MitteleuropaDE

Semmelporling

Albatrellopsis confluens

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen · in Deutschland geschützt

In Deutschland besonders geschützt und laut Roter Liste 2016 gefährdet; trotz Eintrag in der DGfM-Positivliste kein Sammelpilz. Ältere Fruchtkörper werden rasch bitter.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Die DGfM führt den Semmel-Porling in ihrer Positivliste der Speisepilze, kennzeichnet ihn aber als nach Bundesartenschutzverordnung ohne Ausnahme geschützt und als gefährdet; in Deutschland darf er grundsätzlich nicht gesammelt werden. In der Schweiz gilt er nur jung als essbar; beim Inverkehrbringen sind alte, bittere Exemplare zu meiden.

Geschützt & gefährdet. In Deutschland sind alle heimischen Albatrellus-Arten besonders geschützt, ohne Kleinmengen-Ausnahme; die Verordnung nennt die Semmel-Porlinge ausdrücklich. Die Rote Liste 2016 stuft den Semmelporling als gefährdet ein, mit starkem Rückgang. Ältere Fruchtkörper werden rasch bitter.

Blick von oben auf einen großen Klumpen verwachsener, knollig-buckeliger Hüte in blassem Lachsorange bis Rosabeige, matt und fein punktiert, mit einzelnen Fraßlöchern; links ein seitlich gekippter Fruchtkörper mit cremeweißer Unterseite. Ringsum Moos, Preiselbeere, Heidelbeere und Heidekraut. Wald im Pinzgau (Salzburg, Österreich), 11. September 2024.

Aufnahme von oben; Stiele und Bodenansatz sind verdeckt. Auf der Unterseite des gekippten Fruchtkörpers sind die Poren nicht aufgelöst (Smartphone-Aufnahme mit Glättung; Porendetail in Bild 2). Ob dieser Fruchtkörper für das Foto umgelegt wurde, ist nicht vermerkt. Begleitbäume sind weder im Bild noch notiert; Preiselbeere, Heidelbeere und Heidekraut sprechen für sauren Boden. Bestimmung nach Fotos, keine Mikroskopie (Schnallen, Sporen) vermerkt; nur zwei Bestimmungen.

Foto: Jörg Spelda · CC BY 4.0 · Original

Ein fleischiger Porling am Boden von Nadelwäldern im Bergland, dessen semmelgelbe bis orangebraune Hüte meist zu großen Klumpen verwachsen. Unten trägt er feine, weißliche Poren; das Fleisch schmeckt bitterlich und rötet beim Trocknen. Der ähnliche Schafporling ist heller und gilbt auf Druck.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hüte rundlich, polsterförmig, fast stiellos und meist zu unförmigen, knolligen Klumpen von 200–300 mm Breite verwachsen; Einzelhut 30–100 (150) mm breit. Oberseite gewölbt, buckelig, teils grubig, matt, fein filzig, später kahl und felderig-rissig; semmelgelb bis orangebraun, Rand scharf und eingebogen. Der Myko-Atlas nennt zudem weißlich-orange bis gelborange, mitunter rostfarbene Töne und dunklere Flecken.

Unterseite

Keine oder : Die feinporige Röhrenschicht ist jung weiß, später cremefarben und läuft am Stiel herab. rundlich, nach Pilze der Schweiz 2–4 pro mm, 2–3 mm lang. Auf Druck verfärben sie nach Gerhardt gelblich-rötlich, nach dem europäischen Schlüssel bleiben sie ± unverändert; die Wiener Pilzberatung beschreibt ältere Poren als gelb bis orange-lila mit gelbbraunen Flecken.

Stiel & Basis

Stiel kurz und dick; bei verwachsenen Fruchtkörpern meist zu mehreren strunkartig verbunden und allmählich in die Hüte übergehend. Einzelne Stiele nach dem Myko-Atlas 30–80 × 10–30 mm, oft exzentrisch, filzig, weißlich.

Fleisch

Fleisch korkig-fleischig, im Hut nach Pilze der Schweiz 10–25 mm dick, weiß bis cremefarben, jung fest und elastisch. Beim Trocknen rötet es nach der Wiener Pilzberatung charakteristisch. Geruch angenehm bis unauffällig. Geschmack nach Pilze der Schweiz bitterlich, nach Gerhardt im Alter bitterlich; die Wiener Pilzberatung nennt nur ganz junge Fruchtkörper mild und ältere rasch bitter, der Myko-Atlas den Geschmack mild bis leicht bitterlich, besonders unter der Huthaut. Eisensulfat färbt das Fleisch grau-rosa.

Sporenpulver

weiß. Sporen breit elliptisch, glatt, farblos, schwach ; im europäischen Schlüssel 3,5–5 × 3–4 µm. Hyphen monomitisch, an den Septen mit ; Basidien mit Basalschnalle. Die Schnallen trennen ihn von Schafporling, Rötendem Schafporling und Kammporling, deren Hyphen keine oder kaum Schnallen tragen.

Hutfarbe, Druckstelle, Boden

Hinweis zur Beobachtung

Auf Farbe und Wuchs achten: semmelgelb bis orangebraun, meist zu Klumpen verwachsen, die Stiele strunkartig verbunden. Poren an einer Druckstelle beobachten – beim Schafporling gilben sie, beim Semmelporling verfärben sie nach Gerhardt gelblich-rötlich, nach dem europäischen Schlüssel kaum. Den Boden notieren: Für den Semmelporling nennen mehrere Quellen saure Böden, für den Schafporling der europäische Schlüssel und Gerhardt meist kalkhaltige; da beide nebeneinander wachsen können, trennt der Standort allein nicht. Mikroskopisch trennen ihn Schnallen an den Hyphen und schwach amyloide Sporen vom Schafporling, dessen Hyphen keine Schnallen tragen und dessen Sporen nicht amyloid sind. In Deutschland besonders geschützt – vor Ort beobachten und fotografieren.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Alb. & Schw.: Fr.) Kotl. & Pouz., ‚Semmelporling‘ – Standort, makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (ältere Fruchtkörper von A. subrubescens Nr. 409, Hydnum repandum Nr. 282 und gewissen Sarcodon-Arten können ähnlich aussehen), Speisewertsymbol □. Auf derselben Seite Nr. 407 Albatrellus cristatus (‚Kammporling‘) und Nr. 408 A. pes-caprae. Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar; J += amyloid. Zahlen am Seitenbild der Vollausgabe (gleiche Paginierung) geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24. · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis (Fruchtkörper, Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, FeSO4-Reaktion, Sporenpulver, Sporen, Schnallen), Výskyt (Juli bis Oktober, submontane und montane Nadelwälder, Mykorrhiza mit Fichte und Kiefer, saure Böden), Možná záměna (A. ovinus, A. cristatus, A. subrubescens), Kuchyňské využití; Synonymliste (u. a. Albatrellopsis confluens). · eingesehen 18.10.2026

