Kupferroter Gelbfuß
Chroogomphus rutilus
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Quellen zum Speisewert
Die DGfM-Positivliste führt Chroogomphus rutilus ausdrücklich als Aggregat. Das Porträt erläutert die engere moderne Artabgrenzung; die Listeneintragung bestätigt keine Nachbestimmung eines Fotos oder Fundes.
Ein kupfer- bis weinbrauner Lamellenpilz mit gelblicher Stielbasis und dunklem Sporenpulver. Trotz Lamellen gehört er zu den Röhrlingsverwandten. Die europäische Revision grenzt mehrere ähnliche Gelbfüße ab; historische rutilus-Fotos bestätigen den engen Artbegriff nicht automatisch.

Historisch als Chroogomphus rutilus bezeichnete Aufnahme aus Ehingen: kupferbrauner Hut, herablaufende Lamellen und gelblicher unterer Stiel.
Die Artzuordnung folgt der verlinkten Bildquelle; der abgebildete Fund wurde hier weder am Beleg noch mikroskopisch oder genetisch überprüft. Ein Foto allein bestätigt keine Artbestimmung. Historische europäische Aufnahme von 2012 unter dem Namen Chroogomphus rutilus; die Zuordnung zum heute enger gefassten europäischen Artkonzept innerhalb des Chroogomphus-Komplexes ist nicht nachgewiesen. Daher als Quellenzuordnung, nicht als gesicherter Fotobeleg von C. rutilus s. str. verwenden.
Holger Krisp, „Kupferrote Gelbfuß Chroogomphus rutilus.jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY 3.0. · CC BY 3.0 · Original

Unterseite einer auf Commons als Chroogomphus rutilus bezeichneten polnischen Sammlung mit dunkleren, herablaufenden Lamellen.
Die Artzuordnung folgt der verlinkten Bildquelle; der abgebildete Fund wurde hier weder am Beleg noch mikroskopisch oder genetisch überprüft. Ein Foto allein bestätigt keine Artbestimmung. Historische europäische Aufnahme von 2016 unter dem Namen Chroogomphus rutilus; die Zuordnung zum heute enger gefassten europäischen Artkonzept innerhalb des Chroogomphus-Komplexes ist nicht nachgewiesen. Daher als Quellenzuordnung, nicht als gesicherter Fotobeleg von C. rutilus s. str. verwenden.
Jerzy Opioła, „Chroogomphus rutilus NT3 (9).jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. · CC BY-SA 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Im engeren Konzept etwa 2–9 cm; braun bis weinbraun, faserig und bei Feuchte klebrig.
- Unterseite
und mit der Sporenreife dunkel; die Revision beschreibt sie bei C. rutilus vergleichsweise gedrängt.
- Stiel & Basis
Etwa 4–13 cm lang, zur Basis gelblich; faserige möglich, kein dauerhafter häutiger .
- Fleisch
Gelblich bis orangebräunlich; Konsistenz und Färbung ändern sich beim Reifen.
- Sporenpulver
Dunkel bis fast schwarz; schmale spindelige Sporen, in der Revision überwiegend 16–21,5 × 5,5–7 µm, mit Ausreißern.
Ein kupferbrauner Gelbfuß ist noch keine enge Artbestimmung
Hutfarbe, Oberflächenstruktur, Basis und Sporenmerkmale dokumentieren. Für den modernen Artbegriff sind besonders mikroskopische und teils genetische Befunde wichtig.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mit Kiefern und weiteren Pilzen verbunden. Kiefernstandorte; engere Artabgrenzung beachten. Vorwiegend bei Kiefern; die Revision dokumentiert auch Funde unter Fichten und Tannen. Beziehungen zu Baumwurzeln und anderen Röhrlingsverwandten sind komplexer als eine einfache Baumzuordnung.
Baum- und Pilzbeziehung · Beispiele
- Fichten
- Kiefern
- Tannen
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Beim Großen Gelbfuß ist die Stielbasis auffällig gelb und der Fruchtkörper stark schleimig; Kupferrote Gelbfüße sind kupfer- bis weinbraun gefärbt und stehen typischerweise bei Kiefern. Dunkler Sporenabwurf und herablaufende Lamellen sind gemeinsame Merkmale.
Chroogomphus helveticus hat eine deutlich trockenere, filzige Hutoberfläche. Die Revision trennt weitere ähnliche Arten; nass oder abgerieben veränderte Oberflächen verlangen zusätzliche Merkmale.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Lamellen schließen Röhrlingsverwandtschaft nicht aus
Chroogomphus gehört zu den Boletales. Die Form der sporenbildenden Unterseite ist also nicht deckungsgleich mit der evolutionären Verwandtschaft. Der Gelbfuß ist ein anschauliches Gegenbeispiel zur Einteilung „Lamellenpilz gleich Blätterpilzordnung“.
Quellen
Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Acht europäische Arten statt eines einheitlichen Feldbilds
Die Revision von 2018 unterschied acht europäische Arten und stabilisierte den Namen C. rutilus durch Typisierung. Ältere Artangaben können ein weiteres Konzept meinen. Deshalb werden historische Bildzuordnungen und Fundmeldungen hier ausdrücklich begrenzt.
