Karbolchampignon
Agaricus xanthodermus
Kann Magen-Darm-Vergiftungen verursachen. Nicht verzehren.
Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Arten: Grüner Knollenblätterpilz und Kegelhütiger Knollenblätterpilz.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
In der DGfM-Giftpilzliste geführt. Wirkstoffe, Beschwerden und Schweregrad unterscheiden sich je nach Art; die Einordnung wird im Porträt erläutert.
Der Karbolchampignon zeigt oft eine kräftige Gelbfärbung, besonders an der Stielbasis. Ein phenolartiger Geruch ist ein weiteres Vergleichsmerkmal.

Gesamtansicht · Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle.
Jose Angel Urquia Goitia · CC BY-SA 4.0 · Original

Angehobener Hut mit sichtbaren Lamellen und Ringzone am Stiel.
Artzuordnung der verlinkten iNaturalist-Beobachtung (Research Grade); keine unabhängige Nachbestimmung.

Rosa-bräunliche Lamellen und weißer Ring am freigelegten Stiel.
Die Stielbasis liegt außerhalb des Ausschnitts. Rosa Lamellen allein unterscheiden den giftigen Karbolchampignon nicht von anderen Champignons. Artzuordnung gemäß Wikimedia Commons und der verlinkten Bildquelle; sichtbare Merkmale auf Plausibilität geprüft. Keine unabhängige Bestimmung am Beleg.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Weißlich, später grauer; bei Verletzung rasch chromgelb.
- Unterseite
, jung blass, dann rosa bis dunkelbraun.
- Stiel & Basis
Hell mit hängendem ; Basis verdickt.
- Fleisch
Besonders in der Stielbasis rasch kräftig gelbend.
- Sporenpulver
Dunkelbraun.
Die Basis erzählt mehr
Gelbfärbung und Geruch gemeinsam betrachten. Das Fehlen eines deutlich wahrgenommenen Geruchs gibt keine Sicherheit.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
Pat O’Reilly / First Nature · Etymology, Identification guide: Cap; Habitat & ecological role · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungGeruch: Forschung & Quellen
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Agaricus xanthodermus · Stoffnachweis in untersuchtem Material
Agaricus xanthodermus
Gill & Strauch (1984) isolierten Phenol aus frischen Fruchtkörpern und führten den charakteristischen Geruch auf dessen Anwesenheit und Flüchtigkeit zurück.
- Phenol · PubChem CID 996
Australisches Material (Kew, Victoria). Keine Olfaktometrie; die Lokalisation an der Stielbasis wurde nicht untersucht. Boxshall et al. 2021 (Mycologia 113: 1123–1135, nur Abstract) quantifizierten Phenol per GC-MS und fanden mehr im Hut als im Stiel.
Bezug im Porträt
- Kurzbeschreibung: „phenolartiger Geruch“
- Vertiefung: „an Phenol oder Tinte erinnernden Geruch“
- Vergleichstext: „phenolartiger Geruch“ (Vergleich: Riesenchampignon)
- Vergleichstext: „Karbolgeruch“ (Vergleich: Stadt-Champignon)
- Vergleichstext: „phenolartiger Geruch“ (Vergleich: Dünnfleischiger Anis-Champignon)
- Vergleichstext: „phenolischer Geruch“ (Vergleich: Purpurfaseriger Champignon)
- Vergleichstext: „phenolischer Geruch“ (Vergleich: Zweisporiger Champignon)
- Vergleichstext: „Phenolgeruch“ (Vergleich: Rebhuhn-Champignon)
- Vergleichstext: „Geruch an Phenol oder Tinte erinnernd“ (Vergleich: Grüner Knollenblätterpilz)
- Vergleichstext: „Geruch an Phenol oder Tinte erinnernd“ (Vergleich: Kegelhütiger Knollenblätterpilz)
Gill M, Strauch RJ (1984). Constituents of Agaricus xanthodermus Genevier: the first naturally endogenous azo compound and toxic phenolic metabolites. Zeitschrift für Naturforschung C 39(11–12): 1027–1029
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Zersetzer. Oft in Parks, Gärten und an Hecken.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer · Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Grüner Knollenblätterpilz: Lamellen frei und weißlich, Sporenpulver weiß; knollige Basis in einer weißen, sackartig-lappigen Volva, Ring herabhängend; Hut auch nahezu weiß.
