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Schafporling

Albatrellus ovinus

SpeisewertNicht zum Verzehr empfohlen · in Deutschland geschützt

In Deutschland besonders geschützt und auf der Vorwarnliste der Roten Liste; trotz Eintrag in der DGfM-Positivliste kein Sammelpilz. Sehr ähnliche Schafporlinge sind makroskopisch kaum abzugrenzen.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Die DGfM führt die Art in ihrer Positivliste der Speisepilze, kennzeichnet sie aber als nach Bundesartenschutzverordnung ohne Ausnahme geschützt; in Deutschland darf sie grundsätzlich nicht gesammelt werden. In der Schweiz gilt sie nach der VAPKO jung als essbar und darf nur mit einer Anforderung in Verkehr gebracht werden (alte Exemplare vermeiden, bitter).

Geschützt & schwer abgrenzbar. In Deutschland sind alle heimischen Albatrellus-Arten besonders geschützt, ohne Kleinmengen-Ausnahme; die Rote Liste 2016 führt den Schafporling auf der Vorwarnliste. Sehr ähnliche Schafporlinge sind makroskopisch kaum zu unterscheiden; sicher trennt erst die Amyloidreaktion der Sporen.

Gruppe verwachsener, cremeweißer Fruchtkörper zwischen Moos; Hutoberfläche stellenweise rissig.

Artzuordnung laut Research-Grade-Beobachtung der Bildquelle; keine unabhängige Bestimmung am Beleg.

Foto: Eugene Popov · CC BY 4.0 · Original

Ein heller, fleischiger Porling am Boden von Fichtenwäldern, meist gesellig und oft mit verwachsenen Hüten. Von oben erinnert er an einen Semmelstoppelpilz, unten trägt er feine weißliche Poren. Sehr ähnliche Schafporlinge trennt sicher erst die Amyloidreaktion der Sporen.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Hut 3–15 cm breit, unregelmäßig verbogen, gewölbt, später verflacht; Rand jung eingerollt, später wellig bis gelappt. Mehrere Hüte wachsen oft büschelig zusammen. Oberfläche trocken und matt, jung weißlich bis cremefarben, später gelblich bis hellbraun oder graubräunlich; reißt vor allem bei Trockenheit felderig auf.

Unterseite

Keine oder : Eine kurze, weiße bis cremeweiße Röhrenschicht läuft etwas am Stiel herab. rundlich, 2–4 pro mm; auf Druck gilbend, im Alter zitronengelblich.

Stiel & Basis

Stiel weißlich, filzig, oft exzentrisch und zur Basis hin verjüngt, etwa 3–8 cm lang und 1–3 cm dick. Benachbarte Fruchtkörper können am Stiel oder am Hutrand miteinander verwachsen.

Fleisch

Fleisch weiß bis cremefarben, jung fest und elastisch; an Verletzungen und Schnittstellen gilbend. Geruch unauffällig bis angenehm, Geschmack mild.

Sporenpulver

weiß. Sporen glatt, farblos, fast kugelig und nicht , im aktuellen Schlüssel 3,5–4,5 × 3–4 µm. Hyphen ohne . Die fehlende Amyloidreaktion trennt ihn von A. subrubescens und A. citrinus.

