MitteleuropaDE

Käppchenmorchel

Morchella semilibera

SpeisewertEssbar mit Einschränkungen

Roh stark giftig. Auch nach Zubereitung sind Magen-Darm- und neurologische Beschwerden beschrieben, besonders bei größeren Mengen. Traditioneller Verzehr ist keine Verzehrfreigabe.

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Traditionelle Speisepilze, die die DGfM 2026 in die Liste mit uneinheitlichem Speisewert verschoben hat. Roh stark giftig; auch nach Zubereitung sind insbesondere bei größeren Mengen Magen-Darm- und neurologische Beschwerden beschrieben.

Ein Fruchtkörper im Auwald mit dunklen Längsrippen, quer verbundenen Waben und hellem Stiel.

Focus-Stacking-Aufnahme laut Quelle. Der innere Hutansatz ist ohne Schnitt nicht vollständig sichtbar.

Foto: Achim Lammerts (Syntaxys) · CC BY-SA 4.0 · Original

Ein kleines, wabenartig gegliedertes Käppchen steht auf einem langen hellen Stiel. Sein unterer Rand hängt frei; die Verbindung zum Stiel liegt weiter oben und unterscheidet sich deutlich vom Ansatz einer Verpel.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Käppchen & Waben

Kleines braunes, kegeliges Käppchen mit länglichen Waben und dunkleren Rippen.

Fruchtschicht

Außenseite fruchtbar; unterer Hutteil hängt frei.

Stiel & Hutansatz

Lang, hell und hohl; Hut ungefähr im mittleren Bereich mit dem Stiel verbunden.

Fleisch

Dünn und zerbrechlich; Hut und Stiel innen hohl.

Sporenpulver

Hell cremefarben bis blassocker.

Halbfrei wirklich ansehen

Hinweis zur Beobachtung

Der untere freie Hutrand allein ähnelt einer Verpel. Entscheidend ist, an welcher Stelle der Hut mit dem Stiel verwachsen ist; eine geeignete Schnittansicht macht das sichtbar.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Fundkorb · morchella semilibera
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026

Pilze am Ammersee · Morchella semilibera
Edmund Garnweidner · Garnweidner, Pilze am Ammersee: Vorkommen, makroskopische und mikroskopische Merkmale sowie Anmerkungen. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Bodenbewohner. Frühjahrspilz feuchter Laubwälder, Auen und ähnlicher baumbestandener Standorte.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Laubbäume

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: April. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Fundkorb · morchella semilibera · Pilze am Ammersee · Morchella semilibera

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Halbfrei beschreibt den Ansatz

Der untere Hutteil ist frei, der obere mit dem Stiel verbunden. Bei Verpa reicht die freie Fläche bis nahe an den Scheitel. Dieses räumliche Merkmal ist zuverlässiger zu erklären als nur „morchelähnlich“ oder „kleiner brauner Hut“.

Quellen

Fundkorb · morchella semilibera
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Waben und Rippen im Zusammenhang

Die länglichen Vertiefungen werden von Rippen begrenzt. Bei alten oder beschädigten Fruchtkörpern ist das Muster weniger klar. Hutform, Ansatz und Stielinneres ergänzen sich, statt ein einzelnes Wabenfoto zum Artbeweis zu machen.

Quellen

Fundkorb · morchella semilibera
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Große Ascosporen unter dem Mikroskop

Die Ammersee-Beschreibung nennt elliptische Sporen von 22–25 × 12–15 µm. Außen anliegende Tröpfchen sind dabei von Inhaltstropfen zu unterscheiden. Die Böhmische Verpel besitzt im Vergleich wesentlich längere Sporen.

Quellen

Pilze am Ammersee · Morchella semilibera
Edmund Garnweidner · Garnweidner, Pilze am Ammersee: Vorkommen, makroskopische und mikroskopische Merkmale sowie Anmerkungen. · eingesehen 04.10.2026

Die Gattung Verpa Swartz, 1815
Jürgen Häffner (1991) · Monografische Gattungsbearbeitung, Rheinland-Pfälzisches Pilzjournal 1(1): 12–27. Verpa-bohemica-Beschreibung, Asci, Sporen und Hutansatz eingesehen. Historische Morchella-Artkonzepte nicht übernommen. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Alte Namen bleiben Suchwege

Morchella gigas und Mitrophora semilibera begegnen in Literatur und Bildarchiven. Hier werden sie als Recherchehilfen geführt. Ein älteres Fotoetikett belegt damit noch keine Bestimmung anhand eines modernen, sequenzgestützten Artkonzepts.

Quellen

Fundkorb · morchella semilibera
Dieter Gewalt · Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Morchella semilibera

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschKäppchenmorchelHalbfreie Morchel

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischHalf-free morelSemifree Morel

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischKapjesmorielje

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischMorillon

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischCarraspilloColmenilla pequeñaCrespilloNamensbeleg unter Mitrophora semilibera, einer älteren wissenschaftlichen Kombination.

Namensbeleg

Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Mitrophora semilibera.

DänischHætte-morkelMorkel, hætte-

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

SchwedischHättmurkla

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischSmardz półwolny

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischSmrž polovolný

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischŠilasti smrček

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Morchella semilibera, šilasti smrček

KroatischHibridni smrčak

Namensbeleg

CROmushrooms · Morchella semilibera · Abgerufen: 06.10.2026

HIBRIDNI SMRČAK / Morchella semilibera DC.

SerbischSmrčkovica

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

In der Quelle geführt als Mitrophora semilibera.

