MitteleuropaDE

Wohlriechender Schneckling

Hygrophorus agathosmus

SpeisewertEssbar · gegart

Angabe zur Art – keine Freigabe eines Fundes

Quellen zum Speisewert

In der DGfM-Positivliste 2026 als Speisepilz geführt. Dies setzt die richtig bestimmte Art und ausreichendes Erhitzen voraus. Schwierige Artgruppen und giftige Vergleichsarten werden im Porträt erläutert.

Fruchtkörpergruppe mit blassen Hüten und einer freigelegten hellen Lamellenunterseite; Aufnahme aus Ringingen, Deutschland.

Die Artzuordnung folgt der verlinkten Bildquelle; der abgebildete Fund wurde hier weder am Beleg noch mikroskopisch oder genetisch überprüft. Ein Foto allein bestätigt keine Artbestimmung. Der für die Art relevante Geruch lässt sich aus dem Foto nicht beurteilen.

Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Original

Ein meist grauer Schneckling mit weißen wachsartigen Lamellen, trockenem flockigem Stiel und Bittermandelgeruch. Der Geruch führt in eine Artengruppe, nicht automatisch zu einer einzigen Art. Neuere Arbeiten trennen nahe Verwandte mit ähnlichem Duft.

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Registereintrag
Abschnitte

Form · Oberfläche · Aufbau

Merkmale erkennen.

Hut

Meist 3–5, bis etwa 8 cm; grau bis graubraun, feucht klebrig, gelegentlich fast weiß.

Unterseite

Weiß, entfernt bis mäßig dicht, dicklich und wachsartig, etwas .

Stiel & Basis

Bis etwa 5–8 × 0,5–1,5 cm, weißlich, besonders oben flockig; nicht durchgehend schleimig.

Fleisch

Weißlich; meist deutlicher süßlicher Bittermandelgeruch.

Sporenpulver

Weiß; glatte elliptische bis längliche Sporen.

Den Duft mit Stieloberfläche und Standort verbinden

Hinweis zur Beobachtung

Ein mandelartig riechender grauer Schneckling kann zu mehreren nahen Arten gehören. Das Foto allein bestätigt deren enge Trennung nicht.

Einzelmerkmale gemeinsam betrachten. Nicht sichtbare Eigenschaften bleiben zunächst offen.

Quellen

Diversity within the Hygrophorus agathosmus group (Basidiomycota, Agaricales) in Northern Europe
Ellen Larsson, Jesko Kleine, Stig Jacobsson & Michael Krikorev (2018) · Mycological Progress. DOI 10.1007/s11557-018-1445-y. Erneut gelesen: genetische Zuordnung weißer und gelbflockiger Kollektionen, emendierte Beschreibung und Ökologie von H. agathosmus sowie Diagnose von H. suaveolens. Spätere Namensgebung und Verbreitung weiterhin getrennt mit Bellanger et al. 2021 belegt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Quellen zu den Merkmalen
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Merkliste & Sicherung
Geruch: Forschung & Quellen

Chemische Untersuchungen ergänzen Geruchsbeschreibungen. Ein Stoffnachweis belegt weder allein die Geruchsursache noch die Art eines Fundes oder seine Essbarkeit.

Hygrophorus agathosmus · Stoffnachweis in untersuchtem Material

Hygrophorus agathosmus

Per GC-Sniffing an frischen Fruchtkörpern ordnen Breheret et al. (1997) den süßlich-bittermandelartigen Geruch dem Benzaldehyd zu.

PubChem erläutert die Stoffidentität; der Artbezug stammt aus der folgenden Veröffentlichung.

Kurzmitteilung ohne Mengenangaben; die Tabellenspalte heißt „composés clés odorants et/ou marqueurs chimiques“. Geruchsbeschreibung von Pilz und Stoff stimmen überein („douce-épicée (amande amère)“). Eine portugiesische Studie an Pilzpulver (Guedes de Pinho et al.) stützt den Bezug nicht.

