MitteleuropaDE

Frühjahrslorchel

Gyromitra esculenta

SpeisewertLebensgefährlich giftig

Gyromitrin kann Nervensystem und Leber schädigen und tödliche Vergiftungen verursachen. Zubereitung macht die Art nicht zuverlässig sicher. Nicht verzehren; keine Kostprobe.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Gyromitrin beziehungsweise seine Abbauprodukte können Nervensystem und Leber schädigen.

Giftig · lebensgefährlich. Gyromitrin kann schwere, auch tödliche Vergiftungen verursachen. Zubereitung macht die Frühjahrslorchel nicht zuverlässig sicher; keine Verzehrfreigabe und keine Kostprobe.

Wirkstoffe & Forschung kennenlernen

Rotbraune, stark gewundene Hutfalten mit teilweise sichtbarem hellem Stiel auf dem Waldboden.

Der innere Aufbau und die vollständige Stielbasis sind nicht zu sehen. Die Aufnahme ist kein Nachweis zur Abgrenzung ähnlicher Lorcheln.

Foto: Kruczy89 · CC0 1.0 · Original

Ein Frühjahrspilz mit braunem, unregelmäßig hirnartig gefaltetem Kopfteil und kurzem hellem Stiel. Der Vergleich mit Morcheln ist besonders wichtig: Lappen und Windungen bilden keine echten Wabengruben.

Fundzettel drucken
Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Rot- bis dunkelbraunes Kopfteil mit breiten, verwundenen Lappen; oft breiter als hoch.

Unterseite

Keine oder ; die Sporen entstehen auf der äußeren Fläche des gefalteten Kopfteils.

Stiel & Basis

Kurz, weißlich bis cremefarben und brüchig, ohne ; innen mit mehreren unregelmäßigen Hohlräumen.

Fleisch

Brüchig; Kopfteil und Stiel zeigen Kammern und unregelmäßige Hohlräume.

Sporenpulver

Heller, je nach Literatur weißlicher bis gelblich-beiger Sporenabwurf; glatte elliptische Sporen, häufig mit zwei Öltropfen, in achtsporigen Schläuchen.

Gewundene Lappen statt Waben

Hinweis zur Beobachtung

Kopfoberfläche und Stielansatz aus mehreren Blickwinkeln dokumentieren. Die unregelmäßigen Kammern gehören zum Gesamtbild; ein einzelnes Schnittmerkmal ist keine Verzehrentscheidung.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Gyromitra esculenta – Artenporträt
First Nature / Pat O’Reilly · Identification guide: Merkmale, Sporen, Ökologie und Vergleichsarten; kulinarische Hinweise nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
Eigene Beobachtung notieren

Ausschließlich lokal auf deinem Gerät gespeichert.

Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Bodenbewohner. Im Frühjahr und frühen Sommer auf Boden, besonders in sandigen Nadelwäldern bei Kiefern; regionale Häufigkeit stark unterschiedlich.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Kiefern

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: April. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Gyromitra esculenta – Artenporträt

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Bischofsmütze

Gyromitra infula

Nicht zum Verzehr empfohlen

Bischofsmütze: Braune, oft zwei- bis mehrzipfelige Lorchel an morschem Holz. Aktuelle chemische Befunde widersprechen der früher häufig behaupteten Gyromitrinbelastung.

Frühjahrslorchel: Meist gehirnartig gewundener Hut und Frühjahrsfruchtung; deren Giftstoffbefunde nicht pauschal übertragen.

Riesen-Lorchel

Gyromitra gigas

Nicht zum Verzehr empfohlen

Riesen-Lorchel: Hutteil grob hirnartig gefaltet, ocker- bis hellbraun; ganze Fruchtkörper häufig 10–15 cm, gelegentlich größer.

Frühjahrslorchel: Meist dunkler und anders gefaltet; Größe allein trennt nicht sicher.

Spitzmorchel

Morchella elata

Essbar mit Einschränkungen

Spitzmorchel: kegeliges Kopfteil mit leiterartig zwischen Längsrippen geordneten Gruben und im Längsschnitt ein einziger Hohlraum; die Frühjahrslorchel zeigt hirnartige Windungen mit mehreren Hohlräumen. In sandigen Kiefernwäldern erscheinen beide im Frühjahr.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Zubereitung ist keine Entwarnung

Die finnische Lebensmittelbehörde berichtet, dass Behandlungen die Giftmenge verringern können, aber Restgifte bleiben. Ein für Menschen gesicherter unbedenklicher Schwellenwert wurde nicht festgelegt.

