MitteleuropaDE

Kupferroter Gelbfuß

Chroogomphus rutilus

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

Die DGfM-Positivliste führt Chroogomphus rutilus ausdrücklich als Aggregat. Das Porträt erläutert die engere moderne Artabgrenzung; die Listeneintragung bestätigt keine Nachbestimmung eines Fotos oder Fundes.

Historisch als Chroogomphus rutilus bezeichnete Aufnahme aus Ehingen: kupferbrauner Hut, herablaufende Lamellen und gelblicher unterer Stiel.

Die Artzuordnung folgt der verlinkten Bildquelle; der abgebildete Fund wurde hier weder am Beleg noch mikroskopisch oder genetisch überprüft. Ein Foto allein bestätigt keine Artbestimmung. Historische europäische Aufnahme von 2012 unter dem Namen Chroogomphus rutilus; die Zuordnung zum heute enger gefassten europäischen Artkonzept innerhalb des Chroogomphus-Komplexes ist nicht nachgewiesen. Daher als Quellenzuordnung, nicht als gesicherter Fotobeleg von C. rutilus s. str. verwenden.

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original

Ein kupfer- bis weinbrauner Lamellenpilz mit gelblicher Stielbasis und dunklem Sporenpulver. Trotz Lamellen gehört er zu den Röhrlingsverwandten. Die europäische Revision grenzt mehrere ähnliche Gelbfüße ab; historische rutilus-Fotos bestätigen den engen Artbegriff nicht automatisch.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Im engeren Konzept etwa 2–9 cm; braun bis weinbraun, faserig und bei Feuchte klebrig.

Unterseite

und mit der Sporenreife dunkel; die Revision beschreibt sie bei C. rutilus vergleichsweise gedrängt.

Stiel & Basis

Etwa 4–13 cm lang, zur Basis gelblich; faserige möglich, kein dauerhafter häutiger .

Fleisch

Gelblich bis orangebräunlich; Konsistenz und Färbung ändern sich beim Reifen.

Sporenpulver

Dunkel bis fast schwarz; schmale spindelige Sporen, in der Revision überwiegend 16–21,5 × 5,5–7 µm, mit Ausreißern.

Ein kupferbrauner Gelbfuß ist noch keine enge Artbestimmung

Hinweis zur Beobachtung

Hutfarbe, Oberflächenstruktur, Basis und Sporenmerkmale dokumentieren. Für den modernen Artbegriff sind besonders mikroskopische und teils genetische Befunde wichtig.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mit Kiefern und weiteren Pilzen verbunden. Kiefernstandorte; engere Artabgrenzung beachten. Vorwiegend bei Kiefern; die Revision dokumentiert auch Funde unter Fichten und Tannen. Beziehungen zu Baumwurzeln und anderen Röhrlingsverwandten sind komplexer als eine einfache Baumzuordnung.

Baum- und Pilzbeziehung · Beispiele

  • Fichten
  • Kiefern
  • Tannen
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus · Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Lamellen schließen Röhrlingsverwandtschaft nicht aus

Chroogomphus gehört zu den Boletales. Die Form der sporenbildenden Unterseite ist also nicht deckungsgleich mit der evolutionären Verwandtschaft. Der Gelbfuß ist ein anschauliches Gegenbeispiel zur Einteilung „Lamellenpilz gleich Blätterpilzordnung“.

Quellen

Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Acht europäische Arten statt eines einheitlichen Feldbilds

Die Revision von 2018 unterschied acht europäische Arten und stabilisierte den Namen C. rutilus durch Typisierung. Ältere Artangaben können ein weiteres Konzept meinen. Deshalb werden historische Bildzuordnungen und Fundmeldungen hier ausdrücklich begrenzt.

Quellen

Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Dickwandige Zystiden sind ein wichtiges Detail

Die Revision beschreibt bei C. rutilus auffällig lange Hymenialzystiden mit Wänden bis etwa 3 µm. Zusammen mit Sporen, Trama und weiteren Merkmalen helfen sie bei der Trennung ähnlicher Arten. Ein kupferfarbener Hut kann diese Information nicht liefern.

Quellen

Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Der Nährstoffweg ist noch nicht vollständig geklärt

Die Arbeit diskutiert Verbindungen zu Kieferngewächsen und anderen suilloiden Pilzen. Das gemeinsame Auftreten bedeutet nicht, dass jeder einzelne Fruchtkörper seine Nährstoffe auf identische Weise erhält. Der Atlas verwendet deshalb eine vorsichtigere Lebensweiseangabe als eine uneingeschränkte Standard-Mykorrhizaformel.

Quellen

Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Gelber Stielgrund, weißliches Basalmyzel

Die gelbliche Färbung des unteren Stiels ist nicht dasselbe wie die Farbe des außen anhaftenden Myzels. Im epitypisierten C.-rutilus-Konzept wird dieses Basalmyzel als weiß beschrieben; die ältere Regionalmonografie nennt dagegen ockerliche bis lachsfarbene Töne. Solche Unterschiede sollte man nicht zu einer beliebig weiten Farbspanne verschmelzen. Die Artabgrenzung erfordert weitere Merkmale, besonders die dickwandigen Zystiden.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 341, 342. Historische Morphologie und ausschließliche Kiefernzuordnung mit Scambler et al. (2018), Artabschnitt C. rutilus einschließlich Typisierung, Basalmyzel und Ökologie, verglichen. Keine Übertragung alter Fundhäufigkeiten auf die engere Art. · eingesehen 06.10.2026

Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
Ross Scambler et al. (2018) · IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Chroogomphus rutilus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschKupferroter GelbfußKupferroter Gelbfuss

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischCopper SpikePine Spike-Cap

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischKoperrode spijkerzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischGomphide visqueux

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischSeta reluciente

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Chroogomphus rutilus (Schff ex Fr.) O.K. Miller.

