MitteleuropaDE

Erdblättriger Risspilz

Inocybe geophylla

SpeisewertGiftig

Muscarinhaltige Giftpilze; die DGfM ordnet sie dem Muskarin-Syndrom zu. Möglich sind unter anderem starkes Schwitzen, Speichel- und Tränenfluss sowie Kreislaufbeschwerden.

Quellen zum Speisewert

Weißliche, seidig glänzende Hüte mit kleinem Buckel auf Moos; ein Fruchtkörper liegt von unten sichtbar.

Artzuordnung laut Research-Grade-Beobachtung der Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung am Beleg.

Foto: Katrin Simon · CC BY 4.0 · Original

Ein kleiner, weißlich-seidiger Risspilz mit später graubraunen Lamellen. Das hier verwendete enge Artkonzept umfasst die weiße Art nach der Revision von 2021; violette Formen und ähnlich benannte Verwandte werden nicht pauschal eingerechnet.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 1–3 cm, weißlich bis beige, teils zart gelblich; kegelig bis gewölbt mit kleinem , fein seidig.

Unterseite

Jung weißlich, später grau- bis milchkaffeebraun, ; Schneiden hell.

Stiel & Basis

Etwa 1,5–5 cm lang und 1–5 mm dick, hell; nur nahe der Spitze bereift, ohne bleibenden .

Fleisch

Weißlich, dünn; Geruch häufig spermatisch.

Sporenpulver

Braun; glatte mandelförmige Sporen.

Bereifung am Stiel lokalisieren

Hinweis zur Beobachtung

Nicht nur „bereift“ notieren, sondern ob die Bereifung auf die Spitze begrenzt ist. Für weiße Kleinpilze ist das zusammen mit Mikromerkmalen deutlich hilfreicher als die Farbe allein.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021) · Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz. Wälder, häufig auf basenreichen Böden. Mykorrhizapilz, in der Revision häufig bei Fichte auf kalkbeeinflussten Böden, aber auch bei Laubbäumen dokumentiert.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Fichten
  • Auch Laubbäume
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Weitere ähnliche Arten

Seidiger Ritterling

Tricholoma columbetta

Essbar · gegart

Seidiger Ritterling: Ein weißer Ritterling mit seidig faserigem Hut und manchmal blaugrünen Flecken an der Stielbasis. Diese Flecken sind hilfreich, aber weder immer vorhanden noch allein beweisend.

Erdblättriger Risspilz: Kleiner und bei Reife mit braunem Sporenpulver; giftiger Verwechslungspartner weißlicher Lamellenpilze.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Ein Referenzfund präzisiert den Namen

Ein untersuchter Tiroler Fund von 2015 mit DNA-Daten dient als Epitypus für I. geophylla. Das ist wichtig, weil selbst ältere Beschreibungen weißer „Seidiger Risspilze“ mehrere ähnliche Arten enthalten können; nicht nur violette Farbformen sind problematisch. Für den Vergleich zählen daher Sporenform und Zystiden zusammen mit dem Erscheinungsbild. Alte Namensgleichheit oder ein passend beschriftetes Foto sichern die heutige engere Artzuordnung nicht.

Quellen

A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021) · Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten. · eingesehen 06.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 404, 405, 406. Historische geophylla-Bearbeitung einschließlich Farbvarietäten mit dem epitypisierten weißen Artkonzept von Bandini et al. (2021) verglichen. Der Artabschnitt der Revision mit Beschreibung, Habitat und Kommentar wurde erneut gelesen. Keine Übernahme der alten weltweiten Verbreitung oder regionalen Wirtsstatistik in die engere Art. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Messdaten mit Stichprobengröße

Die Bearbeitung nennt 7,1–9,3 × 4,1–6,1 µm große Sporen, gemessen an 120 Sporen aus drei Kollektionen; Mittelwert 8,2 × 5,0 µm. Solche Angaben sind präziser als eine unkommentierte einzelne Maßspanne aus einem unklaren Sammelkonzept.

Quellen

A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021) · Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Kristalltragende Zystiden liefern zusätzliche Merkmale

Die Revision beschreibt dickwandige, häufig kristalltragende Pleurozystiden und Kaulozystiden im oberen Stielbereich. Das unterstützt die Abgrenzung naher weißer Arten. Es ist kein Merkmal, das eine Übersichtsaufnahme des Fruchtkörpers zeigen könnte.

Quellen

A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021) · Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Klein und weiß bedeutet nicht harmlos

Der Seidige Risspilz gilt als Giftpilz. Die DGfM führt I. geophylla beim Muskarin-Syndrom. Weder geringe Größe noch unauffälliges Aussehen erlauben Rückschlüsse auf Verträglichkeit; auch weiße essbare Arten sind keine sichere Vergleichsschablone.