Karbolchampignon: Lamellen jung blass, dann rosa bis dunkelbraun, Sporenpulver dunkelbraun; Fleisch besonders in der Stielbasis rasch kräftig gelbend; Geruch an Phenol oder Tinte erinnernd. Der Grüne Knollenblätterpilz ist tödlich giftig.
Quellen
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Funga Nordica (2008): Amanita
- Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
- Stadt Wien · Grüner Knollenblätterpilz
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
- First Nature · Amanita phalloides
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
- Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Karbolchampignon, Karbol-Egerling, Giftchampignon
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Hut und Stiel weiß, Lamellen bleiben weiß, Sporenpulver weiß; Stielbasis in einer sackartigen Scheide, die tief im Boden verborgen sein kann.
Karbolchampignon: Lamellen jung blass, dann rosa bis dunkelbraun, Sporenpulver dunkelbraun; Hut und besonders die Stielbasis gilben bei Verletzung rasch chromgelb; Geruch an Phenol oder Tinte erinnernd. Der Kegelhütige Knollenblätterpilz ist tödlich giftig.
Quellen
- Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
- Funga Nordica (2008): Amanita
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Amanita virosa – Artenporträt
- Poisonous mushrooms in Norway
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
- Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
- Karbolchampignon, Karbol-Egerling, Giftchampignon
- Hvit fluesopp er en svært giftig sopp
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
Gleicher wichtiger Vergleichsbereich mit gelbender Basis und Karbolgeruch; der Perlhuhn-Champignon besitzt meist auffällig dunkle Hutschuppen.
Der Karbol-Champignon ist häufig heller oder weißlich und kann bei trockener Witterung grob aufreißen. Typisch sind kräftiges, schnelles Gelben besonders an der Stielbasis und deutlicher Phenolgeruch. Der Rebhuhn-Champignon besitzt einen braun faserschuppigen Hut und oft schwächere, gemischte Gelb-/Rotreaktionen. Einzelreaktionen bleiben variabel.
Weitere ähnliche Arten
Beim Karbolchampignon sind rasches kräftiges Gilben der Stielbasis und phenolartiger Geruch wichtige Hinweise. Gilben allein unterscheidet ihn nicht vom Riesenchampignon.
Kräftiges Gelben, besonders an der Stielbasis, und Karbolgeruch sprechen in eine andere Richtung. Geruch kann schwach sein; die vollständige Basis und der Reaktionsverlauf sind wichtiger als ein weißer Hut.
6 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Rasche intensive Gelbfärbung der verletzten Basis und phenolartiger Geruch sprechen für den Karbolchampignon. Den Reaktionsort und Verlauf statt nur das Vorhandensein von Gelb vergleichen.
Purpurfaseriger Champignon: Purpurbraune Fasern auf hellem Hutgrund, Mandelgeruch und gilbendes Gewebe ergeben ein markantes Bild. Die oft sichtbaren Myzelstränge an der Basis sind ein zusätzliches, aber nicht immer vorhandenes Detail.
Karbolchampignon: Typisch phenolischer Geruch und kräftiges Chromgelb an verletzter Stielbasis; Farbwechsel nicht isoliert beurteilen.
Zweisporiger Champignon: Der verbreitete Kulturchampignon kommt auch außerhalb von Kulturen vor. Weiße und braune Zuchtformen gehören nicht automatisch verschiedenen Arten an.
Karbolchampignon: Deutliches Gilben besonders an der Stielbasis und phenolischer Geruch sprechen gegen den Kulturchampignon.
Salzwiesen-Champignon: Kräftiger Champignon salzbeeinflusster Standorte. Rötendes Fleisch und unangenehmer Geruch ergänzen die oft rissige Hutoberfläche.
Karbolchampignon: Gelbe statt vorwiegend rote Verletzungsreaktionen beachten.