Unterseite, Druckstelle, Begleitbaum

Hinweis zur Beobachtung

Die Unterseite zeigt feine Poren statt Stacheln; Poren und Fleisch gilben an Druck- und Schnittstellen. Den Begleitbaum mit dokumentieren: Der Schafporling wächst mit Fichte, der ähnliche Rötende Schafporling nach dem aktuellen Schlüssel mit Kiefer und meist bräunenden Druckstellen. Sicher trennt erst die Amyloidreaktion der Sporen. In Deutschland sind alle heimischen Albatrellus-Arten besonders geschützt – beobachten und fotografieren, nicht sammeln.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 584–585, PDF-S. 585–586: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–19 (u. a. Coltricia perennis Punkt 6; Scutiger pes-caprae Punkt 15; Laeticutis cristatus Punkt 16; A. confluens und A. subrubescens Punkt 18; A. ovinus und A. citrinus Punkt 19). · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus – Schaf- und Semmelporlinge; PDF-S. 1188: Schaf-Porling, Albatrellus ovinus (Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Speisewert); PDF-S. 1189: Semmel-Porling, A. confluens. Register: S. 496. Legende PDF-S. 23–24 (RL = Rote Liste 1992, „gesch.“ = BArtSchV 1986). · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus ovinus · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung (Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, Reaktionen, Sporen), Ökologie, Speisewert und Verwechslungsarten (A. confluens, A. subrubescens, A. citrinus). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung Albatrellus mit Schlüssel (Punkt 4: Sporen amyloid → var. subrubescens; nicht amyloid → A. ovinus) und 2.1 A. confluens. Gedruckte S. 474–475, PDF-S. 473–474: 2.3 A. ovinus (Morphologie, Ökologie, Verbreitung, Bestand und Bedrohung) und 2.3a A. ovinus var. subrubescens. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 322, PDF-S. 321: Nr. 409 Albatrellus subrubescens („Schafporling“) – Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen zum Doppelgänger A. ovinus („echter Schafporling“, nicht amyloide Sporen; in den Schweizer Fichtenwäldern an gleichen Standorten, aber viel seltener). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza mit Fichte. Am Boden fichtenreicher Bergwälder. Mykorrhizapilz der Fichte. Am Boden von Nadelwäldern mit Fichte, vor allem in submontanen bis montanen Lagen. Meist gesellig; Juli bis Oktober. Zur Bodenreaktion widersprechen sich die Quellen: Genannt werden sowohl kalkhaltige als auch saure Böden.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Fichten

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: August bis September. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000) · Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026) · Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014) · Albatrellus ovinus · Myko atlas · Diversity, divergence time, and biogeography of the genus Albatrellus (Agaricomycetes, Russulales) (2025)

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Rötender Schafporling

Albatrellus subrubescens

Ungenießbar

Makroskopisch kaum vom Schafporling zu unterscheiden; seine Sporen sind amyloid. Nach dem aktuellen Schlüssel wächst er mit Kiefer, schmeckt ± bitter und bräunt meist an Druckstellen; nach älteren Angaben zeigen junge Hüte violett getönte Stellen. Pilze der Schweiz fand ihn dagegen fast nur in Fichtenwäldern, und die Feldmerkmale gelten als variabel – sicher trennt erst die Sporenprüfung.

Kein Bild
verfügbar

Albatrellus citrinus

Noch kein Artporträt

Ebenfalls mit Fichte, oft auf kalkreichen Böden, und mit im Alter deutlich gilbenden Fruchtkörpern. Der aktuelle Schlüssel trennt ihn über deutlich amyloide, elliptische Sporen und dünneres Hutfleisch und führt ihn als selten (Norden und Alpen). Ohne Sporenprüfung ist die Abgrenzung nicht gesichert.

Semmelporling

Albatrellopsis confluens

Nicht zum Verzehr empfohlen · in Deutschland geschützt

Hüte meist zu größeren Klumpen verwachsen, semmelgelb bis orangebräunlich; das Fleisch gilbt nicht und schmeckt im Alter bitterlich, die Hyphen tragen Schnallen. Als Partner nennt der aktuelle Schlüssel Kiefer, Schweizer und deutsche Bestimmungsbücher auch Fichte. Beide Arten können direkt nebeneinander wachsen; der Standort trennt sie also nicht.

Kein Bild
verfügbar

Kammporling

Laeticutis cristata

Noch kein Artporträt

Hut mit olivlichen Tönen (blass olivgrün bis braun-oliv oder senfgelblich), zur Mitte felderig-schuppig; Geruch unangenehm. Nach dem aktuellen Schlüssel wächst er mit Buche und Eiche, seine Sporen sind mit 5–7,5 × 4–5,5 µm größer. Im Feld führen Hutfarbe, Geruch und Begleitbaum; für die Sporengröße braucht es ein Mikroskop.

Rötender Wirrling

Abortiporus biennis

Ungenießbar

Kann scheinbar am Boden wachsen, sitzt aber oft an vergrabenem Laubholz. Seine Poren sind gröber (nach dem aktuellen Schlüssel 1–2 pro mm), werden bald labyrinthisch bis zahnartig und röten; jung treten rote Tropfen auf. Der Schafporling hat feine, rundliche, gilbende Poren und wächst mit Fichte.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Geschützt und rückläufig

Die Bundesartenschutzverordnung stellt alle heimischen Albatrellus-Arten unter besonderen Schutz; die Ausnahme für geringe Mengen zum Eigenbedarf gilt nur für wenige andere Speisepilze. Die Rote Liste 2016 führt den Schafporling auf der Vorwarnliste, mit starker kurzfristiger Abnahme. Für Baden-Württemberg wurde schon 2000 ein starker Rückgang infolge Eutrophierung der Wälder beschrieben.

