MitteleuropaDE

Natternstieliger Schneckling

Hygrophorus olivaceoalbus

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

In der DGfM-Positivliste 2026 als Speisepilz geführt. Dies setzt die richtig bestimmte Art und ausreichendes Erhitzen voraus. Schwierige Artgruppen und giftige Vergleichsarten werden im Porträt erläutert.

Zwei Fruchtkörper mit glänzenden braunen Hüten und langen hellen Stielen; Aufnahme im Nationalpark Bayerischer Wald.

Die Artzuordnung folgt der verlinkten Bildquelle; der abgebildete Fund wurde hier weder am Beleg noch mikroskopisch oder genetisch überprüft. Ein Foto allein bestätigt keine Artbestimmung. Europäischer Fundort ist belegt; eine moderne Überprüfung im Hygrophorus-olivaceoalbus-Komplex liegt hier nicht vor. Keine Übertragung nordamerikanischer Artkonzepte. Die beiden Bilder sind unterschiedliche Aufnahmen derselben Sammlung.

Foto: Andreas Kunze · CC BY-SA 3.0 · Original

Ein schlanker Schneckling mit schleimigem olivbraunem Hut und gebändertem schleimigem Stiel. Die hellen Lamellen laufen etwas herab. Eine transatlantische Revision zeigt, dass historische Meldungen unter diesem Namen mehrere Arten betreffen können.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Meist 3–7 cm, oliv- bis dunkelbraun, oft und bei Nässe stark schleimig.

Unterseite

Weißlich, dicklich und entfernt, etwas .

Stiel & Basis

Lang und schlank, oben hell, darunter olivbraun gebändert und schleimig; keine dauerhafte häutige Manschette.

Fleisch

Weißlich, Geruch wenig auffällig.

Sporenpulver

Weiß; relativ große glatte Sporen, in der Revision etwa 10–16 × 7–8,5 µm.

Hut und Stiel bei derselben Feuchtigkeit vergleichen

Hinweis zur Beobachtung

Schleimigkeit und Bänderung verändern sich beim Trocknen. Die Stielspitze kann hell bleiben, während darunter die dunkle Zeichnung liegt.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Hygrophorus olivaceoalbus - šťavnatka olivově bílá - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung zu Vergleichsarten

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Die folgenden Untersuchungen betreffen die im Vergleich genannten Arten, nicht die porträtierte Art.

Hygrophorus agathosmus · Stoffnachweis in untersuchtem Material

Hygrophorus agathosmus

Per GC-Sniffing an frischen Fruchtkörpern ordnen Breheret et al. (1997) den süßlich-bittermandelartigen Geruch dem Benzaldehyd zu.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Kurzmitteilung ohne Mengenangaben; die Tabellenspalte heißt „composés clés odorants et/ou marqueurs chimiques“. Geruchsbeschreibung von Pilz und Stoff stimmen überein („douce-épicée (amande amère)“). Eine portugiesische Studie an Pilzpulver (Guedes de Pinho et al.) stützt den Bezug nicht.

Bezug im Porträt

  • Vergleichstext: „Bittermandelduft“ (Vergleich: Wohlriechender Schneckling)

Breheret S, Talou T, Rapior S, Bessière J-M (1997). Composés volatils : un outil pour la chimiotaxonomie des Basidiomycètes. Cryptogamie, Mycologie 18(2): 111–114

Fundstelle: Tableau 1, S. 112; Matériels et méthodes S. 111 und 113

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Volltext (4 S., Scan Internet Archive/BioStor), Tabelle 1 vollständig gelesen

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mit Fichtenbeständen verbunden. Moosreiche Fichtenwälder. Typisch in moosreichen Fichtenbeständen, besonders in kühleren Lagen; Sommer bis Herbst.

Gehölze am Standort · Beispiele

  • Fichten
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3 · Hygrophorus olivaceoalbus - šťavnatka olivově bílá - myko.cz

Die Symbole zeigen Gehölze dokumentierter Standorte. Sie belegen keine Mykorrhizapartnerschaft. Weitere Lebensräume sind möglich.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Großer Kiefernschneckling

Hygrophorus latitabundus

Essbar · gegart

Großer Kiefernschneckling: Ein kräftiger, ausgesprochen schleimiger Schneckling mit graubraunem Hut, weißen Lamellen und oft spindelig verdicktem Stiel. Der Kiefernbezug trennt ihn ökologisch von ähnlich gefärbten Fichtenbegleitern.

Natternstieliger Schneckling: Meist schlanker und an Fichten; abweichende Sporenproportionen.

Olivgestiefelter Schneckling

Hygrophorus persoonii

Essbar · gegart

Olivgestiefelter Schneckling: Schleimiger Schneckling mit heller Stielspitze und dunkel gezeichneter unterer Stielhälfte. Eine Revision verwendet den älteren Namen H. glutinifer.

Natternstieliger Schneckling: Typischer Fichtenbegleiter; die ähnliche Stielzeichnung allein trennt nicht.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Die Natterung ist keine feste Ringmanschette

Die oliven Hüllzonen am Stiel können wie Bänder wirken, bilden aber keinen stabilen häutigen Ring. Bei trockenem Wetter ist der Schleim wenig auffällig. Der Zustand zum Fundzeitpunkt gehört deshalb zur Merkmalsbeschreibung.

Quellen

Hygrophorus olivaceoalbus - šťavnatka olivově bílá - myko.cz
Karel Tejkal · Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein alter Name verbarg mindestens fünf Linien

Die Revision von 2021 fand historisch als olivaceoalbus bezeichnete Kollektionen in mindestens fünf genetischen Linien. Dazu gehören mehrere nordamerikanische Arten und der nahe H. korhonenii. Nicht jedes internationale Foto unter dem Namen zeigt den enger gefassten europäischen Begriff.

Quellen

Hygrophorus sect. Olivaceoumbrini: new boundaries, extended biogeography and unexpected diversity unravelled by transatlantic studies
Jean-Michel Bellanger et al. (2021) · Persoonia 46: 272–312. DOI 10.3767/persoonia.2021.46.10. Abstract, Abschnitte H. olivaceoalbus, H. korhonenii und agathosmus-Gruppe sowie relevante Diskussion gelesen. Ältere transatlantische Namensmeldungen nicht gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Ein sequenzierter Beleg stabilisiert den Namen

Die Bearbeitung verbindet eine historische Abbildung als Lectotypus mit einem sequenzierten schwedischen Epitypus. So wird festgelegt, auf welche Linie der Name anzuwenden ist. Das ist eine andere Art von Evidenz als eine nachträglich beschriftete Bilddatei.

Quellen

Hygrophorus sect. Olivaceoumbrini: new boundaries, extended biogeography and unexpected diversity unravelled by transatlantic studies
Jean-Michel Bellanger et al. (2021) · Persoonia 46: 272–312. DOI 10.3767/persoonia.2021.46.10. Abstract, Abschnitte H. olivaceoalbus, H. korhonenii und agathosmus-Gruppe sowie relevante Diskussion gelesen. Ältere transatlantische Namensmeldungen nicht gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Sporenbreite hilft, ist aber keine absolute Schwelle

Im Vergleich zu H. korhonenii werden breitere Sporen hervorgehoben. Die Bereiche überlappen; eine einzelne Spore am Rand eines Zahlenbereichs entscheidet die Art deshalb nicht. Messreihe, Makromerkmale und gegebenenfalls Sequenzdaten müssen zusammenpassen.

Quellen

Hygrophorus sect. Olivaceoumbrini: new boundaries, extended biogeography and unexpected diversity unravelled by transatlantic studies
Jean-Michel Bellanger et al. (2021) · Persoonia 46: 272–312. DOI 10.3767/persoonia.2021.46.10. Abstract, Abschnitte H. olivaceoalbus, H. korhonenii und agathosmus-Gruppe sowie relevante Diskussion gelesen. Ältere transatlantische Namensmeldungen nicht gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Hygrophorus olivaceoalbus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschNatternstieliger SchnecklingOlivbrauner Schneckling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischGlutinous WoodwaxOlive Wax Cap

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischSparrenslijmkopSparreslijmkop

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischHygrophore olivacé et blanc

Namensbeleg

TAXREF · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischHigróforo oliváceo y blanco

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Hygrophorus olivaceoalbus (Fr.) Fr..

ItalienischIgroforo bianco-olivaceo

Namensbeleg

Ente Parco Gallipoli Cognato Piccole Dolomiti Lucane · Funghi · Abgerufen: 10.10.2026

DänischHvidbrun sneglehat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischOlivenbrun vokssopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischOlivvaxskivlingOlivvaxing

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischHarmaakirjovahakas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischWodnicha oliwkowobiała

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischŠťavnatka olivově bílá

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischOlivnobela polževka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Hygrophorus olivaceoalbus, olivnobela polževka

KroatischMaslinastobijela puževica

Namensbeleg

CROmushrooms · Hygrophorus olivaceoalbus · Abgerufen: 06.10.2026

MASLINASTOBIJELA PUŽEVICA / Hygrophorus olivaceoalbus (Fr.) Fr.

UngarischOlajbarna csigagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 16: Hygrophorus olivaceoalbus | olajbarna csigagomba

RussischГигрофор оливково-белый

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch橄榄白蜡伞Sinngemäß: Olivenweißer Wachsschirm

Namensbeleg

iNaturalist contributors · Taxonomy (01.10.2026) · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

橄榄白蜡伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischマツノコケイロヌメリガサSinngemäß: Kiefern-Moosfarben-Schleimhut

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

マツノコケイロヌメリガサ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 10.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Abgleich offen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Hygrophorus olivaceoalbus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Fr. : Fr.) Fr
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Fr.) Fr. · Namensdatensatz 180673
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus olivaceoalbus Fr.
Observ. mycol. 1: 5 (1815) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister
Sanktionierungsangabe laut Register
Fr., Systema Mycologicum 1: 35 (1821)
  • Die Schreibweise einer Autorenabkürzung weicht ab.

Erfassungsnotiz (18.10.2026; damaliger Datenstand): Autorzitat weicht nur in der Schreibweise einzelner Autorabkürzungen von Index Fungorum ab (gleiche Personen laut IPNI): Mykolog „(Fr. : Fr.) Fr“, Index Fungorum „(Fr.) Fr.“.

Autorenabkürzungen

  • Fr. — Elias Magnus Fries (1794–1878)
  • Fr — Elias Magnus Fries (1794–1878)

    Zuordnung über abweichende Schreibweise; IPNI-Standardform: Fr.. fehlender Abkürzungspunkt im Registerzitat

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Die Revision verteilt früher olivaceoalbus genannte Belege auf mehrere Linien. Ein Datenbankname allein bestätigt das moderne engere Konzept nicht.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 12 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 04.10.2026 · Buchabgleich

Ergebnis dieser Runde: Fichtenbezug, gegürtelter schleimiger Stiel und Sporen 10–16 × 7–8,5 µm stimmen mit der bereits genutzten Revision überein. Die schmaleren Sporen von H. korhonenii überlappen teilweise.

Umfang: Kernmerkmale, Ökologie, Artkonzept und ausgewählte Verwechslungsmerkmale mit den angegebenen Artbeschreibungen, Schlüsselendpunkten und ausgewählten Vergleichen abgeglichen. Speisewert, klinische Literatur, Fotobestimmungen und Funddatensätze wurden in dieser Runde nicht neu fachlich bewertet. Keine unabhängige Begutachtung.

