MitteleuropaDE

Rötlicher Mehlschirmling

Cystolepiota moelleri

SpeisewertSpeisewert nicht gesichert

Keine Verzehrfreigabe. Ähnliche kleine rosa Schirmlinge wie der Fleischrosa Schirmling und der Fleischbräunliche Giftschirmling enthalten Amatoxine und sind lebensgefährlich giftig.

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Arten: Fleischbräunlicher Giftschirmling und Rötender Mehlschirmling.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Verwechslung mit amatoxinhaltigen Schirmlingen. Ähnelt dem Fleischrosa Schirmling und dem Fleischbräunlichen Giftschirmling, die Amatoxine enthalten und lebensgefährlich giftig sind; die DGfM hält kleine Lepiota-Arten mit bräunlichen und roten Pigmenten allgemein für amatoxinverdächtig. Zum Rötlichen Mehlschirmling selbst fehlen Giftstoffdaten – keine Verzehrfreigabe.

In keiner der drei DGfM-Listen (Speisepilze, Giftpilze, uneinheitlicher Speisewert; Stand 01.05.2026) geführt; Angaben zu Speisewert und Inhaltsstoffen fehlen in den gelesenen Quellen. Keine Verzehrfreigabe.

Frisch gesammelte Fruchtkörper eines Belegs auf hellem Grund: weißliche, fein körnige Hüte mit rosa bis fleischbräunlicher Mitte, dünne Stiele, oben hell und zur Basis bräunlich; rechts ein Maßstab.

Aufnahme nach dem Sammeln, nicht am Standort. Beleg aus Westsibirien, nicht aus Mitteleuropa. Ring- oder Gürtelzone und Hutrand sind in dieser Größe nicht beurteilbar.

Foto: Fungarium der Staatlichen Universität Jugra · CC BY 4.0 · Original

Ein kleiner, seltener Schirmling, dessen Hutmitte dicht mit niedrigen, spitzen, rosa bis rötlich braunen Pulverwärzchen besetzt ist; darunter liegen freie, cremeweiße Lamellen. Er erinnert an Stachelschirmlinge und an kleine rosa Giftschirmlinge; sicher bestimmt wird er über Mikromerkmale.

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Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut 8–40 mm breit (niederländische Beschreibung), jung halbkugelig mit eingebogenem Rand, später flach gewölbt; die Mitte flach, seicht vertieft oder mit stumpfem . Die Mitte ist dicht mit niedrigen, spitzen, rosa bis rötlich braunen Pulverwärzchen besetzt, zum Rand hin stehen sie lockerer auf sehr blassem, rosabräunlichem Grund. Jung hängen am Rand; der Belag verfärbt sich bei Berührung nicht, alte Hüte können in der Mitte verkahlen.

Unterseite

, mäßig gedrängt bis gedrängt, schmal bis bauchig, bis 3,5 mm breit; weißlich creme, im Alter graucreme. Die Schneide ist gleichfarben bis rosa, glatt bis fein flockig.

Stiel & Basis

Stiel 15–40 (–70) × 2–5 mm (niederländische Beschreibung), zylindrisch oder zur Basis leicht verbreitert, hohl. Spitze rosa-cremefarben und bereift, darunter auf blassrosa bis weinrötlichem Grund verstreute rosa bis rotbraune Flocken oder Bänder aus Wärzchen. Eine schwache, bald vergehende Ringzone kann vorhanden sein.

Fleisch

Fleisch im Hut weiß bis creme, im Stiel weiß bis blassrosa; für italienische Funde ist die Stielbasis innen weinbräunlich beschrieben. Die Geruchsangaben gehen auseinander: schwach süßlich, angenehm oder wie beim Stinkschirmling (niederländische Beschreibung), schwach gasartig (nordischer Schlüssel) oder angenehm fruchtig (italienische Funde).

Sporenpulver

weiß. Sporen länglich bis zylindrisch, farblos, nicht , 4,0–5,5 (–6,0) × 2,5–3,0 µm (niederländische Beschreibung). Zahlreiche schmal keulige bis verkehrt eiförmige Cheilozystiden, meist mit zylindrischem, perlschnurartigem oder verzweigtem Fortsatz an der Spitze; Pleurozystiden fehlen. Die Hutwärzchen bestehen aus kugeligen bis ellipsoidischen Zellen mit bräunlicher Wand.

Lupe: Pulverwärzchen statt Faserschuppen

Hinweis zur Beobachtung

Mit der Lupe die Hutmitte ansehen: Die rosa Wärzchen sind pulvrig-körnig und ohne faserige Struktur; mikroskopisch bestehen sie aus kugeligen Zellen, die sich leicht lösen. Lepiota-Arten tragen angedrückte, mehr oder weniger faserige Hüllreste, Stachelschirmlinge verklebte, pyramidenförmige Schüppchen. Gesichert wird die Bestimmung mikroskopisch – Sporen nicht dextrinoid, Cheilozystiden meist mit Fortsatz, keine Pleurozystiden; eine Verzehrfreigabe ergibt sich daraus nicht.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Notes on Cystolepiota: sections Cystolepiota and Pulverolepiota (1998)
Else C. Vellinga & Henk A. Huijser · Persoonia 16(4): 513–526. S. 513: Zusammenfassung; S. 524–525: Cystolepiota moelleri Knudsen – Synonymie (Lepiota rosea Rea; C. rosea (Rea) M. Bon non Sing. 1969; C. rosella Mos. als überflüssige Namensänderung), Fehlanwendungen (C. adulterina f. reidii sensu Bon 1981, Lanzoni & Zecchin 1988, Candusso & Lanzoni 1990; Lepiota pseudoasperula sensu Enderle & Krieglst. 1989), makro- und mikroskopische Beschreibung, Habitat & Verbreitung, untersuchte Kollektionen (u. a. Deutschland: Nerenstetten 1984, Kissendorf 1988, Sauerland 1974, Mönchengladbach 1984, Müllenborn 1990, Nohn 1987), Neotypus (Somerset, Higher Merridge, 15.9.1960, D. A. Reid, K), Anmerkungen zu Singer 1969 und zu L. pseudoasperula. · eingesehen 18.10.2026

Flora Agaricina Neerlandica · Band 5 (2001) – Cystolepiota, Lepiota
E. C. Vellinga (Gattungsbearbeitungen) in M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.) · Gedruckte S. 154–155, PDF-S. 155–156: Gattung Cystolepiota (Abgrenzung von Melanophyllum und Lepiota sect. Echinatae über den Bau der Hülle) und Artenschlüssel (Punkt 8: C. moelleri). Gedruckte S. 156, PDF-S. 157: Nr. 2 C. hetieri (u. a. Hinweis auf Amanitin-Test von Gérault & Girre 1966). Gedruckte S. 157–158, PDF-S. 158–159: Nr. 4 C. moelleri (Synonymie, Beschreibung, Habitat, Anmerkungen) und Nr. 5 C. seminuda. Gedruckte S. 109, PDF-S. 110: Lepiota-Gattungstext (Hüllbau). Gedruckte S. 114, PDF-S. 115: Lepiota-Schlüssel 5 mit Abzweig zu C. moelleri. Gedruckte S. 150, PDF-S. 151: Nr. 45 L. pseudoasperula (Verwechslung mit C. moelleri) und Nr. 46 L. boertmannii. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Cystolepiota und Echinoderma
Christian Lange (Cystolepiota, Echinoderma) in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte S. 533–535 (Lange 2008, Cystolepiota; MycoKey-PDF S. 288–289): Gattungstext Cystolepiota und Schlüssel; Punkt 4 C. moelleri (Hut, Stiel, Fleisch, Geruch, Sporen 4–6 × 2,5–3 µm, Cheilozystiden, keine Pleurozystiden, Standort, nordische Rote-Liste-Angaben, „ZM 55:96 (as Lepiota pseudoasperula)“), daneben C. cystidiosa, C. seminuda, C. hetieri, C. adulterina. Gedruckte S. 535–539 (Lange 2008, Echinoderma), darin S. 536 und 538 (PDF-S. 295 und 297): Echinoderma boertmannii und E. pseudoasperula; Gattungstext PDF-S. 294 (enge Verwandtschaft mit Cystolepiota und Melanophyllum nach Vellinga 2003). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 180, PDF-S. 181: Schlüssel zu den Schirmlings-Gruppen (Punkte 1–5: Melanophyllum, Echinoderma, Cystolepiota mit pulvriger Hülle ohne Faserstruktur, Lepiota mit angedrückten, ± faserigen Hüllresten) und Key A Melanophyllum. Gedruckte S. 181, PDF-S. 182: Key B Echinoderma (Punkt 4: Verweis auf C. moelleri; Punkt 8: E. pseudoasperulum; Fußnote 3 zu E. boertmannii). Gedruckte S. 182, PDF-S. 183: Key C Cystolepiota (Punkt 4: C. moelleri; Punkte 5–8: C. seminuda, C. hetieri, C. adulterina). Gedruckte S. 183–184, PDF-S. 184–185: Key D Lepiota (Punkte 13–14: L. brunneoincarnata, L. subincarnata). · eingesehen 18.10.2026

Fungi Europaei 4: Lepiota s.l. (1990) · Cystolepiota moelleri
M. Candusso & G. Lanzoni · Gedruckte S. 98–100, PDF-S. 99–101, Taf. 5/a: Synonymie; wiedergegebene Originaldiagnose von Lepiota rosea Rea 1918 mit Übersetzung; Beschreibung italienischer Kollektionen (Bregazzana VA 1986; Pieve di Campi PR 1987, Quercus cerris); Mikroskopie (Sporen (4,2–)4,5–6 × 2,5–3 µm, nicht dextrinoid; Cheilozystiden 20–35(–40) × 7–11(–14) µm); taxonomische Anmerkungen (Homonym Singer 1969, Benennung nach dem dänischen Mykologen Møller, Bon 1976). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Gattung Cystolepiota · Gedruckte S. 51, PDF-S. 50: Gattung Cystolepiota, Schlüssel (Punkt 1*: Sporen nicht dextrinoid; Punkt 5: Hutmitte mit spitzen, rosafarbenen Wärzchen, ähnlich Echinoderma, ohne Pleurocystiden → C. moelleri). Gedruckte S. 53–54, PDF-S. 52–53: C. hetieri. Gedruckte S. 55–56, PDF-S. 54–55: 2.5 C. moelleri („Rosa Mehlschirmling“; Taxonomie, Fundorte in Baden-Württemberg, regionale Gefährdung G4, Erstnachweis, allgemeine Verbreitung) und 2.6 C. seminuda. Gedruckte S. 63, PDF-S. 62: Echinoderma pseudoasperulum („Kleinster Stachelschirmling“; Funde bei Enderle & Krieglsteiner 1989 = C. moelleri). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Bodenbewohnender Zersetzer (saprotroph). Laubwälder und Gebüsche auf lehmigen, kalk- oder nährstoffreichen Böden. Bodenbewohnender Zersetzer, einzeln oder gesellig in Laub- und Laubmischwäldern und Gebüschen auf lehmigen, kalkhaltigen oder nährstoffreichen, humosen Böden. Belegte Fundorte in Baden-Württemberg liegen in Eschen-Bergahorn-Hangwald, Eschen-Erlen-Auwald und Buchenwald, in Italien unter Zerreiche. Vor allem August bis Oktober, in Baden-Württemberg auch im Juli. In Deutschland sehr selten.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Laubbäume
Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Fleischrosa Schirmling

Lepiota subincarnata

Lebensgefährlich giftig

Ebenfalls klein und rosa getönt, die Hüllreste bilden jedoch angedrückte, mehr oder weniger faserige Schüppchen statt pulvriger Wärzchen; der Stiel trägt weißliche bis rosa oder graulila Gürtel. Die Sporen sind größer (6–7,5 × 3–4 µm) und dextrinoid. Enthält Amatoxine und ist lebensgefährlich giftig; Hutfarbe und Größe überschneiden sich, sicher trennen erst Hüllbau und Sporenreaktion.

Fleischbräunlicher Giftschirmling

Lepiota brunneoincarnata

Lebensgefährlich giftig

Hut mit rosa- bis violettbraunen Schüppchen auf hellerem Grund und daher ähnlich. Der Stiel ist meist kurz und an der Basis mit rötlichen bis weinroten Gürteln besetzt, ähnlich den Flockenbändern des Rötlichen Mehlschirmlings; die Sporen sind deutlich größer (7–10 × 4–5 µm) und dextrinoid. Amatoxinhaltig und lebensgefährlich giftig.

Rötender Mehlschirmling

Cystolepiota hetieri

Lebensgefährlich giftig · Verdacht

Hut anfangs weiß bis cremeweiß und kräftig mehlig bepudert, verfärbt beim Berühren und im Alter jedoch fleckweise rötlich bis orange; der Stiel wird zur Basis orangerosa. Der Rötliche Mehlschirmling ist von Anfang an rosa und verfärbt nicht. Mikroskopisch besitzt C. hetieri zusätzlich Pleurozystiden.

Weitere ähnliche Arten

Kein Bild
verfügbar

Kleinster Stachelschirmling

Echinoderma pseudoasperulum

Noch kein Artporträt

Sehr ähnlich: Hut 10–25 mm mit etwa 1 mm hohen, wolligen, spitzen Schüppchen in lehm- bis rosabraunen Tönen, Stiel 2–3 mm dick und meist doppelt so lang wie der Hut breit. Beide Arten werden im Feld wechselseitig verwechselt; Funde von der Schwäbischen Alb wurden 1989 unter diesem Namen veröffentlicht. Sicher trennen dextrinoide Sporen und fehlende Cheilozystiden.

Weißer Körnchenschirmling

Cystolepiota seminuda

Speisewert nicht gesichertKeine Verzehrfreigabe

Meist kleiner, weiß und nur fein bepudert, ohne spitze rosa Wärzchen; die Hutmitte kann rosa überhaucht sein, der Stiel färbt sich von der Basis her weinrötlich bis purpurn. Cheilozystiden fehlen, die Sporen sind meist kleiner (3,5–4,5 × 2–2,5 µm).

