Goldmistpilz & Löwengelber Dachpilz im Vergleich.
Goldmistpilz und Löwengelber Dachpilz: Hut, Unterseite, Stiel, Sporenpulver und Lebensraum im direkten Vergleich. Mit Artquellen und Grenzen der Bestimmung.
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| Merkmal | Goldmistpilz Bolbitius titubans | Löwengelber Dachpilz Pluteus leoninus |
|---|---|---|
| Hut | GoldmistpilzHut etwa 1,5–5 cm, jung eiförmig und gelb, feucht klebrig; später weit gerieft und blasser.BelegeBolbitius titubans (Bull.) Fr. 1838 Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | Löwengelber DachpilzHut meist 2–6 cm breit, gelb bis goldbraun, in der Mitte dunkler; fein samtig bis schuppig und dort teils aderig. Feuchtigkeit und Alter verändern den Farbeindruck.BelegeFunga Nordica (2008) · Pluteus leoninus Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Unterseite | GoldmistpilzLamellen hell beginnend, dann ocker- bis rostbraun; schmal angeheftet bis fast frei.BelegeBolbitius titubans (Bull.) Fr. 1838 Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | Löwengelber DachpilzLamellen dicht und frei; jung weißlich, reif rosa bis bräunlich rosa. Die freie Ansatzstelle sollte von unten geprüft werden.BelegeFunga Nordica (2008) · Pluteus leoninus Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Stiel & Basis | GoldmistpilzStiel dünn, hohl und sehr zerbrechlich; weißlich bis gelblich, ohne Ring.BelegeBolbitius titubans (Bull.) Fr. 1838 Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | Löwengelber DachpilzStiel ungefähr 4–13 cm lang, weißlich bis gelblich, längsfaserig; Basis oft etwas verdickt. Weder Ring noch Scheide.BelegeFunga Nordica (2008) · Pluteus leoninus Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Fleisch | GoldmistpilzFleisch äußerst dünn; kein markanter Geruch.BelegeBolbitius titubans (Bull.) Fr. 1838 Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | Löwengelber DachpilzFleisch hell, im Hut teils gelblich. Ein schwacher Geruch ist wenig trennscharf; gelbe Hutfarbe allein genügt nicht zur Bestimmung.BelegeFunga Nordica (2008) · Pluteus leoninus Pilze der Schweiz · Band 4 (1995) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Sporenpulver | GoldmistpilzRostbraunes Sporenpulver; glatte, dickwandige Sporen mit Keimporus, etwa 10–16 × 6–9 µm.BelegeBolbitius titubans (Bull.) Fr. 1838 Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | Löwengelber DachpilzSporenpulver rosa; Sporen ungefähr 6–8 × 4,5–6,5 µm, glatt und breit elliptisch. Für ähnliche gelbe Dachpilze sind zusätzlich Huthaut und Zystiden zu prüfen.BelegeFunga Nordica (2008) · Pluteus leoninus Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Ökologie | GoldmistpilzAuf verrottendem Pflanzenmaterial, gedüngtem Boden, altem Mist oder Mulch; oft nach Regen.BelegeBolbitius titubans (Bull.) Fr. 1838 Flora Agaricina Neerlandica · Band 6 (2005) Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. | Löwengelber DachpilzZersetzer morschen Laubholzes, auch auf Holzschnitzeln und Sägemehl. Fruchtkörper vor allem im Sommer und Herbst.BelegeFunga Nordica (2008) · Pluteus leoninus Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor. |
| Belege | Quellen zu Goldmistpilz | Quellen zu Löwengelber Dachpilz |
Gelbe Hüte, verschiedene Merkmalskombinationen
Die Hutfarbe allein trennt diese Arten nicht. Vergleichen Sie vor allem den Lamellenansatz, die Sporenpulverfarbe und das Substrat. Die Tabelle stellt die belegten Artbeschreibungen gegenüber; sie behauptet keine häufige Verwechslung dieser beiden Arten.