Quellen

Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · § 1, § 2 und Anlage 1
Bundesrepublik Deutschland · Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz · Anlage 1, Abschnitt Fungi: „Albatrellus spp. 7) 8) – Schaf-Porling, Semmel-Porlinge – alle heimischen Arten“, Kreuz in Spalte 2 (besonders geschützt); Fußnoten 7) nur heimische, 8) nur wild lebende Populationen. § 1 (Spalte 2 = besonderer Schutz). § 2 Abs. 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__2.html): Kleinmengen-Ausnahme nur für Boletus edulis, Cantharellus spp., Gomphus clavatus, Lactarius volemus, Leccinum spp. und Morchella spp. · eingesehen 18.10.2026

Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Albatrellus ovinus
Rote-Liste-Zentrum · nach Dämmrich, F. et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433 · Detailseite: Rote-Liste-Kategorie Vorwarnliste; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend mäßiger Rückgang; kurzfristiger Trend starke Abnahme; Name in der vorherigen Liste Scutiger ovinus; deutscher Name Schafporling. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung Albatrellus mit Schlüssel (Punkt 4: Sporen amyloid → var. subrubescens; nicht amyloid → A. ovinus) und 2.1 A. confluens. Gedruckte S. 474–475, PDF-S. 473–474: 2.3 A. ovinus (Morphologie, Ökologie, Verbreitung, Bestand und Bedrohung) und 2.3a A. ovinus var. subrubescens. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Doppelgänger unter dem Mikroskop

Dass unter dem Namen Schafporling zwei Arten stecken, wurde lange nicht erkannt. Der Rötende Schafporling hat amyloide Sporen; Farbunterschiede an Druckstellen und violettliche Töne junger Hüte gelten nach baden-württembergischer Erfahrung als zu variabel für eine sichere Trennung. Der aktuelle Schlüssel nennt zusätzlich Kiefer statt Fichte und meist bräunende statt gilbende Druckstellen.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 322, PDF-S. 321: Nr. 409 Albatrellus subrubescens („Schafporling“) – Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen zum Doppelgänger A. ovinus („echter Schafporling“, nicht amyloide Sporen; in den Schweizer Fichtenwäldern an gleichen Standorten, aber viel seltener). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung Albatrellus mit Schlüssel (Punkt 4: Sporen amyloid → var. subrubescens; nicht amyloid → A. ovinus) und 2.1 A. confluens. Gedruckte S. 474–475, PDF-S. 473–474: 2.3 A. ovinus (Morphologie, Ökologie, Verbreitung, Bestand und Bedrohung) und 2.3a A. ovinus var. subrubescens. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 584–585, PDF-S. 585–586: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–19 (u. a. Coltricia perennis Punkt 6; Scutiger pes-caprae Punkt 15; Laeticutis cristatus Punkt 16; A. confluens und A. subrubescens Punkt 18; A. ovinus und A. citrinus Punkt 19). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

An die Fichte gebunden

In Europa scheint der Schafporling auf Fichte beschränkt zu sein. In Baden-Württemberg zeichnet sein Fundbild dennoch auffallend genau die drei Teilareale der Weißtanne nach; ob auch die Tanne Partner sein kann, blieb dort offen.

Quellen

Diversity, divergence time, and biogeography of the genus Albatrellus (Agaricomycetes, Russulales) (2025)
H.-M. Zhou, Y.-C. Dai, L.-S. Bian, H.-G. Liu, J. Vlasák & Y. Yuan · Mycology 16(2): 738–776 (Europe PMC, PMC12096695). Einleitung (sechs europäische Arten; A. citrinus und A. ovinus in Europa offenbar auf Picea beschränkt; A. ovinus als Speisepilz), Ergebnisse Klade I, Anmerkungen zu A. avellaneus und A. flettioides (Vergleichsmerkmale von A. ovinus), Wirtstabelle. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung Albatrellus mit Schlüssel (Punkt 4: Sporen amyloid → var. subrubescens; nicht amyloid → A. ovinus) und 2.1 A. confluens. Gedruckte S. 474–475, PDF-S. 473–474: 2.3 A. ovinus (Morphologie, Ökologie, Verbreitung, Bestand und Bedrohung) und 2.3a A. ovinus var. subrubescens. · eingesehen 18.10.2026

