MitteleuropaDE

Wiesenchampignon

Agaricus campestris

SpeisewertEssbar · gegart

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Arten: Frühlings-Knollenblätterpilz, Grüner Knollenblätterpilz und Kegelhütiger Knollenblätterpilz.

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.

Gesamtansicht

Artzuordnung nach der verlinkten Bildquelle.

Foto: ahaislip · CC0 1.0 · Original

Ein heller Champignon des Grünlands. Die Lamellen dunkeln mit der Reife deutlich nach; der dünne Stielring kann früh verschwinden.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut etwa 5–10 cm breit, jung halbkugelig, später gewölbt bis abgeflacht. Weiß bis grauweißlich, mit zunehmendem Alter besonders in der Mitte flach anliegend ockerbräunlich geschuppt.

Unterseite

vom Stiel, jung deutlich rosa und bei Sporenreife schokoladenbraun. Die Farbfolge ist wichtiger als ein einzelner Farbton auf einem Foto.

Stiel & Basis

Stiel meist 4–7 × 1–2 cm, weißlich und relativ gedrungen, mit dünnem hängendem, oft vergänglichem . Eine sackartige an der Basis fehlt.

Ring richtig beurteilen Die DGfM beschreibt den hängenden Ring ausdrücklich als flüchtig.
Quellen

Pilz des Jahres 2018: Wiesen-Champignon
Deutsche Gesellschaft für Mykologie; veröffentlicht von Babett Hübler · Abschnitte zu Lebensraum und Erscheinung, Merkmale im Überblick, Gefährdung der Lebensräume · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Fleisch

Weiß, teils schwach rosa; nicht chromgelb verfärbend.

Sporenpulver

Dunkel schokoladenbraun.

Jung ist nicht gleich weiß

Hinweis zur Beobachtung

Lamellenfarbe und ganze Stielbasis mit Knollenblätterpilzen vergleichen. Geschlossene junge Fruchtkörper sind besonders schwierig.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · Agaricus campestris
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Zersetzer. Im Gras, auf Weiden, Wiesen und Rasenflächen.

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Frühlings-Knollenblätterpilz

Amanita verna

Lebensgefährlich giftig

Frühlings-Knollenblätterpilz: Weißer, lebensgefährlich giftiger Wulstling mit häutiger Scheide. Das Porträt folgt dem 2022 präzisierten, KOH-positiven Artkonzept.

Wiesenchampignon: Reife Champignons besitzen dunkle Lamellen und braunes Sporenpulver; eine sackartige Scheide fehlt.

Grüner Knollenblätterpilz

Amanita phalloides

Lebensgefährlich giftig

Lamellenreifung und Scheide

Reife Lamellen
Wiesenchampignon: Dunkelbraun bis fast schwarzGrüner Knollenblätterpilz: Weißlich bis cremefarben
Sporenpulver
Wiesenchampignon: SchokoladenbraunGrüner Knollenblätterpilz: Weiß

Grüne Hutfarbe ist kein notwendiges Merkmal des tödlich giftigen Knollenblätterpilzes. Geschlossene Jungpilze verdecken die Lamellen; eine abgerissene Basis macht den Vergleich unvollständig.

Arten vergleichen
Quellen

Aus dem ausgearbeiteten Vergleich · Abgerufen 10.10.2026.

Kegelhütiger Knollenblätterpilz

Amanita virosa

Lebensgefährlich giftig

Lamellenreifung, Sporenpulver und Scheide

Lamellen
Wiesenchampignon: Jung rosa, reif schokoladenbraunKegelhütiger Knollenblätterpilz: Bleibend weiß
Sporenpulver
Wiesenchampignon: Dunkel schokoladenbraunKegelhütiger Knollenblätterpilz: Weiß

Weiße Hüte haben beide, und der Ring kann bei beiden fehlen. Junge oder unvollständige Exemplare verlangen den gesamten Merkmalsvergleich – der Kegelhütige Knollenblätterpilz ist tödlich giftig.

Weitere ähnliche Arten

2 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen

Rosablättriger Egerlingsschirmling

Leucoagaricus leucothites

Nicht zum Verzehr empfohlen

Rosablättriger Egerlingsschirmling: Weißer Schirmpilz mit freien, lange hellen Lamellen. Die Abgrenzung von weißen Wulstlingen ist besonders wichtig.

Wiesenchampignon: Lamellen werden bei Reife dunkelbraun; Sporenpulver ebenfalls braun.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Lamellen und Ring verändern das Bild

Die anfangs rosa Lamellen werden durch reifende braune Sporen schokoladenbraun. Zugleich ist der hängende Stielring flüchtig und kann bei älteren Fruchtkörpern fehlen. Junge und ausgewachsene Exemplare wirken deshalb deutlich verschieden. Eine Beschreibung sollte Lamellenfarbe und Ringzustand stets zusammen mit dem Entwicklungsstand festhalten, statt sie als unveränderliche Kennzeichen zu behandeln.