Semmelporling · Pilzberatung
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften (lateinisch Albatrellus confluens; Wert essbar; Hut semmelfarben, orangebraun, gelbrötlich, meist knäuelig zusammengewachsen, alt rissig; Stiel weiß, strunkartig; Poren weiß, grün-weißlich, später gelb bis orange-lila mit gelbbraunen Flecken; Fleisch erst weiß, beim Trocknen charakteristisch rötend; Vorkommen Sommer bis Herbst, gern bei Fichten und Kiefern, auf sauren, sandigen Böden; Geschmack: ältere Exemplare schnell bitter, nur ganz junge mild, roh unverträglich; giftige Doppelgänger keine; Hinweis zur Unterscheidung vom Semmelstoppelpilz). Letzte Aktualisierung 23.06.2026. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhizapilz von Fichte und Kiefer. Nadelwälder des Berglands, bei Fichte und Kiefer. Mykorrhizapilz von Nadelbäumen, am Boden; der europäische Schlüssel nennt Kiefer und mitunter Laubbäume. In Baden-Württemberg wurden Fichte (7 Angaben) und Kiefer (3) als Partner notiert; dort wächst er in nährstoffarmen Fichten-Tannen- und Fichtenwäldern, Kiefern- und Fichtenforsten, auch auf Lichtungen und an Waldwegrändern, auf Rohhumus und saurer Streuauflage über Sand, Sandstein oder Ton, sub- bis eumontan. In der Schweiz gerne montan bis subalpin, auch in Alpweiden unter Fichte. Juli bis Oktober, in Baden-Württemberg Ende Juli bis Anfang Oktober.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Fichten
  • Kiefern

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Schafporling

Albatrellus ovinus

Nicht zum Verzehr empfohlen · in Deutschland geschützt

Heller: weißlich bis cremefarben, ohne kräftige Orangetöne. Röhren und Fleisch gilben auf Druck, der Geschmack bleibt mild, die Hyphen tragen keine Schnallen und die Sporen sind nicht amyloid. Er wächst vor allem mit Fichte, nach dem europäischen Schlüssel meist, nach Gerhardt gern auf kalkhaltigen Böden. Beide Arten können nebeneinander am selben Fundort stehen.

Rötender Schafporling

Albatrellus subrubescens

Ungenießbar

Nach dem europäischen Schlüssel ebenfalls ± bitter und mit Kiefer, aber zarter, mit 2–3 mm dicker Röhrenschicht, auf Druck meist bräunend, mit deutlich amyloiden Sporen und ohne oder fast ohne Schnallen. Pilze der Schweiz beschreibt ihn dagegen mild, auf Druck gilbend, mit nur schwach amyloiden Sporen und fast nur aus Fichtenwäldern; jung weißlich, dann schwefel- bis grüngelb gefärbt, also eher wie ein Schafporling.

Semmelstoppelpilz

Hydnum repandum

Essbar · gegart

Ähnlich cremefarben, aprikosenfarbig bis semmelgelb und ebenfalls am Waldboden, doch unter dem Hut stehen weiche, pfriemförmige Stacheln bis 6 mm Länge statt feiner Poren; die Sporen sind nach dem europäischen Schlüssel mit 6,5–8,5 × 5,5–7,5 µm deutlich größer. Nach Pilze der Schweiz können ältere Semmelstoppelpilze dem Semmelporling ähnlich sehen; der Blick auf die Unterseite trennt die beiden. Die ÖMG nennt die Arten gegenseitig als Verwechslungsmöglichkeit.

Rotgelber Stoppelpilz

Hydnum rufescens

Essbar · gegart

Hut ± aprikosenorange und damit ähnlich gefärbt, die Unterseite trägt aber Stacheln statt Poren. Nach Pilze der Schweiz meist kleiner und intensiver orange-rötlich gefärbt als der Semmelstoppelpilz; der europäische Schlüssel führt die Art aus Laubwäldern. Die ÖMG nennt Semmel- oder Schafporling als mögliche Verwechslung.

Bergporling

Bondarzewia mesenterica

Ungenießbar

Ebenfalls ein vielhütiger Porling des Berglands, der oft scheinbar direkt dem Boden entspringt; er wächst aber an Wurzeln oder Strünken der Weißtanne. Einzelhüte fächerförmig, 100–200 mm breit, gelb- bis haselnussbraun; Poren eckig, 1–2 pro mm; Geschmack frisch scharf. Die Sporen sind warzig-gratig und amyloid statt glatt. Die ÖMG führt den Semmelporling unter seinen Verwechslungen.

Kein Bild
verfügbar

Kammporling

Laeticutis cristata

Noch kein Artporträt

Hut blass olivgrün bis braunoliv, zur Mitte felderig-schuppig; Geruch unangenehm bis stinkend, Fleisch weich und brüchig. Wächst vor allem in Buchenwäldern, nach dem europäischen Schlüssel mit Buche und Eiche; Hyphen ohne oder mit wenigen Schnallen, Sporen mit 5–7,5 × 4–5,5 µm größer. Die ÖMG führt ihn als bitter und ungenießbar.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Rot beim Trocknen

Frisch ist das Fleisch weiß bis cremefarben. Beim Trocknen rötet es nach der Wiener Pilzberatung charakteristisch; eine nordamerikanische Beschreibung nennt ziegelrote Töne an getrockneten Fruchtkörpern. Auf Druck verfärben sich die Poren nach Gerhardt gelblich-rötlich, nach dem europäischen Schlüssel bleiben sie ± unverändert – beim Schafporling gilben sie dagegen.

