Kampfermilchling
Lactarius camphoratus
Die ausgewerteten Artquellen bewerten den Speisewert unterschiedlich. Ein würziger Geruch ist weder Bestimmungsnachweis noch Beleg allgemeiner Verträglichkeit.
Quellen zum Speisewert
Ein kleiner rotbrauner Milchling mit heller Milch, oft dunklem Stiel und charakteristischem würzigem Geruch. Der Name führt leicht in die Irre: Beschreibungen vergleichen das Aroma eher mit Curry oder Zichorie als mit reinem Kampfer.

Mehrere rotbraune Hüte und die Lamellen eines umgelegten Fruchtkörpers; schwedische Aufnahme aus Degerberget bei Hörnefors.
Die Artzuordnung wurde aus der verlinkten Bildquelle übernommen; der abgebildete Fund wurde hier weder am Beleg noch mikroskopisch oder genetisch überprüft. Die Sichtprüfung dient nur der Auswahl einer verständlichen Ansicht und bestätigt keine Artbestimmung. Der charakteristische Geruch ist aus der Aufnahme nicht prüfbar.
Irene Andersson (irenea), „28.08.2010 Lactarius camphoratus 54601.jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. · CC BY-SA 3.0 · Original

Nahaufnahme der Lamellen mit weißen Milchtröpfchen und braunem Stiel; von Rosser1954 als Lactarius camphoratus bezeichnet.
Die Artzuordnung wurde aus der verlinkten Bildquelle übernommen; der abgebildete Fund wurde hier weder am Beleg noch mikroskopisch oder genetisch überprüft. Die Sichtprüfung dient nur der Auswahl einer verständlichen Ansicht und bestätigt keine Artbestimmung. Der charakteristische Geruch ist aus der Aufnahme nicht prüfbar. Der Fundort ist auf der ausgewählten Dateiseite nicht ausdrücklich angegeben; die Aufnahme wird deshalb nicht als gesicherter schottischer Fund ausgegeben.
Rosser1954, „Lactarius camphoratus (Curry Milkcap) with 'milk' on gills.jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Etwa 2–5 cm, matt rot- bis dunkelbraun, häufig mit kleinem zentralem .
- Unterseite
Rötlich ocker, relativ dicht, bis etwas .
- Stiel & Basis
Etwa 2,5–6,5 × 0,4–1 cm, rotbraun, älter oft auffallend dunkel weinbraun; bald hohl.
- Fleisch
Dünn, hell bräunlich; Milch weißlich bis wässrig weiß. Der würzige Geruch kann frisch schwach sein und beim Trocknen deutlich zunehmen.
- Sporenpulver
Cremefarben; Sporen etwa 6–8 × 5,5–7 µm mit teilweise netzig verbundenem Ornament.
Milchfarbe von einem bloßen Geruchseindruck trennen
Die Kombination aus kleiner dunkler Statur, heller Milch und Geruch ist hilfreicher als die Erwartung eines bestimmten „Kampfer“-Dufts.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Lactarius camphoratus - ryzec kafrový - myko.cz
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Stielbeschreibung und Milch. Zitiert u. a. FNE 2; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherige Stiellänge 2,5–8 cm entspricht dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Stiel & Basis
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.
Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Moosige Waldstellen bei Nadel- und Laubbäumen. In moosigen Wäldern, bei Nadel- und Laubbäumen; Sommer bis Herbst.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Laubbäume
- Nadelbäume
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 · Pilze der Schweiz · Band 6 (2005) · Lactarius camphoratus - ryzec kafrový - myko.cz
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Der Bruchmilchling wird meist größer und heller, mit spärlichem wasserhellem Saft. Beim kleineren rotbraunen Kampfermilchling kann der Saft ebenfalls wässrig erscheinen, enthält nach dem Schlüssel aber teils weiße Körnchen. Würziger Geruch kommt bei beiden vor; Größe und Milch allein ergeben keine sichere Bestimmung.
