Semmelstoppelpilz
Hydnum repandum
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Von der DGfM als Speisepilz geführt. Die Einordnung setzt ausreichendes Erhitzen und eine angemessene Menge voraus.
Ein kräftiger, heller Waldpilz mit unregelmäßig gewelltem Hut. Erst der Blick darunter zeigt seine namensgebenden Stoppeln: Die Fruchtschicht besteht aus vielen einzelnen, abwärts gerichteten Stacheln. Gelbe Waldpilze lassen sich deshalb sinnvoll nach ihrer Unterseite vergleichen.

Zwei umgelegte Fruchtkörper zeigen dicht stehende, helle Stacheln an der Hutunterseite und kurze helle Stiele.
Die Hutoberseiten sind kaum sichtbar; das Foto zeigt keine vollständige Merkmalsprüfung.

Hutaufsicht neben der stacheligen Unterseite eines umgelegten Fruchtkörpers.
Artzuordnung laut Bildquelle; keine unabhängige mikroskopische oder molekulare Bestimmung.
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Cremefarben bis hellocker; etwa 4–15 cm breit, trocken und matt; oft unregelmäßig verbogen, mit welligem Rand.
- Unterseite
Weiche, helle von etwa 2–6 mm Länge, die etwas am Stiel herablaufen.
- Stiel & Basis
Weißlich, kräftig und vollfleischig; ohne häutigen .
- Fleisch
Weißlich, fest und brüchig; Schnittflächen können langsam gelbbräunlich werden.
- Sporenpulver
Weiß; mikroskopisch glatt und elliptisch.
Die Unterseite gibt die Richtung vor
Stacheln, Leisten und Lamellen getrennt dokumentieren. Beim Pfifferling-Vergleich steht die Form der Fruchtschicht im Vordergrund. Für die Abgrenzung ähnlicher Hydnum-Arten reicht diese Beobachtung allein nicht.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Hydnum repandum – First Nature
Pat O’Reilly / First Nature · Identification guide und Habitat & ecological role; ergänzend Taxonomic history; Verwertungs- und Geschmacksangaben nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026
Semmel-Stoppelpilz – Juli 2025
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e. V. · Allgemeines, Vorkommen und Makroskopische Merkmale; keine Übernahme der pauschalen Aussage „Verwechslungen: Keine“ · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Sporenpulver
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. In Laub- und Nadelwäldern, unter anderem bei Buche und Fichte; häufig in Gruppen, Reihen oder Ringen.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Buchen
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Semmel-Stoppelpilz – Juli 2025
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Der Igelstachelbart bildet eine hängende Stachelmasse an Laubholz. Der Semmelstoppelpilz hat Hut und Stiel und wächst am Boden. Eine gemeinsame stachelige Fruchtschicht bedeutet keine gleiche Lebensweise.
Typische Semmelstoppelpilze sind kräftiger und heller, mit deutlicher herablaufenden Stacheln. Diese Feldmerkmale können überlappen; moderne Artgrenzen lassen sich nicht allein durch die Farbe absichern.
Semmelstoppelpilze besitzen helle Hüte ohne die großen dunklen dachziegeligen Schuppen. Beide tragen Stacheln, gehören aber zu unterschiedlichen Gruppen und besitzen verschiedenes Sporenpulver.
Der Zitterzahn besitzt gallertige, durchscheinende Fruchtkörper an Holz. Der Semmelstoppelpilz ist festfleischig und wächst am Waldboden mit Bäumen. Beide bilden Stacheln, unterscheiden sich aber in Konsistenz und Substrat grundlegend.
Rotbrauner Korkstacheling: Jung weißlich mit roten Guttationstropfen, später rostbraun und korkig: Dieser Stacheling verändert sein Aussehen stark. Die roten Tropfen allein trennen ihn nicht vom Scharfen Korkstacheling.
Semmelstoppelpilz: Fleischiger, hellerer Fruchtkörper statt korkigem braunem Fleisch.
Ohrlöffel-Stacheling: Kleiner dunkelbrauner Zapfenpilz mit seitlichem Stiel und Stacheln unter dem Hut. Der Gesamtbau erinnert an einen winzigen Ohrlöffel.
Semmelstoppelpilz: Größer, fleischig und bodenbewohnend; kein dunkler behaarter Zapfenstiel.