Quellen

Semmelporling · Pilzberatung
Stadt Wien – Marktamt · Beschreibung und Eigenschaften (lateinisch Albatrellus confluens; Wert essbar; Hut semmelfarben, orangebraun, gelbrötlich, meist knäuelig zusammengewachsen, alt rissig; Stiel weiß, strunkartig; Poren weiß, grün-weißlich, später gelb bis orange-lila mit gelbbraunen Flecken; Fleisch erst weiß, beim Trocknen charakteristisch rötend; Vorkommen Sommer bis Herbst, gern bei Fichten und Kiefern, auf sauren, sandigen Böden; Geschmack: ältere Exemplare schnell bitter, nur ganz junge mild, roh unverträglich; giftige Doppelgänger keine; Hinweis zur Unterscheidung vom Semmelstoppelpilz). Letzte Aktualisierung 23.06.2026. · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus confluens · MushroomExpert.Com
Michael Kuo (2007) · Einleitung (getrocknete Fruchtkörper mit ziegelroten Tönen) und Description: Dried Specimens (‚developing reddish colors on all surfaces‘), Microscopic Features (Sporen 4–5,5 × 2,5–4 µm, schwach amyloid; Schnallen vorhanden), Pore Surface (3–5 Poren/mm). · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Alb. & Schw.: Fr.) Kotl. & Pouz., ‚Semmelporling‘ – Standort, makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (ältere Fruchtkörper von A. subrubescens Nr. 409, Hydnum repandum Nr. 282 und gewissen Sarcodon-Arten können ähnlich aussehen), Speisewertsymbol □. Auf derselben Seite Nr. 407 Albatrellus cristatus (‚Kammporling‘) und Nr. 408 A. pes-caprae. Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar; J += amyloid. Zahlen am Seitenbild der Vollausgabe (gleiche Paginierung) geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24. · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis (Fruchtkörper, Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, FeSO4-Reaktion, Sporenpulver, Sporen, Schnallen), Výskyt (Juli bis Oktober, submontane und montane Nadelwälder, Mykorrhiza mit Fichte und Kiefer, saure Böden), Možná záměna (A. ovinus, A. cristatus, A. subrubescens), Kuchyňské využití; Synonymliste (u. a. Albatrellopsis confluens). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Schnallen als Schlüsselmerkmal

In den Bestimmungsschlüsseln trennen Schnallen an den Hyphen den Semmelporling von Schafporling, Rötendem Schafporling und Kammporling. Der europäische Schlüssel stellt ihn mit dem Rötenden Schafporling zu den ± bitter schmeckenden Arten mit Kiefer; kennzeichnend sind dort Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und schwach amyloide Sporen. Der Ziegenfußporling hat ebenfalls Schnallen, aber grobe braune Hutschuppen und deutlich größere Sporen.

Quellen

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2 (1986) – Bestimmungsschlüssel der Nichtblätterpilze
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 40, PDF-S. 39: Zweig 1* (Fruchtschicht porig) → 2 (Einzelfruchtkörper büschelig verwachsen) → 3* (nicht einem gemeinsamen Strunk entspringend) → 4 ‚Septen ohne Schnallen‘ (A. cristatus Nr. 407: Sp. 5–7 (9) × 4,5–5 µm, Geruch unangenehm, FK oliv-grün bis braun-oliv; A. subrubescens Nr. 409: Sp. 3,5–5 × 3–4 µm, FK weisslich bis schwefelgelb) gegenüber 4* ‚Septen mit Schnallen, Sp. 4–5 × 3–3,5 µm, FK semmelgelb bis orangebraun‘ → A. confluens Nr. 406. Im selben Zweig 4: Bondarzewia montana Nr. 429 (Einzelhüte 100–200 mm, besonders an Abies). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

In Deutschland stark zurückgegangen

Um 2000 galt der Semmelporling in Süddeutschland als früher verbreitet und örtlich häufig, seit Jahrzehnten aber stark zurückgehend und vielerorts verschollen; als wichtigste Gefährdungen nennt die baden-württembergische Darstellung Grundwasserabsenkung und Eutrophierung der Oberböden. Die Rote Liste Deutschlands 2016 stuft ihn als gefährdet ein. Die globale IUCN-Bewertung von 2019 findet dagegen keine Hinweise auf einen Rückgang: In Europa sei die Art recht häufig und weit verbreitet.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Albatrellus confluens – Semmelporling
Rote-Liste-Zentrum · nach Dämmrich, F. et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433 · Detailseite: wissenschaftlicher Name Albatrellus confluens (Alb. & Schwein. : Fr.) Kotl. & Pouzar; Name in der vorherigen Roten Liste Scutiger confluens (Alb. & Schwein. : Fr.) Bondartsev & Singer; deutscher Name Semmelporling; Kategorie Gefährdet; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Bestandstrend starker Rückgang; kurzfristiger Bestandstrend starke Abnahme; Verantwortlichkeit nicht bewertet. · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus confluens · The IUCN Red List of Threatened Species 2019 (Dahlberg)
A. Dahlberg (Bewertung 2019, Errata-Fassung 2022); wiedergegeben vom Global Fungal Red List Initiative · Seite der Global Fungal Red List Initiative mit dem Bewertungstext aus iucnredlist.org/species/122090225/222968204: Kategorie LC (Least Concern), Bewertung 11.01.2019; Justification, Geographic range (in Europa recht häufig und weit verbreitet, in Nordamerika seltener), Population (stabil), Habitat and Ecology (terrestrischer Ektomykorrhiza-Porling, bevorzugt bei älteren Nadelbäumen, z. B. Pinus sylvestris und Picea abies), Use and Trade (essbar, jung zu sammeln, im Alter bitter). Kategorie zusätzlich über die GBIF-API (Datensatz IUCN Red List, Taxon 176751344, threatStatus LEAST_CONCERN) bestätigt. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Albatrellopsis oder Albatrellus

GBIF und Index Fungorum führen die Art in der Gattung Albatrellopsis, die 1993 mit ihr als Typus beschrieben wurde. Eine molekulare Studie von 2025 fand dagegen die von Audet 2010 auf zehn Gattungen verteilten Verwandten in einer gut gestützten Gruppe und stellt sie alle wieder zu Albatrellus. Der europäische Schlüssel von 2026, die deutsche Checkliste und die DGfM bleiben bei Albatrellus confluens.

