MitteleuropaDE

Dünnfleischiger Anis-Champignon

Agaricus silvicola

SpeisewertEssbar · gegart

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Kegelhütiger Knollenblätterpilz.

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

In der DGfM-Positivliste 2026 als Speisepilz geführt. Die Einordnung gilt für die richtig bestimmte Art nach ausreichendem Erhitzen; sie ist keine Verzehrfreigabe eines konkreten Fundes.

Dünnfleischiger Anis-Champignon: weiße Hüte und ein gewendeter Fruchtkörper am Fundort bei Massy, Frankreich.

Artzuordnung aus der Commons-Quelldokumentation übernommen; der konkrete Beleg wurde nicht unabhängig bestimmt. Ring und Stielbasis sind nur teilweise zu sehen.

Foto: Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein schlanker, zunächst weißer Waldchampignon mit Anisgeruch und gelbenden Oberflächen. Die freien Lamellen werden mit der Sporenreife dunkelbraun. Anisgeruch und Gilben müssen zusammen mit Ring, Lamellen und vollständiger Stielbasis beurteilt werden.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Meist 5–9 cm, auch größer; weiß, seidig und überwiegend glatt, im Alter oder bei Berührung gelbend.

Unterseite

Dicht und ; jung blass, später rosa bis dunkel schokoladenbraun.

Stiel & Basis

Etwa 6–12 cm lang, schlank, Basis oft verdickt; häutiger mit flockiger Unterseite.

Fleisch

Weißlich, unter der Oberfläche teils gelbend; charakteristischer Anisgeruch.

Sporenpulver

Braun; glatte elliptische Sporen.

Gilbreaktion am Hut und an der Basis unterscheiden

Hinweis zur Beobachtung

Festhalten, wo und wie rasch Gelb entsteht. Dazu Geruch, reife Lamellen und die unbeschädigte Basis dokumentieren; ein weißer Hut allein genügt nicht.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung & Quellen

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Agaricus xanthodermus · Stoffnachweis in untersuchtem Material

Agaricus xanthodermus

Gill & Strauch (1984) isolierten Phenol aus frischen Fruchtkörpern und führten den charakteristischen Geruch auf dessen Anwesenheit und Flüchtigkeit zurück.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Australisches Material (Kew, Victoria). Keine Olfaktometrie; die Lokalisation an der Stielbasis wurde nicht untersucht. Boxshall et al. 2021 (Mycologia 113: 1123–1135, nur Abstract) quantifizierten Phenol per GC-MS und fanden mehr im Hut als im Stiel.

Bezug im Porträt

  • Vergleichstext: „phenolartiger Geruch“ (Vergleich: Karbolchampignon)
  • Vertiefung: „phenolartigen“

Gill M, Strauch RJ (1984). Constituents of Agaricus xanthodermus Genevier: the first naturally endogenous azo compound and toxic phenolic metabolites. Zeitschrift für Naturforschung C 39(11–12): 1027–1029

Fundstelle: S. 1027 Einleitung (Geruch „inky“ bzw. „carbolic“) und Ergebnisse (Phenol 0,08 % des Frischgewichts); S. 1028 Discussion (Geruch „in accord with the presence and volatility“ von Phenol)

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Volltext-PDF, alle 3 Seiten (ZfN-Digitalisat der Max-Planck-Gesellschaft; Recherche-Agent); Geruchssätze S. 1027 und 1028 sowie Lizenzvermerk selbst gegengelesen

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Zersetzer. In Laub- und Nadelwäldern, unter anderem bei Buche und Fichte; Sommer bis Herbst.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Buchen
  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 · Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Weitere ähnliche Arten

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Gilben bedeutet nicht automatisch Karbolchampignon

Auch Anis-Champignons können deutlich gelben. Der Karbolchampignon zeigt häufig eine sehr rasche intensive Reaktion an verletzter Basis und einen phenolartigen statt anisartigen Geruch. Aus einem einzelnen gelben Fleck lässt sich deshalb weder Art noch Speisewert ableiten.

Quellen

Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Ring besitzt eine Unterseite

Der Ring ist hängend und häutig, auf der Unterseite flockig. Das Merkmal ist am Standort oft verdeckt und auf Draufsichten unsichtbar. Ein intakter junger und ein reifer Fruchtkörper zeigen, wie Ring und freie Lamellen zusammenhängen.

Quellen

Agaricus silvicola (Dünnfleischiger Anis-Champignon) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der schiefe Knollenansatz ist keine absolute Grenze

Agaricus essettei kann ähnlich wachsen und muss keine auffällig schiefe Basis besitzen. Als Literaturbereiche sind für A. silvicola 5–6,5 × 3,5–4 µm, für A. essettei 6–8 × 4–5,5 µm angegeben. Überlappung und uneinheitliche Artauffassungen verlangen mehr als eine Einzelmessung.

Quellen

Agaricus silvicola (Dünnfleischiger Anis-Champignon) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Waldstandort ist keine Mykorrhiza-Angabe

Die Art lebt als Zersetzer. Dass sie bei Fichten oder Buchen gefunden wird, bezeichnet das Habitat und belegt keine Symbiose mit deren Wurzeln. Weißhütige Wulstlinge können daneben wachsen; deren helle Lamellen und Scheide sind gesondert zu prüfen.