Bezug im Porträt

  • Kurzbeschreibung: „Bittermandelgeruch“
  • Fleischbeschreibung: „süßlicher Bittermandelgeruch“
  • Vergleichstext: „Mandelgeruch“ (Vergleich: Schwarzpunktierter Schneckling)
  • Vergleichstext: „markanter Mandelgeruch“ (Vergleich: Goldzahn-Schneckling)

Breheret S, Talou T, Rapior S, Bessière J-M (1997). Composés volatils : un outil pour la chimiotaxonomie des Basidiomycètes. Cryptogamie, Mycologie 18(2): 111–114

Fundstelle: Tableau 1, S. 112; Matériels et méthodes S. 111 und 113

Dokumentierter Lesestand der Recherche: Volltext (4 S., Scan Internet Archive/BioStor), Tabelle 1 vollständig gelesen

Standort · Substrat · Beziehungen

Lebensraum verstehen.

Lebensweise & Standort

Mykorrhiza – Symbiose mit Bäumen. Fichtenwälder; Artengruppe beachten. Im engeren Konzept mit Fichte, besonders in älteren krautreichen Wäldern auf nährstoffreicheren, oft kalkbeeinflussten Böden.

Mykorrhizapartner · Beispiele

  • Fichten
Quellen zum Lebensraum

Ökologie & Lebensraum

Diversity within the Hygrophorus agathosmus group (Basidiomycota, Agaricales) in Northern Europe

Die Auswahl ist keine vollständige Wirtsliste. Ein Fund neben einem Baum beweist allein keine Partnerschaft. Die Blattformen stehen beispielhaft für die beschriftete Baumgruppe.

Icons: Blatt & Nadel
Gezielt gegenüberstellen

Ähnliche Arten.

Schwarzpunktierter Schneckling

Hygrophorus pustulatus

Essbar mit Einschränkungen

Schwarzpunktierter Schneckling: Grauer Hut, weiße herablaufende Lamellen und dunkle Punkte am hellen Stiel bilden die charakteristische Kombination dieses kleinen Schnecklings.

Wohlriechender Schneckling: Mandelgeruch und glattere Hutoberfläche statt der auffälligen dunklen Stielpunkte.

Die Auswahl umfasst Vergleichsarten aus dieser Ausgabe. Weitere ähnliche Arten bleiben möglich. Vergleichstexte sind eigenständige Literaturzusammenfassungen; eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Beobachtung · Variation · Grenzen

Genau hinsehen, besser einordnen.

Bittermandelgeruch ist kein Alleinstellungsmerkmal

Die Revision trennt unter anderem H. agathosmoides und H. suaveolens aus dem ähnlichen Umfeld. Alle können einen vergleichbaren Duft besitzen. Stielschleim, Gehölzbezug und weitere Merkmale sind deshalb ebenso nötig wie der Geruchseindruck.

Quellen

Diversity within the Hygrophorus agathosmus group (Basidiomycota, Agaricales) in Northern Europe
Ellen Larsson, Jesko Kleine, Stig Jacobsson & Michael Krikorev (2018) · Mycological Progress. DOI 10.1007/s11557-018-1445-y. Erneut gelesen: genetische Zuordnung weißer und gelbflockiger Kollektionen, emendierte Beschreibung und Ökologie von H. agathosmus sowie Diagnose von H. suaveolens. Spätere Namensgebung und Verbreitung weiterhin getrennt mit Bellanger et al. 2021 belegt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Weiß ist weder Artbeweis noch Ausschluss

Weiße Fruchtkörper können zu H. agathosmus gehören. In der Untersuchung von 2018 lagen weiß bestimmte Kollektionen aber auch in einer damals als H. cf. agathosmus bezeichneten weiteren Linie. Gelbflockige Kollektionen wurden dagegen innerhalb von H. agathosmus gefunden. Weder die weiße Hutfarbe noch gelbliche Stielflocken entscheiden deshalb allein über eine Artgrenze; die historische Farbformbezeichnung ersetzt keine erneute Bestimmung.

Quellen

Diversity within the Hygrophorus agathosmus group (Basidiomycota, Agaricales) in Northern Europe
Ellen Larsson, Jesko Kleine, Stig Jacobsson & Michael Krikorev (2018) · Mycological Progress. DOI 10.1007/s11557-018-1445-y. Erneut gelesen: genetische Zuordnung weißer und gelbflockiger Kollektionen, emendierte Beschreibung und Ökologie von H. agathosmus sowie Diagnose von H. suaveolens. Spätere Namensgebung und Verbreitung weiterhin getrennt mit Bellanger et al. 2021 belegt. · eingesehen 06.10.2026

Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3
Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.) · Gedruckte S. 108, 109, 110. Historische Farbformen und Wirtsangaben mit Larsson et al. (2018), phylogenetischen Ergebnissen und Artbeschreibung, verglichen. Die engere Fichtenzuordnung bleibt bestehen; alte Kiefern- und Laubbaumangaben nicht pauschal übernommen. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Verbreitungswissen kann sich nach einer Revision erweitern

Die Bearbeitung von 2018 untersuchte vor allem nord- und nordosteuropäische Belege. Bellanger und Kollegen bestätigten 2021 H. agathosmus auch aus Frankreich und der Schweiz. Ein älterer geografischer Schwerpunkt darf deshalb nicht als endgültige Verbreitungsgrenze fortgeschrieben werden.

