Spitzmorchel
Morchella elata
Roh oder ungenügend gegart giftig; auch gegart sind Magen-Darm- und neurologische Beschwerden möglich. Mit der lebensgefährlichen Frühjahrslorchel verwechselbar. Keine Verzehrfreigabe.
Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes
Einordnung & Quellen
Ausführliche Einordnung
Traditionelle Speisepilze, die die DGfM 2026 in die Liste mit uneinheitlichem Speisewert verschoben hat. Roh stark giftig; auch nach Zubereitung sind insbesondere bei größeren Mengen Magen-Darm- und neurologische Beschwerden beschrieben.
Verwechslung & Unverträglichkeit. Mit der lebensgefährlich giftigen Frühjahrslorchel verwechselbar, die zur selben Zeit auch in Kiefernwäldern erscheint. Roh oder ungenügend gegart giftig; die DGfM nennt Todesfälle nach Rohverzehr. Auch gegart sind, vor allem bei großen Mengen, Magen-Darm-Beschwerden und das neurologische Morchella-Syndrom beschrieben. Keine Verzehrfreigabe.
Ein kegeliges, wabenartiges Kopfteil mit leiterartig verbundenen Längsrippen, die im Alter dunkeln. Der Name steht hier für eine Artengruppe: Mehrere schwarze Morcheln Mitteleuropas lassen sich nur genetisch sicher trennen.

Drei Fruchtkörper auf Rindenmulch: kegelige Kopfteile mit dunklen Längsrippen und Querrippen.
Auf der Plattform übereinstimmend als Morchella elata bestimmt. Ohne DNA-Analyse ist nur die Zuordnung zur Spitzmorchel-Gruppe gesichert.
(c) Claude Kolwelter, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original

Längs halbierter Fruchtkörper auf Rindenmulch: Kopfteil und Stiel bilden einen durchgehenden Hohlraum ohne Kammern.
Auf der Plattform mehrheitlich als Morchella elata, vom Beobachter als M. importuna bestimmt; gesichert ist die Spitzmorchel-Gruppe. Der Schnitt zeigt das Ausschlussmerkmal gegenüber Lorcheln, ersetzt aber keine Bestimmung.
(c) yavien, some rights reserved (CC BY) · CC BY 4.0 · Original
Form · Oberfläche · Aufbau
Merkmale erkennen.
- Hut
Kopfteil kegelig bis spitzkegelig, auch walzenförmig; etwa halb bis zwei Drittel so lang wie der Stiel, der ganze Fruchtkörper meist 5–15 cm, selten bis 30 cm hoch. Jung grau bis olivbräunlich, auch honig-, rot- bis schwarzbraun; die Rippen schwärzen im Alter.
- Unterseite
Keine oder . Kräftige, weitgehend parallele Längsrippen sind durch kürzere Querrippen leiterartig verbunden; die Fruchtschicht kleidet die länglichen Gruben dazwischen aus. Zur Spitze hin werden die Gruben meist kleiner.
- Stiel & Basis
Weißlich bis ockerlich, kleiig, oft runzelig und an der Basis teils verbreitert; hohl, ohne . Am Übergang zum Hut liegt bei manchen Formen eine kleine Einbuchtung, bei anderen geht der Hutrand ohne Absatz in den Stiel über.
- Fleisch
Fleisch elastisch bis etwas zäh. Kopfteil und Stiel umschließen einen einzigen, durchgehenden Hohlraum ohne Kammern oder watteartige Füllung.
- Sporenpulver
blass cremefarben. Glatte, breit elliptische, farblose Sporen in achtsporigen Schläuchen mit Deckel; in der Schweizer Darstellung 18–25 × 12–16 µm (als M. elata) bzw. meist 20–24 × 11–14 µm (als M. conica). Die Werte überlappen mit anderen Morcheln und trennen die Arten der Gruppe nicht.
Längsschnitt: ein einziger Hohlraum
Der Länge nach halbiert, bilden Kopfteil und Stiel einen durchgehenden Hohlraum, und der Hutrand ist unten mit dem Stiel verwachsen. Hirnartige Windungen mit mehreren Kammern, ein ausgestopfter Stiel oder ein frei hängender Hut sprechen dagegen; der Schnitt ist ein Ausschlussmerkmal, keine Verzehrfreigabe.
Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 44, PDF-S. 43: Nr. 1 Morchella conica Pers. var. deliciosa Fr. („Spitzmorchel oder köstliche Morchel“) und Nr. 2 Morchella elata Fr. („Hohe Morchel“) – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Gedruckte S. 43, PDF-S. 42: Hinweis, dass sich Beschreibungen auf die Fundkollektionen beziehen. · eingesehen 16.10.2026
Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)
Thomas Bardorf · Österreichische Mykologische Gesellschaft, Universität Wien · PDF-S. 4–5: Spitz-Morchel als Sammelart (M. elata s. l.), Standorte, Höhenlagen, Brandstellen, Säuretoleranz; S. 8: Frühjahrs-Lorchel in sandigen Kiefernwäldern; S. 11–12: Rippenmuster der Spitz-Morchel, Fruchtschicht der Lorcheln; S. 13–14: Halbfreie Morchel, Verpeln mit ausgestopftem Stiel; S. 16: Fingerhut-Verpel. · eingesehen 16.10.2026
How useful is the current species recognition concept for the determination of true morels? Insights from the Czech Republic (2019)
Irena Petrželová & Michal Sochor · MycoKeys 52: 17–43. Abstract; Introduction (Status von M. elata ungeklärt, fehlende trennende Mikromerkmale, Lebensweise schwarzer Morcheln); Abschnitte zu Mel-10, Mel-13/26, Mel-15/16, Mel-19, Mel-20/34, Mel-23/24/31/32 und Mel-39; Abschnitt „Mulch morels“. · eingesehen 16.10.2026
True morels (Morchella, Pezizales) of Europe and North America: evolutionary relationships inferred from multilocus data and a unified taxonomy (2015)
F. Richard, J.-M. Bellanger, P. Clowez, K. Hansen, K. O’Donnell, A. Urban, M. Sauve, R. Courtecuisse & P.-A. Moreau · Mycologia 107(2): 359–382. Abstract (Europe PMC, PMID 25550303; TreeBASE-Studie 16395): 21 Arten in Europa; M. conica illegitim; Identität von M. elata und M. inamoena offen; Lecto- und Epitypen u. a. für M. deliciosa, M. eximia, M. purpurascens. · eingesehen 16.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Quellen zu den Merkmalen
Unterseite
Stiel & Basis
Fleisch
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Merkliste & SicherungStandort · Substrat · Beziehungen
Lebensraum verstehen.
Lebensweise je nach Art offen; auf Mulch offenbar Zersetzer. Rindenmulch, Holzlagerplätze, Nadelwälder & Brandflächen. Von Ende Februar bis Mai, in subalpinen Lagen erst ab Ende Mai. Auf Rindenmulch und Holzhäckseln, an Holzlager- und Holzschnittplätzen, Wegrändern und anderen gestörten Stellen, in Laub- und vor allem montanen Nadelwäldern bis gegen die Baumgrenze sowie auf Brandflächen. Vorkommen auf Mulch, an Holzplätzen und auf Brandflächen sind kurzlebig und meist nur eine Saison ergiebig.
Ähnliche Arten.
Gefährliche Verwechslung
Kopfteil rot- bis schwarzbraun mit hirnartig gewundenen, unregelmäßigen Wülsten statt von Rippen umgrenzter Gruben; innen mehrere Hohlräume, auch im Stiel. Die Spitzmorchel hat leiterartig geordnete Gruben und im Längsschnitt einen einzigen Hohlraum. Beide erscheinen im Frühjahr, die Lorchel vor allem in sandigen Kiefernwäldern; Saison und Standort trennen nicht. Die Frühjahrslorchel ist lebensgefährlich giftig.
Weitere ähnliche Arten
Ebenfalls ein Frühjahrspilz, gern montan bei Fichtenstrünken. Kopfteil hirnartig gefaltet bis lappig auf dickem, gedrungenem Stiel, ohne leiterartig geordnete Gruben.
Der Hutrand ist nicht mit dem Stiel verwachsen und meist hell gesäumt; die Oberfläche ist eher runzelig als wabig. Der Stiel ist jung voll und später mit watteartigem Gewebe ausgestopft. Für sie ist ebenfalls das Morchella-Syndrom beschrieben.