Quellen

Index Fungorum · Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira (Record 362614) und verwandte Namen
Index Fungorum Partnership · Webservice NameSearch: Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira 1993, Bd. 8: 21, aktueller Name, legitim, sanktionierender Autor Fr., Basionym 204156, Referent Kew Mycology (2021); Gattung Albatrellopsis Teixeira 1993 (27304), Typus A. confluens; Boletus confluens Alb. & Schwein. 1805, S. 244, Fundort Germany, sanktioniert durch Fr. (1821, Bd. 1: 355); Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar 1957 (292349), Scutiger confluens (Alb. & Schwein.) Bondartsev & Singer 1941 (305698) → aktuell Albatrellopsis confluens. Vergleich: Albatrellus cristatus → Laeticutis cristata (511176); A. subrubescens (308435), A. citrinus (489380), Scutiger pes-caprae (305701) jeweils aktuell. · eingesehen 18.10.2026

GBIF Backbone Taxonomy · Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira (2551821)
GBIF Secretariat · API species/2551821 (akzeptiert; publishedIn Boletim do Instituto de Botânica, São Paulo 8: 21, 1993; Familie Albatrellaceae) und species/2551806 (Albatrellus confluens, Synonym, acceptedKey 2551821); vernacularNames beider Schlüssel (abgerufen 2026-10-18T21:18:06Z); Belegfacetten 2015–2025 für DE, AT, CH, CZ, PL, SK, HU, SI, LI, LU, nur CC0/CC BY (Faktenpaket 2026-10-18T21:07:36Z, Gesamtzahl am 18.10.2026 erneut bestätigt): 224 Meldungen, AT 110, CH 95, DE 16, CZ, PL und SI je 1; Datensatztitel über die Dataset-API. · eingesehen 18.10.2026

Diversity, divergence time, and biogeography of the genus Albatrellus (Agaricomycetes, Russulales) (2025)
H.-M. Zhou, Y.-C. Dai, L.-S. Bian, H.-G. Liu, J. Vlasák & Y. Yuan · Mycology 16(2): 738–776 (Europe PMC, PMC12096695): Einleitung (sechs europäische Arten einschließlich A. confluens; A. confluens nach Ginns 1996, Redhead 1997 und Ryvarden & Melo 2014 als Zeiger alter Wälder betrachtet), Ergebnisse (Klade III: A. bubalinus, A. confluens, A. flettii, A. flettioides, A. montanus), Taxonomie (Albatrellus flettioides comb. nov., Basionym Albatrellopsis flettioides), Diskussion ‚Diversity of Albatrellus and its nomenclature‘ (entgegen Audets Aufteilung in 10 Gattungen bilden alle Taxa eine gut gestützte Gruppe; Vorschlag, sie alle in Albatrellus zu führen), Wirtstabelle (A. confluens: Picea, Pinus). · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026

Checkliste der Pilze Deutschlands · Albatrellus confluens
Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155 · Taxondatensatz 41029b3f-c2e8-4ece-ac72-1caf5d0d8339 (id 119271): accepted name ‚Albatrellus confluens (Alb. & Schwein. : Fr.) Kotl. & Pouzar‘, taxon_status accepted, evidence_status occurs, Checkliste ‚Basidiomycota p.p. 2009ff‘ (155), Zitat Dämmrich et al. 2016. · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (PDF erzeugt 11.08.2026, 13 Seiten). S. 1: Vorwort (Aufnahme setzt ausreichendes Erhitzen und angemessene Mengen voraus; geschützte und Rote-Liste-Arten absichtlich mit Kennzeichnung aufgeführt) und Legende (§§ = besonders geschützt gem. § 1 Satz 1 BArtSchV, geschützt ohne Ausnahme; RL = Rote Liste 2016). S. 2: ‚Albatrellus – Porling – §§‘; ‚Albatrellus confluens – Semmel-Porling – §§, RL 3‘. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Albatrellopsis confluens

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschSemmelporling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 18.10.2026

FranzösischPolypore confluent

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

SpanischPolíporo confluenteQuelltaxon ‚Albatrellus confluens (Alb. & Schw. ex Fr.) Kotl.‘ (homotypisches Synonym), über GBIF 2551806 auf 2551821 abgebildet.

Namensbeleg

Vernacular names of Iberian fungi in Spain · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

ItalienischFungo del pane

Namensbeleg

VAPKO · Empfehlungsliste (Version 09.2023), italienische Spalte · Abgerufen: 18.10.2026

NorwegischFranskbrødsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischBrödticka

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

FinnischTypäskääpä

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

PolnischNaziemek ceglasty

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

TschechischKrásnoporka žemlička

Namensbeleg

Myko atlas · Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Abgerufen: 18.10.2026

SlowenischZraščena mesnatovka

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

UngarischSárga zsemlegomba

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

RussischАльбатреллус сливающийся

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Japanischニンギョウタケ

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 18.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Englisch
  • Niederländisch
  • Rumänisch
  • Dänisch
  • Kroatisch
2 weitereWeniger anzeigen
  • Serbisch
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 18.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

224GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai1
Jun1
Jul22
Aug100
Sep74
Okt23
Nov2
Dez1
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland16
Österreich110
Schweiz95
Tschechien1
Polen1
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien1
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 8 Meldungen unter CC0 1.0, 216 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 97 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Swiss National Fungi Databank · 91 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 18 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 11 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 5 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 1 Datensatz
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 1 Datensatz
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 21 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Nicht zum Verzehr empfohlen, weil in Deutschland ohne Ausnahme geschützt und gefährdet, obwohl DGfM, VAPKO, ÖMG und VLpH die Art (jung) als Speisepilz führen. Name nach GBIF Albatrellopsis confluens; die meisten europäischen Quellen und die molekulare Revision von 2025 verwenden Albatrellus confluens – offengelegt. Konflikte bei Porenzahl, Druckreaktion der Poren, Sporenmaßen, Geschmack junger Fruchtkörper und Partnerbäumen (Kiefer und Laubbäume im europäischen Schlüssel, Fichte und Kiefer in den übrigen Quellen) offengelegt; keine zusammengeführten Spannen. Der Morphologietext der Großpilze Baden-Württembergs übernimmt Pilze der Schweiz und zählt nicht als eigene Merkmalsquelle. Keine menschliche Endredaktion.

Umfang: Pilze der Schweiz 2 (Nr. 406 mit Schlüssel und Zeichenerklärung; Vergleichsarten Nr. 282, 407, 409, 429), Großpilze Baden-Württembergs 1 (Gattung 2 und Nr. 2.1–2.2), Gerhardt (BLV, E-Book 2014) und Fungi of Temperate Europe – Keys (Schlüssel A, Schlüssel B der Porlinge und der Stachelpilze) gelesen, Zahlen am Seitenbild geprüft; Funga Nordica behandelt die Gattung nicht. Myko-Atlas, Stadt Wien und MushroomExpert als Artseiten; Zhou et al. 2025 gezielt im Volltext; IUCN-Bewertung 2019. Speisewert und Schutz nach DGfM-Listen, VAPKO-Listen, ÖMG, VLpH, BArtSchV, BNatSchG § 44 und Roter Liste 2016; Nomenklatur nach Index Fungorum, GBIF und Rote-Liste-Checkliste. Bilder, Sprachdaten und Fundkurve gesondert.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 320, PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Alb. & Schw.: Fr.) Kotl. & Pouz., ‚Semmelporling‘ – Standort, makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (ältere Fruchtkörper von A. subrubescens Nr. 409, Hydnum repandum Nr. 282 und gewissen Sarcodon-Arten können ähnlich aussehen), Speisewertsymbol □. Auf derselben Seite Nr. 407 Albatrellus cristatus (‚Kammporling‘) und Nr. 408 A. pes-caprae. Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar; J += amyloid. Zahlen am Seitenbild der Vollausgabe (gleiche Paginierung) geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft. · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 585, PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19. · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis (Fruchtkörper, Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, FeSO4-Reaktion, Sporenpulver, Sporen, Schnallen), Výskyt (Juli bis Oktober, submontane und montane Nadelwälder, Mykorrhiza mit Fichte und Kiefer, saure Böden), Možná záměna (A. ovinus, A. cristatus, A. subrubescens), Kuchyňské využití; Synonymliste (u. a. Albatrellopsis confluens). · eingesehen 18.10.2026

DGfM · Positivliste der Speisepilze
DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 01.05.2026 (PDF erzeugt 11.08.2026, 13 Seiten). S. 1: Vorwort (Aufnahme setzt ausreichendes Erhitzen und angemessene Mengen voraus; geschützte und Rote-Liste-Arten absichtlich mit Kennzeichnung aufgeführt) und Legende (§§ = besonders geschützt gem. § 1 Satz 1 BArtSchV, geschützt ohne Ausnahme; RL = Rote Liste 2016). S. 2: ‚Albatrellus – Porling – §§‘; ‚Albatrellus confluens – Semmel-Porling – §§, RL 3‘. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Albatrellus confluens · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: S. 320 · S. 40 · S. 322 · S. 236 · S. 334

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassagen gelesen · Schlüsselseite gelesen · Vergleichsart gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Alb. & Schw.: Fr.) Kotl. & Pouz., ‚Semmelporling‘ – Standort, makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen (ältere Fruchtkörper von A. subrubescens Nr. 409, Hydnum repandum Nr. 282 und gewissen Sarcodon-Arten können ähnlich aussehen), Speisewertsymbol □. Auf derselben Seite Nr. 407 Albatrellus cristatus (‚Kammporling‘) und Nr. 408 A. pes-caprae. Zeichenerklärung gedruckte S. 21, PDF-S. 20: □ essbar, ■ giftig oder ungeniessbar; J += amyloid. Zahlen am Seitenbild der Vollausgabe (gleiche Paginierung) geprüft; PDF-S. 39: Zweig 1* (Fruchtschicht porig) → 2 (Einzelfruchtkörper büschelig verwachsen) → 3* (nicht einem gemeinsamen Strunk entspringend) → 4 ‚Septen ohne Schnallen‘ (A. cristatus Nr. 407: Sp. 5–7 (9) × 4,5–5 µm, Geruch unangenehm, FK oliv-grün bis braun-oliv; A. subrubescens Nr. 409: Sp. 3,5–5 × 3–4 µm, FK weisslich bis schwefelgelb) gegenüber 4* ‚Septen mit Schnallen, Sp. 4–5 × 3–3,5 µm, FK semmelgelb bis orangebraun‘ → A. confluens Nr. 406. Im selben Zweig 4: Bondarzewia montana Nr. 429 (Einzelhüte 100–200 mm, besonders an Abies); PDF-S. 321 (Seitenbild geprüft): Nr. 409 A. subrubescens (‚Schafporling‘) – Hut jung weisslich, dann schwefel- bis grüngelb; Porenschicht auf Druck gilbend; Geschmack mild, nussartig; Sporen 3,5–4,5 × 3–4 µm, J schwach +; Septen ohne Schnallen; Bemerkung: Funde fast ausschliesslich aus Fichtenwäldern, vor allem in den Alpen; A. ovinus mit nicht amyloiden Sporen an den gleichen Standorten, aber viel seltener; PDF-S. 235 (Seitenbild geprüft): Nr. 282 Hydnum repandum (‚Semmelstoppelpilz‘) – Hut cremefarben, aprikosenfarbig bis semmelgelb oder ockerlich; Unterseite stachelig, Stacheln pfriemförmig, bis 6 mm lang, brüchig, weich; Bemerkung: H. rufescens meist kleiner und intensiver, mehr orange-rötlich gefärbt; ohne Blick auf das Hymenophor oft stark ähnlich A. ovinus und A. subrubescens; PDF-S. 333 (Seitenbild geprüft): Nr. 429 Bondarzewia montana (‚Bergporling‘) – an Wurzeln oder Strünken von Abies (Weisstanne), oft scheinbar direkt der Erde entspringend; mehrere Hüte aus gemeinsamem dickem Strunk, Einzelhut fächerförmig, 100–200 mm, gelbbraun bis haselnussbraun; Poren eckig, 1–2 pro mm; Geschmack frisch scharf, trocken bitterlich; Sporen rundlich, breitwarzig-gratig, J+

