. 211 (Mikrozeichnung gedruckte S. 213, PDF-S. 212): Nr. 245 Lepista irina „Veilchenritterling“ – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung (Hut 40–80 (100) mm, Stiel 60–100 × 9–20 mm, Sporen 6,1–7 × 3,4–4,6 µm, Sporenpulver cremegelb mit Orangeton), Bemerkungen (Verwechslung mit L. glaucocana, Clitocybe nebularis, Rhodocybe truncata); Bewertungssymbol weißes Quadrat. Auf derselben Seite Nr. 246 L. luscina mit Abgrenzung gegen L. irina. · eingesehen 17.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001)
G. J. Krieglsteiner (Hrsg.); Lepista bearbeitet von A. Gminder · Gedruckte S. 291–292, PDF-S. 292–293: Nr. 31.4 Lepista irina „Veilchen-Rötelritterling“ – Morphologie (Hut 4–10 cm, Stiel 4–10 × 1–2,5 cm, Sporen 6–8,5 × 3,5–5 µm), Ökologie (Waldgesellschaften mit Zahlen; Streu unter Fagus 19, Picea 13, Alnus glutinosa 3; alkalische 38 bis neutrale 18 Böden, keine sauren; Lehmzeiger), Phänologietabelle, Verbreitung, Bestand und Bedrohung. Auf gedruckter S. 292 außerdem Nr. 31.6 Lepista nebularis (Morphologie, Sporenpulver creme bis hell rosagelblich). · eingesehen 17.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lepista
M. Christensen & G. Gulden, in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Christensen & Gulden 2008, Lepista, Funga Nordica S. 403, 405–409 (MycoKey-PDF-Fassung). Gedruckte S. 407, PDF-S. 577: Punkt 9, L. irina (Hut 50–150 mm, Stiel 60–110 × 10–20 mm, Geruch stark süßlich, aromatisch bis blumig, Sporenpulver rosa bis lachsfarben, Sporen 6,5–9 × 4–5 µm, kalkliebend, in Hexenringen, an Wegrändern, in Wäldern und Gärten, Herbst bis Spätherbst, „Edible“). Gedruckte S. 406, PDF-S. 576: L. nuda, L. glaucocana, L. luscina. · eingesehen 17.10.2026
Index Fungorum · Lepista irina (Record 299520) und Collybia irina (Record 847247)
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch/NameByKey: Lepista irina (Fr.) H.E. Bigelow 1959 (299520), legitim, aktueller Name Collybia irina (Fr.) Z.M. He & Zhu L. Yang 2023 (847247; Band 123, S. 34; taxonomische Bearbeitung „Kew Mycology (2025)“); Basionym Agaricus irinus Fr. 1838 (457353). Vergleich: Lepista nuda → Collybia nuda (847252), Collybia personata (847253). · eingesehen 17.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026: Vorwort (Aufnahmekriterium); Gattung Lepista (S. 8–9) mit L. nuda, L. panaeolus (RL V), L. personata (RL 3), L. sordida – L. irina nicht enthalten (Textsuche über die gesamte Liste). · eingesehen 17.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Lepista irina · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 3: Röhrlinge und Blätterpilze 1. Teil (1991)
Seiten: S. 212 · S. 33–34 · S. 210 · S. 162 · S. 25
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 (2001)
Seiten: S. 291–292 · S. 287 · S. 294–295
- Funga Nordica (2008) · Lepista
Seiten: PDF-S. 577 · S. 394 · S. 350
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) – Schlüssel D (Lepista)
Seiten: S. 142 · S. 73
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Seite: PDF-S. 255
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen8 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Systematic arrangement within the family Clitocybaceae (Tricholomatineae, Agaricales): phylogenetic and phylogenomic evidence, morphological data and muscarine-producing innovation (2023)
- Index Fungorum · Lepista irina (Record 299520) und Collybia irina (Record 847247)
- MycoBank · Lepista irina (MB 299520)
- Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artensteckbrief Lepista irina
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
- Lepista irina (Fr.) H.E. Bigelow – Flowery Blewit
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF Backbone Taxonomy · Lepista irina (Fr.) H.E.Bigelow (5242058)
- Checkliste der Pilze Deutschlands · Lepista irina
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich