MitteleuropaDE
Hymenogastraceae · Lamellen

Blaufärbender Kahlkopf

Psilocybe cyanescens

SpeisewertGiftigPsychotrop

Enthält Psilocybin, das auf Wahrnehmung und Nervensystem wirkt. Wirkstoffgehalt und Reaktionen variieren; Angst, Verwirrtheit und körperliche Beschwerden sind möglich.

Gefährliche Verwechslung. Ähnliche, lebensgefährlich giftige Art: Gifthäubling.

Einordnung & Quellen

Ausführliche Einordnung

Psilocybinhaltige Arten mit Wirkung auf Wahrnehmung und Nervensystem. Wirkstoffgehalte und individuelle Reaktionen variieren; Angst, Verwirrtheit und körperliche Beschwerden sind möglich.

Gruppe breit ausgebreiteter, teils feucht glänzender brauner Hüte mit unregelmäßig gewellten Rändern; links zeigt ein umgelegter Fruchtkörper Lamellen und hellen Stiel.

Aufnahme derselben Fotoreihe wie die Detailansicht, aber eigenständiges Foto. Artzuordnung aus der Quelle; mikroskopische Merkmale und Sporenpulver sind nicht gezeigt.

Foto: Björn Sothmann · CC BY-SA 4.0 · Original

Braune, hygrophane Hüte können im Alter einen auffällig welligen Rand ausbilden. Helle, faserige Stiele und Blauverfärbungen ergänzen das Bild eines Holzbesiedlers, dessen kleine Fruchtkörper mit verschiedenen anderen Braunsporern verwechselt werden können.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Etwa 1,5–6 cm, jung gewölbt, später flacher und häufig wellig; feucht braun, trocken heller.

Unterseite

Breit bis etwas ; grau- bis violettbraun bei Reife.

Stiel & Basis

Etwa 2,5–9 cm lang, weißlich faserig; ohne beständigen häutigen , verletzte Bereiche oft blauend.

Fleisch

Hell und dünn; lokale Blauverfärbungen variieren nach Alter und Beschädigung.

Sporenpulver

Dunkel violettbraun; glatte Sporen mit Keimporus.

Das Holzsubstrat sichtbar dokumentieren

Hinweis zur Beobachtung

Hutrand, Lamellen und Stielbasis zusammen mit den besiedelten Holzresten aufnehmen. Ein blauer Fleck ist kein alleiniger Bestimmungsnachweis.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Myko atlas · Psilocybe cyanescens
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Zersetzer. Holzreste und Holzhäcksel. Saprotroph an Holzresten und Häckseln, auch in menschlich beeinflussten Lebensräumen; häufig Herbstfruchtkörper.

Holz & besiedelte Gehölze · Beispiele

  • Holzreste

Fundmeldungen im Jahreslauf

Die meisten Fundmeldungen: Oktober bis November. Alle Monatswerte

Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Myko atlas · Psilocybe cyanescens · Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)

Die Symbole zeigen Beispiele besiedelten Holzes. Sie stehen nicht für Mykorrhizapartner; die Auswahl ist keine vollständige Substratliste.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Gefährliche Verwechslungen

Weitere ähnliche Arten

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Der Wellenrand entwickelt sich

Junge Hüte müssen noch nicht wellig sein. Das Merkmal wird oft erst mit dem Ausbreiten sichtbar; trockene Exemplare verlieren außerdem den satten Braunton. Altersstufen innerhalb einer Kollektion sind deshalb hilfreicher als ein ideales Einzelbild.

Quellen

Myko atlas · Psilocybe cyanescens
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein Holzbewohner in veränderten Lebensräumen

Kollektionen auf Holzhäckseln sind aus dem Raum Frankfurt dokumentiert. Das zeigt die Bedeutung neu geschaffener Substrate, beweist aber weder einen einheitlichen Einwanderungsweg noch eine gleichmäßige Ausbreitung in ganz Mitteleuropa.

