Stinkschirmling
Lepiota cristata
Nicht zum Verzehr empfohlen. Kleine Schirmlinge schließen tödlich giftige Arten ein. Ein fehlender Amatoxinnachweis in untersuchtem Material belegt weder Ungiftigkeit noch die Identität eines Fundes.
Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Arten: Fleischbräunlicher Giftschirmling und Fleischrosa Schirmling.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Als Giftpilz beziehungsweise verdächtig behandelt. Ein fehlender Amatoxin-Nachweis in untersuchtem Material belegt weder allgemeine Ungiftigkeit noch die Identität eines Fundes.
Giftig / gefährliche Vergleichsgruppe. Kleine Schirmlinge schließen tödlich giftige Arten ein. Für L. cristata wurden in einer chemischen Untersuchung keine Amatoxine nachgewiesen; das belegt weder allgemeine Ungiftigkeit noch die Identität eines ähnlich aussehenden Fundes.
Ein kleiner Schirmling mit brauner Hutmitte, hellen Lamellen und vergänglichem Ring. Sein auffälliger Geruch ist nützlich, kommt aber auch bei anderen Schirmlingen vor.

Stink-Schirmlinge im Gras: helle Hüte mit deutlich brauner Mitte.
Bestimmung gemäß Commons-Quelle; ähnliche kleine Lepiota-Arten lassen sich nicht allein mit den Fotos sicher ausschließen. Zur Detailaufnahme dokumentiert der Fotograf Geruch, Huthautzellen und geschossförmige Sporen.
Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original

Umgelegter Stink-Schirmling mit hellen Lamellen und schlankem Stiel; Fund aus Frankreich mit mikroskopischen Angaben in der Quelle.
Bestimmung gemäß Commons-Quelle; ähnliche kleine Lepiota-Arten lassen sich nicht allein mit den Fotos sicher ausschließen. Zur Detailaufnahme dokumentiert der Fotograf Geruch, Huthautzellen und geschossförmige Sporen.
Strobilomyces · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 2–5 cm; braune Mitte, nach außen kleine braunrote Schuppen auf hellem Grund.
- Unterseite
Weiß bis cremefarben, dicht und vom Stiel.
- Stiel & Basis
Dünn, hell; feiner häutiger , der verschwinden kann.
Ring richtig beurteilen Der feine Ring ist vergänglich. Ein alter Fruchtkörper kann ringlos aussehen, obwohl die Art einen Schleier bildet.Quellen
First Nature · lepiota cristata
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen. · eingesehen 03.10.2026Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fleisch
Dünn; oft unangenehm metallisch, gummi- oder leuchtgasartig riechend.
- Sporenpulver
Weiß.
Geruch hilft, ersetzt aber keinen Schlüssel
Schuppenverteilung und Ringzone dokumentieren. Für eine abgesicherte Bestimmung kleiner Schirmlinge sind häufig mikroskopische Merkmale erforderlich.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Fundkorb · Artporträt
Dieter Gewalt · Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Zersetzer. In Streu, Gärten, Parks und Wäldern; auch an beeinflussten Standorten.
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslungen
Der ebenfalls kleine Giftschirmling hat eher elliptische, größere Sporen und anders verteilte bräunliche Stielschuppen. Ähnliche Hutbilder machen eine reine Fotoentscheidung unsicher.
Fleischrosa Schirmling: Kleiner fleischrosa bis rotbraun geschuppter Schirmling mit nachgewiesenen Amatoxinen.
Stinkschirmling: Äußerlich ähnlicher kleiner Schirmling; andere Sporenform. Keine sichere Trennung nach Hutfarbe allein.
Eine tiefer sitzende orange- bis rotbraune Ringzone und andere Mikromerkmale sind wichtig. Auch diese Art kann ähnlich unangenehm riechen.
Weitere ähnliche Arten
Der Parasol besitzt typischerweise einen kräftigeren verschiebbaren Ring und einen genatterten Stiel. Eine reine Mindestgröße ist kein verlässlicher Ersatz für diese Merkmalskombination.
Der Wollstielige Schirmling besitzt eine auffällige wollige Bekleidung unterhalb der Ringzone. Der Stinkschirmling ist meist kleiner, anders riechend und ohne diese starke weiße Stielwolle. Sporenform und vollständiger Habitus ergänzen den Vergleich.