ItalienischChiodello

Namensbeleg

Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026

DänischBrunrød slimslør

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · Danske svampenavne · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischRabarbrasopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischRabarbersvamp

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischRuskonuljaska

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischKlejek czerwonawy

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischSlizák lepkavý

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischBakrenasti polžar

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Chroogomphus rutilus, bakrenasti polžar

KroatischBorov slinavac (čavlić)

Namensbeleg

CROmushrooms · Chroogomphus rutilus · Abgerufen: 06.10.2026

BOROV SLINAVAC (ČAVLIĆ) / Chroogomphus rutilus (Schaeff.) O.K.Mill.

SerbischBorov čavlić

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 3_1, Zeile Chroogomphus rutilus: Borov čavlić

UngarischVöröses nyálkásgombaNarancsszínű nyirokgomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 5: Chroogomphus rutilus (Gomphidius rutilus, Gomphidius viscidus) | vöröses nyálkásgomba (narancsszínű nyirokgomba)

RussischМокруха пурпуровая

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch色钉菇Sinngemäß: Farbnagelpilz 血红铆钉菇Sinngemäß: Blutroter Nietnagelpilz 血红色钉菇Sinngemäß: Blutroter Farbnagelpilz

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

色钉菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

血红铆钉菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

血红色钉菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischクギタケSinngemäß: Nagelpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

クギタケ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Rumänisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Chroogomphus rutilus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Schaeff.) O.K.Mill.
Herkunft des erfassten Zitats
GBIF-Snapshot des Porträts
Autorzitat laut Index Fungorum
(Schaeff.) O.K. Mill. · Namensdatensatz 328192
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus rutilus Schaeff.
Fung. bavar. palat. nasc. 4: 24 (1774) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 315 (1821)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Die Revision trennt acht europäische Arten. Frühere rutilus-Meldungen und breite Aggregatnamen bestätigen keine Zuordnung zu C. rutilus im engeren Sinn.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 8 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Traditionelle Beschreibung gelesen. Die vorhandene moderne Revision verwendet ein engeres Konzept; insbesondere Sporenabwurffarbe und Hyphenreaktionen werden im älteren Werk anders oder widersprüchlich beschrieben. Moderne Merkmalswerte nicht durch ältere Sammelkonzept-Angaben ersetzen.

Umfang: Abgleich mit offenem Konflikt; keine Merkmalsfelder freigegeben. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 70, gedruckte S. 96; PDF-S. 95. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Chroogomphus rutilus agg. · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Diversity of Chroogomphus (Gomphidiaceae, Boletales) in Europe, and typification of C. rutilus
    Bibliografie

    Ross Scambler et al. (2018)

    Fachpublikation · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: IMA Fungus 9: 271–290. Erneut gelesen: Einleitung zu Ernährungsbeziehungen und Artabschnitt C. rutilus mit Typisierung, Beschreibung, Ökologie und Anmerkungen. Basalmyzel vom Stielgewebe sowie Begleitbäume vom Nachweis der Ernährungsbeziehung getrennt

  2. Chroogomphus rutilus - slizák lepkavý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  3. Chroogomphus rutilus (Kupferroter Gelbfuß) – Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert

  4. First Nature · gomphidius glutinosus
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen

  5. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen3 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 373

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Punkte 2–4 · Gedruckte S. 373; Punkte 5–10

  2. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2

    Seite: S. 341, 342

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; Wulfard Winterhoff; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historische Morphologie und ausschließliche Kiefernzuordnung mit Scambler et al. (2018), Artabschnitt C. rutilus einschließlich Typisierung, Basalmyzel und Ökologie, verglichen. Keine Übertragung alter Fundhäufigkeiten auf die engere Art

  3. Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)

    Seite: PDF-S. 95

    Bibliografie

    Josef Breitenbach & Fred Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Nr. 70, gedruckte S. 96; PDF-S. 95. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus und Lamellen
    Foto: Holger Krisp, „Kupferrote Gelbfuß Chroogomphus rutilus.jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY 3.0. · CC BY 3.0 · Original
    Heruntergeladenes JPEG (1280 × 874 px) proportional auf 915 × 624 px verkleinert bzw. in dieser Größe belassen; WebP-Konvertierung mit Pillow, quality=80, method=6. Kein Beschnitt, keine Retusche und keine Farbkorrektur. Urheber-, Quellen- und Lizenzangaben im Manifest und im WebP-XMP erhalten.

    Dunklere Lamellen
    Foto: Jerzy Opioła, „Chroogomphus rutilus NT3 (9).jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. · CC BY-SA 4.0 · Original
    Heruntergeladenes JPEG (1280 × 970 px) proportional auf 1082 × 820 px verkleinert bzw. in dieser Größe belassen; WebP-Konvertierung mit Pillow, quality=80, method=6. Kein Beschnitt, keine Retusche und keine Farbkorrektur. Urheber-, Quellen- und Lizenzangaben im Manifest und im WebP-XMP erhalten.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandChroogomphus rutilus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Chroogomphus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Chroogomphus

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