Quellen

Fundkorb · Psilocybe cyanescens
Dieter Gewalt · Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet. · eingesehen 03.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporenmaße allein trennen den Komplex nicht

Der tschechische Arttext nennt 9,5–14 × 5,5–7 µm. Die österreichische Bearbeitung betont Schwierigkeiten bei der Abgrenzung zu P. serbica. Für anspruchsvolle Zuordnungen sind unter anderem Zystiden, Belegmaterial und ein passendes Artkonzept nötig.

Quellen

Myko atlas · Psilocybe cyanescens
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben. · eingesehen 03.10.2026

Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
Anton Hausknecht & Irmgard Krisai-Greilhuber (2013) · Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde 22: 49–84. Schlüssel sowie ausgewählte Artabschnitte zu Deconica und Psilocybe im Volltext gelesen; österreichischer Untersuchungsraum. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemisch untersucht, individuell variabel

Gotvaldová und Mitarbeitende analysierten 13 Fruchtkörper aus vier europäischen Kollektionen und fanden mehrere Tryptamine. Unterschiede zwischen den Proben verhindern eine zuverlässige Vorhersage des Wirkstoffgehalts eines unbekannten Fruchtkörpers. Das Ergebnis ist keine Anleitung zur Anwendung.

Quellen

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
Klára Gotvaldová et al. (2022) · International Journal of Molecular Sciences 23: 14068. DOI 10.3390/ijms232214068. Tabelle 1, Abschnitte 2.1–2.3 und Diskussion im Volltext ausgewertet. Analysierte Kollektionen und Nachweisgrenzen nicht als allgemeine Artkonstanten behandelt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Warum alte Namen nicht einfach übertragbar sind

In älteren mitteleuropäischen Bearbeitungen schloss P. cyanescens auch P. serbica ein. Eine molekulare Untersuchung von 2011 stützt ihre Trennung und unterscheidet zusätzlich P. azurescens. Eine alte Beschreibung, Fundkarte oder chemische Analyse unter dem weiten Namen lässt sich deshalb nicht allein durch Umbenennen diesem enger gefassten Porträt zuordnen; dafür muss die ursprüngliche Kollektion nachvollziehbar bestimmt sein.

Quellen

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 397. Historischen Sammelbegriff mit der molekularen Revision 2011 abgeglichen; diagnostische Altmerkmale und weltweite Verbreitung nicht pauschal übernommen. · eingesehen 06.10.2026

Molecular phylogeny of Psilocybe cyanescens complex in Europe, with reference to the position of the secotioid Weraroa novae-zelandiae
Jan Borovička, Machiel E. Noordeloos, Milan Gryndler & Miroslav Oborník (2011) · Mycological Progress 10:149–155; DOI 10.1007/s11557-010-0684-3. Methoden, Ergebnisteil, Schlussfolgerung und taxonomische Änderungen gelesen; drei untersuchte Marker, keine Gleichsetzung mit genomweiter Identität. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Chemie · Wirkung · Evidenz

Wirkung & Einordnung.

Giftstoffbibliothek

Diese Stoffe stehen im Zusammenhang mit der beschriebenen Wirkung. Die Auswahl ist kein vollständiges Inhaltsstoffprofil eines Fruchtkörpers.

Phosphoryliertes TryptaminC12H17N2O4P

Psilocybin

Über Psilocin vor allem serotonerge Signalwege

Ein Pilzinhaltsstoff mit intensiv erforschtem therapeutischem Potenzial. Kontrollierte Studien zeigen ermutigende Ergebnisse, aber auch nicht erreichte Endpunkte. Entscheidend sind Erkrankung, Begleitung, Vergleichsbehandlung und Dauer der Nachbeobachtung.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Psilocybin, PubChem CID 10624
2-D-Struktur · PubChem CID 10624
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 284,25 g/mol

HydroxytryptaminC12H16N2O

Psilocin

Unter anderem Serotonin-2A-Rezeptoren

Die eng mit Psilocybin verbundene Wirkform. Sie kommt in Pilzproben vor und entsteht im Körper aus Psilocybin. Für das Verständnis von Rezeptorwirkung und Stoffwechsel müssen beide Verbindungen unterschieden werden.