Quellen
Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Dickwandige Zystiden sind ein wichtiges Detail
Die Revision beschreibt bei C. rutilus auffällig lange Hymenialzystiden mit Wänden bis etwa 3 µm. Zusammen mit Sporen, Trama und weiteren Merkmalen helfen sie bei der Trennung ähnlicher Arten. Ein kupferfarbener Hut kann diese Information nicht liefern.
Quellen
Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Der Nährstoffweg ist noch nicht vollständig geklärt
Die Arbeit diskutiert Verbindungen zu Kieferngewächsen und anderen suilloiden Pilzen. Das gemeinsame Auftreten bedeutet nicht, dass jeder einzelne Fruchtkörper seine Nährstoffe auf identische Weise erhält. Der Atlas verwendet deshalb eine vorsichtigere Lebensweiseangabe als eine uneingeschränkte Standard-Mykorrhizaformel.
Quellen
Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Gelber Stielgrund, weißliches Basalmyzel
Die gelbliche Färbung des unteren Stiels ist nicht dasselbe wie die Farbe des außen anhaftenden Myzels. Im epitypisierten C.-rutilus-Konzept wird dieses Basalmyzel als weiß beschrieben; die ältere Regionalmonografie nennt dagegen ockerliche bis lachsfarbene Töne. Solche Unterschiede sollte man nicht zu einer beliebig weiten Farbspanne verschmelzen. Die Artabgrenzung erfordert weitere Merkmale, besonders die dickwandigen Zystiden.
Quellen
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 341, 342. Historische Morphologie und ausschließliche Kiefernzuordnung mit Scambler et al. (2018), Artabschnitt C. rutilus einschließlich Typisierung, Basalmyzel und Ökologie, verglichen. Keine Übertragung alter Fundhäufigkeiten auf die engere Art. · eingesehen 06.10.2026
Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Chroogomphus rutilus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschKupferroter GelbfußKupferroter Gelbfuss
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischCopper SpikePine Spike-Cap
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
NiederländischKoperrode spijkerzwam
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FranzösischGomphide visqueux
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
SpanischSeta reluciente
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Chroogomphus rutilus (Schff ex Fr.) O.K. Miller.
ItalienischChiodello
Namensbeleg
Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026
DänischBrunrød slimslør
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · Danske svampenavne · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischRabarbrasopp
Namensbeleg
Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischRabarbersvamp
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
FinnischRuskonuljaska
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
PolnischKlejek czerwonawy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026
TschechischSlizák lepkavý
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026
SlowenischBakrenasti polžar
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Chroogomphus rutilus, bakrenasti polžar
KroatischBorov slinavac (čavlić)
Namensbeleg
CROmushrooms · Chroogomphus rutilus · Abgerufen: 06.10.2026
BOROV SLINAVAC (ČAVLIĆ) / Chroogomphus rutilus (Schaeff.) O.K.Mill.
SerbischBorov čavlić
Namensbeleg
Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026
Tafel 3_1, Zeile Chroogomphus rutilus: Borov čavlić
UngarischVöröses nyálkásgombaNarancsszínű nyirokgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
PDF-Seite 5: Chroogomphus rutilus (Gomphidius rutilus, Gomphidius viscidus) | vöröses nyálkásgomba (narancsszínű nyirokgomba)
RussischМокруха пурпуровая
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026
Chinesisch色钉菇Sinngemäß: Farbnagelpilz 血红铆钉菇Sinngemäß: Blutroter Nietnagelpilz 血红色钉菇Sinngemäß: Blutroter Farbnagelpilz
Namensbeleg
iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
色钉菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
血红铆钉菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
血红色钉菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
JapanischクギタケSinngemäß: Nagelpilz
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
クギタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Chroogomphus rutilus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Schaeff.) O.K.Mill.
- Herkunft des erfassten Zitats
- GBIF-Snapshot des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Schaeff.) O.K. Mill. · Namensdatensatz 328192
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus rutilus Schaeff.
Fung. bavar. palat. nasc. 4: 24 (1774) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 1: 315 (1821)
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Die Revision trennt acht europäische Arten. Frühere rutilus-Meldungen und breite Aggregatnamen bestätigen keine Zuordnung zu C. rutilus im engeren Sinn.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich
Ergebnis dieser Runde: Traditionelle Beschreibung gelesen. Die vorhandene moderne Revision verwendet ein engeres Konzept; insbesondere Sporenabwurffarbe und Hyphenreaktionen werden im älteren Werk anders oder widersprüchlich beschrieben. Moderne Merkmalswerte nicht durch ältere Sammelkonzept-Angaben ersetzen.
Umfang: Abgleich mit offenem Konflikt; keine Merkmalsfelder freigegeben. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 70, gedruckte S. 96; PDF-S. 95. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Frühere Quellenabgleiche: Buchabgleich · 04.10.2026
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Chroogomphus rutilus agg. · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
- Chroogomphus rutilus - slizák lepkavý - myko.cz
- Chroogomphus rutilus (Kupferroter Gelbfuß) – Fundkorb
- First Nature · gomphidius glutinosus
- DGfM · Positivliste der Speisepilze
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen3 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 373
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 341, 342
- Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Seite: PDF-S. 95
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Chroogomphus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Chroogomphus