Dünnfleischiger Anis-Champignon
Agaricus silvicola
Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Kegelhütiger Knollenblätterpilz.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
In der DGfM-Positivliste 2026 als Speisepilz geführt. Die Einordnung gilt für die richtig bestimmte Art nach ausreichendem Erhitzen; sie ist keine Verzehrfreigabe eines konkreten Fundes.
Ein schlanker, zunächst weißer Waldchampignon mit Anisgeruch und gelbenden Oberflächen. Die freien Lamellen werden mit der Sporenreife dunkelbraun. Anisgeruch und Gilben müssen zusammen mit Ring, Lamellen und vollständiger Stielbasis beurteilt werden.

Dünnfleischiger Anis-Champignon: weiße Hüte und ein gewendeter Fruchtkörper am Fundort bei Massy, Frankreich.
Artzuordnung aus der Commons-Quelldokumentation übernommen; der konkrete Beleg wurde nicht unabhängig bestimmt. Ring und Stielbasis sind nur teilweise zu sehen.
Strobilomyces / Wikimedia Commons / „Agaricus silvicola 080815wb.JPG“ / CC BY-SA 3.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein gewendeter Fruchtkörper zeigt die dunklen Lamellen und den Stielring; weitere Pilze zeigen den Habitus.
Artzuordnung aus der Commons-Quelldokumentation übernommen; der konkrete Beleg wurde nicht unabhängig bestimmt. Geruch und mikroskopische Merkmale sind aus dem Bild nicht prüfbar.
Strobilomyces / Wikimedia Commons / „Agaricus silvicola 080815wa.JPG“ / CC BY-SA 3.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 5–9 cm, auch größer; weiß, seidig und überwiegend glatt, im Alter oder bei Berührung gelbend.
- Unterseite
Dicht und ; jung blass, später rosa bis dunkel schokoladenbraun.
- Stiel & Basis
Etwa 6–12 cm lang, schlank, Basis oft verdickt; häutiger mit flockiger Unterseite.
- Fleisch
Weißlich, unter der Oberfläche teils gelbend; charakteristischer Anisgeruch.
- Sporenpulver
Braun; glatte elliptische Sporen.
Gilbreaktion am Hut und an der Basis unterscheiden
Festhalten, wo und wie rasch Gelb entsteht. Dazu Geruch, reife Lamellen und die unbeschädigte Basis dokumentieren; ein weißer Hut allein genügt nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungGeruch: Forschung & Quellen
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Agaricus xanthodermus · Stoffnachweis in untersuchtem Material
Agaricus xanthodermus
Gill & Strauch (1984) isolierten Phenol aus frischen Fruchtkörpern und führten den charakteristischen Geruch auf dessen Anwesenheit und Flüchtigkeit zurück.
- Phenol · PubChem CID 996
Australisches Material (Kew, Victoria). Keine Olfaktometrie; die Lokalisation an der Stielbasis wurde nicht untersucht. Boxshall et al. 2021 (Mycologia 113: 1123–1135, nur Abstract) quantifizierten Phenol per GC-MS und fanden mehr im Hut als im Stiel.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „phenolartiger Geruch“ (Vergleich: Karbolchampignon)
- Vertiefung: „phenolartigen“
Gill M, Strauch RJ (1984). Constituents of Agaricus xanthodermus Genevier: the first naturally endogenous azo compound and toxic phenolic metabolites. Zeitschrift für Naturforschung C 39(11–12): 1027–1029
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Zersetzer. In Laub- und Nadelwäldern, unter anderem bei Buche und Fichte; Sommer bis Herbst.
Gehölze am Standort · Beispiele
- Buchen
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 · Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Der Knollenblätterpilz hat weißes Sporenpulver und eine Scheide an der Basis. Junge Champignonlamellen sind noch hell; nur reife Lamellen und eine vollständig erhaltene Basis machen den Vergleich belastbarer.
Rasche intensive Gelbfärbung der verletzten Basis und phenolartiger Geruch sprechen für den Karbolchampignon. Den Reaktionsort und Verlauf statt nur das Vorhandensein von Gelb vergleichen.
Weitere ähnliche Arten
A. arvensis ist gewöhnlich kräftiger und häufiger außerhalb geschlossener Wälder. Beide gilben und riechen anisartig; Statur und Standort sind Hinweise, keine alleinigen Trennmerkmale.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Gilben bedeutet nicht automatisch Karbolchampignon
Auch Anis-Champignons können deutlich gelben. Der Karbolchampignon zeigt häufig eine sehr rasche intensive Reaktion an verletzter Basis und einen phenolartigen statt anisartigen Geruch. Aus einem einzelnen gelben Fleck lässt sich deshalb weder Art noch Speisewert ableiten.
Quellen
Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der Ring besitzt eine Unterseite
Der Ring ist hängend und häutig, auf der Unterseite flockig. Das Merkmal ist am Standort oft verdeckt und auf Draufsichten unsichtbar. Ein intakter junger und ein reifer Fruchtkörper zeigen, wie Ring und freie Lamellen zusammenhängen.