3 weitere Arten anzeigenWeniger Arten anzeigen
Schafporling: Von oben oft sehr ähnlich – ein heller, unregelmäßiger Hut am Boden, im Bergland unter Fichte. Die Unterseite trägt feine, weißliche Poren (2–4 pro mm), die auf Druck gilben, statt Stacheln. In Deutschland ist der Schafporling besonders geschützt.
Semmelporling: Hüte semmelgelb bis orangebraun, meist zu Klumpen verwachsen, am Boden von Nadelwäldern. Die Unterseite trägt feine, weißliche Poren statt Stacheln; nach Pilze der Schweiz können ältere Semmelstoppelpilze ihm ähnlich sehen. In Deutschland besonders geschützt.
Unter dem gelben Hut verlaufen stumpfe, verzweigte Leisten. Die Unterseite ist für den Vergleich wichtiger als die Hutfarbe.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Stoppeln tragen die Fruchtschicht
Die weichen Stacheln hängen von der Hutunterseite herab und setzen sich zum Stiel hin fort. Ihre räumliche Form unterscheidet sich deutlich von den verzweigten Leisten eines Pfifferlings.
Quellen
Hydnum repandum – First Nature
Pat O’Reilly / First Nature · Identification guide und Habitat & ecological role; ergänzend Taxonomic history; Verwertungs- und Geschmacksangaben nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Unregelmäßige Gruppen
Benachbarte Fruchtkörper können miteinander verwachsen. Ein breiter, mehrfach gelappter Umriss muss deshalb nicht zu einem einzeln gewachsenen Hut gehören. Reihen und Ringe sind ebenfalls beschrieben.
Quellen
Semmel-Stoppelpilz – Juli 2025
Verein der Pilzfreunde Stuttgart e. V. · Allgemeines, Vorkommen und Makroskopische Merkmale; keine Übernahme der pauschalen Aussage „Verwechslungen: Keine“ · eingesehen 01.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein artenreicher Verwandtschaftskreis
Eine taxonomische Studie von 2018 erkannte weltweit 49 Hydnum-Arten an und beschrieb 22 davon neu. Solche Ergebnisse erklären, weshalb eine grobe Zuordnung nach Hut- und Stachelfarbe die Artgrenzen nicht vollständig abbildet.
Quellen
Identifying and naming the currently known diversity of the genus Hydnum, with an emphasis on European and North American taxa
Tuula Niskanen et al. · Mycologia 110(5): 890–918. DOI 10.1080/00275514.2018.1477004. Einleitung und ausgewählte Volltextabschnitte gelesen: S. 900 (H. repandum), S. 910–911 (H. rufescens). Artbeschreibungen, Epitypifizierung und Bestimmungsgrenzen; kein vollständiger Review aller Arten. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Referenzbelege präzisieren den Namen
Die Revision von 2018 verknüpft den Namen mit einem ergänzenden Referenzbeleg und dessen DNA-Sequenz. Beschrieben werden rundliche bis etwas gestreckte Sporen von 7–8,5 × 6,2–7,5 µm. Der ähnliche H. boreorepandum lässt sich dadurch allein nicht sicher ausschließen. Alte, weltweit zusammengeführte Fundangaben benötigen deshalb eine erneute Zuordnungsprüfung.
Quellen
Identifying and naming the currently known diversity of the genus Hydnum, with an emphasis on European and North American taxa
Tuula Niskanen et al. · Mycologia 110(5): 890–918. DOI 10.1080/00275514.2018.1477004. Einleitung und ausgewählte Volltextabschnitte gelesen: S. 900 (H. repandum), S. 910–911 (H. rufescens). Artbeschreibungen, Epitypifizierung und Bestimmungsgrenzen; kein vollständiger Review aller Arten. · eingesehen 06.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 93, 94, 95. Historischen Artenumfang mit Niskanen et al. 2018, S. 900, verglichen. Keine Übertragung alter weltweiter Fundangaben auf den engeren heutigen Begriff; Teilprüfung von Taxonomie und Sporenbeschreibung, keine neue Foto- oder Verzehrbewertung. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Die Grenze des makroskopischen Vergleichs
Fungi of Temperate Europe (2026) nennt mit Hydnum boreorepandum einen borealen Verwandten, der äußerlich nicht vom Semmelstoppelpilz zu trennen ist. Stacheln, heller kräftiger Wuchs und passende Sporen erlauben deshalb nicht in jedem geografischen Zusammenhang eine abschließende Artzuordnung. Herkunft und verwendetes Artkonzept gehören zur Funddokumentation.
Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 722,723; Schlüssel B1–8 · Gedruckte S. 791,792; Schlüssel E7–8 und Fußnote 4 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Hydnum repandum
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschSemmelstoppelpilzSemmelgelber Stacheling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischWood HedgehogHedgehog Fungus
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischGele stekelzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischPied de mouton
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischGamuza
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Hydnum repandum L. ex Fr..
ItalienischSteccherinoSteccherino doratoSpinetPonzinEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026
Nicolò Oppicelli · Funghi in Italia (Buch) · 10.10.2026
Erredi, © 2020, Nachdruck Januar 2022, gedruckte und PDF-S. 116; Tabelle der italienischen Trivialnamen. Bereitgestellten Text und Tabellenabbildung gelesen. Link zur Autorenseite, kein frei zugänglicher Buchvolltext.
Hier belegt: Steccherino dorato.
Zuordnung der Quelle: Hydnum repandum.
RumänischBurete țeposBurete spinos
Namensbeleg
Manoliu, Barabaș & Bartók · Dicționar micologic în șapte limbi (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
Eintrag 723, PDF-Seite 152
DänischAlmindelig pigsvampPigsvamp, almindelig
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischSørlig blek piggsopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischBlek taggsvamp
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischVaaleaorakas
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischKolczak obłączasty
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischLišák zprohýbaný
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischRumeni ježek
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Hydnum repandum, rumeni ježek
KroatischProsenjak
SerbischJeževka
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 4_2, Zeile Hydnum repandum: Ježevka
UngarischSárga gereben
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 15: Hydnum repandum | sárga gereben
RussischГиднум выемчатыйЕжовик жёлтый
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch卷缘齿菌Sinngemäß: Eingerolltrandiger Zahnpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
卷缘齿菌: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischカノシタSinngemäß: Hirschzunge
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
カノシタ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Hydnum repandum
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- L. : Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- L. · Namensdatensatz 225014
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Hydnum repandum L.
Sp. pl. 2: 1178 (1753) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 400 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 12 |
| Feb | 1 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 12 |
| Jul | 66 |
| Aug | 346 |
| Sep | 577 |
| Okt | 454 |
| Nov | 176 |
| Dez | 48 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 392 |
| Österreich | 544 |
| Schweiz | 736 |
| Tschechien | 5 |
| Polen | 7 |
| Slowakei | 4 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 2 |
| Liechtenstein | 1 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 9 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 107 Meldungen unter CC0 1.0, 1.585 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Swiss National Fungi Databank · 730 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 503 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 292 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 85 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 65 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 14 Datensätze
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - data.mnhn.lu observation data · 1 Datensatz
National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 1 Datensatz
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation · 1 Datensatz
FunDive. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/wkh3xe accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Stacheln, gedrungener Wuchs und breitellipsoide Sporen bestätigt. Die Fußnote nennt den borealen H. boreorepandum als morphologisch nicht trennbar; ein Feldvergleich löst diese Grenze nicht auf.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 722,723; Schlüssel B1–8 · Gedruckte S. 791,792; Schlüssel E7–8 und Fußnote 4 · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Hydnum repandum · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Hydnum repandum – First Nature
- Semmel-Stoppelpilz – Juli 2025
- Identifying and naming the currently known diversity of the genus Hydnum, with an emphasis on European and North American taxa
- Grenzen der Pilzbestimmung anhand von Bildern
- First Nature · hericium erinaceus
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen14 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Myko atlas · Hydnum rufescens
- Myko atlas · Sarcodon imbricatus
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seiten: S. 722,723 · S. 584–585
- Hydnellum ferrugineum · Myko atlas
- Hydnellum ferrugineum · Verbreitungsatlas
- Auriscalpium vulgare Gray 1821
- Auriscalpium vulgare Gray - Earpick Fungus
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 93, 94, 95
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
Seiten: S. 236 · S. 320
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Seite: PDF-S. 1187
- Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · § 1, § 2 und Anlage 1
- Semmelporling · Pilzberatung
- Speisewert von Pilzen · ÖMG
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hydnum. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Hydnum