Weitere ähnliche Arten
Der Rotbraune Milchling L. rufus wird meist größer, besitzt häufig einen deutlichen Buckel und wird in der Literatur als stark scharf beschrieben. Der Kampfermilchling ist oft kleiner und würzig riechend. Helle Milch wird von beiden geteilt; die Literaturangabe zum Geschmack ist keine Aufforderung zur Kostprobe.
Der Kampfermilchling besitzt einen würzigen, beim Trocknen oft deutlicheren Geruch. Der Süßliche Milchling ist vorwiegend Buchenbegleiter und wird im Schlüssel mit gummiartigem Geruch beschrieben. Die kleine braune Statur und helle Milch allein trennen beide nicht.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Der deutsche Name beschreibt den Geruch nur grob
Die würzige Duftnote kann an Curry erinnern; daneben werden andere Geruchsvergleiche verwendet. Solche Analogien erleichtern das Lernen, bleiben aber subjektiv und ersetzen die übrigen Merkmale nicht.
Quellen
Lactarius camphoratus - ryzec kafrový - myko.cz
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Stielbeschreibung und Milch. Zitiert u. a. FNE 2; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherige Stiellänge 2,5–8 cm entspricht dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026
Lactarius camphoratus (Kampfermilchling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Fundkorb · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Milch kann unterschiedlich trüb erscheinen
Mykoatlas beschreibt weißliche Milch. Fungi of Temperate Europe (2026) lässt beim Kampfermilchling auch wasserhellen Saft mit weißen Körnchen zu. Der Bruchmilchling besitzt typischerweise spärlichen wasserhellen Saft; die bloße Gegenüberstellung weiß gegen klar genügt daher nicht. Größe, Oberfläche, Geruch und weitere Merkmale gehören zum Vergleich.
Quellen
Lactarius camphoratus - ryzec kafrový - myko.cz
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Stielbeschreibung und Milch. Zitiert u. a. FNE 2; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherige Stiellänge 2,5–8 cm entspricht dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 240, J13; zusätzlich S. 232 A2 und S. 239 J2; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Geruchsintensität verändert sich nach der Aufsammlung
An trocknendem Material kann der würzige Geruch besonders deutlich sein. Ein schwach riechender frischer Fund lässt sich deshalb nicht allein darüber ausschließen. Solche Altersinformationen gehören zur Fundnotiz.
Quellen
Lactarius camphoratus (Kampfermilchling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Fundkorb · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Würziger Geruch ist keine Speisewertprüfung
Die Artquellen bewerten die kulinarische Eignung unterschiedlich. Die Beschreibung eines angenehmen Aromas erlaubt weder die sichere Bestimmung noch eine allgemeine Aussage zur Verträglichkeit. Diese Uneinheitlichkeit wird im Speisewertfeld offengelegt.
Quellen
Lactarius camphoratus - ryzec kafrový - myko.cz
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Stielbeschreibung und Milch. Zitiert u. a. FNE 2; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherige Stiellänge 2,5–8 cm entspricht dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026
Lactarius camphoratus (Kampfermilchling) – Fundkorb
Dieter Gewalt · Fundkorb · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lactarius camphoratus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschKampfermilchling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischCurry MilkcapCurry-Scented Milk-Cap
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischKruidige melkzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischLactaire à odeur de chicorée
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischLactario alcanforado
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius camphoratus Bull. ex Fr..
ItalienischLattario canforato
Namensbeleg
Ente Parco Gallipoli Cognato Piccole Dolomiti Lucane · Funghi · Abgerufen: 10.10.2026
DänischKamfer-mælkehat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischDuftriske
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischKamferriskaCurryriska
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischSikurirousku
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischMleczaj kamforowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischRyzec kafrový
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischKafrna mlečnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lactarius camphoratus, kafrna mlečnica
KroatischKamforna mliječnica
Namensbeleg
CROmushrooms · Lactarius camphoratus · Abgerufen: 06.10.2026
KAMFORNA MLIJEČNICA / Lactarius camphoratus (Bull.) Fr.
