Rotbrauner Milchling
Lactarius rufus
Die DGfM nennt Verzehr nur nach besonderer Vorbehandlung und führt die Art bei uneinheitlichem Speisewert. Die scharfe rohe Art wird hier nicht als Speisepilz empfohlen.
Quellen zum Speisewert
Ein häufiger rotbrauner Milchling mit trockenem Hut, meist spitzem Mittelbuckel und dauerhaft weißer Milch. Die Literatur beschreibt seine Milch als sehr scharf. Gerade weil viele Milchlinge braun aussehen, sind Baumbezug, Milchveränderung und Geruch aussagekräftiger als die Grundfarbe.

Rotbraune Milchlinge mit braunen Hüten und helleren Stielen; ein gewendeter Fruchtkörper zeigt die Lamellen.
Artzuordnung aus der Commons-Quelldokumentation übernommen; der konkrete Beleg wurde nicht unabhängig bestimmt. Milchreaktion und weitere nicht sichtbare Merkmale wurden hier nicht am Fund geprüft.
Andreas Kunze / Wikimedia Commons / „14.07.2007 Lactarius rufus 1.jpg“ / CC BY-SA 3.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 3.0 · Original

Als Lactarius rufus dokumentierter Fruchtkörper im Kiefernwald von Sète, Frankreich, mit dunkler Hutmitte und sichtbaren Lamellen.
Artzuordnung aus der Commons-Quelldokumentation übernommen; der konkrete Beleg wurde nicht unabhängig bestimmt. Älterer, stellenweise beschädigter Fruchtkörper; Farbe und Hutform können dadurch verändert erscheinen.
Christian Ferrer / Wikimedia Commons / „Lactarius rufus, Sète 02.jpg“ / CC BY-SA 4.0. Proportional auf höchstens 1280 Pixel Kantenlänge verkleinert und als WebP mit Qualität 82 gespeichert; kein Beschnitt, keine inhaltliche Bildänderung. · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 3–8 cm, trocken, matt rotbraun und ungezont; später vertieft, meist mit bleibendem Mittelbuckel.
- Unterseite
Creme bis ockerlich-rötlich, teils rostfleckig, breit bis etwas .
- Stiel & Basis
Etwa 4–10 cm, rotbraun, jung bereift, später glatt und oft hohl; Basis weißlich.
- Fleisch
Brüchig, hell, oberflächennah rötlich; Milch weiß und unveränderlich. Geruch schwach und unterschiedlich beschrieben.
- Sporenpulver
Blass creme; breit elliptische Sporen mit netzig verbundenen Ornamenten.
Die Milchreaktion getrennt von der Hutfarbe beobachten
Veränderungen an verletzten Lamellen und an einem isolierten Milchtropfen getrennt festhalten. Die hier beschriebene Schärfe ist eine Literaturangabe, keine Aufforderung zur Geschmacksprobe.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Artbeschreibung: Fleisch, Milch, Geruch, Sporenpulver und Sporen. Seite zitiert u. a. FNE 2 (Heilmann-Clausen et al.); keine eigene Kollektion angegeben. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Saure Böden, besonders im Nadelwald. Auf sauren Böden, besonders bei Fichte und Kiefer, seltener bei Laubbäumen; Sommer bis Herbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Birken
- Buchen
- Fichten
- Kiefern
- Seltener Laubbäume
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 · Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz · Lactarius rufus (Rotbrauner Milchling) – Fundkorb
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Kräftiger rotbraun, häufig mit spitzem Buckel und weißer statt wasserheller Milch. Beide können in sauren Nadelwäldern wachsen.
Weitere ähnliche Arten
Der Eichenmilchling ist an Eichen gebunden, oft fleckig gezont und riecht stärker wanzenartig; der markante spitze Buckel von L. rufus fehlt gewöhnlich.
L. subdulcis wächst besonders bei Buchen und hat oft eine auffällig weißstriegelige Basis. Beide können rotbraun und gebuckelt sein; Baumbezug und weitere Merkmale zusammen prüfen.
Milchbrätlinge wirken typischerweise kräftiger und orangebrauner, riechen charakteristisch fischartig und besitzen keinen entsprechenden spitzen Buckel.
Der Rotbraune Milchling L. rufus wird meist größer, besitzt häufig einen deutlichen Buckel und wird in der Literatur als stark scharf beschrieben. Der Kampfermilchling ist oft kleiner und würzig riechend. Helle Milch wird von beiden geteilt; die Literaturangabe zum Geschmack ist keine Aufforderung zur Kostprobe.
Torfmoos-Milchling: Hut etwa 1,7–5 cm, rotbraun bis ziegel- oder orangebraun, zur Mitte dunkler und zum Rand heller; glatt, trocken bis leicht schmierig.
Rotbrauner Milchling: Meist stärker ausgeprägter Buckel und andere Merkmalskombination; ähnliche Farben reichen nicht.
