Olivbrauner Milchling
Lactarius turpis
Nicht zum Verzehr empfohlen. Historische Verwendung belegt keine unbedenkliche Zubereitung. Ein mutagener Laboreffekt ist beschrieben; daraus lässt sich kein menschliches Krebsrisiko beziffern.
Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Kahler Krempling.
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Toxikologisch bedenklich; in der DGfM-Giftpilzliste geführt. Hinweise auf mutagene Aktivität stammen unter anderem aus Labortests und belegen für sich allein kein Krebsrisiko beim Menschen.
Toxikologisch bedenklich. Für den Inhaltsstoff Necatorin ist ein positiver bakterieller Mutagenitätstest beschrieben; zwei weitere Tests der untersuchten Studie blieben ohne entsprechenden Nachweis. Das ist keine Messung eines Krebsrisikos beim Menschen. Historische Verwendung liefert dennoch keinen Nachweis einer gesundheitlich unbedenklichen Zubereitung.
Ein kräftiger, düster olivbrauner Milchling mit klebrigem Hut und reichlicher weißer Milch. Seine Nutzungsgeschichte und die Forschung zu Necatorin zeigen, warum traditionelle Verwendung und toxikologische Evidenz getrennt betrachtet werden müssen.

Dunkel olivbrauner Hut mit vertiefter Mitte und hellerem, eingerolltem Rand zwischen Gräsern und Moosen.
Ukraine. Unterseite, Milchsaft und chemische Reaktionen werden nicht gezeigt.
George Chernilevsky · Public domain · Original

Feuchte, dunkelbraune bis olivfarbene Hüte und ein ausgelegter Fruchtkörper mit heller Lamellenunterseite.
Wald bei Rambouillet, Frankreich. Die Quelle verwendet auch die Namen Lactarius plumbeus und Lactarius necator; keine Milchsaftreaktion dokumentiert.
Strobilomyces · CC BY-SA 3.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Meist 7–18 cm; dunkel olivbraun, Rand heller, bei Nässe schleimig.
- Unterseite
Dicht, etwas ; zunächst cremefarben, bei Verletzung graubraun fleckend.
- Stiel & Basis
Ähnlich dem Hut oder heller, kräftig, ringlos.
- Fleisch
Hell; reichlich weiße Milch, verletzte Stellen dunkeln nach.
- Sporenpulver
Cremeweiß.
Die Reaktion der Lamellen verfolgen
Frische Milch und später verfärbte Verletzung getrennt fotografieren. Dunkler Hut, Schleim und Standort sind gemeinsam zu betrachten.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
First Nature · lactarius turpis
Pat O’Reilly · Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen. · eingesehen 03.10.2026
Fundkorb · lactarius turpis
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren Notiz vorhanden
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise & Standort
Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Feuchte Birken- und Fichtenwälder. Ektomykorrhiza besonders bei Birken und Fichten auf eher sauren, feuchten Böden.
Mykorrhizapartner · Beispiele
- Birken
- Fichten
Fundmeldungen im Jahreslauf
Die meisten Fundmeldungen: September bis Oktober. Alle Monatswerte
Quellen zum Lebensraum
Ökologie & Lebensraum
Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2 · First Nature · lactarius turpis · Fundkorb · lactarius turpis
Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.
Icons: Blatt & NadelÄhnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Der Kahle Krempling bildet keine Milch. Der Olivbraune Milchling gibt an frischen Verletzungen Milch ab. Dunkle Farben, eingerollte Ränder und bräunende Lamellen allein reichen für diese Unterscheidung nicht.
Weitere ähnliche Arten
Der Graugrüne Milchling ist typischerweise ein Buchenbegleiter und meist kleiner und heller. Der Olivbraune Milchling wird vor allem mit Birken und Fichten verbunden; beide können schmierig sein und weiß milchen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Weiße Milch ist kein Entwarnungsmerkmal
Viele Milchlinge geben weiße Milch ab. Beim Olivbraunen Milchling ergänzt erst deren Verlauf an den Lamellen das Bild: verletzte Stellen können deutlich düster nachfärben. Die Farbe unmittelbar nach einem Schnitt allein ist wenig trennend.
Quellen
Fundkorb · lactarius turpis
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Necatorin: Was wurde tatsächlich untersucht?
Die Arbeit von 1983 fand einen klar positiven Ames-Test. Im wirtsvermittelten Test und im Mikronukleustest war dagegen keine Mutagenität nachweisbar. Diese unterschiedlichen Ergebnisse werden nicht zu einem pauschalen Urteil über Menschen verkürzt: Weder eine menschliche Risikorate noch eine sichere Menge lässt sich daraus ableiten.
Quellen
Preliminary characterization of the mutagenic properties of necatorin, a strongly mutagenic compound of the mushroom Lactarius necator
von Wright & Suortti (1983) · Abstract gelesen; Ames-Test, wirtsvermittelter Test und Mikronukleustest getrennt betrachtet. Keine Human-Krebsrisikoschätzung. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mikroskopie: vernetztes Ornament
Beschrieben sind elliptische Sporen von 6,5–7,5 × 5,5–6 µm mit warzigen, deutlich vernetzten Graten. Bei einem Milchlingsvergleich lohnt es deshalb, neben der Größe das zusammenhängende Ornament zu erfassen.
