Orangefuchsiger Raukopf
Cortinarius orellanus
Orellanin kann schwere Nierenschäden verursachen; Beschwerden können erst nach Tagen auftreten. Schon möglicher Verzehr erfordert umgehend Giftberatung.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Orellanin schädigt die Nieren. Beschwerden können erst Tage nach dem Verzehr auftreten.
Die Art kann schwere, verzögert erkennbare Nierenschäden verursachen. Schon möglicher Verzehr erfordert umgehend Giftberatung.
Fuchsbrauner Hut, rostbraune Lamellen und gelblicher Stiel wirken unspektakulär. Die Art ist dennoch ein zentraler Bestandteil jedes Giftpilzvergleichs.

Ausgelegte Fruchtkörper mit fuchsbraunen Hüten, rostbraunen Lamellen und gelblich faserigen Stielen zwischen Laub.
Die Aufnahme zeigt eine ausgelegte Sammlung; mikroskopische Merkmale sind nicht dokumentiert.

Längs aufgeschnittener Fruchtkörper mit hellem, faserigem Stielfleisch und braunen Lamellen; eine Ein-Euro-Münze liegt daneben.
Ältere Aufnahme mit 948 × 708 Pixeln; der Fundort ist nicht angegeben. Die Münze ersetzt keinen kalibrierten Maßstab.
Archenzo · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hut meist 3–6 cm breit, ocker-, orange- bis fuchsbraun, trocken und fein faserschuppig. Jung halbkugelig, später gewölbt bis flacher, oft mit einem breiten stumpfen .
- Unterseite
Relativ breit und entfernt, später rostbraun; bis .
- Stiel & Basis
Stiel meist 3–7 × 0,5–1,5 cm, gelblich bis bräunlich, rostfarben überfasert. Die Basis ist häufig zugespitzt und etwas gebogen; die deutlichen gelben Velumgürtel des Spitzgebuckelten Raukopfs fehlen gewöhnlich.
- Fleisch
Hellgelblich bis bräunlich.
- Sporenpulver
Rostbraun.
Unauffällig heißt nicht harmlos
Lamellen, Stieloberfläche und Baumbestand dokumentieren. Die braune Farbe gibt keine Auskunft über das Vergiftungsrisiko.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · Cortinarius orellanus
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Warme Laubwälder. Mit Laubbäumen, besonders Eichen und Buchen; häufig in wärmebegünstigten Wäldern.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Buchen
- Eichen
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
First Nature · Cortinarius orellanus
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Häufig stärker gebuckelt und gelblich gebändert, mit anderem typischem Standort. Abgerundete oder verwitterte Exemplare erschweren die Trennung.
Weitere ähnliche Arten
Weißliches statt rostbraunes Sporenpulver, gewöhnlich ein häutiger Ring und Bindung an Holz. Ein Büschel oder honigbrauner Hut allein ist keine Hallimaschbestimmung.
Blutroter Hautkopf: Ein Hautkopf mit durchgehend karminrotem Farbprofil: Hut, junge Lamellen, Stiel und Fleisch tragen rote Töne. Ältere Lamellen werden durch reifende Sporen rostiger.
Orangefuchsiger Raukopf: Orange- bis rostbraunes statt durchgehend karminrotes Bild; ein gefährlicher Vergleichspartner.
Löwengelber Raukopf: Hut 3–8 cm, feucht orangebraun, trocken gelber, mit niedrigem Buckel und hygrophanen Farbwechseln.
Orangefuchsiger Raukopf: Ebenfalls gefährlich; anderer Standortschwerpunkt, aber keine einfache Feldfreigabe.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Schleierreste sind vergänglich
Eine junge Cortina kann die Lamellen bedecken. Später bleibt davon wenig sichtbar. Ein fehlender häutiger Ring ist bei Schleierlingen deshalb zu erwarten und darf nicht mit fehlenden Hüllstrukturen insgesamt verwechselt werden.
Quellen
First Nature · Cortinarius orellanus
Pat O’Reilly · Artseite gelesen: Identification guide, Habitat & ecological role und Similar species. Britische Saison- und Häufigkeitsangaben nicht unverändert übertragen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Andere Ökologie als beim Spitzgebuckelten
Die deutsche Quelle betont wärmere Laubwälder, während C. rubellus besonders aus feuchten Nadelwäldern beschrieben wird. Diese Tendenz hilft, ist aber keine starre Regel zur Bestimmung eines einzelnen Fundes.
Quellen
Fundkorb · Orangefuchsiger Raukopf
Dieter Gewalt · Artbeschreibung, dokumentierte Beobachtungen und Verwechslungsmerkmale gelesen. Dort lediglich zitierte Bücher gelten nicht als selbst gelesen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Giftig und ökologisch bedeutsam
Beide Rauköpfe leben als Mykorrhizapartner von Bäumen. Ihre Giftigkeit für Menschen ist kein Grund, Fruchtkörper zu zerstören. Die biologische Rolle und die gesundheitliche Bewertung beantworten unterschiedliche Fragen.
Quellen
Fundkorb · Orangefuchsiger Raukopf
Dieter Gewalt · Artbeschreibung, dokumentierte Beobachtungen und Verwechslungsmerkmale gelesen. Dort lediglich zitierte Bücher gelten nicht als selbst gelesen. · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Wirkung & Einordnung.
Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.
Orellanin
Nierengewebe
Ein nierenschädigender Stoff bestimmter Rauköpfe. Der lange Abstand zwischen Mahlzeit und Beschwerden erschwert die Zuordnung.
Strukturformel ansehen