Quellen

Hygrophorus sect. Olivaceoumbrini: new boundaries, extended biogeography and unexpected diversity unravelled by transatlantic studies
Jean-Michel Bellanger et al. (2021) · Persoonia 46: 272–312. DOI 10.3767/persoonia.2021.46.10. Abstract, Abschnitte H. olivaceoalbus, H. korhonenii und agathosmus-Gruppe sowie relevante Diskussion gelesen. Ältere transatlantische Namensmeldungen nicht gleichgesetzt. · eingesehen 04.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Eine statistische Sporenreihe ist mehr als zwei Endzahlen

Die Revision nennt Messreihen und Mittelwertbereiche getrennt von Extremwerten. Für den Vergleich zählen Form, Messmethodik und Streuung. Ein enges Mittelwertintervall ist keine Schablone, in die jede einzelne Spore fallen muss.

Quellen

Diversity within the Hygrophorus agathosmus group (Basidiomycota, Agaricales) in Northern Europe
Ellen Larsson, Jesko Kleine, Stig Jacobsson & Michael Krikorev (2018) · Mycological Progress. DOI 10.1007/s11557-018-1445-y. Erneut gelesen: genetische Zuordnung weißer und gelbflockiger Kollektionen, emendierte Beschreibung und Ökologie von H. agathosmus sowie Diagnose von H. suaveolens. Spätere Namensgebung und Verbreitung weiterhin getrennt mit Bellanger et al. 2021 belegt. · eingesehen 06.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Volksnamen · Sprachen · Belege

Namen & Sprachen.

Bezugsart: Hygrophorus agathosmus

Sprache öffnen, um die Belege zu sehen

DeutschWohlriechender SchnecklingDuftender Schneckling

Namensbeleg

Namensführung im Artporträt und zugehörige Literatur · Abgerufen: 04.10.2026

EnglischAlmond Woodwax

Namensbeleg

United Kingdom Species Inventory (UKSI) · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

NiederländischAmandelslijmkop

Namensbeleg

Checklist Dutch Species Register - Nederlands Soortenregister · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FranzösischHygrophore à odeur agréable

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

SpanischHigróforo olor almendras

Namensbeleg

GBIF España · Nombres vernáculos de hongos ibéricos · Pando, F.; Ronai, I.; Hidalgo, N.; Pérez, S. (2011). Vernacular names of Iberian fungi in Spain. GBIF-Spain. · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

In der Quelle geführt als Hygrophorus agathosmus (Fr.) Fr..

ItalienischIgroforo odoroso

Namensbeleg

Sociedad de Ciencias Aranzadi · Buscador micológico · Abgerufen: 05.10.2026

DänischVellugtende sneglehat

Namensbeleg

Danmarks Svampeatlas · De danske svampenavne (Petersen & Vesterholt) · Abgerufen: 05.10.2026

NorwegischDuftvokssopp

Namensbeleg

Nortaxa (Artsnavnebasen) · über GBIF · Nortaxa (Artsnavnebasen) · CC BY 4.0 · Abgerufen: 06.10.2026

Sprachform: Bokmål.

SchwedischDoftvaxskivlingDoftvaxingVälluktande vaxskivling

Namensbeleg

Dyntaxa. Svensk taxonomisk databas · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

FinnischSalotuoksuvahakas

Namensbeleg

The FinBIF checklist of Finnish species · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

PolnischWodnicha pachnąca

Namensbeleg

Marek Snowarski · Atlas grzybów Polski · Abgerufen: 04.10.2026

TschechischŠťavnatka vonná

Namensbeleg

Česká mykologická společnost · Myko atlas · Abgerufen: 04.10.2026

SlowenischDišeča polževka

Namensbeleg

Gobarsko društvo Lisička Maribor · Latinsko kazalo · Abgerufen: 06.10.2026

Hygrophorus agathosmus, dišeča polževka

KroatischMirisna puževica

Namensbeleg

CROmushrooms · Hygrophorus agathosmus · Abgerufen: 06.10.2026

MIRISNA PUŽEVICA / Hygrophorus agathosmus (Fr.) Fr.