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)

    Seite: S. 471

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 470: Gattung 2 Albatrellus (Beschreibung, Schlüssel Punkte 1–4: Schnallen an den Kontexthyphen → A. pes-caprae bzw. A. confluens) und 2.1 A. confluens, ‚Semmelporling‘ (Morphologie, Ökologie, notierte Symbionten Picea abies 7 und Pinus 3, Phänologie Juli 4/August 12/September 11/Oktober 3, Verbreitung und Höhenverbreitung in Baden-Württemberg). Gedruckte S. 472, PDF-S. 471: Bestand und Bedrohung (G 2), Allgemeine Verbreitung; 2.2 A. cristatus (‚Grüner Kammporling‘). Beide Seiten am Seitenbild der Vollausgabe geprüft

  3. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)

    Seite: PDF-S. 1189

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 1189 (Seitenbild geprüft): ‚Semmel-Porling‘, Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar – Merkmale (Hüte zu 10–30 cm breiten Rasen verwachsen, rötlich-gelblich bis semmelfarben; Röhrenschicht weißlich-cremefarben, auf Druck gelblich-rötlich verfärbend, feinporig; Stiel oft aus mehreren zusammengesetzt, strunkartig; Geschmack im Alter bitterlich; Sp. 4–5,5 × 3–3,5 µm; Hyphen mit Schnallen), Vorkommen (VIII–X, Gebirgs-Nadelwald, unter Fichten und Kiefern), Verwechslung, Speisewert. PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus; PDF-S. 1188: Schaf-Porling (Röhren auf Druck gilbend, Geschmack stets mild, Hyphen ohne Schnallen, gern auf kalkhaltigen Böden); PDF-S. 1190: Kamm-Porling. Register PDF-S. 1653: A. confluens S. 496. Legende PDF-S. 23–24

  4. Fungi of Temperate Europe – Keys to the Basidiomycotes (2026), Schlüssel A: Porlinge mit Stiel

    Seiten: S. 585 · S. 723–724 · S. 589

    Bibliografie

    T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselpassagen gelesen · Schlüsselstelle gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 586 (Seitenbild geprüft): Key A, Punkte 15–19 (Scutiger pes-caprae; Laeticutis cristatus; ± bitter, mit Pinus gegenüber mild, mit Picea; Punkt 18 Albatrellus confluens: Hyphen mit Schnallen, kräftige Fruchtkörper mit bis 20 mm dickem Fleisch und 5 mm dicker Röhrenschicht, ± unverändert auf Druck, 1–3 Poren/mm, Sporen 3,5–5 × 3–4 µm, Q 1,1–1,4, schwach amyloid, mit Pinus und mitunter Laubbäumen, häufig (N), selten oder fehlend im südlichen Tiefland; A. subrubescens; Punkt 19 A. ovinus und A. citrinus). Gedruckte S. 582, PDF-S. 583 (Seitenbild geprüft): Einleitung (Albatrellus, Laeticutis, Scutiger u. a. ektomykorrhizisch; Bildfeld ‚tubes and stem whitish; with 2–5 pores/mm‘, ‚I+/-‘). Kürzel (N)/(S) = nördlich/südlich nach gedruckter S. 18, PDF-S. 19; PDF-S. 724–725 (Seitenbilder geprüft): Punkt 8 Hydnum repandum (Hut bis 120 mm, Sporen 6,5–8,5 × 5,5–7,5 µm, Laub- und Nadelwälder, häufig); Punkte 3, 9, 13–15 (Hut ± aprikosenorange; H. rufescens: Hut bis 110 mm, Sporen 7–8,5 (–9) × 6–7 (–7,5) µm, in Laubwäldern, zerstreut); PDF-S. 590 (Seitenbild geprüft): Punkt 5 – Bondarzewia mesenterica (Porenfläche unverändert, 1–2 Poren/mm, an Abies, Sporen mit amyloidem Ornament, 5–7 × 4,7–6,3 µm; selten, S, alpin)

  5. Albatrellus confluens – krásnoporka žemlička · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Popis (Fruchtkörper, Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, FeSO4-Reaktion, Sporenpulver, Sporen, Schnallen), Výskyt (Juli bis Oktober, submontane und montane Nadelwälder, Mykorrhiza mit Fichte und Kiefer, saure Böden), Možná záměna (A. ovinus, A. cristatus, A. subrubescens), Kuchyňské využití; Synonymliste (u. a. Albatrellopsis confluens)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen16 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Semmelporling · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung und Eigenschaften (lateinisch Albatrellus confluens; Wert essbar; Hut semmelfarben, orangebraun, gelbrötlich, meist knäuelig zusammengewachsen, alt rissig; Stiel weiß, strunkartig; Poren weiß, grün-weißlich, später gelb bis orange-lila mit gelbbraunen Flecken; Fleisch erst weiß, beim Trocknen charakteristisch rötend; Vorkommen Sommer bis Herbst, gern bei Fichten und Kiefern, auf sauren, sandigen Böden; Geschmack: ältere Exemplare schnell bitter, nur ganz junge mild, roh unverträglich; giftige Doppelgänger keine; Hinweis zur Unterscheidung vom Semmelstoppelpilz). Letzte Aktualisierung 23.06.2026

