Kegelhütiger Knollenblätterpilz
Amanita virosa
Amatoxine können schon in kleinen Mengen schwere Leberschäden auslösen. Bei möglichem Verzehr sofort Giftberatung/ärztliche Hilfe – auch ohne Beschwerden oder bei scheinbarer Besserung.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Amatoxine können verzögert schwere Leberschäden verursachen; vorübergehende Besserung ist keine Entwarnung.
Enthält Amatoxine; bereits kleine Mengen können schwere Leberschäden verursachen. Bei möglichem Verzehr sofort Giftinformationszentrum oder ärztliche Hilfe kontaktieren, auch wenn noch keine Beschwerden bestehen.
Ein weißer, tödlich giftiger Wulstling mit freien weißen Lamellen und sackartiger Hülle an der Stielbasis. Der Hut kann kegelig bleiben; ein fehlender Ring oder eine unsichtbare Basis schließen die Art nicht aus.

Weißer Fruchtkörper am Standort; die Stielbasis bleibt in der Vegetation verborgen.
Quartl · CC BY-SA 3.0 · Original

Junger weißer Fruchtkörper mit noch geschlossenem Hut und freigelegter Basis.
Artzuordnung der verlinkten iNaturalist-Beobachtung (Research Grade); keine unabhängige Nachbestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Weiß, jung eiförmig bis kegelig, später glockig oder unregelmäßig gewölbt, oft mit breitem und etwas schief; Rand ungerieft.
- Unterseite
Weiße, dicht stehende , die den Stiel nicht direkt erreichen.
- Stiel & Basis
Weiß, flockig bis schuppig, mit zerbrechlichem ; Basis in einer sackartigen , die tief im Boden verborgen sein kann.
- Fleisch
Fleisch weiß; Geruch frisch oft schwach, im Alter teils unangenehm. Geruch ist kein verlässliches Ausschlussmerkmal; keine Kostprobe.
- Sporenpulver
weiß; Sporen meist annähernd kugelig, auch breit elliptisch, glatt und .
Die vollständige Basis zählt
Hut, Lamellen, Ringbereich und vollständige Stielbasis gemeinsam erfassen. Eine abgeschnittene oder verdeckte Basis lässt das wichtigste Hüllmerkmal offen.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Amanita virosa – Artenporträt
First Nature / Pat O’Reilly · Identification guide: Merkmale, Sporen, Ökologie und Vergleichsarten; kulinarische Hinweise nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026
Poisonous mushrooms in Norway
Giftinformasjonen / Helsenorge · Hepatotoxic mushrooms; Destroying angel: weißer Fruchtkörper, Ringverlust und sackartige Volva · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungGeruch: Forschung zu Vergleichsarten
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.
Agaricus xanthodermus · Stoffnachweis in untersuchtem Material
Agaricus xanthodermus
Gill & Strauch (1984) isolierten Phenol aus frischen Fruchtkörpern und führten den charakteristischen Geruch auf dessen Anwesenheit und Flüchtigkeit zurück.
- Phenol · PubChem CID 996
Australisches Material (Kew, Victoria). Keine Olfaktometrie; die Lokalisation an der Stielbasis wurde nicht untersucht. Boxshall et al. 2021 (Mycologia 113: 1123–1135, nur Abstract) quantifizierten Phenol per GC-MS und fanden mehr im Hut als im Stiel.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „Geruch an Phenol oder Tinte erinnernd“ (Vergleich: Karbolchampignon)
Gill M, Strauch RJ (1984). Constituents of Agaricus xanthodermus Genevier: the first naturally endogenous azo compound and toxic phenolic metabolites. Zeitschrift für Naturforschung C 39(11–12): 1027–1029
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Laub-, Misch- & Nadelwald. Waldpilz bei Laub- und Nadelbäumen; in nördlichen Regionen auch verbreitet in Nadelwäldern, regional stärker in höheren Lagen.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Laubbäume
- Nadelbäume
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Funga Nordica (2008): Amanita · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 · Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) · Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022) · Amanita virosa – Artenporträt
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Frühlings-Knollenblätterpilz: Weißer, lebensgefährlich giftiger Wulstling mit häutiger Scheide. Das Porträt folgt dem 2022 präzisierten, KOH-positiven Artkonzept.