UngarischSzagos csigagombaMandulaillatú csigagomba

Namensbeleg

Magyar Mikológiai Társaság · Gombanévjegyzék (2017) · Abgerufen: 06.10.2026

PDF-Seite 16: Hygrophorus agathosmus (Hygrophorus cerasinus) | szagos csigagomba (mandulaillatú csigagomba)

RussischГигрофор ароматный

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Chinesisch美味蜡伞Sinngemäß: Wohlschmeckender Wachsschirm

Namensbeleg

Catalogue of Life · über GBIF · Abgerufen: 04.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

美味蜡伞: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: CC-CEDICT · MDBG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: CC-CEDICT (MDBG und Mitwirkende); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

JapanischウスチャヌメリガサSinngemäß: Hellbrauner Schleimhut

Namensbeleg

List of local names of fungi in based on Katsumoto (2010) · über GBIF · Hosoya (2026) · National Museum of Nature and Science, Japan · CC BY 4.0 · Abgerufen: 05.10.2026

Übersetzungshilfe · redaktionelle Wortdeutung

Die Worterklärungen erläutern den belegten Namen. Sie bestätigen weder seine Artzuordnung noch die historische Namensherkunft. Teildeutungen lassen ungeklärte Bestandteile stehen; eine unabhängige sprachwissenschaftliche Prüfung steht aus.

ウスチャヌメリガサ: Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Wortschatz und ergänzende Einordnung: JMdict · EDRDG. Wörterbuchabgleich: 14.10.2026.

Lexikalische Grundlage: JMdict (James William Breen / EDRDG); deutsche Bearbeitung: Mykolog. Worterklärungen: CC BY-SA 4.0. Wörterbuchlizenz · Dokumentation.

Redaktionelle Übersetzungshilfe. Keine etablierte deutsche Artbezeichnung und kein gesicherter Herkunftsnachweis. Redaktionelle Wiedergabe der Namensbestandteile im Pilzkontext; die historische Motivation der Benennung ist damit nicht belegt.

Noch ohne geprüften Namensbeleg

  • Rumänisch
  • Serbisch

Volksnamen können mehrere Arten bezeichnen. Die Reihenfolge bewertet nicht ihre Häufigkeit. Namensabgleich: 06.10.2026.

Name & Veröffentlichung

Registerangaben abgeglichen · Erfasst 18.10.2026. Der Status beschreibt den Datenbankabgleich, keine unabhängige Prüfung der Originalpublikation oder des Artkonzepts.

Name im Porträt
Hygrophorus agathosmus
Mykolog-Autorzitat bei der Erfassung
(Fr.) Fr.
Herkunft des erfassten Zitats
Verknüpfter Registereintrag gleichen Namens
Autorzitat laut Index Fungorum
(Fr.) Fr. · Namensdatensatz 218387
Veröffentlichung des Basionyms laut Register
Agaricus agathosmus Fr.
Observ. mycol. 1: 16 (1815) · Veröffentlichungsangabe im Namensregister

Autorenabkürzungen

Publikationsangaben nach Index Fungorum; Autorenauflösungen nach IPNI. Originalseiten wurden für diese Darstellung nicht unabhängig geprüft.

Funddaten & Namenskonzept

Warum hier keine Kurve steht.

Mehrere ähnlich mandelartig riechende Schnecklinge wurden taxonomisch getrennt. Historische Namensmeldungen sind nicht automatisch nach den Revisionen neu bestimmt.

Das bedeutet weder null Fundmeldungen noch fehlendes Vorkommen.

Quelle zum Artkonzept

Recherchefassung · 14 Fachquellen

Quellen & Prüfstand.

Prüfstand: Anhand der angegebenen Quellen geprüft · Quellenstand 31.10.2026.
Zum Lernen und Vergleichen. Keine unabhängige mykologische Fachprüfung; keine Verzehrfreigabe. Alle Angaben ohne Gewähr.