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Ein Mehlschirmling im Stachelkleid

Die spitzen rosa Wärzchen erinnern an Stachelschirmlinge, und Bestimmungsschlüssel führen die Art auch dort auf. Mit dem Kleinsten Stachelschirmling wird sie im Feld wechselseitig verwechselt; Funde von der Schwäbischen Alb erschienen 1989 unter dessen Namen. Entscheidend sind die nicht dextrinoiden Sporen und die vorhandenen, oft mit einem Fortsatz versehenen Cheilozystiden.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 180, PDF-S. 181: Schlüssel zu den Schirmlings-Gruppen (Punkte 1–5: Melanophyllum, Echinoderma, Cystolepiota mit pulvriger Hülle ohne Faserstruktur, Lepiota mit angedrückten, ± faserigen Hüllresten) und Key A Melanophyllum. Gedruckte S. 181, PDF-S. 182: Key B Echinoderma (Punkt 4: Verweis auf C. moelleri; Punkt 8: E. pseudoasperulum; Fußnote 3 zu E. boertmannii). Gedruckte S. 182, PDF-S. 183: Key C Cystolepiota (Punkt 4: C. moelleri; Punkte 5–8: C. seminuda, C. hetieri, C. adulterina). Gedruckte S. 183–184, PDF-S. 184–185: Key D Lepiota (Punkte 13–14: L. brunneoincarnata, L. subincarnata). · eingesehen 18.10.2026

Flora Agaricina Neerlandica · Band 5 (2001) – Cystolepiota, Lepiota
E. C. Vellinga (Gattungsbearbeitungen) in M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.) · Gedruckte S. 154–155, PDF-S. 155–156: Gattung Cystolepiota (Abgrenzung von Melanophyllum und Lepiota sect. Echinatae über den Bau der Hülle) und Artenschlüssel (Punkt 8: C. moelleri). Gedruckte S. 156, PDF-S. 157: Nr. 2 C. hetieri (u. a. Hinweis auf Amanitin-Test von Gérault & Girre 1966). Gedruckte S. 157–158, PDF-S. 158–159: Nr. 4 C. moelleri (Synonymie, Beschreibung, Habitat, Anmerkungen) und Nr. 5 C. seminuda. Gedruckte S. 109, PDF-S. 110: Lepiota-Gattungstext (Hüllbau). Gedruckte S. 114, PDF-S. 115: Lepiota-Schlüssel 5 mit Abzweig zu C. moelleri. Gedruckte S. 150, PDF-S. 151: Nr. 45 L. pseudoasperula (Verwechslung mit C. moelleri) und Nr. 46 L. boertmannii. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Gattung Cystolepiota · Gedruckte S. 51, PDF-S. 50: Gattung Cystolepiota, Schlüssel (Punkt 1*: Sporen nicht dextrinoid; Punkt 5: Hutmitte mit spitzen, rosafarbenen Wärzchen, ähnlich Echinoderma, ohne Pleurocystiden → C. moelleri). Gedruckte S. 53–54, PDF-S. 52–53: C. hetieri. Gedruckte S. 55–56, PDF-S. 54–55: 2.5 C. moelleri („Rosa Mehlschirmling“; Taxonomie, Fundorte in Baden-Württemberg, regionale Gefährdung G4, Erstnachweis, allgemeine Verbreitung) und 2.6 C. seminuda. Gedruckte S. 63, PDF-S. 62: Echinoderma pseudoasperulum („Kleinster Stachelschirmling“; Funde bei Enderle & Krieglsteiner 1989 = C. moelleri). · eingesehen 18.10.2026

Notes on Cystolepiota: sections Cystolepiota and Pulverolepiota (1998)
Else C. Vellinga & Henk A. Huijser · Persoonia 16(4): 513–526. S. 513: Zusammenfassung; S. 524–525: Cystolepiota moelleri Knudsen – Synonymie (Lepiota rosea Rea; C. rosea (Rea) M. Bon non Sing. 1969; C. rosella Mos. als überflüssige Namensänderung), Fehlanwendungen (C. adulterina f. reidii sensu Bon 1981, Lanzoni & Zecchin 1988, Candusso & Lanzoni 1990; Lepiota pseudoasperula sensu Enderle & Krieglst. 1989), makro- und mikroskopische Beschreibung, Habitat & Verbreitung, untersuchte Kollektionen (u. a. Deutschland: Nerenstetten 1984, Kissendorf 1988, Sauerland 1974, Mönchengladbach 1984, Müllenborn 1990, Nohn 1987), Neotypus (Somerset, Higher Merridge, 15.9.1960, D. A. Reid, K), Anmerkungen zu Singer 1969 und zu L. pseudoasperula. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Warum moelleri und nicht rosea

Rea beschrieb den Pilz 1918 als Lepiota rosea. Weil Singer 1969 eine andere, aus Argentinien beschriebene Art Cystolepiota rosea genannt hatte, ist Bons Umkombination von 1976 als jüngeres Homonym illegitim. Knudsen veröffentlichte 1978 den Ersatznamen C. moelleri, benannt nach dem dänischen Mykologen Møller. Reas Typusbeleg ist verloren; seit 1998 dient ein britischer Fund von 1960 als Neotypus.

Quellen

Index Fungorum / Species Fungorum · Cystolepiota moelleri Knudsen (Record 312554) und verwandte Namen
Index Fungorum Partnership; Royal Botanic Gardens, Kew · Webservice NameSearch: C. moelleri Knudsen 1978, Bot. Tidsskr. 73(2): 134, legitim, aktueller Name, Basionym-/Protonym-Verweis 212459. Cystolepiota rosea (Rea) Bon 1976, Docums Mycol. 6(24): 43 (283421), „Nom. illegit., Art. 53.1“, Hinweis auf C. rosea Singer 1969. Cystolepiota rosea Singer 1969, Beih. Nova Hedwigia 29: 168, Argentinien (312557), legitim, eigene Art. Lepiota rosea Rea 1918 [1917], Trans. Br. mycol. Soc. 6(1): 61 (212459), Großbritannien, auf Erde; Typisierungsdatensatz 599437: Neotypus K(M), Reid, 15. Sept. 1960 (Vellinga & Huijser 1998, Persoonia 16(4): 525). Cystolepiota rosella M.M. Moser 1978 (491755), „Nom. illegit., Art. 52.1“ (umfasst den Typus von Lepiota rosea Rea). Lepiota rosella Rick 1939 (276760): eigene Art aus Brasilien. Species Fungorum SynSpecies 312554: Synonyme L. rosea, C. rosea (Rea) Bon, C. rosella; Familie Agaricaceae. · eingesehen 18.10.2026

MycoBank · Cystolepiota moelleri (MB 312554) und C. rosea (Rea) Bon (MB 283421)
Westerdijk Fungal Biodiversity Institute / International Mycological Association · MB 312554: Namenstyp „Nomen novum“, legitim; Basionym Lepiota rosea Rea, Trans. Brit. Mycol. Soc. 6(1): 61, Taf. 2, Abb. 1 (1918); homotypische Synonyme C. rosea (Rea) Bon und C. rosella M.M. Moser (Kleine Kryptogamenflora IIb/2: 236, 1978); Klassifikation Verrucosporaceae. MB 283421: C. rosea (Rea) Bon, illegitim, Homonym, „non Cystolepiota rosea Sing. 1969“. Die Synonymliste von MB 312554 enthält keine „Lepiota rosella“. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Gattung Cystolepiota · Gedruckte S. 51, PDF-S. 50: Gattung Cystolepiota, Schlüssel (Punkt 1*: Sporen nicht dextrinoid; Punkt 5: Hutmitte mit spitzen, rosafarbenen Wärzchen, ähnlich Echinoderma, ohne Pleurocystiden → C. moelleri). Gedruckte S. 53–54, PDF-S. 52–53: C. hetieri. Gedruckte S. 55–56, PDF-S. 54–55: 2.5 C. moelleri („Rosa Mehlschirmling“; Taxonomie, Fundorte in Baden-Württemberg, regionale Gefährdung G4, Erstnachweis, allgemeine Verbreitung) und 2.6 C. seminuda. Gedruckte S. 63, PDF-S. 62: Echinoderma pseudoasperulum („Kleinster Stachelschirmling“; Funde bei Enderle & Krieglsteiner 1989 = C. moelleri). · eingesehen 18.10.2026