UngarischKámfor-tejelőgombaCikória tejelőgombaKámforszagú tejelőgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 19: Lactarius camphoratus | kámfor-tejelőgomba (cikória tejelőgomba, kámforszagú tejelőgomba)
RussischМлечник камфорный
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Chinesisch浓香乳菇Sinngemäß: Stark duftender Milchpilz 香乳菇Sinngemäß: Duftender Milchpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
浓香乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
香乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischニセヒメチチタケSinngemäß: Falscher kleiner Milchpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
ニセヒメチチタケ: Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Hime bedeutet in Artnamen klein oder zierlich; hier nicht als „Prinzessin“ übersetzt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
- Serbisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lactarius camphoratus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Bull.) Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Bull.) Fr. · Namensdatensatz 233655
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus camphoratus Bull.
Herb. Fr. Champ. 1(1): 493, tab. 567 (1793) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 70 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 1 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 3 |
| Jun | 12 |
| Jul | 44 |
| Aug | 143 |
| Sep | 145 |
| Okt | 101 |
| Nov | 15 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 52 |
| Österreich | 184 |
| Schweiz | 226 |
| Tschechien | 1 |
| Polen | 0 |
| Slowakei | 1 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 2 Meldungen unter CC0 1.0, 463 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 221 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 175 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 55 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 11 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 1 Datensatz
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Feldbezogener Abgleich des Stielfelds mit Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Basso (1999), Funga Nordica und Fungi of Temperate Europe (2026); zu lange Obergrenze aus einer Webquelle korrigiert. Keine neue Verzehrbewertung.
Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: stem (refined).
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF Pilze-der-Schweiz-6-gesamt.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite + 1). Nr. 12 Lactarius camphoratus, gedruckte S. 52 (PDF-S. 51): Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Fund Hirzel 2000 gelesen. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen. · eingesehen 15.10.2026
Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Basso-1999-Fungi-Europaei-7-Lactarius.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite − 1), italienischer Arttext. Lactarius camphoratus (Bull.: Fr.) Fr., gedruckte S. 588 (PDF-S. 589): Übersetzung der Originaldiagnose sowie Beschreibung von Hut, Lamellen und Stiel gelesen. · eingesehen 15.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Funga Nordica.pdf, PDF-S. 549 = gedruckte S. 102; Schlüssel I4, L. camphoratus. Bestimmungsschlüssel mit Artpassagen; die Gattungsliteratur nennt u. a. Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. 1998, daher keine vollständig unabhängige Messserie behauptet. · eingesehen 15.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe; Jens H. Petersen; Tobias Guldberg Frøslev; Jacob Heilmann-Clausen · PDF-S. 233, 241 = gedruckte S. 232, 240; Schlüssel A2 und J12–13, L. camphoratus. Schlüssel von 2026 (nicht das Bildwerk 2019); Sporenspannen teils identisch mit Funga Nordica, daher nicht als unabhängige Messreihe gezählt. · eingesehen 15.10.2026
Lactarius camphoratus - ryzec kafrový - myko.cz
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung, Merkmalsvergleich und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Auf der Seite zitierte Bücher nicht automatisch selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Stielbeschreibung und Milch. Zitiert u. a. FNE 2; keine eigene Kollektion angegeben. Die bisherige Stiellänge 2,5–8 cm entspricht dieser Seite. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich · 14.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Lactarius camphoratus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Lactarius camphoratus - ryzec kafrový - myko.cz
- Lactarius camphoratus (Kampfermilchling) – Fundkorb
- Lactarius helvus - ryzec hnědý - myko.cz
- Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
- Lactarius subdulcis - ryzec nasládlý - myko.cz
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen5 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 240 PDF-S. 233, 241
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 407, 408
- Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Seiten: PDF-S. 51 · PDF-S. 51
- Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Seite: PDF-S. 589
- Funga Nordica (2008) · Lactarius
Seite: PDF-S. 549
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lactarius