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Unterschiede sichtbar machen

Frauentäubling & Grüner Knollenblätterpilz im Vergleich.

Frauentäubling und Grüner Knollenblätterpilz: Hut, Unterseite, Stiel, Sporenpulver und Lebensraum im direkten Vergleich. Mit Artquellen und Grenzen der Bestimmung.

Ein Vergleich unterstützt das Lernen. Er bestätigt weder die Art eines Fundes noch dessen Essbarkeit.
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Literaturmerkmale · Belege direkt am Merkmal
Frauentäubling und Grüner Knollenblätterpilz vergleichen
MerkmalFrauentäubling

Russula cyanoxantha

Grüner Knollenblätterpilz

Amanita phalloides

HutFrauentäublingVariabel violett, grau, grün oder braun; später mittig vertieft.
Belege

First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grüner KnollenblätterpilzHut etwa 4–12, gelegentlich 15 cm breit, olivgrün, gelbgrün oder bräunlich, auch nahezu weiß. Feucht leicht klebrig, trocken oft seidig und fein radialfaserig. Hüllreste können fehlen oder vom Regen abgewaschen sein.
Belege

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 38, 39. Makromorphologie und regionale Baumbeziehungen abgeglichen. Toxikologische Einordnung bleibt auf moderneren eigenständigen Quellen; keine historischen Geschmacksproben übernommen. Nachprüfung 2.4.2: Morphologie, gedruckte S. 38, PDF-S. 37. · eingesehen 14.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach; Fred Kränzlin · Nr. 154, gedruckte S. 152; PDF-S. 151. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gattungsdiagnose, gedruckte S. 326, PDF-S. 40; Artpassage Schlüssel C1–2, gedruckte S. 331, PDF-S. 45. · eingesehen 14.10.2026

Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
Pablo Alvarado et al. · Bereits früher: A. verna/vidua. Nachprüfung 2.4.2: Abschnitt 3.2, Nr. 1 Amanita phalloides, Makromorphologie und Habitat; keine erneute Toxikologieprüfung. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

UnterseiteFrauentäublingLamellen weiß, im Alter teils mit hellem Cremeschimmer; weich, biegsam und fettig anzufühlen.
Belege

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 204–206 und 210–213; Schlüssel D, Weg 1 → 2 → 6 → 10 → 11 → 12 → 13; R. cutefracta in D3; Messmethodik S. 36. · Gedruckte S. 211, D11; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 6: Russulaceae
Fred Kränzlin · Druckseite 156, Nr. 115; gp-3chunk004.pdf, PDF-Seite 27. Qualitative Lamellenmerkmale gelesen und am Seitenbild geprüft; benachbarte Nr. 116 separat gehalten. · eingesehen 12.10.2026

Funga Nordica (2008) · Russula cyanoxantha
Henning Knudsen, Juhani Ruotsalainen & Jukka Vauras; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Druckseite 117, Schlüsselpunkt 7; MycoKey-3.1-Kompilation Funga Nordica.pdf, PDF-Seite 816. Weiße, biegsame, fettig anzufühlende Lamellen; R. heterophylla auf derselben Seite als Gegenvergleich gelesen. · eingesehen 12.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grüner KnollenblätterpilzFreie, dicht stehende, weißliche Lamellen.
Belege

Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach; Fred Kränzlin · Nr. 154, gedruckte S. 152; PDF-S. 151. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gattungsdiagnose, gedruckte S. 326, PDF-S. 40; Artpassage Schlüssel C1–2, gedruckte S. 331, PDF-S. 45. · eingesehen 14.10.2026

Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
Pablo Alvarado et al. · Bereits früher: A. verna/vidua. Nachprüfung 2.4.2: Abschnitt 3.2, Nr. 1 Amanita phalloides, Makromorphologie und Habitat; keine erneute Toxikologieprüfung. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Stiel & BasisFrauentäublingWeiß, teils violett überhaucht; ohne Ring und ohne Volva.
Belege

