Frauentäubling
Russula cyanoxantha
Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Grüner Knollenblätterpilz.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.
Der Hut kann violett, grau oder grünlich sein. Die für Täublinge ungewöhnlich biegsamen Lamellen verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Gesamtansicht · Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle.
Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original

Umgelegter Fruchtkörper mit hellen Lamellen neben einer violettbraunen Hutoberseite.
Der Hutrand ist eingerissen; die Beschaffenheit der Lamellen lässt sich aus dem Foto nicht ertasten.
Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Variabel violett, grau, grün oder braun; später mittig vertieft.
- Unterseite
weiß, im Alter teils mit hellem Cremeschimmer; weich, biegsam und fettig anzufühlen.
- Stiel & Basis
Weiß, teils violett überhaucht; ohne und ohne .
- Fleisch
Weiß und fest; Stiel täublingstypisch brüchig.
- Sporenpulver
Weiß.
Hutfarbe ist variabel
Ein grünlicher Hut ist kein Artbeweis. Lamellen, Ringfreiheit und fehlende Volva gehören in den Vergleich.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Sporenpulver
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Vor allem im Laubwald, häufig mit Buche und Eiche, auch mit Nadelbäumen.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Buchen
- Eichen
- Auch Nadelbäume
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: Juni bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
First Nature · Russula cyanoxantha
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Stielbasis, Ring und Gewebebau
- Stielbasis
- Frauentäubling: Ohne VolvaGrüner Knollenblätterpilz: Knollig, in weißer sackartig-lappiger Volva
- Ring am Stiel
- Frauentäubling: Kein RingGrüner Knollenblätterpilz: Häutig, hängend; vergänglich
Grüne Huttöne, weiße Lamellen und weißes Sporenpulver kommen bei beiden vor. Ein fehlender Ring schließt den tödlich giftigen Knollenblätterpilz nicht aus; die vollständige Basis ist wesentlich.
Quellen
Aus dem ausgearbeiteten Vergleich · Abgerufen 16.10.2026.
Weitere ähnliche Arten
Beim Frauentäubling fallen biegsame, weiße Lamellen und weißes Sporenpulver auf. Der Rote Heringstäubling entwickelt ockerliche Lamellen und Pulver sowie die charakteristische Geruchs- und Bräunungskombination.
Frauentäublinge können violette Hüte haben, besitzen jedoch typischerweise helle, auffällig biegsame Lamellen. Beim Zitronenblättrigen Täubling stehen gelbes Lamellengewebe und der Kiefernbezug im Vordergrund.
Beim Frauentäubling sind die weißen Lamellen charakteristisch weich und biegsam. Beim Purpurschwarzen Täubling stehen sprödere Lamellen gegenüber. Dunkle violette Hutfarben können sich ähneln; die Farbe allein trennt die beiden nicht zuverlässig.
Beim Frauentäubling sind die Lamellen charakteristisch weich und biegsam. Auch der Speisetäubling R. vesca wird im Schlüssel mit eher weichen Lamellen beschrieben; eine einfache weich-gegen-spröde-Regel trennt das Paar nicht. Beim Speisetäubling ergänzt die häufig vor dem Hutrand endende Huthaut den Vergleich.
Grüner Speise-Täubling: Ein farblich variabler, oft grüner Täubling mit weißem Sporenpulver und dicht stehenden, am Stiel häufig gegabelten Lamellen. Der brüchige Aufbau und eine vollständig betrachtete Stielbasis sind bei grünen Pilzen besonders wichtig.
Frauentäubling: Besonders geschmeidige, fettig wirkende Lamellen und andere Eisensulfatreaktion.
6 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Goldtäubling: Goldgelbe Lamellenschneiden sind oft aussagekräftiger als der rote Hut. Gelbe Stielpartien und der ocker- bis gelbe Sporenabwurf ergänzen das Bild.
Frauentäubling: Elastischere Lamellen und weißer Sporenabwurf; keine typische Kombination goldgelber Schneiden und gelber Stielpartien.
Grauvioletter Taubentäubling: Blaugraue, grünliche und violette Farbtöne können an einem Hut zusammentreffen. Dunkel cremefarbener Sporenabwurf und spröde Lamellen sind wichtiger als die wechselnde Hutfarbe.
Frauentäubling: Geschmeidige Lamellen und weißer statt cremefarbener Sporenabwurf.
Blaugrüner Reif-Täubling: Graugrüner Täubling mit matter Hutoberfläche und cremefarbenem Sporenpulver.
Frauentäubling: Charakteristisch biegsame Lamellen und weißer Abwurf.
Kleiner Frauentäubling: Pastellfarbener Täubling mit grünlichen und violetten Huttönen sowie brüchigen Lamellen.
Frauentäubling: Biegsame statt deutlich brüchiger Lamellen.
