Semmelporling
Albatrellopsis confluens
In Deutschland besonders geschützt und laut Roter Liste 2016 gefährdet; trotz Eintrag in der DGfM-Positivliste kein Sammelpilz. Ältere Fruchtkörper werden rasch bitter.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Die DGfM führt den Semmel-Porling in ihrer Positivliste der Speisepilze, kennzeichnet ihn aber als nach Bundesartenschutzverordnung ohne Ausnahme geschützt und als gefährdet; in Deutschland darf er grundsätzlich nicht gesammelt werden. In der Schweiz gilt er nur jung als essbar; beim Inverkehrbringen sind alte, bittere Exemplare zu meiden.
Geschützt & gefährdet. In Deutschland sind alle heimischen Albatrellus-Arten besonders geschützt, ohne Kleinmengen-Ausnahme; die Verordnung nennt die Semmel-Porlinge ausdrücklich. Die Rote Liste 2016 stuft den Semmelporling als gefährdet ein, mit starkem Rückgang. Ältere Fruchtkörper werden rasch bitter.
Ein fleischiger Porling am Boden von Nadelwäldern im Bergland, dessen semmelgelbe bis orangebraune Hüte meist zu großen Klumpen verwachsen. Unten trägt er feine, weißliche Poren; das Fleisch schmeckt bitterlich und rötet beim Trocknen. Der ähnliche Schafporling ist heller und gilbt auf Druck.

Blick von oben auf einen großen Klumpen verwachsener, knollig-buckeliger Hüte in blassem Lachsorange bis Rosabeige, matt und fein punktiert, mit einzelnen Fraßlöchern; links ein seitlich gekippter Fruchtkörper mit cremeweißer Unterseite. Ringsum Moos, Preiselbeere, Heidelbeere und Heidekraut. Wald im Pinzgau (Salzburg, Österreich), 11. September 2024.
Aufnahme von oben; Stiele und Bodenansatz sind verdeckt. Auf der Unterseite des gekippten Fruchtkörpers sind die Poren nicht aufgelöst (Smartphone-Aufnahme mit Glättung; Porendetail in Bild 2). Ob dieser Fruchtkörper für das Foto umgelegt wurde, ist nicht vermerkt. Begleitbäume sind weder im Bild noch notiert; Preiselbeere, Heidelbeere und Heidekraut sprechen für sauren Boden. Bestimmung nach Fotos, keine Mikroskopie (Schnallen, Sporen) vermerkt; nur zwei Bestimmungen.
Jörg Spelda via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Unterseite eines umgedrehten, gelappten Fruchtkörpers auf Nadelstreu, im Blitzlicht: dicht stehende, feine, rundliche weiße Poren; Lappen und Rand ockerbräunlich, einige braune Flecken und anhaftende Erde. Teisnach (Landkreis Regen, Bayerischer Wald), 11. Oktober 2022.
Fruchtkörper für das Foto umgedreht; Nachtaufnahme mit Blitz, Hintergrund fast schwarz, Farbtöne am Rand nicht verlässlich. Die Hüte derselben Beobachtung wirken im Blitzlicht blass creme- bis rosabeige, nicht lachsorange wie in Bild 1 und 3. Eine Druckverfärbung der Poren ist nicht dokumentiert; die braunen Flecken stammen von Erde oder Verletzungen. Bestimmung nach Fotos, keine Mikroskopie vermerkt; nur zwei Bestimmungen.
Markus Krieger via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original

Moosbewachsener Hang im Nadelwald mit mehreren lachsorangen Gruppen aus vielen verwachsenen, buckeligen Hüten, die aus Moos und Nadelstreu wachsen; rechts ein liegendes, morsches Stammstück, im Hintergrund Nadelbaumstämme. Naturpark Paneveggio – Pale di San Martino (Trentino, Italien), 22. August 2024.