Notes on Cystolepiota: sections Cystolepiota and Pulverolepiota (1998)
Else C. Vellinga & Henk A. Huijser · Persoonia 16(4): 513–526. S. 513: Zusammenfassung; S. 524–525: Cystolepiota moelleri Knudsen – Synonymie (Lepiota rosea Rea; C. rosea (Rea) M. Bon non Sing. 1969; C. rosella Mos. als überflüssige Namensänderung), Fehlanwendungen (C. adulterina f. reidii sensu Bon 1981, Lanzoni & Zecchin 1988, Candusso & Lanzoni 1990; Lepiota pseudoasperula sensu Enderle & Krieglst. 1989), makro- und mikroskopische Beschreibung, Habitat & Verbreitung, untersuchte Kollektionen (u. a. Deutschland: Nerenstetten 1984, Kissendorf 1988, Sauerland 1974, Mönchengladbach 1984, Müllenborn 1990, Nohn 1987), Neotypus (Somerset, Higher Merridge, 15.9.1960, D. A. Reid, K), Anmerkungen zu Singer 1969 und zu L. pseudoasperula. · eingesehen 18.10.2026

Fungi Europaei 4: Lepiota s.l. (1990) · Cystolepiota moelleri
M. Candusso & G. Lanzoni · Gedruckte S. 98–100, PDF-S. 99–101, Taf. 5/a: Synonymie; wiedergegebene Originaldiagnose von Lepiota rosea Rea 1918 mit Übersetzung; Beschreibung italienischer Kollektionen (Bregazzana VA 1986; Pieve di Campi PR 1987, Quercus cerris); Mikroskopie (Sporen (4,2–)4,5–6 × 2,5–3 µm, nicht dextrinoid; Cheilozystiden 20–35(–40) × 7–11(–14) µm); taxonomische Anmerkungen (Homonym Singer 1969, Benennung nach dem dänischen Mykologen Møller, Bon 1976). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sehr selten und gefährdet

Die Rote Liste Deutschlands von 2016 stuft die Art als gefährdet ein, die aktuelle Bestandssituation als sehr selten. Die baden-württembergische Darstellung nennt neben den eigenen Funden für Deutschland wenige Funde in der Umgebung des Harzes und vereinzelt am Niederrhein. Für 2015–2025 liegen in GBIF aus zehn mitteleuropäischen Ländern nur zwei frei lizenzierte Beobachtungen vor.

Quellen

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artseite Cystolepiota moelleri
Rote-Liste-Zentrum · Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet (3); aktuelle Bestandssituation sehr selten; langfristiger Bestandstrend gleich bleibend; kurzfristiger Trend Abnahme im Ausmaß unbekannt; Verantwortlichkeit nicht bewertet; Kategorieänderung nicht bewertbar. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Gattung Cystolepiota · Gedruckte S. 51, PDF-S. 50: Gattung Cystolepiota, Schlüssel (Punkt 1*: Sporen nicht dextrinoid; Punkt 5: Hutmitte mit spitzen, rosafarbenen Wärzchen, ähnlich Echinoderma, ohne Pleurocystiden → C. moelleri). Gedruckte S. 53–54, PDF-S. 52–53: C. hetieri. Gedruckte S. 55–56, PDF-S. 54–55: 2.5 C. moelleri („Rosa Mehlschirmling“; Taxonomie, Fundorte in Baden-Württemberg, regionale Gefährdung G4, Erstnachweis, allgemeine Verbreitung) und 2.6 C. seminuda. Gedruckte S. 63, PDF-S. 62: Echinoderma pseudoasperulum („Kleinster Stachelschirmling“; Funde bei Enderle & Krieglsteiner 1989 = C. moelleri). · eingesehen 18.10.2026

GBIF Occurrence API · Cystolepiota moelleri, zehn mitteleuropäische Länder 2015–2025
GBIF Secretariat (Datensätze: Swiss National Fungi Databank; NABU|naturgucker) · Zwei Meldungen: 4940805596 (Schweiz, Kanton Uri, 25.07.2024, Swiss National Fungi Databank, Prüfstatus „Valid“ (identificationVerificationStatus)) und 5015606130 (Deutschland, „Stempeda-Krebsbach u. Umgebung“, 06.10.2023, NABU|naturgucker); beide ohne Medien. Bildbelege weltweit über mediaType=StillImage gesichtet. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Speisewert nicht gesichert – Doppelgänger tödlich

Für den Rötlichen Mehlschirmling fanden sich weder eine Speisewertangabe noch eine Giftstoffanalyse. Nach einem in der niederländischen Flora zitierten Amanitin-Test von 1966 an drei anderen Mehlschirmlingen erwies sich nur die damals als Lepiota rufescens geführte C. hetieri als giftig. In kleinen rosa Lepiota-Arten wie dem Fleischrosa Schirmling und dem Fleischbräunlichen Giftschirmling sind Amatoxine chemisch nachgewiesen.

Quellen

Flora Agaricina Neerlandica · Band 5 (2001) – Cystolepiota, Lepiota
E. C. Vellinga (Gattungsbearbeitungen) in M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.) · Gedruckte S. 154–155, PDF-S. 155–156: Gattung Cystolepiota (Abgrenzung von Melanophyllum und Lepiota sect. Echinatae über den Bau der Hülle) und Artenschlüssel (Punkt 8: C. moelleri). Gedruckte S. 156, PDF-S. 157: Nr. 2 C. hetieri (u. a. Hinweis auf Amanitin-Test von Gérault & Girre 1966). Gedruckte S. 157–158, PDF-S. 158–159: Nr. 4 C. moelleri (Synonymie, Beschreibung, Habitat, Anmerkungen) und Nr. 5 C. seminuda. Gedruckte S. 109, PDF-S. 110: Lepiota-Gattungstext (Hüllbau). Gedruckte S. 114, PDF-S. 115: Lepiota-Schlüssel 5 mit Abzweig zu C. moelleri. Gedruckte S. 150, PDF-S. 151: Nr. 45 L. pseudoasperula (Verwechslung mit C. moelleri) und Nr. 46 L. boertmannii. · eingesehen 18.10.2026

Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp. (Agaricales) (2022)
S. Sarawi, Y.-N. Shi, H. Lotz-Winter, K. Reschke, H. B. Bode & M. Piepenbring · Phytochemistry 195: 113069. Abstract (Europe PMC, PMID 34965486): 48 Kollektionen von 16 Lepiota-Arten; α- und γ-Amanitin in L. subincarnata, α-Amanitin und Amaninamid in L. brunneoincarnata, β- und α-Amanitin in L. elaiophylla; keine Amatoxine u. a. in L. castanea, L. cristata, L. felina. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026, PDF-S. 6: Gattung Lepiota – L. brunneoincarnata (Syn. L. helveola), L. subincarnata (Syn. L. josserandii) u. a. mit Amatoxin-Syndrom; „Lepiota spp.: Kleine Schirmlinge mit bräunlichen und roten Pigmenten sind verdächtig, Amatoxine zu enthalten“. Kein Eintrag für Cystolepiota. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (13 S.): kein Eintrag für Cystolepiota oder Lepiota; unter den Schirmlingen nur Chlorophyllum olivieri, Limacella guttata und Macrolepiota-Arten. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (3 S.): kein Eintrag für Cystolepiota oder Lepiota. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Cystolepiota moelleri

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschRötlicher MehlschirmlingRosa Mehlschirmling

Namensbeleg

Taxon list of fungi and fungal-like organisms from Germany compiled by the DGfM · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

NiederländischRoze poederparasol

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

FranzösischLépiote de MöllerLépiote rose

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

DänischMøllers parasolhatMøllers grynparasolhat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

SchwedischRosenpuderskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

FinnischRusoukonsieni

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

TschechischBedla Moellerova

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

UngarischRózsaszínű lisztesőzlábgomba

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Chinesisch莫勒囊小伞

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Norwegisch
6 weitereWeniger anzeigen
  • Polnisch
  • Slowenisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Russisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 18.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Cystolepiota moelleri
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Knudsen
Herkunft des erfassten Zitats
Autorzitat des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
Knudsen · Namensdatensatz 312554
Veröffentlichung des hier geführten Namens
Cystolepiota moelleri Knudsen
Bot. Tidsskr. 73(2): 134 (1978) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Veröffentlichung des verknüpften älteren Namens
Lepiota rosea Rea
Trans. Br. mycol. Soc. 6(1): 61 (1918) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
  • Index Fungorum verknüpft einen älteren Namen, obwohl das Autorzitat keine Klammerautoren enthält. Die Veröffentlichung des hier geführten Namens und die des älteren Namens werden getrennt gezeigt; die Art dieser Beziehung ist damit nicht abschließend geprüft.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Zum Erfassungszeitpunkt als kommendes Porträt vermerkt. Autorzitat aus dem Porträtentwurf. Index Fungorum zitiert Cystolepiota moelleri ohne Klammerautor (Knudsen, Bot. Tidsskr. 73(2): 134 (1978)), verknüpft den Namen aber mit „Lepiota rosea Rea“ als Basionym.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

2GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Sehr kleine Datenbasis (je eine Meldung aus Deutschland und der Schweiz); keine verlässliche allgemeine Saisonbeschreibung möglich. Namensbezogene Meldungsstatistik; keine nachträgliche fachliche Bestätigung sämtlicher Einzelbestimmungen. Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun0
Jul1
Aug0
Sep0
Okt1
Nov0
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland1
Österreich0
Schweiz1
Tschechien0
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 2 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 0 Meldungen unter CC0 1.0, 2 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 1 Datensatz
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Swiss National Fungi Databank · 1 Datensatz
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 19 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 18.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Porträt im engen Konzept nach Vellinga. Größen-, Sporen- und Geruchsangaben weichen zwischen den Quellen ab und sind nicht zu Gesamtspannen verschmolzen; Reas Originalangaben (Fleisch rötend, geruchlos, keine Zystiden) wurden nicht übernommen. Speisewert nicht gesichert; Warnung vor amatoxinhaltigen Lepiota-Doppelgängern nach DGfM, VAPKO und Sarawi et al. Kein Foto unter CC BY oder CC0 gefunden. Keine menschliche Endredaktion.

Umfang: Artabschnitte in Vellinga & Huijser 1998, Flora Agaricina Neerlandica 5 (2001), Funga Nordica (2008), Fungi of Temperate Europe (2026), Candusso & Lanzoni (1990) und Die Großpilze Baden-Württembergs 4 (2003) gelesen, Zahlen an Seitenbildern geprüft. Pilze der Schweiz 4 und Gerhardt behandeln die Art nicht und dienten nur für Vergleichsarten. Nomenklatur nach Index Fungorum, MycoBank und GBIF; Speisewert nach den drei DGfM-Listen und der VAPKO-Giftpilzliste; Qu et al. 2023 auszugsweise, Sarawi et al. 2022 nur als Abstract. Bilder, Sprachdaten und Fundkurve gesondert.

Erneut herangezogene Quellen

Notes on Cystolepiota: sections Cystolepiota and Pulverolepiota (1998)
Else C. Vellinga & Henk A. Huijser · Persoonia 16(4): 513–526. S. 513: Zusammenfassung; S. 524–525: Cystolepiota moelleri Knudsen – Synonymie (Lepiota rosea Rea; C. rosea (Rea) M. Bon non Sing. 1969; C. rosella Mos. als überflüssige Namensänderung), Fehlanwendungen (C. adulterina f. reidii sensu Bon 1981, Lanzoni & Zecchin 1988, Candusso & Lanzoni 1990; Lepiota pseudoasperula sensu Enderle & Krieglst. 1989), makro- und mikroskopische Beschreibung, Habitat & Verbreitung, untersuchte Kollektionen (u. a. Deutschland: Nerenstetten 1984, Kissendorf 1988, Sauerland 1974, Mönchengladbach 1984, Müllenborn 1990, Nohn 1987), Neotypus (Somerset, Higher Merridge, 15.9.1960, D. A. Reid, K), Anmerkungen zu Singer 1969 und zu L. pseudoasperula. · eingesehen 18.10.2026

Flora Agaricina Neerlandica · Band 5 (2001) – Cystolepiota, Lepiota
E. C. Vellinga (Gattungsbearbeitungen) in M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.) · Gedruckte S. 154–155, PDF-S. 155–156: Gattung Cystolepiota (Abgrenzung von Melanophyllum und Lepiota sect. Echinatae über den Bau der Hülle) und Artenschlüssel (Punkt 8: C. moelleri). Gedruckte S. 156, PDF-S. 157: Nr. 2 C. hetieri (u. a. Hinweis auf Amanitin-Test von Gérault & Girre 1966). Gedruckte S. 157–158, PDF-S. 158–159: Nr. 4 C. moelleri (Synonymie, Beschreibung, Habitat, Anmerkungen) und Nr. 5 C. seminuda. Gedruckte S. 109, PDF-S. 110: Lepiota-Gattungstext (Hüllbau). Gedruckte S. 114, PDF-S. 115: Lepiota-Schlüssel 5 mit Abzweig zu C. moelleri. Gedruckte S. 150, PDF-S. 151: Nr. 45 L. pseudoasperula (Verwechslung mit C. moelleri) und Nr. 46 L. boertmannii. · eingesehen 18.10.2026

