MitteleuropaDE

Zitronenblättriger Täubling

Russula sardonia

SpeisewertUngenießbar
Quellen zum Speisewert

In der ausgewerteten Artquelle wegen starker Schärfe als ungenießbar beschrieben; weitere Quellen behandeln die Art als unverträglich. Keine Ableitung einer Essbarkeit aus der Täublingszugehörigkeit.

Zwei violette bis weinrötliche Hüte mit dunkler Mitte und helleren Rändern im Gras.

Die Quelle benennt Russula sardonia. Eine unabhängige Trennung von ähnlich gefärbten Täublingen wurde nicht vorgenommen; Geruch und chemische Reaktionen sind nicht fotografisch belegt.

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original

Violette bis weinrote Hüte über auffällig schwefel- bis zitronengelbem Lamellengewebe. Der Kiefernbezug und der oft violett überlaufene Stiel ergänzen die Diagnose. Nicht jeder violette Täubling ist diese Art.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 5–10 cm, weinrot bis violett, auch olivliche Anteile; Huthaut meist nur randlich abziehbar.

Unterseite

Schon jung deutlich gelblich, dicht stehend, bis etwas ; gelegentlich mit Tröpfchen.

Stiel & Basis

Etwa 3–9 cm lang, weißlich bis rosa-violett, an der Basis gelblich möglich.

Fleisch

Weißlich bis gelbend; in der Literatur als stark scharf beschrieben.

Sporenpulver

Cremefarben bis hell ockerlich beschrieben; Farbwerte sind quellen- und schlüsselgebunden.

Junge Lamellenfarbe im neutralen Licht erfassen

Hinweis zur Beobachtung

Den violetten Hut und das gelbe Lamellengewebe gemeinsam zeigen. Beschriebene Schärfe wird hier als Literaturmerkmal behandelt, nicht als notwendiger Selbsttest.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Myko atlas · Russula sardonia
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz. Saure Kiefernwälder. Mykorrhizapilz vor allem bei Kiefern auf sauren Böden, häufig im späteren Sommer und Herbst.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Kiefern

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 · Myko atlas · Russula sardonia

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Stachelbeertäubling

Russula queletii

Ungenießbar

Russula queletii wächst typischerweise bei Fichte und hat nicht die kräftig gelben jungen Lamellen von R. sardonia. Im Schlüssel ergänzen stärker isolierte Sporenwarzen bei R. queletii gegenüber Verbindungen bei R. sardonia den Vergleich. Baumbezug und Farbe allein sind nicht entscheidend.

Blutroter Täubling

Russula sanguinaria

Ungenießbar

Blutroter Täubling: Ein roter Täubling mit häufig rosa überlaufenem Stiel und schwer abziehbarer Huthaut. Kiefernbezug und Mikromerkmale sind wichtiger als die rote Farbe, die auch weitgehend fehlen kann.

Zitronenblättriger Täubling: Häufig gelblichere Lamellen und anderes violett-rotes Farbprofil; ebenfalls Kiefernbezug, daher nicht allein ökologisch trennbar.

Buckeltäubling

Russula amara

Essbar mit Einschränkungen

Buckeltäubling: Ein violettbrauner Hut mit auffälligem Buckel, weißem Stiel und gelbem Sporenabwurf ist für diesen Kiefernbegleiter typisch. In Literatur und Datenbanken erscheint er auch als Russula caerulea.

Zitronenblättriger Täubling: Ebenfalls unter Kiefer; häufig gefärbter Stiel, früh gelbliche Lamellen und scharfe Eigenschaften.

Weitere Art anzeigenWeniger Arten anzeigen

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Gelbe Lamellen bedeuten nicht automatisch gelbes Sporenpulver

Der Sporenabwurf wird unterschiedlich eingeordnet: cremefarben im tschechischen Myko-Atlas, heller ockerlich bei Dieter Gewalt (Fundkorb). Das gefärbte Lamellengewebe und die Farbe einer dicken Sporenablagerung sind verschiedene Beobachtungen; beide sollten getrennt dokumentiert werden.

Quellen

Myko atlas · Russula sardonia
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Fundkorb · Russula sardonia
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die Hutpalette ist breiter als Violett

Weinrote und olivliche Töne können neben Violett auftreten. Der Arttext nennt zudem nur begrenzt abziehbare Huthaut. Farbschwankungen machen Lamellen, Stiel und Kiefernbezug für die Bestimmung besonders wichtig.

Quellen

Myko atlas · Russula sardonia
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Feines Ornament statt grober Einzelwarzen

Beschrieben sind 7–9,5 × 6–8 µm große Sporen mit niedrigem, teilweise verbundenem Ornament. In schwierigen Fällen ergänzt diese Struktur die makroskopischen Merkmale; ein einzelner Messwert innerhalb des Bereichs ist nicht artsicher.

Quellen

Myko atlas · Russula sardonia
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ähnliche violette Täublinge haben andere ökologische Schwerpunkte

Der Kiefernbezug hilft beim Vergleich mit dem typischerweise bei Fichten wachsenden R. queletii. In gemischten Beständen bleibt die Partnerzuordnung unsicherer. Dann sind die gelben Lamellen und weitere Merkmale umso wichtiger.

Quellen

Fundkorb · Russula sardonia
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Russula sardonia

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschZitronenblättriger TäublingSäufernaseZitronenblättriger Speitäubling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischPrimrose Brittlegill

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischDuivelsbroodrussula

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischRussule sardoine

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischRúsula acre

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Russula sardonia Fr..

