MitteleuropaDE

Rotgelber Stoppelpilz

Hydnum rufescens

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

In der DGfM-Positivliste 2026 als Speisepilz geführt. Das setzt korrekte Artzuordnung und ausreichendes Erhitzen voraus; Schutzstatus und Erhalt des Lebensraums sind davon getrennt zu beachten.

Orange bis ockerfarbene, unregelmäßig gelappte Hüte liegen im Laub; rechts ist eine helle, stachelige Unterseite sichtbar.

Wald bei Baden-Baden, Deutschland, laut Quelle. Die Quelle nennt Hydnum rufescens beziehungsweise H. repandum var. rufescens. Nur eine morphologisch zugeordnete Aufnahme des rufescens-Formenkreises; keine DNA-Bestätigung dokumentiert.

Foto: Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original

Orange bis rotgelbe Hüte mit einer Unterseite aus zerbrechlichen Stacheln. Der vertraute Name wurde lange weit gefasst; moderne Revisionen zeigen, dass nicht jeder kleine orange Stoppelpilz ohne Weiteres zur engeren Art gehört.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Meist etwa 3–8 cm, orange bis rotgelb, trocken, zunächst gewölbt, später unregelmäßig flach.

Unterseite

Dichte, spröde ; häufig nicht oder nur wenig am Stiel herablaufend.

Stiel & Basis

Meist zentral, hell orange bis cremefarben, ohne .

Fleisch

Hell und fest, im Alter zäher.

Sporenpulver

Weißlich; im traditionellen Artkonzept überwiegend rundliche bis breit elliptische Sporen.

Stacheln am Stielansatz mit aufnehmen

Hinweis zur Beobachtung

Eine vollständige Unterseite zeigt, wie weit die Stacheln auf den Stiel übergehen. Kleine orange Hüte allein reichen bei den heute getrennten Hydnum-Arten nicht aus.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Myko atlas · Hydnum rufescens
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Mykorrhizapilz. Laub- und Nadelwälder. Mykorrhizapilz im Wald; ältere, weit gefasste Angaben zu Baumbezug und Verbreitung nicht ungeprüft auf die engere Art übertragen.

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Myko atlas · Hydnum rufescens

Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Semmelporling

Albatrellopsis confluens

Nicht zum Verzehr empfohlen · in Deutschland geschützt

Semmelporling: Ebenfalls orange getönt (semmelgelb bis orangebraun), aber mit feinen, weißlichen Poren statt Stacheln unter dem Hut; die Hüte sind meist zu Klumpen verwachsen. Am Boden von Nadelwäldern. In Deutschland besonders geschützt.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Stacheln statt Leisten oder Lamellen

Die Unterseite besteht aus dicht stehenden, leicht abbrechenden Stacheln. Fehlstellen können deshalb durch Alter und Berührung entstehen. Für den Vergleich mit Pfifferlingen ist diese Grundstruktur zuverlässiger als die ähnliche gelb-orange Farbe.

Quellen

Myko atlas · Hydnum rufescens
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporenformen überlappen

Für den engeren Artbegriff beschreibt die Revision überwiegend 7–8,5 × 6–7,2 µm große, rundliche bis breit elliptische Sporen, mit einzelnen größeren Werten. Auch innerhalb einer Kollektion variiert ihre Form. Deshalb sind mehrere Messungen und die Kombination mit Hutform und Stachelansatz aussagekräftiger als eine einzelne Spore.

Quellen

Myko atlas · Hydnum rufescens
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 95. Alte Behandlung als Varietät von H. repandum mit den Artpassagen von Niskanen et al. 2018, S. 910–911, abgeglichen. Sporenvariation und historische Datengrenzen erläutert. Keine automatische Neubestimmung alter Fundmeldungen oder Referenzfotos. · eingesehen 06.10.2026

Identifying and naming the currently known diversity of the genus Hydnum, with an emphasis on European and North American taxa
Tuula Niskanen et al. (2018) · Mycologia 110: 890–918. DOI 10.1080/00275514.2018.1477004. Nun ausgewählte Volltextabschnitte gelesen: S. 910–911 (Artbeschreibung, Sporenvariation, Ökologie, Typifizierung von H. rufescens); ergänzend S. 900 (H. repandum). Keine pauschale Volltextprüfung aller Arten. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Alte Fundnamen haben eine andere Reichweite

In der Landesmonografie steht der Rotgelbe Stoppelpilz noch als Varietät des Semmelstoppelpilzes. Die Revision von 2018 präzisiert dagegen eine eigenständige Art durch einen ergänzenden Referenzbeleg. Historische Fundlisten dokumentieren den damaligen Bestimmungsumfang; ohne erhaltenen Beleg lassen sie sich nicht zuverlässig der engeren Art zuweisen.