Tafel 3_1, Zeile Mitrophora semilibera: Smrčkovica

UngarischFattyú kucsmagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 22: Morchella semilibera | fattyú kucsmagomba

RussischСморчок полусвободный

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Chinesisch半开钟柄菌Sinngemäß: Halb geöffneter Glockenstielpilz

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

半开钟柄菌: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischトガリフカアミガサタケTeildeutung: Spitzer Fuka-Flechthutpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

トガリフカアミガサタケ: Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Nur die klar lesbaren Bestandteile sind erläutert; die vollständige Bedeutung bleibt offen.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Norwegisch
  • Finnisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Morchella semilibera
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
DC. : Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
DC. · Namensdatensatz 163198
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Morchella semilibera DC.
Fl. franç. 2: 212 (1805) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 2: 10 (1822)

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

269GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 03.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär3
Apr196
Mai69
Jun1
Jul0
Aug0
Sep0
Okt0
Nov0
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland128
Österreich47
Schweiz65
Tschechien2
Polen9
Slowakei3
Ungarn12
Slowenien1
Liechtenstein2
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 8 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 22 Meldungen unter CC0 1.0, 247 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. iNaturalist Research-grade Observations · 83 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. NABU|naturgucker · 75 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Swiss National Fungi Databank · 66 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 28 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. ArtenFinder · 8 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ) · 7 Datensätze
    Kujawa A (2022). Register of protected and endangered fungi of Poland (GREJ). Version 1.4. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/4a38vf accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. ZOBODAT (Zoological Botanical Database) · 1 Datensatz
    Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations · 1 Datensatz
    Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 11 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Ergänzender Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Halbfreier Hutansatz, Hohlstiel, Frühjahrsökologie und Sporen 22–25 × 12–15 µm bestätigt. Die Tröpfchen werden ausdrücklich außerhalb der Sporenwand beschrieben; regionale Häufigkeit wird nicht auf Europa übertragen.

Umfang: Ausgewählte morphologische und ökologische Aussagen anhand der angegebenen Fachbeschreibung abgeglichen; keine vollständige Neubearbeitung der Gattung. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze am Ammersee · Morchella semilibera
Edmund Garnweidner · Garnweidner, Pilze am Ammersee: Vorkommen, makroskopische und mikroskopische Merkmale sowie Anmerkungen. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Morchella spp. · abgeglichen am 03.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Fundkorb · morchella semilibera
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

  2. Pilze am Ammersee · Morchella semilibera
    Bibliografie

    Edmund Garnweidner

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Garnweidner, Pilze am Ammersee: Vorkommen, makroskopische und mikroskopische Merkmale sowie Anmerkungen

  3. Die Gattung Verpa Swartz, 1815
    Bibliografie

    Jürgen Häffner (1991)

    Fachpublikation · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Monografische Gattungsbearbeitung, Rheinland-Pfälzisches Pilzjournal 1(1): 12–27. Verpa-bohemica-Beschreibung, Asci, Sporen und Hutansatz eingesehen. Historische Morchella-Artkonzepte nicht übernommen

  4. Fundkorb · verpa bohemica
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

  5. Morchella esculenta – Artenporträt
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide: Merkmale, Sporen, Ökologie und Vergleichsarten; kulinarische Hinweise nicht übernommen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen6 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. How useful is the current species recognition concept for the determination of true morels?
    Bibliografie

    Irena Petrželová / Michal Sochor

    Fachpublikation · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: MycoKeys 52 (2019), 17–43; Abstract, Introduction, Results und Discussion zu Mes-8 und Grenzen morphologischer Merkmale; indexierten Volltext gelesen

  2. DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

  3. Verpa conica (O.F. Müll.) Sw. 1815
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Myko atlas

    Artbeschreibung · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Popis / Stručný popis, Výskyt, Možná záměna; Küchenabschnitt nur, sofern ausdrücklich vorhanden. Tatsächlich gelesene Online-Artpassage; dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  4. DGfM · Positivliste der Speisepilze (11. August 2026)
    Bibliografie

    DGfM, Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Speisepilzliste · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Eintrag Verpa conica und allgemeine Hinweise zur Verwendung der Liste

  5. Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)

    Seite: PDF-S. 4–5

    Bibliografie

    Thomas Bardorf · Österreichische Mykologische Gesellschaft, Universität Wien

    Fachgesellschaft · Volltext gelesen · Eingesehen 16.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 4–5: Spitz-Morchel als Sammelart (M. elata s. l.), Standorte, Höhenlagen, Brandstellen, Säuretoleranz; S. 8: Frühjahrs-Lorchel in sandigen Kiefernwäldern; S. 11–12: Rippenmuster der Spitz-Morchel, Fruchtschicht der Lorcheln; S. 13–14: Halbfreie Morchel, Verpeln mit ausgestopftem Stiel; S. 16: Fingerhut-Verpel

  6. Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984) – Bestimmungsschlüssel

    Seite: S. 25

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 16.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 24: Schlüssel Gruppe A, Punkte 1–4 – Gyromitra esculenta, G. infula, G. gigas (hirnartig-faltig, Stiel dick) gegenüber Morchella (wabenartig-grubig, Hutrand mit dem Stiel verwachsen) und Hüten mit nicht verwachsenem Rand

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Habitus
    Foto: © Achim Lammerts (Syntaxys) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Wikimedia-Bild proportional auf höchstens 1.200 Pixel Breite verkleinert und als JPEG neu gespeichert; kein Beschnitt und keine inhaltliche Bearbeitung.

    Hut und Stieloberfläche
    Foto: elias105 · CC BY 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Wikimedia-Bild proportional auf höchstens 1.200 Pixel Breite verkleinert und als JPEG neu gespeichert; kein Beschnitt und keine inhaltliche Bearbeitung.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandMorchella semilibera im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 03.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Morchella. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Morchella

Fotoansicht