Fund aus den Südalpen (Trentino), am Südrand Mitteleuropas. Unterseite und Poren nicht sichtbar. Die Baumart ist nach Rinde und Gebiet Fichte, aber nicht notiert. Ob die Fruchtkörper im Mineralboden oder in vermoderndem Holz unter dem Moos wurzeln, ist nicht zu erkennen. Bestimmung nach Fotos, keine Mikroskopie vermerkt; nur zwei Bestimmungen. Eine Parallelbeobachtung derselben Beobachterin vom selben Tag (iNaturalist 237335481) fragt, ob es der Schafporling sei, weil die Pilze beim Kochen gelblich wurden; auch sie ist inzwischen als Semmelporling bestimmt.
Manuela Fiorini via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Hüte rundlich, polsterförmig, fast stiellos und meist zu unförmigen, knolligen Klumpen von 200–300 mm Breite verwachsen; Einzelhut 30–100 (150) mm breit. Oberseite gewölbt, buckelig, teils grubig, matt, fein filzig, später kahl und felderig-rissig; semmelgelb bis orangebraun, Rand scharf und eingebogen. Der Myko-Atlas nennt zudem weißlich-orange bis gelborange, mitunter rostfarbene Töne und dunklere Flecken.
- Unterseite
Keine oder : Die feinporige Röhrenschicht ist jung weiß, später cremefarben und läuft am Stiel herab. rundlich, nach Pilze der Schweiz 2–4 pro mm, 2–3 mm lang. Auf Druck verfärben sie nach Gerhardt gelblich-rötlich, nach dem europäischen Schlüssel bleiben sie ± unverändert; die Wiener Pilzberatung beschreibt ältere Poren als gelb bis orange-lila mit gelbbraunen Flecken.
- Stiel & Basis
Stiel kurz und dick; bei verwachsenen Fruchtkörpern meist zu mehreren strunkartig verbunden und allmählich in die Hüte übergehend. Einzelne Stiele nach dem Myko-Atlas 30–80 × 10–30 mm, oft exzentrisch, filzig, weißlich.
- Fleisch
Fleisch korkig-fleischig, im Hut nach Pilze der Schweiz 10–25 mm dick, weiß bis cremefarben, jung fest und elastisch. Beim Trocknen rötet es nach der Wiener Pilzberatung charakteristisch. Geruch angenehm bis unauffällig. Geschmack nach Pilze der Schweiz bitterlich, nach Gerhardt im Alter bitterlich; die Wiener Pilzberatung nennt nur ganz junge Fruchtkörper mild und ältere rasch bitter, der Myko-Atlas den Geschmack mild bis leicht bitterlich, besonders unter der Huthaut. Eisensulfat färbt das Fleisch grau-rosa.
- Sporenpulver
weiß. Sporen breit elliptisch, glatt, farblos, schwach ; im europäischen Schlüssel 3,5–5 × 3–4 µm. Hyphen monomitisch, an den Septen mit ; Basidien mit Basalschnalle. Die Schnallen trennen ihn von Schafporling, Rötendem Schafporling und Kammporling, deren Hyphen keine oder kaum Schnallen tragen.
