Rebhuhn-Champignon
Agaricus phaeolepidotus
Nicht verzehren. Schwaches Gilben oder fehlender Karbolgeruch sind keine Entwarnung; auch Ringmuster und Fotos allein erlauben keine sichere Abgrenzung.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Nicht verzehren. Mehrere gelesene Pilzwerke führen die Art als giftig oder leicht giftig; eine chemische Studie zeigt einen hohen Phenolanteil im untersuchten flüchtigen Anteil. Eine aktuelle artspezifische klinische Fallserie wurde jedoch nicht gefunden, und das Fehlen eines ausdrücklichen Eintrags in der DGfM-Giftpilzliste 2026 ist keine Entwarnung.
Verwechslungs- und Vergiftungsrisiko. Schwache Gelbfärbung, flüchtiger Geruch und ein unvollständig ausgeprägtes Ringmuster können vereinfachte Karbolchampignon-Regeln unterlaufen. Keine Speisefreigabe aus fehlendem Karbolgeruch, Fotovergleich oder Listenabwesenheit ableiten.
Ein braunschuppiger Champignon aus nährstoffreichen Laubwäldern, Auen, Parks und Gärten. Typisch ist die Kombination aus hellem Hutgrund, braunen Faserschuppen, freien rosa bis schokoladenbraunen Lamellen, hängendem Ring und schwachen bis wechselnden Gelb-/Rotreaktionen. Schwacher Geruch oder schwaches Gilben sind keine Entwarnung und keine Verzehrfreigabe.

Braune Faserschuppen, rosa Lamellen und hängender Ring
Nur ein Fund und Blickwinkel; Reaktionsfarben, Geruch und Mikromerkmale nicht aus dem Foto bestimmbar.
Gilles San Martin · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original

Mehrere Altersstadien mit dunklen reifen Lamellen
Standort und Geruch nicht aus dem Foto ableitbar; gelbe oder rötliche Reaktion nicht zuverlässig sichtbar.
Kristian Bosak · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist etwa 5–12 cm breit, regional selten bis etwa 15 cm angegeben; jung stumpf kegelig bis konvex, später flach konvex, mitunter mit flacher Mitte. Das Zentrum bleibt hell- bis mittelbraun; nach außen löst sich die Oberfläche in anliegende hell- bis graubraune oder zimtbraune Faserschuppen auf weißlichem bis isabellfarbenem Grund auf.
- Lamellen
und gedrängt, jung weißlich bis blass rosa-grau, später rosa- bis dunkel schokoladenbraun. Die Schneide kann heller, fein gezähnelt oder flockig erscheinen. Das Farbstadium hängt vom Reifegrad ab und ist allein kein Artbeweis.
- Stiel und Ring
Meist etwa 5–13 cm lang und 0,7–1,5 cm dick, zylindrisch bis keulig und oft mit verdickter, gelegentlich flach ansetzender Basis. Weißlich, später teils rosa- oder bräunlich überlaufen. Der breite hängende kann unterseits braune, radial angeordnete Flocken oder Schuppen tragen; ein vollständiges „Zahnrad“ ist nicht immer ausgeprägt.
- Fleisch, Verfärbung und Geruch
Weißlich. In der Stielbasis kann es nur schwach oder kaum sichtbar gelben und später bräunlich bis rosa-rötlich nachfärben; stärkere Reaktionen sind ebenfalls beschrieben. Der Geruch reicht von deutlich tinten- oder karbolartig bis schwach und flüchtig. Fehlender starker Geruch und schwaches Gilben schließen die Art nicht aus.
- Sporen und Mikromerkmale
Glatte, elliptische bis längliche Sporen ohne Keimporus. Die Maßangaben unterscheiden sich nach Quelle: Keys 2026 nennt 4,5–6 × 3–4 µm, GPBW 5 nennt 5–6,5 × (3–)3,5–4,5 µm. Diese Bereiche sind getrennt zu lesen; sie bilden keine gemeinsam gemessene Spannweite. Cheilozystiden sind vorhanden und variabel breit.