Quellen

Identifying and naming the currently known diversity of the genus Hydnum, with an emphasis on European and North American taxa
Tuula Niskanen et al. (2018) · Mycologia 110: 890–918. DOI 10.1080/00275514.2018.1477004. Nun ausgewählte Volltextabschnitte gelesen: S. 910–911 (Artbeschreibung, Sporenvariation, Ökologie, Typifizierung von H. rufescens); ergänzend S. 900 (H. repandum). Keine pauschale Volltextprüfung aller Arten. · eingesehen 06.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 95. Alte Behandlung als Varietät von H. repandum mit den Artpassagen von Niskanen et al. 2018, S. 910–911, abgeglichen. Sporenvariation und historische Datengrenzen erläutert. Keine automatische Neubestimmung alter Fundmeldungen oder Referenzfotos. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Semmelstoppelpilz ist ein Vergleich, keine einfache Farbvariante

Im Feld werden kleinere, stärker rotorange Fruchtkörper oft H. rufescens zugeordnet. Myko weist jedoch auf weitere ähnliche Arten hin. Größe, Stachelansatz und Sporenform sollten deshalb zusammen erfasst werden; Hutfarbe allein reduziert die reale Vielfalt zu stark.

Quellen

Myko atlas · Hydnum rufescens
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Hydnum rufescens

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschRotgelber StoppelpilzRotgelber Semmelstoppelpilz

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischTerracotta Hedgehog

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischRossige stekelzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischPied-de-mouton roux

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischLengua de gato rojiza

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Hydnum rufescens Fr..

ItalienischSteccherinoSteccherino aranciatoGallinaccioSpinetEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.

Namensbeleg

Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 04.10.2026

DänischRødgul pigsvamp

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · Danske svampenavne · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischSørlig rødgul piggsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischRödgul taggsvamp

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

FinnischRusko-orakas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischKolczak rudawy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischLišák ryšavý

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischRdečkasti ježek

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Hydnum rufescens, rdečkasti ježek

KroatischMali ježek

Namensbeleg

CROmushrooms · Hydnum rufescens · Abgerufen: 06.10.2026

MALI JEŽEK / Hydnum rufescens Pers.

UngarischSárgásvörös gerebenBarnásvörös gerebengomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 15: Hydnum rufescens (Hydnum repandum var. rufescens) | sárgásvörös gereben (barnásvörös gerebengomba)

RussischЕжовик рыжеющий

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Chinesisch变红齿菌Sinngemäß: Rotwerdender Zahnpilz

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

变红齿菌: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischイタチハリタケSinngemäß: Wiesel-Stachelpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

イタチハリタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Hydnum rufescens
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
Pers. · Namensdatensatz 219829
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Hydnum rufescens Pers.
Observ. mycol. 2: 95 (1800) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 401 (1821)
  • Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „Fr.“, Index Fungorum „Pers.“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Ältere Meldungen können mehrere heute getrennte orange Stoppelpilze umfassen. Die 2018 epitypifizierte engere Art lässt sich daraus ohne Belegprüfung nicht als eigene historische Fundkurve abbilden.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 12 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Der engere Buchbegriff steht der bereits erläuterten traditionellen Sammelart gegenüber. Sporenhauptspanne im Buch 7–8,5 × 6–7 µm, zusätzlich Extremwerte; nicht mit den weiter gefassten bisherigen Angaben verschmolzen.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 723,724; Schlüssel B13–16 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Hydnum rufescens · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Myko atlas · Hydnum rufescens
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  2. Identifying and naming the currently known diversity of the genus Hydnum, with an emphasis on European and North American taxa
    Bibliografie

    Tuula Niskanen et al. (2018)

    Fachpublikation · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Mycologia 110: 890–918. DOI 10.1080/00275514.2018.1477004. Nun ausgewählte Volltextabschnitte gelesen: S. 910–911 (Artbeschreibung, Sporenvariation, Ökologie, Typifizierung von H. rufescens); ergänzend S. 900 (H. repandum). Keine pauschale Volltextprüfung aller Arten

  3. Hydnum repandum – First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly / First Nature

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide und Habitat & ecological role; ergänzend Taxonomic history; Verwertungs- und Geschmacksangaben nicht übernommen

  4. Semmel-Stoppelpilz – Juli 2025
    Bibliografie

    Verein der Pilzfreunde Stuttgart e. V.