Strukturformel ansehen
2-D-Strukturformel von Psilocin, PubChem CID 4980
2-D-Struktur · PubChem CID 4980
Tautomerendarstellung laut Datenbank.

Molare Masse: 204,27 g/mol

Belege zur Zuordnung dieser Art

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
Gotvaldová et al. · International Journal of Molecular Sciences 23:14068 · 2022 · Primärstudie
Tabelle 1 und Abschnitte 2.1–2.3 sowie Diskussion: analytischer Nachweis und Variation. Keine Übertragung von Studienpräparaten auf Fruchtkörper. · eingesehen 05.10.2026

Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids · Panaeolus cinctulus
Gotvaldová et al. · International Journal of Molecular Sciences 23:14068 · 2022 · Primärstudie
Abschnitt 2 (Einleitungsabsatz: ganze Fruchtkörper, Hut und Stiel, mg/g Trockenmasse) und Tabelle 1: Panaeolus cinctulus, 12 Fruchtkörper aus 3 Kollektionen – Psilocybin 0,114–1,578, Psilocin 0,007–0,257; Abschnitt 2.1: in älteren Studien als P. subbalteatus geführt, Literaturwerte nach Stamets stark schwankend. Nur die Angaben zu P. cinctulus für die Artzuordnung genutzt; Gehalte gelten für die untersuchten getrockneten Proben, nicht als Artkonstante. · eingesehen 18.10.2026

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Psilocybe cyanescens

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschBlaufärbender KahlkopfBlauender KahlkopfWellenrandiger Kahlkopf

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischBlueleg Brownie

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischBlauwwordend kaalkopje

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

DänischBlånende nøgenhat

Namensbeleg

National Checklist of all species occurring in Denmark · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NorwegischBlånende fleinsopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

PolnischŁysiczka siniejąca

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischLysohlávka modrající

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischModreča gologlavka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Psilocybe cyanescens, modreča gologlavka

UngarischKékülő badargomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 27: Psilocybe cyanescens | kékülő badargomba

RussischПсилоцибе синеющая

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Französisch
  • Spanisch
  • Italienisch
  • Rumänisch
  • Schwedisch
5 weitereWeniger anzeigen
  • Finnisch
  • Kroatisch
  • Serbisch
  • Chinesisch
  • Japanisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Psilocybe cyanescens
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
Wakef.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
Wakef. · Namensdatensatz 290108
Veröffentlichungsangabe zum Namen
Psilocybe cyanescens Wakef.
Trans. Br. mycol. Soc. 29(3): 141 (1946) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Regionale Beobachtungsdaten · 2015–2025

Fundmeldungen im Jahresverlauf.

108GBIF-Datensätze

Gemeldete Beobachtungen aus zehn Ländern, nach Beobachtungsmonat zusammengefasst. Die Balken zeigen Meldungen in dieser Auswahl – keine Häufigkeit der Art.

Einen Monat antippen, um die Zahl zu sehen.

Null bedeutet: keine passenden Meldungen im Snapshot. Es bedeutet nicht, dass die Art dort oder dann fehlt. Die Meldungen sind keine Vorhersage für einen Fundort.

Einordnung & Datengrundlage

Meldungen sind keine Prognose.

Beobachtungsaktivität, Meldeplattformen und Datenfreigaben unterscheiden sich stark. Fehlbestimmungen und doppelte Meldungen sind möglich. Dieser Ausschnitt erlaubt keinen Vergleich der tatsächlichen Häufigkeit zwischen Ländern und keine Vorhersage für einen Fundort.