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 584–585, PDF-S. 585–586: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–19 (u. a. Coltricia perennis Punkt 6; Scutiger pes-caprae Punkt 15; Laeticutis cristatus Punkt 16; A. confluens und A. subrubescens Punkt 18; A. ovinus und A. citrinus Punkt 19). · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Name, mehrere Arten

Pilze der Schweiz beschreibt unter „Schafporling“ den Rötenden Schafporling, der in den Schweizer Fichtenwäldern viel häufiger gefunden wurde; A. ovinus erscheint dort nur im Kommentar. 2003 wurde zudem A. citrinus abgetrennt, eine an Fichte und kalkreiche Böden gebundene Sippe aus dem Formenkreis von A. subrubescens. Alte Angaben zu Standort und Häufigkeit gelten deshalb nicht ohne Weiteres für A. ovinus im engen Sinn.

Quellen

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 322, PDF-S. 321: Nr. 409 Albatrellus subrubescens („Schafporling“) – Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen zum Doppelgänger A. ovinus („echter Schafporling“, nicht amyloide Sporen; in den Schweizer Fichtenwäldern an gleichen Standorten, aber viel seltener). · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus citrinus sp. nov., connected to Picea abies on lime rich soils (2003)
S. Ryman, P. Fransson, H. Johannesson & E. Danell · Mycological Research 107(10): 1243–1246. Abstract (Europe PMC, PMID 14635772): Picea-gebundene Sippe aus dem Formenkreis von A. subrubescens auf kalkreichen Böden als A. citrinus beschrieben; Unterschiede zu A. subrubescens (deutliches Gilben im Alter, keine dunklen Hutflecken, milder Geschmack, schmalere Sporen); A. citrinus offenbar näher mit A. ovinus verwandt. · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung Albatrellus mit Schlüssel (Punkt 4: Sporen amyloid → var. subrubescens; nicht amyloid → A. ovinus) und 2.1 A. confluens. Gedruckte S. 474–475, PDF-S. 473–474: 2.3 A. ovinus (Morphologie, Ökologie, Verbreitung, Bestand und Bedrohung) und 2.3a A. ovinus var. subrubescens. · eingesehen 18.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Albatrellus ovinus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschSchafporlingGemeiner Schafeuter-Porling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 17.10.2026

EnglischForest LambSheep Polypore

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NiederländischSchapenbuisjeszwam

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FranzösischPolypore des brebis

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

DänischHvidlig fåreporesvamp

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

NorwegischFåresopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischFårticka

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

FinnischLampaankääpä

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

PolnischNaziemek białawy

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

TschechischKrásnopórka mlynářka

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

SlowenischOvčji mesnatovec

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

UngarischFakó zsemlegomba

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

RussischТрутовик овечий

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Japanischニンギョウタケモドキ

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 17.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
1 weitereWeniger anzeigen
  • Chinesisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 17.10.2026.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

258GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 18.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun6
Jul16
Aug96
Sep106
Okt29
Nov5
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland26
Österreich108
Schweiz121
Tschechien1
Polen2
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 9 Meldungen unter CC0 1.0, 249 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Swiss National Fungi Databank · 116 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 103 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker · 20 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. iNaturalist Research-grade Observations · 8 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 7 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 2 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen · 2 Datensätze
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 19 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 19.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Enges Artkonzept mit nicht amyloiden Sporen und Fichtenbindung. Pilze der Schweiz enthält keine eigene Beschreibung von A. ovinus, und der Morphologie- und Standorttext der Großpilze Baden-Württembergs übernimmt weitgehend die Beschreibung von A. subrubescens; Makromerkmale deshalb nach Gerhardt, Myko-Atlas, FTE und First Nature, Angaben allein aus der A.-subrubescens-Beschreibung im Review entfernt. Konflikte bei Hutgröße, Hutfleischdicke, Porenzahl, Sporenmaßen, Bodenreaktion und Kiefer als Partner offengelegt; keine künstlichen Gesamtspannen. Keine menschliche Endredaktion.

