MitteleuropaDE
Quellen · Abgrenzung · Datenstand

Breite braucht eine belastbare Basis.

5.936 nachvollziehbare Namenseinträge. Jeder Eintrag lässt sich auf seinen Quelldatensatz zurückführen. 1.699 ausführliche Porträts bilden daneben den redaktionellen Kern des Atlas.

Namensblätter zu ergänzten Porträts.

Die übernommenen 5.864 Referenzeinträge bleiben erhalten. 72 gesondert gekennzeichnete Namensblätter erschließen Porträts, für die noch keine fachlich eindeutige Verbindung zu einem Referenzeintrag vorliegt. Die gemeinsame Suche zählt deshalb Namenseinträge, nicht eine bereinigte Gesamtzahl biologischer Arten.

Ein Namensblatt dokumentiert den Namensabgleich und führt zu den Literaturbelegen des Porträts. Es ist weder eine Aufnahme in die deutsche Referenzliste noch ein Nachweis europäischen Vorkommens. Namensänderungen werden nur über überprüfte Verbindungen erschlossen; historische Fundzahlen werden dadurch nicht neu bestimmt.

Welche Artkonzepte die Referenzliste enthält.

Die Basis sind akzeptierte Einträge im Rang „Species“ aus den beiden Checklisten für Ständer- und Schlauchpilze des Rote-Liste-Zentrums. Für diesen Ausbau werden nur eindeutig zugeordnete Großpilzkonzepte aus der 2016er Bearbeitung berücksichtigt. Qualifizierende Unterarten und Varietäten werden über die ausdrücklich dokumentierte Elternbeziehung der API ihrer akzeptierten Art zugeordnet. Diese Art wird einmal gezählt; die untergeordneten Einheiten werden nicht zu zusätzlichen Arten. Bei 201 Einträgen beruht die Aufnahme allein auf dieser Zuordnung. Das ist eine Ableitung der Großpilzzugehörigkeit auf Artebene, keine Übertragung einer Gefährdungsbewertung auf die gesamte Art. Synonyme, Gattungen, Unterarten, Varietäten, Formen und ausdrücklich breit gefasste Sammelkonzepte werden nicht als eigene Arten hinzugerechnet. Mehrdeutige oder nicht eindeutig passende Einträge bleiben außerhalb dieses Imports.

Großpilze sind eine praktische Arbeitsgruppe. Auch kleine, unscheinbare Arten gehören dazu. Die Gesamtlisten enthalten zusätzlich Kleinpilze; diese Gesamtzahl wird hier deshalb nicht als Zahl der Großpilzarten ausgegeben.

Der geografische Ausgangspunkt ist Deutschland. Das ist ein erster Baustein für Mitteleuropa, noch keine vollständige Liste aller Arten Österreichs, der Schweiz oder der Nachbarländer. Weder Listennennung noch Namensabgleich belegen einen aktuellen Fund an einem bestimmten Ort.

Quellen und Rechte getrennt führen.

InformationQuelle & Stand
Artkonzepte, Rang, Namen, SynonymeBfN / Rote-Liste-Zentrum · CL-API · Checklisten 153 und 155, Zyklus 2009ff · CC BY 4.0 · Abruf 01.10.2026
Deutsche NamenFrank Dämmrich · DGfM-Namensliste, SNSB · DOI 10.15468/gtvmjw · CC BY 4.0 · Quellexport 25.09.2026. Nur eindeutige Übereinstimmungen akzeptierter wissenschaftlicher Namen.
Abgrenzung der AuswahlDämmrich et al. (2016), Rote Liste der Großpilze · Datentabellen mit Berichtigungen, Fassung 17.03.2021. Als Referenz für die Auswahl konsultiert. Bewertungen, Häufigkeitsklassen und Kommentare werden hier nicht als Datensammlung veröffentlicht.

Änderungen durch Mykolog: Auswahl auf Artrang, Ausschluss ungeklärter Zuordnungen, vereinheitlichte Anzeige und Suche, getrennte Verknüpfung deutscher Namen und vorhandener Porträts. Die Quellnamen und ihre Herkunft bleiben erhalten. Deutsche Namen sind nicht eindeutig; mehrere Treffer können berechtigt sein.