Quellenabgleich · 14.10.2026 · Feldbezogener Quellenabgleich

Ergebnis dieser Runde: Grauer feucht klebriger Hut, helle herablaufende Lamellen, trockener weißflockiger Stiel und Bittermandelgeruch stimmen mit der aktuellen Beschreibung überein. Nur gemeinsame Makromerkmale abgeglichen; die vor der neueren Revision bestimmte Schweizer Kollektion bestätigt keine modernen Artgrenzen, geographischen Areale oder exklusiven Wirtsbeziehungen. Abwurf im Buch nur Literaturangabe.

Umfang: Nur die Felder cap, underside, stem, flesh. Keine vollständige Neubewertung von Speisewert, Taxonomie, Verbreitung oder Fotos; menschliche Endredaktion ausstehend.

Erneut herangezogene Quellen

Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)
Josef Breitenbach & Fred Kränzlin · Nr. 105, gedruckte S. 118; PDF-S. 117. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt. · eingesehen 14.10.2026

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

Umfang dieses Quellenabgleichs · Prüfprotokoll herunterladen (JSON, alle Porträts, ca. 5,5 MB)

Speisewert: Quellenstand & Prüfhinweise

Angabe zur Art, keine Bestimmung oder Verzehrfreigabe eines Fundes. Frische, Zubereitung und individuelle Verträglichkeit bleiben entscheidend.

Quellenname: Hygrophorus agathosmus · abgeglichen am 04.10.2026. Ein Artname im weiteren Sinn (s. l.) gilt nicht automatisch für jede später abgetrennte Art.

Eigenständige Literaturzusammenfassung. Eine unabhängige Fachprüfung liegt nicht vor.

  1. Diversity within the Hygrophorus agathosmus group (Basidiomycota, Agaricales) in Northern Europe
    Bibliografie

    Ellen Larsson, Jesko Kleine, Stig Jacobsson & Michael Krikorev (2018)

    Fachpublikation · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Mycological Progress. DOI 10.1007/s11557-018-1445-y. Erneut gelesen: genetische Zuordnung weißer und gelbflockiger Kollektionen, emendierte Beschreibung und Ökologie von H. agathosmus sowie Diagnose von H. suaveolens. Spätere Namensgebung und Verbreitung weiterhin getrennt mit Bellanger et al. 2021 belegt

  2. Hygrophorus sect. Olivaceoumbrini: new boundaries, extended biogeography and unexpected diversity unravelled by transatlantic studies
    Bibliografie

    Jean-Michel Bellanger et al. (2021)

    Fachpublikation · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Persoonia 46: 272–312. DOI 10.3767/persoonia.2021.46.10. Abstract, Abschnitte H. olivaceoalbus, H. korhonenii und agathosmus-Gruppe sowie relevante Diskussion gelesen. Ältere transatlantische Namensmeldungen nicht gleichgesetzt

  3. Hygrophorus agathosmus - šťavnatka vonná - myko.cz
    Bibliografie

    Oldřich Jindřich

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

  4. Hygrophorus agathosmus (Wohlriechender Schneckling) – Fundkorb
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Arttext und Funddokumentation gelesen; Maße einzelner Kollektionen nicht als universelle Artgrenzen interpretiert

  5. Hygrophorus olivaceoalbus - šťavnatka olivově bílá - myko.cz
    Bibliografie

    Karel Tejkal

    Fachgesellschaft · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Verwechslungen und verfügbare Mikromerkmale gelesen. Dort zitierte Bücher nicht automatisch als selbst eingesehen gewertet

Weitere Nachweise anzeigenWeitere Nachweise einklappen9 weitere Fachquellen · Bildnachweise · Namensabgleich
  1. First Nature · hygrophorus eburneus
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung: Makromerkmale, Mikromerkmale, Ökologie und Vergleich gelesen. Britische Saison und Häufigkeit nicht als mitteleuropäische Daten übernommen

  2. Fundkorb · hygrophorus eburneus
    Bibliografie

    Dieter Gewalt

    Fachportal · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung und dokumentierte Beobachtungen gelesen; zitierte Bücher nicht selbst eingesehen. Regionale Häufigkeitsaussagen bleiben regional