Merkmalskombination statt Einzeltest
Hutoberfläche, freie Lamellen, Ringunterseite und Stielbasis gemeinsam dokumentieren. Reaktionsfarben sofort und nach einigen Minuten getrennt notieren; schwaches Gilben oder ein nur flüchtiger Geruch sind kein Ausschlusskriterium. Keine Geschmacksprobe und keine Verzehrentscheidung nach Foto oder Geruch.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica 5
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitung Agaricus · Art 37 und Vergleich Art 36 · Druck 57–58 · PDF 58–59 · eingesehen 12.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Art 1.35 Agaricus phaeolepidotus · Druck 519–520 · PDF 129–130 in gp5-chunk002.pdf · eingesehen 12.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Key B – yellow stainers, endpoint A. phaeolepidotus · Druck 312 · PDF 82 in t-chunk003.pdf · eingesehen 12.10.2026
Funga Nordica (MycoKey 3.1), Kapitel Agaricus
H. Knudsen, C. Lange & T. Knutsson; H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Agaricus-Schlüssel, A. phaeolepidotus und Gegenalternative A. moelleri · Druck Kapitel 519–530; keine 1:1-Foliozuordnung · PDF 25 · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Lamellen
Stiel und Ring
Fleisch, Verfärbung und Geruch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungGeruch: Forschung zu Vergleichsarten
Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.
Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.
Agaricus xanthodermus · Stoffnachweis in untersuchtem Material
Agaricus xanthodermus
Gill & Strauch (1984) isolierten Phenol aus frischen Fruchtkörpern und führten den charakteristischen Geruch auf dessen Anwesenheit und Flüchtigkeit zurück.
- Phenol · PubChem CID 996
Australisches Material (Kew, Victoria). Keine Olfaktometrie; die Lokalisation an der Stielbasis wurde nicht untersucht. Boxshall et al. 2021 (Mycologia 113: 1123–1135, nur Abstract) quantifizierten Phenol per GC-MS und fanden mehr im Hut als im Stiel.
Bezug im Porträt
- Vergleichstext: „Phenolgeruch“ (Vergleich: Karbol-Champignon)
Gill M, Strauch RJ (1984). Constituents of Agaricus xanthodermus Genevier: the first naturally endogenous azo compound and toxic phenolic metabolites. Zeitschrift für Naturforschung C 39(11–12): 1027–1029
Standort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Saprobiont. Nährstoffreiche Laubwälder, Auen, Parks und Gärten. Saprobiontischer Bodenbewohner nährstoffreicher Laubwälder, besonders aus Auen- und Flusslandschaften beschrieben; außerdem in Parks, Gärten und unter Gebüsch. Die regionalen Werke nennen Spätsommer bis Herbst. Historische Seltenheits- und Gefährdungsangaben werden nicht als aktuelle flächendeckende Kategorie übernommen.
Gehölze am Standort · Beispiele
- Erlen
- Feldulmen
Quellen zum Lebensraum
Ökologie und Jahreszeit
Flora Agaricina Neerlandica 5 · Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 · Funga Nordica (MycoKey 3.1), Kapitel Agaricus · Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Agaricus moelleri zeigt meist eine rasche, kräftig chromgelbe Reaktion an Hutrand und Stielbasis sowie deutlicher tintenartigen Geruch; dunklere graue bis schwärzliche Schuppen sind häufig. Beim Rebhuhn-Champignon sind Gelb- und Geruchsreaktion oft schwächer, später können Braun- oder Rosatöne folgen. Ringdetails überlappen und entscheiden nicht allein.
Der Karbol-Champignon ist häufig heller oder weißlich und kann bei trockener Witterung grob aufreißen. Typisch sind kräftiges, schnelles Gelben besonders an der Stielbasis und deutlicher Phenolgeruch. Der Rebhuhn-Champignon besitzt einen braun faserschuppigen Hut und oft schwächere, gemischte Gelb-/Rotreaktionen. Einzelreaktionen bleiben variabel.