Kleiner, meist spitzkegeliger Hut auf vergleichsweise langem Stiel, dessen unterer Rand frei ist; bei sehr kleinen Hüten ist das oft erst im Längsschnitt zu erkennen. Bei der Spitzmorchel ist der Hut bis zum unteren Rand mit dem Stiel verwachsen.
Kopfteil meist rundlich bis eiförmig, mit rundlichen bis vieleckigen, überall etwa gleich großen Gruben und oft wellig verbogenen Rippen. Es gibt aber dunkelhütige Formen, auch an Rindenabfällen, und junge Fruchtkörper beider Gruppen sind schwer zu trennen.
Der Hut trägt nur schwach erhabene Leisten statt deutlicher, von Rippen umgrenzter Waben, und sein Rand ist nicht mit dem Stiel verwachsen. Bei der Spitzmorchel ist der Hut bis zum unteren Rand mit dem Stiel verwachsen.
Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Genau hinsehen, besser einordnen.
Ein Hohlraum, unten verwachsen
Im Längsschnitt bilden Kopfteil und Stiel einer Morchel einen einzigen Hohlraum, und der Hutrand ist unten mit dem Stiel verwachsen. Die Frühjahrslorchel zeigt hirnartige Windungen mit mehreren Hohlräumen, Verpeln einen freien Hutrand über einem jung vollen, später watteartig ausgestopften Stiel.
Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984) – Bestimmungsschlüssel
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 25, PDF-S. 24: Schlüssel Gruppe A, Punkte 1–4 – Gyromitra esculenta, G. infula, G. gigas (hirnartig-faltig, Stiel dick) gegenüber Morchella (wabenartig-grubig, Hutrand mit dem Stiel verwachsen) und Hüten mit nicht verwachsenem Rand. · eingesehen 16.10.2026
Morchella elata, Black Morel – identification
First Nature / Pat O’Reilly · Identification guide: Kopfteil, Stiel (hohl, eine Kammer), Sporen 18–25 × 11–15 µm, Sporenpulver blass cremefarben, Habitat einschließlich Rindenmulch; Vergleich mit Gyromitra esculenta (Stiel mehrkammerig). · eingesehen 16.10.2026
Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)
Thomas Bardorf · Österreichische Mykologische Gesellschaft, Universität Wien · PDF-S. 4–5: Spitz-Morchel als Sammelart (M. elata s. l.), Standorte, Höhenlagen, Brandstellen, Säuretoleranz; S. 8: Frühjahrs-Lorchel in sandigen Kiefernwäldern; S. 11–12: Rippenmuster der Spitz-Morchel, Fruchtschicht der Lorcheln; S. 13–14: Halbfreie Morchel, Verpeln mit ausgestopftem Stiel; S. 16: Fingerhut-Verpel. · eingesehen 16.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Rippen wie eine Leiter
Kräftige Längsrippen ziehen zur Spitze, dazwischen liegen Querrippen wie Sprossen; die Gruben werden nach oben kleiner. Junge Fruchtkörper und dunkle Formen der Speisemorchel machen die Abgrenzung trotzdem nicht immer eindeutig.
Quellen
Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)
Thomas Bardorf · Österreichische Mykologische Gesellschaft, Universität Wien · PDF-S. 4–5: Spitz-Morchel als Sammelart (M. elata s. l.), Standorte, Höhenlagen, Brandstellen, Säuretoleranz; S. 8: Frühjahrs-Lorchel in sandigen Kiefernwäldern; S. 11–12: Rippenmuster der Spitz-Morchel, Fruchtschicht der Lorcheln; S. 13–14: Halbfreie Morchel, Verpeln mit ausgestopftem Stiel; S. 16: Fingerhut-Verpel. · eingesehen 16.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 44, PDF-S. 43: Nr. 1 Morchella conica Pers. var. deliciosa Fr. („Spitzmorchel oder köstliche Morchel“) und Nr. 2 Morchella elata Fr. („Hohe Morchel“) – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Gedruckte S. 43, PDF-S. 42: Hinweis, dass sich Beschreibungen auf die Fundkollektionen beziehen. · eingesehen 16.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984) – Bestimmungsschlüssel
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 25, PDF-S. 24: Schlüssel Gruppe A, Punkte 1–4 – Gyromitra esculenta, G. infula, G. gigas (hirnartig-faltig, Stiel dick) gegenüber Morchella (wabenartig-grubig, Hutrand mit dem Stiel verwachsen) und Hüten mit nicht verwachsenem Rand. · eingesehen 16.10.2026
How useful is the current species recognition concept for the determination of true morels? Insights from the Czech Republic (2019)
Irena Petrželová & Michal Sochor · MycoKeys 52: 17–43. Abstract; Introduction (Status von M. elata ungeklärt, fehlende trennende Mikromerkmale, Lebensweise schwarzer Morcheln); Abschnitte zu Mel-10, Mel-13/26, Mel-15/16, Mel-19, Mel-20/34, Mel-23/24/31/32 und Mel-39; Abschnitt „Mulch morels“. · eingesehen 16.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Mulch, Holzplätze, Brandflächen
In einer tschechischen Untersuchung gehörten 36 von 48 Belegen von Rindenmulch zu M. importuna (Mel-10). Im Gebirge wachsen Spitzmorcheln dagegen oft in Fichtenwäldern, an Holzschnittplätzen und auf Brandflächen, am ergiebigsten im zweiten Jahr nach dem Brand.
