MitteleuropaDE

Milchbrätling

Lactifluus volemus

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.

Historisch als Lactarius volemus s. l. bestimmter Brätling aus Österreich; Blick auf Lamellen und Stiel.

Historische Bestimmung unter Lactarius volemus im weiten Sinn. Eine Zugehörigkeit zu Lactifluus volemus sensu stricto ist aus dem Foto und den verfügbaren Metadaten nicht belegt; verwandte europäische Arten des Brätlingskomplexes bleiben ungetrennt.

Foto: Ernie · Public domain (PD-self) · Original

Reichlicher weißer Milchsaft, braune Flecken und ein fischartiger Geruch führen zur Milchbrätlingsgruppe. In Europa verbergen sich hinter dem vertrauten Namen drei wissenschaftlich getrennte Arten.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Orange- bis rotbraun, trocken und fein samtig; kräftiger Fruchtkörper.

Unterseite

Helle, dicht stehende , bei Verletzung braunfleckig.

Stiel & Basis

Kräftig, meist in ähnlichen Tönen wie der Hut; ohne .

Fleisch

Brüchig; reichlich weißer, klebriger Milchsaft und Braunverfärbung. Fischartiger Geruch kann deutlich werden.

Sporenpulver

Weißlich.

Milch und Fleck gemeinsam notieren

Hinweis zur Beobachtung

Farbe des frischen Milchsafts von der späteren Verfärbung des verletzten Gewebes unterscheiden. Ein auffälliger Geruch ist hilfreich, trennt die drei europäischen Arten aber nicht.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
Edmund Garnweidner · Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. · eingesehen 15.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza. Laub- und Mischwälder. Ektomykorrhiza in Laub- und Nadelwäldern. Ältere Standortangaben betreffen oft die gesamte Milchbrätlingsgruppe.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Laubbäume
  • Nadelbäume
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Pilze am Ammersee · Artbeschreibung · Funga Nordica (2008)

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
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Ähnliche Arten.

Kein Bild
verfügbar

Lactifluus oedematopus und L. subvolemus

Noch kein Artporträt

Die nächsten Vergleichsarten gehören zur früheren Sammelart. Die Haarlänge der Hutdeckschicht kann helfen; überlappende Farbtöne begrenzen die Trennung von L. volemus und L. subvolemus.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Drei Arten in einem vertrauten Namen

Eine europäische Untersuchung von 2016 stützte mit ITS, LSU und rpb2 drei Arten: L. volemus, L. oedematopus und L. subvolemus. Das erklärt, weshalb ältere Namen, Fotos und Verbreitungskarten nicht ohne Prüfung auf die heute engere Art übertragen werden können.

Quellen

Lactifluus volemus in Europe: Three species in one
Van de Putte et al. (2016) · Abstract gelesen; kein Zugriff auf den vollständigen Bestimmungsschlüssel. ITS, LSU und rpb2; europäische Artabgrenzung. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Mikroskopie: die Hutdeckschicht zählt

Nach dem gelesenen Abstract besitzt L. oedematopus kürzere Haare der Hutdeckschicht. L. volemus und L. subvolemus sind schwieriger: Bei farblichen Zwischenformen nennen die Autoren molekulare Daten als notwendig. Ein allgemeines Sporenmaß der alten Sammelart würde hier Genauigkeit vortäuschen.

Quellen

Lactifluus volemus in Europe: Three species in one
Van de Putte et al. (2016) · Abstract gelesen; kein Zugriff auf den vollständigen Bestimmungsschlüssel. ITS, LSU und rpb2; europäische Artabgrenzung. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Milchfluss verändert die Beobachtung

Reichlicher Saft kann auf verletzten Lamellen auffallen und klebrige, braun werdende Spuren hinterlassen. Zustand und Alter beeinflussen, was noch zu sehen ist. Die Kombination aus Milch, Fleckung, Oberfläche und Geruch ist wertvoller als ein einzelnes Farbadjektiv.

Quellen

Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
Edmund Garnweidner · Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. · eingesehen 15.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Standortangaben gehören zu einem Artkonzept

Die Landesmonografie behandelt oedematopus noch als Standortform und fasst die Ökologie entsprechend weit zusammen. Die europäische Untersuchung von 2016 trennt dagegen drei Arten. Historische Angaben über Kalkmeidung, Höhenlage oder bevorzugte Bäume beschreiben daher zunächst den damaligen Artenkreis. Sie werden hier nicht als starre Standortregeln für L. volemus im engeren Sinn verwendet.