Violettstieliger Pfirsich-Täubling: Bereifter Täubling mit variabler Hutfarbe und häufig violett überlaufenem Stiel.
Frauentäubling: Charakteristisch biegsame Lamellen; Hutfarben allein trennen die Arten nicht.
Die grüne Huthaut zerfällt oft in mosaikartige Felder. Gerade junge Exemplare können dieses auffällige Muster noch vermissen lassen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Biegsame Lamellen, brüchiges Stielfleisch
Beim Frauentäubling verhalten sich Lamellen und Stielfleisch unterschiedlich. Die weißen Lamellen sind ungewöhnlich weich und biegsam, während der Stiel täublingstypisch bricht und sich nicht längsfaserig auseinanderziehen lässt. Diese Kombination ist anschaulicher als das pauschale Wort brüchig. Auf einem Foto ist die tatsächliche Konsistenz allerdings nicht unmittelbar zu prüfen.
Quellen
Pilz des Jahres 1997: Frauentäubling
Deutsche Gesellschaft für Mykologie; veröffentlicht von Babett Hübler · Beschreibung, Symbiose und Absatz zum spröden Täublingsfleisch; Geschmacksproben und pauschale Speisewertregeln nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Auch die Hutform hängt vom Alter ab
Ein junger Frauentäubling beginnt mit halbkugeligem Hut; später wird dieser flacher und kann in der Mitte eingedrückt sein. Violette und grüne Farbtöne kommen innerhalb derselben Art vor. Ein abweichender Farbanteil oder eine vertiefte Hutmitte ist deshalb zunächst eine zu dokumentierende Variation und kein eigenständiger Beleg für eine andere Art.
Quellen
Pilz des Jahres 1997: Frauentäubling
Deutsche Gesellschaft für Mykologie; veröffentlicht von Babett Hübler · Beschreibung, Symbiose und Absatz zum spröden Täublingsfleisch; Geschmacksproben und pauschale Speisewertregeln nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Rotbuche bevorzugt, aber nicht ausschließlich
Die Art lebt mit verschiedenen Bäumen in Mykorrhiza; die DGfM nennt die Rotbuche als bevorzugten Partner. Sie beschreibt ein breites Höhenspektrum von Küstenlagen bis in subalpine Bereiche. Ein Fund unter Buche passt somit gut zur Ökologie, während ein anderer Baumbestand allein die Zuordnung noch nicht widerlegt.
Quellen
Pilz des Jahres 1997: Frauentäubling
Deutsche Gesellschaft für Mykologie; veröffentlicht von Babett Hübler · Beschreibung, Symbiose und Absatz zum spröden Täublingsfleisch; Geschmacksproben und pauschale Speisewertregeln nicht übernommen · eingesehen 27.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sporenmaße unterscheiden sich zwischen Quellen
Pat O’Reilly (Pilzportal First Nature) nennt 7–9 × 5–6 µm, Fungi of Temperate Europe (2026) 7–9 × 6–7,5 µm. Beide Angaben sind ohne Ornament zu lesen: Pat O’Reilly (Pilzportal First Nature) sagt dies ausdrücklich; der Band erklärt diese Messkonvention auf S. 36. Der Unterschied lässt sich deshalb nicht einfach mit mitgemessenen Warzen erklären. Die überwiegend isolierten Warzen und die jeweilige Literaturspanne bleiben getrennte Beobachtungen.
Quellen
First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 204–206 und 210–213; Schlüssel D, Weg 1 → 2 → 6 → 10 → 11 → 12 → 13; R. cutefracta in D3; Messmethodik S. 36. · Gedruckte S. 211, D11; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Rissige Formen werden nicht überall gleich benannt
Pat O’Reilly (Pilzportal First Nature) führt Russula cutefracta als Synonym des Frauentäublings. Fungi of Temperate Europe (2026) behandelt den Namen dagegen an einem eigenen Endpunkt mit rissiger Hutoberfläche und ebenfalls weichen Lamellen. Das ist eine unterschiedliche taxonomische Auffassung. Aus einer rissigen Huthaut allein wird hier weder eine gesicherte andere Art noch eine neue Synonymie abgeleitet.
Quellen
First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 204–206 und 210–213; Schlüssel D, Weg 1 → 2 → 6 → 10 → 11 → 12 → 13; R. cutefracta in D3; Messmethodik S. 36. · Gedruckte S. 211, D11; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frisch ist etwas anderes als staunass
Die baden-württembergische Monografie beschreibt bevorzugt lockere, frische Böden. Lange sommerliche Austrocknung, Staunässe und starke Nährstoffanreicherung werden dagegen als ungünstig eingeordnet. Damit lässt sich die grobe Angabe „bei Buche“ verfeinern: Auch Wasserhaushalt und Bodenstruktur prägen den beschriebenen Lebensraum.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 465, 466, 467. Regionaler ökologischer Schwerpunkt; kein universeller Ausschluss anhand eines Einzelstandorts. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Russula cyanoxantha
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschFrauentäubling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischCharcoal Burner
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischRegenboogrussula
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischRussule charbonnière
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischCarbonera
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Russula cyanoxantha Schaeff. ex Fr..