Quellen
How useful is the current species recognition concept for the determination of true morels? Insights from the Czech Republic (2019)
Irena Petrželová & Michal Sochor · MycoKeys 52: 17–43. Abstract; Introduction (Status von M. elata ungeklärt, fehlende trennende Mikromerkmale, Lebensweise schwarzer Morcheln); Abschnitte zu Mel-10, Mel-13/26, Mel-15/16, Mel-19, Mel-20/34, Mel-23/24/31/32 und Mel-39; Abschnitt „Mulch morels“. · eingesehen 16.10.2026
Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)
Thomas Bardorf · Österreichische Mykologische Gesellschaft, Universität Wien · PDF-S. 4–5: Spitz-Morchel als Sammelart (M. elata s. l.), Standorte, Höhenlagen, Brandstellen, Säuretoleranz; S. 8: Frühjahrs-Lorchel in sandigen Kiefernwäldern; S. 11–12: Rippenmuster der Spitz-Morchel, Fruchtschicht der Lorcheln; S. 13–14: Halbfreie Morchel, Verpeln mit ausgestopftem Stiel; S. 16: Fingerhut-Verpel. · eingesehen 16.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Eine Artengruppe, kein Fotomerkmal
In Tschechien wurden acht genetische Linien schwarzer Morcheln nachgewiesen, die Käppchenmorchel eingeschlossen. Mikromerkmale trennen sie kaum, und welche Art M. elata im engen Sinn ist, blieb in der Revision von 2015 offen. Ein Foto erlaubt deshalb nur die Zuordnung zur Gruppe.
Quellen
How useful is the current species recognition concept for the determination of true morels? Insights from the Czech Republic (2019)
Irena Petrželová & Michal Sochor · MycoKeys 52: 17–43. Abstract; Introduction (Status von M. elata ungeklärt, fehlende trennende Mikromerkmale, Lebensweise schwarzer Morcheln); Abschnitte zu Mel-10, Mel-13/26, Mel-15/16, Mel-19, Mel-20/34, Mel-23/24/31/32 und Mel-39; Abschnitt „Mulch morels“. · eingesehen 16.10.2026
True morels (Morchella, Pezizales) of Europe and North America: evolutionary relationships inferred from multilocus data and a unified taxonomy (2015)
F. Richard, J.-M. Bellanger, P. Clowez, K. Hansen, K. O’Donnell, A. Urban, M. Sauve, R. Courtecuisse & P.-A. Moreau · Mycologia 107(2): 359–382. Abstract (Europe PMC, PMID 25550303; TreeBASE-Studie 16395): 21 Arten in Europa; M. conica illegitim; Identität von M. elata und M. inamoena offen; Lecto- und Epitypen u. a. für M. deliciosa, M. eximia, M. purpurascens. · eingesehen 16.10.2026
Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 44, PDF-S. 43: Nr. 1 Morchella conica Pers. var. deliciosa Fr. („Spitzmorchel oder köstliche Morchel“) und Nr. 2 Morchella elata Fr. („Hohe Morchel“) – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Gedruckte S. 43, PDF-S. 42: Hinweis, dass sich Beschreibungen auf die Fundkollektionen beziehen. · eingesehen 16.10.2026
Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)
Thomas Bardorf · Österreichische Mykologische Gesellschaft, Universität Wien · PDF-S. 4–5: Spitz-Morchel als Sammelart (M. elata s. l.), Standorte, Höhenlagen, Brandstellen, Säuretoleranz; S. 8: Frühjahrs-Lorchel in sandigen Kiefernwäldern; S. 11–12: Rippenmuster der Spitz-Morchel, Fruchtschicht der Lorcheln; S. 13–14: Halbfreie Morchel, Verpeln mit ausgestopftem Stiel; S. 16: Fingerhut-Verpel. · eingesehen 16.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Namen & Sprachen.