Quellen

Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
Edmund Garnweidner · Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. · eingesehen 15.10.2026

Fundkorb · Artporträt
Dieter Gewalt · Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Arttext auf Sporen- und Abwurfangaben geprüft. Keine Angaben zu Sporenpulver oder Sporen. · eingesehen 15.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 428, 429. Historische Variabilität und Standortdaten mit Van de Putte et al. 2016, Abstract, abgeglichen. Die Einstufung von oedematopus als bloße Standortform wird nicht übernommen. Alte Boden- und Baumstatistik nicht auf volemus im engeren Sinn verengt. · eingesehen 06.10.2026

Lactifluus volemus in Europe: Three species in one
Van de Putte et al. (2016) · Abstract gelesen; kein Zugriff auf den vollständigen Bestimmungsschlüssel. ITS, LSU und rpb2; europäische Artabgrenzung. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Lactifluus volemus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschMilchbrätlingBrätling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischBradleyVoluminous-latex MilkyWeeping Milk Cap

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischVissige melkzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischLactaire à lait abondant

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischLactario anaranjadoEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet. Namensbeleg unter Lactarius volemus. Ältere Artabgrenzungen können weiter gefasst sein.

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius volemus (Fries).

ItalienischLattario volemo

Namensbeleg

Agraria.org · Atlante dei funghi · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius volemus.

RumänischBuretele dulceBuretele roșuRâșcovul lăptos

Namensbeleg

Monitorul Oficial al României 544/2019 · Ordin 768/2019, Anhang · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius volemus.

S. 7, Zeile 23

DänischSpiselig mælkehat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NorwegischMandelriske

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischMandelriska

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischKultarousku

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischMleczajowiec smaczny

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischRyzec syrovinka

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischSočni mlečnik

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Lactifluus volemus, sočni mlečnik

KroatischPrijesna mliječnica (presnac)

Namensbeleg

CROmushrooms · Lactifluus volemus · Abgerufen: 06.10.2026

PRIJESNA MLIJEČNICA (PRESNAC) / Lactifluus volemus (Fr.) Kuntze

SerbischPresnac

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Lactarius volemus.

Tafel 11_2, Zeile Lactarius volemus: Presnac

UngarischKenyérgombaKenyér tejelőgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 19: Lactifluus volemus (Lactarius volemus) | kenyérgomba (kenyér tejelőgomba)

RussischГруздь красно-коричневыйПодорешник

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Chinesisch多汁乳菇Sinngemäß: Saftreicher Milchpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

多汁乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischチチタケSinngemäß: Milchpilz 乳茸Sinngemäß: Milchpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

チチタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

乳茸: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Lactifluus volemus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Fr.) Kuntze
Herkunft des erfassten Zitats
GBIF-Snapshot des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Fr.) Kuntze · Namensdatensatz 231740
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus volemus Fr.
Systema Mycologicum 1: 69 (1821) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 69 (1821)
  • Die Veröffentlichungsangabe betrifft den historischen Namen, nicht die Abgrenzung des im Porträt behandelten Gruppenkonzepts.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Im Porträt als Milchbrätlingsgruppe (s. l.) eingeordnet. Die Erstbeschreibung betrifft den Namen, nicht das Gruppenkonzept.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Ältere Meldungen von Lactarius beziehungsweise Lactifluus volemus können mehrere Arten des europäischen Milchbrätling-Komplexes umfassen. Die Studie von 2016 trennt L. volemus, L. oedematopus und L. subvolemus. Ohne Nachprüfung der Belege zeigt eine historische Namensabfrage nicht zuverlässig die enger gefasste Art.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

GBIF-Zuordnung · Fachpublikation zur Artabgrenzung

Recherchefassung · 13 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 15.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Feldbezogener Abgleich des Sporenfelds. Pilze der Schweiz 6 (Gesamt-PDF), Basso (1999) und Funga Nordica verwenden das weite Konzept, Fungi of Temperate Europe (2026) die Aufteilung in drei Arten. Keine neue Verzehrbewertung.

Umfang: Feldbezogener Abgleich von Morphologie/Ökologie. Keine Freigabe von Speisewert, Giftwirkung, Fotos oder des gesamten Porträts. Geprüfte Felder: spore (open).