DänischCitronbladet skørhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischFurutårekremle

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischTårkremla

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischKyynelhapero

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischGołąbek czerwonofioletowy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischHolubinka jízlivá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischDrobljiva golobica

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Russula sardonia, drobljiva golobica

KroatischSardoniks krasnica

Namensbeleg

CROmushrooms · Russula sardonia · Abgerufen: 06.10.2026

SARDONIKS KRASNICA / Russula sardonia Fr.

UngarischCitromlemezű galambgombaIzzadó galambgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 29: Russula sardonia | citromlemezű galambgomba (izzadó galambgomba)

RussischСыроежка остраяСыроежка пикантнаяСыроежка сардониксовая

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch红肉红菇Sinngemäß: Rotfleischiger Rotpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

红肉红菇: 红菇 bedeutet als Wortbild Rotpilz und wird als Gruppenname für Täublinge verwendet; das bedeutet nicht, dass jede so benannte Art rot ist.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. 红菇 bedeutet als Wortbild Rotpilz und wird als Gruppenname für Täublinge verwendet; das bedeutet nicht, dass jede so benannte Art rot ist.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Serbisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Russula sardonia
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
Fr. · Namensdatensatz 204740
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Russula sardonia Fr.
Epicrisis Systematis Mycologici: 353 (1838) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

274GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun1
Jul1
Aug18
Sep47
Okt158
Nov49
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland143
Österreich68
Schweiz53
Tschechien1
Polen8
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg1

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 20 Meldungen unter CC0 1.0, 254 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 117 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 67 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Swiss National Fungi Databank · 52 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. ArtenFinder · 17 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. iNaturalist Research-grade Observations · 11 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 8 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
    Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 16 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Gelbe Lamellenfarbe nicht mit der Sporenpulverfarbe gleichsetzen. Gelbhütige Formen und Tanne als zusätzlicher Partner berücksichtigt. Der Vergleichspartner R. queletii darf nicht fälschlich Zedernholz-Täubling heißen.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 226, I2 sowie S. 227 I10; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Russula sardonia · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Myko atlas · Russula sardonia
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  2. Fundkorb · Russula sardonia
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  3. First Nature · Russula cyanoxantha
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

  4. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 226

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: I2 sowie S. 227 I10; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen

  5. Funga Nordica (2008) · Russula

    Seite: PDF-S. 823

    Bibliografie

    Henning Knudsen, Juhani Ruotsalainen & Jukka Vauras

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Russula, Schlüssel unter R. sanguinea; Namen über den taxonomischen Snapshot abgeglichen; PDF-S. 823 der bereitgestellten MycoKey-Kapitelsammlung. Schlüsselumfeld gelesen; kein Vollreview der Gattung

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen11 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Russula queletii · Artbeschreibung
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Myko atlas

    Fachportal · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Verwechslungen gelesen

  2. Funga Nordica (2008) · Russula queletii

    Seiten: S. 125 · S. 147

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und Bestimmungsschlüssel gelesen. Historische Gattungsnamen werden mit dem aktuellen Namensabgleich zusammengeführt

  3. Russula amara · Artbeschreibung
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Myko atlas

    Fachportal · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie und Verwechslungen gelesen

  4. Russula badia · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenem Küchenabschnitt gelesen. Dort aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  5. Russula badia · Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert

  6. Russula cavipes · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenem Küchenabschnitt gelesen. Dort aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  7. Russula cavipes · AMINT
    Bibliografie

    Massimo Biraghi; Mario Iannotti; Tomaso Lezzi; AMINT

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert

  8. Funga Nordica
    Bibliografie

    H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: 2008, bereitgestellte Kapitelzusammenstellung; gedruckte S. 147–148; Russula amethystina / R. turci. Ausgewählte Artpassage gelesen, nicht die gesamte Monografie neu geprüft. Katalogadresse als bibliografischer Nachweis

  9. Fungi of Temperate Europe · Keys
    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Monografie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: bereitgestellte Schlüsselfassung 2026; gedruckte S. 221; Russula amethystina / turci. Ausgewählte Artpassage gelesen, nicht die gesamte Monografie neu geprüft. Katalogadresse als bibliografischer Nachweis

  10. Der große BLV Pilzführer für unterwegs
    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Monografie · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: 2014, bereitgestellte E-Book-Fassung; gedruckte S. nicht direkt übertragbar; gp-chunk003, PDF-Seite 200, Russula turci inkl. amethystina. Ausgewählte Artpassage gelesen, nicht die gesamte Monografie neu geprüft. Katalogadresse als bibliografischer Nachweis

  11. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 575, 576

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Morphologischer und ökologischer Teilabgleich. Maße und Farbspannen nicht zu scheinbar einheitlichen Messreihen verschmolzen; keine historische Speisewertangabe übernommen

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Russula amethystina
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich; keine Morphologie- oder Speisewertquelle

  2. Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / BfN

    Artenregister · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Gespeicherter Registereintrag; deutscher Name und Verknüpfung, keine Morphologiequelle

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hutansicht
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Proportional auf 1000 Pixel Breite verkleinert und als JPEG neu gespeichert; kein Zuschnitt, keine inhaltliche Bearbeitung.

    Hut und Lamellen
    Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Proportional auf 960 Pixel Breite verkleinert und als JPEG neu gespeichert; kein Zuschnitt, keine inhaltliche Bearbeitung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandRussula sardonia im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Russula. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Russula

Fotoansicht