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Häufig deutlicher kegelige Hutform und faseriger Stiel; Überschneidungen erfordern zusätzliche Merkmale.
Grüner Knollenblätterpilz: Hut olivgrün, gelbgrün, bräunlich oder nahezu weiß, weiße Formen erst rundlich gewölbt; Stiel teils grünlich bis bräunlich genattert, Ring herabhängend.
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Hut weiß, jung eiförmig bis kegelig, später oft etwas schief; Stiel weiß, flockig bis schuppig. Weiße Lamellen, weißes Sporenpulver und sackartige Scheide haben beide; Hutform und Farbe trennen nicht sicher.
Quellen
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Funga Nordica (2008): Amanita
- Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed
- Stadt Wien · Grüner Knollenblätterpilz
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- DGfM · Pilz des Jahres 2019: Grüner Knollenblätterpilz
- Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Amanita virosa – Artenporträt
- Poisonous mushrooms in Norway
Ockerscheidiger Eier-Wulstling: Ein weißer Wulstling mit ockerfarbener sackartiger Scheide. Vor allem mediterran, aber als europäische Vergleichsart wichtig: Verwechslungen mit dem Eier-Wulstling können schwere Nierenschäden auslösen.
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Andere Art und anderes Vergiftungssyndrom; ebenfalls weißer Wulstling, daher Stielbasis und Gesamtmerkmale prüfen.
Karbolchampignon: Lamellen jung blass, dann rosa bis dunkelbraun; Sporenpulver dunkelbraun. Hut und besonders die Stielbasis gilben bei Verletzung rasch chromgelb; Geruch an Phenol oder Tinte erinnernd.
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Lamellen bleiben weiß, Sporenpulver weiß; die Stielbasis steckt in einer sackartigen Scheide, die tief im Boden verborgen sein kann.
Quellen
- Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Karbolchampignon, Karbol-Egerling, Giftchampignon
- Amanita virosa – Artenporträt
- Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Funga Nordica (2008): Amanita
- Poisonous mushrooms in Norway
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Weitere ähnliche Arten
Der Knollenblätterpilz hat weißes Sporenpulver und eine Scheide an der Basis. Junge Champignonlamellen sind noch hell; nur reife Lamellen und eine vollständig erhaltene Basis machen den Vergleich belastbarer.
Der lebensgefährlich giftige weiße Wulstling besitzt eine sackartige Scheide; die grob flockige, zerfallende Hülle des Fransigen Wulstlings ist anders gebaut. Weiße Hutfarbe und Größe sind keine ausreichende Trennung.
4 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Rosablättriger Egerlingsschirmling: Weißer Schirmpilz mit freien, lange hellen Lamellen. Die Abgrenzung von weißen Wulstlingen ist besonders wichtig.
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Lebensgefährlich giftig, mit häutiger Scheide an der vollständigen Stielbasis.
Ein heller Wulstling mit kräftiger, meist deutlich abgesetzter Stielknolle. Sein Name darf nicht dazu verleiten, gelbe Fruchtkörper als weniger gefährlich einzuordnen: Für den Vergleich müssen Hut, Lamellen und vollständige Basis zusammen sichtbar sein.
Lamellenreifung, Sporenpulver und Scheide
- Lamellen
- Wiesenchampignon: Jung rosa, reif schokoladenbraunKegelhütiger Knollenblätterpilz: Bleibend weiß
- Sporenpulver
- Wiesenchampignon: Dunkel schokoladenbraunKegelhütiger Knollenblätterpilz: Weiß
Weiße Hüte haben beide, und der Ring kann bei beiden fehlen. Junge oder unvollständige Exemplare verlangen den gesamten Merkmalsvergleich – der Kegelhütige Knollenblätterpilz ist tödlich giftig.
Quellen
Aus dem ausgearbeiteten Vergleich · Abgerufen 16.10.2026.
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
- Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Amanita virosa – Artenporträt
- First Nature · Agaricus campestris
- Funga Nordica (2008): Amanita
- Poisonous mushrooms in Norway
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Scheide an der Basis und Lamellenansatz
- Stielbasis
- Mairitterling: Ohne sackartige ScheideKegelhütiger Knollenblätterpilz: Sackartige Scheide, teils tief im Boden
- Lamellenansatz
- Mairitterling: Mit ausgebuchtetem AnsatzKegelhütiger Knollenblätterpilz: Erreichen den Stiel nicht direkt
Helle Farben und weißes Sporenpulver haben beide, und der Geruch ist kein verlässliches Ausschlussmerkmal. Ein fehlender Ring oder eine unsichtbare Basis schließen den tödlich giftigen Kegelhütigen Knollenblätterpilz nicht aus.