Ein exakter Namensabgleich ist keine fachliche Revision eines Artkonzepts. Neuere Gattungsaufteilungen, abweichende Synonymbehandlungen und nach 2016 beschriebene Arten werden mit dieser Ausgabe nicht vollständig aufgelöst.

Beobachtungsdaten im Register.

Für 3.763 Registerkonzepte werden passende Meldungen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ausgewiesen. Berücksichtigt werden ausschließlich Schlüssel, die in der GBIF-Artenfacette vorkommen und innerhalb unseres Registers eindeutig zugeordnet sind. Die Namenszuordnung stammt aus dem von GBIF indexierten DGfM-Datensatz. Abweichende ältere Namensschlüssel wurden ausschließlich über die explizite acceptedKey-Verknüpfung aufgelöst; Rang und Status des Zielkonzepts wurden separat geprüft. Die ergänzende Namensauflösung verwendet den GBIF Backbone Taxonomy (CC BY 4.0). Sie ist eine Datenbankzuordnung, keine unabhängige taxonomische Revision.

Gefiltert wurden Beobachtungsjahre 2015–2025, menschliche Beobachtungen mit Koordinaten, ohne markierten Geodatenfehler, Vorkommensstatus PRESENT und CC0/CC-BY-Lizenzen. Artenwerte wurden über die dokumentierte speciesKey-Facette ermittelt. Eine Null ist ein Abfrageergebnis, kein Abwesenheitsnachweis. 350 Registerkonzepte teilen einen GBIF-Schlüssel mit anderen Registerkonzepten; für diese werden keine scheinbar artspezifischen Zahlen dargestellt.

Ohne passenden Treffer in der Artenfacette wird kein Länderpanel erzeugt. Die drei Länderabfragen wurden am 01.10.2026 abgerufen. Meldeaktivität, Quellenabdeckung, Fehlbestimmungen und mögliche Dubletten begrenzen Vergleiche. Einzelkoordinaten werden nicht übernommen. Abfrage Deutschland · Abfrage Österreich · Abfrage Schweiz.

Beitragende Datenquellen und Zitierungen

GBIF Secretariat (2023). GBIF Backbone Taxonomy. Checklist dataset https://doi.org/10.15468/39omei accessed via GBIF.org on 2026-10-01.

Diese Liste umfasst die Quellen des gesamten abgefragten DACH-Pilzbestands. Nicht jede Quelle liefert Meldungen zu jeder Registerart. Die Aggregation je Art folgt der dokumentierten GBIF-Zuordnung.

