MitteleuropaDE

Fleischbräunlicher Giftschirmling

Lepiota brunneoincarnata

SpeisewertLebensgefährlich giftig

Nicht verzehren. Amatoxine können verzögert schwere Organschäden verursachen. Unauffälliger Geruch, anfangs fehlende Beschwerden oder vorübergehende Besserung sind keine Entwarnung.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Amatoxine können verzögert schwere Leberschäden verursachen; vorübergehende Besserung ist keine Entwarnung.

Amatoxinhaltig · potenziell tödlich. In untersuchten Kollektionen wurden α-Amanitin und Amaninamid nachgewiesen. Amatoxine können nach verzögertem Beginn schwere Organschäden verursachen. Ein unauffälliger Geruch oder anfangs fehlende Beschwerden bedeuten keine Entwarnung.

Wirkstoffe & Forschung kennenlernen

Als Fleischbräunlicher Schirmling dokumentierter Fund aus Massy: rötlich braune Hutschuppen und helle Lamellen.

Bestimmung gemäß Commons-Quelle. Beide Quellen dokumentieren mikroskopische Bestimmungsmerkmale, die hier nicht unabhängig nachgeprüft wurden. Makroskopische Fotos allein reichen nicht zur sicheren Abgrenzung ähnlicher kleiner Lepiota-Arten.

Foto: Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein unscheinbarer kleiner Schirmling mit fleischbraunen Schuppen. Chemische Analysen belegen Amatoxine; seine geringe Größe macht die Abgrenzung von anderen kleinen Schirmlingen besonders wichtig.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 2,5–6 cm; rosa- bis fleischbraune Bedeckung zerfällt in wollige, oft konzentrisch angeordnete Schuppen.

Unterseite

Dicht, cremeweiß und vom Stiel.

Stiel & Basis

Hell mit Rosaton; unter einer undeutlichen Ringzone braunfaserig beschuppt.

Ring richtig beurteilen Die wollige Ringzone ist oft undeutlich; eine vollständig sichtbare Manschette ist nicht zu erwarten.
Quellen

First Nature · lepiota brunneoincarnata
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Fleisch

Weiß bis schwach rosa; Geruch teils fruchtig.

Sporenpulver

Weiß.

Die untere Stielhälfte gehört zum Befund

Hinweis zur Beobachtung

Ringzone und Schuppen unterhalb davon sorgfältig aufnehmen. Geruch, Größe und Hutfarbe reichen nicht aus, um diese Art im Gelände sicher auszuschließen.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

First Nature · lepiota brunneoincarnata
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Zersetzer. Laubstreu und Grünanlagen. In Laub- und Mischwäldern, auch an grasigen Standorten.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Laubbäume
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 · First Nature · lepiota brunneoincarnata

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslung

Fleischrosa Schirmling

Lepiota subincarnata

Lebensgefährlich giftig

Ähnlich gefärbt und ebenfalls amatoxinhaltig; die Sporen sind kleiner. Die beiden Namen dürfen in Fund- oder Vergiftungsberichten nicht beliebig ausgetauscht werden.

Weitere ähnliche Arten

Kastanienbrauner Schirmling

Lepiota castanea

Nicht zum Verzehr empfohlen

Kastanienbrauner Schirmling: Kleiner Schirmling mit kastanien- bis orangebraunen Schuppen und weißen, freien Lamellen.

Fleischbräunlicher Giftschirmling: Gefährlicher Doppelgänger mit belegten Amatoxinen; makroskopische Ähnlichkeit kleiner Schirmlinge nicht unterschätzen.

Rötlicher Mehlschirmling

Cystolepiota moelleri

Speisewert nicht gesichert

Rötlicher Mehlschirmling: sehr seltener kleiner rosa Schirmling mit spitzen, pulvrig-körnigen, rosa bis rötlich braunen Wärzchen auf blassem Grund; auch sein Stiel trägt rosa bis rotbraune Flockenbänder. Sicher trennen die kleineren (4,0–5,5 × 2,5–3,0 µm), nicht dextrinoiden Sporen. Speisewert nicht gesichert.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Schuppen bilden sich beim Wachstum

Die anfangs zusammenhängende Hutbedeckung bricht beim Ausbreiten auf. Zentrum und Rand können deshalb unterschiedlich dicht beschuppt sein. Für die Dokumentation junge und ausgebreitete Hüte getrennt abbilden.

Quellen

First Nature · lepiota brunneoincarnata
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopie: elliptische Sporen

Beschrieben sind glatte, dextrinoide Sporen von 8,9–10,2 × 4,8–5,5 µm. Das hilft bei der Gegenüberstellung mit kleinsporigen Verwandten. Eine Artbestimmung braucht dennoch den gesamten Schlüssel einschließlich Hutdeckschicht und Zystiden.

