Hohlstieliger Täubling
Russula cavipes
Quellen zum Speisewert
In der gelesenen Artbeschreibung als ungenießbar eingeordnet.
Kleiner, farblich sehr variabler Täubling mit früh hohlem Stiel und gilbender Basis.

Violetter Hut und heller Stiel eines polnischen Fundes.
Bildquelle führt die Art mit Schreibfehler „Russula cacipes“ in der Kategorie R. cavipes. Keine unabhängige mikroskopische Bestimmung.
Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original

Zweite Ansicht derselben Fundserie mit umgelegtem Fruchtkörper. Der Hohlraum im Stiel ist nicht sichtbar.
Bildquelle führt die Art mit Schreibfehler „Russula cacipes“ in der Kategorie R. cavipes. Keine unabhängige mikroskopische Bestimmung.
Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut 3–6, gelegentlich 8 cm, violett, graurosa, olivlich oder gelblich; ältere Ränder kurz .
- Unterseite
Brüchige weißliche bis cremefarbene , häufig queradrig verbunden.
- Stiel & Basis
Weißer Stiel, früh schwammig bis hohl, Basis oft gelbfleckig.
- Fleisch
Helles, gilbendes Fleisch; fruchtiger bis pelargonienartiger Geruch.
- Sporenpulver
Cremefarbener Abwurf; Sporen etwa 7–9,5 × 6–8 µm mit stacheligen, teilweise verbundenen Warzen.
Entscheidende Merkmalskombination
Stielinneres und gilbende Basis erfassen; die Hutfarbe kann stark wechseln.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Russula cavipes · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenem Küchenabschnitt gelesen. Dort aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Russula cavipes · AMINT
Massimo Biraghi; Mario Iannotti; Tomaso Lezzi; AMINT · Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Feuchte Tannen- und Fichtenwälder. Vor allem bei Tanne und Fichte an feuchten Standorten; Spätsommer bis Herbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Fichten
- Tannen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Russula cavipes · Myko atlas · Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Meist bei Kiefer, oft kräftiger mit gelberen Lamellen und farbigem Stiel.
Häufig deutlich violetter Stiel; AMINT beschreibt andere Reagenzreaktionen und Sporenornamentik.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Farbe ist hier besonders unzuverlässig
Die dokumentierten italienischen Aufsammlungen zeigen deutlich unterschiedliche Hutfarben innerhalb derselben Bestimmung.
Quellen
Russula cavipes · AMINT
Massimo Biraghi; Mario Iannotti; Tomaso Lezzi; AMINT · Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Reaktionen gehören in Fachhände
AMINT dokumentiert eine rosa Reaktion mit Ammoniak und eine sehr schwache Guajakreaktion. Ein Einzeltest ersetzt die Merkmalskombination nicht.
Quellen
Russula cavipes · AMINT
Massimo Biraghi; Mario Iannotti; Tomaso Lezzi; AMINT · Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Fichte und Tanne
Die tschechische Übersicht betont Tanne, konkrete italienische Funde auch Fichte. Der Standort wird daher nicht auf einen einzigen Baum verengt.
Quellen
Russula cavipes · Myko atlas
Česká mykologická společnost · Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenem Küchenabschnitt gelesen. Dort aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 07.10.2026
Russula cavipes · AMINT
Massimo Biraghi; Mario Iannotti; Tomaso Lezzi; AMINT · Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert. · eingesehen 07.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Russula cavipes
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschHohlstieliger Täubling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 07.10.2026
FranzösischRussule à pied creux
PolnischGołąbek komorowaty
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
TschechischHolubinka dutonohá
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
SlowenischVotlobetna golobica
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
KroatischŠupljonoga krasnica
Namensbeleg
CROmushrooms · Russula cavipes · Abgerufen: 07.10.2026
ŠUPLJONOGA KRASNICA / Russula cavipes Britzelm.
UngarischÜregestönkű galambgomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 07.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
Weniger anzeigen
- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Serbisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 07.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Russula cavipes
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Britzelm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Britzelm. · Namensdatensatz 192913
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Russula cavipes Britzelm.
Hymenomyc. Südbayern 9: 17 (1891) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 07.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 2 |
| Jul | 5 |
| Aug | 28 |
| Sep | 123 |
| Okt | 227 |
| Nov | 61 |
| Dez | 6 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 13 |
| Österreich | 104 |
| Schweiz | 335 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 451 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 327 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 102 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 11 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 10 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 2 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Variable violett/olivliche Hutfarbe, geriefter Rand, früh hohler weißer basal gelbender Stiel und stachelig-netziges Sporenornament mit stark überlappenden Maßen bestätigt. Schweizer Text nennt Abies auf frischen neutralen bis alkalischen Böden; bestätigt Tannenbezug, nicht unabhängig die vorhandene Fichtenangabe. Fruchtiger/pelargonienartiger Geruch und häufige Queradern sind in der Passage nicht gleich beschrieben; diese Felder bleiben ohne zusätzliche Referenz.
Umfang: Nur die Felder cap, stem, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Nr. 105, gedruckte S. 146; Teildatei 2/5, PDF-S. 65. Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Untersuchungsbeleg gelesen. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Russula cavipes · abgeglichen am 05.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Russula cavipes · Myko atlas
- Russula cavipes · AMINT
- Myko atlas · Russula sardonia
- Russula queletii · Artbeschreibung
- Funga Nordica (2008) · Russula queletii
Seite: S. 125
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen1 weitere Fachquelle · Bildnachweise · Namensabgleich
- Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Seite: PDF-S. 65
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Russula. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Russula