Quellen

Pilz des Jahres 2018: Wiesen-Champignon
Deutsche Gesellschaft für Mykologie; veröffentlicht von Babett Hübler · Abschnitte zu Lebensraum und Erscheinung, Merkmale im Überblick, Gefährdung der Lebensräume · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Fruchtkörper folgen günstigen Wetterphasen

Die DGfM beschreibt größere Fruktifikationsschübe nach ergiebigem Regen, besonders wenn zuvor warmes, trockenes Sommerwetter herrschte. Fruchtkörper können dann in Gruppen, Reihen oder Hexenringen auftreten. Diese zeitweilige Fülle zeigt die Aktivität des unterirdischen Pilzes; sie bedeutet nicht, dass die Fläche während der gesamten Saison sichtbar mit Pilzen besetzt bleibt.

Quellen

Pilz des Jahres 2018: Wiesen-Champignon
Deutsche Gesellschaft für Mykologie; veröffentlicht von Babett Hübler · Abschnitte zu Lebensraum und Erscheinung, Merkmale im Überblick, Gefährdung der Lebensräume · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Grünland ist nicht gleich Grünland

Der Wiesenchampignon zersetzt abgestorbenes Pflanzenmaterial und ist an verträglich bewirtschaftetes Grünland gebunden. Die DGfM hebt den Verlust geeigneter Flächen durch Umbruch, Bebauung und hohe Stickstoffeinträge hervor. Der Fundort lässt sich daher sinnvoll mit der Nutzungsgeschichte beschreiben: Eine alte Wiese bietet andere Bedingungen als ein erst kürzlich stark veränderter Rasen.

Quellen

Pilz des Jahres 2018: Wiesen-Champignon
Deutsche Gesellschaft für Mykologie; veröffentlicht von Babett Hübler · Abschnitte zu Lebensraum und Erscheinung, Merkmale im Überblick, Gefährdung der Lebensräume · eingesehen 27.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopie als zusätzliche Ebene

Beschrieben sind eiförmige Sporen von 6,5–9 × 4–6 µm. Die Maße sind eine Literaturangabe, keine Messung unserer Fotos. Auch ein Graslandfund mit passenden Sporen bleibt mit ähnlichen Champignons zu vergleichen.

Quellen

First Nature · Agaricus campestris
Pat O’Reilly · Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity · eingesehen 26.09.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Feldname und sein Referenzbeleg

Fungi of Temperate Europe (2026) erläutert einen Konflikt zwischen dem typisierten Namen und nordischen Funden: Viele bislang so angesprochene Kollektionen passen genetisch zu A. braendlei. Die Autoren behalten A. campestris vorläufig in ihrer regionalen Bearbeitung bei. Das Porträt bleibt deshalb ein Zugang zum überlieferten Feldkonzept; ältere Fotos werden nicht rückwirkend genetisch bestimmt.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 310; Schlüssel A26 und Fußnote 2 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Agaricus campestris

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschWiesenchampignonWiesen-EgerlingFeldchampignon

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischField MushroomMeadow Mushroom

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischGewone weidechampignon

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischRosé des présAgaric champêtrePsalliote champêtre

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischChampiñón silvestre

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Agaricus campestris L.:Fr..

ItalienischPrataioloEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026

RumänischCiuperca de gunoiȘampinionul

Namensbeleg

Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026

S. 6, Zeile 11

DänischMark-champignon

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · Danske svampenavne · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischBeitesjampinjong

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischÄngschampinjon

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischNurmiherkkusieni

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischPieczarka łąkowa

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischPečárka polní

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischTravniški kukmak

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Agaricus campestris, travniški kukmak

KroatischPoljska pečurka

Namensbeleg

CROmushrooms · Agaricus campestris · Abgerufen: 06.10.2026

POLJSKA PEČURKA / Agaricus campestris L.

