Erdblättriger Risspilz
Inocybe geophylla
Muscarinhaltige Giftpilze; die DGfM ordnet sie dem Muskarin-Syndrom zu. Möglich sind unter anderem starkes Schwitzen, Speichel- und Tränenfluss sowie Kreislaufbeschwerden.
Quellen zum Speisewert
Ein kleiner, weißlich-seidiger Risspilz mit später graubraunen Lamellen. Das hier verwendete enge Artkonzept umfasst die weiße Art nach der Revision von 2021; violette Formen und ähnlich benannte Verwandte werden nicht pauschal eingerechnet.

Weißliche, seidig glänzende Hüte mit kleinem Buckel auf Moos; ein Fruchtkörper liegt von unten sichtbar.
Artzuordnung laut Research-Grade-Beobachtung der Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung am Beleg.
(c) Katrin Simon, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Ausgelegter heller Fruchtkörper mit freiliegenden Lamellen und schlankem Stiel.
Artzuordnung der verlinkten iNaturalist-Beobachtung (Research Grade); keine unabhängige Nachbestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 1–3 cm, weißlich bis beige, teils zart gelblich; kegelig bis gewölbt mit kleinem , fein seidig.
- Unterseite
Jung weißlich, später grau- bis milchkaffeebraun, ; Schneiden hell.
- Stiel & Basis
Etwa 1,5–5 cm lang und 1–5 mm dick, hell; nur nahe der Spitze bereift, ohne bleibenden .
- Fleisch
Weißlich, dünn; Geruch häufig spermatisch.
- Sporenpulver
Braun; glatte mandelförmige Sporen.
Bereifung am Stiel lokalisieren
Nicht nur „bereift“ notieren, sondern ob die Bereifung auf die Spitze begrenzt ist. Für weiße Kleinpilze ist das zusammen mit Mikromerkmalen deutlich hilfreicher als die Farbe allein.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021) · Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Stiel & Basis
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz. Wälder, häufig auf basenreichen Böden. Mykorrhizapilz, in der Revision häufig bei Fichte auf kalkbeeinflussten Böden, aber auch bei Laubbäumen dokumentiert.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Fichten
- Auch Laubbäume
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
P. rimosum ist meist größer und ockerlich radialfaserig; I. geophylla bleibt im engeren Konzept weißlich-seidig. Zystiden und Sporen unterscheiden die Gruppen besser als ein möglicherweise ähnlicher Geruch.
Weitere ähnliche Arten
verfügbar
Violetter Seidenrisspilz
Noch kein ArtporträtViolette, früher als I. geophylla var. lilacina bezeichnete Pilze sind gesondert zu prüfen. Die Revision behandelt die weiße I. geophylla enger; eine violette Kollektion wird hier nicht einfach als Farbvariante zugeordnet.
Seidiger Ritterling: Ein weißer Ritterling mit seidig faserigem Hut und manchmal blaugrünen Flecken an der Stielbasis. Diese Flecken sind hilfreich, aber weder immer vorhanden noch allein beweisend.
Erdblättriger Risspilz: Kleiner und bei Reife mit braunem Sporenpulver; giftiger Verwechslungspartner weißlicher Lamellenpilze.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein Referenzfund präzisiert den Namen
Ein untersuchter Tiroler Fund von 2015 mit DNA-Daten dient als Epitypus für I. geophylla. Das ist wichtig, weil selbst ältere Beschreibungen weißer „Seidiger Risspilze“ mehrere ähnliche Arten enthalten können; nicht nur violette Farbformen sind problematisch. Für den Vergleich zählen daher Sporenform und Zystiden zusammen mit dem Erscheinungsbild. Alte Namensgleichheit oder ein passend beschriftetes Foto sichern die heutige engere Artzuordnung nicht.
Quellen
A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021) · Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten. · eingesehen 06.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 404, 405, 406. Historische geophylla-Bearbeitung einschließlich Farbvarietäten mit dem epitypisierten weißen Artkonzept von Bandini et al. (2021) verglichen. Der Artabschnitt der Revision mit Beschreibung, Habitat und Kommentar wurde erneut gelesen. Keine Übernahme der alten weltweiten Verbreitung oder regionalen Wirtsstatistik in die engere Art. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Messdaten mit Stichprobengröße
Die Bearbeitung nennt 7,1–9,3 × 4,1–6,1 µm große Sporen, gemessen an 120 Sporen aus drei Kollektionen; Mittelwert 8,2 × 5,0 µm. Solche Angaben sind präziser als eine unkommentierte einzelne Maßspanne aus einem unklaren Sammelkonzept.