Hutfarbe, Druckstelle, Boden
Auf Farbe und Wuchs achten: semmelgelb bis orangebraun, meist zu Klumpen verwachsen, die Stiele strunkartig verbunden. Poren an einer Druckstelle beobachten – beim Schafporling gilben sie, beim Semmelporling verfärben sie nach Gerhardt gelblich-rötlich, nach dem europäischen Schlüssel kaum. Den Boden notieren: Für den Semmelporling nennen mehrere Quellen saure Böden, für den Schafporling der europäische Schlüssel und Gerhardt meist kalkhaltige; da beide nebeneinander wachsen können, trennt der Standort allein nicht. Mikroskopisch trennen ihn Schnallen an den Hyphen und schwach amyloide Sporen vom Schafporling, dessen Hyphen keine Schnallen tragen und dessen Sporen nicht amyloid sind. In Deutschland besonders geschützt – vor Ort beobachten und fotografieren.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Alb. & Schw.: Fr.) Kotl. & Pouz., ‚Semmelporling‘ – Standort, makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (ältere Fruchtkörper von A. subrubescens Nr. 409, Hydnum repandum Nr. 282 und gewissen Sarcodon-Arten können ähnlich aussehen), Speisewertsymbol □. Auf derselben Seite Nr. 407 Albatrellus cristatus (‚Kammporling‘) und Nr. 408 A. pes-caprae. Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar; J += amyloid. Zahlen am Seitenbild der Vollausgabe (gleiche Paginierung) geprüft. · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft. · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24. · eingesehen 18.10.2026
Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis (Fruchtkörper, Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, FeSO4-Reaktion, Sporenpulver, Sporen, Schnallen), Výskyt (Juli bis Oktober, submontane und montane Nadelwälder, Mykorrhiza mit Fichte und Kiefer, saure Böden), Možná záměna (A. ovinus, A. cristatus, A. subrubescens), Kuchyňské využití; Synonymliste (u. a. Albatrellopsis confluens). · eingesehen 18.10.2026
Semmelporling · Pilzberatung
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften (lateinisch Albatrellus confluens; Wert essbar; Hut semmelfarben, orangebraun, gelbrötlich, meist knäuelig zusammengewachsen, alt rissig; Stiel weiß, strunkartig; Poren weiß, grün-weißlich, später gelb bis orange-lila mit gelbbraunen Flecken; Fleisch erst weiß, beim Trocknen charakteristisch rötend; Vorkommen Sommer bis Herbst, gern bei Fichten und Kiefern, auf sauren, sandigen Böden; Geschmack: ältere Exemplare schnell bitter, nur ganz junge mild, roh unverträglich; giftige Doppelgänger keine; Hinweis zur Unterscheidung vom Semmelstoppelpilz). Letzte Aktualisierung 23.06.2026. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Sporenpulver
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
- Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
- Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel der Nichtblätterpilze
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhizapilz von Fichte und Kiefer. Nadelwälder des Berglands, bei Fichte und Kiefer. Mykorrhizapilz von Nadelbäumen, am Boden; der europäische Schlüssel nennt Kiefer und mitunter Laubbäume. In Baden-Württemberg wurden Fichte (7 Angaben) und Kiefer (3) als Partner notiert; dort wächst er in nährstoffarmen Fichten-Tannen- und Fichtenwäldern, Kiefern- und Fichtenforsten, auch auf Lichtungen und an Waldwegrändern, auf Rohhumus und saurer Streuauflage über Sand, Sandstein oder Ton, sub- bis eumontan. In der Schweiz gerne montan bis subalpin, auch in Alpweiden unter Fichte. Juli bis Oktober, in Baden-Württemberg Ende Juli bis Anfang Oktober.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Fichten
- Kiefern
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000) · Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel · Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986) · Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas · Semmelporling · Pilzberatung · Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014) · Albatrellus confluens · The IUCN Red List of Threatened Species 2019 (Dahlberg)
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Heller: weißlich bis cremefarben, ohne kräftige Orangetöne. Röhren und Fleisch gilben auf Druck, der Geschmack bleibt mild, die Hyphen tragen keine Schnallen und die Sporen sind nicht amyloid. Er wächst vor allem mit Fichte, nach dem europäischen Schlüssel meist, nach Gerhardt gern auf kalkhaltigen Böden. Beide Arten können nebeneinander am selben Fundort stehen.
Nach dem europäischen Schlüssel ebenfalls ± bitter und mit Kiefer, aber zarter, mit 2–3 mm dicker Röhrenschicht, auf Druck meist bräunend, mit deutlich amyloiden Sporen und ohne oder fast ohne Schnallen. Pilze der Schweiz beschreibt ihn dagegen mild, auf Druck gilbend, mit nur schwach amyloiden Sporen und fast nur aus Fichtenwäldern; jung weißlich, dann schwefel- bis grüngelb gefärbt, also eher wie ein Schafporling.
