Milchbrätling
Lactifluus volemus
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.
Reichlicher weißer Milchsaft, braune Flecken und ein fischartiger Geruch führen zur Milchbrätlingsgruppe. In Europa verbergen sich hinter dem vertrauten Namen drei wissenschaftlich getrennte Arten.

Historisch als Lactarius volemus s. l. bestimmter Brätling aus Österreich; Blick auf Lamellen und Stiel.
Historische Bestimmung unter Lactarius volemus im weiten Sinn. Eine Zugehörigkeit zu Lactifluus volemus sensu stricto ist aus dem Foto und den verfügbaren Metadaten nicht belegt; verwandte europäische Arten des Brätlingskomplexes bleiben ungetrennt.
Ernie · Public domain (PD-self) · Original

Weiße Milchtropfen und braun verfärbende Lamellen eines historischen Brätlingsfundes (Lactarius volemus s. l.) aus Slowenien.
Historische Bestimmung unter Lactarius volemus im weiten Sinn. Eine Zugehörigkeit zu Lactifluus volemus sensu stricto ist aus dem Foto und den verfügbaren Metadaten nicht belegt; verwandte europäische Arten des Brätlingskomplexes bleiben ungetrennt.
Amadej Trnkoczy (amadej) · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Orange- bis rotbraun, trocken und fein samtig; kräftiger Fruchtkörper.
- Unterseite
Helle, dicht stehende , bei Verletzung braunfleckig.
- Stiel & Basis
Kräftig, meist in ähnlichen Tönen wie der Hut; ohne .
- Fleisch
Brüchig; reichlich weißer, klebriger Milchsaft und Braunverfärbung. Fischartiger Geruch kann deutlich werden.
- Sporenpulver
Weißlich.
Milch und Fleck gemeinsam notieren
Farbe des frischen Milchsafts von der späteren Verfärbung des verletzten Gewebes unterscheiden. Ein auffälliger Geruch ist hilfreich, trennt die drei europäischen Arten aber nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
Edmund Garnweidner · Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Sporenpulver
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza. Laub- und Mischwälder. Ektomykorrhiza in Laub- und Nadelwäldern. Ältere Standortangaben betreffen oft die gesamte Milchbrätlingsgruppe.
Gehölze am Standort · Beispiele
- Laubbäume
- Nadelbäume
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Pilze am Ammersee · Artbeschreibung · Funga Nordica (2008)
Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
verfügbar
Lactifluus oedematopus und L. subvolemus
Noch kein ArtporträtDie nächsten Vergleichsarten gehören zur früheren Sammelart. Die Haarlänge der Hutdeckschicht kann helfen; überlappende Farbtöne begrenzen die Trennung von L. volemus und L. subvolemus.
L. rufus ist meist schlanker und kann einen spitzen Buckel tragen. Milchbrätlinge wirken kräftiger und orangebrauner, riechen oft fischartig und zeigen typische Braunflecken. Brauner Hut und weiße Milch genügen nicht; keine Geschmacksprobe zur Fotoabsicherung.
Der Milchbrätling besitzt reichliche, deutlich bräunende Milch und meist einen andersartigen Geruch. Beim Eichenmilchling stehen Eichenbezug, braune Zonierung und wanzenartig beschriebener Geruch im Vordergrund.
Der Milchbrätling zeigt braunorange Hutfarben und deutlich bräunende Milch. Der Wollige Milchling ist überwiegend weiß und feinfilzig. Beide illustrieren, dass Lactifluus keine ausschließlich weißhütige Gattung ist.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Drei Arten in einem vertrauten Namen
Eine europäische Untersuchung von 2016 stützte mit ITS, LSU und rpb2 drei Arten: L. volemus, L. oedematopus und L. subvolemus. Das erklärt, weshalb ältere Namen, Fotos und Verbreitungskarten nicht ohne Prüfung auf die heute engere Art übertragen werden können.
Quellen
Lactifluus volemus in Europe: Three species in one
Van de Putte et al. (2016) · Abstract gelesen; kein Zugriff auf den vollständigen Bestimmungsschlüssel. ITS, LSU und rpb2; europäische Artabgrenzung. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopie: die Hutdeckschicht zählt
Nach dem gelesenen Abstract besitzt L. oedematopus kürzere Haare der Hutdeckschicht. L. volemus und L. subvolemus sind schwieriger: Bei farblichen Zwischenformen nennen die Autoren molekulare Daten als notwendig. Ein allgemeines Sporenmaß der alten Sammelart würde hier Genauigkeit vortäuschen.