SerbischLivadski šampinjon

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 7_1, Zeile Agaricus campestris: Livadski šampinjon

UngarischMezei csiperkeKerti csiperke

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 2: Agaricus campestris | mezei csiperke (kerti csiperke)

RussischШампиньон обыкновенный

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Chinesisch蘑菇Sinngemäß: Pilz; im taxonomischen Zusammenhang: Champignon 高温洋菇Sinngemäß: Hochtemperatur-Champignon

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

蘑菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

高温洋菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischハラタケSinngemäß: Feldpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ハラタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Agaricus campestris
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
L.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
L. · Namensdatensatz 356498
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Agaricus campestris L.
Sp. pl. 2: 1173 (1753) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 281 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

990GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb0
Mär1
Apr2
Mai11
Jun41
Jul61
Aug163
Sep300
Okt309
Nov92
Dez9
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland590
Österreich97
Schweiz282
Tschechien10
Polen2
Slowakei0
Ungarn2
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg7

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 10 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 61 Meldungen unter CC0 1.0, 929 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 522 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Swiss National Fungi Databank · 276 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 90 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 53 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 41 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 4 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt · 1 Datensatz
    Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  10. Species monitoring and inventories SICONA, Recorder-Lux database · 1 Datensatz
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Species monitoring and inventories SICONA, Recorder-Lux database. Version 1.39. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/3sj48v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 15 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Makromerkmale des traditionellen Wiesenchampignons bestätigt. Die Fußnote problematisiert die Epitypifizierung gegenüber A. braendlei; historische Feldmeldungen werden deshalb nicht pauschal einer engen genetischen Linie zugeordnet.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 310; Schlüssel A26 und Fußnote 2 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Dünner, vergänglicher Ring und dunkler werdende Lamellen bestätigt. Nauta weist ausdrücklich auf die schwierige Abgrenzung innerhalb der campestris-Gruppe hin; die Behandlung von 2001 begründet keine heutige Bestimmung allein nach Hutfarbe.

Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen

Neue Buchfundstelle

Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga · S. 28–29; PDF-S. 29–30 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang des ergänzenden Abgleichs

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Agaricus campestris · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · Agaricus campestris
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

  2. Pilz des Jahres 2018: Wiesen-Champignon
    Bibliografie

    Deutsche Gesellschaft für Mykologie; veröffentlicht von Babett Hübler

    Fachportal · Eingesehen 27.09.2026

    Herangezogen: Abschnitte zu Lebensraum und Erscheinung, Merkmale im Überblick, Gefährdung der Lebensräume

  3. Myko atlas · Agaricus bitorquis
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  4. Fundkorb · Agaricus bitorquis
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  5. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen10 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 310

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel A26 und Fußnote 2

  2. Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)

    Seite: S. 28–29

    Bibliografie

    M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga

    Monografie · ausgewählte Artabschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 29–30

  3. Amanita Section Phalloideae Species in the Mediterranean Basin: Destroying Angels Reviewed
    Bibliografie

    Pablo Alvarado; Antonia Gasch-Illescas; Sylvie Morel; Magda Bou Dagher-Kharrat; Gabriel Moreno; José Luis Manjón; Xavier Carteret; Jean-Michel Bellanger; Sylvie Rapior; Matteo Gelardi; Pierre-Arthur Moreau

    Taxonomische Revision · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Volltext, Abschnitt 3.2: A. verna und Abgrenzung von A. vidua; Abb. 2 und 4

  4. DGfM · Giftpilze nach Taxa (1. Juni 2026)
    Bibliografie

    DGfM, Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Giftpilzliste · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artspezifische Tabellenzeile; bei Gyromitra infula ausdrücklich die Schlussanmerkung zur Entfernung von der Liste gelesen

  5. Agaricus bisporus (J.E. Lange) Imbach 1946
    Bibliografie

    Oldřich Jindřich, Karel Tejkal · Myko atlas

    Artbeschreibung · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Popis / Stručný popis, Výskyt, Možná záměna; Küchenabschnitt nur, sofern ausdrücklich vorhanden. Tatsächlich gelesene Online-Artpassage; dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  6. Agaricus bisporus (J. E. Lange) Imbach - Cultivated (Button) Mushroom
    Bibliografie

    Pat O’Reilly · First Nature

    Artbeschreibung · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Identification guide, Ecology, Similar species und ggf. Culinary notes / Toxicity; Artpassage gelesen

  7. Leucoagaricus leucothites · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal, Vladimír Sojka

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenem Küchenabschnitt gelesen. Dort aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  8. Leucoagaricus leucothites · First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert

  9. DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Zeile L. leucothites: häufig gastrointestinale Beschwerden

  10. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5

    Seite: S. 505, 506

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner & Andreas Gminder (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Makromorphologischer und ökologischer Teilabgleich des eng bezeichneten campestris-Hauptartikels; keine abschließende moderne Revision aller Wiesen-Champignons

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: ahaislip · CC0 1.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Nur die Wikimedia-Vorschaugröße übernommen; keine lokale Bildbearbeitung.

    Unterseite
    Foto: Ak ccm · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Nur die Wikimedia-Vorschaugröße übernommen; keine lokale Bildbearbeitung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandAgaricus campestris im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Agaricus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Agaricus

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