Quellen

Report: Nearly one-fifth of toxin remains in false morels despite boiling recommendation
Finnish Food Authority – Risk Assessment Unit · Mitteilung vom 26.05.2025: verbleibende Toxine, Vergiftungsfolgen und fehlender gesicherter Schwellenwert; keine Verfahrensdetails übernommen · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beschwerden können verzögert beginnen

Die DGfM beschreibt für das Gyromitrin-Syndrom oft erst nach mehreren Stunden einsetzende Beschwerden sowie mögliche Schäden an Nervensystem, Leber und Nieren. Beschwerdefreiheit unmittelbar nach Verzehr entwarnt nicht.

Quellen

Vergiftungssyndrome
DGfM – Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Abschnitt Gyromitrin-Syndrom; toxikologische Angaben zur Frühlings-Giftlorchel; Stand 22.01.2023 · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Zwei unterschiedliche Oberflächen

Morcheln tragen vertiefte Waben zwischen Rippen. Die Frühjahrslorchel besitzt dagegen gewundene, unregelmäßige Lappen; beide Strukturen sollten ausdrücklich benannt werden.

Quellen

Gyromitra esculenta – Artenporträt
First Nature / Pat O’Reilly · Identification guide: Merkmale, Sporen, Ökologie und Vergleichsarten; kulinarische Hinweise nicht übernommen · eingesehen 01.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Dieser Stoff steht im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

HydrazonC4H8N2O

Gyromitrin

Unter anderem Leber und Nervensystem

Seine Abbauprodukte tragen wesentlich zur Giftwirkung bei. Dazu gehört Monomethylhydrazin, kurz MMH.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Gyromitrin, PubChem CID 9548611
2-D-Struktur · PubChem CID 9548611
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 100,12 g/mol

Belege zur Zuordnung dieser Art

Vergiftungssyndrome
DGfM · Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie · Stand 22.01.2023 · Fachgesellschaft
Abschnitte Amatoxin, Gyromitrin, Orellanus, Muscarin, Pantherina, Coprinus und Paxillus; Artzuordnung und zeitliche Einordnung · eingesehen 01.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Gyromitra esculenta

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschFrühjahrslorchelFrühjahrs-GiftlorchelFrühlings-Giftlorchel

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischFalse Morel

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

NiederländischVoorjaarskluifzwam

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FranzösischFausse morilleGyromitre fausse morilleMoricaudeCervelotGyromitre commune

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

SpanischBonete

Namensbeleg

Fungipedia · Gyromitra esculenta · Abgerufen: 05.10.2026

ItalienischFalsa spugnolaGiromitraEnthält regionale Namen aus dem Piemont.

Namensbeleg

Provincia di Cuneo · Natura e prodotti tipici · Abgerufen: 03.10.2026

RumänischZbârciog gras

Namensbeleg

Manoliu, Barabaș & Bartók · Dicționar micologic în șapte limbi (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

Eintrag 4476, PDF-Seite 829

DänischSpiselig stenmorkel

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · TaxonBasen · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischSandmorkel

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischStenmurkla

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

FinnischKorvasieni

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

PolnischPiestrzenica kasztanowata

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 03.10.2026

TschechischUcháč obecný

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 03.10.2026

SlowenischPomladanski hrček

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Gyromitra esculenta, pomladanski hrček

KroatischProljetna moždanica

Namensbeleg

Zavod za zaštitu okoliša i prirode · Crveni popis Hrvatske · Abgerufen: 06.10.2026

Hrvatsko ime / Znanstveni naziv vrste (važeći)

SerbischHrčak

Namensbeleg

Gljivarsko društvo Novi Sad · Kalendar gljiva · Abgerufen: 06.10.2026

Tafel 3_1, Zeile Gyromitra esculenta: Hrčak

UngarischRedős papsapkagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 14: Gyromitra esculenta | redős papsapkagomba

RussischСтрочок обыкновенный

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Chinesisch鹿花菌Sinngemäß: Hirschblütenpilz

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 03.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

鹿花菌: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischシャグマアミガサタケSinngemäß: Roter-Yakhaar-Flechthutpilz

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

シャグマアミガサタケ: Shaguma bezeichnet rot gefärbtes Yakhaar, auch für Haaraufsätze; kein Rotbär.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG · Daijisen / Nihon Kokugo Daijiten: Shaguma. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Shaguma bezeichnet rot gefärbtes Yakhaar, auch für Haaraufsätze; kein Rotbär.