Umfang: Schlüssel- und Artpassagen aus Fungi of Temperate Europe (Keys), Gerhardt (BLV, 2014), Großpilze Baden-Württembergs Bd. 1 und Pilze der Schweiz Bd. 2 (Nr. 282, 406–409) gelesen; Myko-Atlas und First Nature als Artseiten; Zhou et al. 2025 gezielt im Volltext, Ryman et al. 2003 nur Abstract. Speisewert und Schutz nach DGfM-Listen, BArtSchV, BNatSchG § 44, VLpH und Roter Liste 2016. Bilder, Sprachdaten und Fundkurve gesondert. Zweite Lesung 18.10.2026 (anderer Agent): alle Buchstellen (PdS 2, GPBW 1, Gerhardt, FTE), Webseiten, Rechtsnormen, DGfM-, VAPKO- und ÖMG-Listen erneut geöffnet; VAPKO ergänzt.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 584–585, PDF-S. 585–586: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–19 (u. a. Coltricia perennis Punkt 6; Scutiger pes-caprae Punkt 15; Laeticutis cristatus Punkt 16; A. confluens und A. subrubescens Punkt 18; A. ovinus und A. citrinus Punkt 19). · eingesehen 18.10.2026

Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)
Ewald Gerhardt · PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus – Schaf- und Semmelporlinge; PDF-S. 1188: Schaf-Porling, Albatrellus ovinus (Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Speisewert); PDF-S. 1189: Semmel-Porling, A. confluens. Register: S. 496. Legende PDF-S. 23–24 (RL = Rote Liste 1992, „gesch.“ = BArtSchV 1986). · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus ovinus · Myko atlas
Karel Tejkal · Česká mykologická společnost · Artbeschreibung (Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, Reaktionen, Sporen), Ökologie, Speisewert und Verwechslungsarten (A. confluens, A. subrubescens, A. citrinus). · eingesehen 18.10.2026

Albatrellus ovinus, Forest Lamb – identification
First Nature / Pat O’Reilly · Identification guide: Hut (7–18 cm, konvex, bald verflachend, Rand wellig, Haut bei Trockenheit rissig, mehrere Hüte oft verwachsen), Stiel (3–7 × 1–3 cm), Poren (meist oval, 2–4 pro mm), Sporen (nicht amyloid), Sporenpulver weiß, Geruch/Geschmack unauffällig, Habitat, Vergleich mit A. subrubescens (amyloide Sporen, violettliche Hüte, orange Druckstellen). · eingesehen 18.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)
German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 471, PDF-S. 470: Gattung Albatrellus mit Schlüssel (Punkt 4: Sporen amyloid → var. subrubescens; nicht amyloid → A. ovinus) und 2.1 A. confluens. Gedruckte S. 474–475, PDF-S. 473–474: 2.3 A. ovinus (Morphologie, Ökologie, Verbreitung, Bestand und Bedrohung) und 2.3a A. ovinus var. subrubescens. · eingesehen 18.10.2026

Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 322, PDF-S. 321: Nr. 409 Albatrellus subrubescens („Schafporling“) – Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen zum Doppelgänger A. ovinus („echter Schafporling“, nicht amyloide Sporen; in den Schweizer Fichtenwäldern an gleichen Standorten, aber viel seltener). · eingesehen 18.10.2026

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  1. Pilze der Schweiz · Band 2: Nichtblätterpilze (1986)

    Seiten: S. 322 · S. 320 · S. 236

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 321: Nr. 409 Albatrellus subrubescens („Schafporling“) – Makro- und Mikrobeschreibung sowie Bemerkungen zum Doppelgänger A. ovinus („echter Schafporling“, nicht amyloide Sporen; in den Schweizer Fichtenwäldern an gleichen Standorten, aber viel seltener); PDF-S. 319: Nr. 406 Albatrellus confluens (Semmelporling), Nr. 407 A. cristatus (Kammporling; Bemerkung: A. ovinus und A. subrubescens mit weißlichen bis schwach grün-gelblichen Fruchtkörpern und angenehm riechendem, mildem Fleisch), Nr. 408 A. pes-caprae (Ziegenfuss-Porling, „im Felde kaum zu verwechseln“); PDF-S. 235: Nr. 282 Hydnum repandum (Semmelstoppelpilz) – Makrobeschreibung (Stacheln pfriemförmig, bis 6 mm) und Bemerkung, dass die Art ohne Blick auf das Hymenophor oft stark A. ovinus und A. subrubescens ähnelt