Quellen
First Nature · lactarius turpis
Pat O’Reilly · Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Alte Namen gehören zur Recherche
Lactarius necator ist in älteren Fachtexten und toxikologischen Studien verbreitet. Der Suchname bleibt deshalb als Synonym erhalten. Sein lateinischer Bedeutungsgehalt ist jedoch keine toxikologische Begründung; maßgeblich sind untersuchte Stoffe und Befunde.
Quellen
Fundkorb · lactarius turpis
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026
Preliminary characterization of the mutagenic properties of necatorin, a strongly mutagenic compound of the mushroom Lactarius necator
von Wright & Suortti (1983) · Abstract gelesen; Ames-Test, wirtsvermittelter Test und Mikronukleustest getrennt betrachtet. Keine Human-Krebsrisikoschätzung. · eingesehen 03.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Lactarius turpis
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschOlivbrauner MilchlingMordschwamm
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026
EnglischUgly Milkcap
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
NiederländischZwartgroene melkzwam
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FranzösischLactaire plombé
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
SpanischLactario plomizo
Namensbeleg
GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius turpis (Weinm.) Fr..
ItalienischLattario turpe
Namensbeleg
Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026
DänischManddraber-mælkehat
Namensbeleg
Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026
NorwegischSvartriske
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Catalogue of Life · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026
Sprachform: Bokmål.
SchwedischSvartriska
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
FinnischMustarousku
Namensbeleg
The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
PolnischMleczaj oliwkowobrązowy
Namensbeleg
Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026
TschechischRyzec šeredný
Namensbeleg
Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026
SlowenischNečedna mlečnica
Namensbeleg
Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026
Lactarius turpis, nečedna mlečnica
KroatischRužna mliječnica
Namensbeleg
CROmushrooms · Lactarius turpis · Abgerufen: 06.10.2026
RUŽNA MLIJEČNICA / Lactarius turpis (Weinm.) Fr.
UngarischSötét tejelőgombaSötétbolyhos tejelőgomba
Namensbeleg
Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026
In der Quelle geführt als Lactarius necator.
PDF-Seite 19: Lactarius necator (Lactarius plumbeus, Lactarius turpis) | sötét tejelőgomba (sötétbolyhos tejelőgomba)
RussischГруздь чёрныйЧернушкаEinige Namen werden auch für andere Arten verwendet.
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Chinesisch橄榄褶乳菇Sinngemäß: Olivenlamelliger Milchpilz
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026
Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung
Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.
橄榄褶乳菇: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.
Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.
Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Rumänisch
- Serbisch
- Japanisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Lactarius turpis
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- (Weinm.) Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
- Autorzitat laut Index Fungorum
- (Weinm.) Fr. · Namensdatensatz 201186
- Veröffentlichung des Basionyms laut Register
- Agaricus turpis Weinm.
Syll. Pl. Nov. Ratisb. 2: 85 (1828) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Fundmeldungen im Jahresverlauf.
Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.
Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.
Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.
Einordnung & Datengrundlage
Meldungen sind keine Prognose.
Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.
Was wurde ausgewählt?
Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 03.10.2026.
Exakte GBIF-AbfrageMonats- und Länderwerte ansehen
| Monat | Datensätze |
|---|---|
| Jan | 0 |
| Feb | 0 |
| Mär | 0 |
| Apr | 0 |
| Mai | 0 |
| Jun | 5 |
| Jul | 10 |
| Aug | 56 |
| Sep | 103 |
| Okt | 164 |
| Nov | 38 |
| Dez | 3 |
| Land | Datensätze |
|---|---|
| Deutschland | 219 |
| Österreich | 136 |
| Schweiz | 6 |
| Tschechien | 13 |
| Polen | 4 |
| Slowakei | 0 |
| Ungarn | 0 |
| Slowenien | 0 |
| Liechtenstein | 0 |
| Luxemburg | 1 |
Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.
Aggregierte Werte als CSV herunterladenHerkunft & Lizenzen · 5 beitragende Datensätze
Daten über GBIF.org. 38 Meldungen unter CC0 1.0, 341 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.
- NABU|naturgucker · 162 Datensätze
naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 135 Datensätze
Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - iNaturalist Research-grade Observations · 57 Datensätze
iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - ArtenFinder · 22 Datensätze
ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI - Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022 · 3 Datensätze
Koukol O, Pawłowska J (2023). Fungi and fungi-like organisms - 4EU+ Summer School From Fungal Morphology to Genotype, Sumava 2022. University of Warsaw. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/rmzdzk accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich
Ergebnis dieser Runde: Buchname L. necator und vorhandene Synonymie abgeglichen. First Nature 6,5–7,5 × 5,5–6 µm und Buch 6,5–9 × 5–6,5 µm bleiben separat; toxikologische Altliteratur ist keine neue Prüfung dieser Runde.
Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.
Erneut herangezogene Quellen
Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 238, H13, dort L. necator; zugehöriger Gruppenschlüssel und vorgelagerte Merkmalsentscheidungen. · eingesehen 04.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.
Quellenname: Lactarius turpis · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- First Nature · lactarius turpis
- Fundkorb · lactarius turpis
- Preliminary characterization of the mutagenic properties of necatorin, a strongly mutagenic compound of the mushroom Lactarius necator
- First Nature · Lactarius blennius
- Paxillus involutus – Artenporträt
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen4 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
- Paxillus involutus
- DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 238
- Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 2
Seite: S. 374, 375, 376
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
8 erschlossene Quellen mit Bezug zu Lactarius. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Lactarius