  3. DGfM · Positivliste der Speisepilze
    Bibliografie

    DGfM-Fachausschuss Pilzverwertung und Toxikologie

    Fachgesellschaft · Eingesehen 03.10.2026

    Herangezogen: Stand 01.05.2026 · jeweiliger Arteintrag und Vorwort

  4. Fungi of Temperate Europe: Keys to the Basidiomycotes (2026)

    Seite: S. 106

    Bibliografie

    Thomas Læssøe, Jens H. Petersen, Tobias Guldberg Frøslev & Jacob Heilmann-Clausen

    Bestimmungsschlüssel · ausgewählte Abschnitte gelesen · Eingesehen 04.10.2026

    Herangezogen: Schlüssel E33 und Fußnote 8

  5. Hygrophorus pustulatus · Myko atlas
    Bibliografie

    Karel Tejkal · Česká mykologická společnost

    Fachgesellschaft · Eingesehen 05.10.2026

    Herangezogen: Artbeschreibung, Ökologie, Vergleich und Speisewert; Originalseite gelesen. Dort erwähnte Literatur nicht automatisch selbst geprüft

  6. Hygrophorus chrysodon · Myko atlas
    Bibliografie

    Oldřich Jindřich

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Online-Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenem Küchenabschnitt gelesen. Dort aufgeführte Bücher nicht selbst eingesehen

  7. Hygrophorus chrysodon · First Nature
    Bibliografie

    Pat O’Reilly

    Artbeschreibung · Eingesehen 07.10.2026

    Herangezogen: Artpassage zu Merkmalen, Ökologie, Vergleichen und vorhandenen Speisewertangaben gelesen; regionale Beobachtungen nicht verallgemeinert

  8. Die Großpilze Baden-Württembergs · Band 3

    Seite: S. 108, 109, 110

    Bibliografie

    Andreas Gminder; German J. Krieglsteiner; German J. Krieglsteiner (Hrsg.)

    Monografie · ausgewählte Artpassage gelesen · Eingesehen 06.10.2026

    Herangezogen: Historische Farbformen und Wirtsangaben mit Larsson et al. (2018), phylogenetischen Ergebnissen und Artbeschreibung, verglichen. Die engere Fichtenzuordnung bleibt bestehen; alte Kiefern- und Laubbaumangaben nicht pauschal übernommen

  9. Pilze der Schweiz · Band 3 (1991)

    Seite: PDF-S. 117

    Bibliografie

    Josef Breitenbach & Fred Kränzlin

    Monografie · Artpassage gelesen · Eingesehen 14.10.2026

    Herangezogen: Nr. 105, gedruckte S. 118; PDF-S. 117. Artbeschreibung und Bemerkungen gelesen; historische Artauffassungen kritisch berücksichtigt

  • Fotografien
    Bildnachweise & Lizenzen

    Gruppe und Unterseite
    Foto: Holger Krisp, „Wohlriechende Schneckling Hygrophorus agathosmus.JPG“, via Wikimedia Commons, CC BY 3.0. · CC BY 3.0 · Original
    Heruntergeladenes JPEG (1280 × 856 px) proportional auf 1280 × 856 px verkleinert bzw. in dieser Größe belassen; WebP-Konvertierung mit Pillow, quality=80, method=6. Kein Beschnitt, keine Retusche und keine Farbkorrektur. Urheber-, Quellen- und Lizenzangaben im Manifest und im WebP-XMP erhalten.

    Jüngere und gestreckte Formen
    Foto: Jerzy Opioła, „Hygrophorus agathosmus a1 (2).jpg“, via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. · CC BY-SA 4.0 · Original
    Heruntergeladenes JPEG (1280 × 960 px) proportional auf 1280 × 960 px verkleinert bzw. in dieser Größe belassen; WebP-Konvertierung mit Pillow, quality=80, method=6. Kein Beschnitt, keine Retusche und keine Farbkorrektur. Urheber-, Quellen- und Lizenzangaben im Manifest und im WebP-XMP erhalten.

  • Taxonomischer Namensabgleich
    Datenbank & StandHygrophorus agathosmus im GBIF-Backbone · API-Abgleich
    Snapshot 04.10.2026. Familienzuordnung nach diesem Snapshot. Ein Namensabgleich bestätigt keine fotografierte Artidentität.
Wissenschaftlich weiterrecherchieren

Die Literatur hinter der Gattung.

3 erschlossene Quellen mit Bezug zu Hygrophorus. Ein Gattungsbezug bedeutet nicht, dass jede Quelle diese einzelne Art behandelt.

Monografien und Studien zu Hygrophorus

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