Weitere ähnliche Arten
Der Wald-Champignon besitzt ebenfalls einen braunschuppigen Hut, sein Fleisch rötet jedoch ohne die typische Phenolreaktion; ein ausgeprägter Karbol- oder Tintengeruch fehlt. Beim Rebhuhn-Champignon können Basalgelb und spätere Braun-/Rosatöne schwach sein, sodass der gesamte Merkmalskomplex einschließlich Ring und Mikroskopie geprüft werden muss.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Schwaches Gilben ist kein Gegenbeweis
Die Monografien beschreiben in der Stielbasis teils nur schwache oder kaum sichtbare Gelbfärbung, oft mit späterem Braun- oder Rosaton. Der aktuelle Schlüssel betont eine mäßige, gemischte Gelb-/Rotreaktion. Eine starke chromgelbe Sofortreaktion ist daher nicht für jeden Fruchtkörper zu erwarten.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica 5
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitung Agaricus · Art 37 und Vergleich Art 36 · Druck 57–58 · PDF 58–59 · eingesehen 12.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Art 1.35 Agaricus phaeolepidotus · Druck 519–520 · PDF 129–130 in gp5-chunk002.pdf · eingesehen 12.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Key B – yellow stainers, endpoint A. phaeolepidotus · Druck 312 · PDF 82 in t-chunk003.pdf · eingesehen 12.10.2026
Pilze der Schweiz, Band 4
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Bemerkung bei A. praeclaresquamosus, Arten 187–189 · PDF 173 · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Ringunterseite ist hilfreich, aber nicht exklusiv
Ein breiter hängender Ring mit braunen Flocken oder grob gezähnter Unterseite ist gut dokumentiert. Ähnliche Ringbilder kommen jedoch auch bei A. moelleri vor. Ring, Hutschuppen, Reaktion, Geruch, Sporen und Standort müssen deshalb zusammenpassen.
Quellen
Flora Agaricina Neerlandica 5
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitung Agaricus · Art 37 und Vergleich Art 36 · Druck 57–58 · PDF 58–59 · eingesehen 12.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Key B – yellow stainers, endpoint A. phaeolepidotus · Druck 312 · PDF 82 in t-chunk003.pdf · eingesehen 12.10.2026
Funga Nordica (MycoKey 3.1), Kapitel Agaricus
H. Knudsen, C. Lange & T. Knutsson; H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Agaricus-Schlüssel, A. phaeolepidotus und Gegenalternative A. moelleri · Druck Kapitel 519–530; keine 1:1-Foliozuordnung · PDF 25 · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Auwald und Park widersprechen sich nicht
GPBW 5 betont Erlen- und Feldulmenauen, FAN 5 nährstoffreiche Laubwälder, während nordische und populäre Schlüssel Parks, Gärten und Gebüsche nennen. Das beschreibt einen nährstoffreichen Standortkomplex, keine ausschließliche Bindung an nur einen Biotoptyp.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Art 1.35 Agaricus phaeolepidotus · Druck 519–520 · PDF 129–130 in gp5-chunk002.pdf · eingesehen 12.10.2026
Flora Agaricina Neerlandica 5
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitung Agaricus · Art 37 und Vergleich Art 36 · Druck 57–58 · PDF 58–59 · eingesehen 12.10.2026
Funga Nordica (MycoKey 3.1), Kapitel Agaricus
H. Knudsen, C. Lange & T. Knutsson; H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Agaricus-Schlüssel, A. phaeolepidotus und Gegenalternative A. moelleri · Druck Kapitel 519–530; keine 1:1-Foliozuordnung · PDF 25 · eingesehen 12.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs
Ewald Gerhardt · Rebhuhn-Champignon · PDF 164 in gp-chunk001.pdf · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Chemische Plausibilität ersetzt keine Fallserie
Die GC-MS-Arbeit von 2014 fand im untersuchten flüchtigen Anteil viel Phenol und diskutiert damit berichtete milde Toxizität. Sie liefert aber weder klinische Häufigkeiten noch eine Dosis-Wirkungs-Beziehung. Der Sicherheitstext bleibt deshalb konservativ und nennt diese Grenze ausdrücklich.
Quellen
GC-MS studies of the chemical composition of two inedible Agaricus species (Section Xanthodermatei) in Bulgaria
Maria Lacheva · Abstract, introduction, methods, results and conclusion · Druck 287–293 · PDF 1–7 · eingesehen 12.10.2026
Warning on False or True Morels and Button Mushrooms with Potential Toxicity Linked to Hydrazinic Toxins: An Update
Emmeline Lagrange & Jean-Paul Vernoux · Sections 3.1–3.2 · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Agaricus phaeolepidotus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschRebhuhn-ChampignonRebhuhn-Egerling
Namensbeleg
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5 · Abgerufen: 12.10.2026
Art 1.35 Agaricus phaeolepidotus · Druck 519–520 · PDF 129–130 in gp5-chunk002.pdf
Hier belegt: Rebhuhn-Champignon · Rebhuhn-Egerling.