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 1 (2000)

    Seite: S. 471

    Bibliografie

    German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 470: Gattung Albatrellus mit Schlüssel (Punkt 4: Sporen amyloid → var. subrubescens; nicht amyloid → A. ovinus) und 2.1 A. confluens. Gedruckte S. 474–475, PDF-S. 473–474: 2.3 A. ovinus (Morphologie, Ökologie, Verbreitung, Bestand und Bedrohung) und 2.3a A. ovinus var. subrubescens

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seiten: S. 584–585 · S. 589

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · Schlüsselpassage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 585–586: Key A – polypores with a stem, Punkte 1–19 (u. a. Coltricia perennis Punkt 6; Scutiger pes-caprae Punkt 15; Laeticutis cristatus Punkt 16; A. confluens und A. subrubescens Punkt 18; A. ovinus und A. citrinus Punkt 19); PDF-S. 590: Key B, Punkt 6 – Abortiporus biennis (rötende Porenfläche, jung rote Tropfen, oft an vergrabenem Holz, bald labyrinthische bis zahnartige Poren, 1–2 pro mm, an Laubbäumen)

  4. Der große BLV Pilzführer für unterwegs (E-Book, 2014)

    Seite: PDF-S. 1187

    Bibliografie

    Ewald Gerhardt

    Bestimmungsbuch · Artpassagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 1187: Gattung Albatrellus – Schaf- und Semmelporlinge; PDF-S. 1188: Schaf-Porling, Albatrellus ovinus (Merkmale, Vorkommen, Verwechslung, Speisewert); PDF-S. 1189: Semmel-Porling, A. confluens. Register: S. 496. Legende PDF-S. 23–24 (RL = Rote Liste 1992, „gesch.“ = BArtSchV 1986)

  5. Albatrellus ovinus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung (Hut, Röhren, Stiel, Fleisch, Reaktionen, Sporen), Ökologie, Speisewert und Verwechslungsarten (A. confluens, A. subrubescens, A. citrinus)

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen14 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Albatrellus ovinus, Forest Lamb – identification
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Artseite gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Identification guide: Hut (7–18 cm, konvex, bald verflachend, Rand wellig, Haut bei Trockenheit rissig, mehrere Hüte oft verwachsen), Stiel (3–7 × 1–3 cm), Poren (meist oval, 2–4 pro mm), Sporen (nicht amyloid), Sporenpulver weiß, Geruch/Geschmack unauffällig, Habitat, Vergleich mit A. subrubescens (amyloide Sporen, violettliche Hüte, orange Druckstellen)

  2. Diversity, divergence time, and biogeography of the genus Albatrellus (Agaricomycetes, Russulales) (2025)
    Bibliografie

    H.-M. Zhou, Y.-C. Dai, L.-S. Bian, H.-G. Liu, J. Vlasák & Y. Yuan

    Primärquelle · Volltext gezielt gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Mycology 16(2): 738–776 (Europe PMC, PMC12096695). Einleitung (sechs europäische Arten; A. citrinus und A. ovinus in Europa offenbar auf Picea beschränkt; A. ovinus als Speisepilz), Ergebnisse Klade I, Anmerkungen zu A. avellaneus und A. flettioides (Vergleichsmerkmale von A. ovinus), Wirtstabelle

  3. Albatrellus citrinus sp. nov., connected to Picea abies on lime rich soils (2003)
    Bibliografie

    S. Ryman, P. Fransson, H. Johannesson & E. Danell

    Primärquelle · Abstract gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Mycological Research 107(10): 1243–1246. Abstract (Europe PMC, PMID 14635772): Picea-gebundene Sippe aus dem Formenkreis von A. subrubescens auf kalkreichen Böden als A. citrinus beschrieben; Unterschiede zu A. subrubescens (deutliches Gilben im Alter, keine dunklen Hutflecken, milder Geschmack, schmalere Sporen); A. citrinus offenbar näher mit A. ovinus verwandt

