Wiesenchampignon & Karbolchampignon im Vergleich.
Wiesenchampignon und Karbolchampignon: Hut, Unterseite, Stiel, Sporenpulver und Lebensraum im direkten Vergleich. Mit Artquellen und Grenzen der Bestimmung.
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| Merkmal | Wiesenchampignon Agaricus campestris | Karbolchampignon Agaricus xanthodermus |
|---|---|---|
| Hut | WiesenchampignonHut etwa 5–10 cm breit, jung halbkugelig, später gewölbt bis abgeflacht. Weiß bis grauweißlich, mit zunehmendem Alter besonders in der Mitte flach anliegend ockerbräunlich geschuppt.BelegeDie Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | KarbolchampignonWeißlich, später grauer; bei Verletzung rasch chromgelb.BelegeAgaricus xanthodermus – Yellow Stainer Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Unterseite | WiesenchampignonLamellen frei vom Stiel, jung deutlich rosa und bei Sporenreife schokoladenbraun. Die Farbfolge ist wichtiger als ein einzelner Farbton auf einem Foto.BelegeDie Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | KarbolchampignonFreie Lamellen, jung blass, dann rosa bis dunkelbraun.BelegeAgaricus xanthodermus – Yellow Stainer Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Stiel & Basis | WiesenchampignonStiel meist 4–7 × 1–2 cm, weißlich und relativ gedrungen, mit dünnem hängendem, oft vergänglichem Ring. Eine sackartige Scheide an der Basis fehlt.BelegeDie Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | KarbolchampignonHell mit hängendem Ring; Basis verdickt.BelegeAgaricus xanthodermus – Yellow Stainer Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Fleisch | WiesenchampignonWeiß, teils schwach rosa; nicht chromgelb verfärbend.BelegeFirst Nature · Agaricus campestris Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | KarbolchampignonBesonders in der Stielbasis rasch kräftig gelbend.BelegeAgaricus xanthodermus – Yellow Stainer Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Sporenpulver | WiesenchampignonDunkel schokoladenbraun.BelegeFirst Nature · Agaricus campestris Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | KarbolchampignonDunkelbraun.BelegeAgaricus xanthodermus – Yellow Stainer Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Ökologie | WiesenchampignonZersetzer im Gras, auf Weiden, Wiesen und Rasenflächen.BelegeDie Großpilze Baden-Württembergs · Band 5 Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | KarbolchampignonZersetzer, oft in Parks, Gärten und an Hecken.BelegeAgaricus xanthodermus – Yellow Stainer Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Belege | Quellen zu Wiesenchampignon | Quellen zu Karbolchampignon |
Verfärbung an der Stielbasis
Stielbasis im Schnitt
Wiesenchampignon: Nicht chromgelb
Karbolchampignon: Oft rasch chromgelb
Geruch
Wiesenchampignon: Unauffällig
Karbolchampignon: Häufig phenol- oder tintenartig
Geruch wird subjektiv wahrgenommen und die Reaktion kann variieren. Der Karbolchampignon ist giftig.
Die Basis vollständig ansehen. Rosa Lamellen allein bestätigen keinen Wiesenchampignon.