3 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Leberbrauner Milchling: Braune Hüte und weißer Milchsaft kennzeichnen viele Milchlinge. Hier ist besonders die Gelbfärbung isolierter Milch auf weißem Papier zusammen mit dem Kiefernbezug aufschlussreich.
Rotbrauner Milchling: Ebenfalls braun und häufig bei Nadelbäumen. Dessen weiß bleibende Milch und oft ausgeprägte Hutpapille gemeinsam mit den übrigen Merkmalen vergleichen.
Orangeblättriger Milchling: Ein dunkel rot- bis orangebrauner Milchling mit ockerfarbenen Lamellen. Er ergänzt den Vergleich der braunen Nadelwaldmilchlinge, bei denen Geruch, Milch und Sporenornament oft genauer geprüft werden müssen.
Rotbrauner Milchling: Oft deutlicher gebuckelter Hut und andere Merkmalskombination; die ähnlich klingenden deutschen Namen nicht verwechseln.
Feucht schmieriger, zimt- bis ziegelroter Hut, relativ dichte Lamellen und auffälliger Geruch; besonders bei Fichten. Weiße Milch allein unterscheidet nicht.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein kleiner Buckel bleibt im Trichter stehen
Die Hutmitte kann zugespitzt sein, obwohl der übrige Hut bereits eingesenkt ist. Dieses Nebeneinander erklärt den charakteristischen Umriss. Es unterscheidet das typische Feldbild von vielen anderen braunen Milchlingen, ersetzt deren weitere Prüfung aber nicht.
Quellen
Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Artbeschreibung: Fleisch, Milch, Geruch, Sporenpulver und Sporen. Seite zitiert u. a. FNE 2 (Heilmann-Clausen et al.); keine eigene Kollektion angegeben. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sauerer Boden und Nadelbäume gehören zum Gesamtbild
Regional ist stellenweise massenhaftes Auftreten dokumentiert, besonders bei Fichten. Auch Kiefern und seltener Birken oder Buchen sind als Partner beschrieben. Ein häufiges regionales Vorkommen ist keine deutschlandweite Häufigkeitsmessung und keine enge Bindung an nur eine Baumart.
Quellen
Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Artbeschreibung: Fleisch, Milch, Geruch, Sporenpulver und Sporen. Seite zitiert u. a. FNE 2 (Heilmann-Clausen et al.); keine eigene Kollektion angegeben. · eingesehen 15.10.2026
Lactarius rufus (Rotbrauner Milchling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttabelle: Geruch und Milch · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Sporenornament statt bloßer Größenvergleich
Beschrieben sind 6,5–9 × 5,5–7 µm große Sporen mit Graten, die ein nahezu vollständiges Netz bilden. Für mikroskopische Vergleiche zählen daher sowohl Maße als auch die Verbindung der Ornamente. Ein Foto der Hutoberfläche kann diese Ebene nicht ersetzen.
Quellen
Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Artbeschreibung: Fleisch, Milch, Geruch, Sporenpulver und Sporen. Seite zitiert u. a. FNE 2 (Heilmann-Clausen et al.); keine eigene Kollektion angegeben. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Traditionelle Verarbeitung ändert die Kategorien nicht automatisch
Die Fachquellen beschreiben regionalen Verzehr nach besonderer Vorbehandlung und gleichzeitig die mitteleuropäische Einstufung als ungenießbar beziehungsweise nicht empfohlen. Diese abweichende Bewertung wird im Speisewertfeld kenntlich gemacht; aus ihr folgt keine verlässliche private Entgiftungsmethode.
Quellen
Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Artbeschreibung: Fleisch, Milch, Geruch, Sporenpulver und Sporen. Seite zitiert u. a. FNE 2 (Heilmann-Clausen et al.); keine eigene Kollektion angegeben. · eingesehen 15.10.2026
Lactarius rufus (Rotbrauner Milchling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttabelle: Geruch und Milch · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lactarius rufus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschRotbrauner MilchlingRotbrauner Reizker
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischRufous Milkcap
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischRossige melkzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischLactaire roux
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischLactario rojizo
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius rufus (Scop.) Fr..
ItalienischLattario fulvo
Namensbeleg
Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026
DänischRødbrun mælkehat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischRødbrun pepperriske
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischPepparriska
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischKangasrousku
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischMleczaj rudy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischRyzec ryšavý
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischRdečerjava mlečnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lactarius rufus, rdečerjava mlečnica
KroatischRiđa mliječnica
Namensbeleg
CROmushrooms · Lactarius rufus · Abgerufen: 06.10.2026
RIĐA MLIJEČNICA / Lactarius rufus (Scop.) Fr.