  4. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Passage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 (PDF erzeugt 11.08.2026). S. 1: Vorwort und Legende (§§ = besonders geschützt gem. § 1 Satz 1 BArtSchV, geschützt ohne Ausnahme; RL = Rote Liste 2016). S. 2: Albatrellus „Porling“ §§; A. confluens Semmel-Porling §§, RL 3; A. ovinus Gemeiner Schafeuter-Porling §§, RL V; A. pes-caprae Ziegenfuß-Porling §§, RL 2

  5. DGfM · Liste der Giftpilze mit Syndromen, sortiert nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, 9 Seiten: Textebene vollständig nach Albatrellus, Scutiger und Schafporling durchsucht – kein Eintrag

  6. DGfM · Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026, 3 Seiten: Textebene nach Albatrellus durchsucht – kein Eintrag

  7. Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) · § 1, § 2 und Anlage 1
    Bibliografie

    Bundesrepublik Deutschland · Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Rechtsnorm · Passagen gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Anlage 1, Abschnitt Fungi: „Albatrellus spp. 7) 8) – Schaf-Porling, Semmel-Porlinge – alle heimischen Arten“, Kreuz in Spalte 2 (besonders geschützt); Fußnoten 7) nur heimische, 8) nur wild lebende Populationen. § 1 (Spalte 2 = besonderer Schutz). § 2 Abs. 1 (https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/__2.html): Kleinmengen-Ausnahme nur für Boletus edulis, Cantharellus spp., Gomphus clavatus, Lactarius volemus, Leccinum spp. und Morchella spp

  8. Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) · § 44 Vorschriften für besonders geschützte Arten
    Bibliografie

    Bundesrepublik Deutschland · Bundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Rechtsnorm · Passage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: § 44 Abs. 1 Nr. 4 (verboten, wild lebende Pflanzen der besonders geschützten Arten aus der Natur zu entnehmen) und Abs. 2 Nr. 1 (Besitzverbote). § 2 Abs. 1 BArtSchV bezieht diese Verbote ausdrücklich auf Pilze und nimmt nur die dort genannten Arten in geringen Mengen aus

  9. Verordnung des EDI über Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, Pilze und Speisesalz (VLpH), SR 817.022.17 · Anhang 4
    Bibliografie

    Schweizerische Eidgenossenschaft · Eidgenössisches Departement des Innern

    Rechtsnorm · Passage gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Stand 1. Januar 2026. Art. 31 und Anhang 4 („Speisepilze, die nur unter spezifischen Anforderungen in Verkehr gebracht werden dürfen“): Albatrellus ovinus (Schaeff.) Kotl. & Pouzar, Synonym Scutiger ovinus, „Gemeiner Schafeuterporling“ – Anforderung „Alte Exemplare vermeiden (bitter)“; ebenso A. confluens (Semmelporling)

  10. Speisewert von Pilzen · ÖMG
    Bibliografie

    Österreichische Mykologische Gesellschaft

    Fachgesellschaft · Tabelleneinträge gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Einträge Albatrellus subrubescens (Synonym dort: Polyporus ovinus; Namen u. a. Schafporling, Echter Schafporling, Rötender Schafeuterporling), A. confluens, A. cristatus, Scutiger pes-caprae; Einträge Hydnum repandum und H. albidum mit „Semmelporling oder Schafporling“ als ähnliche Arten. Kein eigener Eintrag für A. ovinus

  11. Rote Liste der Großpilze Deutschlands (Dämmrich et al. 2016) · Albatrellus ovinus
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum · nach Dämmrich, F. et al. (2016), Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433

    Behördliche Rote Liste · Datensatz gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Detailseite: Rote-Liste-Kategorie Vorwarnliste; aktuelle Bestandssituation mäßig häufig; langfristiger Trend mäßiger Rückgang; kurzfristiger Trend starke Abnahme; Name in der vorherigen Liste Scutiger ovinus; deutscher Name Schafporling

  12. Index Fungorum · Albatrellus ovinus (Schaeff.) Kotl. & Pouzar (Record 292351)
    Bibliografie

    Index Fungorum Partnership

    Nomenklaturdatenbank · Webservice gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: NameSearch: Česká Mykol. 11(3): 154 (1957), sanktionierender Autor Fr., Basionym 199644, aktueller Name A. ovinus, legitim (Kew Mycology 2015). Vergleich: A. ovinus var. subrubescens (Murrill) Krieglst. 2000 (466552) und Scutiger ovinus var. subrubescens (359202) → aktuell A. subrubescens (308435); Scutiger ovinus (273167) → A. ovinus; A. citrinus Ryman 2003 (489380); Albatrellus cristatus (292350) → Laeticutis cristata (511176)