Gelbwolliger Schirmling: Kleiner Schirmling mit gelblich-wolligem Stiel und auffallend langen, asymmetrischen Sporen.
Stinkschirmling: Ohne entsprechende wollige Stielhülle, mit auffälligerem unangenehmem Geruch.
4 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Schwarzschuppiger Schirmling: Kleiner weißer Schirmling mit dunklem Hutzentrum und kontrastreichen braunschwarzen Schuppen.
Stinkschirmling: Meist hellere Schuppen und deutlicher unangenehmer Geruch.
Kastanienbrauner Schirmling: Kleiner Schirmling mit kastanien- bis orangebraunen Schuppen und weißen, freien Lamellen.
Stinkschirmling: Ebenfalls klein und braunschuppig; die Struktur der Huthaut und die Sporenform helfen bei der Trennung.
Schwarzschuppiger Faltenschirmling: Heller Faltenschirmling mit auffallend dunkler Hutmitte und feinen dunklen Schuppen.
Stinkschirmling: Kleiner braunschuppiger Schirmling; anders geformte Sporen und Huthaut.
Striegeliger Schirmling: Sehr kleiner Schirmling mit aufgerichteten braunen Hutschüppchen und wolligem unteren Stiel.
Stinkschirmling: Andere Huthautstruktur und Sporenform trotz ähnlich kleinem Wuchs.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Die Hutmitte bleibt dunkler
Beim Aufschirmen zerreißt die äußere Hutbedeckung in kleine Schuppen, während die Mitte geschlossen braun bleiben kann. Das erklärt das unterschiedliche Bild junger und ausgebreiteter Hüte besser als eine einzelne Farbangabe.
Quellen
Fundkorb · Artporträt
Dieter Gewalt · Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mehrere Arten riechen „cristatoid“
Mehrere andere Schirmlinge riechen ähnlich. Ein auffälliger Geruch grenzt eine Vergleichsgruppe ein, bestätigt aber L. cristata nicht. Auch individuelle Wahrnehmung und Zustand des Fundes spielen bei der Beschreibung eine Rolle.
Quellen
Fundkorb · Artporträt
Dieter Gewalt · Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopie: ungewöhnliche Sporenform
Die glatten Sporen werden als projektil- oder bootsförmig beschrieben, etwa 5–8 × 3–5 µm; sie reagieren dextrinoid. Form und Reaktion sind hier aussagekräftiger als die bloße weiße Sporenpulverfarbe. Die Prüfung gehört in einen vollständigen Gattungsschlüssel.
Quellen
First Nature · lepiota cristata
Pat O’Reilly · Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein negativer Nachweis ist begrenzt
Sarawi und Kollegen fanden in den untersuchten L.-cristata-Proben keine Amatoxine. Die Untersuchung erfasste insgesamt 48 Kollektionen aus 16 Arten. Daraus folgt keine Aussage über sämtliche möglichen Inhaltsstoffe oder alle Populationen.
Quellen
Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.
Sarawi et al. (2022) · Abstract gelesen: 48 Kollektionen, 16 Arten, UHPLC-QTOF-MS/MS. Keine Volltextauswertung; keine Übertragung auf jede Population. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Eine blasse Hutmitte schließt den Vergleich nicht ab
Neben typisch kontrastreichen Exemplaren beschreibt die Monografie auch blasse Aufsammlungen mit nur schwach ockerfarbener Hutmitte. Der vertraute dunkle Scheitel kann also wenig ausgeprägt sein. Gerade dann sind Sporenform und weitere mikroskopische Merkmale für die Abgrenzung wichtig; die Hutfarbe allein führt bei kleinen Schirmlingen nicht zuverlässig zur Art.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 75, 76. Historisch als var. pallidior geführte Farbvariation; keine heutige Rangentscheidung für verwandte Taxa. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lepiota cristata
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschStinkschirmlingKamm-Schirmling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischStinking DapperlingStinking Parasol
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischStinkparasolzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischLépiote crêtéeLépiote puanteLépiote crêpue
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischLepiota maloliente
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lepiota cristata (A. & S. ex Fr.) P.Kumm..