Quellen
Agaricus silvicola (Dünnfleischiger Anis-Champignon) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der schiefe Knollenansatz ist keine absolute Grenze
Agaricus essettei kann ähnlich wachsen und muss keine auffällig schiefe Basis besitzen. Als Literaturbereiche sind für A. silvicola 5–6,5 × 3,5–4 µm, für A. essettei 6–8 × 4–5,5 µm angegeben. Überlappung und uneinheitliche Artauffassungen verlangen mehr als eine Einzelmessung.
Quellen
Agaricus silvicola (Dünnfleischiger Anis-Champignon) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Waldstandort ist keine Mykorrhiza-Angabe
Die Art lebt als Zersetzer. Dass sie bei Fichten oder Buchen gefunden wird, bezeichnet das Habitat und belegt keine Symbiose mit deren Wurzeln. Weißhütige Wulstlinge können daneben wachsen; deren helle Lamellen und Scheide sind gesondert zu prüfen.
Quellen
Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Knollenform allein löst die Artgruppe nicht auf
Der Band behandelt A. sylvicola im weiteren Sinn. A. essettei, A. abruptibulbus und A. indistinctus erscheinen den Autoren morphologisch nicht trennbar. Ältere Unterscheidungen nach einer schiefen Knolle oder leicht anderen Sporenmaßen müssen deshalb mit ihrer Quelle gelesen werden. Solche Merkmale machen ein Standortfoto nicht zum Nachweis einer engeren Art.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 314; Schlüssel C8 und Fußnote 6, Buchschreibung sylvicola · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Agaricus silvicola
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschDünnfleischiger Anis-ChampignonDünnfleischiger Anis-Egerling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischWood Mushroom
NiederländischSlanke anijschampignon
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischAgaric aniséAgaric anisé des boisPsalliote anisé des bois
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischChampiñón anisado
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Agaricus silvicola (Vittad.) Sacc..
ItalienischPrataiolo di bosco
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
DänischGulhvid champignon
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NorwegischSnøballsjampinjong
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
In der Quelle geführt als Agaricus sylvicola.
SchwedischKnölchampinjonLiten snöbollschampinjon
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischKuusiherkkusieni
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischPieczarka płaskobulwkowa
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischPečárka lesomilná
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischHostni kukmak
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Agaricus sylvicola.
Agaricus sylvicola, hostni kukmak
KroatischŠumska pečurka
Namensbeleg
CROmushrooms · Agaricus sylvicola · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Agaricus sylvicola.
ŠUMSKA PEČURKA | Agaricus sylvicola
UngarischKarcsú csiperke
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Agaricus sylvicola.
PDF-Seite 2: Agaricus sylvicola (Agaricus flavescens) | karcsú csiperke
RussischШампиньон перелесковыйШампиньон лесной гладенький
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
Chinesisch白林地菇Sinngemäß: Weißer Waldpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
白林地菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischシロモリノカサSinngemäß: Weißer Waldschirm
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
シロモリノカサ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Agaricus silvicola
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Vittad.) Peck
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag unter abweichender Schreibweise (siehe Erfassungsnotiz)
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Vittad.) Peck · Namensdatensatz 546340
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus campestris var. sylvicola Vittad.
Descr. fung. mang. Italia: 43 (1835) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
- Die Schreibweise des wissenschaftlichen Namens weicht im Register ab.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Index Fungorum führt den Namen in der Schreibweise „Agaricus sylvicola“; Mykolog schreibt „Agaricus silvicola“. „Agaricus silvicola“ ist in Index Fungorum ein Datensatz für eine orthographische Variante (Record 283990); Autorzitat aus dem verknüpften Registereintrag „Agaricus sylvicola (Vittad.) Peck“.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 2 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 1 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 11 |
| Jun | 49 |
| Jul | 56 |
| Aug | 154 |
| Sep | 233 |
| Okt | 255 |
| Nov | 61 |
| Dez | 3 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 224 |
| Österreich | 192 |
| Schweiz | 398 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 1 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 1 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 7 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 37 Meldungen unter CC0 1.0, 786 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 400 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 194 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 187 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 23 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 11 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 4 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 3 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Schlanker Anis-Champignon in Wäldern und kleine Sporen bestätigt. Der Schlüssel behandelt A. sylvicola s. l.; der bestehende Vorbehalt gegenüber rein äußerlicher Trennung von A. essettei bleibt erhalten.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 314; Schlüssel C8 und Fußnote 6, Buchschreibung sylvicola · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Unter A. sylvicola behandelt. Nauta stellt A. essettei wegen Übergängen bei Knolle und Sporenmaßen zur selben Art. Die bestehende Warnung vor einer Bestimmung allein nach schiefer oder gerandeter Knolle wird dadurch gestützt.
Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen
Neue Buchfundstelle
Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga · S. 47–48; PDF-S. 48–49 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Agaricus silvicola · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
- Agaricus silvicola (Dünnfleischiger Anis-Champignon) – Fundkorb
- First Nature · Agaricus arvensis
- Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
- Amanita virosa – Artenporträt
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Poisonous mushrooms in Norway
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 314
- Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
Seite: S. 47–48
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Seite: S. 525, 526
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Agaricus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Agaricus