Ähnlich cremefarben, aprikosenfarbig bis semmelgelb und ebenfalls am Waldboden, doch unter dem Hut stehen weiche, pfriemförmige Stacheln bis 6 mm Länge statt feiner Poren; die Sporen sind nach dem europäischen Schlüssel mit 6,5–8,5 × 5,5–7,5 µm deutlich größer. Nach Pilze der Schweiz können ältere Semmelstoppelpilze dem Semmelporling ähnlich sehen; der Blick auf die Unterseite trennt die beiden. Die ÖMG nennt die Arten gegenseitig als Verwechslungsmöglichkeit.
Hut ± aprikosenorange und damit ähnlich gefärbt, die Unterseite trägt aber Stacheln statt Poren. Nach Pilze der Schweiz meist kleiner und intensiver orange-rötlich gefärbt als der Semmelstoppelpilz; der europäische Schlüssel führt die Art aus Laubwäldern. Die ÖMG nennt Semmel- oder Schafporling als mögliche Verwechslung.
Ebenfalls ein vielhütiger Porling des Berglands, der oft scheinbar direkt dem Boden entspringt; er wächst aber an Wurzeln oder Strünken der Weißtanne. Einzelhüte fächerförmig, 100–200 mm breit, gelb- bis haselnussbraun; Poren eckig, 1–2 pro mm; Geschmack frisch scharf. Die Sporen sind warzig-gratig und amyloid statt glatt. Die ÖMG führt den Semmelporling unter seinen Verwechslungen.
verfügbar
Kammporling
Laeticutis cristata
Noch kein ArtporträtHut blass olivgrün bis braunoliv, zur Mitte felderig-schuppig; Geruch unangenehm bis stinkend, Fleisch weich und brüchig. Wächst vor allem in Buchenwäldern, nach dem europäischen Schlüssel mit Buche und Eiche; Hyphen ohne oder mit wenigen Schnallen, Sporen mit 5–7,5 × 4–5,5 µm größer. Die ÖMG führt ihn als bitter und ungenießbar.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Rot beim Trocknen
Frisch ist das Fleisch weiß bis cremefarben. Beim Trocknen rötet es nach der Wiener Pilzberatung charakteristisch; eine nordamerikanische Beschreibung nennt ziegelrote Töne an getrockneten Fruchtkörpern. Auf Druck verfärben sich die Poren nach Gerhardt gelblich-rötlich, nach dem europäischen Schlüssel bleiben sie ± unverändert – beim Schafporling gilben sie dagegen.
Quellen
Semmelporling · Pilzberatung
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften (lateinisch Albatrellus confluens; Wert essbar; Hut semmelfarben, orangebraun, gelbrötlich, meist knäuelig zusammengewachsen, alt rissig; Stiel weiß, strunkartig; Poren weiß, grün-weißlich, später gelb bis orange-lila mit gelbbraunen Flecken; Fleisch erst weiß, beim Trocknen charakteristisch rötend; Vorkommen Sommer bis Herbst, gern bei Fichten und Kiefern, auf sauren, sandigen Böden; Geschmack: ältere Exemplare schnell bitter, nur ganz junge mild, roh unverträglich; giftige Doppelgänger keine; Hinweis zur Unterscheidung vom Semmelstoppelpilz). Letzte Aktualisierung 23.06.2026. · eingesehen 18.10.2026
Albatrellus confluens · MushroomExpert.Com
Michael Kuo (2007) · Einleitung (getrocknete Fruchtkörper mit ziegelroten Tönen) und Description: Dried Specimens (‚developing reddish colors on all surfaces‘), Microscopic Features (Sporen 4–5,5 × 2,5–4 µm, schwach amyloid; Schnallen vorhanden), Pore Surface (3–5 Poren/mm). · eingesehen 18.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Alb. & Schw.: Fr.) Kotl. & Pouz., ‚Semmelporling‘ – Standort, makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (ältere Fruchtkörper von A. subrubescens Nr. 409, Hydnum repandum Nr. 282 und gewissen Sarcodon-Arten können ähnlich aussehen), Speisewertsymbol □. Auf derselben Seite Nr. 407 Albatrellus cristatus (‚Kammporling‘) und Nr. 408 A. pes-caprae. Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar; J += amyloid. Zahlen am Seitenbild der Vollausgabe (gleiche Paginierung) geprüft. · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24. · eingesehen 18.10.2026
Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis (Fruchtkörper, Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, FeSO4-Reaktion, Sporenpulver, Sporen, Schnallen), Výskyt (Juli bis Oktober, submontane und montane Nadelwälder, Mykorrhiza mit Fichte und Kiefer, saure Böden), Možná záměna (A. ovinus, A. cristatus, A. subrubescens), Kuchyňské využití; Synonymliste (u. a. Albatrellopsis confluens). · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Schnallen als Schlüsselmerkmal
In den Bestimmungsschlüsseln trennen Schnallen an den Hyphen den Semmelporling von Schafporling, Rötendem Schafporling und Kammporling. Der europäische Schlüssel stellt ihn mit dem Rötenden Schafporling zu den ± bitter schmeckenden Arten mit Kiefer; kennzeichnend sind dort Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und schwach amyloide Sporen. Der Ziegenfußporling hat ebenfalls Schnallen, aber grobe braune Hutschuppen und deutlich größere Sporen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel der Nichtblätterpilze
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 40, PDF-S. 39: Zweig 1* (Fruchtschicht porig) → 2 (Einzelfruchtkörper büschelig verwachsen) → 3* (nicht einem gemeinsamen Strunk entspringend) → 4 ‚Septen ohne Schnallen‘ (A. cristatus Nr. 407: Sp. 5–7 (9) × 4,5–5 µm, Geruch unangenehm, FK oliv-grün bis braun-oliv; A. subrubescens Nr. 409: Sp. 3,5–5 × 3–4 µm, FK weisslich bis schwefelgelb) gegenüber 4* ‚Septen mit Schnallen, Sp. 4–5 × 3–3,5 µm, FK semmelgelb bis orangebraun‘ → A. confluens Nr. 406. Im selben Zweig 4: Bondarzewia montana Nr. 429 (Einzelhüte 100–200 mm, besonders an Abies). · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft. · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
In Deutschland stark zurückgegangen
Um 2000 galt der Semmelporling in Süddeutschland als früher verbreitet und örtlich häufig, seit Jahrzehnten aber stark zurückgehend und vielerorts verschollen; als wichtigste Gefährdungen nennt die baden-württembergische Darstellung Grundwasserabsenkung und Eutrophierung der Oberböden. Die Rote Liste Deutschlands 2016 stuft ihn als gefährdet ein. Die globale IUCN-Bewertung von 2019 findet dagegen keine Hinweise auf einen Rückgang: In Europa sei die Art recht häufig und weit verbreitet.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft. · eingesehen 18.10.2026
Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Albatrellus confluens – Semmelporling
Rote-Liste-Zentrum · nach Dämmrich, F. et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433 · Detailseite: wissenschaftlicher Name Albatrellus confluens (Alb. & Schwein. : Fr.) Kotl. & Pouzar; Name in der vorherigen Roten Liste Scutiger confluens (Alb. & Schwein. : Fr.) Bondartsev & Singer; deutscher Name Semmelporling; Kategorie Gefährdet; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Bestandstrend starker Rückgang; kurzfristiger Bestandstrend starke Abnahme; Verantwortlichkeit nicht bewertet. · eingesehen 18.10.2026
Albatrellus confluens · The IUCN Red List of Threatened Species 2019 (Dahlberg)
A. Dahlberg (Bewertung 2019, Errata-Fassung 2022); wiedergegeben vom Global Fungal Red List Initiative · Seite der Global Fungal Red List Initiative mit dem Bewertungstext aus iucnredlist.org/species/122090225/222968204: Kategorie LC (Least Concern), Bewertung 11.01.2019; Justification, Geographic range (in Europa recht häufig und weit verbreitet, in Nordamerika seltener), Population (stabil), Habitat and Ecology (terrestrischer Ektomykorrhiza-Porling, bevorzugt bei älteren Nadelbäumen, z. B. Pinus sylvestris und Picea abies), Use and Trade (essbar, jung zu sammeln, im Alter bitter). Kategorie zusätzlich über die GBIF-API (Datensatz IUCN Red List, Taxon 176751344, threatStatus LEAST_CONCERN) bestätigt. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Albatrellopsis oder Albatrellus