Quellen

First Nature · lepiota brunneoincarnata
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Was analytisch tatsächlich nachgewiesen wurde

Die Untersuchung von Sarawi et al. identifizierte bei L. brunneoincarnata α-Amanitin und Amaninamid mittels chromatografischer und massenspektrometrischer Verfahren. Das ist ein spezifischer Stoffnachweis; er erlaubt keine Berechnung des Gehalts eines beliebigen gefundenen Fruchtkörpers.

Quellen

Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.
Sarawi et al. (2022) · Abstract gelesen: 48 Kollektionen, 16 Arten, UHPLC-QTOF-MS/MS. Keine Volltextauswertung; keine Übertragung auf jede Population. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ähnliche Arten können andere Stoffprofile haben

In derselben Untersuchung unterschieden sich die gefundenen Amatoxine zwischen Lepiota-Arten. Die Zugehörigkeit zur Gattung und äußerliche Ähnlichkeit sind deshalb weder ein chemischer Fingerabdruck noch ein Beweis für das Fehlen von Giften.

Quellen

Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.
Sarawi et al. (2022) · Abstract gelesen: 48 Kollektionen, 16 Arten, UHPLC-QTOF-MS/MS. Keine Volltextauswertung; keine Übertragung auf jede Population. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Die untere Stielhälfte gehört zur Dokumentation

Die Hutschuppen allein erfassen nur einen Teil des Musters. Vellinga beschreibt auch unterhalb der helleren Stielspitze unvollständige Gürtel aus farbigen Schüppchen auf rosa bis bräunlichem Grund. Eine Aufnahme bis zur Basis ergänzt deshalb die Hutansicht. Dieses Muster ersetzt weder den Vergleich mit ähnlichen Schirmlingen noch die mikroskopische Prüfung.

Quellen

Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga · S. 127; PDF-S. 128 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Amatoxine · zyklisches PeptidC39H54N10O14S

α-Amanitin

RNA-Polymerase II

Ein besonders gut untersuchtes Amatoxin. Es hemmt die Abschrift von Erbinformation und kann lebenswichtige Zellfunktionen beeinträchtigen.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von α-Amanitin, PubChem CID 9543442
2-D-Struktur · PubChem CID 9543442
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 919,0 g/mol

Belege zur Zuordnung dieser Art

Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026

Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.
Sarawi et al. (2022) · Primärstudie
Abstract gelesen: 48 Kollektionen, 16 Arten, UHPLC-QTOF-MS/MS. Keine Volltextauswertung; keine Übertragung auf jede Population. · eingesehen 03.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Lepiota brunneoincarnata

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschFleischbräunlicher GiftschirmlingFleischbrauner Schirmling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischDeadly Dapperling

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischGegordelde parasolzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischLépiote brun rose

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischLepiota marrón rojiza

Namensbeleg

Fungipedia · Lepiota brunneoincarnata · Abgerufen: 05.10.2026

DänischBrunrød parasolhat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischGiftparasollsoppKjøttbrun parasollsoppEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischBandad giftfjällskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischCzubajeczka brązowoczerwonawa

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischBedla hnědočervenavá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischMesnorjavi dežniček

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Lepiota brunneoincarnata, mesnorjavi dežniček

KroatischMesnatosmeđa štitarka

Namensbeleg

CROmushrooms · Lepiota brunneoincarnata · Abgerufen: 06.10.2026

MESNATOSMEĐA ŠTITARKA / Lepiota brunneoincarnata Chodat & C.Martín

SerbischOtrovna sunčanica

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 7_1, Zeile Lepiota brunneoincarnata: Otrovna sunčanica

UngarischHúsbarnás őzlábgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 20: Lepiota brunneoincarnata | húsbarnás őzlábgomba

Chinesisch肉褐鳞环柄菇Sinngemäß: Fleischbraunschuppiger Ringstielpilz

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

肉褐鳞环柄菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Finnisch
  • Russisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Lepiota brunneoincarnata
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Chodat & C. Martin
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
Chodat & C. Martín · Namensdatensatz 247927
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Lepiota brunneoincarnata Chodat & C. Martín
Bull. Soc. bot. Genève 5: 222 (1889) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
  • Die Schreibweise einer Autorenabkürzung weicht ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht nur in der Schreibweise einzelner Autorabkürzungen von Index Fungorum ab (gleiche Personen laut IPNI): Mykolog „Chodat & C. Martin“, Index Fungorum „Chodat & C. Martín“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

18GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 03.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun1
Jul0
Aug3
Sep4
Okt7
Nov3
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland6
Österreich5
Schweiz2
Tschechien1
Polen3
Slowakei0
Ungarn1
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 1 Meldungen unter CC0 1.0, 17 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 6 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 5 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 3 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 2 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Swiss National Fungi Databank · 2 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 16 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Fleischbraune konzentrische Schuppen und undeutliche wollige Ringzone bestätigt. Fleisch um die belegte Rosatönung ergänzt. Freie Lamellen und heller Abwurf aus expliziter Gattungsdiagnose, Artmerkmale aus eigener Schlüsselpassage. Keine Geschmacksprobe oder Verzehrempfehlung abgeleitet.

Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Funga Nordica (2008)
Christian Lange · Christian Lange: Lepiota, Gattungsdiagnose S. 538 und Schlüssel 14, S. 542 (Sporenabbildung S. 543); PDF-S. 564, 568–569. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Farbige Schuppengürtel am unteren Stiel und längliche Sporen bestätigt. Die ältere regionale Seltenheitsangabe wird nicht als aktuelle mitteleuropäische Häufigkeit übernommen.

Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen

Neue Buchfundstelle

Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga · S. 127; PDF-S. 128 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang des ergänzenden Abgleichs

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Lepiota brunneoincarnata · abgeglichen am 10.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. First Nature · lepiota brunneoincarnata
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen

  2. Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.
    Bibliografie

    Sarawi et al. (2022)

    Fachpublikation · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Abstract gelesen: 48 Kollektionen, 16 Arten, UHPLC-QTOF-MS/MS. Keine Volltextauswertung; keine Übertragung auf jede Population

  3. Fundkorb · Artporträt
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen

  4. Vergiftungssyndrome

    Fundstellen: DGfM · Vergiftungssyndrome · DGfM · Vergiftungssyndrome

    Bibliografie

    DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023

    Fachgesellschaft · Gezielter Quellenabgleich · Eingesehen 01.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung; Fleischrosa Schirmling als Auslöser des Amatoxin-Syndroms; Artname und toxikologische Einordnung; Artbezogene Syndrome; Stand der Webseite 22.01.2023, ergänzend Giftpilzliste 2026

  5. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa

    Fundstelle: DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa

    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Abschnitt gelesen, Volltext durchsucht · Eingesehen 03.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag; Stand 01.05.2026, PDF-S. 6: Gattung Lepiota – L. brunneoincarnata (Syn. L. helveola), L. subincarnata (Syn. L. josserandii) u. a. mit Amatoxin-Syndrom; „Lepiota spp.: Kleine Schirmlinge mit bräunlichen und roten Pigmenten sind verdächtig, Amatoxine zu enthalten“. Kein Eintrag für Cystolepiota

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen11 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 184 · S. 184 · S. 180

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Schlüsselabschnitte gelesen · Eingesehen 04.10. bis 18.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel D13–14; Ausgewählte Art- und Schlüsselpassagen der bereitgestellten Buchdateien gelesen; PDF-S. 181: Schlüssel zu den Schirmlings-Gruppen (Punkte 1–5: Melanophyllum, Echinoderma, Cystolepiota mit pulvriger Hülle ohne Faserstruktur, Lepiota mit angedrückten, ± faserigen Hüllresten) und Key A Melanophyllum. Gedruckte S. 181, PDF-S. 182: Key B Echinoderma (Punkt 4: Verweis auf C. moelleri; Punkt 8: E. pseudoasperulum; Fußnote 3 zu E. boertmannii). Gedruckte S. 182, PDF-S. 183: Key C Cystolepiota (Punkt 4: C. moelleri; Punkte 5–8: C. seminuda, C. hetieri, C. adulterina). Gedruckte S. 183–184, PDF-S. 184–185: Key D Lepiota (Punkte 13–14: L. brunneoincarnata, L. subincarnata)

  2. Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)

    Seite: S. 127

    Bibliografie

    M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga

    Monografie · ausgewählte Artabschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 128

  3. Flora Agaricina Neerlandica · Band 5 · Lepiota castanea

    Seite: S. 130–131

    Bibliografie

    E. C. Vellinga; Noordeloos, Kuyper & Vellinga (Hrsg.)

    Monografie · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: PDF-Seiten 131–132: Vellingas Beschreibung und weites Artkonzept; historische Toxinangabe mit neuerer Untersuchung kontrastiert

  4. Česká mykologická společnost · Lepiota castanea
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Lepiota castanea

    Artbeschreibung · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: Gelesene Artpassage: Merkmale, Ökologie und ähnliche Arten

  5. Sarawi et al. (2022) · Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.

    Fundstelle: Sarawi et al. (2022) · Amatoxins in Lepiota

    Bibliografie

    Sarawi et al. (2022) · Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.