Was wurde ausgewählt?

Beobachtungsjahre 2015–2025 · menschliche Beobachtungen · mit Koordinaten und ohne von GBIF markierten Geodatenfehler · Vorkommen als vorhanden gemeldet · CC0 oder CC BY. Stand 04.10.2026.

Exakte GBIF-Abfrage
Monats- und Länderwerte ansehen
Monat · alle zehn Länder zusammen
MonatDatensätze
Jan0
Feb0
Mär0
Apr0
Mai0
Jun0
Jul1
Aug0
Sep2
Okt40
Nov60
Dez5
Land · alle Monate zusammen
LandDatensätze
Deutschland18
Österreich63
Schweiz26
Tschechien1
Polen0
Slowakei0
Ungarn0
Slowenien0
Liechtenstein0
Luxemburg0

Monatswerte sind über alle Länder zusammengefasst. Länderwerte sind über den gesamten Zeitraum zusammengefasst. Es handelt sich nicht um Monatswerte je Land.

Aggregierte Werte als CSV herunterladen
Herkunft & Lizenzen · 4 beitragende Datensätze

Daten über GBIF.org. 10 Meldungen unter CC0 1.0, 98 unter CC BY 4.0. Die folgenden Herausgeber stellen die Quelldaten bereit. Zählung und Gruppierung: Mykolog.

  1. Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations · 63 Datensätze
    Österreichische Mykologische Gesellschaft (2025). Österreichische Mykologische Gesellschaft - Austrian Mycological Society Observations. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/npzg3v accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  2. Swiss National Fungi Databank · 26 Datensätze
    Gross A, Blaser S, Senn-Irlet B (2026). Swiss National Fungi Databank. Version 1.7. Swiss National Biodiversity Data and Information Centres – InfoSpecies. Occurrence dataset https://doi.org/10.16904/envidat.136 accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  3. iNaturalist Research-grade Observations · 12 Datensätze
    iNaturalist contributors, iNaturalist (2026). iNaturalist Research-grade Observations. iNaturalist.org. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/ab3s5x accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
  4. NABU|naturgucker · 7 Datensätze
    naturgucker.de. NABU|naturgucker. Occurrence dataset https://doi.org/10.15468/uc1apo accessed via GBIF.org on 2026-10-01. · DOI
Recherchefassung · 12 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Hygrophaner welliger Hut, Lamellenansatz, weißfaseriger ringloser Stiel, Blauen und dunkler violettlicher Abwurf bestätigt. Holzhäckselbezug belegt. Historische Verbreitung und diskutierte Gleichsetzung mit P. serbica nicht als aktuellen Stand übertragen.

Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh, spore, ecology. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)
Machiel E. Noordeloos · M. E. Noordeloos: Psilocybe cyanescens, Nr. 23, S./PDF-S. 48–49. Beschreibung vollständig; historische Komplexdiskussion nicht als aktuelle Synonymie übernommen. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ergänzender Literaturabgleich · 04.10.2026

Die Quelle nennt Holzreste als Substrat und weist auf damaligen Revisionsbedarf gegenüber P. serbica und P. bohemica hin. Genannte mögliche Synonyme werden nicht als abgeschlossene heutige Gleichsetzung übernommen.

Ausgewählte Merkmale und historische Artkonzepte; kein vollständiger Abgleich mit dem gesamten Band.

Neue Buchfundstelle

Flora Agaricina Neerlandica 4 (1999): Strophariaceae; Tricholomataceae (3)
C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); hier M. E. Noordeloos, M. Christensen und T. Boekhout · S. 48–49; PDF-S. 48–49 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang des ergänzenden Abgleichs

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes.