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF Pilze-der-Schweiz-6-gesamt.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite + 1). Nr. 80 Lactarius volemus, gedruckte S. 120 (PDF-S. 119): Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Fund Luzern 1996 gelesen. Weites volemus-Konzept vor der Aufteilung von 2016. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen. · eingesehen 15.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)
Fred Kränzlin · Gesamt-PDF, gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 13–14): Arbeitsmethoden. Sporenmaße ohne Ornament (Ornamenthöhe gesondert); Sporenabwurf-Farbtafel nach EURO-Skala; beurteilt wurden Abwurfpräparate, die mehrere Stunden bis Monate alt waren (frischer Sporenstaub meist heller). Bildschirmfarben sind keine kalibrierte Farbmessung. · eingesehen 15.10.2026

Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Basso-1999-Fungi-Europaei-7-Lactarius.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite − 1), italienischer Arttext. Lactarius volemus (Fr.: Fr.) Fr., gedruckte S. 702 und 706 (PDF-S. 703, 707): Kopf mit Synonymen (u. a. var. oedematopus), Mikroskopie, Bemerkungen und Nomenklatur gelesen. Weites Konzept: var. oedematopus ausdrücklich in die Variabilität eingeschlossen. · eingesehen 15.10.2026

Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)
Maria Teresa Basso · Gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 15–16), Materiali e metodi: Sporen aus mehreren Kollektionen, mindestens 20 Sporen je Kollektion, nur Seitenansicht, OHNE Ornament (Ornamenthöhe gesondert) und ohne Apikulus, in Melzer; Sporenabwurf nur erwähnt, wo bedeutsam. Milchreaktion auf weißem gestrichenem Papier und Objektträger beobachtet. · eingesehen 15.10.2026

Funga Nordica (2008) · Lactarius
Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.) · Funga Nordica.pdf, PDF-S. 529 = gedruckte S. 82; Gattungsdiagnose und Hauptschlüssel Punkt 5, L. volemus im traditionellen Gruppenkonzept. Bestimmungsschlüssel mit Artpassagen; die Gattungsliteratur nennt u. a. Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. 1998, daher keine vollständig unabhängige Messserie behauptet. · eingesehen 15.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe; Jens H. Petersen; Tobias Guldberg Frøslev; Jacob Heilmann-Clausen · PDF-S. 237 = gedruckte S. 236; Schlüssel F1–2 (fishy lactarioids): L. oedematopus, L. subvolemus und L. volemus getrennt. Schlüssel von 2026 (nicht das Bildwerk 2019); Sporenspannen teils identisch mit Funga Nordica, daher nicht als unabhängige Messreihe gezählt. · eingesehen 15.10.2026

Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
Edmund Garnweidner · Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. · eingesehen 15.10.2026

Fundkorb · Artporträt
Dieter Gewalt · Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Arttext auf Sporen- und Abwurfangaben geprüft. Keine Angaben zu Sporenpulver oder Sporen. · eingesehen 15.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Lactifluus volemus s.l. · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze am Ammersee · Artbeschreibung
    Bibliografie

    Edmund Garnweidner

    Fachportal · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Makro- und Mikromerkmale, Vorkommen und Anmerkungen gelesen. In der Bibliografie genannte Monografien nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Mikroskopische Merkmale und Literaturangaben. Keine Sporenpulverfarbe angegeben; zitiert Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al

  2. Lactifluus volemus in Europe: Three species in one
    Bibliografie

    Van de Putte et al. (2016)

    Fachpublikation · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Abstract gelesen; kein Zugriff auf den vollständigen Bestimmungsschlüssel. ITS, LSU und rpb2; europäische Artabgrenzung

  3. Fundkorb · Artporträt
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Arttext und dokumentierte Beobachtungen gelesen. Regionalaussagen bleiben regional; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. · Am 15.10.2026 erneut gelesen: Arttext auf Sporen- und Abwurfangaben geprüft. Keine Angaben zu Sporenpulver oder Sporen

  4. Fundkorb · lactarius quietus
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

  5. Fundkorb · lactifluus vellereus
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen8 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Lactarius rufus - ryzec ryšavý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Die dort zitierte Buchliteratur wurde nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  2. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 236 PDF-S. 237

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · ausgewählte Schlüsselpunkte gelesen · Eingesehen 04.10. bis 15.10.2026