Quellen
Lactifluus volemus in Europe: Three species in one
Van de Putte et al. (2016) · Abstract gelesen; kein Zugriff auf den vollständigen Bestimmungsschlüssel. ITS, LSU und rpb2; europäische Artabgrenzung. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Milchfluss verändert die Beobachtung
Reichlicher Saft kann auf verletzten Lamellen auffallen und klebrige, braun werdende Spuren hinterlassen. Zustand und Alter beeinflussen, was noch zu sehen ist. Die Kombination aus Milch, Fleckung, Oberfläche und Geruch ist wertvoller als ein einzelnes Farbadjektiv.
Quellen
Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
Edmund Garnweidner · Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Standortangaben gehören zu einem Artkonzept
Die Landesmonografie behandelt oedematopus noch als Standortform und fasst die Ökologie entsprechend weit zusammen. Die europäische Untersuchung von 2016 trennt dagegen drei Arten. Historische Angaben über Kalkmeidung, Höhenlage oder bevorzugte Bäume beschreiben daher zunächst den damaligen Artenkreis. Sie werden hier nicht als starre Standortregeln für L. volemus im engeren Sinn verwendet.
Quellen
Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
Edmund Garnweidner · Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. · eingesehen 15.10.2026
Fundkorb · Artporträt
Dieter Gewalt · Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Arttext auf Sporen- und Abwurfangaben geprüft. Keine Angaben zu Sporenpulver oder Sporen. · eingesehen 15.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 428, 429. Historische Variabilität und Standortdaten mit Van de Putte et al. 2016, Abstract, abgeglichen. Die Einstufung von oedematopus als bloße Standortform wird nicht übernommen. Alte Boden- und Baumstatistik nicht auf volemus im engeren Sinn verengt. · eingesehen 06.10.2026
Lactifluus volemus in Europe: Three species in one
Van de Putte et al. (2016) · Abstract gelesen; kein Zugriff auf den vollständigen Bestimmungsschlüssel. ITS, LSU und rpb2; europäische Artabgrenzung. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lactifluus volemus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschMilchbrätlingBrätling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischBradleyVoluminous-latex MilkyWeeping Milk Cap
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischVissige melkzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischLactaire à lait abondant
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischLactario anaranjadoEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet. Namensbeleg unter Lactarius volemus. Ältere Artabgrenzungen können weiter gefasst sein.
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius volemus (Fries).
ItalienischLattario volemo
Namensbeleg
Agraria.org · Atlante dei funghi · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius volemus.
RumänischBuretele dulceBuretele roșuRâșcovul lăptos
Namensbeleg
Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius volemus.
S. 7, Zeile 23
DänischSpiselig mælkehat
Namensbeleg
National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NorwegischMandelriske
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischMandelriska
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischKultarousku
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischMleczajowiec smaczny
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischRyzec syrovinka
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischSočni mlečnik
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lactifluus volemus, sočni mlečnik
KroatischPrijesna mliječnica (presnac)
Namensbeleg
CROmushrooms · Lactifluus volemus · Abgerufen: 06.10.2026
PRIJESNA MLIJEČNICA (PRESNAC) / Lactifluus volemus (Fr.) Kuntze
SerbischPresnac
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius volemus.
Tafel 11_2, Zeile Lactarius volemus: Presnac
UngarischKenyérgombaKenyér tejelőgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 19: Lactifluus volemus (Lactarius volemus) | kenyérgomba (kenyér tejelőgomba)
RussischГруздь красно-коричневыйПодорешник
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch多汁乳菇Sinngemäß: Saftreicher Milchpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
多汁乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischチチタケSinngemäß: Milchpilz 乳茸Sinngemäß: Milchpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
チチタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
乳茸: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lactifluus volemus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Fr.) Kuntze
- Herkunft des erfassten Zitats
- GBIF-Snapshot des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Fr.) Kuntze · Namensdatensatz 231740
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus volemus Fr.