Tautomerendarstellung laut Datenbank.
Belege zur Zuordnung dieser Art
Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Cortinarius orellanus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschOrangefuchsiger RaukopfOrangefuchsiger Rauhkopf
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischFool's Webcap
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischGiftige gordijnzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischCortinaire à couleur de rocouCortinaire des montagnes
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischCortinaria mortal
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Cortinarius orellanus (Fr.) Fr..
ItalienischCortinario orellanoEnthält regionale Namen aus dem Piemont.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
DänischHvælvet gift-slørhatGift-slørhat, hvælvet
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischButt giftslørsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischOrangebrun giftspindlingOrangebrun giftspindelskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischLehtomyrkkyseitikki
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischZasłonak rudy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischPavučinec plyšový
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischPoljska koprenka
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Cortinarius orellanus, poljska koprenka
KroatischPlaninska koprenka
Namensbeleg
CROmushrooms · Cortinarius orellanus · Abgerufen: 06.10.2026
PLANINSKA KOPRENKA / Cortinarius orellanus Fr.
SerbischCrvenjača
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 9_1, Zeile Cortinarius orellanus: Crvenjača
UngarischMérges pókhálósgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 8: Cortinarius orellanus | mérges pókhálósgomba
RussischПаутинник плюшевый
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch奥来丝膜菌Teildeutung: Seidenschleierpilz mit dem Namensbestandteil „Aolai“
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
奥来丝膜菌: Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen. Der nicht aufgelöste Namensbestandteil bzw. Gattungsname wird beibehalten; eine bestimmte Person oder Herkunft wird nicht daraus abgeleitet.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen. Der nicht aufgelöste Namensbestandteil bzw. Gattungsname wird beibehalten; eine bestimmte Person oder Herkunft wird nicht daraus abgeleitet.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Cortinarius orellanus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Fr. · Namensdatensatz 158559
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Cortinarius orellanus Fr.
Epicrisis Systematis Mycologici: 288 (1838) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 1 |
| Jul | 3 |
| Aug | 21 |
| Sep | 24 |
| Okt | 28 |
| Nov | 5 |
| Dez | 3 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 24 |
| Österreich | 21 |
| Schweiz | 38 |
| Tschechien | 0 |
| Polen | 3 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 6 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 3 Meldungen unter CC0 1.0, 83 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 37 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 22 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 19 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 3 Datensätze
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 3 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 2 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Breiterer Buckel, schwache Velumreste und überwiegender Laubwaldbezug bestätigt. Seltene Nadelbaumvorkommen im Buch unterstreichen die bereits formulierte Grenze einer reinen Standorttrennung.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 516; Schlüssel G12–13 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Cortinarius orellanus · abgeglichen am 10.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · Cortinarius orellanus
- Fundkorb · Orangefuchsiger Raukopf
- Poisonous mushrooms in Norway
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 516
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Funga Nordica (2008) · Cortinarius
- Pilze der Schweiz · Band 5: Blätterpilze, 3. Teil
- iNaturalist · Taxon Aureonarius limonius
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 5
Seite: S. 40, 41
- DGfM · Vergiftungssyndrome
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
Warum zwei wissenschaftliche Namen nebeneinander stehen können.Eine neue Gattungsklassifikation ist eine begründete Hypothese. Auch umfangreiche DNA-Daten können unterschiedliche Deutungen zulassen.5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Cortinarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Cortinarius