First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grüner KnollenblätterpilzStiel meist 8–15 cm lang, hell und teils grünlich bis bräunlich genattert. Der häutige Ring hängt herab und kann beschädigt sein; die knollige Basis steckt in einer weißen, sackartig-lappigen Volva. Die vollständige Basis ist für den Vergleich wesentlich.
Belege

Stadt Wien · Grüner Knollenblätterpilz
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften: Stiel, Vorkommen · eingesehen 27.09.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 38, 39. Makromorphologie und regionale Baumbeziehungen abgeglichen. Toxikologische Einordnung bleibt auf moderneren eigenständigen Quellen; keine historischen Geschmacksproben übernommen. Nachprüfung 2.4.2: Morphologie, gedruckte S. 38, PDF-S. 37. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

FleischFrauentäublingWeiß und fest; Stiel täublingstypisch brüchig.
Belege

First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grüner KnollenblätterpilzFleisch weißlich, direkt unter der Huthaut mitunter schwach gelblich. Weder helle Farbe noch unauffällige Schnittreaktion schließen diesen gefährlichen Pilz aus.
Belege

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 38, 39. Makromorphologie und regionale Baumbeziehungen abgeglichen. Toxikologische Einordnung bleibt auf moderneren eigenständigen Quellen; keine historischen Geschmacksproben übernommen. Nachprüfung 2.4.2: Morphologie, gedruckte S. 38, PDF-S. 37. · eingesehen 14.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach; Fred Kränzlin · Nr. 154, gedruckte S. 152; PDF-S. 151. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed (2022)
Pablo Alvarado et al. · Bereits früher: A. verna/vidua. Nachprüfung 2.4.2: Abschnitt 3.2, Nr. 1 Amanita phalloides, Makromorphologie und Habitat; keine erneute Toxikologieprüfung. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

SporenpulverFrauentäublingWeiß.
Belege

First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grüner KnollenblätterpilzWeiß.
Belege

Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach; Fred Kränzlin · Nr. 154, gedruckte S. 152; PDF-S. 151. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen. · eingesehen 14.10.2026

Funga Nordica (2008): Amanita
Jan Vesterholt; in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gattungsdiagnose, gedruckte S. 326, PDF-S. 40; Artpassage Schlüssel C1–2, gedruckte S. 331, PDF-S. 45. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

ÖkologieFrauentäublingMykorrhiza, häufig mit Buche und Eiche, auch mit Nadelbäumen.
Belege

First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grüner KnollenblätterpilzMykorrhiza besonders mit Eichen und anderen Laubbäumen, gelegentlich Nadelbäumen.
Belege

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 38, 39. Makromorphologie und regionale Baumbeziehungen abgeglichen. Toxikologische Einordnung bleibt auf moderneren eigenständigen Quellen; keine historischen Geschmacksproben übernommen. Nachprüfung 2.4.2: Morphologie, gedruckte S. 38, PDF-S. 37. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

BelegeQuellen zu FrauentäublingQuellen zu Grüner Knollenblätterpilz

Stielbasis, Ring und Gewebebau

Stielbasis

Frauentäubling: Ohne Volva

Grüner Knollenblätterpilz: Knollig, in weißer sackartig-lappiger Volva

Ring am Stiel

Frauentäubling: Kein Ring

Grüner Knollenblätterpilz: Häutig, hängend; vergänglich

Gewebebau

Frauentäubling: Stiel täublingstypisch brüchig

Grüner Knollenblätterpilz: Faserig aufgebaut

Grüne Huttöne, weiße Lamellen und weißes Sporenpulver kommen bei beiden vor. Ein fehlender Ring schließt den tödlich giftigen Knollenblätterpilz nicht aus; die vollständige Basis ist wesentlich.

Vollständige Stielbasis ansehen und den Stielbau am Fund selbst prüfen, da ein Foto die Konsistenz nicht zeigt.

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