Quellenname: Psilocybe cyanescens · abgeglichen am 18.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Myko atlas · Psilocybe cyanescens
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

  2. Fundkorb · Psilocybe cyanescens
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Arttext mit dokumentierten Beobachtungen gelesen. Einzelkollektionen, allgemeine Artangaben und historische Namensverwendung getrennt bewertet

  3. Die Gattungen Deconica, Leratiomyces und Psilocybe in Österreich
    Bibliografie

    Anton Hausknecht & Irmgard Krisai-Greilhuber (2013)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde 22: 49–84. Schlüssel sowie ausgewählte Artabschnitte zu Deconica und Psilocybe im Volltext gelesen; österreichischer Untersuchungsraum

  4. Extensive Collection of Psychotropic Mushrooms with Determination of Their Tryptamine Alkaloids
    Bibliografie

    Klára Gotvaldová et al. (2022)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: International Journal of Molecular Sciences 23: 14068. DOI 10.3390/ijms232214068. Tabelle 1, Abschnitte 2.1–2.3 und Diskussion im Volltext ausgewertet. Analysierte Kollektionen und Nachweisgrenzen nicht als allgemeine Artkonstanten behandelt

  5. Myko atlas · Tubaria furfuracea
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Bestimmungsvergleiche und Ökologie gelesen; tschechische Häufigkeits- und Saisonangaben bleiben regional. Dort zitierte Bücher nicht als selbst gelesen ausgegeben

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. First Nature · Galerina marginata
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 26.09.2026

    Herangezogen: Identification guide; Habitat & ecological role; gegebenenfalls Toxicity

  2. DGfM · Giftpilze mit Syndromen, nach Taxa
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Art- oder Gattungseintrag

  3. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 348

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel D20–21

  4. Flora Agaricina Neerlandica 4 (1999): Strophariaceae; Tricholomataceae (3)

    Seite: S. 48–49

    Bibliografie

    C. Bas, Th. W. Kuyper, M. E. Noordeloos & E. C. Vellinga (Hrsg.); hier M. E. Noordeloos, M. Christensen und T. Boekhout

    Monografie · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: PDF-S. 48–49

  5. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 4

    Seite: S. 397

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historischen Sammelbegriff mit der molekularen Revision 2011 abgeglichen; diagnostische Altmerkmale und weltweite Verbreitung nicht pauschal übernommen

  6. Molecular phylogeny of Psilocybe cyanescens complex in Europe, with reference to the position of the secotioid Weraroa novae-zelandiae
    Bibliografie

    Jan Borovička, Machiel E. Noordeloos, Milan Gryndler & Miroslav Oborník (2011)

    Fachpublikation · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress 10:149–155; DOI 10.1007/s11557-010-0684-3. Methoden, Ergebnisteil, Schlussfolgerung und taxonomische Änderungen gelesen; drei untersuchte Marker, keine Gleichsetzung mit genomweiter Identität

  7. Flora Agaricina Neerlandica · Band 4 (1999)

    Seite: PDF-S. 48–49

    Bibliografie

    Machiel E. Noordeloos

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: M. E. Noordeloos: Psilocybe cyanescens, Nr. 23, S./PDF-S. 48–49. Beschreibung vollständig; historische Komplexdiskussion nicht als aktuelle Synonymie übernommen

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Hutformen und Unterseite
    Foto: Björn Sothmann · CC BY-SA 4.0 · Original
    Webfassung: als WebP komprimiert. Keine Retusche oder Montage; Ausschnitt beibehalten. Vorherige Quellverarbeitung: Keine inhaltliche Bearbeitung. Heruntergeladenes Wikimedia-Vorschaubild; nur von Wikimedia skaliert.

    Lamellen & Stiel
    Foto: Alexis Tinker-Tsavalas · CC BY 4.0 · Original
    Proportional verkleinert und als WebP komprimiert. Kein Beschnitt, keine Retusche, keine Montage. Die Vergrößerung zeigt das vollständige Foto.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandPsilocybe cyanescens im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

5 erschlossene Quellen mit Bezug zu Psilocybe. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Psilocybe

Fotoansicht