    Studie · Abstract · Studienabstract · Eingesehen 09.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: Abstract: untersuchte Kollektionen, positiver Nachweis in L. brunneoincarnata und fehlender Nachweis in L. castanea; kein Nachweis allgemeiner Ungiftigkeit; Studienabstract: Nachweis von α- und γ-Amanitin in L. subincarnata. Keine unabhängige Auswertung der Originalmessdaten

  6. Česká mykologická společnost · Lepiota subincarnata
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost · Lepiota subincarnata

    Artbeschreibung · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Gelesene Artbeschreibung: Merkmale, Ökologie und Verwechslungen. Zusammenfassung, keine Übernahme der dort abgebildeten Fotos

  7. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4

    Seite: S. 69, 70

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Ausgewählte Ökologiepassage geprüft; keine vollständige Revision, keine Übernahme historischer Häufigkeits- oder Verzehrangaben

  8. Funga Nordica (2008)

    Seite: PDF-S. 564, 568–569

    Bibliografie

    Christian Lange

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Christian Lange: Lepiota, Gattungsdiagnose S. 538 und Schlüssel 14, S. 542 (Sporenabbildung S. 543); PDF-S. 564, 568–569

  9. Flora Agaricina Neerlandica · Band 5 (2001) – Cystolepiota, Lepiota

    Seite: S. 154–155

    Bibliografie

    E. C. Vellinga (Gattungsbearbeitungen) in M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.)

    Monografie · Gattungs- und Artabschnitte gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 155–156: Gattung Cystolepiota (Abgrenzung von Melanophyllum und Lepiota sect. Echinatae über den Bau der Hülle) und Artenschlüssel (Punkt 8: C. moelleri). Gedruckte S. 156, PDF-S. 157: Nr. 2 C. hetieri (u. a. Hinweis auf Amanitin-Test von Gérault & Girre 1966). Gedruckte S. 157–158, PDF-S. 158–159: Nr. 4 C. moelleri (Synonymie, Beschreibung, Habitat, Anmerkungen) und Nr. 5 C. seminuda. Gedruckte S. 109, PDF-S. 110: Lepiota-Gattungstext (Hüllbau). Gedruckte S. 114, PDF-S. 115: Lepiota-Schlüssel 5 mit Abzweig zu C. moelleri. Gedruckte S. 150, PDF-S. 151: Nr. 45 L. pseudoasperula (Verwechslung mit C. moelleri) und Nr. 46 L. boertmannii

  10. Notes on Cystolepiota: sections Cystolepiota and Pulverolepiota (1998)
    Bibliografie

    Else C. Vellinga & Henk A. Huijser

    Primärquelle · Artabschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 16(4): 513–526. S. 513: Zusammenfassung; S. 524–525: Cystolepiota moelleri Knudsen – Synonymie (Lepiota rosea Rea; C. rosea (Rea) M. Bon non Sing. 1969; C. rosella Mos. als überflüssige Namensänderung), Fehlanwendungen (C. adulterina f. reidii sensu Bon 1981, Lanzoni & Zecchin 1988, Candusso & Lanzoni 1990; Lepiota pseudoasperula sensu Enderle & Krieglst. 1989), makro- und mikroskopische Beschreibung, Habitat & Verbreitung, untersuchte Kollektionen (u. a. Deutschland: Nerenstetten 1984, Kissendorf 1988, Sauerland 1974, Mönchengladbach 1984, Müllenborn 1990, Nohn 1987), Neotypus (Somerset, Higher Merridge, 15.9.1960, D. A. Reid, K), Anmerkungen zu Singer 1969 und zu L. pseudoasperula

  11. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artseite Cystolepiota moelleri
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum

    Rote Liste · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet (3); aktuelle Bestandssituation sehr selten; langfristiger Bestandstrend gleich bleibend; kurzfristiger Trend Abnahme im Ausmaß unbekannt; Verantwortlichkeit nicht bewertet; Kategorieänderung nicht bewertbar

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Lepiota castanea
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 09.10.2026

    Herangezogen: Exakter Artabgleich; kein Nachweis von Merkmalen oder Verzehrwert

  2. GBIF · Namensabgleich Lepiota subincarnata
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Artabgleich; keine Quelle für Morphologie oder Speisewert

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Fruchtkörpergruppe
    Foto: Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Unveränderte Wikimedia-Datei; gegebenenfalls Vorschaubild in reduzierter Auflösung. Keine lokale Bildbearbeitung.

    Lamellen und Beschuppung
    Foto: Strobilomyces · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Unveränderte Wikimedia-Datei; gegebenenfalls Vorschaubild in reduzierter Auflösung. Keine lokale Bildbearbeitung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandLepiota brunneoincarnata im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 03.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lepiota. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Lepiota

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