  13. VAPKO · Empfehlungsliste Speisepilze (09.2023)
    Bibliografie

    VAPKO

    Fachverband · Listeneintrag gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: S. 1: „Albatrellus ovinus – Gemeiner Schafeuterporling, Schafporling – Polypore des brebis – Poliporo ovino – Jung essbar, in Essig oder in Oel.“; ebenso Albatrellopsis confluens (Semmelporling); A. subrubescens ohne Bemerkung; S. 6: Scutiger ovinus → Albatrellus ovinus

  14. VAPKO · Giftpilzliste (Version 10.01.2024)
    Bibliografie

    K. Schenk in Zusammenarbeit mit der VAPKO

    Fachverband · Liste durchsucht · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Gesamte Liste: kein Eintrag zu Albatrellus oder Scutiger

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. Checkliste der Pilze Deutschlands · Albatrellus ovinus
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / Bundesamt für Naturschutz, Checkliste 155

    Behördliche Checkliste · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Taxondatensatz 4d4a113a-7731-480e-b493-52359afb661b: akzeptiert als „Albatrellus ovinus (Schaeff.: Fr.) Kotl. & Pouzar“, Nachweisstatus kommt vor; Zitat Dämmrich et al. 2016

  2. GBIF Backbone Taxonomy · Albatrellus ovinus (Schaeff.) Kotl. & Pouzar (2551823)
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomie-Register · API gelesen · Eingesehen 18.10.2026

    Herangezogen: Fact Pack (Abruf 17.10.2026): Match EXACT, ACCEPTED, Familie Albatrellaceae, Ordnung Russulales; 14 Synonyme (u. a. Scutiger ovinus, Polyporus ovinus, Caloporus ovinus, Boletus ovinus); Volksnamen-API am 17.10.2026 erneut abgefragt

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Am Standort
    Foto: Eugene Popov (iNaturalist) · CC BY 4.0 · Original
    Unbeschnittenes Querformat, proportional auf 1600 Pixel Breite verkleinert und als WebP komprimiert. Keine Retusche, Montage, Farbänderung oder künstliche Schärfung.

    Feine weiße Poren mit Gilbung
    Foto: Paula Nimigean via iNaturalist, CC BY 4.0 · CC BY 4.0 · Original
    Keine Bildbearbeitung: nicht beschnitten, nicht gedreht, nicht skaliert (Original 2048 × 1480 px ≤ 2560 px); nur WebP-Kodierung mit cwebp -q 82 -m 6 -metadata none.

    Hut und Unterseite
    Foto: Holger Krisp via Wikimedia Commons, CC BY 3.0 · CC BY 3.0 · Original
    Original 3000 × 1948 px (> 2560 px Breite): proportional auf 2048 px Breite skaliert (2048 × 1330) und als WebP kodiert (cwebp -q 82 -m 6 -metadata none -resize 2048 0); kein Zuschnitt, keine Drehung, keine Retusche.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandAlbatrellus ovinus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 18.10.2026. Artkonzept und Familienzuordnung nach den ergänzend ausgewiesenen Literaturquellen. Enges Konzept (s. str.): Schafporling mit fast kugeligen, nicht amyloiden Sporen, Hyphen ohne Schnallen und Bindung an Picea. Index Fungorum (292351) und GBIF (2551823) führen den Namen als gültig und akzeptiert; Index Fungorum nennt Fr. als sanktionierenden Autor, die Rote-Liste-Checkliste schreibt „(Schaeff. : Fr.)“. Die von Krieglsteiner (2000) kombinierte A. ovinus var. subrubescens gehört nach Index Fungorum zu A. subrubescens; A. citrinus Ryman (2003) wurde aus dem Formenkreis von A. subrubescens an Fichte auf Kalk abgetrennt. Pilze der Schweiz (1986) verwendet „Schafporling“ für A. subrubescens, die ÖMG-Speisewerttabelle führt „Polyporus ovinus“ als Synonym von A. subrubescens. MycoBank konnte in dieser Sitzung nicht gelesen werden. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.

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