UngarischRőt tejelőgombaRőt keserűgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 19: Lactarius rufus | rőt tejelőgomba (rőt keserűgomba)
RussischГорькушка
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Chinesisch红褐乳菇Sinngemäß: Rotbrauner Milchpilz Einige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
红褐乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischアカチチタケSinngemäß: Roter Milchpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
アカチチタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lactarius rufus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Scop. : Fr.) Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Scop.) Fr. · Namensdatensatz 229473
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus rufus Scop.
Fl. carniol. 2: 451 (1772) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 71 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 3 |
| Feb | 1 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 13 |
| Jul | 71 |
| Aug | 157 |
| Sep | 259 |
| Okt | 268 |
| Nov | 67 |
| Dez | 9 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 186 |
| Österreich | 276 |
| Schweiz | 373 |
| Tschechien | 9 |
| Polen | 4 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 10 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 12 Meldungen unter CC0 1.0, 836 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 369 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 266 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 166 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 36 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 4 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 2 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 2 Datensätze
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation · 1 Datensatz
FunDive. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/wkh3xe accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz · 1 Datensatz
Kujawa A, Pawłowska J. 10 years of Polish Mycological Society, Poznań 2022 - Bioblitz. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/xwsxn8 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Feldbezogener Abgleich tatsächlicher Artpassagen. Schweizer Eigenkollektionen und nordischer Bestimmungsschlüssel getrennt ausgewertet; der Schlüssel zitiert teils dieselben Werke und wird nicht als vollständig unabhängige Messserie ausgegeben. Keine neue Verzehrbewertung. Batch 09 (15.10.2026): Fleischfeld mit Basso (1999), Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Funga Nordica und Fungi of Temperate Europe (2026) erneut abgeglichen; harziger Geruch nur in zwei Webportalen belegt, Text präzisiert.
Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: flesh (refined).
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Nr. 58; Teil 2, PDF-S. 17. Artbeschreibung, eigene Kollektion und Bemerkungen gelesen. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen. · eingesehen 14.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Gattungsdiagnose Druck S. 82; Schlüssel I12. Gesamt-PDF-S. 551 entsprechen Druckseite minus 447. Buchschlüssel; keine Behauptung einer neuen unabhängigen Messserie. · eingesehen 14.10.2026
Lactarius rufus (Rotbrauner Milchling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Arttabelle: Geruch und Milch · eingesehen 14.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF Pilze-der-Schweiz-6-gesamt.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite + 1). Nr. 58 Lactarius rufus, gedruckte S. 98 (PDF-S. 97): Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Fund Sörenberg 2000 gelesen. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen. · eingesehen 15.10.2026
Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Basso-1999-Fungi-Europaei-7-Lactarius.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite − 1), italienischer Arttext. Lactarius rufus (Scop.: Fr.) Fr., gedruckte S. 488–489 (PDF-S. 489–490): Originaldiagnose, Beschreibung von Hut, Lamellen, Stiel, Fleisch, Milch und Habitat gelesen; viele Kollektionen (Italien, Finnland, Schweden, Österreich, Frankreich). · eingesehen 15.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe; Jens H. Petersen; Tobias Guldberg Frøslev; Jacob Heilmann-Clausen · PDF-S. 241 = gedruckte S. 240; Schlüssel J11–12 (foxy lactarioids), L. rufus. Schlüssel von 2026 (nicht das Bildwerk 2019); Sporenspannen teils identisch mit Funga Nordica, daher nicht als unabhängige Messreihe gezählt. · eingesehen 15.10.2026
Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Artbeschreibung: Fleisch, Milch, Geruch, Sporenpulver und Sporen. Seite zitiert u. a. FNE 2 (Heilmann-Clausen et al.); keine eigene Kollektion angegeben. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich · 14.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Lactarius rufus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
- Lactarius rufus (Rotbrauner Milchling) – Fundkorb
- First Nature · lactarius quietus
- Fundkorb · lactarius quietus
- Lactarius subdulcis - ryzec nasládlý - myko.cz
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen14 weitere Fachquellen · 5 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
- Lactarius subdulcis (Süßlicher Milchling) – Fundkorb
- Lactarius helvus - ryzec hnědý - myko.cz
- Lactarius camphoratus - ryzec kafrový - myko.cz
- DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 240 PDF-S. 241
- Funga Nordica
Seiten: PDF-S. 552–553 PDF-S. 547 PDF-S. 551
- Österreichische Mykologische Gesellschaft · Speisewert von Pilzen
- Funga Nordica (2008) · Lactarius
Seiten: S. 105–106 PDF-S. 551
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seiten: S. 412 S. 406 S. 421, 422
- AMINT · Lactarius hepaticus
- AMINT · Lactarius badiosanguineus
- Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Seiten: PDF-S. 17 · PDF-S. 17 · PDF-S. 97
- Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Seite: PDF-S. 489–490
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF · Namensabgleich Lactarius sphagneti
- Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
- GBIF · Lactarius hepaticus
- Rote-Liste-Zentrum · Lactarius badiosanguineus
- GBIF · Lactarius badiosanguineus
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lactarius