  2. Schafporling, Schafeuter · Pilzberatung
    Bibliografie

    Stadt Wien – Marktamt

    Behörde · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Beschreibung von Albatrellus ovinus: Hut weiß, schmutzig weiß, später gelblich; Röhren/Poren weiß, später zart gelblich-grün; Fleisch hart, weiß, an Druckstellen leicht gilbend; Vorkommen Sommer bis Spätherbst im Mischwald, gerne bei Fichte. Letzte Aktualisierung 05.01.2026

  3. Albatrellus confluens · MushroomExpert.Com
    Bibliografie

    Michael Kuo (2007)

    Fachportal · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Einleitung (getrocknete Fruchtkörper mit ziegelroten Tönen) und Description: Dried Specimens (‚developing reddish colors on all surfaces‘), Microscopic Features (Sporen 4–5,5 × 2,5–4 µm, schwach amyloid; Schnallen vorhanden), Pore Surface (3–5 Poren/mm)

  4. Albatrellus confluens · The IUCN Red List of Threatened Species 2019 (Dahlberg)
    Bibliografie

    A. Dahlberg (Bewertung 2019, Errata-Fassung 2022); wiedergegeben vom Global Fungal Red List Initiative

    Rote Liste (global) · Bewertung gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Seite der Global Fungal Red List Initiative mit dem Bewertungstext aus iucnredlist.org/species/122090225/222968204: Kategorie LC (Least Concern), Bewertung 11.01.2019; Justification, Geographic range (in Europa recht häufig und weit verbreitet, in Nordamerika seltener), Population (stabil), Habitat and Ecology (terrestrischer Ektomykorrhiza-Porling, bevorzugt bei älteren Nadelbäumen, z. B. Pinus sylvestris und Picea abies), Use and Trade (essbar, jung zu sammeln, im Alter bitter). Kategorie zusätzlich über die GBIF-API (Datensatz IUCN Red List, Taxon 176751344, threatStatus LEAST_CONCERN) bestätigt

  5. Diversity, divergence time, and biogeography of the genus Albatrellus (Agaricomycetes, Russulales) (2025)
    Bibliografie

    H.-M. Zhou, Y.-C. Dai, L.-S. Bian, H.-G. Liu, J. Vlasák & Y. Yuan

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Mycology 16(2): 738–776 (Europe PMC, PMC12096695): Einleitung (sechs europäische Arten einschließlich A. confluens; A. confluens nach Ginns 1996, Redhead 1997 und Ryvarden & Melo 2014 als Zeiger alter Wälder betrachtet), Ergebnisse (Klade III: A. bubalinus, A. confluens, A. flettii, A. flettioides, A. montanus), Taxonomie (Albatrellus flettioides comb. nov., Basionym Albatrellopsis flettioides), Diskussion ‚Diversity of Albatrellus and its nomenclature‘ (entgegen Audets Aufteilung in 10 Gattungen bilden alle Taxa eine gut gestützte Gruppe; Vorschlag, sie alle in Albatrellus zu führen), Wirtstabelle (A. confluens: Picea, Pinus)

  6. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Passage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (PDF erzeugt 11.08.2026, 13 Seiten). S. 1: Vorwort (Aufnahme setzt ausreichendes Erhitzen und angemessene Mengen voraus; geschützte und Rote-Liste-Arten absichtlich mit Kennzeichnung aufgeführt) und Legende (§§ = besonders geschützt gem. § 1 Satz 1 BArtSchV, geschützt ohne Ausnahme; RL = Rote Liste 2016). S. 2: ‚Albatrellus – Porling – §§‘; ‚Albatrellus confluens – Semmel-Porling – §§, RL 3‘

  7. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF vom 29.06.2026, 9 Seiten; Textebene vollständig nach Albatrellus, Albatrellopsis, Scutiger, Semmel und Porling durchsucht – kein Eintrag für die Art oder die Gattung

  8. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF vom 25.05.2026, 3 Seiten; Textebene nach Albatrellus, Albatrellopsis, Scutiger und Semmel durchsucht – kein Eintrag

  9. VAPKO · Empfehlungsliste (Version 09.2023)
    Bibliografie

    Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz (VAPKO), Zentralrat

    Fachverband · Liste gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Version/Stand 09.2023, 7 Seiten; S. 1: ‚Albatrellopsis confluens – Semmelporling – Polypore confluant – Fungo del pane – Jung essbar, in Essig oder in Oel.‘; Verweis ‚Albatrellus confluens -> Albatrellopsis confluens‘; S. 6: ‚Scutiger confluens -> Albatrellus confluens‘

  10. VAPKO · Giftpilzliste (Liste des champignons vénéneux)
    Bibliografie

    K. Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO

    Fachverband · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF vom 21.01.2024, 1 Seite; Textebene nach Albatrellus, Albatrellopsis, Scutiger und Semmelporling durchsucht – kein Eintrag

  11. Speisewert von Pilzen · ÖMG
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabelleneinträge gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Interaktive Tabelle (‚Liste aller Giftpilze und Speisepilze mit Beurteilung des Speisewerts‘), Zeilen: Albatrellus confluens (Synonym Scutiger confluens; Semmelporling, Semmel-Schofferl; essbar; Verwechslung mit Schafporlingen, Rötendem Schafeuterporling, Weißem Knochenporling, Zitronenporling, Semmelstoppelpilz, Gelbgezontem Filzporling); Hydnum repandum, H. rufescens und H. albidum (jeweils ‚Semmelporling oder Schafporling‘ als Verwechslung); Bondarzewia montana (Syn. B. mesenterica; ungenießbar, scharf; Semmelporling unter den Verwechslungen); Scutiger pes-caprae (Semmelporling unter den Verwechslungen); Albatrellus cristatus (Grüner Kammporling; ungenießbar, bitter; Verwechslung ‚Semmel- oder Schafporlinge‘); Albatrellus subrubescens

  12. Verordnung des EDI über Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, Pilze und Speisesalz (VLpH), SR 817.022.17 · Anhang 4
    Bibliografie

    Schweizerische Eidgenossenschaft · Eidgenössisches Departement des Innern

    Rechtsnorm · Passage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 1. Januar 2026. Art. 31 und Anhang 4 (‚Speisepilze, die nur unter spezifischen Anforderungen in Verkehr gebracht werden dürfen‘), Gattungszeile Albatrellus: ‚Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.)‘, Synonyme ‚Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar‘ und ‚Scutiger confluens (Alb. & Schwein.) Bondartsev & Singer‘, deutscher Name ‚Semmelporling‘, Anforderung ‚Alte Exemplare vermeiden (bitter).‘