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Gyromitra esculenta
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Pers.) Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
Pers. ex Fr. · Namensdatensatz 236690
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Gyromitra esculenta Pers. ex Fr.
Summa veg. Scand.: 346 (1849) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsautor laut Register
Fr.
  • Die Autorzitate weichen inhaltlich voneinander ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht von Index Fungorum ab: Mykolog „(Pers.) Fr.“, Index Fungorum „Pers. ex Fr.“.

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

325GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 01.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan1
Feb1
Mär63
Apr190
Mai57
Jun10
Jul0
Aug2
Sep0
Okt0
Nov1
Dez0
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland228
Österreich26
Schweiz46
Tschechien3
Polen18
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg4

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 7 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 57 Meldungen unter CC0 1.0, 268 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. NABU|naturgucker · 161 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. iNaturalist Research-grade Observations · 57 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. Swiss National Fungi Databank · 45 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. ArtenFinder · 39 Datensätze
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 18 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg · 4 Datensätze
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Mycological Reports. Part 6 · 1 Datensatz
    Kudławiec B, Domian G, Gorczak M, Kujawa A, Lożek M, Naser G, Nowak M, Pawłowska J, Piskorski S, Stasińska M, Tischer M, Urbaniak M, Wrzosek M (2026). Mycological Reports. Part 6. Version 1.1. Polish Mycological Society. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/68tfjy accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 14 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Ergänzender Literaturabgleich

Ergebnis dieser Runde: Gefaltete Fruchtschicht, brüchiges kammeriges Fleisch und sandige Kiefernstandorte bestätigt. Myko beschreibt einen weißlichen Abwurf, die bisherige Quelle einen gelblich-beigen; diese Farbspanne wurde vorsichtiger formuliert.

Umfang: Ausgewählte morphologische und ökologische Aussagen anhand der angegebenen Fachbeschreibung abgeglichen; keine vollständige Neubearbeitung der Gattung. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Gyromitra esculenta – Myko atlas
Česká mykologická společnost · Abschnitte Popis, Výskyt und Možná záměna · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Gyromitra esculenta · abgeglichen am 10.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Gyromitra esculenta – Artenporträt
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Identification guide: Merkmale, Sporen, Ökologie und Vergleichsarten; kulinarische Hinweise nicht übernommen

  2. Vergiftungssyndrome

    Fundstellen: DGfM · Vergiftungssyndrome · DGfM · Vergiftungssyndrome

    Bibliografie

    DGfM – Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachportal · Fachpublikation · Gezielter Quellenabgleich · Eingesehen 01.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: Abschnitt Gyromitrin-Syndrom; toxikologische Angaben zur Frühlings-Giftlorchel; Stand 22.01.2023; Artbezogene Abschnitte zu Nierentoxizität beziehungsweise Gyromitrin; kein Übertragen alter Speisewerte; Artbezogene Syndrome; Stand der Webseite 22.01.2023, ergänzend Giftpilzliste 2026

  3. Report: Nearly one-fifth of toxin remains in false morels despite boiling recommendation
    Bibliografie

    Finnish Food Authority – Risk Assessment Unit

    Behörde · Eingesehen 01.10.2026

    Herangezogen: Mitteilung vom 26.05.2025: verbleibende Toxine, Vergiftungsfolgen und fehlender gesicherter Schwellenwert; keine Verfahrensdetails übernommen

  4. First Nature · helvella crispa
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen

  5. Helvella lacunosa - chřapáč jamkatý - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · 2 Datenabgleiche · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa

    Fundstelle: DGfM · Giftpilze nach Taxa (1. Juni 2026)

    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Giftpilzliste · Eingesehen 03.10. bis 06.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag; Artspezifische Tabellenzeile; bei Gyromitra infula ausdrücklich die Schlussanmerkung zur Entfernung von der Liste gelesen

  2. Gyromitra esculenta – Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Artbeschreibung · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte Popis, Výskyt und Možná záměna

  3. Gyromitra infula (Schaeff.) Quél. 1886
    Bibliografie

    Karel Tejkal, Martin Bartůšek · Myko atlas

    Artbeschreibung · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Popis / Stručný popis, Výskyt, Možná záměna; Küchenabschnitt nur, sofern ausdrücklich vorhanden. Tatsächlich gelesene Online-Artpassage; dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  4. Not all bad: Gyromitrin has a limited distribution in the false morels as determined by a new ultra high-performance liquid chromatography method
    Bibliografie