ItalienischColombina maggioreC. violaColombinaGinevrineEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
Nicolò Oppicelli · Funghi in Italia (Buch) · 10.10.2026
Erredi, © 2020, Nachdruck Januar 2022, gedruckte und PDF-S. 117; Tabelle der italienischen Trivialnamen. Bereitgestellten Text und Tabellenabbildung gelesen. Link zur Autorenseite, kein frei zugänglicher Buchvolltext.
Hier belegt: Colombina maggiore.
Zuordnung der Quelle: Russula cyanoxantha.
RumänischVinețica porumbeilor
Namensbeleg
Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026
S. 7, Zeile 16
DänischBroget skørhat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischBroket kremle
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischBrokkremlaMellankremla
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischKyyhkyhapero
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischGołąbek zielonawofioletowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischHolubinka namodralá
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischModrikasta golobica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Russula cyanoxantha, modrikasta golobica
KroatischLjubičastozelena krasnica
Namensbeleg
CROmushrooms · Russula cyanoxantha · Abgerufen: 06.10.2026
LJUBIČASTOZELENA KRASNICA / Russula cyanoxantha (Schaeff.) Fr.
SerbischLjubičastozelena zeka
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 10_1, Zeile Russula cyanoxantha: Ljubičastozelena zeka
UngarischKékhátú galambgombaGalambica
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 29: Russula cyanoxantha | kékhátú galambgomba (galambica)
RussischСыроежка жёлто-синяяСыроежка сине-жёлтая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch蓝黄红菇Sinngemäß: Blaugelber Rotpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
蓝黄红菇: 红菇 bedeutet als Wortbild Rotpilz und wird als Gruppenname für Täublinge verwendet; das bedeutet nicht, dass jede so benannte Art rot ist.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 红菇 bedeutet als Wortbild Rotpilz und wird als Gruppenname für Täublinge verwendet; das bedeutet nicht, dass jede so benannte Art rot ist.
JapanischウグイスタケSinngemäß: Buschsängerpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ウグイスタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Russula cyanoxantha
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Schaeff.) Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Schaeff.) Fr. · Namensdatensatz 190250
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus cyanoxanthus Schaeff.
Fung. bavar. palat. nasc. 4: 40 (1774) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 2 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 2 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 51 |
| Jun | 520 |
| Jul | 508 |
| Aug | 684 |
| Sep | 771 |
| Okt | 509 |
| Nov | 83 |
| Dez | 2 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 595 |
| Österreich | 1.094 |
| Schweiz | 1.407 |
| Tschechien | 8 |
| Polen | 4 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 1 |
| Slowenien | 2 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 19 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 12 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 103 Meldungen unter CC0 1.0, 3.027 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 1.397 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 1.045 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 496 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 76 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 60 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 20 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 14 Datensätze
Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 12 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 7 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 1 Datensatz
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations · 1 Datensatz
Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Veralteten Hinweis auf fehlende Vergleichsarten und missverständliche Zuordnung biegsamer Lamellen korrigiert. Unterschiedliche Sporenmaße und Behandlung von R. cutefracta ausdrücklich getrennt.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 204–206 und 210–213; Schlüssel D, Weg 1 → 2 → 6 → 10 → 11 → 12 → 13; R. cutefracta in D3; Messmethodik S. 36. · Gedruckte S. 211, D11; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026
First Nature · Russula cyanoxantha
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Russula cyanoxantha · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · Russula cyanoxantha
- Pilz des Jahres 1997: Frauentäubling
- First Nature · russula xerampelina
- Myko atlas · Russula sardonia
- Russula atropurpurea - holubinka černonachová - myko.cz
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen14 weitere Fachquellen · 3 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 204–206
- Russula heterophylla · Myko atlas
- Funga Nordica (2008) · Russula heterophylla
Fundstellen: S. 117 · S. 145 · S. 119–120 · Funga Nordica (2008) · Russula cyanoxantha
- Russula aurea · Artbeschreibung
- Russula grisea · Artbeschreibung
- Česká mykologická společnost · Russula parazurea
- First Nature · Russula parazurea
- Česká mykologická společnost · Russula cyanoxantha
- Česká mykologická společnost · Russula ionochlora
- First Nature · Russula ionochlora
- Česká mykologická společnost · Russula violeipes
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 465, 466, 467
- Pilze der Schweiz · Band 6: Russulaceae
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF · Namensabgleich Russula parazurea
- GBIF · Namensabgleich Russula ionochlora
- GBIF · Namensabgleich Russula violeipes
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Russula. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Russula