Filziger Gelbfuß
Chroogomphus helveticus
Dieses Porträt dient der Einordnung und gibt keine Sammel- oder Speisefreigabe.
Quellen zum Speisewert
Bezeichnung im Datensatz: Keine Speiseempfehlung
Ein trockener, filziger Gelbfuß mit herablaufenden, später dunklen Lamellen. Die Beziehung zwischen Baumbezug und genauer Artabgrenzung ist bei diesem Namen noch nicht abschließend geklärt.

Orangegelbe, filzige Hüte mit sichtbaren Stielen am Standort.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Manuela Fiorini, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Hutoberseite und herablaufende Lamellen im Vergleich.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) Lucian Clanet, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Helles gelbliches Fleisch in längs geteilten Fruchtkörpern.
Bildzuordnung nach der dokumentierten Beobachtung. Die mikroskopische Abgrenzung ähnlicher Arten ist durch das Foto allein nicht bestätigt.
(c) vuikaan, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist etwa 3–5 cm breit, orange- bis aprikosenfarben. Die Oberfläche bleibt trocken und fein filzig; sie ist nicht typisch schleimig wie bei manchen verwandten Gelbfüßen.
- Unterseite
Deutlich am Stiel , jung gelblich bis orange, später durch die Sporen dunkel werdend.
- Stiel & Basis
Orangegelber bis ockerlicher, relativ kräftiger Stiel. Ein dauerhaft abgesetzter häutiger fehlt.
- Fleisch
Gelbliches Fleisch, in der Stielbasis teilweise bräunlicher. Farbton und Konsistenz verändern sich mit dem Alter.
- Sporenpulver
Lange, schmale Sporen; der europäische Schlüssel nennt 17–21 × 6,5–8 µm. Die trockene Huthaut ist wenig gelatinisiert; weitere Gelbfüße verlangen einen Vergleich der Huthaut und ihrer Reaktionen.
Die trockene Hutoberfläche ansehen
Filz und fehlender ausgeprägter Schleim gehören zur Merkmalskombination. Ein Foto nach Trockenheit allein beweist keine von Natur aus trockene Huthaut.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 373, PDF-S. 374: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Diversity of Chroogomphus in Europe (2018)
R. Scambler et al. · Taxonomischer Abschnitt Chroogomphus cf. helveticus, eigene Kollektionen und Diskussion. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Hut
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Mit Nadelbäumen und weiteren Pilzpartnern verbundene Lebensweise. Montane Nadelwälder; enges Artkonzept bei fünfnadeligen Kiefern. In montanen Nadelwäldern. Das engere Konzept wird vor allem mit fünfnadeligen Kiefern verbunden; Fichten- und Lärchenfunde wurden in einer modernen Revision vorläufig als Chroogomphus cf. helveticus behandelt.
Quellen zum Lebensraum
Ähnliche Arten.
Meist glattere, feucht klebrige Huthaut; das Artkonzept der Gelbfüße muss berücksichtigt werden.
verfügbar
Chroogomphus fulmineus
Noch kein ArtporträtEbenfalls lebhafte Orangefarben, jedoch andere Huthaut- und Mikromerkmale.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Die trockene Hutoberfläche ansehen
Filz und fehlender ausgeprägter Schleim gehören zur Merkmalskombination. Ein Foto nach Trockenheit allein beweist keine von Natur aus trockene Huthaut.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 373, PDF-S. 374: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Diversity of Chroogomphus in Europe (2018)
R. Scambler et al. · Taxonomischer Abschnitt Chroogomphus cf. helveticus, eigene Kollektionen und Diskussion. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Nadelbaum genau dokumentieren
Eine Arve ist nicht mit jeder anderen Kiefer gleichzusetzen. Baumangaben helfen, unterschiedliche Literaturkonzepte auseinanderzuhalten.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 373, PDF-S. 374: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Diversity of Chroogomphus in Europe (2018)
R. Scambler et al. · Taxonomischer Abschnitt Chroogomphus cf. helveticus, eigene Kollektionen und Diskussion. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Ein Vorbehalt ist fachlich sinnvoll
Die Kennzeichnung cf. bedeutet eine vorläufige Zuordnung. Sie darf bei der Übernahme eines Fundes nicht einfach entfallen.
Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 373, PDF-S. 374: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Diversity of Chroogomphus in Europe (2018)
R. Scambler et al. · Taxonomischer Abschnitt Chroogomphus cf. helveticus, eigene Kollektionen und Diskussion. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Chroogomphus helveticus
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschFilziger Gelbfuß
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
FranzösischGomphide helvétique
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
TschechischSlizák švýcarský
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
SlowenischŠvicarski polžar
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
UngarischSzálaskalapú nyálkásgomba
Namensbeleg
Sprachmarkierte Namensbelege · GBIF und eingebundene Checklisten · Abgerufen: 14.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Englisch
- Niederländisch
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
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- Dänisch
- Norwegisch
- Schwedisch
- Finnisch
- Polnisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Russisch
- Chinesisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 14.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Chroogomphus helveticus
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Singer) M.M.Moser
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Singer) M.M. Moser · Namensdatensatz 328187
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Gomphidius helveticus Singer
Schweiz. Z. Pilzk. 28: 198 (1950) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Enges Kiefernkonzept und vorläufige Fichten-/Lärchenkollektionen sind nicht abschließend verbunden. Ein gemeinsamer Namensschlüssel ergibt keine sicher artscharfe Fundkurve.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 14.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Keine pauschalen Fichten-, Lärchen- oder Kiefern-Icons gesetzt, weil Wirts- und Artkonzept nicht deckungsgleich belegt sind. Der ältere ÖMG-Speisewert im breiten Konzept wird nicht als Sicherheitsfreigabe übertragen. Fotos sind dem Plattformnamen zugeordnet, nicht molekular im engen Konzept geprüft.
Umfang: Dokumentierte Artpassagen und Vergleichsschlüssel; Bilder und Sprachdaten werden gesondert geprüft.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
T. Læssøe, J. H. Petersen, T. G. Frøslev & J. Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 373, PDF-S. 374: Art- und Vergleichsschlüssel. · eingesehen 14.10.2026
Diversity of Chroogomphus in Europe (2018)
R. Scambler et al. · Taxonomischer Abschnitt Chroogomphus cf. helveticus, eigene Kollektionen und Diskussion. · eingesehen 14.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Redaktionelle Einordnung · abgeglichen am 14.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
- Fungi of Temperate Europe · Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 373
- Diversity of Chroogomphus in Europe (2018)
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappenBildnachweise · Namensabgleich
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
1 erschlossene Quelle mit Bezug zu Chroogomphus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Chroogomphus