Erneut herangezogene Quellen

Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)
Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen · Gedruckte S. 104,106; Schlüssel E19 und E34 · Gedruckte S. 106; Schlüssel E35–38 · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Hygrophorus olivaceoalbus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Hygrophorus olivaceoalbus - šťavnatka olivově bílá - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  2. Hygrophorus sect. Olivaceoumbrini: new boundaries, extended biogeography and unexpected diversity unravelled by transatlantic studies
    Bibliografie

    Jean-Michel Bellanger et al. (2021)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10. bis 07.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 46: 272–312. DOI 10.3767/persoonia.2021.46.10. Abstract, Abschnitte H. olivaceoalbus, H. korhonenii und agathosmus-Gruppe sowie relevante Diskussion gelesen. Ältere transatlantische Namensmeldungen nicht gleichgesetzt; Abschnitt Hygrophorus glutinifer, Synonymie, Lecto-/Epitypifizierung und europäische Wirtsangaben gelesen. Keine eigene Revision durchgeführt

  3. Hygrophorus agathosmus - šťavnatka vonná - myko.cz
    Bibliografie

    Oldřich Jindřich

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  4. First Nature · hygrophorus hypothejus
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleichsarten gelesen. Britische Häufigkeit und Saison nicht als mitteleuropäische Werte übernommen

  5. Diversity within the Hygrophorus agathosmus group (Basidiomycota, Agaricales) in Northern Europe
    Bibliografie

    Ellen Larsson, Jesko Kleine, Stig Jacobsson & Michael Krikorev (2018)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress. DOI 10.1007/s11557-018-1445-y. Abstract, Einleitung, Artabschnitt H. agathosmus und Abgrenzung der Gruppe gelesen. Verbreitung mit Bellanger et al. 2021 abgeglichen

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen7 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  2. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 104,106

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel E19 und E34 · Gedruckte S. 106; Schlüssel E35–38

  3. Hygrophorus latitabundus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung beziehungsweise Kurzbeschreibung, Ökologie, Abgrenzung und Einordnung gelesen. Keine pauschale Prüfung der dort aufgelisteten Bücher

  4. Funga Nordica (2008) · Hygrophorus latitabundus

    Seite: S. 220

    Bibliografie

    Henning Knudsen & Jan Vesterholt (Hrsg.)

    Bestimmungsschlüssel · Artpassage gelesen · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artpassage und benachbarte Schlüsselalternativen gelesen; kein vollständiger Werkreview

  5. Hygrophorus persoonii · Myko atlas
    Bibliografie

    Česká mykologická společnost

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenem Küchenabschnitt gelesen. Dort aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  6. Hygrophorus persoonii · Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert

  7. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

    Seite: S. 105, 106

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Teilabgleich von Makromerkmalen, regionalem Lebensraum und Fruchtungszeit; historische Taxonomie nicht unverändert übernommen

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Feuchte Hüte und Stiele
    Foto: Andreas Kunze, „11.08.2010 Hygrophorus olivaceoalbus.jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. · CC BY-SA 3.0 · Original
    Heruntergeladenes JPEG (1280 × 973 px) proportional auf 1280 × 973 px verkleinert bzw. in dieser Größe belassen; WebP-Konvertierung mit Pillow, quality=80, method=6. Kein Beschnitt, keine Retusche und keine Farbkorrektur. Urheber-, Quellen- und Lizenzangaben im Manifest und im WebP-XMP erhalten.

    Gruppe mit Unterseite
    Foto: Andreas Kunze, „11.08.2010 Hygrophorus olivaceoalbus 2.jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0. · CC BY-SA 3.0 · Original
    Heruntergeladenes JPEG (1280 × 973 px) proportional auf 915 × 696 px verkleinert bzw. in dieser Größe belassen; WebP-Konvertierung mit Pillow, quality=80, method=6. Kein Beschnitt, keine Retusche und keine Farbkorrektur. Urheber-, Quellen- und Lizenzangaben im Manifest und im WebP-XMP erhalten.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandHygrophorus olivaceoalbus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hygrophorus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Hygrophorus

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