Funga Nordica (2008) · Cystolepiota und Echinoderma
Christian Lange (Cystolepiota, Echinoderma) in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.) · Gedruckte S. 533–535 (Lange 2008, Cystolepiota; MycoKey-PDF S. 288–289): Gattungstext Cystolepiota und Schlüssel; Punkt 4 C. moelleri (Hut, Stiel, Fleisch, Geruch, Sporen 4–6 × 2,5–3 µm, Cheilozystiden, keine Pleurozystiden, Standort, nordische Rote-Liste-Angaben, „ZM 55:96 (as Lepiota pseudoasperula)“), daneben C. cystidiosa, C. seminuda, C. hetieri, C. adulterina. Gedruckte S. 535–539 (Lange 2008, Echinoderma), darin S. 536 und 538 (PDF-S. 295 und 297): Echinoderma boertmannii und E. pseudoasperula; Gattungstext PDF-S. 294 (enge Verwandtschaft mit Cystolepiota und Melanophyllum nach Vellinga 2003). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 180, PDF-S. 181: Schlüssel zu den Schirmlings-Gruppen (Punkte 1–5: Melanophyllum, Echinoderma, Cystolepiota mit pulvriger Hülle ohne Faserstruktur, Lepiota mit angedrückten, ± faserigen Hüllresten) und Key A Melanophyllum. Gedruckte S. 181, PDF-S. 182: Key B Echinoderma (Punkt 4: Verweis auf C. moelleri; Punkt 8: E. pseudoasperulum; Fußnote 3 zu E. boertmannii). Gedruckte S. 182, PDF-S. 183: Key C Cystolepiota (Punkt 4: C. moelleri; Punkte 5–8: C. seminuda, C. hetieri, C. adulterina). Gedruckte S. 183–184, PDF-S. 184–185: Key D Lepiota (Punkte 13–14: L. brunneoincarnata, L. subincarnata). · eingesehen 18.10.2026

Fungi Europaei 4: Lepiota s.l. (1990) · Cystolepiota moelleri
M. Candusso & G. Lanzoni · Gedruckte S. 98–100, PDF-S. 99–101, Taf. 5/a: Synonymie; wiedergegebene Originaldiagnose von Lepiota rosea Rea 1918 mit Übersetzung; Beschreibung italienischer Kollektionen (Bregazzana VA 1986; Pieve di Campi PR 1987, Quercus cerris); Mikroskopie (Sporen (4,2–)4,5–6 × 2,5–3 µm, nicht dextrinoid; Cheilozystiden 20–35(–40) × 7–11(–14) µm); taxonomische Anmerkungen (Homonym Singer 1969, Benennung nach dem dänischen Mykologen Møller, Bon 1976). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Gattung Cystolepiota · Gedruckte S. 51, PDF-S. 50: Gattung Cystolepiota, Schlüssel (Punkt 1*: Sporen nicht dextrinoid; Punkt 5: Hutmitte mit spitzen, rosafarbenen Wärzchen, ähnlich Echinoderma, ohne Pleurocystiden → C. moelleri). Gedruckte S. 53–54, PDF-S. 52–53: C. hetieri. Gedruckte S. 55–56, PDF-S. 54–55: 2.5 C. moelleri („Rosa Mehlschirmling“; Taxonomie, Fundorte in Baden-Württemberg, regionale Gefährdung G4, Erstnachweis, allgemeine Verbreitung) und 2.6 C. seminuda. Gedruckte S. 63, PDF-S. 62: Echinoderma pseudoasperulum („Kleinster Stachelschirmling“; Funde bei Enderle & Krieglsteiner 1989 = C. moelleri). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Cystolepiota moelleri (in keiner DGfM-Liste geführt) · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Notes on Cystolepiota: sections Cystolepiota and Pulverolepiota (1998)
    Bibliografie

    Else C. Vellinga & Henk A. Huijser

    Primärquelle · Artabschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 16(4): 513–526. S. 513: Zusammenfassung; S. 524–525: Cystolepiota moelleri Knudsen – Synonymie (Lepiota rosea Rea; C. rosea (Rea) M. Bon non Sing. 1969; C. rosella Mos. als überflüssige Namensänderung), Fehlanwendungen (C. adulterina f. reidii sensu Bon 1981, Lanzoni & Zecchin 1988, Candusso & Lanzoni 1990; Lepiota pseudoasperula sensu Enderle & Krieglst. 1989), makro- und mikroskopische Beschreibung, Habitat & Verbreitung, untersuchte Kollektionen (u. a. Deutschland: Nerenstetten 1984, Kissendorf 1988, Sauerland 1974, Mönchengladbach 1984, Müllenborn 1990, Nohn 1987), Neotypus (Somerset, Higher Merridge, 15.9.1960, D. A. Reid, K), Anmerkungen zu Singer 1969 und zu L. pseudoasperula

  2. Flora Agaricina Neerlandica · Band 5 (2001) – Cystolepiota, Lepiota

    Seite: S. 154–155

    Bibliografie

    E. C. Vellinga (Gattungsbearbeitungen) in M. E. Noordeloos, Th. W. Kuyper & E. C. Vellinga (Hrsg.)

    Monografie · Gattungs- und Artabschnitte gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 155–156: Gattung Cystolepiota (Abgrenzung von Melanophyllum und Lepiota sect. Echinatae über den Bau der Hülle) und Artenschlüssel (Punkt 8: C. moelleri). Gedruckte S. 156, PDF-S. 157: Nr. 2 C. hetieri (u. a. Hinweis auf Amanitin-Test von Gérault & Girre 1966). Gedruckte S. 157–158, PDF-S. 158–159: Nr. 4 C. moelleri (Synonymie, Beschreibung, Habitat, Anmerkungen) und Nr. 5 C. seminuda. Gedruckte S. 109, PDF-S. 110: Lepiota-Gattungstext (Hüllbau). Gedruckte S. 114, PDF-S. 115: Lepiota-Schlüssel 5 mit Abzweig zu C. moelleri. Gedruckte S. 150, PDF-S. 151: Nr. 45 L. pseudoasperula (Verwechslung mit C. moelleri) und Nr. 46 L. boertmannii

  3. Funga Nordica (2008) · Cystolepiota und Echinoderma

    Seite: S. 533–535

    Bibliografie

    Christian Lange (Cystolepiota, Echinoderma) in H. Knudsen & J. Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Gattungsschlüssel gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: (Lange 2008, Cystolepiota; MycoKey-PDF S. 288–289): Gattungstext Cystolepiota und Schlüssel; Punkt 4 C. moelleri (Hut, Stiel, Fleisch, Geruch, Sporen 4–6 × 2,5–3 µm, Cheilozystiden, keine Pleurozystiden, Standort, nordische Rote-Liste-Angaben, „ZM 55:96 (as Lepiota pseudoasperula)“), daneben C. cystidiosa, C. seminuda, C. hetieri, C. adulterina. Gedruckte S. 535–539 (Lange 2008, Echinoderma), darin S. 536 und 538 (PDF-S. 295 und 297): Echinoderma boertmannii und E. pseudoasperula; Gattungstext PDF-S. 294 (enge Verwandtschaft mit Cystolepiota und Melanophyllum nach Vellinga 2003)

  4. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 180

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselabschnitte gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 181: Schlüssel zu den Schirmlings-Gruppen (Punkte 1–5: Melanophyllum, Echinoderma, Cystolepiota mit pulvriger Hülle ohne Faserstruktur, Lepiota mit angedrückten, ± faserigen Hüllresten) und Key A Melanophyllum. Gedruckte S. 181, PDF-S. 182: Key B Echinoderma (Punkt 4: Verweis auf C. moelleri; Punkt 8: E. pseudoasperulum; Fußnote 3 zu E. boertmannii). Gedruckte S. 182, PDF-S. 183: Key C Cystolepiota (Punkt 4: C. moelleri; Punkte 5–8: C. seminuda, C. hetieri, C. adulterina). Gedruckte S. 183–184, PDF-S. 184–185: Key D Lepiota (Punkte 13–14: L. brunneoincarnata, L. subincarnata)