Quellen
A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021) · Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Kristalltragende Zystiden liefern zusätzliche Merkmale
Die Revision beschreibt dickwandige, häufig kristalltragende Pleurozystiden und Kaulozystiden im oberen Stielbereich. Das unterstützt die Abgrenzung naher weißer Arten. Es ist kein Merkmal, das eine Übersichtsaufnahme des Fruchtkörpers zeigen könnte.
Quellen
A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
Ditte Bandini, Bernd Oertel & Ursula Eberhardt (2021) · Mycological Progress 20: 1019–1114. Volltextabschnitt Inocybe geophylla: Epitypus, Beschreibung, Habitat, untersuchte Kollektionen und Kommentar erneut gelesen; ausdrücklich enges weißes Artkonzept, keine pauschale Übernahme historischer Sammeldaten. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Klein und weiß bedeutet nicht harmlos
Der Seidige Risspilz gilt als Giftpilz. Die DGfM führt I. geophylla beim Muskarin-Syndrom. Weder geringe Größe noch unauffälliges Aussehen erlauben Rückschlüsse auf Verträglichkeit; auch weiße essbare Arten sind keine sichere Vergleichsschablone.
Quellen
Fundkorb · Inocybe geophylla
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Wirkung & Einordnung.
Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.
Muscarin
Muscarinische Acetylcholin-Rezeptoren
Aktiviert Rezeptoren des vegetativen Nervensystems. Trotz des ähnlichen Namens ist Muscarin etwas anderes als Muscimol.
Strukturformel ansehen

Tautomerendarstellung laut Datenbank.
Belege zur Zuordnung dieser Art
Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026
DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Fachgesellschaft
Arteinträge Inocybe geophylla und Pseudosperma rimosa [Listenschreibweise]: Muskarin-Syndrom; Stand 01.05.2026. · eingesehen 03.10.2026
First Nature · clitocybe phyllophila
Pat O’Reilly · Fachportal
Artbeschreibung mit Bestimmungsmerkmalen, Mikroskopie, Ökologie und Artvergleichen gelesen. Britische Saison nicht als gesamteuropäischer Kalender verwendet. · eingesehen 04.10.2026
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Inocybe geophylla
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschErdblättriger RisspilzSeidiger RisspilzWeißer Seidenrisspilz
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischWhite Fibrecap
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischWitte satijnvezelkop
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischInocybe à lames couleur de terreInocybe terreux
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischInocibe blanco
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Inocybe geophylla (Sowerby ex Fr.) P.Kumm..
DänischAlmindelig trævlhat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · Danske svampenavne · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischSilketrevlesopp
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischSidentrådingSidentrådskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischValkorisakas
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischStrzępiak ziemistoblaszkowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischVláknice zemní
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischPrstenolistna razcepljenka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Inocybe geophylla, prstenolistna razcepljenka
KroatischZemljasta cjepača
Namensbeleg
CROmushrooms · Inocybe geophylla · Abgerufen: 06.10.2026
ZEMLJASTA CJEPAČA / Inocybe geophylla (Bull.) P.Kumm.
UngarischSelymes susulyka
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 18: Inocybe geophylla | selymes susulyka
RussischВолоконница земляная
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Chinesisch土味丝盖伞Sinngemäß: Erdgeruch-Faserhutschirm
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
土味丝盖伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischシロトマヤタケSinngemäß: Weißer Strohhüttenpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
シロトマヤタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Italienisch
- Rumänisch
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Inocybe geophylla
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Sowerby : Fr.) P. Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) P. Kumm. · Namensdatensatz 192709
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus geophyllus Bull.
Hist. Champ. Fr. 2(2): pl. 522, fig. 2 (1792) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 258 (1821)
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Sowerby : Fr.) P. Kumm.“, Index Fungorum „(Bull.) P. Kumm.“.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Die Revision von 2021 präzisiert die weiße Art durch einen Epitypus. Historische weit gefasste Meldungen einschließlich farbiger Formen sind ohne Belegprüfung nicht als enges geophylla-Konzept auszuwerten.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Kleiner heller seidiger Habitus und dickwandige Flächenzystiden bestätigt. Der Schlüssel betont zusätzliche unbeschriebene Arten; die belegbezogenen Maße der vorhandenen Epitypusrevision behalten Vorrang.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 425; Schlüssel B17–18 und Fußnote 2 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Inocybe geophylla · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- A fresh outlook on the smooth-spored species of Inocybe: type studies and 18 new species
- Fundkorb · Inocybe geophylla
- Noch mehr Risspilze (5): Elf neue Arten der Familie Inocybaceae und die Epitypifizierung von Pseudosperma rimosum
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 425
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen3 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Tricholoma columbetta · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Tricholoma columbetta
Seite: S. 414–415
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Seite: S. 404, 405, 406
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Inocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Inocybe