ItalienischLepiota crestata
Namensbeleg
Angelo Miceli · Gruppo Micologico T. Pocorobba, Trapani · Abgerufen: 03.10.2026
DänischStinkende parasolhat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischStankparasollsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischSyrlig fjällskivling
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischPuistoukonsieni
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischCzubajeczka cuchnąca
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischBedla hřebenitá
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischSmrdljivi dežniček
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lepiota cristata, smrdljivi dežniček
KroatischSmrdljiva štitarka
Namensbeleg
CROmushrooms · Lepiota cristata · Abgerufen: 06.10.2026
SMRDLJIVA ŠTITARKA / Lepiota cristata (Bolton) P.Kumm.
SerbischHaringača
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 7_1, Zeile Lepiota cristata: Haringača
UngarischBüdös őzlábgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 20: Lepiota cristata | büdös őzlábgomba
RussischЗонтик гребенчатыйЛепиота гребенчатая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch冠环柄菇Sinngemäß: Kronen-Ringstielpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
冠环柄菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischキツネノカラカサSinngemäß: Papierschirm des Fuchses
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
キツネノカラカサ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lepiota cristata
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Bolton : Fr.) P. Kumm.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bolton) P. Kumm. · Namensdatensatz 221078
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus cristatus Bolton
Hist. fung. Halifax 1: 7 (1788) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 22 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Zusammengefasster GBIF-Schlüssel. GBIF führt unter diesem Schlüssel 2 Konzepte des Artenregisters zusammen; die Meldungen können deshalb auch Funde dieser anderen Konzepte umfassen. Registereintrag & Datenherkunft
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 03.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 16 |
| Jul | 26 |
| Aug | 143 |
| Sep | 380 |
| Okt | 537 |
| Nov | 134 |
| Dez | 10 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 286 |
| Österreich | 333 |
| Schweiz | 616 |
| Tschechien | 2 |
| Polen | 2 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 2 |
| Slowenien | 2 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 3 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 40 Meldungen unter CC0 1.0, 1.207 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 588 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 318 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 229 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 83 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 21 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 4 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 2 Datensätze
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Schuppenmuster, freie helle Lamellen, dünner beringter Stiel, unangenehmer Geruch und Standorte bestätigt. Buch nennt gelben statt bisher weißen Sporenabwurf; zunächst als Widerspruch belassen, keine automatische Farbkorrektur.
Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 221, gedruckte S. 196; PDF-S. 195. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026
Gespornte Sporen als Unterscheidung von ähnlich aussehenden Arten bestätigt. L. apatelia kann äußerlich stark ähneln, besitzt aber elliptische Sporen; Geruch und Ringzustand bleiben variable Ergänzungen.
Gezielter Vergleich ausgewählter Merkmale und Artauffassungen
Neue Buchfundstelle
Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.); Artbearbeitungen M. M. Nauta und E. C. Vellinga · S. 138–139; PDF-S. 139–140 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Lepiota cristata · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Fundkorb · Artporträt
- First Nature · lepiota cristata
- Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.
- First Nature · lepiota brunneoincarnata
- First Nature · Macrolepiota procera
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen17 weitere Fachquellen · 4 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Lepiota clypeolaria - bedla vlnatá - myko.cz
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 185 · S. 184 · S. 186
- Flora Agaricina Neerlandica, Band 5: Agaricaceae (2001)
Seite: S. 138–139
- Lepiota magnispora · Myko atlas
- Lepiota magnispora · First Nature
- Lepiota felina · First Nature
- Lepiota felina · Mycopedia
- Flora Agaricina Neerlandica · Band 5 · Lepiota castanea
Seite: S. 130–131
- Česká mykologická společnost · Lepiota castanea
- Sarawi et al. (2022) · Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp.
Fundstelle: Sarawi et al. (2022) · Amatoxins in Lepiota
- Flora Agaricina Neerlandica · Band 5
Seiten: S. 82 · S. 126
- Česká mykologická společnost · Leucocoprinus brebissonii
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
- Česká mykologická společnost · Lepiota subincarnata
- DGfM · Vergiftungssyndrome
- Česká mykologická společnost · Lepiota echinella
- Pilze der Schweiz · Band 4 (1995)
Seite: PDF-S. 195
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF · Namensabgleich Lepiota castanea
- GBIF · Namensabgleich Leucocoprinus brebissonii
- GBIF · Namensabgleich Lepiota subincarnata
- GBIF · Namensabgleich Lepiota echinella
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lepiota. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lepiota