  13. Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · § 1, § 2 und Anlage 1
    Bibliografie

    Bundesrepublik Deutschland · Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Rechtsnorm · Passagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Anlage 1, Abschnitt Fungi: ‚Albatrellus spp. 7) 8) – Schaf-Porling, Semmel-Porlinge – alle heimischen Arten‘, Kreuz in Spalte 2 (besonders geschützt); Fußnoten 7) nur heimische, 8) nur wild lebende Populationen; Erläuterungen Nr. 2 (‚spp.‘ = alle Arten eines höheren Taxons) und Nr. 7 (Taxonomie nach den genannten Werken, für Pflanzen u. a. Rote Liste gefährdeter Pflanzen Deutschlands 1996). § 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__1.html: Spalte 2 = besonderer Schutz). § 2 Abs. 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__2.html): Ausnahme für geringe Mengen zum eigenen Bedarf nur für Boletus edulis, Cantharellus spp., Gomphus clavatus, Lactarius volemus, Leccinum spp. und Morchella spp

  14. Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) · § 44 Vorschriften für besonders geschützte Arten
    Bibliografie

    Bundesrepublik Deutschland · Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Rechtsnorm · Passage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: § 44 Abs. 1 Nr. 4 (verboten, wild lebende Pflanzen der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen) und Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 (Besitzverbote); § 2 Abs. 1 BArtSchV bezieht diese Verbote ausdrücklich auf Pilze

  15. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Albatrellus confluens – Semmelporling
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum · nach Dämmrich, F. et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433

    Behördliche Rote Liste · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Detailseite: wissenschaftlicher Name Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.: Fr.) Kotl. & Pouzar; Name in der vorherigen Roten Liste Scutiger confluens (Alb. & Schwein.: Fr.) Bondartsev & Singer; deutscher Name Semmelporling; Kategorie Gefährdet; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Bestandstrend starker Rückgang; kurzfristiger Bestandstrend starke Abnahme; Verantwortlichkeit nicht bewertet

  16. Index Fungorum · Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira (Record 362614) und verwandte Namen
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Webservice gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Webservice NameSearch: Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira 1993, Bd. 8: 21, aktueller Name, legitim, sanktionierender Autor Fr., Basionym 204156, Referent Kew Mycology (2021); Gattung Albatrellopsis Teixeira 1993 (27304), Typus A. confluens; Boletus confluens Alb. & Schwein. 1805, S. 244, Fundort Germany, sanktioniert durch Fr. (1821, Bd. 1: 355); Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar 1957 (292349), Scutiger confluens (Alb. & Schwein.) Bondartsev & Singer 1941 (305698) → aktuell Albatrellopsis confluens. Vergleich: Albatrellus cristatus → Laeticutis cristata (511176); A. subrubescens (308435), A. citrinus (489380), Scutiger pes-caprae (305701) jeweils aktuell

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Checkliste der Pilze Deutschlands · Albatrellus confluens
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Taxondatensatz 41029b3f-c2e8-4ece-ac72-1caf5d0d8339 (id 119271): accepted name ‚Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.: Fr.) Kotl. & Pouzar‘, taxon_status accepted, evidence_status occurs, Checkliste ‚Basidiomycota p.p. 2009ff‘ (155), Zitat Dämmrich et al. 2016

  2. GBIF Backbone Taxonomy · Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira (2551821)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: API species/2551821 (akzeptiert; publishedIn Boletim do Instituto de Botânica, São Paulo 8: 21, 1993; Familie Albatrellaceae) und species/2551806 (Albatrellus confluens, Synonym, acceptedKey 2551821); vernacularNames beider Schlüssel (abgerufen 2026-10-18T21:18:06Z); Belegfacetten 2015–2025 für DE, AT, CH, CZ, PL, SK, HU, SI, LI, LU, nur CC0/CC BY (Faktenpaket 2026-10-18T21:07:36Z, Gesamtzahl am 18.10.2026 erneut bestätigt): 224 Meldungen, AT 110, CH 95, DE 16, CZ, PL und SI je 1; Datensatztitel über die Dataset-API

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Verwachsene Hüte am Standort
    Foto: Jörg Spelda via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1542 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Weiße, feine Porenschicht
    Foto: Markus Krieger via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Standort im Fichtenwald
    Foto: Manuela Fiorini via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1536 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandAlbatrellopsis confluens im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Albatrellopsis confluens (Alb. & Schwein.) Teixeira 1993, Boletim do Instituto de Botânica (São Paulo) 8: 21 (nach GBIF); Basionym Boletus confluens Alb. & Schwein. 1805 (S. 244, Deutschland), sanktioniert durch Fr. 1821. Typusart der Gattung Albatrellopsis Teixeira (Index Fungorum 27304). Index Fungorum (Referent Kew Mycology 2021) führt den Namen als aktuellen, legitimen Namen, GBIF als akzeptiert; Albatrellus confluens (Alb. & Schwein.) Kotl. & Pouzar 1957 (IF 292349; GBIF 2551806) und Scutiger confluens (Alb. & Schwein.) Bondartsev & Singer 1941 als Synonyme. Die Rote-Liste-Checkliste 155 akzeptiert ‚Albatrellus confluens (Alb. & Schwein. : Fr.) Kotl. & Pouzar‘, die Rote Liste 2016 nennt Scutiger confluens als Namen der vorherigen Liste. Zhou et al. (2025) führen die Art in Albatrellus (Klade III mit A. bubalinus, A. flettii, A. flettioides und A. montanus) und lehnen die Aufteilung der Gattung nach Audet (2010) ab; der europäische Schlüssel (2026), Pilze der Schweiz, die Großpilze Baden-Württembergs und Gerhardt verwenden ebenfalls Albatrellus confluens. MycoBank konnte nicht gelesen werden (JavaScript-Anwendung). Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

Fotoansicht