Quellen
Aus dem ausgearbeiteten Vergleich · Abgerufen 16.10.2026.
- Mairitterling · Stadt Wien
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
- Amanita virosa – Artenporträt
- Poisonous mushrooms in Norway
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein Ring kann verschwinden
Der Ring ist zerbrechlich und kann abfallen. Ein ringlos wirkender weißer Fruchtkörper wird dadurch nicht unbedenklich; die vollständige Basis bleibt entscheidend für den Vergleich.
Quellen
Poisonous mushrooms in Norway
Giftinformasjonen / Helsenorge · Hepatotoxic mushrooms; Destroying angel: weißer Fruchtkörper, Ringverlust und sackartige Volva · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Scheinbare Besserung täuscht
Nach verzögerten Magen-Darm-Beschwerden kann eine Phase der Besserung auftreten, während die Vergiftung weiter fortschreitet. Darauf zu warten ist bei möglichem Verzehr keine sichere Strategie.
Quellen
Hvit fluesopp er en svært giftig sopp
Giftinformasjonen / Helsenorge · Abschnitte Vergiftung und Symptome: Amatoxine, Leberschäden, verzögerter Beginn und sofortige Kontaktaufnahme · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Weiße Lamellen im Vergleich
Champignons entwickeln rosa bis braune Lamellen. Beim Kegelhütigen Knollenblätterpilz bleiben sie weiß; ein junges oder unvollständiges Exemplar verlangt trotzdem den gesamten Merkmalsvergleich.
Quellen
Amanita virosa – Artenporträt
First Nature / Pat O’Reilly · Identification guide: Merkmale, Sporen, Ökologie und Vergleichsarten; kulinarische Hinweise nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Das Ausgangsgestein erklärt den Standort nicht allein
Für Baden-Württemberg beschreibt die Monografie schattige, saure und nährstoffarme Standorte, häufig mit Fichte. Vorkommen über Kalk werden dort mit darüberliegenden sauren Deckschichten erklärt. Die sichtbare Gesteinsart ist deshalb kein zuverlässiger Ausschlussgrund. Standortangaben ergänzen die Merkmale des vollständig betrachteten Fruchtkörpers.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 47, 48. Regionale Ökologie; keine Übernahme historischer medizinischer Angaben. Nachprüfung 2.4.2: PDF-S. 46, 47, jeweils Druckseite +1. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Wirkung & Einordnung.
Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.
α-Amanitin
RNA-Polymerase II
Ein besonders gut untersuchtes Amatoxin. Es hemmt die Abschrift von Erbinformation und kann lebenswichtige Zellfunktionen beeinträchtigen.
Strukturformel ansehen

Tautomerendarstellung laut Datenbank.
Belege zur Zuordnung dieser Art
Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026
Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.
Sarawi et al. (2022) · Primärstudie
Abstract gelesen: 48 Kollektionen, 16 Arten, UHPLC-QTOF-MS/MS. Keine Volltextauswertung; keine Übertragung auf jede Population. · eingesehen 03.10.2026
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Amanita virosa
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschKegelhütiger KnollenblätterpilzWeißer Knollenblätterpilz
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischDestroying Angel
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischKleverige knolamaniet
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischAmanite vireuseAnge de la mortAnge destructeur
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischAmanita maloliente
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Amanita virosa (Fries) Bertillon.
ItalienischOvolo maleficoOvolaccioFalso ovoloEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
RumänischBurete tomnatic
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
DänischSnehvid fluesvamp
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischHvit fluesopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischVit flugsvamp
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischValkokärpässieni
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischMuchomor jadowity
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischMuchomůrka jízlivá
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischKoničasta mušnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Amanita virosa, koničasta mušnica
KroatischSmrdljiva pupavka
Namensbeleg
CROmushrooms · Amanita virosa · Abgerufen: 06.10.2026
SMRDLJIVA PUPAVKA / Amanita virosa Bertill.
UngarischHegyeskalapú galóca
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 3: Amanita virosa | hegyeskalapú galóca
RussischМухомор вонючий
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch鳞柄白鹅膏Sinngemäß: Schuppenstieliger weißer Wulstling
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
鳞柄白鹅膏: 鹅膏 ist hier sinngemäß als Wulstling wiedergegeben. Eine historische Herleitung dieses Gruppennamens wird nicht behauptet.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 鹅膏 ist hier sinngemäß als Wulstling wiedergegeben. Eine historische Herleitung dieses Gruppennamens wird nicht behauptet.
JapanischドクツルタケSinngemäß: Giftiger Kranichpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ドクツルタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Amanita virosa
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Fr.) Bertill.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Bertill. · Namensdatensatz 163692
- Veröffentlichung des hier geführten Namens
- Amanita virosa Bertill.
Dict. Encyclop. Sci. Médic. 1(3): 497 (1866) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Veröffentlichung des verknüpften älteren Namens
- Agaricus virosus Fr.
Epicrisis Systematis Mycologici: 3 (1838) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
- Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.
- Index Fungorum vermerkt einen Statushinweis zum verknüpften älteren Namen.
- Index Fungorum verknüpft einen älteren Namen, obwohl das Autorzitat keine Klammerautoren enthält. Die Veröffentlichung des hier geführten Namens und die des älteren Namens werden getrennt gezeigt; die Art dieser Beziehung ist damit nicht abschließend geprüft.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Fr.) Bertill.“, Index Fungorum „Bertill.“. Status des Basionyms in Index Fungorum: Illegitimate. Index Fungorum zitiert Amanita virosa ohne Klammerautor (Bertill., Dict. Encyclop. Sci. Médic. 1(3): 497 (1866)), verknüpft den Namen aber mit „Agaricus virosus Fr.“ als Basionym.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 1 |
| Jul | 8 |
| Aug | 87 |
| Sep | 88 |
| Okt | 35 |
| Nov | 7 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 48 |
| Österreich | 64 |
| Schweiz | 105 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 8 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 15 Meldungen unter CC0 1.0, 211 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 103 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 61 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 29 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 13 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 10 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 7 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 2 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Fünf Felder mit aktueller Primärrevision und drei Monografien abgeglichen. Hutform, Geruch und Sporenform präzisiert. Die abweichende historische Lamellenangabe wird transparent dokumentiert. Keine neue medizinische Freigabe.
Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: cap (refined), underside (confirmed), flesh (refined), spore (refined), ecology (confirmed).
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach; Fred Kränzlin · Nr. 160, gedruckte S. 156; PDF-S. 155. Artpassage und Bemerkungen gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 47, 48. Regionale Ökologie; keine Übernahme historischer medizinischer Angaben. Nachprüfung 2.4.2: PDF-S. 46, 47, jeweils Druckseite +1. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gattungsdiagnose S. 326 / PDF 40; Schlüssel C2, PDF-S. 45, jeweils Druckseite +286. · eingesehen 14.10.2026
Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
Pablo Alvarado et al. · Abschnitt 3.2, Nr. 6: Amanita virosa; Neotypus, Makro-/Mikrobeschreibung, Anmerkungen und Untersuchungsbelege. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Oft asymmetrischer Hut, flockiger Stiel und rundliche Sporen bestätigt. Saure Böden unter Laub- und Nadelbäumen werden genannt; dies ergänzt die örtliche Habitatbeurteilung, ohne einen Fund auszuschließen.
Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen
Neue Buchfundstelle
Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gattungsdiagnose S. 326 / PDF 40; Schlüssel C2, PDF-S. 45, jeweils Druckseite +286. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Amanita virosa · abgeglichen am 10.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Amanita virosa – Artenporträt
- Hvit fluesopp er en svært giftig sopp
- Poisonous mushrooms in Norway
- Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
- Amanita strobiliformis - muchomůrka šiškovitá - myko.cz
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen16 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Amanita strobiliformis, Warted Amanita mushroom
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
Fundstelle: DGfM · Giftpilze nach Taxa (1. Juni 2026)
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 196
- Funga Nordica (2008): Amanita
Seite: PDF-S. 45
- Amanita proxima · Smart Champignons
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Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
9 erschlossene Quellen mit Bezug zu Amanita. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Amanita