Systema Mycologicum 1: 69 (1821) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 69 (1821)
- Die Veröffentlichungsangabe betrifft den historischen Namen, nicht die Abgrenzung des im Porträt behandelten Gruppenkonzepts.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Im Porträt als Milchbrätlingsgruppe (s. l.) eingeordnet. Die Erstbeschreibung betrifft den Namen, nicht das Gruppenkonzept.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Ältere Meldungen von Lactarius beziehungsweise Lactifluus volemus können mehrere Arten des europäischen Milchbrätling-Komplexes umfassen. Die Studie von 2016 trennt L. volemus, L. oedematopus und L. subvolemus. Ohne Nachprüfung der Belege zeigt eine historische Namensabfrage nicht zuverlässig die enger gefasste Art.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Feldbezogener Abgleich des Sporenfelds. Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Basso (1999) und Funga Nordica verwenden das weite Konzept, Fungi of Temperate Europe (2026) die Aufteilung in drei Arten. Keine neue Verzehrbewertung.
Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: spore (open).
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF Pilze-der-Schweiz-6-gesamt.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite + 1). Nr. 80 Lactarius volemus, gedruckte S. 120 (PDF-S. 119): Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Fund Luzern 1996 gelesen. Weites volemus-Konzept vor der Aufteilung von 2016. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen. · eingesehen 15.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF, gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 13–14): Arbeitsmethoden. Sporenmaße ohne Ornament (Ornamenthöhe gesondert); Sporenabwurf-Farbtafel nach EURO-Skala; beurteilt wurden Abwurfpräparate, die mehrere Stunden bis Monate alt waren (frischer Sporenstaub meist heller). Bildschirmfarben sind keine kalibrierte Farbmessung. · eingesehen 15.10.2026
Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Basso-1999-Fungi-Europaei-7-Lactarius.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite − 1), italienischer Arttext. Lactarius volemus (Fr.: Fr.) Fr., gedruckte S. 702 und 706 (PDF-S. 703, 707): Kopf mit Synonymen (u. a. var. oedematopus), Mikroskopie, Bemerkungen und Nomenklatur gelesen. Weites Konzept: var. oedematopus ausdrücklich in die Variabilität eingeschlossen. · eingesehen 15.10.2026
Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 15–16), Materiali e metodi: Sporen aus mehreren Kollektionen, mindestens 20 Sporen je Kollektion, nur Seitenansicht, OHNE Ornament (Ornamenthöhe gesondert) und ohne Apikulus, in Melzer; Sporenabwurf nur erwähnt, wo bedeutsam. Milchreaktion auf weißem gestrichenem Papier und Objektträger beobachtet. · eingesehen 15.10.2026
Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Funga Nordica.pdf, PDF-S. 529 = gedruckte S. 82; Gattungsdiagnose und Hauptschlüssel Punkt 5, L. volemus im traditionellen Gruppenkonzept. Bestimmungsschlüssel mit Artpassagen; die Gattungsliteratur nennt u. a. Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. 1998, daher keine vollständig unabhängige Messserie behauptet. · eingesehen 15.10.2026
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe; Jens H. Petersen; Tobias Guldberg Frøslev; Jacob Heilmann-Clausen · PDF-S. 237 = gedruckte S. 236; Schlüssel F1–2 (fishy lactarioids): L. oedematopus, L. subvolemus und L. volemus getrennt. Schlüssel von 2026 (nicht das Bildwerk 2019); Sporenspannen teils identisch mit Funga Nordica, daher nicht als unabhängige Messreihe gezählt. · eingesehen 15.10.2026
Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
Edmund Garnweidner · Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. · eingesehen 15.10.2026
Fundkorb · Artporträt
Dieter Gewalt · Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Arttext auf Sporen- und Abwurfangaben geprüft. Keine Angaben zu Sporenpulver oder Sporen. · eingesehen 15.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich · 14.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Lactifluus volemus s.l. · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
- Lactifluus volemus in Europe: Three species in one
- Fundkorb · Artporträt
- Fundkorb · lactarius quietus
- Fundkorb · lactifluus vellereus
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen8 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 236 PDF-S. 237
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 428, 429
- Funga Nordica (2008)
Seite: PDF-S. 529
- Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Seiten: PDF-S. 119 · PDF-S. 13–14
- Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Seiten: PDF-S. 703, 707 · S. 14–15
- Funga Nordica (2008) · Lactarius
Seite: PDF-S. 529
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
4 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactifluus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lactifluus