    Herangezogen: F1–2; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen; PDF-S. 237 = gedruckte S. 236; Schlüssel F1–2 (fishy lactarioids): L. oedematopus, L. subvolemus und L. volemus getrennt. Schlüssel von 2026 (nicht das Bildwerk 2019); Sporenspannen teils identisch mit Funga Nordica, daher nicht als unabhängige Messreihe gezählt

  4. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 428, 429

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historische Variabilität und Standortdaten mit Van de Putte et al. 2016, Abstract, abgeglichen. Die Einstufung von oedematopus als bloße Standortform wird nicht übernommen. Alte Boden- und Baumstatistik nicht auf volemus im engeren Sinn verengt

  5. Funga Nordica (2008)

    Seite: PDF-S. 529

    Bibliografie

    Annemieke Verbeken & Jan Vesterholt

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Verbeken & Vesterholt: Lactarius, Hauptschlüssel Punkt 5, S. 82; PDF-S. 529. Traditionelles L.-volemus-Gruppenkonzept

  6. Pilze der Schweiz · Band 6 (2005)

    Seiten: PDF-S. 119 · PDF-S. 13–14

    Bibliografie

    Fred Kränzlin

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Gesamt-PDF Pilze-der-Schweiz-6-gesamt.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite + 1). Nr. 80 Lactarius volemus, gedruckte S. 120 (PDF-S. 119): Standort, Makro-/Mikrobeschreibung, Bemerkungen und Fund Luzern 1996 gelesen. Weites volemus-Konzept vor der Aufteilung von 2016. Farbwerte bezeichnen Sporenabwurf, nicht einzelne Sporen; Gesamt-PDF, gedruckte S. 14–15 (PDF-S. 13–14): Arbeitsmethoden. Sporenmaße ohne Ornament (Ornamenthöhe gesondert); Sporenabwurf-Farbtafel nach EURO-Skala; beurteilt wurden Abwurfpräparate, die mehrere Stunden bis Monate alt waren (frischer Sporenstaub meist heller). Bildschirmfarben sind keine kalibrierte Farbmessung

  7. Fungi Europaei 7: Lactarius Pers. (1999)

    Seiten: PDF-S. 703, 707 · S. 14–15

    Bibliografie

    Maria Teresa Basso

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Basso-1999-Fungi-Europaei-7-Lactarius.pdf (gedruckte Seite = PDF-Seite − 1), italienischer Arttext. Lactarius volemus (Fr.: Fr.) Fr., gedruckte S. 702 und 706 (PDF-S. 703, 707): Kopf mit Synonymen (u. a. var. oedematopus), Mikroskopie, Bemerkungen und Nomenklatur gelesen. Weites Konzept: var. oedematopus ausdrücklich in die Variabilität eingeschlossen; (PDF-S. 15–16), Materiali e metodi: Sporen aus mehreren Kollektionen, mindestens 20 Sporen je Kollektion, nur Seitenansicht, OHNE Ornament (Ornamenthöhe gesondert) und ohne Apikulus, in Melzer; Sporenabwurf nur erwähnt, wo bedeutsam. Milchreaktion auf weißem gestrichenem Papier und Objektträger beobachtet

  8. Funga Nordica (2008) · Lactarius

    Seite: PDF-S. 529

    Bibliografie

    Annemieke Verbeken; Jan Vesterholt; in Knudsen & Vesterholt (Hrsg.)

    Monografie · Bestimmungsschlüssel, ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 15.10.2026

    Herangezogen: Funga Nordica.pdf, PDF-S. 529 = gedruckte S. 82; Gattungsdiagnose und Hauptschlüssel Punkt 5, L. volemus im traditionellen Gruppenkonzept. Bestimmungsschlüssel mit Artpassagen; die Gattungsliteratur nennt u. a. Basso 1999 und Heilmann-Clausen et al. 1998, daher keine vollständig unabhängige Messserie behauptet

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Historische Feldaufnahme
    Foto: Ernie · Public domain (PD-self) · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Unveränderte Wikimedia-Datei; gegebenenfalls Vorschaubild in reduzierter Auflösung. Keine lokale Bildbearbeitung.

    Milch und Braunfärbung
    Foto: Amadej Trnkoczy (amadej) · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Unveränderte Wikimedia-Datei; gegebenenfalls Vorschaubild in reduzierter Auflösung. Keine lokale Bildbearbeitung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandLactifluus volemus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 03.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

4 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactifluus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Lactifluus

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