  1. Swiss National Fungi Databank
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. NABU|naturgucker
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. Swiss National Lichens Databank
    Stofer S, Scheidegger C, Clerc P, Dietrich M, Frei M, Groner U, Keller C, Roth I, Vust M, Zimmermann E (2026). Swiss National Lichens Databank. Version 1.9. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.118 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  5. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen
    National Park Kalkalpen (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Kalkalpen. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tgezgw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  6. ArtenFinder
    ArtenFinder bei der Stiftung Natur und Umwelt RLP und der Stiftung Naturschutz Berlin. ArtenFinder. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/jnnald accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  7. Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt
    Wienerwald Biosphere Reserve (2025). Biosphärenpark Wienerwald - Tag der Artenvielfalt. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ws9b5a accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  8. iNaturalist Research-grade Observations
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  9. ZOBODAT (Zoological Botanical Database)
    Biologiezentrum Linz Oberoesterreich (2024). ZOBODAT (Zoological Botanical Database). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ynjblx accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  10. Fungus Collections at Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe (Herbarium KR)
    Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns. Fungus Collections at Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe (Herbarium KR). Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/0bhhip accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  11. Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Gesäuse
    Nationalpark Gesäuse (2026). Biodiversitätsdatenbank Nationalpark Gesäuse. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/e7wxe3 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  12. BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations
    Botanic Garden and Botanical Museum Berlin (2019). BoBO - Botanic Garden and Botanical Museum Berlin Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/9ll2gz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  13. Biodiversity weekend observations, Recorder-Lux database
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Biodiversity weekend observations, Recorder-Lux database. Version 1.41. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/grbhmn accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  14. EU Habitat directive species monitoring MECDD, Recorder-Lux database
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). EU Habitat directive species monitoring MECDD, Recorder-Lux database. Version 1.33. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/449gg9 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  15. Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). Collections and observation data National Museum of Natural History Luxembourg. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/s2iu7d accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  16. CardObs : Observations naturalistes issues de l'outil CardObs-Données naturalistes de Pascal AMBLARD
    Inventaire National du Patrimoine Naturel (2016). CardObs : Observations naturalistes issues de l'outil CardObs-Données naturalistes de Pascal AMBLARD. UAR PatriNat (OFB-MNHN-CNRS-IRD), Paris. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/gc267b accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  17. The Fungal, Lichen and Plant Collections at the Herbarium Marburgense
    Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns. The Fungal, Lichen and Plant Collections at the Herbarium Marburgense. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/7o2xuw accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  18. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation
    FunDive. FunDive: Monitoring and mapping fungal diversity for nature conservation. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/wkh3xe accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  19. University of Vienna, Institute for Botany - Herbarium WU
    University of Vienna - Herbarium WU (2026). University of Vienna, Institute for Botany - Herbarium WU. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/tnj8wm accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  20. Bioblitz ConservES project 2023
    AGASSE C, Nicolai A, van Baaren J (2026). Bioblitz ConservES project 2023. Version 1.6. ECOBIO UMR 6553 CNRS Université de Rennes 1. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/bpbzjz accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  21. Biodiversity4all Research-Grade Observations
    Citizen Science Observation Dataset B, Tiago P (2020). Biodiversity4all Research-Grade Observations. BioDiversity4All. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/njmmp7 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  22. Natural History Museum, Vienna - Herbarium W
    Natural History Museum, Vienna (2026). Natural History Museum, Vienna - Herbarium W. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/5sl7sh accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  23. The Fungal Collection at the Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz
    Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns. The Fungal Collection at the Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/fhmwzv accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  24. data.mnhn.lu observation data
    National Museum of Natural History, Luxembourg (2026). data.mnhn.lu observation data. Version 1.51. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/n4k9j5 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  25. ibbi observations
    ibbi (2024). ibbi observations. Blåst Spel AS. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/m94g82 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI

Abfragen und Datenherkunft herunterladen

Die Inhalte richtig einordnen.

Datenblätter erschließen Namen, Quellen, taxonomische Zuordnungen und historische Beobachtungsdaten. Die 1.699 Artporträts ergänzen recherchierte Merkmale, echte Referenzfotos und Verwechslungsmerkmale. Literaturporträts sind nicht unabhängig mykologisch geprüft und erteilen keine Verzehrfreigabe.

Leere Datenfelder werden nicht mit allgemeinen Beschreibungen gefüllt. Angezeigt werden die tatsächlich belegten Felder. Eine fehlende Angabe ist kein biologisches Negativmerkmal.

Quellen vollständig zitieren.

Bundesamt für Naturschutz (BfN), Hrsg. (o. D.): Checklisten-API (CL-API), Webschnittstelle zum Checklisten-System – Checklisten der in Deutschland vorkommenden Taxa von Tieren, Pflanzen und Pilzen. Abruf am 01.10.2026. Nutzungsbedingungen

Frank Dämmrich (2016 onwards): Taxon list of fungi and fungal-like organisms from Germany compiled by the DGfM. Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns. DOI 10.15468/gtvmjw. Quellexport vom 25.09.2026, abgerufen am 01.10.2026.

Dämmrich, F.; Lotz-Winter, H.; Schmidt, M.; Pätzold, W.; Otto, P.; Schmitt, J. A.; Scholler, M.; Schurig, B.; Winterhoff, W.; Gminder, A.; Hardtke, H. J.; Hirsch, G.; Karasch, P.; Lüderitz, M.; Schmidt-Stohn, G.; Siepe, K.; Täglich, U. & Wöldecke, K. (2016): Rote Liste der Großpilze und vorläufige Gesamtartenliste der Ständer- und Schlauchpilze (Basidiomycota und Ascomycota) Deutschlands mit Ausnahme der Flechten und der phytoparasitischen Kleinpilze. In: Matzke-Hajek, G.; Hofbauer, N. & Ludwig, G. (Red.): Rote Liste gefährdeter Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands. Band 8: Pilze (Teil 1) – Großpilze. Naturschutz und Biologische Vielfalt 70 (8): 31–433.

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