    Alden C. Dirks et al. (2023)

    Originalstudie · Fachpublikation · Eingesehen 06.10. bis 10.10.2026

    Herangezogen: Volltext: Methode und artspezifische Ergebnisse zu G. infula; ein Negativbefund ist kein allgemeiner Verträglichkeitsnachweis; Abstract und erläuternde Ergebnisdiskussion des Erstautors; negative Analysen nicht als generelle Giftfreiheit interpretiert

  5. Pilze der Schweiz · Band 1: Ascomyceten

    Seite: S. 25

    Bibliografie

    J. Breitenbach & F. Kränzlin

    Monografie · Schlüsselseite gelesen · Eingesehen 10.10. bis 16.10.2026

    Herangezogen: 1984, 2. korrigierte Auflage; gedruckte S. 50; 12. Ausgewählte Artpassage gelesen, nicht die gesamte Monografie neu geprüft. Katalogadresse als bibliografischer Nachweis; PDF-S. 24: Schlüssel Gruppe A, Punkte 1–4 – Gyromitra esculenta, G. infula, G. gigas (hirnartig-faltig, Stiel dick) gegenüber Morchella (wabenartig-grubig, Hutrand mit dem Stiel verwachsen) und Hüten mit nicht verwachsenem Rand

  6. Not all bad: synopsis of our publication on the distribution of gyromitrin in lorchels
    Bibliografie

    Alden Dirks

    Fachpublikation · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Abschnitte zu Ergebnissen, Nachweisgrenzen und früheren europäischen G.-gigas-Analysen gelesen

  7. iNaturalist · Taxon Maublancomyces gigas
    Bibliografie

    iNaturalist

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Aktuelle Namensführung des für die Bildrecherche abgeglichenen Taxons; kein morphologischer Artbeweis

  8. Die Speise-Morchel und ihre Verwandtschaft. Portrait einer Passion (2016)

    Seite: PDF-S. 4–5

    Bibliografie

    Thomas Bardorf · Österreichische Mykologische Gesellschaft, Universität Wien

    Fachgesellschaft · Volltext gelesen · Eingesehen 16.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 4–5: Spitz-Morchel als Sammelart (M. elata s. l.), Standorte, Höhenlagen, Brandstellen, Säuretoleranz; S. 8: Frühjahrs-Lorchel in sandigen Kiefernwäldern; S. 11–12: Rippenmuster der Spitz-Morchel, Fruchtschicht der Lorcheln; S. 13–14: Halbfreie Morchel, Verpeln mit ausgestopftem Stiel; S. 16: Fingerhut-Verpel

  9. Morchella elata, Black Morel – identification
    Bibliografie

    First Nature / Pat O’Reilly

    Fachportal · Artseite gelesen · Eingesehen 16.10.2026

    Herangezogen: Identification guide: Kopfteil, Stiel (hohl, eine Kammer), Sporen 18–25 × 11–15 µm, Sporenpulver blass cremefarben, Habitat einschließlich Rindenmulch; Vergleich mit Gyromitra esculenta (Stiel mehrkammerig)

Datenabgleich

Namens- und Registerabgleiche mit GBIF und dem Rote-Liste-Zentrum. Sie belegen Namen und Zuordnung, keine Merkmale.

  1. GBIF · Namensabgleich Gyromitra gigas
    Bibliografie

    GBIF Secretariat

    Taxonomische Datenbank · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Exakter Namensabgleich; keine Morphologie- oder Speisewertquelle

  2. Rote-Liste-Zentrum · Großpilzregister
    Bibliografie

    Rote-Liste-Zentrum / BfN

    Artenregister · Eingesehen 10.10.2026

    Herangezogen: Gespeicherter Registereintrag; deutscher Name und Verknüpfung, keine Morphologiequelle

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hutfalten & Stiel
    Foto: Kruczy89 / Wikimedia Commons · CC0 1.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Von Wikimedia Commons geladen, auf höchstens 1000 Pixel Kantenlänge verkleinert und als JPEG (Qualität 90) neu kodiert. Kein lokaler Beschnitt, keine Farbänderung, keine Montage.

    Stiel & Hut
    Foto: Oleg Kosterin · CC BY 4.0 · Original
    Proportional auf maximal 1280 Pixel verkleinert und als WebP (Qualität 88) gespeichert; kein Beschnitt.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandGyromitra esculenta im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 01.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Gyromitra. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Gyromitra

Fotoansicht