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Allgemeines, Vorkommen und Makroskopische Merkmale; keine Übernahme der pauschalen Aussage „Verwechslungen: Keine“

  5. First Nature · Cantharellus cibarius
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  2. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 723,724

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel B13–16

  3. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 95

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Alte Behandlung als Varietät von H. repandum mit den Artpassagen von Niskanen et al. 2018, S. 910–911, abgeglichen. Sporenvariation und historische Datengrenzen erläutert. Keine automatische Neubestimmung alter Fundmeldungen oder Referenzfotos

  4. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seite: S. 320

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Alb. & Schw.: Fr.) Kotl. & Pouz., ‚Semmelporling‘ – Standort, makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (ältere Fruchtkörper von A. subrubescens Nr. 409, Hydnum repandum Nr. 282 und gewissen Sarcodon-Arten können ähnlich aussehen), Speisewertsymbol □. Auf derselben Seite Nr. 407 Albatrellus cristatus (‚Kammporling‘) und Nr. 408 A. pes-caprae. Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar; J += amyloid. Zahlen am Seitenbild der Vollausgabe (gleiche Paginierung) geprüft

  5. Speisewert von Pilzen · ÖMG
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabelleneinträge gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Interaktive Tabelle (‚Liste aller Giftpilze und Speisepilze mit Beurteilung des Speisewerts‘), Zeilen: Albatrellus confluens (Synonym Scutiger confluens; Semmelporling, Semmel-Schofferl; essbar; Verwechslung mit Schafporlingen, Rötendem Schafeuterporling, Weißem Knochenporling, Zitronenporling, Semmelstoppelpilz, Gelbgezontem Filzporling); Hydnum repandum, H. rufescens und H. albidum (jeweils ‚Semmelporling oder Schafporling‘ als Verwechslung); Bondarzewia montana (Syn. B. mesenterica; ungenießbar, scharf; Semmelporling unter den Verwechslungen); Scutiger pes-caprae (Semmelporling unter den Verwechslungen); Albatrellus cristatus (Grüner Kammporling; ungenießbar, bitter; Verwechslung ‚Semmel- oder Schafporlinge‘); Albatrellus subrubescens

  6. Semmelporling · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften (lateinisch Albatrellus confluens; Wert essbar; Hut semmelfarben, orangebraun, gelbrötlich, meist knäuelig zusammengewachsen, alt rissig; Stiel weiß, strunkartig; Poren weiß, grün-weißlich, später gelb bis orange-lila mit gelbbraunen Flecken; Fleisch erst weiß, beim Trocknen charakteristisch rötend; Vorkommen Sommer bis Herbst, gern bei Fichten und Kiefern, auf sauren, sandigen Böden; Geschmack: ältere Exemplare schnell bitter, nur ganz junge mild, roh unverträglich; giftige Doppelgänger keine; Hinweis zur Unterscheidung vom Semmelstoppelpilz). Letzte Aktualisierung 23.06.2026

  7. Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · § 1, § 2 und Anlage 1
    Bibliografie

    Bundesrepublik Deutschland · Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Rechtsnorm · Passagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Anlage 1, Abschnitt Fungi: ‚Albatrellus spp. 7) 8) – Schaf-Porling, Semmel-Porlinge – alle heimischen Arten‘, Kreuz in Spalte 2 (besonders geschützt); Fußnoten 7) nur heimische, 8) nur wild lebende Populationen; Erläuterungen Nr. 2 (‚spp.‘ = alle Arten eines höheren Taxons) und Nr. 7 (Taxonomie nach den genannten Werken, für Pflanzen u. a. Rote Liste gefährdeter Pflanzen Deutschlands 1996). § 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__1.html: Spalte 2 = besonderer Schutz). § 2 Abs. 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__2.html): Ausnahme für geringe Mengen zum eigenen Bedarf nur für Boletus edulis, Cantharellus spp., Gomphus clavatus, Lactarius volemus, Leccinum spp. und Morchella spp

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Orange Hüte und helle Unterseite
    Foto: Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Wikimedia-Bild proportional auf 1000 Pixel Breite verkleinert und als JPEG gespeichert; kein Beschnitt und keine Farbänderung.

    Stacheln der Unterseite
    Foto: Björn S... · CC BY-SA 2.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Wikimedia-Bild proportional auf 960 Pixel Breite verkleinert und als JPEG gespeichert; kein Beschnitt und keine Farbänderung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandHydnum rufescens im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hydnum. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Hydnum

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