NiederländischHazelhoenchampignon
Namensbeleg
Belgian Species List · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: hazelhoenchampignon.
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Hazelhoenchampignon.
Zuordnung der Quelle: Agaricus phaeolepidotus.
FranzösischAgaric à écailles sombres, Psalliote à écailles sombres
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Agaric à écailles sombres, Psalliote à écailles sombres.
DänischAgerhøne-champignon
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: Agerhøne-champignon.
SchwedischBrunfjällig karbolchampinjon
Namensbeleg
The Swedish Red List 2025 · über GBIF · Abgerufen: 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: brunfjällig karbolchampinjon.
The Swedish Red List 2020 · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: brunfjällig karbolchampinjon.
Zuordnung der Quelle: Agaricus phaeolepidotus.
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · 13.10.2026
Trivialnamen am exakt abgeglichenen Artdatensatz; ausschließlich Namensbeleg.
Hier belegt: brunfjällig karbolchampinjon.
Zuordnung der Quelle: Agaricus phaeolepidotus.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Norwegisch
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- Finnisch
- Polnisch
- Tschechisch
- Slowenisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Ungarisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 13.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Agaricus phaeolepidotus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- F.H. Møller
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- F.H. Møller · Namensdatensatz 292300
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Agaricus phaeolepidotus F.H. Møller
Friesia 4(3): 204 (1952) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
- Porträt und verknüpfter Registereintrag zitieren die Autoren unterschiedlich.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Der verknüpfte Registereintrag zitiert „Agaricus phaeolepidotus (F. H. Møller) F. H. Møller“ (weicht auch von Index Fungorum ab).
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.11.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 1 |
| Jul | 0 |
| Aug | 1 |
| Sep | 6 |
| Okt | 8 |
| Nov | 5 |
| Dez | 0 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 6 |
| Österreich | 3 |
| Schweiz | 12 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 22 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 12 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 6 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 3 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 1 Datensatz
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 12.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Literaturentwurf übernommen; abweichende Sporenmaße getrennt ausgewiesen. Keine menschliche Endredaktion oder unabhängige mykologische Fachprüfung.
Umfang: Begrenzte Artpassagen aus GPBW 5, FAN 5, Keys 2026 und Gerhardt sowie Fotoherkunft und aktuelle Sicherheitshinweise geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Flora Agaricina Neerlandica 5
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitung Agaricus · Art 37 und Vergleich Art 36 · Druck 57–58 · PDF 58–59 · eingesehen 12.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.) · Art 1.35 Agaricus phaeolepidotus · Druck 519–520 · PDF 129–130 in gp5-chunk002.pdf · eingesehen 12.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Key B – yellow stainers, endpoint A. phaeolepidotus · Druck 312 · PDF 82 in t-chunk003.pdf · eingesehen 12.10.2026
Funga Nordica (MycoKey 3.1), Kapitel Agaricus
H. Knudsen, C. Lange & T. Knutsson; H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Agaricus-Schlüssel, A. phaeolepidotus und Gegenalternative A. moelleri · Druck Kapitel 519–530; keine 1:1-Foliozuordnung · PDF 25 · eingesehen 12.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Agaricus phaeolepidotus · abgeglichen am 12.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Flora Agaricina Neerlandica 5
- Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 5
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes
- Funga Nordica (MycoKey 3.1), Kapitel Agaricus
- Pilze der Schweiz, Band 4
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen11 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs
- An overview of Agaricus section Hondenses and Agaricus section Xanthodermatei with description of eight new species from Pakistan
- Index Fungorum Name Record 292300
- GC-MS studies of the chemical composition of two inedible Agaricus species (Section Xanthodermatei) in Bulgaria
- Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
- Warning on False or True Morels and Button Mushrooms with Potential Toxicity Linked to Hydrazinic Toxins: An Update
- Wikimedia Commons · Agaricus phaeolepidotus 590227649
- Wikimedia Commons · Agaricus phaeolepidotus 591686625
- GIZ Bonn · Gallenröhrling (Tylopilus felleus)
- Boletales.com · Tylopilus felleus
- Die Großpilze Baden-Württembergs, Band 2
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Agaricus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Agaricus