  5. Fungi Europaei 4: Lepiota s.l. (1990) · Cystolepiota moelleri

    Seite: S. 98–100

    Bibliografie

    M. Candusso & G. Lanzoni

    Monografie · Artabschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 99–101, Taf. 5/a: Synonymie; wiedergegebene Originaldiagnose von Lepiota rosea Rea 1918 mit Übersetzung; Beschreibung italienischer Kollektionen (Bregazzana VA 1986; Pieve di Campi PR 1987, Quercus cerris); Mikroskopie (Sporen (4,2–)4,5–6 × 2,5–3 µm, nicht dextrinoid; Cheilozystiden 20–35(–40) × 7–11(–14) µm); taxonomische Anmerkungen (Homonym Singer 1969, Benennung nach dem dänischen Mykologen Møller, Bon 1976)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen14 weitere Fachquellen · 3 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4 (2003)

    Seite: S. 51

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner (Hrsg.); Gattung Cystolepiota

    Monografie · Gattungsschlüssel und Artabschnitte gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 50: Gattung Cystolepiota, Schlüssel (Punkt 1*: Sporen nicht dextrinoid; Punkt 5: Hutmitte mit spitzen, rosafarbenen Wärzchen, ähnlich Echinoderma, ohne Pleurocystiden → C. moelleri). Gedruckte S. 53–54, PDF-S. 52–53: C. hetieri. Gedruckte S. 55–56, PDF-S. 54–55: 2.5 C. moelleri („Rosa Mehlschirmling“; Taxonomie, Fundorte in Baden-Württemberg, regionale Gefährdung G4, Erstnachweis, allgemeine Verbreitung) und 2.6 C. seminuda. Gedruckte S. 63, PDF-S. 62: Echinoderma pseudoasperulum („Kleinster Stachelschirmling“; Funde bei Enderle & Krieglsteiner 1989 = C. moelleri)

  2. Pilze der Schweiz · Band 4: Blätterpilze 2. Teil (1995)

    Seite: S. 29–31

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Gattungsabschnitt und Schlüssel gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 28–30: Gruppenschlüssel 1.3 (Lepiota s. l.), Punkte 30–33 und 54–55 (Cystolepiota). Gedruckte S. 188, PDF-S. 187: Nr. 209 C. bucknallii (Bemerkung zu Cystoderma mit angewachsenen Lamellen) und Nr. 210 „C. hetieri“. Gedruckte S. 190, PDF-S. 189: Nr. 211 C. seminuda und Nr. 212 Cystolepiota spec

  3. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book)

    Seite: S. 42

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Feldführer · Artseiten gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: laut Register (PDF-S. 88 und 90): Fleischbräunlicher Schirmling L. brunneoincarnata und Fleischrosa Schirmling L. josserandii (tödlich giftig, Amatoxine). Gedruckte S. 46 (PDF-S. 99–101): Gattung Cystolepiota, C. bucknallii, C. sistrata. Gedruckte S. 60 (PDF-S. 128): Blutblättriger Zwergschirmling Melanophyllum haematospermum (Abgrenzung von Mehlschirmlingen)

  4. Taxonomy and Phylogeny of Cystolepiota (Agaricaceae, Agaricales): New Species, New Combinations and Notes on the C. seminuda Complex (2023)
    Bibliografie

    H. Qu, U. Damm, Y.-J. Hou & Z.-W. Ge

    Primärquelle · Abstract, Einleitung und Abbildung 1 gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: J. Fungi 9(5): 537. Abstract (Cystolepiota nicht monophyletisch, Pulverolepiota wieder eigene Gattung); Einleitung S. 1–2 (Verwandtschaft mit Melanophyllum, Echinoderma); Abb. 1 (Maximum-Likelihood-Stammbaum nur aus ITS-Sequenzen, PDF-S. 4): drei Belege „C. cf. rosea“ (Deutschland KUN-HKAS 106737; Italien G. Zecchin 781 und 475, letzterer als „C. adulterina“) neben C. sp. KUN-HKAS 84188 (China)

  5. Review Reports zu Qu et al. (2023), J. Fungi 9: 537
    Bibliografie

    MDPI (anonyme Gutachter)

    Gutachten · Passage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Gutachterkommentar 1): Der Baum führe „Cystolepiota rosea“; gemeint sei vermutlich das europäische Taxon C. rosea (Rea) Bon, illegitim, korrekter Name C. moelleri Knudsen

  6. Notes on Cystolepiota Sing. and Lepiota S.F. Gray (1978)

    Fundstelle: MycoBank · Cystolepiota moelleri (MB 312554) und C. rosea (Rea) Bon (MB 283421)

    Bibliografie

    H. Knudsen

    Protolog · nur bibliografische Angaben · Nomenklaturdatenbank · Datensätze gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Botanisk Tidsskrift 73(2): 124–136; Name C. moelleri auf S. 134 (Index Fungorum, MycoBank, Vellinga & Huijser 1998); MB 312554: Namenstyp „Nomen novum“, legitim; Basionym Lepiota rosea Rea, Trans. Brit. Mycol. Soc. 6(1): 61, Taf. 2, Abb. 1 (1918); homotypische Synonyme C. rosea (Rea) Bon und C. rosella M.M. Moser (Kleine Kryptogamenflora IIb/2: 236, 1978); Klassifikation Verrucosporaceae. MB 283421: C. rosea (Rea) Bon, illegitim, Homonym, „non Cystolepiota rosea Sing. 1969“. Die Synonymliste von MB 312554 enthält keine „Lepiota rosella“

  7. Index Fungorum / Species Fungorum · Cystolepiota moelleri Knudsen (Record 312554) und verwandte Namen
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership; Royal Botanic Gardens, Kew

    Nomenklaturdatenbank · Datensätze gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch: C. moelleri Knudsen 1978, Bot. Tidsskr. 73(2): 134, legitim, aktueller Name, Basionym-/Protonym-Verweis 212459. Cystolepiota rosea (Rea) Bon 1976, Docums Mycol. 6(24): 43 (283421), „Nom. illegit., Art. 53.1“, Hinweis auf C. rosea Singer 1969. Cystolepiota rosea Singer 1969, Beih. Nova Hedwigia 29: 168, Argentinien (312557), legitim, eigene Art. Lepiota rosea Rea 1918 [1917], Trans. Br. mycol. Soc. 6(1): 61 (212459), Großbritannien, auf Erde; Typisierungsdatensatz 599437: Neotypus K(M), Reid, 15. Sept. 1960 (Vellinga & Huijser 1998, Persoonia 16(4): 525). Cystolepiota rosella M.M. Moser 1978 (491755), „Nom. illegit., Art. 52.1“ (umfasst den Typus von Lepiota rosea Rea). Lepiota rosella Rick 1939 (276760): eigene Art aus Brasilien. Species Fungorum SynSpecies 312554: Synonyme L. rosea, C. rosea (Rea) Bon, C. rosella; Familie Agaricaceae

  8. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Artseite Cystolepiota moelleri
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum

    Rote Liste · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Rote-Liste-Kategorie: Gefährdet (3); aktuelle Bestandssituation sehr selten; langfristiger Bestandstrend gleich bleibend; kurzfristiger Trend Abnahme im Ausmaß unbekannt; Verantwortlichkeit nicht bewertet; Kategorieänderung nicht bewertbar

  9. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Volltext durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (13 S.): kein Eintrag für Cystolepiota oder Lepiota; unter den Schirmlingen nur Chlorophyllum olivieri, Limacella guttata und Macrolepiota-Arten

  10. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Abschnitt gelesen, Volltext durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, PDF-S. 6: Gattung Lepiota – L. brunneoincarnata (Syn. L. helveola), L. subincarnata (Syn. L. josserandii) u. a. mit Amatoxin-Syndrom; „Lepiota spp.: Kleine Schirmlinge mit bräunlichen und roten Pigmenten sind verdächtig, Amatoxine zu enthalten“. Kein Eintrag für Cystolepiota

  11. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Volltext durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (3 S.): kein Eintrag für Cystolepiota oder Lepiota

  12. DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Abschnitt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt Amatoxin-Syndrom (Phalloides-Syndrom): u. a. Lepiota subincarnata, L. brunneoincarnata, L. brunneolilacea, L. elaiophylla; „Kleine Schirmlinge (Lepiota spp.) mit bräunlichen und roten Pigmenten sind verdächtig, Amatoxine zu enthalten“; Latenz 8–12 Stunden, scheinbare Besserung, dann Leberschädigung. Stand 04.12.2015, aktualisiert 22.01.2023. Cystolepiota und Mehlschirmlinge nicht erwähnt

  13. VAPKO · Giftpilzliste – Liste des champignons vénéneux (Version 10.01.2024)
    Bibliografie

    Katharina Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO

    Fachorganisation · Volltext gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Einseitige Liste: Gruppe „Lepiota spp. – ohne Macrolepiota“ unter den eliminatorischen Pilzen, in der Spalte „Tödlich giftige Pilze“ markiert (Referenz Breitenbach & Kränzlin, Pilze der Schweiz). Cystolepiota nicht genannt

  14. Occurrence and chemotaxonomical analysis of amatoxins in Lepiota spp. (Agaricales) (2022)
    Bibliografie

    S. Sarawi, Y.-N. Shi, H. Lotz-Winter, K. Reschke, H. B. Bode & M. Piepenbring

    Primärquelle · Abstract gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Phytochemistry 195: 113069. Abstract (Europe PMC, PMID 34965486): 48 Kollektionen von 16 Lepiota-Arten; α- und γ-Amanitin in L. subincarnata, α-Amanitin und Amaninamid in L. brunneoincarnata, β- und α-Amanitin in L. elaiophylla; keine Amatoxine u. a. in L. castanea, L. cristata, L. felina

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF Backbone Taxonomy · Cystolepiota moelleri Knudsen (2535719)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API species/2535719 (akzeptiert, Agaricaceae, „(1978). Bot. Tidsskr. 73(2): 134.“), /synonyms (C. rosea (Rea) Bon 2535722, C. rosella M.M.Moser 2535721, Lepiota rosea Rea 2535720, Lepiota rosella M.M.Moser 7595560 aus Quelltaxon 119289075 der DGfM-Liste) und /vernacularNames (23 Einträge, Quelltaxa geprüft). DGfM-Quelltaxon 119289073 mit Synonymen „Lepiota rosea Rea non ss. Singer“, „Lepiota rosella M.M. Moser“, „Cystolepiota pseudoasperula (Knudsen) Knudsen ss. End. & Krieglst.“

  2. GBIF Occurrence API · Cystolepiota moelleri, zehn mitteleuropäische Länder 2015–2025
    Bibliografie

    GBIF Secretariat (Datensätze: Swiss National Fungi Databank; NABU|naturgucker)

    Fundmeldungen · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Zwei Meldungen: 4940805596 (Schweiz, Kanton Uri, 25.07.2024, Swiss National Fungi Databank, Prüfstatus „Valid“ (identificationVerificationStatus)) und 5015606130 (Deutschland, „Stempeda-Krebsbach u. Umgebung“, 06.10.2023, NABU|naturgucker); beide ohne Medien. Bildbelege weltweit über mediaType=StillImage gesichtet

  3. Checkliste der Pilze Deutschlands · Cystolepiota moelleri Knudsen
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Taxondatensatz 6585c3c2-7b07-4e72-9de3-d31d185a6feb: akzeptiert, Nachweisstatus „occurs“, Checkliste „Basidiomycota p.p. 2009ff“, Zitat Dämmrich et al. 2016. Deutscher Name „Rötlicher Mehlschirmling“ laut Mykolog-Registerabzug

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Gesammelte Fruchtkörper
    Foto: Fungarium der Staatlichen Universität Jugra (Datensatz: N. Filippova, E. Zvyagina, T. Bulyonkova, E. Rudykina) · CC BY 4.0 · Original
    Auf 2048 Pixel Breite verkleinert (Original 3054 × 2247), als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche oder Farbänderung.

    Sporen (Mikroskop)
    Foto: Fungarium der Staatlichen Universität Jugra (Datensatz: N. Filippova, E. Zvyagina, T. Bulyonkova, E. Rudykina) · CC BY 4.0 · Original
    Auf 2048 Pixel Breite verkleinert (Original 2592 × 1944), als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche oder Farbänderung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandCystolepiota moelleri im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Enges Artkonzept nach Vellinga & Huijser (1998) und Flora Agaricina Neerlandica 5 (2001): rosa Pulverwärzchen aus kugeligen Zellen, nicht dextrinoide Sporen, Cheilozystiden meist mit Fortsatz, keine Pleurozystiden. Ersatzname (nomen novum laut MycoBank) für Lepiota rosea Rea 1918; Cystolepiota rosea (Rea) Bon 1976 ist ein jüngeres Homonym von C. rosea Singer 1969 (Argentinien) und illegitim (Index Fungorum: Art. 53.1); C. rosella M.M. Moser 1978 ist überflüssig und illegitim (Art. 52.1). Reas Typus ist verloren; Neotypus: Somerset, Higher Merridge, 15.9.1960, D. A. Reid (K). Fehlanwendungen: C. adulterina f. reidii sensu Bon 1981, Lanzoni & Zecchin 1988 und Candusso & Lanzoni 1990; Lepiota pseudoasperula sensu Enderle & Krieglsteiner 1989. Fungi of Temperate Europe (2026) hält Echinoderma boertmannii für möglicherweise konspezifisch, C. moelleri wäre dann der korrekte Name. Qu et al. (2023) führen europäische Sequenzbelege im ITS-Stammbaum als „C. cf. rosea“; nach ihren Daten ist Cystolepiota im bisherigen Umfang nicht monophyletisch (Pulverolepiota wieder eigene Gattung). Das über GBIF aus der DGfM-Liste stammende Synonym „Lepiota rosella M.M. Moser“ ist in Index Fungorum nicht belegt (dort unter Lepiota rosella nur L. rosella Rick 1939, Brasilien) und fehlt auch in der Synonymliste von MycoBank 312554. Familie nach GBIF und Index Fungorum Agaricaceae; MycoBank stellt Cystolepiota zu Verrucosporaceae. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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