Verfärbung an der Stielbasis
- Stielbasis im Schnitt
- Wiesenchampignon: Nicht chromgelbKarbolchampignon: Oft rasch chromgelb
- Geruch
- Wiesenchampignon: UnauffälligKarbolchampignon: Häufig phenol- oder tintenartig
Geruch wird subjektiv wahrgenommen und die Reaktion kann variieren. Der Karbolchampignon ist giftig.
Quellen
Aus dem ausgearbeiteten Vergleich.
Ein heller Champignon mit Anisgeruch und auffällig gebautem Ring. Die Unterscheidung zu giftigen Karbolchampignons verlangt besonders die Stielbasis.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Gelb ist eine vorübergehende Reaktion
Verletzte Hutstellen können zunächst kräftig chromgelb werden und später bräunen. Junge, frische Hüte reagieren besonders deutlich. Ein Foto, das erst nach längerer Zeit entsteht, kann daher einen anderen Farbzustand zeigen. Zur Dokumentation gehört neben dem Ort der Verletzung auch, wann die Verfärbung beobachtet wurde.
Quellen
Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
Pat O’Reilly / First Nature · Etymology, Identification guide: Cap; Habitat & ecological role · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Dunkle Lamellen entkräften den Verdacht nicht
Auch der Karbolchampignon besitzt zunächst rosa und später dunkel bis schwarzbraun werdende Lamellen. Diese Entwicklung gehört zum Erscheinungsbild der giftigen Art und trennt sie nicht vom Wiesenchampignon. Die amtliche Beschreibung betont stattdessen das rasche starke Gilben an der angeschnittenen Stielbasis sowie den an Phenol oder Tinte erinnernden Geruch.
Quellen
Karbolchampignon, Karbol-Egerling, Giftchampignon
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften: Lamellen, Stiel, Geruch und Hinweis · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein Zersetzer gestörter Böden
Der Karbolchampignon nutzt abgestorbenes organisches Material. Typische Fundstellen liegen unter Hecken, an Park- und Gartenrändern sowie auf beeinflussten Böden. Er kann einzeln oder in kleinen Gruppen erscheinen. Das Auftreten auf einer Grasfläche passt daher ebenso zu dieser Art wie zu anderen Champignons und entscheidet den Vergleich nicht.
Quellen
Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
Pat O’Reilly / First Nature · Etymology, Identification guide: Cap; Habitat & ecological role · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sporenmaße überlappen mit Verwandten
Beschrieben sind glatte elliptische bis eiförmige Sporen von 4,5–6,5 × 3,5–5,5 µm. Ein passender Wert allein trennt die vielen Champignonarten nicht. Lamellenreife, Ringbau, Reaktionen und Geruch gehören weiterhin in die gesamte Bestimmung.
Quellen
Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
Pat O’Reilly / First Nature · Etymology, Identification guide: Cap; Habitat & ecological role · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die fehlende Knolle schließt ihn nicht aus
Eine deutlich verdickte Basis ist häufig, aber nicht konstant. Nauta dokumentiert auch zylindrische Stiele, ohne diese Funde deshalb als andere Art abzutrennen. Für den Vergleich ist daher die frische Verfärbung im Basisfleisch aussagekräftiger als die Silhouette allein. Auch sie gehört in die gemeinsame Beurteilung von Geruch, Ring, Lamellen und weiteren Champignonarten.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga · S. 54–55; PDF-S. 55–56 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Weiße und graue Hüte können nebeneinander stehen
Die Bearbeitung dokumentiert in größeren Aufsammlungen sowohl weiße als auch grauhütige Fruchtkörper und Zwischenformen mit grauer Hutmitte. Eine dunklere Oberfläche allein trennt daher keine zusätzliche Art ab. Für den Vergleich bleiben die örtlich unterschiedliche Gelbreaktion, Geruch, Stielbasis und die übrigen Merkmale wesentlich.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Gedruckte S. 529, 530. Beobachtete Farbvariation; historische Varietätenrangfolge nicht als heutige taxonomische Entscheidung übernommen. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Agaricus xanthodermus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschKarbolchampignonKarbol-EgerlingGiftchampignon
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischYellow Stainer
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischKarbolchampignon
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischAgaric (psalliote) jaunissant
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischAgárico amarilleante
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Agaricus xanthodermus Genev..