GBIF und Index Fungorum führen die Art in der Gattung Albatrellopsis, die 1993 mit ihr als Typus beschrieben wurde. Eine molekulare Studie von 2025 fand dagegen die von Audet 2010 auf zehn Gattungen verteilten Verwandten in einer gut gestützten Gruppe und stellt sie alle wieder zu Albatrellus. Der europäische Schlüssel von 2026, die deutsche Checkliste und die DGfM bleiben bei Albatrellus confluens.
Quellen
Index Fungorum · Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira (Record 362614) und verwandte Namen
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch: Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira 1993, Bd. 8: 21, aktueller Name, legitim, sanktionierender Autor Fr., Basionym 204156, Referent Kew Mycology (2021); Gattung Albatrellopsis Teixeira 1993 (27304), Typus A. confluens; Boletus confluens Alb. & Schwein. 1805, S. 244, Fundort Germany, sanktioniert durch Fr. (1821, Bd. 1: 355); Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar 1957 (292349), Scutiger confluens (Alb. & Schwein.) Bondartsev & Singer 1941 (305698) → aktuell Albatrellopsis confluens. Vergleich: Albatrellus cristatus → Laeticutis cristata (511176); A. subrubescens (308435), A. citrinus (489380), Scutiger pes-caprae (305701) jeweils aktuell. · eingesehen 18.10.2026
GBIF Backbone Taxonomy · Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira (2551821)
GBIF Secretariat · API species/2551821 (akzeptiert; publishedIn Boletim do Instituto de Botânica, São Paulo 8: 21, 1993; Familie Albatrellaceae) und species/2551806 (Albatrellus confluens, Synonym, acceptedKey 2551821); vernacularNames beider Schlüssel (abgerufen 2026-10-18T21:18:06Z); Belegfacetten 2015–2025 für DE, AT, CH, CZ, PL, SK, HU, SI, LI, LU, nur CC0/CC BY (Faktenpaket 2026-10-18T21:07:36Z, Gesamtzahl am 18.10.2026 erneut bestätigt): 224 Meldungen, AT 110, CH 95, DE 16, CZ, PL und SI je 1; Datensatztitel über die Dataset-API. · eingesehen 18.10.2026
Diversity, divergence time, and biogeography of the genus Albatrellus (Agaricomycetes, Russulales) (2025)
H.-M. Zhou, Y.-C. Dai, L.-S. Bian, H.-G. Liu, J. Vlasák & Y. Yuan · Mycology 16(2): 738–776 (Europe PMC, PMC12096695): Einleitung (sechs europäische Arten einschließlich A. confluens; A. confluens nach Ginns 1996, Redhead 1997 und Ryvarden & Melo 2014 als Zeiger alter Wälder betrachtet), Ergebnisse (Klade III: A. bubalinus, A. confluens, A. flettii, A. flettioides, A. montanus), Taxonomie (Albatrellus flettioides comb. nov., Basionym Albatrellopsis flettioides), Diskussion ‚Diversity of Albatrellus and its nomenclature‘ (entgegen Audets Aufteilung in 10 Gattungen bilden alle Taxa eine gut gestützte Gruppe; Vorschlag, sie alle in Albatrellus zu führen), Wirtstabelle (A. confluens: Picea, Pinus). · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026
Checkliste der Pilze Deutschlands · Albatrellus confluens
Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155 · Taxondatensatz 41029b3f-c2e8-4ece-ac72-1caf5d0d8339 (id 119271): accepted name ‚Albatrellus confluens (Alb. & Schwein. : Fr.) Kotl. & Pouzar‘, taxon_status accepted, evidence_status occurs, Checkliste ‚Basidiomycota p.p. 2009ff‘ (155), Zitat Dämmrich et al. 2016. · eingesehen 18.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (PDF erzeugt 11.08.2026, 13 Seiten). S. 1: Vorwort (Aufnahme setzt ausreichendes Erhitzen und angemessene Mengen voraus; geschützte und Rote-Liste-Arten absichtlich mit Kennzeichnung aufgeführt) und Legende (§§ = besonders geschützt gem. § 1 Satz 1 BArtSchV, geschützt ohne Ausnahme; RL = Rote Liste 2016). S. 2: ‚Albatrellus – Porling – §§‘; ‚Albatrellus confluens – Semmel-Porling – §§, RL 3‘. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Albatrellopsis confluens
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschSemmelporling
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 18.10.2026
FranzösischPolypore confluent
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
SpanischPolíporo confluenteQuelltaxon ‚Albatrellus confluens (Alb. & Schw. ex Fr.) Kotl.‘ (homotypisches Synonym), über GBIF 2551806 auf 2551821 abgebildet.
Namensbeleg
Vernacular names of Iberian fungi in Spain · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
ItalienischFungo del pane
Namensbeleg
VAPKO · Empfehlungsliste (Version 09.2023), italienische Spalte · Abgerufen: 18.10.2026
NorwegischFranskbrødsopp
SchwedischBrödticka
Namensbeleg
Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
FinnischTypäskääpä
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
PolnischNaziemek ceglasty
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
TschechischKrásnoporka žemlička
Namensbeleg
Myko atlas · Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Abgerufen: 18.10.2026
SlowenischZraščena mesnatovka
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
UngarischSárga zsemlegomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
RussischАльбатреллус сливающийся
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
Japanischニンギョウタケ
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Rumänisch
- Dänisch
- Kroatisch
Weniger anzeigen
- Serbisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 18.10.2026.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 1 |
| Jun | 1 |
| Jul | 22 |
| Aug | 100 |
| Sep | 74 |
| Okt | 23 |
| Nov | 2 |
| Dez | 1 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 16 |
| Österreich | 110 |
| Schweiz | 95 |
| Tschechien | 1 |
| Polen | 1 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 1 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 0 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 8 Meldungen unter CC0 1.0, 216 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 97 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Swiss National Fungi Databank · 91 Datensätze
Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - NABU|naturgucker · 18 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 11 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 5 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Nicht zum Verzehr empfohlen, weil in Deutschland ohne Ausnahme geschützt und gefährdet, obwohl DGfM, VAPKO, ÖMG und VLpH die Art (jung) als Speisepilz führen. Name nach GBIF Albatrellopsis confluens; die meisten europäischen Quellen und die molekulare Revision von 2025 verwenden Albatrellus confluens – offengelegt. Konflikte bei Porenzahl, Druckreaktion der Poren, Sporenmaßen, Geschmack junger Fruchtkörper und Partnerbäumen (Kiefer und Laubbäume im europäischen Schlüssel, Fichte und Kiefer in den übrigen Quellen) offengelegt; keine zusammengeführten Spannen. Der Morphologietext der Großpilze Baden-Württembergs übernimmt Pilze der Schweiz und zählt nicht als eigene Merkmalsquelle. Keine menschliche Endredaktion.