Bezugsart: Morchella elata
Sprache öffnen, um die Belege zu sehen
DeutschSpitzmorchelHohe Morchel
Namensbeleg
Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 16.10.2026
EnglischBlack Morel
Namensbeleg
United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
NiederländischKegelmorielje
Namensbeleg
Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
FranzösischMorille élevée
Namensbeleg
TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
FinnischKartiohuhtasieni
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
PolnischSmardz wyniosły
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
TschechischSmrž vysoký
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
SlowenischVisoki smrček
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
UngarischNyúlánk kucsmagomba
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
RussischСморчок высокий
Namensbeleg
Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
Japanischオオトガリアミガサタケナガアミガサタケ
Namensbeleg
List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Abgerufen: 15.10.2026
Noch ohne geprüften Namensbeleg
- Spanisch
- Italienisch
- Rumänisch
- Dänisch
- Norwegisch
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- Schwedisch
- Kroatisch
- Serbisch
- Chinesisch
Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 16.10.2026.
Name & Veröffentlichung
Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.
- Name im Porträt
- Morchella elata
- Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
- Fr.
- Herkunft des erfassten Zitats
- Autorzitat des Porträts
- Autorzitat laut Index Fungorum
- Fr. · Namensdatensatz 212987
- Veröffentlichungsangabe zum Namen
- Morchella elata Fr.
Systema Mycologicum 2(1): 8 (1822) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister - Sanktionierungsangabe laut Register
- Fr., Systema Mycologicum 2: 8 (1822)
- Die Veröffentlichungsangabe betrifft den historischen Namen, nicht die Abgrenzung des im Porträt behandelten Gruppenkonzepts.
Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Mykolog verwendet Morchella elata im weiten Sinn (s. l., „M. elata agg.“). Die Erstbeschreibung betrifft den Namen M. elata Fr., nicht das Gruppenkonzept; dessen Identität im engen Sinn ist nach Richard et al. 2015 offen.
Autorenabkürzungen
Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.
Warum hier keine Kurve steht.
Spitzmorcheln werden unter mehreren Namen gemeldet. GBIF führt Morchella elata mit 393 Meldungen in den zehn Ländern 2015–2025 (Schwerpunkt März bis Mai), ordnet aber Morchella conica – den klassischen Namen der Spitzmorchel – der Speisemorchel zu und führt Morchella importuna und M. deliciosa getrennt. Eine Kurve allein über den Schlüssel von M. elata zeigte nur einen Teil der Spitzmorcheln und könnte Spitz- und Speisemorcheln vermischen.
Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.
GBIF: Morchella elata · GBIF: Morchella conica (als Synonym der Speisemorchel geführt)
Quellen & Prüfstand.
Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.
Quellenabgleich · 16.10.2026 · Maschineller Literaturabgleich
Ergebnis dieser Runde: Porträt als Artengruppe (s. l.) angelegt. Abweichende Sporenmaße, Hutansatz (mit oder ohne Einbuchtung) und Eschenbezug als Quellenkonflikte offengelegt; keine künstliche Gesamtspanne der Sporen. Der lokale Band Fungi of Temperate Europe (Keys) behandelt Morcheln nicht; Funga Nordica enthält keine Schlauchpilze. Keine menschliche Endredaktion.
Umfang: Artpassagen Pilze der Schweiz 1 (Nr. 1–2, Schlüssel S. 25) und Bardorf 2016 gelesen; Petrželová & Sochor 2019 gezielt im Volltext; Richard et al. 2015, O’Donnell et al. 2011, Kuo et al. 2012 und Saviuc et al. 2010 nur als Abstract. Toxikologie nach DGfM, Tox Info Suisse und VAPKO. Bilder, Sprachdaten und Fundkurve gesondert.