Quellen

Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die Knollenform allein löst die Artgruppe nicht auf

Der Band behandelt A. sylvicola im weiteren Sinn. A. essettei, A. abruptibulbus und A. indistinctus erscheinen den Autoren morphologisch nicht trennbar. Ältere Unterscheidungen nach einer schiefen Knolle oder leicht anderen Sporenmaßen müssen deshalb mit ihrer Quelle gelesen werden. Solche Merkmale machen ein Standortfoto nicht zum Nachweis einer engeren Art.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 314; Schlüssel C8 und Fußnote 6, Buchschreibung sylvicola · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Agaricus silvicola

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschDünnfleischiger Anis-ChampignonDünnfleischiger Anis-Egerling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischWood Mushroom

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · TAXREF · CC BY 4.0 · Abgerufen: 16.10.2026

In der Quelle geführt als Agaricus silvicola (Vittad.) Peck, 1872.

NiederländischSlanke anijschampignon

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischAgaric aniséAgaric anisé des boisPsalliote anisé des bois

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischChampiñón anisado

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Agaricus silvicola (Vittad.) Sacc..

ItalienischPrataiolo di bosco

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

DänischGulhvid champignon

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NorwegischSnøballsjampinjong

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

In der Quelle geführt als Agaricus sylvicola.

SchwedischKnölchampinjonLiten snöbollschampinjon

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischKuusiherkkusieni

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischPieczarka płaskobulwkowa

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischPečárka lesomilná

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischHostni kukmak

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Agaricus sylvicola.

Agaricus sylvicola, hostni kukmak

KroatischŠumska pečurka

Namensbeleg

CROmushrooms · Agaricus sylvicola · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Agaricus sylvicola.

ŠUMSKA PEČURKA | Agaricus sylvicola

UngarischKarcsú csiperke

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Agaricus sylvicola.

PDF-Seite 2: Agaricus sylvicola (Agaricus flavescens) | karcsú csiperke

RussischШампиньон перелесковыйШампиньон лесной гладенький

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Chinesisch白林地菇Sinngemäß: Weißer Waldpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

白林地菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischシロモリノカサSinngemäß: Weißer Waldschirm

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

シロモリノカサ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Agaricus silvicola
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Vittad.) Peck
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag unter abweichender Schreibweise (siehe Erfassungsnotiz)
Autorzitat laut Index Fungorum
(Vittad.) Peck · Namensdatensatz 546340
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus campestris var. sylvicola Vittad.
Descr. fung. mang. Italia: 43 (1835) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
  • Die Schreibweise des wissenschaftlichen Namens weicht im Register ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Index Fungorum führt den Namen in der Schreibweise „Agaricus sylvicola“; Mykolog schreibt „Agaricus silvicola“. „Agaricus silvicola“ ist in Index Fungorum ein Datensatz für eine orthographische Variante (Record 283990); Autorzitat aus dem verknüpften Registereintrag „Agaricus sylvicola (Vittad.) Peck“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

823GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 2 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb1
Mär0
Apr0
Mai11
Jun49
Jul56
Aug154
Sep233
Okt255
Nov61
Dez3
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland224
Österreich192
Schweiz398
Tschechien0
Polen1
Slowakei0
Ungarn1
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg7

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 37 Meldungen unter CC0 1.0, 786 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 400 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 194 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 187 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. ArtenFinder · 23 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. iNaturalist Research-grade Observations · 11 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 4 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. data.mnhn.lu observation data · 3 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
    Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 10 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Schlanker Anis-Champignon in Wäldern und kleine Sporen bestätigt. Der Schlüssel behandelt A. sylvicola s. l.; der bestehende Vorbehalt gegenüber rein äußerlicher Trennung von A. essettei bleibt erhalten.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 314; Schlüssel C8 und Fußnote 6, Buchschreibung sylvicola · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Unter A. sylvicola behandelt. Nauta stellt A. essettei wegen Übergängen bei Knolle und Sporenmaßen zur selben Art. Die bestehende Warnung vor einer Bestimmung allein nach schiefer oder gerandeter Knolle wird dadurch gestützt.

Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen

Neue Buchfundstelle

Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga · S. 47–48; PDF-S. 48–49 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang des ergänzenden Abgleichs

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Agaricus silvicola · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  2. Agaricus silvicola (Dünnfleischiger Anis-Champignon) – Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Arttext, dokumentierte Beobachtungen und Vergleiche gelesen. Einzelkollektionen und lokale Beobachtungen nicht als universelle Artkonstanten verwendet

  3. First Nature · Agaricus arvensis
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen

  4. Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
    Bibliografie

    Pat O’Reilly / First Nature

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Etymology, Identification guide: Cap; Habitat & ecological role

  5. Amanita virosa – Artenporträt
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide: Merkmale, Sporen, Ökologie und Vergleichsarten; kulinarische Hinweise nicht übernommen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Poisonous mushrooms in Norway
    Bibliografie

    Giftinformasjonen / Helsenorge

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Hepatotoxic mushrooms; Destroying angel: weißer Fruchtkörper, Ringverlust und sackartige Volva

  2. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 314

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel C8 und Fußnote 6, Buchschreibung sylvicola

  4. Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)

    Seite: S. 47–48

    Bibliografie

    M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga

    Monografie · ausgewählte Artabschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 48–49

  5. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5

    Seite: S. 525, 526

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Ausgewählte makroskopische Merkmalsfelder und/oder Ökologie abgeglichen; keine vollständige Neubewertung von Taxonomie oder Toxikologie

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus und Hutoberseiten
    Foto: Strobilomyces / Wikimedia Commons / „Agaricus silvicola 080815wb.JPG“ / CC BY-SA 3.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung.

    Lamellen und Stielring
    Foto: Strobilomyces / Wikimedia Commons / „Agaricus silvicola 080815wa.JPG“ / CC BY-SA 3.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 3.0 · Original
    Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandAgaricus silvicola im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Agaricus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Agaricus

Fotoansicht