Quellen

Fundkorb · Inocybe geophylla
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Cholinerg wirksames AlkaloidC9H20NO2+

Muscarin

Muscarinische Acetylcholin-Rezeptoren

Aktiviert Rezeptoren des vegetativen Nervensystems. Trotz des ähnlichen Namens ist Muscarin etwas anderes als Muscimol.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Muscarin, PubChem CID 9308
2-D-Struktur · PubChem CID 9308
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 174,26 g/mol · Kation ohne Gegenion

Belege zur Zuordnung dieser Art

Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026

DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Fachgesellschaft
Arteinträge Inocybe geophylla und Pseudosperma rimosa [Listenschreibweise]: Muskarin-Syndrom; Stand 01.05.2026. · eingesehen 03.10.2026

First Nature · clitocybe phyllophila
Pat O’Reilly · Fachportal
Artbeschreibung mit Bestimmungsmerkmalen, Mikroskopie, Ökologie und Artvergleichen gelesen. Britische Saison nicht als gesamteuropäischer Kalender verwendet. · eingesehen 04.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Inocybe geophylla

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschErdblättriger RisspilzSeidiger RisspilzWeißer Seidenrisspilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischWhite Fibrecap

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischWitte satijnvezelkop

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischInocybe à lames couleur de terreInocybe terreux

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischInocibe blanco

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Inocybe geophylla (Sowerby ex Fr.) P.Kumm..

DänischAlmindelig trævlhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · Danske svampenavne · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischSilketrevlesopp

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischSidentrådingSidentrådskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischValkorisakas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischStrzępiak ziemistoblaszkowy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischVláknice zemní

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischPrstenolistna razcepljenka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Inocybe geophylla, prstenolistna razcepljenka

KroatischZemljasta cjepača

Namensbeleg

CROmushrooms · Inocybe geophylla · Abgerufen: 06.10.2026

ZEMLJASTA CJEPAČA / Inocybe geophylla (Bull.) P.Kumm.

UngarischSelymes susulyka

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 18: Inocybe geophylla | selymes susulyka

RussischВолоконница земляная

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch土味丝盖伞Sinngemäß: Erdgeruch-Faserhutschirm

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

土味丝盖伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischシロトマヤタケSinngemäß: Weißer Strohhüttenpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

シロトマヤタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Inocybe geophylla
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Sowerby : Fr.) P. Kumm.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Bull.) P. Kumm. · Namensdatensatz 192709
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus geophyllus Bull.
Hist. Champ. Fr. 2(2): pl. 522, fig. 2 (1792) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 258 (1821)
  • Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Sowerby : Fr.) P. Kumm.“, Index Fungorum „(Bull.) P. Kumm.“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Die Revision von 2021 präzisiert die weiße Art durch einen Epitypus. Historische weit gefasste Meldungen einschließlich farbiger Formen sind ohne Belegprüfung nicht als enges geophylla-Konzept auszuwerten.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 8 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Kleiner heller seidiger Habitus und dickwandige Flächenzystiden bestätigt. Der Schlüssel betont zusätzliche unbeschriebene Arten; die belegbezogenen Maße der vorhandenen Epitypusrevision behalten Vorrang.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 425; Schlüssel B17–18 und Fußnote 2 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Inocybe geophylla · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
    Bibliografie

    Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021)

    Fachpublikation · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten

  2. Fundkorb · Inocybe geophylla
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  3. Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum
    Bibliografie

    Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2024)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Mycologia Bavarica 24. Artabschnitt Pseudosperma rimosum, S. 20–24, im Volltext ausgewertet: Epitypus, Makro-/Mikromerkmale und Artabgrenzung. Historisches Inocybe rimosa s.l. nicht unbesehen gleichgesetzt

  4. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

  5. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 425

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel B17–18 und Fußnote 2

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen3 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Tricholoma columbetta · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Redaktion Myko atlas

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage, Ökologie, Verwechslungen und gegebenenfalls Speisewert gelesen. Verlinkte Literatur nicht pauschal als geprüft ausgewiesen

  2. Funga Nordica (2008) · Tricholoma columbetta

    Seite: S. 414–415

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5

    Seite: S. 404, 405, 406

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historische geophylla-Bearbeitung einschließlich Farbvarietäten mit dem epitypisierten weißen Artkonzept von Bandini et al. (2021) verglichen. Der Artabschnitt der Revision mit Beschreibung, Habitat und Kommentar wurde erneut gelesen. Keine Übernahme der alten weltweiten Verbreitung oder regionalen Wirtsstatistik in die engere Art

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Am Standort
    Foto: Katrin Simon (iNaturalist) · CC BY 4.0 · Original
    Unbeschnittenes Querformat, proportional auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert. Keine Retusche, Montage, Farbänderung oder künstliche Schärfung.

    Lamellen & Stiel
    Foto: Jean-Paul Boerekamps · CC0 1.0 · Original
    Proportional verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage. Die Vergrößerung zeigt das vollständige Foto.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandInocybe geophylla im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Inocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Inocybe

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