Erneut herangezogene Quellen
Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984)
J. Breitenbach & F. Kränzlin · Gedruckte S. 44, PDF-S. 43: Nr. 1 Morchella conica Pers. var. deliciosa Fr. („Spitzmorchel oder köstliche Morchel“) und Nr. 2 Morchella elata Fr. („Hohe Morchel“) – Standort, makro- und mikroskopische Beschreibung, Bemerkungen. Gedruckte S. 43, PDF-S. 42: Hinweis, dass sich Beschreibungen auf die Fundkollektionen beziehen. · eingesehen 16.10.2026
Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)
Thomas Bardorf · Österreichische Mykologische Gesellschaft, Universität Wien · PDF-S. 4–5: Spitz-Morchel als Sammelart (M. elata s. l.), Standorte, Höhenlagen, Brandstellen, Säuretoleranz; S. 8: Frühjahrs-Lorchel in sandigen Kiefernwäldern; S. 11–12: Rippenmuster der Spitz-Morchel, Fruchtschicht der Lorcheln; S. 13–14: Halbfreie Morchel, Verpeln mit ausgestopftem Stiel; S. 16: Fingerhut-Verpel. · eingesehen 16.10.2026
How useful is the current species recognition concept for the determination of true morels? Insights from the Czech Republic (2019)
Irena Petrželová & Michal Sochor · MycoKeys 52: 17–43. Abstract; Introduction (Status von M. elata ungeklärt, fehlende trennende Mikromerkmale, Lebensweise schwarzer Morcheln); Abschnitte zu Mel-10, Mel-13/26, Mel-15/16, Mel-19, Mel-20/34, Mel-23/24/31/32 und Mel-39; Abschnitt „Mulch morels“. · eingesehen 16.10.2026
True morels (Morchella, Pezizales) of Europe and North America: evolutionary relationships inferred from multilocus data and a unified taxonomy (2015)
F. Richard, J.-M. Bellanger, P. Clowez, K. Hansen, K. O’Donnell, A. Urban, M. Sauve, R. Courtecuisse & P.-A. Moreau · Mycologia 107(2): 359–382. Abstract (Europe PMC, PMID 25550303; TreeBASE-Studie 16395): 21 Arten in Europa; M. conica illegitim; Identität von M. elata und M. inamoena offen; Lecto- und Epitypen u. a. für M. deliciosa, M. eximia, M. purpurascens. · eingesehen 16.10.2026
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
Prüfung der damaligen Ausgabe · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)
Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise
Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.
Quellenname: Morchella spp. · abgeglichen am 16.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.
Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.
- Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten (1984)
Seiten: S. 44 · S. 25
- Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Seite: S. 43
- Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)
Seite: PDF-S. 4–5
- How useful is the current species recognition concept for the determination of true morels? Insights from the Czech Republic (2019)
- True morels (Morchella, Pezizales) of Europe and North America: evolutionary relationships inferred from multilocus data and a unified taxonomy (2015)
Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen10 weitere Fachquellen · 3 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
- Phylogeny and historical biogeography of true morels (Morchella) reveals an early Cretaceous origin and high continental endemism and provincialism in the Holarctic (2011)
- Taxonomic revision of true morels (Morchella) in Canada and the United States (2012)
- Morchella importuna (MushroomExpert.Com, 2012)
- Morchella elata, Black Morel – identification
- DGfM · Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert
- DGfM · Vergiftungssyndrome – Beschreibung, Symptome und Karenzzeiten
- Morcheln: Genuss mit Risiko (Merkblatt, Stand Juni 2026)
- Leitfaden für Pilzkontrollpersonen 2026 · 3.3.4 Vergiftungssyndrome durch Morcheln
- Can morels (Morchella sp.) induce a toxic neurological syndrome? (2010)
- Index Fungorum · Morchella elata Fr. (Record 212987)
Datenabgleich
Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.
- GBIF Backbone Taxonomy · Morchella elata Fr. (2594626)
- Checkliste der Pilze Deutschlands · Morchella elata Fr.
- The FinBIF checklist of Finnish species · Morchella elata agg.
- Fotografien
- Taxonomischer Namensabgleich
Wie wir recherchieren und prüfen
Die Literatur hinter der Gattung.
2 erschlossene Quellen mit Bezug zu Morchella. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.
Monografien und Studien zu Morchella