ItalienischPrataioloFalso prataioloEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
DänischKarbol-champignon
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischGiftsjampinjong
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischGiftchampinjonKarbolchampinjon
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischPieczarka karbolowa
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischPečárka zápašná
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischKarbolni kukmak
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Agaricus xanthodermus, karbolni kukmak
KroatischOtrovna pečurka
Namensbeleg
CROmushrooms · Agaricus xanthodermus · Abgerufen: 06.10.2026
OTROVNA PEČURKA / Agaricus xanthodermus Genev.
UngarischKarbolszagú csiperkeOkkeresedő csiperkeSárguló csiperke
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 2: Agaricus xanthodermus (Agaricus pseudocretaceus) | karbolszagú csiperke (okkeresedő csiperke, sárguló csiperke)
RussischШампиньон желтокожий
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch黄斑蘑菇Sinngemäß: Gelbfleckiger Champignon
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
黄斑蘑菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
- Finnisch
- Serbisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Agaricus xanthodermus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Genev.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Genev. · Namensdatensatz 155072
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Agaricus xanthodermus Genev.
Bull. Soc. Bot. France 23: 31 (1876) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 9 |
| Jun | 36 |
| Jul | 29 |
| Aug | 73 |
| Sep | 113 |
| Okt | 184 |
| Nov | 45 |
| Dez | 4 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 272 |
| Österreich | 95 |
| Schweiz | 97 |
| Tschechien | 10 |
| Polen | 9 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 8 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 53 Meldungen unter CC0 1.0, 440 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- NABU|naturgucker · 198 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 95 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 92 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 91 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 13 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Unter der historischen Schreibweise A. xanthoderma: gelbende Basis, freier Lamellenansatz, Ring, Sporenpulver und Standort bestätigt. Alte Aussage unverwechselbar und Koch-/Geschmacksprüfung nicht übernommen.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 197, gedruckte S. 180; PDF-S. 179. Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen; historisches Artkonzept kritisch abgeglichen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Rasche, wieder verblassende Gelbfärbung im Basisfleisch bestätigt. Auch zylindrische Stiele werden beschrieben; eine ausgeprägte Knolle ist keine notwendige Voraussetzung.
Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen
Neue Buchfundstelle
Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga · S. 54–55; PDF-S. 55–56 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Agaricus xanthodermus · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Agaricus xanthodermus – Yellow Stainer
- Karbolchampignon, Karbol-Egerling, Giftchampignon
- Fundkorb · agaricus augustus
- Myko atlas · Agaricus bitorquis
- Agaricus sylvicola - pečárka lesomilná - myko.cz
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen21 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Agaricus moelleri - pečárka perličková - myko.cz
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
Fundstelle: Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Fundstellen: S. 312 · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes
- Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
Seite: S. 54–55
- Agaricus porphyrizon · dokumentierter Fund am Salève
- Funga Nordica (2008) · Agaricus porphyrizon
Seite: S. 529
- Agaricus bisporus (J.E. Lange) Imbach 1946
- Agaricus bisporus (J. E. Lange) Imbach - Cultivated (Button) Mushroom
- Agaricus bernardii Quél. 1878
- DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert (1. Mai 2026)
- Agaricus bernardii Quél. - Salty Mushroom
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Seite: S. 529, 530
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Seiten: PDF-S. 179 PDF-S. 151 PDF-S. 155
- Funga Nordica (2008): Amanita
Seite: PDF-S. 40
- Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
- Stadt Wien · Grüner Knollenblätterpilz
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Seite: S. 38, 39
- First Nature · Amanita phalloides
- Amanita virosa – Artenporträt
- Poisonous mushrooms in Norway
- Hvit fluesopp er en svært giftig sopp
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Agaricus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Agaricus