Umfang: Pilze der Schweiz 2 (Nr. 406 mit Schlüssel und Zeichenerklärung; Vergleichsarten Nr. 282, 407, 409, 429), Großpilze Baden-Württembergs 1 (Gattung 2 und Nr. 2.1–2.2), Gerhardt (BLV, E-Book 2014) und Fungi of Temperate Europe – Keys (Schlüssel A, Schlüssel B der Porlinge und der Stachelpilze) gelesen, Zahlen am Seitenbild geprüft; Funga Nordica behandelt die Gattung nicht. Myko-Atlas, Stadt Wien und MushroomExpert als Artseiten; Zhou et al. 2025 gezielt im Volltext; IUCN-Bewertung 2019. Speisewert und Schutz nach DGfM-Listen, VAPKO-Listen, ÖMG, VLpH, BArtSchV, BNatSchG § 44 und Roter Liste 2016; Nomenklatur nach Index Fungorum, GBIF und Rote-Liste-Checkliste. Bilder, Sprachdaten und Fundkurve gesondert.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Alb. & Schw.: Fr.) Kotl. & Pouz., ‚Semmelporling‘ – Standort, makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (ältere Fruchtkörper von A. subrubescens Nr. 409, Hydnum repandum Nr. 282 und gewissen Sarcodon-Arten können ähnlich aussehen), Speisewertsymbol □. Auf derselben Seite Nr. 407 Albatrellus cristatus (‚Kammporling‘) und Nr. 408 A. pes-caprae. Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar; J += amyloid. Zahlen am Seitenbild der Vollausgabe (gleiche Paginierung) geprüft. · eingesehen 18.10.2026
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft. · eingesehen 18.10.2026
Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24. · eingesehen 18.10.2026
Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026
Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis (Fruchtkörper, Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, FeSO4-Reaktion, Sporenpulver, Sporen, Schnallen), Výskyt (Juli bis Oktober, submontane und montane Nadelwälder, Mykorrhiza mit Fichte und Kiefer, saure Böden), Možná záměna (A. ovinus, A. cristatus, A. subrubescens), Kuchyňské využití; Synonymliste (u. a. Albatrellopsis confluens). · eingesehen 18.10.2026
DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (PDF erzeugt 11.08.2026, 13 Seiten). S. 1: Vorwort (Aufnahme setzt ausreichendes Erhitzen und angemessene Mengen voraus; geschützte und Rote-Liste-Arten absichtlich mit Kennzeichnung aufgeführt) und Legende (§§ = besonders geschützt gem. § 1 Satz 1 BArtSchV, geschützt ohne Ausnahme; RL = Rote Liste 2016). S. 2: ‚Albatrellus – Porling – §§‘; ‚Albatrellus confluens – Semmel-Porling – §§, RL 3‘. · eingesehen 18.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Albatrellus confluens · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
Seiten: S. 320 · S. 40 · S. 322 · S. 236 · S. 334
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
Seite: S. 471
- Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Seite: PDF-S. 1189
- Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
Seiten: S. 585 · S. 723–724 · S. 589
- Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen16 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Semmelporling · Pilzberatung
- Schafporling, Schafeuter · Pilzberatung
- Albatrellus confluens · MushroomExpert.Com
- Albatrellus confluens · The IUCN Red List of Threatened Species 2019 (Dahlberg)
- Diversity, divergence time, and biogeography of the genus Albatrellus (Agaricomycetes, Russulales) (2025)
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
- DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
- DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
- VAPKO · Empfehlungsliste (Version 09.2023)
- VAPKO · Giftpilzliste (Liste des champignons vénéneux)
- Speisewert von Pilzen · ÖMG
- Verordnung des EDI über Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, Pilze und Speisesalz (VLpH), SR 817.022.17 · Anhang 4
- Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · § 1, § 2 und Anlage 1
- Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) · § 44 Vorschriften für besonders geschützte Arten
- Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Albatrellus confluens – Semmelporling
- Index Fungorum · Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira (Record 362614) und verwandte Namen
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- Checkliste der Pilze Deutschlands · Albatrellus confluens
- GBIF Backbone Taxonomy · Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira (2551821)
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich